Christian Worch: Antikriegstag in Dortmund
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Die antifaschistische Linke hatte dem Tag aus zwei Gründen mit großem Interesse entgegengesehen: Einerseits träumte sie davon, wieder wie am 1. Mai massive Verkehrsbehinderungen herbeiführen zu können, von denen nicht nur die Demonstranten, sondern noch viel stärker normale Bürger betroffen waren, und zum anderen fragten sie sich: Ob oder welche Auswirkungen hat der Streit zwischen dem NPD-Parteipräsidium, den Autonomen Nationalisten und etlichen freien Nationalisten, die nicht zugleich auch autonome Nationalisten sind, auf diese Demonstration? Es wurde darüber spekuliert, daß der 1. September eine Art „Heerschau“ der Autonomen Nationalisten und somit auch der Befürworter des „Nationalen Schwarzen Blocks“ werde.
Mindestens einige Kameraden haben diese Spekulationen offenbar aufgenommen. Für unser politisches Lager ist ja ohnehin bezeichnend, daß es sich oftmals viel mehr nach innen orientiert als auf außengerichtete Politik….
Wenn denn also der 1. September als „Heerschau“ verstanden werden sollte, so verlief sie auf jeden Fall positiv für die Veranstalter, die zum Kreis der Autonomen Nationalisten gehören. Die Polizei hatte sehr gründlich gezählt, unter anderem, weil die Zahl der Ordner sowie der zu verwendenden Fahnen von der Teilnehmerzahl abhängig war. Sie meldeten dem Veranstalter 484 Personen. Da nach dieser Zählung noch einmal zehn Personen den Veranstaltungsbereich erreichten, gehen die Veranstalter von fünfhundert auf. Lustig ist, daß später in der polizeilichen Pressemeldung von „ca. 400“ zu lesen war. Das formale Bedürfnis der Polizei einerseits und das politisch-propagandistische scheinen sich da wechselseitig im Wege gestanden zu haben… Das wäre vielleicht mal der Aufklärung wert.
Daß die Polizei irgendeine – negative – Motivation hatte, war an den für Dortmund bisher eher unüblichen Schikanen zu erkennen. Die Prüfung der „behördlichen Zuverlässigkeit“ der eingesetzten Ordner nahm teilweise bis zu drei Stunden in Anspruch… Wollte die Polizei damit auf die Landesregierung Druck ausüben, endlich neue Funkgeräte, Datenfernübertragungsleitungen und sonstige Kommunikationstechnik zu bekommen? Oder diente es eher der Verzögerung der Veranstaltung? Wenn man bedenkt, daß am Rande ein gewisser Polizeidirektor Sander gesehen wurde, bekannt von verschiedenen Aktivitäten in Leipzig, dann gewinnt die letztere Vermutung höheres Gewicht!
Der lustige Gipfel der Frechheit aber war, daß die Polizei zuerst das Tragen von Sonnenbrillen verbot, es dann wieder erlaubte und schlußendlich neuerlich verbot. Solche wechselhaften Meinungen kennt man vielleicht vom Militär, wo zumindest in Norddeutschland jeder Rekrut das berühmte „Rin in de Kartoffeln – rut us’ns Kartoffeln!“ kennt. Eine zivile Behörde darf so etwas aber nicht tun, ohne sich dem dringenden Verdacht rechtswidrigen Handelns auszusetzen. Auch das wäre vielleicht der Aufklärung wert…
Indes konnte die bis zu dreistündige Verzögerung nicht wirklich stören. Zwar war die Demonstration nur bis 18.oo Uhr angemeldet, aber es war ausdrücklich erklärt und von der Polizei gebilligt worden, daß Verzögerungen, die zu Lasten Dritter wie der Polizei gehen, den zeitlichen Rahmen entsprechend nach hinten erweitern. Somit vermeldet der Polizeibericht ein Ende gegen 19.31 Uhr, was ungefähr meiner Erinnerung entspricht.
Zwischen diesem tatsächlichen Abmarsch und dem tatsächlichen Ende lagen ungefähr 6,5 Kilometer Wegstrecke und drei Zwischenkundgebungen. Auf der ersten traten Dennis Giemsch als Veranstalter, der Liedermacher Flex und meine Wenigkeit auf. Auf der zweiten traten Sascha Krolzig und ein junger Kamerad namens Christian aus den Niederlanden auf. Die dritte und letzte Kundgebung bestritten ein Redner, den ich leider wieder vergessen habe, Constant Küsters aus den Niederlanden und neuerlich Flex mit einem kurzen Auftritt. Alle Reden thematisierten vornehmlich die imperalistisch-kriegstreiberische Politik der USA und die Erkenntnis, daß moderne Kriege vornehmlich wirtschaftliche Ursachen haben und damit die Faustregel gilt, daß es ohne internationalen Kapitalismus und Globalisierung allenfalls noch unbedeutsame lokale Konflikte geben würde, sicherlich aber keine größeren Kriege mehr.
Linke Störungen hielten sich in einem kaum wahrnehmbaren Bereich. Laut Polizeibericht wurden nahe der Petrikirche Gegenstände auf uns geworfen, was ich persönlich nicht einmal wahrgenommen habe. (Naja, bei einem Zug von fünfhundert Leuten kann man ja nun nicht alles sehen…) Die Polizei nahm daraufhin 32 Linke in Gewahrsam. Festgenommen wurden insgesamt sechs Personen, zwei von uns, vier Linke. Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen, als ein Linker ihm ins Gesicht trat. Verschwiegen hat der Polizeibericht natürlich, daß eine Truppe Polizisten am Hauptbahnhof grundlos mit Pfefferspray und Knüppeln auf etwa fünfzig Kameraden von uns losging, wobei mindestens ein Kamerad nach meinen eigenen Beobachtungen ziemlich verletzt wurde.
Ebenfalls nicht im Polizeibericht steht, daß eine (möglicherweise spontane) linke Demonstration von etwa fünfzig Personen im Innenstadtbereich zehn von ihnen wohl als rechts verortete junge Männer bedrängte und bedrohte, was diese sich nicht gefallen lassen wollten und sich wehrten, indem sie die Linken mit Stühlen bewarfen. Nach dem Bericht eines Beteiligten, der später den Weg zu unserer Demonstration fand, hatten die Linken trotz vier- oder eher fünffacher Übermacht aber wohl keine Neigung, eine Auseinandersetzung auf geringere Entfernung zu führen. Die als rechts bezeichnete Gruppe wurde später dann von der Polizei eingekesselt, wobei ihnen Passanten zuhilfe kamen und der Polizei gegenüber protestieren: „Laßt doch die Nazis zufrieden, die linken Chaoten haben angefangen!“ – Es scheint, daß die Durchschnittsbevölkerung in Dortmund noch sehr gut in Erinnerung hat, daß wir ihr gegenüber friedlich und freundlich sind, während sie nach dem 1. Mai linken Chaoten einen streckenweise etwas dauerhafteren Ausfall ihres Personennahverkehrs zu verdanken hatten.
