Göttingen / Niedersachsen: In Göttingen fand heute eine nationale Kundgebung unter dem Motto „Dem Gutmenschenpopanz entgegentreten,Zeckenzentren auflösen, Stadtverwaltung ablösen!“ statt. Veranstalter waren der NPD-Landesvize von Niedersachsen Adolf Dammann und der freie Nationalist Christian Worch aus Hamburg. Aufgrund des Widerspruchs innerhalb der Partei, meldete Dammann die Demonstration nicht in seiner Eigenschaft als Parteifunktionär an, sondern nur als Privatmann. Ursprünglich einmal als Sternmarsch vorgesehen, wurde die Veranstaltung auf juristischem Wege auf eine stationäre Kundgebung vor dem Bahnhof reduziert. Die Anmeldung für eine nahezu zeitgleich in Celle geplante Demonstration wurde zurückgenommen, um die Kräfte für Göttingen nicht zu zersplittern. Seitens der Landes-NPD und der meisten Kreisverbände wurde für die Demonstration nicht geworben, eine Ausnahme machte lediglich der Göttinger NPD-Verband. An der Kundgebung nahmen Agenturberichten zufolge 200 Personen teil.
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| Antifa-Demo in Göttingen |
An einer zeitgleichen Gegenkundgebung in der Stadt nahmen Medienberichten zufolge 4000 Linke teil, darunter 900 Autonome. 6000 Polizisten sorgten dafür, dass sich die Ausschreitungen von Links in Grenzen hielten und nicht wieder bürgerkriegsähnliche Zustände annahmen, wie im Oktober vergangenen Jahres. Allerdings kam es in der Nacht zuvor dennoch Randale, bei denen Autonome versuchten, Mülltonnen umzuwerfen und die Abfälle anzuzünden. Dem Engagement von Polizei und Anwohnern war es zu verdanken, dass dabei keine größeren Brände entstehen konnten. Zuvor gab es eine Antifa-Demo, an der etwa 600 Personen teilgenommen hatten. Die Linke machte damit wieder einmal mehr deutlich, wer in Göttingen die wahren Terroristen und Feinde der demokratischen Grundordnung sind.
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Bitterfeld / Sachsen-Anhalt: Demonstriert wurde heute auch in Bitterfeld. Hier lautete das Demo-Motto: „Gegen Sozialabbau und Hartz IV – Das Volk sind wir“. Aufgerufen dazu hatten der NPD-Kreisverband Wolfen-Anhalt-Dessau und die JN Sachsen-Anhalt. Als Kundgebungsredner fungierte u. a. NPD-Bundeschef Udo Voigt, NPD-Landesparteichef Andreas Karl und dessen Berliner Amtskollege Eckart Bräuniger. An der Demonstration nahmen MDR-Angaben zufolge 160 Angehörige von NPD und freiem nationalen Spektrum teil.
Ähnlich wie auch in Göttingen, so ging es auch in Bitterfeld im Vorfeld der Veranstaltung nicht ohne den inzwischen längst üblich gewordenen Prozesskrieg zwischen Kommune und Demo-Anmeldern ab. Dabei gelang es den Anmeldern vor Gericht mehrere Auflagen der Stadt zu entschärfen. So wurden ursprünglich verbotene Formulierungen wie „Nationale Sozialisten“ und „Nationaler Sozialismus“ gestattet. Nach Ansicht des NATIONALEN BEOBACHTERS WENRIGERODE handelt es sich dabei um das erste Mal, dass die ansonsten in der Regel bei Auflagen in den letzten Jahren in der Regel verbotenen Äußerungen durch ein Gericht genehmigt wurden. Berechtigter Anlaß für das sachsen-anhaltinische JN-Infoportal, von einem „Sieg über die Gesinnungswächter“ zu sprechen, den man mit der gerichtlich erzwungenen Aufhebung der Parole „Frei- Sozial-National“ vergleichen kann.
Ausgesprochen schwach fiel die Mobilisation des politischen Gegners aus. So gelang es dem Dessauer Bündnis gegen Rechts trotz umfassender medialer und kommunaler Unterstützung gerade mal 200 Gegendemonstranten zu mobilisieren. Gleichzeitig veranstaltete man ein sogenanntes „Familien- und Vereinsfest“, um auf diese Weise die Stadtbevölkerung von der nationalen Demonstration abzulenken. Motto „Für eine weltoffene und tolerante Region Bitterfeld-Wolfen“.Panem et circensis in der bundesdeutschen Version für Arme. Die Resonanz war gemessen am Aufwand eher verhalten.
Siehe auch
AP 28.10.06 15:56
Bilder von der Bitterfeld-Demo von der JN Stassfurt
Nationaler Beobachter Wernigerode
Quelle: Störtebeker-Netz 27.10.06





43 responses so far ↓
1 Korrektur // Oct 28, 2006 at 18:19
Die Demo in Celle sollte um 16:00 Uhr starten, also 2 Std. nachdem die Demo in Göttingen beendet werden sollte. D.h. nicht zeitgleich.
In Göttingen waren genau 221 Kameraden anwesend.
2 Der Wald // Oct 28, 2006 at 18:37
Ich konnte–einmal mehr–viele Autos aus Berlin beobachten, die hier in Gö sonst eher selten sind. Am Bahnhof standen allein 2 mittelgrosse Busse.
Über die “rote”Mobilisierung lässt sich sagen, dass sie etwa um 1500 Personen schwächer war als beim letzten mal.
Ich schätze, dass rund 50-60% aus Berlin, Hamburg, aber auch aus Kassel und Ruhrgebiet kamen. Wie gesagt, das Berliner Pack schien mir wiede einmal überrepräsentiert.
Ich bin gespannt, was andere Benutzer hier mitteilen können.
