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Gestern berichtete Altermedia über die Absicht des sächsischen NPD-Fraktionschefs Holger Apfel, sich auf dem kommenden Bundesparteitag nicht mehr in den Parteivorstand wählen zu lassen. Grund seien die „Hinterhältigkeiten und Intrigen“ im NPD-Führungspoker.
Ein anonymer Altermedia-Leser hinterließ daraufhin eine recht aufschlussreiche Meinung in unseren Kommentarspalten:
Geheiminfo // Mar 19, 2009 at 17:19
Apfel und die Sachsen planen den kollektiven Übertritt zur DVU nach der erwartungsgemäßen Wiederwahl von Udo Voigt. Molau wurde zur Bildung eines Brückenkopfes vorgeschickt.
Um die DVU zur LTW anzumelden bleibt noch bis Juni Zeit.
Die Finanzierung des Sachsen-Wahlkampfes soll Patrick Brinkmann übernehmen, während Frey den Europawahlkampf finanzieren will.
Franz und Saarland werden vermutlich auch zur DVU wechseln, ebenso die Bayern. Es wird aber angestrebt den Deutschland-Pakt mit der NPD beizubehalten, und zumindest Thüringen und Meck-Pomm weiterhin der NPD zu überlassen um weitestmöglich kräfteverschleissende Paralellkandidaturen zu vermeiden.
Das NID-Infoblog nahm daraufhin den Kommentar als Anlass zu folgendem Gedankengang: „In wie weit diese Theorie nun Hand und Fuß hat kann im Moment noch nicht mit letzter Gewissheit gesagt werden. Fakt ist es aber das sich solcherlei Infos, die dazu noch Sinn machen, wohl kaum dem Hirn eines gut aufgelegten Altermedia Lesers entsprungen sein dürfte. Zumindest kann davon ausgegangen werden das dieser sehr gute “Insider Infos” zur Verfügung hatte. Zumal in den daraunter stehenden Beiträgen von diesem kein einziges Kommentar mehr gemacht wird, auch wenn jemand seinen Beitrag offen anfeindet. Wer hier nur diskutieren will der lässt sich nicht Widerspruchslos von anderen Leser-Schreibern diffamieren. Zudem die Gerüchteküche über derartige Vorgänge bereits seit Wochen brodelt. Und wie so oft steckt in jeder Geschichte wohl ein Körnchen Wahrheit!
Im übrigen dürfte jedem Bekannt sein das Apfel einer der Mentoren von Andreas Molau als Kandidat für den Parteivorsitz war, einige behaupten sogar das er der Hauptinitiator dieser Idee war. Auch passt es in so fern gut ins Bild als das Sascha Rossmüller bereits vor Wochen seinen Rückzug aus dem Parteivorstand bekannt gab. Er gilt als ein langjähriger Weggefährte von Holger Apfel. Doch nicht nur die persönliche Bindung zwischen Apfel, Molau und Rossmüller spielt eine Rolle. Auch die politische Überlebensfähigkeit in einer Partei (NPD) die sich derzeit offenbar selbstdemontiert, dürfte bei den Überlegungen eine Rolle gespielt haben. Zumal mit dem neuen DVU Chef Matthias Faust sich die Volksunion in einer Richtung entwickeln kann die den Interessen von Apfel, Rossmüller und Co. sehr entgegen kommt. Mann kann dieser Art von taktischen Gedanken durchaus nachvollziehen wenn man sich ansieht wie die NPD offenbar nicht mehr in der Lage ist sich aus der derzeitgen Letargie und inneren Zerstrittenheit zu befreien. So bleibt für alle die sich langfristig mit seriöser Nationaler Politik befassen wollen nur die Wahl sich auch Parteipolitisch neu zu orientieren. So sehr man auch den Multimilliardär Dr. Gerhard Frey misstrauen mag, formal ist er nicht mehr der DVU-Vorsitzende und hat damit auch politisch gesehen nur noch einen marginalen Einfluß auf die Partei. Natürlich hat er als Herausgeber der Nationalzeitung einen mächtigen und finanziell starken Medienkonzern hinter sich, doch vieleicht ist es genau diese Tatsache was auch die Molau-Apfel-Rossmüller Fraktion an der Deutschen Volksunion reizt. Hier könnten fähige, entschlossenen und angagierte Führungskräfte durchaus etwas bewegen.
Man darf gespannt sein wie die weiteren Reaktionen, insbesondere auch die von Holger Apfel persönlich, ausfallen werden.
Mann sieht das bis zum Bundesparteitag noch längst nichts geklärt ist!
ERGÄNZT: Zu den Spekulationen hat sich jetzt auch Holger Apfel selbst geäußert:
Absurde Spekulationen über DVU-Beitritte entbehren jeder Grundlage
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Unter Berufung auf einen anonymen Kommentarschreiber – womöglich ein Soldschreiber des Verfassungsschutzes oder einen Antifa-Unruhestifter – versuchen die selbst in der Anonymität operierenden Betreiber der vermeintlich rechten Netzseite „Altermedia“ einmal mehr, der Systempresse Steilvorlagen für mediale Spekulationen zu liefern, wonach die volkstreue Opposition Sachsens zur Landtagswahl am 30. August 2009 nicht unter dem Namen der NPD, sondern aufgrund angeblich bevorstehender Übertritte zum Bündnispartner unter dem Namen der Deutschen Volksunion antreten werde.
Im Namen der NPD-Landtagsfraktion und des NPD-Landesvorstandes stelle ich hierzu unmißverständlich fest:
Dank unseres volksnahen und gegenwartsbezogenen Kurses ist die NPD in Sachsen seit vielen Jahren in der Mitte des Volkes verankert. Sie ist derzeit nicht nur mit 9,2 Prozent im Sächsischen Landtag vertreten, sie sitzt zudem – einzigartig in der Geschichte der deutschen Nachkriegsrechten – flächendeckend in allen Kreistages eines Bundeslandes. Zu den am 7. Juni 2009 stattfindenden Kommunalwahlen wird die NPD in einer Vielzahl von Städten und Gemeinden antreten – darunter natürlich in allen drei Großstädten, in Leipzig, Chemnitz und auch Dresden, wo 2004 noch das Nationale Bündnis ins Rennen ging. Wir können realistisch mit über hundert Stadt- und Gemeinderatsmandaten rechnen. Für die am 30. August 2009 stattfindende Landtagswahl haben die sächsischen Nationaldemokraten nicht nur am 8. März 2009 ihre vierzigköpfige Landesliste gewählt, sondern darüber hinaus auch in allen sechzig Wahlkreisen einen Direktkandidaten zur Landtagswahl aufgestellt.
Der Landesparteitag am 8. März 2009 hat gezeigt, daß sich die NPD Sachsen sowohl zum Schulterschluß mit allen konstruktiven „freien Kräften“ wie auch zum Deutschlandpakt mit der Deutschen Volksunion bekennt. Die vom Amt für Desinformation und Zersetzung über seine Internetseite „Altermedia“ verbreiteten Gerüchte, wonach sächsische NPD-Funktionäre zur DVU übertreten wollten, entbehren jedoch jedweder Grundlage! Tatsache ist: Die NPD tritt in Sachsen zur Landtagswahl am 30. August 2009 an und wird unbeirrt aller äußeren wie auch inneren Anfeindungen vermeintlicher „Kameraden“ dafür kämpfen, die Nationaldemokratische Partei Deutschlands mit einem zweistelligen Ergebnis als drittstärkste Kraft im Freistaat zu etablieren und sich damit unauslöschlich in die Annalen der NPD einzuschreiben!
Holger Apfel
Stellv. NPD- Landesvorsitzender
NPD-Fraktionsvorsitzender
Quelle: NPD 21.03.09
Siehe auch
NID-Infoblog 20.03.09
Altermedia: Holger Apfel kandidiert offenbar nicht mehr für den Parteivorstand… 19.03.09






59 responses so far ↓
1 Rittmeister // Mar 20, 2009 at 14:12
Da haben die Nornen den Faden gesponnen.
Mannichl sofort nachforschen.
2 Logistikkundiger // Mar 20, 2009 at 14:56
Manchmal findet man bei Altermedia Dinge über die man nachdenkt und sich sagt na ja- könnte sein!
Ich bitte aber alle gutmeinenden Leser diese Meldung die Meldung sofort in den Kasten vorsätzliche Falschinformation zu stecken.
Das ist so was von unsinnig weil undurchführbar – selbst mit irgendwelchem Brinkmanngeld funktioniert das nicht.
Hier ein paar sachliche Einwände.
Es müsste ein neuer Landesparteitag angesetzt werden (wo denn? Bekanntes Problem Räume zu bekommen) – zu diesem müsste fristgemäß geladen werden. Vorher müssten DVU Parteiausweise ausgegeben werden. Selbst wenn die Maschinerie die neue DVU Parteiausweise schnell fertig stellt braucht es doch bis in den Mai.
Weiterhin müssten 60 neue Direktkandidaten gewählt werden was ein enormer logistischer Aufwand ist.
Erst danach begänne das Sammeln der 2000 Unterschriften und der 60 x 100 Unterschriften für die Direktkandidaten.
Haupteinwand wer hätte die Befugnis die jetzt aufgestellte Landesliste NPD nicht einzureichen?
Es gibt noch weitere Gegenargumente, so dass sich ein ganzer LV nicht von heute auf morgen umpolen lässt und das vor allem der wichtigste Faktor der Wähler das ganze nicht schnallen würde.