Berichtet wird dafür, daß insgesamt drei „antifaschistische“ Demonstrationen mit insgesamt rund zweitausend Teilnehmern stattgefunden hätten. Die eine war von einem „Antifaschistischen Bündnis 28.03“ und soll neunhundert Teilnehmer gehabt haben. Erst nach ihrer Beendigung begann eine Veranstaltung des „Friedensforums“, die durch späteren Zulauf bis zu tausend Teilnehmer gehabt haben soll. (Von denen eine beachtliche Zahl zweifellos von der früheren Veranstaltung des „Antifaschistischen Bündnis 28.03.“ kam; auch das sollte man bei der Auswertung der Gesamtzahl an Gegendemonstranten berücksichtigen.) Offenbar wenig Beliebtheit sowohl bei Arbeitern als auch bei Bürgern genießt der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, zu dessen Veranstaltung nur 120 Personen gekommen sein sollen.
Alles in allem also ein sehr erfolgreicher Tag für den Nationalen Widerstand in Dortmund!
Hamburg, den 2. September 2007
Christian Worch
Was dem Aktionsbericht allerdings fehlt ist der Hinweis, auf interne Streitigkeiten. Nicht etwa auf nationaler Seite, sondern vielmehr unter den Gegendemonstranten. So berichtet indymedia, dass es im Vorfeld zu einem Streit gekommen ist, der sich zwischen Antideutschen, Antifaschisten und Antiimperialisten. „…Interne Konflikte zwischen den AntiImps, Autonomen AntifaschistInnen und den Antideutschen. Diese kennzeichneten sich größtenteils in verbalerform aus. Eine Amerika Flagge wurde beschädigt…“ Die Amiflagge war im übrigen offenbar der eigentliche Streitfaktor, ferner auch die Uneinigkeit darüber ob man auf linker Seite Palitücher tragen dürfe oder nicht, weil antisemitisch. In einem Punkt unterscheiden sich die Antideutschen also auch nicht so wesentlich von ihren Volksgenossen, nämlich in der Streitsucht. Vermutlich sind sie eben doch „deutscher“ als sie selber gerne zugeben möchten.
Nationales Kinderfest in der Hansestadt Stralsund
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Stralsund/ Vorpommern: Kostenlose Bratwurst und Getränke sowie Kinderspiele gab es gestern auf einem vom NPD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern organisierten Kinderfest in der Hansestadt Stralsund, auf dem neben einigen Parteikräften auch überwiegend freie Nationalisten vertreten waren. Ferner gaben sich die NPD-Landtagsabgeordneten Stefan Köster und Michael Andrejewski auf der Veranstaltung durch ihre Anwesenheit die Ehre. Etwa 50 bis 60 Kinder nebst Eltern natürlich, haben die Veranstaltung aufgesucht.
Verhältnismäßig arm hingegen fielen die Gegenaktivitäten der Stralsunder Antifa aus. Diese glänzten am gestrigen Tage weitestgehend durch Abwesenheit, oder beschränkten sich einfach nur darauf eine winzige Abordnung von etwa 10 Personen als Gegenprotest abzustellen. Dieser wurde sowohl von den anwesenden Nationalisten als auch Bürgern weitestgehend ignoriert.
Krach und Zank auch unter Antifaschisten in Neuruppin
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Neuruppin/ Brandenburg: Anlässlich einer vom KDS –Kampfbund Deutscher Sozialisten – organisierten Demonstration im brandenburgischen Neuruppin versammelten sich gewonheitsgemäß etwa 200 Antifaschisten zum Gegenprotest. Dieser verlief jedoch auch nicht ganz so, wie man es sich eigentlich erhofft hatte. „…Als die Nazis loslaufen wollten, gab es gleich am Anfang in der Karl-Marx-Straße eine Sitzblockade. Von Seiten des landesweiten “Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit” war diese Zivilcourage offenbar nicht erwünscht. Der Bündnis-Vorsitzende Heinz-Joachim Lohmann, Kirchenfunktionär aus Wittstock, rief per Polizeimegafon die NazigegnerInnen auf, ihre Blockade abzubrechen. Es sei bereits genügend Protest gezeigt worden, so Lohmann. Der Aufforderung kamen jedoch nur sehr wenige Menschen nach…“, heißt es dazu auf Indymedia.
Da man den Worten des Bündnis-Vorsitzenden offenbar nicht besonders viel gewicht beigemessen hatte, blieb es letztlich dann doch wieder der Polizei überlassen den linken Blockadehaufen auseinander zu knüppeln.
Die nationale Demonstration konnte dann allerdings wie geplant stattfinden. Dazu heißt es in einem Aktionsbericht des Freien Netzes „…Kurzer Abstecher zur Antiimperialistischen Aktion in Neuruppin…
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Am gestrigen Tag versammelten sich in Dortmund zum Antikriegstag Nationaler & freier Sozialisten ca. 500 Aktivistinnen und Aktivisten und setzten somit im westlichen Deutschland ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die nationale und sozialistische Opposition klar in einer friedlichen und antiimperialistischen Tradition sieht und dies auch offensiv vertritt!
Auch in Neuruppin versammelten sich -wenn gleich auch weitaus weniger- relativ spontan ca. 60-70 Deutsche Sozialisten, um in Form einer antiimperialistischen Aktion ebenfalls unsere Position klar und deutlich zu machen.
Auch eine Wagenbesatzung des Freien Netzes machte sich auf den Weg nach Neuruppin, um zumindest an der Auftaktkundgebung teilzunehmen. …
Gegen 12.30 Uhr sprach dann auch Thomas Gerlach, Org.-Ltg. des KDS und Nationaler Sozialist, zu den Anwesenden Aktivistinnen und Aktivisten sowie zu den Zuhörenden Gegendemonstranten.
Da die kleine Abordnung leider an diesem Tag noch mehrere Termine zu absolvieren hatte, beendete mal den kurzen Besuch in Neuruppin, als die Demonstration sich formierte.
Als weiterer Redner war an diesem Tag der linksnationale Aktivist und ebenfalls Mitglied der Org.-Ltg. des KDS, Michael Koth, in Neuruppin! Auch seine Rede war natürlich antiimperialistisch und antiglobalistisch und wer Michael Koth kennt, weis, dass er alles andere als ein “Rechter Dogmatiker” ist. Demzufolge war auch sein Beitrag an diesem Tage befreiungsnationalistisch und emanzipatorisch …
Ein kleiner aber feiner Erfolg war die Veranstaltung in jedem Falle!