3 Teufel // Oct 29, 2006 at 0:53
Bericht zu diesem Thema bei Spiegel Online
:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,445256,00.html
4 Harry Hirsch // Oct 29, 2006 at 3:05
NPD-Geisterdemo legt Göttingen lahm
Von Christian Teevs, Göttingen
Absurde Szenerie: Schon zum dritten Mal in einem Jahr war das Leben in Göttingen heute wie gelähmt - weil 200 NPD-Hanseln in der Stadt aufliefen. Aus Angst vor Krawallen mit Gegendemonstranten war das Polizeiaufgebot so groß, dass sich nun Geschäftsleute massiv beschweren.
Göttingen - Mit einer Mischung aus Faszination, Belustigung und Unverständnis blicken die Göttinger Passanten auf den Demonstrationszuges gegen die NDP-Kundgebung - genauer, auf den schwarzen Block, der mitläuft. 800 Autonome sind es, die sich unter die 4000 Demonstranten gemischt haben. Der Zug geht im strömenden Regen durch die Fußgängerzone der südniedersächsischen Universitätsstadt. Eng umringt von Hundertschaften der Polizei skandieren die Autonomen lautstarke Parolen gegen die NPD und gegen die 6000 Polizisten.
Als ein Polizist in der engen, unübersichtlichen Situation stolpert und zu Boden geht, stockt der Menge der Atem. Die Autonomen schreien laut auf, wie immer, wenn sie einander warnen wollen. Beginnen jetzt die Krawalle? Doch der Mann berappelt sich. Es bleibt vorerst gewaltfrei. Friedlich wäre hier das falsche Wort.
Es sind absurde Szenen an diesem Tag in Göttingen. 200 NPD-Demonstranten haben sich die Stadt für einen Demonstrationsmarsch ausgesucht - und weil sich daraufhin 800 Autonome als Gegendemonstranten angesagt haben, ist nun mehr Polizei hier, als es überhaupt Demonstranten gibt.
So schaffen es wenige Rechtsextreme, mit einer knapp zweistündigen Kundgebung eine ganze Stadt lahmzulegen - obwohl nur wenige Journalisten und die Polizisten die feixenden Gesichter der NPDler überhaupt zu Gesicht bekommen haben. Der rechtsradikale Spuk lief weiträumig abgesperrt unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab. Und trotzdem haben “die Ewiggestrigen”, wie sie an diesem Tag oft genannt werden, ihr Ziel erreicht - sie haben die beschauliche Göttinger Innenstadt in eine groteske Szenerie verwandelt.
Feixende Gesichter bei der NPD
Sabine Warkentin schüttelt vor ihrem Buchladen “Deuerlich” den Kopf. Die 52-jährige Filialleiterin klagt über Umsatzeinbußen: 70 Prozent ihrer Einnahmen bleiben aus. “Sonnabend ist für uns normalerweise der lukrativste Tag der Woche.” 25.000 Kauflustigen besuchen die Innenstadt sonst samstags. “Und am Donnerstag und Freitag hatten wir auch keine gute Bilanz, wegen der Auftaktdemos und der massiven Polizeipräsenz.”
Für die Geschäftsleute das Schlimmste: Das alles ist inzwischen traurige Routine. Schon zum dritten Mal innerhalb eines Jahres ist die 120.000-Einwohner-Stadt im Ausnahmezustand. Auch vor genau einem Jahr und im Mai war die NPD hier aufmarschiert. Die Stadt strotzte heute deshalb so vor schwer gepanzerten Ordnungshütern und grün-weißen Einsatzwagen, weil die Polizei aus den Erfahrungen vom 29. Oktober 2005 gelernt hatte. Damals hatten die Autonomen zahlreiche Barrikaden in Brand gesteckt und die Sicherheitskräfte mit ihrer “Guerilla-Taktik” (Polizeipräsident Hans Wargel) überrascht. Diesmal wollte die Einsatzleitung Präsenz und Stärke zeigen. Hilflos in Göttingen umherirrende Polizisten aus Bayern und rund 80 Verletzte hatten im Vorjahr Kritik an deren Strategie ausgelöst. Auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE bezeichnete ein Sprecher der Polizei Göttingen den Tag als “mit Sicherheit ruhiger als im vergangenen Jahr, und auch ruhiger als im Mai”. Zu gewaltsamen Ausschreitungen sei es nicht gekommen.
Zur Sicherheit wird schon mal der Laden zugemacht
Geschäftsleuten wie Sabine Warkentin hilft das wenig. “Nicht nur dass der Einsatz zwei Millionen Euro an Steuergeldern kostet”, schimpft Einzelhandelverbands-Chef Willi Klie, “auch die Göttinger Ladenbesitzer haben durch dieses Wochenende Einbußen von über einer Million Euro.” Klie spricht von mindestens 50 Prozent weniger Einnahmen. Jutta Krack, Vizechefin eines Parfümeriegeschäftes, geht noch weiter: “Wir haben höchstens ein Drittel unserer normalen Tageseinnahmen. Die Leute trauen sich einfach nicht in die Innenstadt. Wenn der Demonstrationszug hier vorbeikommt, schließen wir.”
Das tut zur Sicherheit auch Michael Krause. Der 40-jährige Inhaber eines Modehauses sagt, dass im Mai die Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und Polizei vor seiner Tür begannen. “Die haben gegenüber bei dem Café die ganze Terrasse abgeräumt.” Deshalb werde er diesmal sicherheitshalber die Rollläden herunterlassen.
Die Häufigkeit der gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Rechts- und Linksextremen und der Polizei in Göttingen erinnern Sabine Warkentin an die Zeit Ende der achtziger Jahre. “Damals wurde eine junge Autonome, die vor der Polizei floh, auf einer Hauptverkehrsstraße von einem Auto erfasst und so schwer verletzt, dass sie ihren Verletzungen erlag.” Danach habe es eine Zeitlang jede Woche gewalttätige Ausschreitungen gegeben. Die Läden mussten verbarrikadiert werden.
Angst vor Zuständen wie in den achtziger Jahren
Der Name des Mädchens - Conny W. - ist in Göttingen immer noch ein Mythos. Zahlreiche Graffitis an Hauswänden zeugen von dem Tod des Mädchens, an dem die Autonomen der Polizei die Schuld geben.