Liebe Freunde das ist Feindpropaganda – raus aus den Köpfen mit dieser bleiernen Zeitungsente
3 Hier & Jetzt // Mar 20, 2009 at 15:15
Sowas lächerliches
:D:D Bitte, Leute, nicht alles so mir nix dir nix aufgreifen. Das ist der größte Müll seit langem… Der NID Blog ist, schon durch die Rechtsschreibung, wohl nicht als Quelle zu nutzen – zumindest nicht als ernst zu nehmende. Daß derzeit der Wurm drin ist, in der Partei, ist richtig, daß aber maßgebliche Größen der Partei, die diese schon seit jahrzehnten prägen, austreten ist ja wohl mehr als albern.
4 Nationaler Beobachter Fulda // Mar 20, 2009 at 15:30
Tja, die V-Leute und Spitzel haben fein abgesahnt und den Kahn versenkt, jetzt gehts schnell zum nächsten Demokratiefeind. Ob die bis 2010 zur WM alle Struckturen zerschlagen haben??? Dann könnten sie noch schnell die Hools unterwandern und dann sitzt die Katze im Sack, meine Herren. Anmerkung: Holgerli Apfel als V-Mann-Hool in Afrikas Straßen am Neger klatschen, das hat doch was! hrr hrr hrr
5 Nababa // Mar 20, 2009 at 15:35
Einer geht noch
Schwerhörige Tierschützer wollen nicht, dass die NPD verboten wird: “Anscheinend ist das ja nur möglich, wenn zuerst Pfau-Männer abgezogen werden. Wir finden das tierquälerisch und unmenschlich!”
6 Absurd! // Mar 20, 2009 at 15:40
Absurdes Gerücht ohne jeglichen Beleg. Wer das glaubt muss auch alles glauben, was in der BILD steht!
7 red sox // Mar 20, 2009 at 15:51
und ich dachte, dass es morgen entweder in Borna bei Frau Limmer in der Gedächtnisstääte oder abewr in Limbach-Oberfrohna, also in Apfels Sachsen, zu einem Streitgepräch zwischen Pastörs und Voigt kommen soll. Wir sind jedenfalls überall bereit
8 Peter // Mar 20, 2009 at 15:57
Da leistet Spaltermedia ja mal wieder ganze Arbeit. Man beruft sich auf einen anonymen Schreiberling (der man auch selber sein kann) und bastelt daraus eine neue Geschichte. Euch scheint echt der Stoff auszugehen für Eure Klatsch-und Gerüchteseite.
Scheint dem Publikum noch gar nicht aufgefallen zu sein. Wie man an diesem Kommentar sieht, kommen die am meisten meckernden Deppen trotzdem immer wieder. Was will man mehr, wir orientieren uns halt an der Quote eben. Abgesehen davon sind wir nun mal besser im Basteln, neidisch? – Die Schriftleitung
9 Beobachter // Mar 20, 2009 at 16:31
Selten solch einen Schwachsinn gelesen. Wie sollte denn das gehen? Die Sachsen und die Saarländer treten zur KW im Juni noch unter der NPD-Fahne an und wechseln dann mal kurz zur DVU um im August unter der Fahne der DVU anzutreten?
Die Wahlen bis September müssen so wie vereinbart bestritten werden, danach kann man das Ganze neu bewerten.
10 Holmes // Mar 20, 2009 at 16:39
Eine Sache bedenken: bekanntlich haben sich bis jetzt alle Spenden des Herrn Brickman höchtens auf 4-stellige Beiträge beschränkt.
Selbst als sein Sekretät Herr Molau in Niedersachsen kandidierte, hat der Schwede kein Geld locker gemacht. Es würden zwar 200.000 € versprochen aber es kamen nur die 50.000 € von Rieger.
Ich kann nicht glauben, daß Apfel sich jetzt n PB-Gelder verläßt.
11 Jens // Mar 20, 2009 at 16:59
Den Artikel hat vielleicht der LiLaLebkuchenmann lanciert. Seit die NPD-Seite regelmäßig mit Nachrichten gefüttert wird, scheint Altermedia mehr und mehr ins Feuilletongggg abzurutschen…
Das nehmen wir mal als Kompliment Nachrichten, zumal die offiziellen der NPD, werden allenfalls registriert, das “Feuilletonggg” jedoch gelesen. Damit können wir leben.
Die Schriftleitung
12 dresdner // Mar 20, 2009 at 17:19
Ansonsten habt ihr wohl keine Probleme Altermedia?
Ich kann euch versichern, daß es in Sachsen keine Probleme in den NPD- Kreisverbänden gibt und alle schon heiß auf den Wahlkampf sind, um endlich die Früchte ihrer langen und guten Arbeit nun ernten zu können.
Ich bin jetzt schon gespant, ob Altermedia die Erfolge der NPD, nach dem 7. Juni, wenn sie dann flächendeckend in allen Stadträten und Gemeinderäten vertreten sein wird, auch offiziell bekannt gibt und zu würdigen weis.
Aber das ist kaum vorstellbar.
Hört auf Unruhe in das nationale Lager rein bringen zu wollen, es wird euch nicht gelingen!!!!
Hoch die nationale Solidarität!!!
NPD-Jetzt erst recht!!!!
http://www.npd-sachsen.de
Kumpel, wenn du die Berichte über MV und die Kommunalwahlen richtig lesen würdest, dann hättest du schon festgestellt, daß wir derlei bereits längst prognostiziert haben. Dazu muß man übrigens kein Prophet sein. Was die Würdigungen betrifft, so warten wir erstmal die Leistungen ab, bis dahin würdigen wir erst einmal die kommunalen Leistungen der Vergangenheit, wenn es so weit ist. Die der letzten Legislaturperiode auf kommunalem Gebiet war in Mecklenburg-Vorpommern ja bekanntlich nicht so berauschend. So entpuppte sich der angekündigte “frische Wind” bis heute noch nicht einmal als laues Lüftchen. Wir wollen hoffen, daß man diesmal qualifiziertere Zeitgenossen in die Kommunalparlamente setzt.
Und immer schön dran denken, es ist der stete Tropfen der den Stein höhlt und ja, du hast Recht, Wahltag ist Zahltag. Eine innere Stimme sagt uns, daß man gerade in Sachsen ernten wird, was man verdient hat. – Die Schriftleitung
13 Balder // Mar 20, 2009 at 17:20
@2/Logistikkundiger
“Hier ein paar sachliche Einwände.”
Geht ganz einfach:
Nach der Kommunalwahl Anfang Juni könnte erstmal die NPD-Fraktion komplett übertreten. Da die DVU dann eine Fraktion im Landtag hat, entfällt das Unterschriften sammeln (das Problem hat dann die NPD). Im Verlaufe des Juni zieht der Rest der sächsischen NPD auf einem Sonderparteitag (in einer Gaststätte in der sächsischen Schweiz) nach. Ihrer Führungsriege beraubt, könnte die Masse der Deligierten diesen Husarenstreich durchaus mit machen. Potentielle Gegner (z.B. ausm Vogtland) wurden jabereits rausgeekelt. In der NPD verbleiben zwar einige zerstreuter Sprengsel “Aufrichtiger” und die Kraken, welche nachdem Wegfall ihrer Führung, ihrer Aktivisten, Organisatoren, “Eliten” und sonstigen Personals sich selbst demontieren und keinen flächendeckenden Wahlantritt zur Landtagswahl mehr gebacken bekommt.
14 Bea // Mar 20, 2009 at 17:22
So absurd ist das ganze doch gar nicht. Fest steht: egal ob Voigt oder Pastörs an der Spitze und mit Rieger als Vize wird die Partei im nationalen Wählerspektrum verlieren. Im Bereich der “Szene” hingegen könnte die Partei Gewinne verbuchen. Doch die NPD wird als Wahlpartei zunehmend unatraktiver. Voigt steht für Intrigen und undurchsichtige Machenschaften. Pastörs steht für eine zunehmende Radikalisierung hin zu einer völkischen Randbewegung. Bei Rieger verkommt die Partei zu einer Sekte.
Wenn sich daraus resultierend alle politikfähigen Mitglieder in eine bereits exitsierende ebenfalls politikfähige Partei flüchten ist das nur die konsequente Folge des derzeitigen Geschehens.
15 Stahlhelm65 // Mar 20, 2009 at 17:32
Da im Moment der Fluß die Oberhand gewinnt,bleibe ich auf meiner Anhöhe,um dann die Kavallerie zu schicken,die die Dämme baut,wenn der Fluß sein Bett verlassen möchte!
Schlimmer wäre allerdings,wenn die Quelle versiegen würde und alle müssten dürsten!
Wer will denn nun die nationale Quelle sein?
16 NPD KV UNNA / HAMM // Mar 20, 2009 at 17:53
Die Beiträge werden ja immer verwegener, die hier geschrieben werden. Aber so sind wir wenigstens noch für die ein oder andere Räuberpistole gut.
Wir lieferten bisher ein Kasperletheater, das unsere Delegierten aber auf dem Parteitag beenden werden, indem wir die Partei und den Vorstand mit dem Stimmzettel wieder auf einen vernünftigen Weg zwingen werden.
Gott sei dank gibt es auch noch genügend Mitglieder bei uns, die das durchaus ähnlich sehen.
17 Marco // Mar 20, 2009 at 18:11
Finde es auch nicht so absurd, denn wir stehen vor großen Umbrüchen und Veränderungen und da sind solche Dinge ja überhaupt nichts gegen.