Die Teilnehmerzahl hätte zugegebenermaßen höher sein können, aber sie hätte eben auch niedriger sein können (…). Somit ist auch im Norden Deutschlands einmal mehr bewiesen, dass man nicht zwingend auf langfristig mobilisierte Veranstaltungen setzen muss, sondern durchaus solche -intern mobilisierten und/ oder kurzfristig organisierten- Manifestationen ausreichen, um sich den Öffentlichen Raum zu schaffen, denn man sich vorstellt und der ins politische Kalkül und Konzept passt…“
Zu einem kleinen Zwischenfall zwischen einem regionalen Grünenpolitiker und einem nationalen Redner soll es indes auch noch gekommen sein. So teilt Indymedia mit, „…Ein Neuruppiner Grünenpolitiker riss indes einem Naziredner das Mikrofon aus der Hand. Die Polizei gab ihm daraufhin einen Platzverweis. Das Mikrofon war jedoch zu Bruch gegangen: Hinterher gab es keine Redebeiträge mehr sondern nur noch Musik von den Nazis zu hören…“
Ergänzt: KDS-Mitglied Simon Richter: Antikriegstag in Neuruppin - KDS und Freie Kräfte zeigen Flagge gegen den Imperialismus
Zum 1. September, dem traditionellen Antikriegs- und Weltfriedenstag organisierten KDS und freie Kräfte aus Berlin und Brandenburg eine antiimperialistische Demonstration in Neuruppin. Zwischen 12°° und 13°° Uhr sammelten sich vor dem Bahnhof 50-60 junge Aktivisten, um ein deutliches Zeichen gegen die Kriegstreiber in Washington und Jerusalem zu setzen. Für die Gegenseite unserer Demonstration hatten Antifa und bürgerliche Gruppen eine Mischung aus aufgehetzten Jugendlichen, Alt-PDSlern und Betrunkenen mobilisieren können, aber ein großer Teil der Anwesenden war einfach nur aus Neugierde vor Ort.
Obwohl auf dem Weg nach Leipzig und damit quasi auf der Durchreise, ließ es sich KDS-Kader Thomas Gerlach nicht nehmen, zu Beginn eine antiimperialistische Rede zu halten. Seine Ansprache war denn auch eine einzige Anklage gegen die Bundesrepublik für ihre Unterstützung der imperialistischen Politk der USA. Kamerad Gerlach schloß seine Rede mit den Worten: „Deutsche Sozialisten stehen deshalb ganz klar solidarisch mit allen Befreiungsbewegungen weltweit, die sich gegen die Besatzung und somit das internationale Kapital zur Wehr setzen! Sei es der Iran, Afghanistan, der Irak oder Kuba! Seien es der Libanon, Chile, Nordkorea oder die südamerikanischen Staaten!“
Nach Koordinierung mit den grünen Einsatzkräften nahm der Zug Aufstellung mit Front und Seitentransparenten sowie einem Lautsprecherfahrzeug vorneweg. Dann begann Michael Koth, Regionalbeauftragter für Berlin und Mitglied der Org.-Ltg. des KDS seine Brandrede, in der er den US-Imperialismus für seine Kriege und Verbrechen in der Welt sowie seine kapitalistischen Helfershelfer und Büttel in Berlin scharf angriff. Anschließend bot er den pfeifenden und kreischenden Gegnern den Dialog an; sicherte jedem, der sich unseren Argumenten stellen würde, freies Rederecht bei körperlicher Unversehrtheit zu. Dazu fühlte sich aber keiner in der Lage, stattdessen gab es durch einen stark alkoholisieren Mann den Versuch einer Handgreiflichkeit, der aber zügig abgewehrt werden konnte. Der geistige Horizont unserer Gegner kam über die „Nazis raus!“ - Schallplatte leider nicht hinaus. Ein „Sportsmann“, der Michael Koth eine rote Karte zeigen wollte, bekam die entspechende Antwort: „Zeig doch lieber dem Kapitalismus und den Verbrechern an der Wallstreet eine rote Karte, zeig denen die rote Karte, die behaupten, die Freiheit der BRD wird am Hindukusch verteidigt!“ was dann bei einigen Zuschauern spontanen Applaus auslöste. Micha Koth führte weiter aus: „Wir stehen in der antiimperialistischen Tradition der gesamten Friedensbewegung, auch in der Tradition eines Rudi Dutschke, eines ermordeten Philipp Möller und vielen anderen Antiimperialisten und werden uns das Recht auf die Straße nicht verwehren lassen! Die Straße frei den jungen Friedenskämpfern!“
Eine kleine Sitzblockade, die sich vorübergehend gebildet hatte, wurde noch aus dem Weg geräumt, dann begann der Marsch durch die Innenstadt und durchs Neubauviertel. Mit Sprechchören und Redebeiträgen zur sozialen Frage, zum kapitalistischen Ausbeutersystem und zu den verbrecherischen Überfällen auf den Irak und Afghanistan, artikulierte sich unser Marsch. Auch der Abzug aller Truppen der Bundeswehr im Ausland war eine zentrale Forderung. Einer völlig gehirngewaschenen Gestalt gelang dann ein Übergriff auf unseren Redner infolgedessen das Mirkofon beschädigt. Bei den teilweise sehr apathisch wirkenden Gegendemonstranten kam es zu völliger Verwirrung, als in der musikalischen Untermalung der Demonstration auch antiamerikanische Titel aus DDR-Zeiten erklangen, sowie auch revolutionäre Musik aus Chile gegen das Pinochet-System. Immer wieder waren auch ältere Volkgenossen zu sehen, denen manche der alten Lieder bekannt vorkamen und die diese auch mitsangen.
Am Ausgangspunkt unseres Zuges angelangt, bekräftigte Michael Koth nochmals auch unsere solidarische Haltung zu allen nationalen und sozialistischen Bewegungen in der Welt und zu Ländern wie zum Beispiel Kuba, Venezuela und Bolivien in Südamerika, die bereits heute ein Bündnis souveräner Staaten gegen die USA schmieden. Die starke Indoktrinierung der Gegendemonstranten mit einem Bild von uns, wie wir angeblich sein sollen, ist auf die Darstellung der Medien und den Bündnissen vor Ort zurückzuführen, konnte aber durch die Rede und Musik teilweise durchbrochen werden. Die vergangene Woche hatte entsprechendes Klientel wohl aus allen propagandistischen Rohren geschossen. Dennoch konnte die Demonstration ohne weitere Zwischenfälle beendet werden.
Siehe auch
Freies Netz Altenburg, zur Demo in Neuruppin







33 responses so far ↓
1 Thomas // Sep 2, 2007 at 21:07
Bilder von der Demo sind auf http://www.nd-b.com zu finden.