Keiner der Geschäftsleute bestreitet, dass gegen die Neonazis Stellung bezogen werden müsse. Aber darunter leiden wollen sie nicht mehr. So teilen sie die Gemütslage vieler Teilnehmer der Demonstration, die auf einem Plakat zum Ausdruck kommt: “Mein Traum: Göttingen ohne Nazis!”
Um dies zu erreichen, müsse die NPD endlich verboten werden, fordert der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Göttingen, Harald Jüttner, 65. Es könne nicht sein, dass “offenkundige Verfassungsfeinde unter dem Deckmantel der Demokratie ihre menschenverachtende Gesinnung zur Schau stellen dürfen”. Jüttner bezeichnet das Verbot der NDP-Kundgebung in Celle mit dem Hinweis auf zu wenig verfügbare Polizeikräfte als “Treppenwitz”: “Die Gerichte bedienen sich formaler Hilfskonstruktionen, um rechtsextreme Veranstaltungen zu verbieten. Stattdessen sollten sie sich endlich inhaltlich mit der Verfassungsfeindlichkeit dieser Partei auseinandersetzen.”
Eines sei klar, fügt er hinzu: “Die momentane Situation ist unerträglich.”
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Forum
Unternimmt Deutschland zu wenig gegen Rechtsextremismus?
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=859
Tja….. Vielleicht unternimmt Deutschland einfach zuwenig gegen Linksextremismus?
5 Harry Hirsch // Oct 29, 2006 at 3:06
Tschuldigens, ich hab die Quelle vergessen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,445256,00.html
6 Bernd // Oct 29, 2006 at 10:12
Da in Celle auf die Demonstration gegen linke Gewalt verzichtet wurde, haben die, gegen die sich die Demonstration eigentlich wenden sollte, dieses Vakum nun für sich genutzt:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=893054
7 Ole // Oct 29, 2006 at 11:25
Hier ein paar Bilder von der Demostration in Bitterfeld.
http://www.jn-stassfurt.de/index.php?sec=aktuelles&menu=1&id=137
8 stephan // Oct 29, 2006 at 15:07
Hab mir gerade die Bilder auf der JN-Seite angeschaut. Das man sich inzwischen linker Optik bedient inkl. dieser gräßlichen Graffiti-Schriftzüge mag ja noch angehen. Aber seit wann benutzen wir denn auf nationalen Kundegebungen Transparente mit roten Sternen oder den berühmten schwarz-roten Fähnchen drauf. Hakts jetzt endgültig aus oder was?
9 Der Wald // Oct 29, 2006 at 17:28
Eine Frage mal:
Überall, in jedem Blatt, steht immer öfter”NDP statt NPD. Hat das eine Bedeutung?
Nein, das ist natürliche Doofheit oder wenn man es höflicher mag, vielleicht ein Zeichen für politisch korrekte Überstudiertheit.
Schriftleitung Altermedia
10 Ralf // Oct 29, 2006 at 18:39
»Keiner der Geschäftsleute bestreitet, dass gegen die Neonazis Stellung bezogen werden müsse. Aber darunter leiden wollen sie nicht mehr. So teilen sie die Gemütslage vieler Teilnehmer der Demonstration, die auf einem Plakat zum Ausdruck kommt: “Mein Traum: Göttingen ohne Nazis!”«
Na toll. Wenn sich DAS nun als Ergebnis der ganzen Demonstriererei darstellt, sollte man vielleicht einmal Grundsatzüberlegungen ob der gewählten Strategie anstellen.
Kann es denn wirklich Sinn der Sache sein, dem politisch lauen Durchschnitts-Volksgenossen ein Ärgernis darzustellen??
Auf diese Weise wird niemals eine Mehrheit für die nationale Sache zu gewinnen sein.
Schade, ich dachte immer, es sei uns ALLEN ernst damit.
Andererseits drängt sich bei solchen Ansichten der Gedanken auf, ob es dann nicht vielleicht besser wäre, gleich gänzlich auf politische Betätigung zu verzichten. Schließlich könnte sich irgendein Geschäftsmann ja dadurch verletzt fühlen. Abgesehen davon dürften die oben genannten Geschäftsleute nicht so sehr durch den “Nazi”-Terror leiden, sondern unter dem Antifa-Terror, der bewußt keineswegs vor “Nazis” haltmacht, wie man gerade in Göttingen immer wieder feststellen konnte - und kann.
Schriftleitung Altermedia
11 Worch // Oct 29, 2006 at 19:04
@ Ralf:
Wer es allen recht machen will, macht am besten gar nichts. Und selbst dann macht er es nicht allen recht.
Grüße
Christian Worch
12 Gerald Franz // Oct 29, 2006 at 19:15
Laßt uns doch ganz einfach mal am Wochenende wieder wie früher ins Fußballstadion gehen!
http://www.welt.de/data/2006/10/29/1091349.html
13 Ralf // Oct 29, 2006 at 20:30
@(Schriftleitung, Worch)
Diesen rhetorischen Trick lasse ich nicht gelten!!
Man kann nicht einfach alle möglichen Aktionen in ihrer Verschiedenartigkeit und folglich mit ihren völlig unterschiedlichen psychologischen Wirkungen auf die Volksmasse einfach unter eine Oberkategorie »politische Betätigung« einreihen und sie damit (rhetorisch) gleichsetzen, um hinterher eine Alles-oder-nichts-Argumentation fahren zu können!
Fakt ist: die breite Volksmasse differenziert nicht! Die PSYCHOLOGISCHE Wirkung (und um NICHTS anderes geht es hier!!) derartiger Demonstrationen auf die Volksmasse ist immer dieselbe:
»da sind Nazis und die terrorisieren uns«.
Und das Fazit lautet entsprechend:
»Nazis Raus.«
Von wem die Provokationen oder Gewalttaten in Wahrheit ausgingen, ist der fleischgewordenen Oberflächlichkeit VÖLLIG wurscht.