Politisch wird sich in, ich denke doch sogar recht naher Zukunft soviel tun, bedenkt das mal.
Finde das hier leider soviele so geistig unbeweglich sind und eigentlich keine Vorstellungskraft und Träume besitzen und genau das begründet die Willenlosigkeit und Hoffnungslosigkeit und damit das sich nichts ändern kann!
Gruß Marco
18 Okeanos // Mar 20, 2009 at 18:48
Ob der kommende NPD-Parteitag eine ordentliche Klärung bringt?
Im Moment ist ein Fegefeuer aus Unsachlichkeit, Unvernunft, Leidenschaft, Vertuschung, Rübe-Ab-Aktionismus und Eitelkeit zu erwarten.
Jeder lütte Vereinsmeier kennt übrigens den TOP “Entlastung des Vorstands”. Dieser NPD-Vorstand ist, ob man will oder nicht, kurzfristig gar nicht entlastungsfähig. Dies sogar aus mehreren Gründen. So will es das Gesetz.
19 sachsenuwe // Mar 20, 2009 at 19:10
Altermedia veröffentlicht ja wirklich die skurrilsten “Thesen”.
Apfel verlässt die Partei? – Quatsch mit Soße!
20 Uhu // Mar 20, 2009 at 19:12
Bei Youtube ist nun die “Talk in Berlin”-Sendung anläßlich der Regierungsbildung in Österreich im Jahre 2000 eingestellt worden. Sie erinnert an den damals auf die FPÖ ausgeübten Anpassungsdruck. Giordano meint, bei einer Übertragung des “Phänomens Haider” auf Deutschland werden Europa und die Welt politisch in Flammen stehen. Es wird nicht gesagt weshalb, nämlich weil die Feinde Deutschlands sie in Flammen setzen würden. Glos lobt seine CSU, weil die es geschafft habe “bis weit nach rechts alles mit zu vereinnamen” und weist damit auf ihre Aufgabe hin, keine erfolgreiche nationale Bewegung zuzulassen.
Mit Jörg Haider, Ralph Giordano, Freimut Duve, Michael Klos und Erich Böhme.
http://www.youtube.com/watch?v=RgA4wlrs8aQ
21 Friese Hamburg // Mar 20, 2009 at 19:19
@ Peter
Verpiss dich doch hier !!
Friese Hamburg
22 Axel W. Reitz // Mar 20, 2009 at 20:08
@ Friese Hamburg (21)
Wo sollen Typen wie “Peter” denn hin? Die will doch sonst keiner und Altermedia ist nun einmal so tolerant, sie ihre geistige Unflat in den Kommentarspalten verbreiten zu lassen.
Darf es da Wunder nehmen, wenn sie sich dieser Möglichkeit weidlich bedienen?
Und mal ganz ehrlich, wollen wir die auf skurrile Art und Weise lustig anmutenden Auslassungen eines “Peters” und seinesgleichen wirklich missen?
Gruß,
- Axel Reitz -
23 JourNALIST // Mar 20, 2009 at 20:49
Altermedia wird immer mehr zum Spaltpilz im nationalen Lager. Anstatt die Leute sachlich aufzuklären und gerade die Medienwelt und anonyme Schreiber und E-Mails kritisch zu betrachten und zu hinterfragen, stellt dieses Altermedia immer mehr als Faktum auf ihre Seiten. Die geschulten Spalter und Provokateure der Geheimdienste könnten kaum bessere Arbeit leisten als es Altermedia immer mehr für sie macht. Ob es Altermedia (wer steht eigentlich dahinter) aus Mediengeilheit macht oder sich hat kaufen oder instrumentalisieren lassen ist völlig egal, im Ergebnis ist es das Selbe.
Wie viele Meldungen der letzten Wochen haben sich anschließend als Lüge oder Ente bewiesen ohne jemals wieder von Altermedia aufgebriffen worden zu sein.* Diese Vorgehensweise erinnert an die BILD. Ist Altermedia die BILD im nationalem Lager und fühlt sich auch nocht gut dabei. Seriöse Berichterstattungen sehen allerdings anders aus und wären der Sache weitaus dienlicher.
*Verrat es uns. – Der Hausmeister
24 NPD KV UNNA / HAMM // Mar 20, 2009 at 21:10
Friese (21) müssen Sie sich eigentlich immer so ordinär aufführen ?
Sie gehören doch zu den Guten, also was soll dieses unwürdige Gepöbel?
25 Worch // Mar 20, 2009 at 21:12
@ Logistikkundiger:
Aus teilweise anderen Gründen als Du sehe ich das ebenfalls als “Latrinenparole”.
Diese anderen Gründe sind folgende:
Matthias Faust ist ein anständiger Kerl; eine Vereinbarung ist für ihn eine Vereinbarung, von der er nicht abweicht, solange sich die andere Seite daran hält. Einer kurzfristigen Opportunität wegen wird er den Deutschlandpakt nicht brechen.
Selbst wenn es anders wäre: Ohne das Geld von Dr. Frey ist so was nicht zu machen. (Lassen wir den Patrick Brinkmann mal außen vor. Ob der wirklich soviel Geld hat, ist für mich zweifelhaft. Und wenn doch, ob oder für welchen Zweck er es einsetzen würde, ist für mich noch zweifelhafter.) Dr. Frey hingegen ist ein Mann der alten Schule. Der sieht das sicherlich noch enger; und außerdem ist wahrscheinlich sein Latein besser als meins, soweit es “pacta sunt servanda” betrifft.
Immerhin war die Sache Holger Apfel ein formelles Dementi wert. Und haben wir nicht Bismarck in Erinnerung: “Ich glaube eine Nachricht erst dann, wenn sie formell dementiert worden ist!” ?
Grüße
Christian Worch
26 Worch // Mar 20, 2009 at 21:15
@ jourNALIST:
Dann geh doch mit gutem Beispiel voran und poste unter deinem eigenen Namen. Täten das alle, hätten die Anonymlinge es ein wenig schwer, nicht wahr?
Christian Worch
27 Friese Hamburg // Mar 20, 2009 at 21:31
@ NPD KV UNNA/HAMM
Pöbel und Gesocks Oi Oi Oi
grins und gruss Friese
28 Jochen // Mar 20, 2009 at 21:40
Die Frage ist doch ob es sinnvoll ist alle Gerüchte sofort auf Altermedia zu veröffentlichen und das scheint momentan so zu geschehen. Somit macht sich Altermedia zwangsläufig zum Sparchrohr der Unseriösen und ist leicht lenkbar, das ist das eigentliche Problem dieses Forums. Die Antworten und Kommentare zu den Artikeln sind von Altermeia bei dieser Vorgehensweise nicht kontrollierbar aber die eigenen Artikel sind es schon. So sollte Altermedia mit gutem Beispiel vorran gehen und nicht andere dazu aufrufen sich zu outen, denn das interessiert wiederrum die Geheimdienste mehr als die Leser dieses Forums.
Kritik ist wichtig aber sie muß konstuktiv sein und darf nicht polemisch sein oder oder sich auf Vermuten berufen. Das ist mehr als logisch und sollte von allen verstanden werden egal wo sie sich positionieren.
29 Fürderwahr kein Labsal // Mar 20, 2009 at 22:33
@ Reitz, 22
Die deutsche Sprache ist eine sehr ausdrucksstarke und vielfältige, zu künstlerischer Leistung regelrecht anspornende Sprache.
Jemand wie “Friese Hamburg” verhunzt sie (und damit die deutsche Kultur), indem er sie durch die Gosse zieht.
Sie, Herr Reitz, verhunzen unsere schöne Sprache auch, indem Sie meist geschwollen und theatralisch schreiben. Damit soll Stilunsicherheit verborgen werden, vermute ich (”dünkt mir”, würden Sie womöglich schreiben).
Ähnliche Stilblüten sind mir von mäßig begabten Schülern bekannt, die zwar gerne im Mittelpunkt stehen, aber ziemlich verklemmt und komplexbeladen sind.
Entspannen Sie sich, werden Sie lockerer und schreiben Sie in einem guten, also keinem unnormal-schwülstigen Deutsch.
30 BlauGelbNational // Mar 20, 2009 at 23:47
@ alle Anonymlinge
Im Netz ist künftig folgendes zu beachten:
“Anonym” geht gar nicht, ist VS-verdächtig u. eines deutschen Mannes u. einer deutschen Frau grundsätzlich unwürdig – hier kämpft man mit offenem Visier.
Vergeßt die bisherige Umgangsregel im “www”, wonach man üblicherweise unter Pseudonym, engl. Nick, geschrieben hat.
Nennt Euren richtigen Namen in einer Weise, die Euch eindeutig identifiziert. Solltet Ihr in der “Szene” nicht überall bekannt sein, so reicht es dementsprechend auch nicht aus, sich Bernd Müller zu nennen. Auch wenn Ihr einen selteneren Namen tragt.
Der Wohnort u. die Partei- bzw. Gruppenzugehörigkeit (bei Freien) sollte schon hinzukommen, damit Jeder gleich Bescheid weiß.
Am besten, Ihr stellt euch beim ersten Kommentar, an der geigneten Stelle, ordentlich vor. Alle, die schon öfters geschrieben haben: bitte nachholen!
Vor persönlichen Anfeindungen u. Diffamierungen braucht Ihr Euch nicht fürchten – hier sind alles Kameraden!
