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Nationale Pfingstveranstaltung in Bakendorf abgesagt (01.06.06)

June 1st, 2006 · Post your comment (13 Comments)

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Gammelin-Bakendorf / Mecklenburg: Wie uns aus Bakendorf gemeldet wird, wird das für das Pfingstwochenende geplante Jugendkonzert unter dem Motto „Wahlen und Musik“ nun doch abgesagt. Der Veranstalter Jürgen Witt hatte zwar ursprünglich einen Rechtskampf angekündigt gehabt, mußte diesen aber aufgeben, da die Firma, die für die Anlieferung sanitärer Anlagen vorgesehen war, aufgrund des Medienrummels absprang. In einer von Witt herausgegebenen Erklärung heißt es dazu:

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

wie ihr es ja überall lesen oder hören sogar sehen konntet wurde die von uns geplante und aufgebaute Veranstaltung verboten . Wir wollten alle Instanzen des Rechtsweges ausschöpfen bis ich ein Anruf von der Toilettenvermietung um 21.00 Uhr bekam das sie nicht liefern soll und Angst hat das, wenn wir es durchbekommen, beim Stürmen der Polizei die Toiletten zerstört werden.

Daher haben wir beschlossen, daß wir nicht gegen das Verbot vorgehen . Deshalb sage ich die Veranstaltung heute ab. Und da einige Kameraden trotz verbot mich privat besuchen kommen wollen, werden wir ein schönes Grillfest feiern.
Daß ich das nicht auf uns sitzen lassen werden, kann ich euch heute schon versprechen. In vier Wochen wird hier wieder was stattfinden. Näheres nach Anmeldung am Mittwoch .

Mit kameradschaftlichem Gruß

Jürgen Witt

Seitens der NPD-Mecklenburg-Vorpommern gibt man sich indessen etwas zwiegespalten, einerseits verurteilt man die Verbotskampagne mit einiger Verspätung aufs Schärfste, andererseits schreibt man:
„…Oftmals wurde in den vergangenen Tagen von den Medien behauptet, die NPD sei an der Veranstaltung in irgendeiner Form beteiligt. Dieses ist zwar absolut gelogen. Aber, obwohl die NPD aber in keinster Weise an der Planung, Organisation und Durchführung der geplanten Musikveranstaltung beteiligt war, verurteilen wir die Vorgehensweise des Landratsamtes Ludwigslust aufs Schärfste. Diese Haltung gebührt alleine die nationale Solidarität. …“

Dies stimmt allerdings nur sehr bedingt, denn wenn die NPD bei der Vorbereitung vielleicht auch nicht direkt beteiligt war, so läßt doch das gewählte Motto „Wahlen und Musik“ darauf schließen, daß sie keineswegs unbeteiligt war. So war an der Organisation des Festes u. a. auch der Ludwigsluster-NPD-Abgeordnete Klaus Bärthel beteiligt, während der NPD-Anwalt Stöckicht für den Rechtskampf vorgesehen war. Darüber hinaus war die Veranstaltung als Wahlveranstaltung definiert, weil man auf diese Weise ein mögliches Verbot verhindern wollte, was ohne Einverständnis der Partei wohl schwerlich möglich gewesen wäre, da sie sich dann wohl schon im Vorfeld lautstark über solche Unterstellung beschwert hätte. Offenbar zählt eben bei gewissen Projekten nur der Erfolg, geht es daneben, weiß man von nichts.

Auf das parlamentarische Nachspiel sind wir jedenfalls ungeachtet dessen gespannt.