Meine Frage bleibt daher, und sie bleibt unbeantwortet:
Kann es als probates Mittel gelten, den politisch lauen Durchschnitts-Volksgenossen, dessen Mentalität ja beispielhaft für die Mehrheit in diesem Land darstellt, AUF DIESE WEISE für die nationale Sache gewinnen/ begeistern zu wollen?
Es ist MEINE (und NUR meine bescheidene) Ansicht, daß alles zu gewinnen ist, wenn »politische Betätigung« (jetzt benutze ich mal diesen Oberbegriff) eine auf die breite, einfache Volksmasse ANGENEHME psychologische Wirkung hat - daß hingegen, im umgekehrten Falle, ebenso alles zu verlieren ist.
Ich stimme allerdings zu, daß man, besonders bei sozialem Engegement, streng darauf Acht haben muß, sich nicht zum willfährigen Handlanger der Etablierten zu machen (indem man den havarierten Kahn doch irgendwie über Wasser hält). Die Marodität des abgewirtschafteten Systems und die Benennung der Verantwortlichen muß dabei Thema sein.
Aktionen wie Jugenzentren, Nachhilfe, Nachbarschaftshilfe oder sonstige öffentliche soziale Betätigung gibt es doch schon! Und was ist die POSITIVE, weil konkret-sichtbare Botschaft? »Die tun wenigstens was«!
Von hier aus ist es nur ein winziger Schritt zur Erklärung à la »das tun wir für die Gemeinschaft/ unser Volk«. Und Schwupps, ist die POSITIVE Assoziation zum politischen Bekenntnis da.
Als Beweis für diese These betrachte ich übrigens die verbale Akrobatik, derer es dann bedarf, solche Aktionen im Nachhinein schlechtzureden.
@Worch
Ich hoffe, meine Argumentation ist durch obige Ausführungen verstehbarer geworden. Bis dann am 4.
Grüße an Dich zurück!
14 rolf // Oct 29, 2006 at 21:36
@
stephan
Willkommen im 21. Jahhundert.
Frag doch einfach die Kameraden auf der Demo was sie damit meinen. Dazu müßte man erstmal auf die Demo gehen
So einfach kanns manchmal sein…
15 Flugzeugführer // Oct 29, 2006 at 22:22
@ Ralf
Deine Einschätzung ist goldrichtig und der dämliche Demonstrationszirkus muss irgendwie verhindert werden damit die nationale Sache voran kommt und an Fahrt gewinnt!
Wer unbedingt Randale braucht soll sich meinetwegen im Fußballstadion austoben!
Noch besser wären allerdings organisierte Massenschlägereien in unbewohnten Gebieten z.B.Kiesgruben.Rechter Mob gegen linken Mob!
16 Harry Hirsch // Oct 30, 2006 at 0:26
@Ralf
deine Logik ist wirlich unübertrefflich.
Bürger schreien Nazis raus, weil sie die Gewalt der Antifa nicht mehr ertragen können.
So heisst es
Zitat”Die Nazis sind schuld das hier soviel rabdale passiert, würden die nicht herkommen wäre es hier sehr friedlich und wunderschön!”
Ja, klingt toll.
Dieselbe Logik wäre es wenn wir Missbrauch von Kindern dadurch vermeiden, indem wir alle Kinder abschaffen. Ja am besten keine mehr gebähren!!
Findst das übertrieben? Ist sinngemäss dieselbe Logik die du da von dir gibst.
Mal angenommen du hast die Macht in einer Stadt etwas zu bewegen.
Was machst du wenn eine Gruppe randalierender Kids durch die Strassen zieht?
Ahso ja, nicht die Kids einkassieren oder im vorfeld dafür sorgen das keine Sachbeschädigungen durch Langeweile, Ziellosigkeit und Hoffnungslosigkeit passieren werden, NEIN DU würdest alle Zigarettenautomaten abbauen, Autos in Garagen stellenl, Türen verbarriakdieren und die Kids machen lassen.
Aber sei mal ehrlich. Ist das der rechte Weg?
17 Gerald Franz // Oct 30, 2006 at 1:01
Unter solchen Bedingungen wäre jedes Stadion immer ausverkauft.
http://www.welt.de/data/2006/10/29/1091349.html
Beim Rückspiel in Dresden sollte man den ganzen Bundestag ins Stadion befehlen, damit er vor Ort die aufgebrachte Bevölkerung davon überzeugen kann, daß deutsche Politiker immer nur das Beste für das deutsche Volk tun. Genau so, wie das Gesetz es einem Bundestagsabgeordneten befiehlt. Möglicher Weise können die Sächsischen Landtagsabgeordneten ja dabei zusätzlich den Ordnungsdienst übernehmen, so daß die geschlauchten Polizisten endlich mal Sonderurlaub erhalten. Unter solchen Bedingungen wäre jedes Stadion immer ausverkauft.
18 Rainer aus MV // Oct 30, 2006 at 2:33
Entschuldigung,
aber verstehe ich da eventuell etwas falsch?
Bei einer bundesweit hochgejubelten Veranstaltung erscheinen etwa 200 rechte Demonstranten, stehen stundenlang im Regen ( symbolisch und tatsächlich), fahren dann, abgeschirmt von 6000 (!) Polizisten wieder nach Hause.
Gegenüber sind abertausende Gegner, die nur darauf warten, diesem traurigen Spiel ein Ende zu machen, aber von der Staatsmacht hehindert werden.
Wer bitte schön, blamiert sich hier und wirkt lächerlich?
Die Frage ist eigentlich beantwortet!
Gruß aus Mecklenburg
(Stolzer Marschierer in München 1997 oder in Passau später. In Berlin 2005 schon sehr frustriert)
19 Worch // Oct 30, 2006 at 3:37
@ Ralf:
Der Vorteil der Antifa ist, daß Destruktion immer leichter ist als Konstruktion. Stell dir mal vor, wie lange es dauert und wieviel Mittel es verschlingt, ein Haus zu bauen. Und dann denk mal daran, daß ein Sprengmeister und ein paar Kilo Dynamit das Haus binnen Sekundenschnelle in sich zusammenfallen lassen können.