Keine Angst vor den Mitlesern der Antifa, Presse u. der Dienste, denen seid Ihr sowieso bekannt, da kommt es auf weitere Kleinigkeiten nicht an. Falls Ihr noch nicht bekannt seid, besteht natürlich Erklärungsbedarf, z.B. wieso kennt Euch keiner, habt Ihr für Deutschland noch nichts geleistet usw.
Die Tatsache, daß Ihr im “web” dann “world wide” bekannt werdet, braucht Euch nicht zu beunruhigen – wer liest schon in einem deutschsprachigen Forum, wen interessieren ein paar einsame Rechte.
Molau, Worch u.a. Beschwerdeführer über die “anonymen” Schreiber werden Eure Ehrlichkeit würdigen – ein virtuelles Schulterklopfen ist mindestens drin.
Bedenkt, welch großen Schaden die Anonymen immer wieder anrichten! Apfel hat es oben eindrucksvoll beschrieben. Hier ein bekanntes Beispiel, wie anonyme(!) Tätigkeit unserer Sache abträglich ist:
http://www.beucker.de/2002/tk02-01-31a.htm
Nachdem wir künftig nur noch mit echten Namen im Netz auftreten, geht es natürlich nicht an, daß ausgerechnet die Betreiber anonym bleiben können – mit welchem Recht denn! Also, sendet E-Mails an Altermedia u. fordert, daß auch die sich bekennen! Auch Holger Apfel wartet schon u. wird sich im Zeichen der nationalen Solidarität was besonderes einfallen lassen: Für jeden Schreiber gibt`s ein Schnäppchenpäckchen aus dem DS-Verlag!
Lol
31 Psius // Mar 20, 2009 at 23:56
Ich denke auch, daß das wieder mal ne Ente ist. Immer diese Spaltversuche. Warum nur?
In Leipzig läuft alles auf Hochtouren und somit zur vollen Zufriedenheit. Volle Wahlvorbereitungen!
Ich denke nicht, dass der Onkel Appel solchen Verrat betreibt. Viel zu gestanden, der Mann!
32 Georg W. // Mar 20, 2009 at 23:57
*kicher* Und wg. so einem Blödsinn geht der Apfel ab wie ein Rakete? Sollte es am Ende doch kein Blödsinn sein.
@Worch: Eben. Ein Dementi zu einem hochgejazzten Forenkommentar. Warum?
33 borger // Mar 21, 2009 at 6:52
Also, dieser ständige Spalter- und Provokationsvorwurf, ganz offensichtlich aus dem Umfeld der Apfel/Molau-Verschwörung wirft einige Fragen auf:
Trauen diese Anhänger ihren Führern so etwas ernsthaft zu?
Könnte Altermedia – sozusagen als Ideengeber – die NPD-Fraktion Sachsen zum geschlossenen Übertritt zur DVU bewegen?
Hier geht es ja nicht darum, irgendwelche bedeutungslosen Parteimitglieder aus Unterhintermberg durch „Provokation“ zu Parteischädigendem Verhalten zu bewegen sondern die gesamte Führungsriege des (bisher) erfolgreichsten NPD-Bundeslandes. Die heftige Reaktion lässt eigentlich nur den Schluss zu: Ja, diese Anhänger kennen ihre Führer gut und trauen ihnen jede Schandtat zu. Denn könnte diese Möglichkeit eindeutig ausgeschlossen werden, würden die Vorwürfe einfach keinen Sinn machen.
34 Lacksplitt-Streusand // Mar 21, 2009 at 7:31
DVU-NPD tretet als Schwesternpartei auf! Das stärkt Eure rechte Position. Meinungsverschiedenheiten dürfen sein.
35 Lacksplitt-Streusand // Mar 21, 2009 at 7:33
NPD und DVU bildet gemeinsam die DEUTSCHE SOZIALE KRAFT und wendet die drohende Mameluckendiktatur ab.
36 Lacksplitt-Streusand // Mar 21, 2009 at 7:35
Als deutsche soziale Kraft Propaganda machen, auf Wahlwebungen agitieren und den Deutschlandpakt beibehalten.
37 Beobachter // Mar 21, 2009 at 7:36
War doch klar, dass da nichts dran ist.
@ Worch
Hätte Apfel nicht demeniert, hättest Du das wohl als Argument dafür herangezogen, dass da etwas dran ist.
Mich würde aber mal interessieren, wie Du die Arbeit von Faust in HH im Gegensatz zur Hamburger NPD unter Rieger siehst.
Bekanntlich ist HH ja DVU-Land. Leider gingen die Aktivitäten von Faust nach der Wahl gegen Null, wohin gegen Rieger mit seiner NPD Basisarbeit leistet.
38 Lacksplitt-Streusand // Mar 21, 2009 at 7:41
Soll heißen; auf Wahlwerbungen
39 Worch // Mar 21, 2009 at 7:58
@ FürderwahrkeinLabsal (Nr. 29):
Hast du Lust, dich mal an einer Stilanalyse der apfelschen Erklärung zu versuchen? Du deutest ja an, dich nicht nur in Stilfragen auszukennen, sondern auch in Pädagogik und Psychologie. Da wäre schon mal wissenswert, ob das apfelsche Elaborat für dich auch schwülstig klingt und wie du die parteitypischen Worthülsen bewertest.
Also, frischauf!
Christian Worch
40 Worch // Mar 21, 2009 at 8:15
@ Beobachter:
Erst mal eine Korrektur, damit es nicht einseitig wird. Du meinst “…wohin gegen Rieger mit seiner NPD Basisarbeit leistet. …” Also, im ersten Jahr nach der Amtsübernahme durch Jürgen Rieger war ein Nachlassen der Aktivitäten der NPD Hamburg zu verzeichnen. Ein deutliches Nachlassen. Das war nicht nur an ihrer Netzseite zu erkennen, sondern auch daran, daß die teilweise öffentlichkeitswirksamen Auftritte, die Anja Zysk alle paar Monate mal organisiert hat, ausgeblieben sind. Die INTERNE Arbeit innerhalb der Partei kann und will ich nicht beurteilen. Das sehe ich insofern nicht als Basisarbeit.
Um aber auch umgekehrt fair zu bleiben: Nach rund einem Jahr hat sich das dann geändert; die NPD ist in Hamburg wieder erkennbar aktiver geworden. Und zwar sowohl bezüglich der Virtualität (ihre Netzseite) als auch in der Realität, sprich auf der Straße. Nur was sie seit der Amtsübernahme kaum noch macht, sind öffentlichkeitswirksame Aktionen. Die einzigen beiden, an die ich mich erinnern kann, waren eine Mahnwache vor Jürgen Riegers Haus, als die Linken dort in der Nähe demonstriert haben, und eine Demonstration gegen den SPD-Bundesparteitag im Hamburger Congreß-Zentrum.
Was die DVU in Hamburg betrifft: Die macht im regelmäßigen monatlichen Turnus Rednerveranstaltungen; das bekommt aber außerhalb der Mitgliedschaft so gut wie niemand mit. Eigentliche Öffentlichkeitsarbeit auf der Straße registriere ich nicht.
Aber auch das muß man fair bewerten. Wegen der dünneren Personaldecke der DVU war Matthias Faust bis vor kurzem sowohl Landesvorsitzender in Hamburg als auch Bundesorganisationsleiter der DVU; inzwischen ist er in insgesamt drei Funktionen tätig, nämlich als Landesvorsitzender Hamburg, weiterhin als Bundesorganisationsleiter und letztlich als Bundesvorsitzender seiner Partei.
Ein wenig polemisch erscheint mir deine Feststellung, “Hamburg sei bekanntlich DVU-Land”. Richtig ist, daß der Deutschland-Pakt festgelegt hat, daß in Hamburg die DVU zur Bürgerschaftswahl antritt und die NPD nicht. Falsch ist jedoch, daß die NPD sich per Deutschlandpakt verpflichtet hätte, auf alle (oder auf alle öffentlichen) Aktivitäten in Hamburg zu verzichten. Auch trifft der Pakt, der eine derzeitige Laufzeit bis September 2009 hat, keine Bestimmungen darüber, welche von beiden Parteien bei der NÄCHSTEN Bürgerschaftswahl in Hamburg antritt und welche verzichtet.
Eine persönliche Anmerkung: Manchmal gebe ich auch auf Fragen, die mit Polemik verbunden sind oder polemische Spitzen beinhalten, eine sachlich ausgewogene Antwort. Es kann dir aber auch mal passieren, daß ich sage: Gewöhn dir die Polemik ab, dann bleibst du für mich diskurswürdig; behalte sie bei, und ich ignoriere dich künftig.
Christian Worch
41 Miraculi // Mar 21, 2009 at 8:57
Jochen (28)
“Die Frage ist doch ob es sinnvoll ist alle GERÜCHTE sofort auf Altermedia zu veröffentlichen und das scheint momentan so zu geschehen. Somit macht sich Altermedia zwangsläufig zum Sparchrohr der Unseriösen und ist LEICHT LENKBAR, das ist das eigentliche Problem dieses Forums.”
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Einige hier -namentlich die Kritiker an den AM-Veröffentlichungen, welche ihnen widerstreben- machen auf mich den Eindruck, als ob sie offensichtlich “nur” hier den kritischen Denker (oder auch über-Nationalisten) geben, dem man niemals ein X für ein U vormachen kann, jener offenbart damit aber mMn eher, das er / sie sich auch ansonsten von irgend-welchen Veröffentlichungen in den Massenmedien beeinflussen, wenn nicht gar lenken lässt.