2 JBfN-Stralsund // Sep 2, 2007 at 21:20
Das NPD-Kinderfest in Stralsund, war ja mehr schlecht als recht!
Die Jahre zuvor, waren besser besucht, das liegt wohl daran, das Herr Arendt keine Austeiler für die Werbung mehr dafür hat!
Wer macht denn so was noch in der Hansestadt Stralsund?
Herr D. Arendt verscherzt sich das ja lieber mit jedem!
3 Eisenheinrich // Sep 2, 2007 at 21:43
Hö, gibt’s eigentlich kein aktuelles Bild von Christian Worch? Kann doch net sein dass der seit Jahren im gleichen Kittel herumläuft. Und warum tragen auf den anderen Bildern alle so angloamerikanische Sonnenbrillen? Schlimm, als ob’s was zu verstecken gäbe, wo doch diesen Sommer eh kaum die Sonne schien. Wie auch immer, nationale Demonstrationen und Flugzettel finden unter den Wahlberechtigten genausoviel Anklang wie die selben aus dem linken Lager, so knapp um die 4,5 %. Vergebene Liebesmüh’, Perlen vor die Säue. Das Volk will regiert werden, Denken ist zu anstrengend. Es ist einfach dumm, jedem blauäugigen Blonden von Geburt an die Fähigkeit zur Überlegenheit zu unterstellen, sonst kommt nämlich Ntbgonga aus Ghana, der seine Frau bumst und Blondi noch auf’s Maul haut dafür. Wie so oft geschehen. Es liegt nur an der Erziehung, der Bildung, und vor allem: Im Erbe unsrer Väter. Sollte man nicht mit Füßen treten indem man japanische Autos fährt oder osmanische Döner frißt. Oder sich Sonnenbrillen ins Gesicht steckt.
4 GB/BHE // Sep 2, 2007 at 21:52
“Antikriegstag”…
Der 1. September ist für mich der Tag der deutschen Wehrkraft. Es war ein uns aufgezwungener Krieg. Die Militärintervention war gerechtfertigt. Das sah man spätestens am Tage des Bromberger Blutsonntags, als tausende Volksdeutsche nach vorbereiteten Plänen massakriert, bzw, aus Todesmärsche geschickt wurden.
5 Wissender // Sep 2, 2007 at 22:14
Moment, da war doch noch was…eine musikalische Veranstaltung der supalative!
In Belgien traten 5 Rockbands zum diesjährigen ISD-Memorial (Und VS-Unterstützungs) Konzert auf.
Mit rund 300 Besuchern eine ehr dürftig bis mager besuchte Veranstaltung, kamen im letzten Jahr noch rund 1500!
Schlappe 20€ verlangte VS-Agent Köppe als Eintritt. Es gab noch eine nette kleine Ansprache der Band Oidoxie die nochmals bekräftigten nichts vom Drogenhandel Seemanns gewusst zu haben. Nun ja…hätten sie Rückgrad, wären sie zuvor zum Antikriegstag in der eigenen Stadt gegangen, aber was sag ich…
Ach ja, wer schon einmal belgisches Bier getrunken hat, der weiß auch wie Ochsenpisse schmeckt! Dafür 2,50€ (0,33l im Plastikbecher) zu verlangen ist doch recht volksnah!
6 theokoerner // Sep 2, 2007 at 23:46
@ Wissender:
Hm, da Du weißt, wie das Bier geschmeckt hat und wie teuer es war, wirst Du wohl auch auf dem “VS-Konzert” statt auf der “Antikriegsdemo” gewesen sein…
Zu dem Worch-Bericht:
500 Männeken als “Heerschau” zu bezeichnen, erscheint mir ein wenig kühn…
@ Eisenheinrich:
Ich hab C. W. vorher noch nie mit dieser Bogner-Jacke gesehen. So alt kann der “Kittel” bzw. das Bild also nicht sein.
7 2. Sachse // Sep 2, 2007 at 23:46
Auch wenn uns immer wieder ( aus guten, finanziellen Gründen) die “Kriegsschuld “eingeredet wird, so sollte man sich immer fragen “Cui bono”: Deutschland war damals in keinem Fall für einen “geplanten Weltkrieg”, weder militärisch, wirtschaftlich, noch logistisch, bereit.
Dies werden unsere roten Deppen eh wieder bestreiten!
Aber wer fragt nach dem “Sechs- Tage- Krieg” der lieben “Auserwählten”? War es Ben Gurion oder Itzak Rabin, der dazu sagte: “…wer den Anderen zu den Waffen zwingt, ist der wahre Angreifer…”.
Dies gilt selbstverständlich nicht für Deutschland- obwohl genau DAS zutreffend ist
Unsere ehemaligen Kriegsgegner würdigen heute den Kampfgeist, die militärischen Leistungen und die Opfer, die Deutschland in diesem ungleichen Kampf erbrachte!
Und es tut mir in der Seele weh, wenn ich einen grauen US-Sergant vor dem Grab eines deutschen Grenadieres sehe, wie er Blumen niederlegt…
Die eigenen “Volkszertreter” aber ablehnen, einen deutschen Soldatenfriedhof zu besuchen um den Toten eine Ehrbekundung zu erweisen!
Der Gegner hat mehr Respekt vor den Toten, als die eigene “Regierung”!
Und wenn ich dann die Verbrecherlarven im Fernsehen noch vorgehalten bekomme…U.Sch./Ferkel/Rotz/Wüstenblitz/Pobereit/Steieier, dann ist ne Kugel zu Schade(müssen bei der Masse auch an die Kosten denken), dann tut es etwas Langes, meist aus Fasern Gewonnenes auch!
Auf euch Volksverräter wartet nur noch eines:…die Nacht der…l…M…
…oh Deutschland, unsrer Väter Land, lass uns auferstehen und kämpfen für Deinen Fortbestand…
8 Wissender // Sep 3, 2007 at 6:48
@theokoerner…
Das könnte zwar sein, jedoch kennt man jemanden, der jemanden kennt. der einen bekannten hat usw.
9 die times // Sep 3, 2007 at 8:36
Die Linken sind so blöd.
Wie kann man gegen die USA und den Kapitalismus aber FÜR die Juden sein?
Das wäre so, als wäre man gegen Mord aber FÜR Mörder.
Spinner!
ps
Zu den Sitzblockaden eine Frage:
Wäre es illegal, einfach drüber zu steigen?
10 Zweifler // Sep 3, 2007 at 8:58
@2. Sachse
“Wer den Anderen zu den Waffen zwingt, ist der wahre Angreifer.”
Dieser Ausspruch geht auf Friedrich den Großen zurück, wenn ich mich nicht irre.