Natürlich gäbe es ein - theoretisches - Mittel, sich gegen die destruktive Politik der Antifa zu wehren, deren destruktive Absichten sich allein in dem “Anti” sprachlich manifestieren. Nämlich, in gleicher Weise wie sie die Kundgebungen aller anderen politischen Gruppen heimzusuchen. Gleichbehandlung im Unglück. “Schlägst du meine Rocker, schlag ich deine Rocker.” Aber diese Art der Gegenwehr ist bedauerlicherweise nicht legal. Und angesichts eindeutiger Ungleichbehandlung durch Behörden und Gerichte ist davon abzuraten. Ich erinnere allein an die hier in Altermedia zu lesenden Berichte über die Verurteilungen von Stefan Köster und Peter van der Born. Antifa kommt, stört eine Versammlung, beschädigt Lokal und Fahrzeuge, wirft Steine auf Menschen, begeht gemeinschaftlichen Landfriedensbruch. Keine Anklage, keine Verurteilung eines Antifaschisten. Kameraden wehren sich - möglicherweise formal gesehen überzogene Notwehr - zwei Verurteilungen… Einschließlich entsprechend einseitig verzerrter Berichte in den Medien. So läuft das nun mal. Hat jemand behauptet, die Welt sei gerecht?
Grüße
Christian Worch
20 Richter // Oct 30, 2006 at 3:37
Weiter Infos und Bilder zu der Demo in Bitterfeld gibt es auch auf http://www.jn-sa.de
21 Worch // Oct 30, 2006 at 3:40
@ Flugzeugführer:
Siehe obige Antwort an Ralf. Und ansonsten zeigst du uns einmal mehr, daß du in einer Traumwelt lebst, deren Realitätsbezug allenfalls teilweise vorhanden ist. Träum weiter.
Grüße
Christian Worch
22 T. Richter // Oct 30, 2006 at 4:08
Hier ein paar Bilder und der Bericht von der Demostration in Bitterfeld.
http://www.jn-sa.de/index.php?option=com_content&task=view&id=56&Itemid=7
23 Der Wald // Oct 30, 2006 at 10:58
Und als Resümee von Göttingen:
Eine unnötige Veranstaltung. Lasst es.
24 Worch // Oct 30, 2006 at 16:45
@ Der Wald:
Was ist denn das für eine Denkweise?! Weil Antifaschisten mit Gewalt drohen und weil in Ausnutzung dieser Drohungen die Polizei uns “interniert”, wie das Aktionsbüro es richtig schrieb, oder in so was Ähnlichem wie einem Gitterkäfig aufmarschieren läßt, sollen wir es bleiben lassen?! Mann, Mann, Mann, entweder bist du ein Weichei, das sich jedem lauen Lüftchen beugt, vom Sturm mal ganz zu schweigen, oder du bist ein linker Infiltrant, der hier einfach miese Stimmung verbreiten möchte, Defaitismus. Andere Erklärungen fallen mir nicht mehr ein.
Grüße
Christian Worch
25 Faktistdas // Oct 30, 2006 at 18:13
Die Demo´s von Christian Worch - vorzugsweise als Standdemo´s - sind unbedingt positiv zu bewerten. Durch die polarisierenden Mottos werden große Stückzahlen an Linksfaschisten und Grüne gebunden, die an anderer Stelle nicht gegen sinnvolle Demonstrationen eingesetzt werden können. Auch sollten die bleibenden Eindrücke, die Linksfaschisten hinterlassen, nicht unterschätzt werden. Danke Christian, bitte mehr davon!
26 Ralf // Oct 30, 2006 at 20:59
@ Harry
es ist nicht MEINE Logik, sondern die der breiten Masse.
Deshalb habe ich auch mit dieser Logik weitergedacht (denn die Schlußfolgerungen sollen ja auch dort, unter der breiten Masse, Anwendung finden).
Mit mir prügelst Du also den falschen Hund: ich bin nicht Urheber dieser Logik, sondern wende sie nur an.
27 Ralf // Oct 30, 2006 at 21:02
@Flugzeugführer
Auch Sarkasmus stellt in meinen Augen kein Mittel dar, das uns in irgend einer Weise voranbringt! Im übrigen halte ich die Situation für zu ernst, als daß man sich in derartigen Spielchen ergehen sollte.
Alle Energien - auch und besonders die der von Dir angesprochenen Schläger! - sollten statt in sarkastische Reden oder »organisierte Massenschlägereien« besser in organisiertes, konstruktives Handeln für unser Volk gelenkt werden - damit jeder Volksgenosse am lebenden Beispiel sehen kann, wie eine gesunde Volksgemeinschaft aussieht. Gibt es eine bessere PR für die nationale Sache?
28 Ralf // Oct 30, 2006 at 21:30
@Worch
»Daß Destruktion immer leichter ist als Konstruktion«, ist eine wichtige Erkenntnis.
Genau deshalb ziele ich in meiner Argumentation ja immer darauf ab, unsere politische Überzeugung durch solche Aktionen zu verbreiten (ver-BREIT-en, unter die BREIT-e Masse bringen!), die möglichst schwer ge-/zerstört werden können!
Deine Sichtweise des »theoretischen Mittels« teile ich allerdings nicht. Ich halte es schlichtweg für Ressourcenvergeudung. Das einzige Resultat dieser kräftezehrenden Angelegenheit wäre, daß den Beteiligten Energie entzogen würde - Energie, die man besser für konstruktives Hineinwirken ins Volk investiert hätte, um damit auf breiter Basis das Allerwichtigste zu bewirken: Bewunderung für Einsatz und Tatkraft um der nationalen Sache willen.
29 Der Wald // Oct 31, 2006 at 16:56
@Worch,
nein, ich bin bestimmt kein “linker Infiltrant”, aber in klassischem Sinne auch nicht” Rechts”würde ich sagen, wohl aber national denkend ; ich arbeite sogar in dre deutsch-vietnamesischen Gesellschaft ehrenamtlich mit, weil ich ja
grossen Bezug zu diesem Lande dort in SüdOstasien habe–es ist meine zweite HEIMAT (geworden).