Entschuldigt, wenn ich so deutlich werde. Aber ich beobachte dieses “Phänomen” nicht erst seit ein paar Tagen hier: Schaltet doch ab-und-zu auch mal mit euren Unterstellungen einen (oder auch zwei) Gänge zurück und denkt VOR einem Kommentar einmal ausreichend lange darüber nach, ob ein Beitrag von AM vielleicht gerade deshalb hier veröffentlicht wird, damit man sich (jeder der will) mit dessen “Wahrheitsgehalt” auseinandersetzt und sicher NICHT (Anti- oder Sympathie für die NPD hin oder her), um die Mehrheit der Kommentatoren gegeneinander auszuspielen (dafür sorgen hier schon regelmäßig einige “ganz besondere” Exemplare, auf deren “Niveau” man sich bestimmt nicht begeben muss).
Kurz: Wenn ihr die zweifellos vorhandene Kreativität eurer (AM-Spalter-)Vorwürfe in den Kommentare sich zukünftig mehr dem eigentlichen Thema widmen würden, hätten vielleicht auch die anderen Gäste -in jedem Fall mehr als bisher- davon.
P.S.
Dies hier ist KEIN Forum, sondern ein sog. BLOG http://de.wikipedia.org/wiki/Blog
Das ist z.B. ein Forum: http://forum.altermedia.info/viewforum.php?f=55
42 Miraculi // Mar 21, 2009 at 9:03
Schiebe in den letzten Satz noch das fehlende Wort ” anderen Gäste ETWAS -” ein.
43 Feuersturm // Mar 21, 2009 at 10:43
Dass das Niveau von Altermedia so sinkt, dass man ein anonymes nicht bestätigtes Kommentar als Argumentationsgrundlage nimmt und damit ein Thema aufmacht ist echt arm. Man muss ja ein riesiges Problem mit der NPD, besonders mit der NPD-Sachsen haben, solchen Unfug zu berichten! Habt ihr Vorzeigenationalisten von Altermedia eigentlich Interesse daran überhaupt wieder eine nationale Kraft in Sachsen im Landtag zu sehen oder wollt ihr mit Zwist und Hetze dazu beitragen die NPD aus dem Landtag zu drängen?
Ja, ja, freie Berichterstattung, die über den Stand einer gewöhnlichen offiziellen Parteipressemeldung hinausgeht, ganz ohne Kontrolle irgendeines Parteifunktionärs, muß schlimm auf gewisse Leute wirken. Doch das hat ja eine langjährige Tradition in der NPD. Du fragst, ob wir Interesse haben, die NPD wieder im Landtag zu sehen, um ehrlich zu sein, es ist uns vollkommen gleichgültig, da wir in keinster Weise davon berührt werden. Es gibt so schon genug politische Maulkörbe, warum sollten wir noch einen nationaldemokratischen zusätzlich propagieren, oder glaubst du wirklich, unsereiner kann nicht bis drei zählen? Wenn ihr das schon als “Hetze” anseht, dann möchten wir euch in der Tat nicht an der Macht sehen, da wir uns nur zu leicht ausrechnen können, wie sich Meinungsfreiheit in “nationaldemokratisch” schreibt. Nö laß man, für was besseres streiten macht Sinn, wenn es aber nur auf den gleichen Käse, nur unter anderer Verpackung hinausläuft – und so sieht es aus – dann ohne uns.
Mach es am besten so wie deine Parteifraktionäre uns sag dir immer wieder:
“Es ist nur eine Internetseite.”
Die Schriftleitung
44 Labsal // Mar 21, 2009 at 13:13
@ Worch, 39
Wer sich “unauslöschlich in die Annalen der NPD” einschreiben will und seinen Text mit einigen Ausrufezeichen garniert, will zeigen, daß er verärgert ist und deshalb demonstrativ einen Kraftakt vollbringen will.
Der Annalen-Satz ist pathetisch, kennzeichnet allerdings nicht den gesamten Text. Der Text selber kennzeichnet sich ansonsten durch einen nicht unerheblichen Gehalt an Informationen.
Das wiederum unterscheidet ihn von dem DS-Interview mit Herrn Voigt, denn dieser lädt dort waggonweise Meinungen ab, informiert die Leser aber nur sehr spärlich. Er wird seine Gründe dafür haben.
45 Marco // Mar 21, 2009 at 14:32
Herr Apfel hat leider Recht. Die Berichterstattung hier wird zunehmend unseriöser und unglaubhafter, zumindest was die NPD betrifft. Die besseren Informationen erhält der Leser auf den Offiziellen Seiten von NPD und DVU(!)
Da dachte man immer, es wäre irgendwie “ehrlicher” mal eine Meinung oder einen Bericht von “unabhängiger” oder “unparteiischer” Seite zu lesen. Bisher ein Irrglaube
Wie kommst du darauf, daß die hier geäußerten Meinungen nicht ehrlich wären? Nur weil sie dir und Herrn Apfel nicht gefallen? Solltest du an irgendwelche unparteiischen oder gar neutralen Meinungen und ähnlichen Schwachsinn glauben, so etwas gibt es im wirklichen politischen Leben nicht.
Objektiv ist allenfalls die Quellenfindung, das gefällte Urteil ist immer subjektiv.
Wenn es dir ein Trost ist, Herr Apfel denkt über Altermedia heute auch nicht anders als früher und Altermedia hält mit Herrn Apfel auch nicht anders.
Was die offiziellen Informationen von NPD und DVU betrifft, so sind diese für ihre Seriosität, Ehrlichkeit, Objektivität, Spontanität, Aktualität und Vielseitigkeit natürlich berühmt, da kommen wir natürlich als reine Privatleute nicht mit, daher belassen wir hier, in Erkenntnis unserer Unzulänglichkeiten, unsere unvollkommene Berichterstattung so wie sie ist, auch wenn sie einigen NPD-Fans nicht behagen mag. Es genügt, wenn wir damit zufrieden sind. – Die Schriftleitung
46 Worch // Mar 21, 2009 at 18:52
@ Labsal (Nr. 44):
Okay, dann fang ich mal an.
Holger muß sehr verärgert gewesen sein, wenn ihm gleich im ersten Satz ein Grammatikfehler unterläuft. (Fall im gleichen Nebensatz gewechsel; “ein Soldschreiber oder einen Antifa….”
Zu bemängeln ist auch, daß der erste Satz gleich ein Schachtelsatz ist, der in der von mir bevorzugten Schrifttype Arial 12 siebeneinhalb Zeilen in Anspruch nimmt.
Im nächsten Satz sehen wir auch schon einen verbalen Kraftakt: Er stellt unmißverständlich fest; er begnügt sich nicht mit einem einfachen “stelle ich fest”.
Der nächste Absatz ist Parteipropaganda und entsprechend teils real, teils bombastisch; bei einer Stiluntersuchung wollen wir das mal nicht zu hart bewerten. Wahrscheinlich hört man so was in den Parlamenten dauernd in verschiedenen Varianten. Hätte ich die letzten viereinhalb Jahre als Fraktionsvorsitzender in einem Landesparlament gesessen, ich könnte wirklich nicht dafür garantieren, daß der dortige Stil nicht auf meinen eigenen Sprach- bzw. Schreibstil abgefärbt hätte.
Dann kommt der letzte Absatz, und der ist wieder schön; auch inhaltlich. “Die vom Amt für Desinformation und Zersetzung über SEINE Internetseite Altermedia….” (Hervorhebung durch Versalien von mir, nicht im Original.) Wenn das mal keine schlimmere verbale Kraftemeierei ist als das “unauslöschliche Einschreiben in die Annalen (der NPD)”. Das ist die offene Bezichtigung, daß Altermedia die Seite eines fiktivenAmtes für Desinformation und Zersetzung ist; man darf schließen, daß Holger Apfel hier ein bestimmte Bundesamt oder eines der entsprechenden Landesämter meint.
Ist schon starker Tobak, was?
Vielleicht reagiert die Schriftleitung künftig darauf derart, daß sie den guten Holger Apfel vornehmlich in Form ähnlich unschmeichelhafter Bilder ablichtet wie Udo Pastörs nach seiner Attacke gegen Altermedia. Als Brüllaffen nämlich.
Allerdings hat Holger Apfel, der kein sonderlich körperbetonte Mensch ist und dem auch eher geringe kämpferische Qualifikationen im unbewaffneten oder bewaffneten Nahkampf nachgesagt werden, hier eine alte Lehre der japanischen Schwertfechtkunst vernachlässigt. Diese lautet nämlich schlicht und ergreifend: “Sei niemals zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle wie die Klinge deines Gegners.” Die Schriftleitung von Altermedia scheint sich an diesen Grundsatz zu halten; im übertragenen Sinne eines Streits der Meinungen. Holger Apfel aber ist ein wundervolles Ziel für die virtuelle Klinge der anonymen Altermedia-Macher.
Demgegenüber verblassen ein wohl der schreiberischen Eile geschuldeter Grammatikfehler und der ein wenig, äh, pathetische Stil (hast du schön ausgedrückt!); politisch sieht so was für mich wie ein Eigentor aus. Und das dürfte viel mehr weh tun. Ein Lateiner hätte Holger Apfel vielleicht geraten, seinen Text “sine ira et studio” (ohne Zorn und Erregung) zu schreiben. Stattdessen wollte er uns wohl eher den “Deus irae” bieten (Gott des Zorns), grad, als hätte er Roger Zelaznys gleichnamigen Roman gelesen oder als würde er täglich “dies irae dies illa” intonieren (Tag der Rache, Tag der Sünden). Leider hat er wohl nicht genug Lateiner um sich herum, um ihm zu raten: “si tacuisses, philosophus mansisses” (Hättest du geschwiegen, wärst du ein Philosoph geblieben). (Zugegebenermaßen in der volkstümlichen Form zitiert und nicht original nach Boethius “Intellexeram, si tacuisses”.)