PS: Im Rahmen der Hetzkampagne gegen Witt in Bakendorf, hieß es gestern in der OSTSEE-ZEITUNG u. a. auch:
„’Es ist schlimm’, sorgt sich Mathilde Wilken (50), die zwei behinderte Pflegekinder hat. ‚Eines haben die Nazis angepöbelt: Verpiss dich, du Asi.“ Der geistig behinderte Junge hatte sich Witts Grundstück genähert. „Man traut sich kaum, da vorbeizugehen. Und jetzt diese Großveranstaltung. Irgendwo ist es unglaublich. Sollen wir die Kinder wegsperren?’“
Die übliche Darstellung des Nationalisten als kindererschreckendes Ungetüm. Was die oben genannte Mathilde Wilken gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG jedoch unterschlug, war die bescheidene Kleinigkeit, daß ihr geistig debiler Pflegesohn sich keineswegs nur dem Gehöft von Witt genähert hat, sondern auf dieses Schrott und anderen Unrat geworfen hat, so daß es dem Hofbesitzer sicher nicht zu verargen ist, wenn er einer solchen infantilen Plage höflich aber bestimmt zu verstehen gibt, daß er dort nichts zu suchen hat. Möglicherweise ist Frau Wilken ja eine Anhängerin antiautoritärer Erziehung, doch sollte man, wenn man sich schon freiwillig geistig gestörten Nachwuchs zulegt, diesem auch zu verstehen geben, daß fremder Privatbesitz für die Beseitigung eigenen Mülls tabu ist.

Ansonsten muß diese vernachlässigte Erziehungslücke eben vom Nachbarn ausgefüllt werden, wenn es die Pflegeeltern nicht von selber schaffen. Daraus politische Unterstellungen gegenüber der Presse zu fabrizieren, dürften dem nachbarschaftlichen Verhältnis im Ort nicht unbedingt förderlich sein.

Siehe auch
NPD – MV 31.05.06

OZ 31.05.06

Altermedia 31.05.06

Quelle: Störtebeker-Netz 01.06.06

Tags: Allgemeines

13 responses so far ↓

  • 1 die kacke is am dampfen // Jun 1, 2006 at 11:54

    na wer keine toiletten bekommt, dem bleibt wohl nur noch eins - sich möglichst selbst zuscheißen.
    was ihr hier schreibt übertrumpft jeden bekannten geistigen dünnschiss.*

    der kleine junge gefällt mir übrigens - ein geborener antifaschist! vielleicht war er es, der euer ganzes grundstück zugemüllt hat, damit eure komische “party” ins wasser fällt. das ist ne gute taktik und wenn hier einer “geistig debil” ist, dann sicher ihr! das “asi” zu eurem angemessenen sprachgebrauch gehört, verrät schon einiges.

    genug meiner eigenen höflich, aber bestimmten worte!
    antifa heißt abfeiern

    * Richtig, aber gegen dich sind wir nur blutige Anfänger und Dilettanten.

    Schriftleitung Altermedia

  • 2 Jan // Jun 1, 2006 at 14:43

    Ist: “Verpiss dich, du Asi.” tatsächlich eurer Meinung nach “höflich aber bestimmt?”

    Jan

    Warum nicht, kommt eben auf den Fall an. Auf einen groben Klotz gehört eben zuweilen auch ein grober Keil, soll ja bei schlecht erzogenen jungen Leuten gelegentlich durchaus mal angebracht sein. Warum nicht auch in diesem Fall. Angesichts der Gedächtnislücken der Pflegemutter sollte es uns nicht wundern, wenn dieser Satz auch anders gefallen ist, als in der Zeitung abgedruckt.

    Schriftleitung Altermedia

  • 3 wartender Krieger // Jun 1, 2006 at 15:24

    “der kleine junge gefällt mir übrigens - ein geborener antifaschist!”

    ” Der GEISTIG BEHINDERTE Junge hatte sich Witts Grundstück genähert.”

    Jep, geistige Behinderung ist sicherlich eine Schlüsselqualifikation für jeden Antifaschisten.
    Die Irrenanstalten der Welt sind bekanntlich Hochburgen des elitären Antifaschismus.

  • 4 Anonymous // Jun 1, 2006 at 16:49

    Noch mal davongekommen!

    Die Bakendorfer sind scheinbar nochmals davongekommen. Diese Schlacht haben die braunen Rotten verloren.

    Kein Nazi Terror in Bakendorf! Keine Versammlung von dumpfen, bierseligen Glatzen, die unter der Hirnschale genauso wenig wie auf der Schale haben.