11 Kriminalkommissar Freise // Sep 3, 2007 at 10:36
Ich begreife nicht ganz warum ein Teil des NW bei diesem pazifistischen Humbug mitmachen muss. Wir haben, anders als die Linke, ein eindeutig positives Verhältnis zum Soldatentum und das zu Recht. Daher wirken “Antikriegsparolen” aus nationalem Munde auch mehr als lächerlich und schlimmer, heuchlerisch, wenn im gleichen Atemzug (zu Recht) die Deutsche Wehrmacht und Waffen-SS geehrt werden. Wenn man der Opfer der US-Kriegspolitik gedenken möchte soll man das an einem anderen Tag tun als ausgerechnet an diesem linken Heulsusentag.
12 Santander // Sep 3, 2007 at 10:56
Antwort an “Zweifler”, 03.09.07
Der vollständig zitierte Aussprich Friedrichs des Großen lautet: “Angreifer ist derjenige, der mich zwingt zur Erhaltung meiner Existenz die Waffen aufzunehmen.”
Eben das war die Situation des Deutschen Reiches 1939 ebenso wie die des Deutschen Kaiserreiches 1914.
13 Salus // Sep 3, 2007 at 11:06
Ich erinnere mich in den 60er-Jahren einen Rundfunkausschnitt aus einer historischen Rede Hitlers gehört zu haben, der sich mir recht genau eingeprägt hatte:
“Wenn ich sehe, daß jemand hinter einem Baum steht und legt eine Gewehr auf mich an um mich zu erschießen, dann warte ich doch nicht bis dieser abdrückt, sondern ich reiße meine eigene Waffe hoch und versuche schneller abzudrücken als dieser Angreifer….”
Das dürfte auf den Fall Barbarosse gemünzt gewesen sein, als die Rote Armee sich im Baranow-Weichselbogen mit dem größten Truppenaufmarsch der Weltgeschichte gesammelt hatte, um das Deutsche Reich anzugreifen und bis zum Atlantik durchzumarschieren.
Vermutlich wurde diese Rede vor dem Reichstag gehalten nach dem 21. Juni 1941 (Kriegsbeginn gegen die Sowjetunion).
14 Salus // Sep 3, 2007 at 11:13
Daß man aber auch Tipfehler immer erst nach dem Absenden entdeckt!
Es muß natürlich “Barbarossa” heißen anstatt “Barbarosse”.
Entschuldigung.
15 Watzmann // Sep 3, 2007 at 11:42
Eine Ausstellung in Tröstau, nahe Wunsiedel: “AUSSTELLUNG IN TRÖSTAU ZEIGT TAKTIKWECHSEL DES NEONAZIS - Einschleichen ganz ohne Springerstiefel”
http://www.frankenpost.de/nachrichten/fichtelgebirge/wunsiedel/art2460,705151
Die Ausstellung, ein paar Wandtafeln, war bereits am 18.08.2007 in Wunsiedel zu sehen. Ich hatte mich dort ohne Springerstiefel eingeschlichen, die Uniform und der Fallschirm fielen auch nicht besonders auf, weil ich dazu Badeschuhe trug.
Auf einer der Wandtafeln ist ein Foto von Dr. Walter Post bei einem Vortrag zu sehen. Haben die Leute was gegen Mitbürger, die sich mit Geschichte beschäftigen?
16 ganzheitlich // Sep 3, 2007 at 13:10
Kommissar Freise: Wenn Du so geil auf Krieg bist,
dann geh doch zur Fremdenlegion oder heuer irgendwo anderes als Söldner an!
Ein positives Verhältnis zum deutschen Soldatentum
hat noch lange nichts mit der Befürwortung von
Kriegen zu tun, denn auch von unserem Boden soll
nie wieder Krieg ausgehen, außer als das wir von
einer ausländischen Macht angegriffen würden.
“Nie wieder Krieg nach unserem Sieg” hieß ein
Motto und das ist auch richtig so!
17 widerstand // Sep 3, 2007 at 14:31
Herr Freise, ich bitte Sie. Was soll das für eine Argumentation sein. Aus Ihrem Beitrag erschließe ich wagend, dass Sie also Kriegs-Befürworter sind oder anders ausgedrückt diesem nicht ablehnend gegenüber stehen. Man steht dem (deutschen) Soldatentum ja schließlich positiv gegenüber, so begründen Sie. Es sei weiterhin blödsinnig, Waffen-SS sowie Wehrmacht zu ehren und gleichzeitig gegen die finale und schlimmste Form des Konfliktes, dem Krieg, zu demonstrieren. Ich muss Ihnen da nun leider ins Wort reden, denn Sie liegen mehr als vollkommen daneben.
Ist es ganz klar, dass unsere Väter und Großväter großartiges und heldenhaften vollbracht haben. Der Kampfgeist, das Durchhaltevermögen und die Zähigkeit ist wahrlich ein Grund, unsere ehemaligen Verteidiger der Heimat zu ehren. Sie haben schließlich für unser Volk gekämpft und ihr Leben für Deutschland, unsere Heimat, gegeben.
Dennoch - und das sagt mir mein gesunder Menschenverstand - darf sich so etwas niemals wiederholen. Oder sind Sie da anderer Meinung?
Die Demo bezog sich auf die Kriegstreiberei der USA und Israel. Ich sehe hier nicht eine einzige Verbindung zwischen denen und unseren Vorfahren. Ich bitte Sie aufgrund dessen, Ihre Worte demnächst etwas durchdachter zu wählen.
Desweiteren gilt anzumerken: Antiimperialismus != Pazifismus! Das was Sie betreiben ist Verleumdung!
18 AN // Sep 3, 2007 at 15:17
Zu der Dortmund-Demo:
Am Anfang, als die Auftaktkundgebung mitten in Gang war, waren am Rand von dem großen (Park-)Platz etwa 6 oder 7 Schwarzgekleidete, welche von ein paar Polizeibeamten, so weit ich das sehen konnte, angesprochen wurden.
Nachdem die Persos eingesammelt waren, wurden sie allerdings wieder weggeschickt.
Waren das autonome Nationalisten?
Wenn ja, warum wurde ihnen der Zugang zur Demo verweigert?
Weiß jemand, was es mit derartiger Repression auf sich hatte?
19 2. Sachse // Sep 3, 2007 at 15:21
Zweifler, Du irrst Dich nicht! Nur wurde dieser Ausspruch benutzt, um den “Sechs- Tage- Krieg” zu rechtfertigen.
20 *grins* // Sep 3, 2007 at 16:36
(ganzheitlich: ) “Nie wieder Krieg nach unserem Sieg”
Naja diese Parole setzt aber einen Krieg vorraus, der so rücksichtslos und vehement geführt wird, dass ein Sieg unumgänglich ist und eben dieser Krieg geht dann von dem parolenschwingenden Friedensbefürworter aus?!