Das nur dazu,meine Meinung zu diesen Demos hatte ich auch schon vorher.
NATÜRLICH machen Deine demonstranten den Eindruck geprügelter Hunde, das sieht bjemand, der etwas “aussen”steht, vielleicht besser als Du, der diese Demos verkaufen muss.
Hier in Göttingen (das Thema ist heute wieder gegessen) haben sichb auch ganz normale Bürger, die wahrlich nicht links stehen, und auch einen ehrlichen Stolz auf das echte Deutschtum haben, die (so wie ich) NICHT negativ, sondern eher positiv zum “Vaterland Deutschland”stehen,
nunr den Kopf über das (wiedr einmal)verheerende Bild, dass Ihr hinterlassen habt(s.o.) geärgert.
Verheerendes Bild nicht im gutmenschlichen Zusammenhang. Nein.
Ihr seid eher wie “bedauernswerte Leute”aufgefasst worden, als schwach, nicht als stark.
Das IST nun leider so, ich hab das ähnlich empfunden. Und es tut mir auch leid, das dem so ist.
Vielleicht reagierst Du nun auch nicht aggressiv auf meine Vorwürfe, sondern denkst einmal, WARUM sich in all den Jahren Deiner Tätigkeit als Organisator von nationalen demos aber auch nichts verändert hat für Deine Leute.
Ich stimme übrigens meinem Vorschreiber RALF ziemlich zu.
30 ganzheitlich // Oct 31, 2006 at 18:59
Schon komisch wie hier von einer Seite bewusst nur
die Demo in Göttingen kritisiert wird, obwohl die
Demonstration in Bitterfeld weniger Teilnehmer
hatte, später (wohl bewusst) angemeldet wurde
um potenzielle Kräfte die zur Worch/Dammann
Demo hätten fahren können von dieser abzuziehen.
Im vorliegenden Fall hätte die NPD Ihre Demonstration wohl auch sehr gut zu einem
späteren Termin durchführen können, hätte bestimmt nicht geschadet, mal davon abgesehen
das in Bitterfeld trotz NPD “Prominenz” ganze
160 Leute gekommen sind…
31 Worch // Oct 31, 2006 at 22:15
@ ganzheitlich:
Gutes Argument. Schön,daß du es bringst. Würde ich es nämlich bringen, würde es wieder ganz anderes aufgefaßt als wenn es jemand anderer bringt….
Grüße
Christian Worch
32 Worch // Oct 31, 2006 at 22:30
@ Der Wald:
Dankeschön erst einmal, daß Du aus den Demonstranten “meine Demonstranten” machst. Auch du ein Opfer der Propaganda, was? Zur Erinnerung: Anmelder und Veranstalter war Adolf Dammann; nicht in seiner Eigenschaft als stellvertretender Landesvorsitzender der NPD in Niedersachsen, sondern in seiner Eigenschaft als Privatmann. Ich gehörte nur zu dem insgesamt siebenköpfigen Planungsstab. Und die Demonstranten waren teilweise von der NPD und teilweise parteifrei. Und auch von denen, die parteifrei waren, waren einige darunter, die sich bestimmt nicht als “Worch-Anhänger” bezeichnen lassen würden. Ich glaube, einige von denen würden nicht einmal zu einer Demonstration kommen mögen, bei der ich tatsächlich Anmelder und Veranstalter bin.
Ich mein’, mir ist es völlig egal, wenn Leute wie du oder andere das versehentlich für “meine” Demonstration halten; aber der Fairness halber muß mal erwähnt werden, daß es nicht so war.
Aber nun zur eigentlichen Sache.
Welcher Göttinger hat die Veranstaltung denn überhaupt gesehen?! Wenn du wirklich da warst und das nicht nur behauptest, dann müßtest du eigentlich wissen, daß der Bahnhofsvorplatz geradezu hermetisch abgesperrt war. Lies mal SPIEGEL-Online, die von einer “Geisterdemonstration der NPD” gesprochen haben, dieser hermetischen polizeilichen Absperrung wegen. Gesehen haben uns nur ein paar Dutzend Polizisten und BGSler, die im innersten Absperring waren, eine Handvoll Journalisten (darunter auch einige Linke) und vielleicht vier, fünf Zivilisten, die durch Zufall durch die Polizeiabsperrung gekommen sind. Möglicherweise, weil sie als Pendler ihre Fahrräder dort vor dem Bahnhof abgestellt haben oder aus welchem Grund.
Nein, was du meinst, sind nicht BILDER, sondern ZAHLEN. Du solltest eigentlich wissen, daß ZAHLEN ganz anders wirken als Bilder - weniger suggestiv, weil sie abstrakt und nicht so quasi “lebendig” sind wie Bilder.
Die Zahlen sind: Wir waren 225 nach polizeilicher Zählung (Medien haben meist von 200 geschrieben); die Gegendemonstranten waren nach verschiedenen Medienangaben entweder 2.000 oder 4.000 oder irgendwas dazwischen.
Also waren sie zehnmal soviele wie wir oder vielleicht sogar zwanzigmal soviele.
Ja und? Spiegelt das nicht die gesamtgesellschaftliche Situation wieder?!
Wenn die NPD in Niedersachsen bei der Landtagswahl fünf Prozent kriegen würde, wäre sie doch so happy, daß einige Parteifunktionäre in der Berliner Zentrale tagelang nicht aus dem Champagnerrausch herauskommen würden. Und wenn sie dort gar zehn Prozent kriegen würde, würde ich mir um die Gesundheit einiger Funktionäre sogar ernstlich Sorgen machen - das würde der eine oder andere vielleicht so heftig abfeiern, daß eine akute Alkoholintoxikation vorstellbar wäre, schlimmstenfalls sogar exitus abruptus.