    Wenn das, was der dieser hergelaufene Wessi Witt dort anbietet und wie er sich zeigt, Synonym für das angeblich so viel bessere Deutschland dieser Leute ist, dann bekommt jeder einigermaßen anständige Mensch das Kotzen.

    Eine zivilisierte Gesellschaft können diese Scheißhaus-Brigaden nie verwirklichen. Nazi und Zivilisation passen nie zusammen. Das ist schon ein Widerspruch in sich. Sehr nur Jürgen Witt !

  • 5 afro // Jun 1, 2006 at 17:19

    ach schön wie ihr die menschen zu unterscheiden wisst… jemanden auf seinen intellekt oder eine behinderung zu reduzieren um anschließend ordentlich gegen ihn zu hetzen passt ja zu euch (keine frage). ihr vergesst aber das es hier um einen kleinen jungen geht, der von nem alten, glatzköpfigen typen bedroht wurde…
    das ganze endet nicht mit höflichen, aber bestimmten worten, sondern bei auschwitz.

    Wo hast du denn das gelernt, auf der Missionsschule bei Kongo-Müller?
    Der Bengel ist doch noch ganz gut wegkommen, wenn man andernorts fremden Leuten den Hof zumüllt gibt es etwas hinter die Löffel. Mag ja in deinem Bantustan anders sein, hier ist es aber so.

    Schriftleitung Altermedia

  • 6 Thomas Brehl // Jun 1, 2006 at 17:29

    …muß mich auf diese ungewöhnliche Art bei Euch melden, web.de hat offensichtlich alle “prominenten Neo-Nazis” gesperrt, ich kann Euch nichts schicken. Falls es Meldungen zu diesem Skandal gibt, werde ich sie wohl bei Euch finden…
    Versuche Euch morgen über einen Dritten meinen neuesten Text zu schicken,
    beste Kampfesgrüße
    Thomas Brehl

    Gibt doch auch andere Dienste, Hotmail oder GMX.

    Schriftleitung Altermedia

  • 7 Bergfeuer // Jun 1, 2006 at 19:16

    oder was ausländisches, ein Dienst der nicht der BRD schuldig ist und somit keine Emails speichern und abgeben muss ist; (sog. Black Box, alle Mailanbieter mit mehr als 500 Nutzern müssen das installieren) daher:

    gawab.com

  • 8 Baldur // Jun 1, 2006 at 19:51

    @ Herrn Brehl,

    ich bin gestern über einen Verweis von Störtebecker auf die Seiten von Altermedia gelangt auf welchen man neben dem Namen die ePost-Adresse und die IP lesen kann.

    Ich kann mir gut vorstellen, daß somit jeder Antifant oder Theologiestudent ohne Probleme alle Adressen und IP’s kopiert hat und an die Staatsanwaltschaft und die jeweiligen Provider geschickt hat. Natürlich mit den unvermeidlichen Hinweisen auf “Rechtsradikal, Volksverhetzung, Aufruf zu Gewalt“ usw. usw.

    Schon mal daran gedacht, sich so zu äußern, daß dergleichen gar nicht vorkommen kann.

    Also nur einmal so eine Frage an die Schriftleitung.
    Wie ist es möglich seine ePost- Adresse zu verbergen (Bei einigen kann ich keine Adresse sehen) und gibt es keine Möglichkeit die IP zu verbergen bzw. gar nicht zu speichern?

    Wir sind mit der bisherigen Verfahrensweise durchaus zufrieden, gibt sie doch auch uns die Möglichkeit gewisse Nassauer bei Bedarf auszusortieren. Was die E-Post-Adresse betrifft, so ist ja niemand verpflichtet, seine eigene einzugeben. Etwas Phantasie und Kreativität sollten da wohl nicht das Problem darstellen.

    Sicherlich kann man über Proxy gehen und erst dann eine neue Adresse machen und nur online ePosts schreiben, aber wer macht das schon.

    Tja, wenn jemand Probleme mit der bisherigen Verfahrensweise hat, dann sollte er dies wohl doch tun.