Also, Hand aufs Herz: Genauso unreifer Schüler wie Axel Reitz?!
Christian Worch
47 Worch // Mar 21, 2009 at 18:59
@ Marco (Nr. 45):
Du hast möglicherweise überlesen, daß Altermedia hier völlig wertneutral den Kommentar eines ausdrücklich anonymen Lesers und das, was Patrick Gensings NPD-Blog als Spekulation daraus gemacht hat, wiedergegeben hat. Nicht weniger wertneutral hat Altermedia dann auch die Stellungnahme von Holger Apfel wiedergegeben. Was ist dagegen einzuwenden? Außer, daß Altermedia offenbar seinen Lesern zumutet, selbst zu denken und ihnen nicht das Ergebnis des Denkprozesses vorzuschreiben wünscht. Wozu also die Aufregung – die von Holger Apfel, die von dir und von anderen?
Über diese erkennbare Aufregung mache ich mir viel eher meine Gedanken als über die Spekulationen des anonymen Schreibers oder die des Patrick Gensing. (Denn daß und warum ich das für Unsinn halte, habe ich in Beitrag Nr. 25 dargelegt.) Die Aufregung aber ist ein interessantes Indiz.
Christian Worch
48 hansgar // Mar 21, 2009 at 23:21
Respekt, der Herr Worch gibt sich wirklich alle Mühe intellektuell zu wirken: Nicht nur messerscharfe Stilanalysen als Zeugnis seiner Deutschkenntnisse gibt er hier zum Besten; auch seine Sammlung lateinischer Sprichwörter beweisen des Worchs feine Kultur der Überlegenheit. Wer hier jetzt meint, was schreibt denn der Worch für ein halbgares Pseudo-Germanistenquatsch, hat sich hier komisch wegen Grammatikfehlern, Schriftgrößen und Schachtelsätzen und zitiert zudem das halbe “Latein für Angeber”-Buch, dem sei gesagt: Es gibt einen feinen Unterschied zwischen einem Intellektuellen und dem, der versucht einer zu sein.
49 Angelika ... // Mar 22, 2009 at 0:03
29 Fürderwahr kein Labsal
„Entspannen Sie sich, werden Sie lockerer und schreiben Sie in einem guten, also keinem unnormal-schwülstigen Deutsch.“
Fürwahr, eine treffliche Analyse. Erweitern könnte man noch mit, „geh mal arbeiten statt zu schmarotzen, hilft gegen Loser-Image.
30 BlauGelbNational
„Worch u.a. Beschwerdeführer über die “anonymen” Schreiber werden Eure Ehrlichkeit würdigen – ein virtuelles Schulterklopfen ist mindestens drin.“
Ja aber die leben doch vom VS, Valuta-Silberlinge, aus Israel.
st bestimmt auch nicht billig, ein Einfaltstor in Unna Hamm offen zu halten.
50 Worch // Mar 22, 2009 at 3:46
@ hansgar (Nr. 48):
Du weißt, was eine Persiphlage ist? Solltest du es nicht wissen, gebe ich dir eine höchst volkstümliche Übersetzung: Eine Verarschung. Betrachte den stilistischen Teil meiner an Nutzer @Labsal gerichteten Ausführungen bitte als Persiphlage. . Den politischen Teil betrachte bitte als durchaus ernsthaft…
Wobei du mir jetzt vorhalten darfst, daß die Mischung von beidem in ein und dem selben Beitrag eigentlich eher schlechter Stil ist. Das gebe ich gern zu. Ich tue so was manchmal auch aus reinem Spaß an der Freude und nicht nur aus politischer Notwendigkeit oder weil ich mich aus politischen Gründen dazu verpflichtet fühle. l’art pour l’art. (Kunst um der Kunst willen.)
Christian Worch
51 Beobachter // Mar 22, 2009 at 7:47
Neues aus Sachsen
Die Jecken wollen jetzt auch Sachsen bereichern und treten zur Kommunalwahl an.
http://www.pro-nrw.org/content/view/984/1/
52 Beobachter // Mar 22, 2009 at 8:13
@ Worch
Zwei kleine Anmerkungen zu Deinen Kommentaren
1) Zum obigen Bericht: altermedia hat nicht den Block von Patrick Gensing (NPD-Blog) sondern den NID-Infoblock zitiert.
2) Zum “DVU-Land HH”: Ich habe dies weniger auf den Deutschlandpakt sondern auf die Tatsache bezogen, dass die DVU dort zu den letzten Wahlen eigentlich immer angetreten ist. Eine Folge daraus war vermutlich, dass man sich im Deutschlandpakt darauf geeinigt hat, dass die DVU dort antreten soll. In all den Jahren hätte die Partei eigentlich für eine bessere personelle Struktur sorgen sollen. Ein Vorwurf den man allerdings mit Sicherheit nicht nur Faust anheften soll, da er in all den Jahren in verschiedenen Parteien aktiv war (CDU, Rep, NPD), bevor er zur CDU kam. In dieser Hinsicht (Aufbau personeller Strukturen) steht die Sachsen-NPD wohl am Besten innerhalb des nationalen Parteispektrums da.
53 Feuersturm // Mar 22, 2009 at 8:26
@Altermedia
Nichts gegen Kritik und Anregungen in Richtung NPD, genau aus diesem Grund besuche ich schließlich Eure Seite, aber mit einem anonymen Kommentar ein Thema zu eröffnen ist schlechter als Bildzeitungsniveau! Seht es einfach als Gegenkritik. Verbesserungsvorschlag für die Zukunft: Auf sachlich fundierte Informationen aus sicheren und namentlich zu nennenden Quellen bauen! Das macht gute “Öffentlichkeits-/Pressearbeit” aus. Das es Euch gleichgültig ist, ob die NPD in Sachsen in den Landtag kommt oder nicht, finde ich schon traurig, schließlich freue ich mich über jeden Erfolg von Nationalisten, Patrioten oder was auch immer. Und jetzt zum Abschluss: keine Angst, die Meinungsfreiheit wird auch weiterhin bestehen bleiben, auch bei einem Einzug der NPD in weitere Landtage. Nur ob sich unfähige und auf anonyme Gerüchteküche aufbauende Medien auf Dauer halten können, wage ich anzuzweifeln.* Schließlich sind die Leser doch mündig!
Nach ca. 12 Jahren recht annehmbarer Arbeitspraxis von Störtebeker-Netz und Altermedia können wir wohl sagen, behalte du deine mündigen Zweifel und wir behalten unsere bisherige, aus deiner Sicht so “unfähige” Arbeitspraxis.
Uns außerdem mangelnde Quellenarbeit vorzuwerfen, halten wir für einen schlechten Witz, da es kaum eine Internetseite im nationalen Spektrum gibt, das so penibel auf Quellenangaben achtet, wie Altermedia Deutschland.
Im Übrigen haben wir auch keinen alleinstehenden Kommentar veröffentlicht, sondern diesen in Verbindung mit einem Bericht des NID, der sich diesem Thema gleichermaßen widmete. Das der Kommentar aus einem unserer Kommentarstränge stammte, sollte inzwischen bekannt sein. Aber mit mißliebigen Meinungen ist das ja immer so eine Sache für Apparatschiks oder selbsternannte Parteisoldaten, vor allem wenn man diese nicht unterdrücken kann. Der eine ist eben in der Lage die Welt von oben zu sehen und der andere nur aus der Froschperspektive.
Was die Meinungsfreiheit der NPD betrifft, so sagen wir dir ins Gesicht, daß es eine solche in der Partei nicht gibt, was bis zu einem gewissen Grade nicht unverständlich ist, da sich in einer Partei nun mal die Leute einem gewissen Denkmuster beugen müssen, ansonsten haben wir die Erfahrung gemacht, daß man nur soviel Meinungsfreiheit hat, wie man in der Lage ist, selber durchzusetzen. Unsere Erfahrungen mit der NPD lassen uns freilich erahnen, wie es mit der Meinungsfreiheit bestellt sein wird, sollte sie einmal das Sagen haben. Es wird das gleiche Theater wie jetzt sein, nur unter einer anderen Couleur und qualitativ noch sehr viel tiefer stehend, als es jetzt der Fall ist.
Und abschließend noch was für dein Poesiealbum: Wer in der Politik meint, journalistische Kooperation ablehnen zu müssen, der muß mit der journalistischen Konfrontation leben. – Wahltag ist Zahltag.
Kannst du ja bei der nächsten Parteiversammlung an die Wandzeitung kleben.
Damit ist die Debatte zu diesem Thema für uns beendet. Sollte noch wer fragen, sag einfach, wir hätten schon gespendet. – Die Schriftleitung
54 Worch // Mar 22, 2009 at 11:44
@ Beobachter:
Du meinst, eine Partei baut da Strukturen auf, wo sie zum Wahlkampf antritt?