Überhaupt, Schwäche: Das ist immer eine relative Sache. Hängt natürlich auch mit Zahlen-Relationen zusammen. Zumindest in der Betrachtung der meisten Leute. Klar waren Leonidas 300 Spartaner (plus die 700 Platäer) erbärmlich schwach gegen 100.000 persische Invasoren…. Und du hättest ihnen zweifellos geraten, die Stellung bei den Thermopylen schnellstens zu räumen… Ist eine Frage der Mentalität, sonst nichts.
Und selbst wenn ich die Mentalität mal außen vor lasse: Wenn die Minderheit nicht öffentlich auftritt, weil sie gegen die Mehrheit allein aus Zahlengründen so erbärmlich schwach aussieht, dann kann aus der Minderheit nie eine Mehrheit oder auch nur eine größere Minderheit werden; und die derzeitige Mehrheit bleibt Mehrheit bis ans Ende der Welt. Ungefähr so in dem Sinn, wie Ex-Kanzler Kohl das “Ende der Geschichte” verkündet hat….
Möglicherweise das selbe, was du dir vorstellst. Vor allem, wenn deine angestammte Heimat dir offenbar so wenig wichtig ist, daß du dir vorsorglich noch eine zweite zugelegt hast. Und das noch nicht einmal in einem unserem Kulturraum ähnlichen Kulturraum, sondern in einem durchaus ein wenig exotischen.
Nö, ich kann deine Argumente leider nicht ernst nehmen.
Grüße
Christian Worch
33 Der Wald // Nov 1, 2006 at 15:10
Da meine Ehefrau, lieber Christian, aus Ha Noi stammt, und wir Kinder haben, habe ich haben wir, natürlich 2 Heimaten, ganz natürlich.
Das sollte eigentlcih auch selbstverständlich sein, denke ich.
34 Worch // Nov 1, 2006 at 15:56
@Der Wald:
Oh, wenn man mit einer Exotin verheiratet ist und gemeinsame Kinder hat, dann ist es sehr selbstverständlich, daß man die Heimat dieser Exotin, die hälftige Heimat der eigenen Kinder, als seine eigene zweite Heimat ansieht.
Da gebe ich dir natürlich recht.
Auf der anderen Seite wirst du mir vielleicht recht geben, daß es für einen “national denkenden Menschen” (Der Wald über sich selbst) durchaus nicht selbstverständlich ist, mit einer Exotin verheiratet zu sein und Kinder zu haben. Da du den Eindruck eines durchaus gebildeten Mannes machst, wirst du vielleicht wissen, woher das Wort “Nation” bzw. davon abgeleitet “national” stammt, welche Wurzel es hat und wie es folglich zu verstehen ist. Solltest du es nicht wissen, krame ich nötigenfalls die Bruchstücke meines Lateins zusammen oder schlag im “Langenscheidt’s” nach, dann kann ich es dir etymologisch ganz genau darlegen.
Grüße
Christian Worch
35 Der Wald // Nov 1, 2006 at 16:55
Warum ist es nicht selbstverständlich, mit einer Dame aus einem liebenswerten Teil der Erde verheiratet zu sein…?
Sie denkt deutschfreundlicher und setzt sich mehr für dieses land ein, als viele Millionen Deutsche das tun(entschuldige, das Wort “Exotin”wirkt auf mich herablassend, bite verwende es in diesem Zusammenhang nicht meh,ok?).
Für mich selber, der ich übrigens selbst französisch-russische Eltern hatte, ist es nicht das Thema, ob ein Deutscher schwarz, weiss, rund oder eckig ist; es kommt darauf an, ob sich jemand zu diesem Lande im Herzen bekennt, weiss, wer seine Feinde sind und die, die dieses Land beherrschen möchten (Juden, aber auch viele moslemische “Einwanderer”vornehmlich aus der Türkei,die POlitiker, die Wirtschaft,Kapiatlismus..)so bekämpft, wie er/sie kann.
Ob mit Taten, oder nur im Versuch, Menschen zu überzeugen, also als “Tröpfchen”,welches auch den Stein zermürbt, irgendwann.
Da sind wir aber wieder beim Thema: Hast Du den Eindruck, ob die seit Jahren stattfindenden, schätzungsweise 100derten von Demos, auch nur einen Jota positives gebracht haben?
Ich-das ist meine meinung-denke, jede kleine Sozialberatung, jedes liebevolle nationale Kinderfest– und auch nur ein einziges kleines davon hat mehr Herzen gewinnen können als alle diese demos zusammen.
Glaub doch einfach: Der so oft titulierte “Wanderzirkus” - der schaftt keinerlei Sympathien in unserem Volke!!
So, damit will ich es zu diesem Thema bewenden lassen.
Grüsse vom Wald.
36 Worch // Nov 1, 2006 at 19:06
@ Der Wald:
Ich sehe keinen Grund, dir oder sonstwem zuliebe darauf zu verzichten, eine Frau aus einer für mich höchst exotischen Weltgegend als Exotin zu bezeichnen.
Und was die Frage der Demonstrationen betrifft, das ist auch in dieser Kommentarspalte so oft diskutiert worden, daß ich mir Wiederholungen einfach spare. Wenn du die früheren Diskussionen darüber und die Argumente für und wider nicht kennst, weil du diese Quelle noch nicht so lange liest, dann kannst du dich auf eigene Faust sachkundig machen. Es gibt ein chronologisch weit zurückreichendes Archiv. Kannst es dir ja ausdrucken lassen und auf dem nächsten Flug nach Vietnam lesen. Dürfte lange genug dauern, so ein Flug, um sich Lektüre reinzuziehen.
Grüße
Christian Worch
37 Der Wald // Nov 1, 2006 at 21:04
…Dann bist Du in der Welt auch noch nicht allzu weit herumgekommen, lieber Chrtistian Worch und zeigt eine gewisse Unkenntnis. Seis drum, für mich sind das dort Menschen, so wie Du und ich.
Die Welt besteht nun mal nicht nur aus Deutschland, auch wenn uns eine gesunde Entwicklung dieses Landes am wichtigsten sein sollte.