    Schriftleitung Altermedia

  • 9 Baldur // Jun 1, 2006 at 20:24

    Schriftleitung: schon mal daran gedacht, sich so zu äußern, daß dergleichen gar nicht vorkommen kann.

    Ich denke ich habe mich bislang so geäußert, daß ich nichts zu befürchten hätte. Aber in letzter Zeit zeigt sich immer deutlicher, daß es gar keine Rolle spielt, ob man sich tatsächlich so geäußert hat, sondern daß man überall schon alleine deswegen Probleme bekommt, wenn man nicht ganz systemkonform ist. Hat nicht gerade der Verfassungsschutz Probleme mit der 77 (Hitler-Code) da ja 11 dazugezählt 88 sei. So wie jede Zahl somit als verfassungsfeindlich ausgelegt werden kann (1 als Hitler-Code denn +87 =88) kann man auch jedes Wort und jeden Satz auslegen.
    Mit der ePost-Adresse habe ich auch weniger an mich gedacht (eine neue ist in ein paar Minuten gemacht). Aber ist ein Speichern und ein Veröffentlichen der IP wirklich notwendig? Oder hat die Schriftleitung darauf gar keinen Einfluß (WordPress)? Eine IP ist für bestimmte Dienste genausogut wie eine Telefonnummer, Ort, Strasse und Hausnummer.

    Ansonsten nichts für ungut, es bleibt ja tatsächlich jedem überlassen über Proxyserver zu gehen. Es gibt einige kostenlose, die sind zwar langsam aber sie anonymisieren wenigstens die IP.

  • 10 Paul // Jun 2, 2006 at 1:50

    wenn man sich schon freiwillig geistig gestörten Nachwuchs zulegt

    Das verstehe ich nicht: inwiefern kann man sich aussuchen, ob man geistig gestörten Nachwuchs bekommt oder nicht?

  • 11 kline // Jun 2, 2006 at 4:31

    Hallo Schriftleitung!

    Ich find es immer wieder geil wenn du aus der rolle fällst und statt den intelleltuellen scnödel zu ge lieber auf ganz plumpe anmachen anspringst oder dich schriftlich im netz an leuten vergreifst die nicht kennst und die dir keine einschwingen könnten. ich jedenfalls das lass dir von mir zu dir gesagt sein wünschte mir all zu oft du würdest mal wieder unter leute gehen, wie gerne würde ich “extremist” dir eine ballern. ich glaube ich könnte dir locker den ganzen tag regelmäßig eine runter hauen. aber du willst ja nich…

    in hoffnung auf bessre tage und sehnsucht nach dir

    dein Bernd Kleinert

    Wenn du das Echo vertragen kannst, aber Typen wir du können ja nur in Kolonne und mit ausreichendem Rückenwind, Berndi. Hat deine Kommune keinen Schreibkurs, soll gut gegen Minderwertigkeitskomplexe helfen, aber dir ist ja eh nicht zu helfen.

    Schriftleitung Altermedia

  • 12 Klaus Bärthel // Jun 2, 2006 at 7:05

    Das die NPD mit der Veranstaltung nichts zu tun hat ist richtig. Ich, Klaus Bärthel bin zwar NPD - Mitglied, aber Jürgen Witt als meinen Kameraden kenne ich schon etwas länger. Es ist unsinnig alles und jedes mit der NPD in Verbindung zu bringen an dem ich mich beteilige. Das ich zu den Grundsätzen der NPD stehe zieht wohl niemand in Zweifel, aber bisher war es auch so, das ich in dieser Partei eigene Ansichten und Ideen entwickeln durfte ohne vom Vorstand oder anderen Personen zurück gepfiffen zu werden. Das war auch das, was die NPD m.E. von den Systemparteien unterschieden hat. Und ich hoffe sehr das es so bleibt !
    Klaus Bärthel, Ludwigslust

  • 13 Peter W // Jun 3, 2006 at 16:38

    @ Thomas Brehl :

    Hier kann man sich eine sichere Mailadresse besorgen:
    http://www.mail.ru/

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