Das ist falsch, soweit es die NPD betrifft. Die NPD baut(e) beispielsweise auch da Strukturen auf, wo sie infolge des Deutschland-Paktes NICHT zum Wahlkampf antritt. (Beziehungsweise nicht zum Landtagswahlkampf.) Ein gutes Beispiel dafür ist Thüringen, wo die NPD so erfolgreich Strukturen aufgebaut hat, daß die DVU abweichend vom Deutschland-Pakt der NPD den Wahlantritt in diesem Land überlassen hat. Ein anderes Beispiel ist Brandenburg. Hier hatte der Strukturaufbau der NPD und ihr Agieren im Kommunalwahlkampf sogar partiell aggressive Züge. Im Dahme-Spree-Kreis und damit auch in der Stadt Eisenhüttenstadt hatten NPD und DVU sich nicht auf einen gemeinsamen Antritt zur Kommunalwahl einigen können, sondern beide waren angetreten. Im Zuge meiner Beteiligung am Wahlkampf machte ich dabei eine nicht uninteressante Beobachtung. Einer meiner Einsatzaufträge lautete: Nach Eisenhüttenstadt fahren und feststellen, ob dort noch ca. 100 DVU-Plakate im Stadtgebiet hängen; wenn nein, nachhängen, wenn ja, in anderen Bereichen hängen. Denn die Stadt Eisenhüttenstadt hatte die Auflage erlassen, daß von jeder Partei nicht mehr als 100 Plakate gleichzeitig in der Stadt angebracht sein dürften.
Also mit V. dorthingefahren und folgende Beoachtung gemacht: im Stadtgebiet geschätzt etwas über 100 DVU-Plakate gesehen (dürften bei 120 gewesen sein), dafür aber die zweieinhalbfache bis dreifache Menge an NPD-Plakaten. Also sagen wir mal bei 300 und damit dreimal soviel, wie nach Auflagenbescheid erlaubt waren.
Jetzt kannst du Schlußfolgerungen ziehen.
Eine Schlußfolgerung: Die Wahlhelfer der NPD hatten den Auflagenbescheid nicht oder haben versäumt, ihn zu lesen.
Zweite Schlußfolgerung: Sie hatten den Auflagenbescheid, konnten aber nicht lesen….
Dritte Schlußfolgerung: Sie hatten den Auflagenbescheid, konnten auch lesen, haben ihn aber absichtlich mißachtet.
Sollte die dritte Schlußfolgerung zutreffend sein, kann man weitere alternative Schlüsse ziehen. Entweder den, daß die Wahlhelfer der NPD Auflagenbescheide aus Prinzip mißachten; wenn nicht alle, dann zumindest die, die in Eisenhüttenstadt tätig waren. Eine andere Möglichkeit wäre diese: Man hat den Bescheid mißachtet, um sich “auf Risiko” einen Startvorteil gegen der im dortigen Kreis bzw. der Stadt in Konkurrenz zur NPD stehenden DVU zu verschaffen. “Auf Risiko” deshalb, weil die Stadtverwaltung es natürlich hätte merken können. Dann hätte sie rund 200 NPD-Plakate durch städtische Mitarbeiter abgehängt, was ziemlich teuer ist, und außerdem wäre wohl ein Bußgeld fällig geworden.
So was nenne ich aggressiven Wahlkampf.
Aber nun noch ein anderes Beispiel dafür, wo die NPD Wahlkampf gemacht hat, aber struktureller Aufbau entweder unterblieben ist oder aber sogar für Insider nicht wahrnehmbar ist. Niedersachsen nämlich.
Von daher geht deine Vermutung über “Hamburg als DVU”-Land und die von dir daraus gezogenen Folgerungen fehl.
Zu den sächsischen Strukturen noch ein Wort: Richtig ist, daß die NPD sich nach ihrem Wahlerfolg vom September 2004 auch zunehmend in kommunalen Vertretungen zu verankern versucht hat bzw. teilweise erfolgreich verankert hat. Zweifellos ist es für eine Partei wichtig, nicht nur in Landtagen vertreten zu sein, sondern auch in den nachgeordneten Kommunalparlamenten bis hin zu kleinsten Ortsräten (oder heißen die Ortsbeiräte?) Aber Struktur beinhaltet auch noch andere Dinge. Vermehrung der Mitgliedschaft, Erhöhung der Operationsfähigkeit der Verbände, Hervortreten in der Öffentlichkeit auch außerhalb von Wahlkämpfen bzw. durch parlamentarische Arbeit. Wie sieht es denn da mit dem Landesverband Sachsen aus?! Mitgliederzahl gesunken. (Möglicherweise noch stärker, als der letzte öffentlich erhältliche VS-Bericht darlegt.) Verhältnis zur parteifreien Szene bestenfalls gemischt, wegen des Vorwurfs der “Verbonzung” ebenso wie weil trotz der durch Fraktionsstations verfügbaren Mittel und Möglichkeiten bis auf ein paar “Bürgerbüros” nix an nationalen Zentren oder Begegnungsstätten entstanden ist.
Zwar steht (u.a. durch Landtagsfraktion und die Ansässigkeit des DS-Verlages in Risa) der Landesverband Sachsen wohl nach wie vor besser da als die meisten NPD-Landesverbände, Mecklenburg-Vorpommern wahrscheinlich ausgenommen, aber er steht noch lange nicht so gut da, wie er nach viereinhalb Jahren in einem Landesparlament sollte.
Das ist die ungeschminkte Betrachtungsweise eines Außenstehenden; ohne die Beschönigungen und das Bramabarsieren, zu denen Parteiangehörige offensichtlich unter dem Gruppenzwang ihrer Mitgliedschaft neigen.
Christian Worch
55 Beobachter // Mar 22, 2009 at 12:50
@ Worch
“Du meinst, eine Partei baut da Strukturen auf, wo sie zum Wahlkampf antritt?”
Nein, ich meine, dass eine Partei überall das Ziel haben sollte Strukturen aufzubauen. Es aber am naheliegendsten sein sollte, dort wo man schon mehrmals angetreten ist (z.B. DVU in HH) auch Strukturen aufzubauen. Ansonsten bliebt man eine “Phantompartei”.
Du zitiierst Brandenburg, auch da fällt mir wieder Deine einseitige Betrachtungsweise auf (ausschließlich negative Kritk an der NPD). Du vergißt den LOS, dort ist die DVU angetreten und hat damit wohl ein weiteres Mandat für die NPD verhindert. Die DVU sitzt bereits das zweite Mal im Parlament und hat, aus meiner Sicht, es bei Weitem nicht geschafft, flächendeckende Strukturen aufzubauen.
“Aber nun noch ein anderes Beispiel dafür, wo die NPD Wahlkampf gemacht hat, aber struktureller Aufbau entweder unterblieben ist oder aber sogar für Insider nicht wahrnehmbar ist. Niedersachsen nämlich. Von daher geht deine Vermutung über “Hamburg als DVU”-Land und die von dir daraus gezogenen Folgerungen fehl.”
Nein, was fehl geht, ist Deine Vermutung über meine Vermutung.
“Zu den sächsischen Strukturen noch ein Wort: Richtig ist, daß die NPD sich nach ihrem Wahlerfolg vom September 2004 auch zunehmend in kommunalen Vertretungen zu verankern versucht hat bzw. teilweise erfolgreich verankert hat. Zweifellos ist es für eine Partei wichtig, nicht nur in Landtagen vertreten zu sein, sondern auch in den nachgeordneten Kommunalparlamenten bis hin zu kleinsten Ortsräten (oder heißen die Ortsbeiräte?) Aber Struktur beinhaltet auch noch andere Dinge. Vermehrung der Mitgliedschaft, Erhöhung der Operationsfähigkeit der Verbände, Hervortreten in der Öffentlichkeit auch außerhalb von Wahlkämpfen bzw. durch parlamentarische Arbeit. Wie sieht es denn da mit dem Landesverband Sachsen aus?! Mitgliederzahl gesunken. (Möglicherweise noch stärker, als der letzte öffentlich erhältliche VS-Bericht darlegt.) Verhältnis zur parteifreien Szene bestenfalls gemischt, wegen des Vorwurfs der “Verbonzung” ebenso wie weil trotz der durch Fraktionsstations verfügbaren Mittel und Möglichkeiten bis auf ein paar “Bürgerbüros” nix an nationalen Zentren oder Begegnungsstätten entstanden ist.
Zwar steht (u.a. durch Landtagsfraktion und die Ansässigkeit des DS-Verlages in Risa) der Landesverband Sachsen wohl nach wie vor besser da als die meisten NPD-Landesverbände, Mecklenburg-Vorpommern wahrscheinlich ausgenommen, aber er steht noch lange nicht so gut da, wie er nach viereinhalb Jahren in einem Landesparlament sollte. ”
Es gibt immer etwas zu kritisieren, das ist ganz klar. Nach meiner Betrachtungsweise haben die Sachsen allerdings bisher am Meisten erreicht. Sie haben es geschafft flächendeckend in alle Kreistage einzuziehen, haben ein Jugendorganisation und mit 800-1000 Mitglieder wohl auch (bezogen auf die Einwohnerzahl) die größte Mitgliederzahl einer nationalen Partei.
Das ist ebenfalls die ungeschminkte Betrachtungsweise eines Außenstehenden; ohne die Beschönigungen und das Bramabarsieren, zu denen Parteiangehörige offensichtlich unter dem Gruppenzwang ihrer Mitgliedschaft neigen.