38 Worch // Nov 1, 2006 at 21:41
@ Der Wald:
Nein, ich bin noch nicht sehr weit herumgekommen. Ich will eines Tages alle europäischen Hauptstädte besucht haben; aber es wird schwierig, nachzukommen, weil immer mehr Länder zu Europa gehören und die Liste sich damit immer mehr erweitert….
Andere Kontinente als kulturfremde Räume interessieren mich zugegebenermaßen nicht.
Grüße
Christian Worch
39 ganzheitlich // Nov 1, 2006 at 22:17
@der Wald:Natürlich sind auch die Vietnamesen Menschen wie Du und ich, das steht außer Zweifel,
und es ist auch schön das viele Vietnamesen so
Deutschfreundlich sind wie Du sagst, aber es ist
sicherlich etwas anderes wenn man wie Du eine
Verbindung mit einer Vietnamesin eingeht und mit
dieser Kinder zeugt. Hättest Du Interesse am
weiterbestehen unseres Volkes, würdest Du Dir
eine deutsche oder artverwandte Partnerin suchen
so einfach ist das!
40 Harry Hirsch // Nov 2, 2006 at 3:26
@ Der Wald
Ich für meinen Teil denke immer, das die Kultur und das Gefühl eines Volkes keine anerzogene Sache ist, keine Sache ist die sich ein kleinwüchsiger Vietnamese wird jemals so aneignen können das es ihm im Blut liegt.
Das kann natürlich auch kein Deutscher mit der Asiatischen Kultur. Jede Kultur gilt es zu bewahren und das geht nicht indem man nur die Kinder ins Museum schleift und Landestypische Kunstwerke zeigt und die Sprache lernt.
Ich halte nichts von einer Multikulturellen Vermischung und weltweiten Vereinigung. Ich genieße die Geschichte verschiedener Völker und Kulturen und möchte meinen Kindern, Enkelkindern und Urenkeln das gleiche gönnen.
Das mag “der Wald” anders sehen, der vermutlich nicht nur aus der deutschen Eiche sondern auch aus Australischen Palmen, Afrikanischen Butterbäumen und Korea-Tannen besteht.
Ich persönlich halte übrigens rein gar nichts von dieser Katalogfrauen-Bestellung mit Frauen aus Asien oder Osteuropa, das mag da jeder sehen wie er will, wer nicht fähig ist eine deutsche Frau zu halten, mit ihr nicht zurecht kommt, ist eh schwachen Gemütes und hat hier nicht wirklich etwas verloren. Wer sagte das die germanischen Frauen kleine Kriecher vor dem Manne waren. Aber jedem das seine.
Zu Göttingen noch mal, und dem von dem Wald beschriebenen “Wanderzirkus”.
Nun dir ist es als 2. Heimat-Besitzer vermutlich ziemlich egal, wie es dem Volke geht. Passt dir ein Land nicht kannst du getrost ins andere wechseln. Warum auch nicht, wozu Mühe und Kampf aufwenden für ein Land wenn man sich doch einfach mit einem anderen anfreunden und als neue Heimat zum Wohnen und Lieben suchen kann.
Wenn alle so beschränkt denken wie du - Gute Nacht ihr Menschen der Erde. Soviel Egoismus im Blut, regt der eigentlich an? Gibt es den auf Droge beim Antifa-Dealer um die Ecke?
Solche Demos sind wichtig, was denkst du denn warum? Die Zeit zeigt doch auf, das die Reaktionen der Antifa massiv nachgelassen haben. Irgendwann werden sie so nachlassen, das die Gerichte keine Begründung mehr finden und Polizeischutz zu geben. Haben wir keinen Polizeischutz mehr werden auch die Bürger erreicht. Und werden die Bürger erreicht werden sich auch viele dem anschließen. Und warum? Weil sie die jetzige Gewalt scheuen aber durchaus unserer Meinung sind.
Eine Meinung, die die Bürger zum heutigen Tage noch nicht sehen und verstehen können, weil man sie über die Demos im Moment nur schwer erreicht. Aber irgendwann wird das mit der direkteste Kontakt werden. Ich erinnere an die Montagsdemos der ehemaligen DDR
Glaubst du allen ernstes dieser Kampf auf der Strasse bringt nichts? Dann geh Statistiken wälzen und pusch mal dein Gehirn etwas grade.
41 Ralf // Nov 2, 2006 at 9:24
@Harry
»Die Zeit zeigt doch auf, das die Reaktionen der Antifa massiv nachgelassen haben. Irgendwann werden sie so nachlassen, das die Gerichte keine Begründung mehr finden und Polizeischutz zu geben. Haben wir keinen Polizeischutz mehr werden auch die Bürger erreicht. Und werden die Bürger erreicht werden sich auch viele dem anschließen.
(…) Eine Meinung, die die Bürger zum heutigen Tage noch nicht sehen und verstehen können, weil man sie über die Demos im Moment nur schwer erreicht. Aber irgendwann wird das mit der direkteste Kontakt werden. Ich erinnere an die Montagsdemos der ehemaligen DDR«
Schelte mich einen Hohlkopf, aber an diese Argumentation habe ich gar nicht gedacht… und ich muß sagen: sie gefällt mir.
42 Der Wald // Nov 2, 2006 at 14:55
@ganzheitlich@Harry Hirsch—
so einfach ist das Leben leider nicht, wie Ihr denkt.
Und dieses schwarz-weiss-denken, das mag in der linken Szene sehr viel katastrophalere Ausweirkungen auf das Land haben als in der rechten.
Wenn man will, bräuchte ich mich für dieses Land nach Euerm denken gar nicht einsetzen; eigentlich bin ich Kanadier mit(auch) deutschem Pass und Eltern aus einer noch anderen Gegend, der sich auch in Fernost heimisch fühlt.
Das ist die Welt, und Ihr denkt doch recht ebenfalls einseitig….
43 Der Wald // Nov 2, 2006 at 14:57
…und damit schliesse ich zur Freude aller meine Beteiligung in AM..
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