Auf mich wirkt das leicht antithetisch. Ein Gefühl das mich sehr häufig beschleicht, wen ich mir manche Kommentare durchlese.
21 Thomas Brehl // Sep 3, 2007 at 16:38
Einen Clip über die Demo in Neuruppin gibt es hier:
http://www.youtube.com/watch?v=UCMt-h4APX8&feature=PlayList&p=62EBD1E2A2FA2C77&index=0
22 Beobachter aus Deutsch Südwest // Sep 3, 2007 at 18:50
@ganzheitlich
@widerstand
Danke für Eure Kommentare,
ich habe mich über den Schwachsinn von Freise auch aufgeregt; wußte leider nicht wie ich antworten sollte.
Wer Krieg als Mittel der Politik in Erwägung zieht ist ein Verbrecher.
Beobachter
23 Patria // Sep 3, 2007 at 19:14
Unbesiegbares Nordkorea?
http://de.altermedia.info//images/neuruppin-demo010907-2.jpg
http://img88.imageshack.us/img88/3060/34nordkorea1sm1.jpg
Ohne Worte.
24 Werner Holt // Sep 3, 2007 at 20:24
@2.Sachse Ich kenne auch aus früherer Zeit noch alte Landser aus eigenen erlebten Gesprächen, sie hatten kaum Hass, eher Verständnis für z.B. einfache russische Soldaten. Sie sagten, es waren doch selber “arme Hunde”. Auch wenn diese Landser in russischer Gefangenschaft waren. Für die Tapferkeit der “Amis”, gab es meist ein müdes Lächeln, aber Hass habe ich nie erlebt. Der Deutsche Soldat hat tapfer und anständig für unser Deutschland gekämpft.
Zu der Regierungsmischpoke der brd fällt mir nur ein, Arbeitslager im rollenden Schichtsystem, bis sie Magengeschwüre haben und Vater und Mutter verfluchen, daß sie geboren worden sind.
25 GB/BHE // Sep 3, 2007 at 21:11
@Beobachter aus Deutsch Südwest
“ich habe mich über den Schwachsinn von Freise auch aufgeregt; wußte leider nicht wie ich antworten sollte.
Wer Krieg als Mittel der Politik in Erwägung zieht ist ein Verbrecher.”
Um es höflich zu formulieren: Es ist schade das manche Leute nicht kapieren, das die Welt nicht nur aus lieben Leuten besteht.
Was machst du denn mit Verbrechern ? Die sperrst du ins Gefängniss. Oder stört dich dann die Freiheitsberaubung und befürwortest du die gefängnisslose Gesellschaft ?
Kein vernünftiger Mensch wendet gerne Gewalt an. Aber kein vernünftiger Mensch darf es auch ausschließen Gewalt anzuwenden um Leben zu schützen. Was auf individueller Ebene gilt hat dann auch auf gesellschaftlicher Ebene seine Gültigkeit, sonst können wir die Polizei gleich abschaffen.
Und genauso muß man auch auf internationaler Ebene bereit sein, notfalls Gewalt anzuwenden, etwa um Landsleute im Ausland mit militärischen Mitteln zu schützen.
Ich weiß nicht was da so schwer zu verstehen ist, aber bin schon auf die Erklärungen diverser rechter Gutmenschen gespannt.
26 die times // Sep 3, 2007 at 21:35
@Patria
Was ist?
Probleme?
27 qwertz // Sep 3, 2007 at 22:35
“… damit die Faustregel gilt, daß es ohne internationalen Kapitalismus und Globalisierung allenfalls noch unbedeutsame lokale Konflikte geben würde, sicherlich aber keine größeren Kriege mehr….”
Diese Ansicht ist ein Irrtum und zwar aus folgenden Gründen:
Alle Probleme des Lebens und der Menschheit sind Probleme der
Überbevölkerung.
Alle Probleme der Welt in ihrer Gesamtheit und die der Nationen
insbesondere sind festgelegt durch
1.) genau zwei Größen
I.) Anzahl der Menschen;
II.) Kapital,
a.) sei es in Geld meßbar,
b.) sei es nicht in Geld meßbar,
das den Menschen zur Bewältigung ihres Lebens zur
Verfügung steht;
http://www.pauserich.de/Definitionen/Inhalt.htm#I_A_Kapital
2.) das Verhältnis dieser Größen zueinander, ihren
Zivilisationsquotienten Z :
Menge des Kapitals einer Nation
Z = ————————————————-
Anzahl der Menschen, die von diesem Kapital leben
3a.) Die Beschränkung durch
a.) die Versorgung mit Resourcen
b.) die Entsorgung von Müll
in einer Wachstumszivilisation.
3a.) kann bei Bedarf mit 3b.) präzisiert werden:
3b.) Die Beschränkung durch durch ihre natürlichen Umweltbedingungen
1.) bei Gleichgewichtszivilisation, also im Gleichgewicht
mit der Natur
a.) Nahrungsdichte
b.) Regenerationsrate der Nahrung
c.) regenerierbare Ressourcen
d.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
also Fruchtbarkeit
2.) bei Wachstumszivilisation
a.) Nahrungsdichte
b.) Regenerationsrate der Nahrung
c.) Dichte der regenerierbaren Ressourcen
d.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
e.) die Versorgung mit nichtregenerierbaren Resourcen
bei
- zunehmender Ressourcenentropie
- Rückgang der verfügbaren Ressourcen nach
Verbrauch von etwa der Hälfte ihrer Vorkommen
f.) die Entsorgung von Müll bei zunehmendem Vollaufen
der Müllsenken zu Lande, zu Wasser und in der Luft
In den OECD-Staaten umfaßt der Anteil der Probleme
aus e.) und f) 99% aller Probleme.
Daraus resultieren zwei Hauptforderungen für jede Nation und für
jede Zivilisation:
1.) Stop jeglicher Zuwanderung, um die Kapitalbelastung
von daher nicht zu erhöhen.
2.) Vermeidung oder Verhinderung jeglicher Abwanderung von Kapital,
http://www.pauserich.de/Definitionen/Inhalt.htm#I_A_Kapital
a.) sei es in Geld meßbar,
- wie z. B. im Falle von SahsenLB, IKB, Mannesmann, Höchst
oder HVB,
- oder die Summen, die in unzähligen internationalen Kassen
verschwinden,
b.) sei es nicht in Geld meßbar, wie z. B. die Zerstörung der
Fleißkultur, Gewähren von Disziplinlosigkeit, Minderung
der Bildungsanforderungen, die Abwanderung von gebildeten
Leuten.
Die Erfüllung dieser Forderungen ist die perfekte Bedienung des
Volkswohles (”Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.”,
Montesquieu “Vom Geist der Gesetze”).