Ich bin mir bei Dir aber nicht sicher, in wie weit Du die beiden Parteien objektiv betrachtest. Da Du ja schon hier bei altermedia erwähnt hattest, dass Du schon schlechteErfahrungen mit NPD Funktionären gemacht hast und auch einen guten Draht zu Faust hast. Ich finde es schade, dass jemand, der in seinem sechsten Lebensjahrzehnt steht und sich so sehr der nationalen Sache verschrieben hat nicht über solche Sachen (schlechte Erfahrungen) stehen kann. Ich weiß natürlich nicht, ob es mir an Deiner Stelle anders ginge, trotzdem bedauere ich es.
56 Worch // Mar 22, 2009 at 13:59
@ Beobachter (Nr. 55):
Zum Schluß deines Beitrages zuerst: Es ist das Merkmal höherer Wesen, aus Erfahrung lernen zu können.
Manche verzichten dankend darauf, aber mir kommen dann so gelinde Zweifel, ob die auch wirklich die Qualifikation “höheres Wesen” verdienen.
Meine Erfahrungen betreffen übrigens weniger einzelne Funktionäre (obwohl natürlich an Ereignissen immer einzelne Menschen beteiligt sind) als eher eine Art “System NPD”. Dieses “System NPD” hat nebenbei auch die Eigenschaft, Menschen zu verändern. Sie passen sich dem Gruppendruck an. Partiell ist die NPD einer Sekte nicht ganz unähnlich.
Besonders bemerkbar macht sich das in der (mangelnden) Aufarbeitung der Kemna-Affäre und dem nur aus dieser mangelnden Aufarbeitung entstandenen Führungskrise der Partei.
Und du darfst mir glauben, daß ich dank intimer Kenntnis der Partei über einen hinreichend langen Zeitraum hinweg einige dieser Dinge schon vorher geahnt habe. Ich werfe hin und wieder einen Blick hinter die Kulissen. Mißlicherweise erfahre ich so was dann immer mit striktem Quellenschutz, was heißt, daß nicht nur meine Quelle unbenannt bleiben möchte, sondern sie auch möchte, daß die Information von mir nicht weitergegeben oder geschweige denn öffentlich zur Diskussion gestellt wird.
Allein hieran erkenne ich schon die ungesunde Binnenstruktur der NPD. Der Mangel an Streitkultur bei der bzw. in der NPD führt zu der Selbstzerlegung, die wir im Moment je nach persönlicher Einstellung fassungslos, entsetzt, frustriert oder bisweilen vielleicht sogar mit Mescaleros klammheimlicher Schadenfreude beobachten können.
Also gehen meine Erfahrungen, wie erwähnt, weit über vereinzelte Personen (Funktionäre) der NPD hinaus. Was nicht heißt, daß nicht manche NPD-Funktionäre besonders prototypisch für dieses “System NPD” stehen. Aber sie wären nicht so (oder wären es in deutlich unschädlicherem Maße), wenn es nicht eben dieses “System NPD” gäbe. Übrigens weißt du als möglicher Insider ja auch, daß man in Sachsen vom “System Apfel” spricht, das zwar nicht mit dem von mir kritisierten “System NPD” identisch ist, aber diesem auch nicht völlig unähnlich.
Biotope haben die Neigung, fauliges Wasser zu erzeugen. Je geschlossener das Biotop, desto fauliger das Wasser. Als ich in meinem jugendlichen Leichtsinn noch Dinge lernte, die andere gar nicht wissen möchten, brachte man mir auch bei, welch militärische Bedeutung bacterium clostridiae haben kann, wenn man charakterlos oder verzweifelt genug ist, von solchen Schweinereien Gebrauch zu machen.
Somit wirst du mir also nachsehen (oder wenn du es nicht tust, ist es auch egal), daß nur zu viele Dinge, die ich beobachte, zu gut in das “System NPD” passen. Und ich zu selten gegenläufige Beobachtungen im Zusammenhang mit der NPD mache. Nicht, daß es sie nicht gäbe. Und in dem Bemühen, ausgewogen zu bleiben, hebe ich diese auch gern mal hervor.
Ich habe bei der DVU in relativ kurzer Zeit andere gravierende Mängel entdeckt. Ich gebe darüber keine abschließende Bewertung oder auch nur ein Zwischenurteil ab, eben weil die DVU sich in einem Umbruch befindet. Ob oder in welchem Maße Matthias Faust es schaffen wird, seine Ambitionen bezüglich Umbau, Modernisierung und Verjüngung der vorher viel zu extrem auf eine einzelne Person fixierten Partei durchzuführen, wird die Zukunft zeigen. Wenn wir für einen neu gewählten Parteivorsitzenden die gleichen Maßstäbe anlegen wie für eine neu gebildete Regierung, dann hat er einen Anspruch auch hundert Tage Schonfrist. Davon sind gerade mal zwei Drittel oder so vorbei. Allein aus diesem Grund und nicht wegen persönlicher Sympathien und Antipathien sehe ich zur Zeit keinen Grund, die DVU öffentlich mit dem gleichen Maße an Kritik zu bedenken wie die NPD.
Hat also nichts mit persönlichen Sympathien oder Antipathien zu tun.
Christian Worch
57 Martha // Mar 22, 2009 at 17:41
Welch ein Quatsch soll denn hier verzapft werden, indem die DVU reihenweise die Kader in den Landtagen von Sachsen und MV übernehmen soll. Dies hilft der nationalen Sache überhaupt nix. Was sind das für Leute, die heute dieser Partei angehören, morgen jener und übermorgen der nächsten.
58 Labsal // Mar 22, 2009 at 22:28
@ Worch, 46
Daß Herr Apfel seiner Empörung über eine vermeintliche Falschmeldung Ausdruck verleihen wollte, konte und sollte jeder nachlesen. Leidenschaftlichkeit und deren Anzeichen kommen in politischen Erklärungen oft vor, was nicht unbedingt für Unreife der Autoren spricht.
Betonte Sachlichkeit hat selbstverständlich den Vorteil, daß man besser verstanden wird, weil die Botschaft für den Empfänger nachvollziehbarer ist. Wird die Sachlichkeit dazu mißbraucht, eine allgemeine Pose der Überheblichkeit durchblicken zu lassen, ist sie zwar verräterisch, außerdem aber wenig nützlich.
Im Hinblick auf unsachliche Einschübe ist Herr Apfel, verglichen mit vielen anderen Politikern, ein Waisenknabe.
Rechtschreib- und Grammatikfehler sind, sofern sie nur in Maßen vorkommen, allenfalls läßliche Sünden.
Unreife mag man dem Versuch bescheinigen, den an seinem Posten festgefrorenen und sagenhaft uneinsichtigen Herrn Voigt abzulösen. Diese Unreife stammt allerdings nicht so sehr von Herrn Apfel, da ist man bei den Herren Molau und Pastörs eher an der richtigen Adresse.
Nennenswerte Anzeichen für Verklemmtheit, Komplexbeladenheit und eitler Sucht, im Mittelpunkt stehen zu müssen, erkenne ich bei der Betrachtung von Herrn Apfels Schreibstil nicht.
Bei Herrn Reitz’ Beiträgen hingegen sehe ich deutliche Anzeichen dieser Art. Es könnte sein, daß Herrn Reitz eine feste Beziehung mit einer geistig reifen jungen Dame gut tun würde. Ich konnte schon häufig beobachten, daß auf diese Weise aus unsicheren, verhaltensauffälligen Jünglingen nach einigen Jahren ernst zu nehmende Männer wurden.
“Ich habe fertig.”
59 Novalis // Mar 23, 2009 at 21:33
sachsenuwe schrieb:
“Apfel verlässt die Partei? – Quatsch mit Soße!”
@ Die Schriftleitung schrieb:
“Übertritt zur DVU”
“Molau wurde zur Bildung eines Brückenkopfes vorgeschickt.”
Das ist doch alles ein alter Hut! News von gestern.
Ansonsten sollte Altermedia erst einmal abwarten, denn ich denke mal
Kamerad “Api” sollte nicht schon wieder ein hilfloses, naives Opfer von
schlimmen Intrigen und böser Missgunst werden…. *hust*
Wie dem auch sei, eine deutsche Eiche wie Holger Apfel wird sich
niemals von seinen unumstößlichen politischen Grundsätzen trennen!
…es sei denn ->der Wiedereinzug in den Sächsischen Landtag klappt
nicht. Unter diesen unvorhergesehenen (?) Umständen kann eine berufliche
und politische Umorientierung für die Wahrnehmung deutsche Interessen
schnell und ebenso zwingend notwendig sein.
Also “gebt mir 12 Monate Zeit” – und dann sehen wir ja weiter…
wer 2010 noch alles am DVU-Tisch mit Herrn Faust und Herrn Molau sitzt….
dies alles werden wir noch sehen.
Ob dies DEUTSCHLAND selbst hilft?
Worch 46 schrieb:
“Holger muß sehr verärgert gewesen sein, wenn ihm gleich im ersten
Satz ein Grammatikfehler unterläuft. (Fall im gleichen Nebensatz
gewechsel; “ein Soldschreiber oder einen Antifa….” ”
[...]
“Ein Lateiner hätte Holger Apfel vielleicht geraten, seinen Text
“sine ira et studio” (ohne Zorn und Erregung) zu schreiben. ”
Puuuh, Herr Worch, bitte nicht IMMER so OBERlehrerhaft!
(Einfluss von ihrem Lieblingslehrer A. Molau?)
Als ob sie sich nie über andere hier aufgeregt hätten.
“Hat also nichts mit persönlichen Sympathien oder Antipathien zu tun”
Nun, ja …..Genau!
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