Die meisten anderen Probleme sind sekundärer Art und lösen sich
von daher fast von allein, wenn obige Forderungen bedient werden.
In der Natur gibt es nun aber manchmal Erscheinungen, die den
Zivilisationsquotienten auf der Kapitalseite mit ihrem Ertrag
so dramatisch ändern, daß ein Abwandern oder Sterben von
Populationsmitgliedern unvermeidlich wird.
So führten Klimaveränderungen im 15. jahrhundert zu einem
Aussterben der Wikingerpopulation auf Grönland. Die Erträge des
landwirtschaftlichen Kapitals dort reichten für eine angemessene
Vorratshaltung und Gebäudetechnik nicht hin.
Ernteausfälle durch Klimaschwankungen, ebenfalls eine
Ertragsminderung des Landwirtschaftskapitals, führten in der
Vergangenheit häufig zu Hungerkatastrofen.
Die Auswanderung von Europa nach Amerika im 18. und 19. Jahrhundert
wurde durch die für die große europäische Bevölkerungszahl damals
unzureichende landwirschaftliche Kapitalausstattung verursacht.
Umgekehrt führten Pest- und sonstige Seuchenkatastrofen im
Mittelalter i. A. zu einem Wohlstandsschub bei der überlebenden
Bevölkerung, denn das von den Überlebenden nutzbare Kapital war
ja gleich geblieben, so daß jedem Überlebenden mehr Kapital zum
Leben zur Verfügung stand. Für die weiteren Betrachtungen von
Krieg sind aber nur die Mangelentwicklungen von Bedeutung.
Unsere heutigen Zeiten drohen mit einer unablässigen Verknappung
der nichtregenerierbaren Resourcen. Der Aufwand zu ihrer Gewinnung
nimmt immer mehr zu, genauer, ein immer größerer Anteil von ihnen
wird zu ihrer eigenen Gewinnung benötigt, während der für ihren
eigentlichen Zweck verfügbare Anteil abnimmt. Anteil ist hier als
Prozentsatz, nicht als Absolutbetrag gemeint. Z. Zt. nimmt i. a.
beides noch absolut zu, außer beim Öl. Wichtig ist, daß nach der
Bedienung des Aufwandes zur Resourcengewinnung selbst der Anteil
für ihren eigentlichen Zweck vom Absolutbetrag her nicht geringer
wird.
Das tritt aber spätestens spätestens dann ein, wenn die gewonne
Resourcenmenge stagniert. Dann nimmt der für die Resourcengewinnung
notwendige Teil absolut zu während der Anteil für den
Resourcenzweck dementsprechend absolut abnimmt. Dann werden
alle ärmer weil unsere Maschinensklaven zu hungern beginnen
und wir wieder selbst mehr Zeitaufwand zum Bestreiten unseres
Lebens treiben müssen.
Für den Energierohstoff Öl ist diese Situation nun eingetreten.
Stichwort “Peak Oil”. http://www.energycrisis.co.uk/campbell/
Und die dadurch ins Haus stehenden Kostensteigerungen für die
vielen am Existenzminimum lebenden US-Verbraucher nimmt
dramatische Formen an.
Um einen Systemwechsel zu vermeiden, versucht man das Problem
an der Ursache zu fassen. Man versucht die Herrschaft über die
fossilen Energien zu erlangen, Irak, Iran, Saudi-Arabien…
Mit der Herrschaft besäße man dann natürlich auch die Hoheit
über die Verteilung und Zuteilung dieser Resourcen:
Mir Alles, euch den Rest.
http://www.studien-von-zeitfragen.de/Weltmacht/Achillesferse/achillesferse.HTM
Und man besäße die Herrschaft über alle hochzivilisierten
Konkurrenten, die man dann bei Bedarf dramatisch zur Kasse
bitten, abwürgen oder abschalten könnte, wie das jetzt mit
Deutschland angedacht ist und von unseren Regierungsverbrechern
hemmungslos existenzbedrohend durchgezogen wird.
http://www.co2-handel.de/article58_6553.html
Die Lösung des Problems in der Umgebung ist dabei immer einfacher
als eine Lösung im Inneren, im der eigenen Nation. Bürgerkrieg ist
immer grausamer als externer Krieg und externer Krieg ist
einfacher zu beenden und erlaubt die Nutzung des internen,
im Idealfalle unversehrten, Kapitals in einem neuen Frieden.
Deshalb hat die Evolution den Menschen zur Lösung solcher Probleme
mit Krieg ausgestattet. Und deshalb sucht die USA die Lösung
dieses Problems durch Krieg.
Allerdings versuchen die Amerikaner aus totaler Überlegenheit
heraus einen Totschlagskrieg, Völkermord.
Die Natur hat den Menschen aber den Krieg als Krieg der Völker
zu vermitteln versucht. Nicht die Vernichtung der gegnerischen
Menschen kann das Ziel nationalen Handelns sein.
Die Natur strebt vom Ansatz her den gerechten Interessensausgleich
zwischen den Völkern an. Zumindest gilt das für zivilisatorisch
gleich weit entwickelte Nationen.
Die eine Naton kämpft für die Beseitigung ihres Mangels, die andere
für die Bewahrung ihres Wohlstandes. Und beidseitige
Friedensbereitschaft tritt dann ein, wenn auf der einen Seite
die Anzahl der Kriegstoten die Anzahl der Toten durch Mangel
übertreffen würde und auf der anderen Seite die Anzahl der
Kriegstoten überhaupt minimiert werden könnte.
Sind beide Völker in einer Mangelsituation ist die
Friedensbereischaft gleichartig.
Eine natürliche Kriegshandlung mit natürlichem Streben nach
Frieden minimiert die Summe der Toten auf beiden Seiten und
Frieden tritt dann ein, wenn die Summe der Toten durch
Kriegshandlungen die Summe der Toten durch gemeinsamen Mangel
übertreffen würde. Hier besteht Forschungsbedarf.
Mit Hilfe von Systemsimulation ließen sich sicherlich nützliche
Ergebnisse erhalten.
Das Problem, dessen Lösung die USA bereits so vehement militärisch
anstreben, stellt sich aber gleichartig auch den Chinesen.
Vielleicht sogar noch dramatischer, aber mit z. Zt. geringerer Außenwirkung
wegen ihrer noch unzureichenden militärischen Stärke. Das Streben nach
Resourcen in fernen Gegenden ist aber bereits voll vorhanden
und zunehmend. Und es wird mit zunehmender Problembetroffenheit
und gegebener Möglichkeit zunehmend global-militärischen Charakter
annehmen mit zunehmender Konfliktträchtigkeit. Es geht um Alles.
Und das entwickelt sich hin zu einem gigantischen Krieg zwischen den
Konkurrenten, gegen den der 2. Weltkrieg wie ein gemütliches
Kaffeekränzchen erscheinen wird.
Und das Problem ist gleichartig, obwohl die Chinesen keinen
Kapitalismus in dem Sinne betreiben, daß alles dem Kapital
zu dienen hat. Das Problem würde sich für die Chinesen auch
dann stellen, wenn sie Kommunismus pur betrieben.
Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Kapitalmenge und
Anzahl der Menschen.
Hier stellt sich die Frage nach der Position Deutschlands.
Unbestritten ist, daß wir Öl und all die anderen Resourcen
benötigen, um die 90 Mio. Menschen hier am Kacken halten zu
können. Insofern stecken also auch wir voll drin in dieser
Auseinandersetzung, wenn wir nicht untergehen wollen.
Erster Schluß:
Der Mangel ist nicht so sehr ein Problem der Wirtschaftsweise
und Herrschaftsorganisation. Das Problem hängt vor Allem an dem
Verhältnis zwischen Anzahl der Menschen und dem für sie nutzbaren
(Wirtschafts)kapital mit seinen Erträgen.
http://www.studien-von-zeitfragen.de/Weltmacht/Achillesferse/achillesferse.HTM
Zweiter Schluß für Deutschland:
Diese zugrundeliegenden Zusammenhänge werden von unserem etablierten
deutschen Polit-und-Medien-Zirkus perfekt ausgeblendet.
Wenn sich ein Mitglied oder eine Gruppe eines Volkes, einer Nation,
vorsätzlich oder fahrlässig das für den Einzelnen verfügbare Kapital
mindert, oder eine Politik der Minderung betreibt,
- sei es durch Zuwanderung von Menschen
- sei es durch Abwanderung von Kapital, sei es nun in Geld meßbar
oder nicht
sich also zum Schaden der Nation betätigt, dann liegt
Hochverrat vor, dann betätigen sich diese Akteure als
Hochverräter in Bezug auf ihre Nation.
In unserem Falle ist das die deutsche Nation, bzw. das deutsche Volk.
(EP : 1983 - 2005; formuliert Aug. Sep. zur Bundestagswahl 2005)
___
Schluß mit Feudalismus in Deutschland.
Demokratie jetzt.
Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung.
Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
28 widerstand // Sep 3, 2007 at 22:43
@*grins*
Du hättest dich vielleicht ein wenig intensiver mit dieser Parole auseinandersetzen sollen. Tu doch nicht so, als seien wir alle zu blöd, passende Parolen zu finden, das wäre mehr als töricht und vor allem bequem. Wir stehen im Krieg. Im Krieg gegen ein falsches System.
29 Herbert // Sep 4, 2007 at 4:12
@JBfN-Stralsund
Ich bin mir nicht sicher aber sind Kameraden von FKA ??
http://www.youtube.com/watch?v=2TfESfclmmw
Die Freien Nationalisten ?? Die aufs kinderfest gekommen sind wie die antifa Fotos machen und wieder abhauen und noch nicht mal den anstand haben guten tag zusagen weder der NPD noch den freien Kameraden ? Na vielleicht haben sie sich auch einfach nicht getraut ! Da sie ja noch nicht mal jemanden in die Augen schauen konnten .
Oder aber sie hatten keine Lust zu grüßen, was auch nicht unwahrscheinlich ist, da sich der Stralsunder NPD-Chef als unfähiger Schafskopf in etliche Belange erwiesen hat und die anderen so genannten freien Nationalisten so sehr damit beschäftigt waren “Hilfssheriff” zu spielen. Wäre doch auch denkbar, oder? Wie heißt es doch so schön - Jeder ist es wert, dass man ihn ansieht, aber nicht dass man auch mit ihm spricht.
Im übrigen sollte es sich in der Stralsunder NPD rumgesprochen haben, dass hier Groß- und Kleinschreibung zu bachten ist. - Der Hausmeister
30 Watzmann // Sep 4, 2007 at 9:29
“Wer Krieg als Mittel der Politik in Erwägung zieht ist ein Verbrecher.”
Wer Krieg als Mittel der Politik nicht in Erwägung zieht, ist entweder unwissend, unerfahren, blind oder dumm. Politiker, die Macht haben, Kriege zu führen, und die Möglichkeit eines Erfolges darin erblicken, sind oftmals bereit, dieses Mittel einzusetzen. Das muß jeder, der selbst Politik mitgestalten will, bei seinem Handeln bedenken und im Auge behalten. Und darauf vorbereitet sein, deshalb unterhalten die Staaten doch ein stehendes Heer und üben ständig den Krieg. Auch Polizeieinsätze und Widerstand im Inneren können die Gestalt eines Krieges annehmen.
31 Heiner // Sep 4, 2007 at 10:31
Ach du lieber Himmel! Der KDS macht uns noch lächerlicher als der Politclown Silvio Reinhold Kruk.
Koth (KDS) der alte Poskommunist läuft erstmal mit geballter Bruderfaust durch die Straßen (Foto oben) und dann auch noch das Plakat “Unbesiegbares Nordkorea”.
Richtig prinkelnd. In Nordkorea gibt es keine Meinungsfreiheit oder sonst was. Jede Opposition wird im Keim erstickt. Und das Volk hungert. Ganz toll und da soll man mit Solidarität bekunden. Kim Jong Ills fährt mit den großen Luxuskarossen durch die Gegend während sich sein Volk pro Person mit einer Schüssel Reis begnügen muss.
Und zu alledem ist es ein kommunistisches System was die traditionellen Nationalsozialisten aufs schärfste ablehnen.
Aber was will man auch von solchen Leuten erwarten. Brehl als Führer der sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt, Gerlach ein neurotischer Selbstdarsteller und Koth ein übriggebliebener Altkommunist aus alten DDR-Tagen.
Schlimmer gehts einfach nicht mehr und macht die Idee des wahren nationalen Sozialismus völlig kaputt.
Solche Politidioten sollten sich lieber aus dem politischen Geschäft zurückziehen und sich eine andere Spielwiese suchen!
32 ganzheitlich // Sep 4, 2007 at 12:26
Ich habe eigentlich zum Michael Koth immer ein
distanziertes Verhältnis gehabt, aber nach dem ich
ihn habe reden hören, muß ich das mal überdenken,
denn das was er gesagt hat, das hat gefallen und
der Mann KANN reden!
33 JBfN-Stralsund // Sep 6, 2007 at 1:08
@Herbert :
September 4th, 2007 at 4:12
Ich bin mir nicht sicher aber sind Kameraden von FKA ??
Hm kann man sehen wie man will!
Was soll dieses Video da jetzt???
Passt irgenwie nicht zusammen wa?
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