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Das Frankfurter Verwaltungsgericht entschied jetzt, dass die Pension des früheren Bundesbankpräsidenten Ernst Welteke von derzeit etwa 8.000 Euro monatlich deutlich aufgestockt wird, auf jetzt ca. 13.000 Euro monatlich! Welteke hatte sogar eine Verdopplung seiner Pension verlangt.
Welteke argumentierte, seine derzeitige Pension reiche nicht aus.
Mit 8.000 Euro monatlich könne er seinen bisherigen Lebensstandard nicht aufrechterhalten…
Als Bundesbankpräsident erhielt er seinerzeit ein Gehalt von etwa 24.000 Euro monatlich.
| Armer Pensionär – Ernst Welteke |
Diesen Posten verdankte er seiner vorherigen Tätigkeit als systemtreuen Politiker.
Von 1974 bis 1995 war er Mitglied des hessischen Landtags gewesen, darunter als Finanzminister unter Hans Eichel (SPD).
Bundesbankpräsident war er acht Jahre lang, wofür ihm nun diese Pension von 13.000 Euro zustehen wird. Seinen Posten räumte er vor zweieinhalb Jahren wegen der „Adlon- Affäre“
(Gratisübernachtungen in dem Berliner Luxushotel).
Ein etwas anderes Urteil gab es bekanntlich vor kurzem in zwei Musterprozessen vor dem Bundessozialgericht in Kassel. (Az: B 11b AS 1/06 R und Az: B 11b AS 9/06 R).
Eine der abgewiesenen Klagen hatte sich gegen die Höhe des Arbeitslosengeldes II und die Anrechnung von Partnereinkommen gerichtet. Ähnliche Prozesse sind zu Zehntausenden an Sozialgerichten in ganz Deutschland anhängig. Nach Auffassung des Senats ist der Regelsatz von 345 Euro mit dem Existenzminimum vereinbar und führe auch nicht automatisch zur gesellschaftlichen Ausgrenzung von Hartz-IV-Empfängern.
Im Fall der älteren Arbeitslosen sahen die Kasseler Richter keinen Verstoß gegen geltendes Recht. Auch der Ersatz der Arbeitslosenhilfe durch das Arbeitslosengeld II entspreche den Gesetzen.
Nach Angaben eines Klägeranwaltes haben 393 000 Arbeitnehmer im Alter von mindestens 58 Jahren die Regelung zum erleichterten Bezug von Arbeitslosengeld und anschließender Arbeitslosenhilfe unterzeichnet. Sie verzichteten damit bis zum Renteneintritt auf weitere Vermittlung durch das Arbeitsamt und wurden so auch in der Statistik nicht mehr mitgezählt.
Als Dank für die statistische Zahlenbereinigung wurde dann im Zuge von Hartz IV die Arbeitslosenhilfe der älteren Arbeitslosen, zum Teil erheblich, gekürzt.
So verstößt der Regelsatz von 345 Euro monatlich für das Arbeitslosengeld II nicht gegen das Grundgesetz.
So ist bundesdeutsche Alltag und für die die es immer noch nicht bemerkt haben oder einfach nicht wahrhaben wollen:
Willkommen in der brD
Quelle: Nationaler Beobachter Wernigerode 13.12.06
Siehe auch
Ernst Welteke (Wikipedia)





21 responses so far ↓
1 Thomas Brehl // Dec 15, 2006 at 14:18
Aus seiner Sicht hat der Welteke doch Recht! Jahrelang hat er die Schwindelfirma gestützt, nun soill sie ihm das aber auch bezahlen.
Vor allem muß der Mann ja reichlich Geld ins Ausland schaffen, denn wenn´s so weitergeht, wacht der deutsche Michel vielleicht doch noch auf und dann heißt´s ab durch die Mitte.
Noch nie wird sich soviel bundesdeutsche Prominenz gegenseitig auf den Bahnhöfen und Flugplätzen über die Füße gestolpert sein, wie dann, wenn die Wende sich ankündigt…
2 Raphael // Dec 15, 2006 at 15:23
Also ich würde ihm eine höhere Pension gönnen.
3 Politicas_Miles // Dec 15, 2006 at 15:31
Ironie an
Das Leben ist teuer geworden im kapitalistischen Konsumland Deutschland. Das dort die Pensionsberechtigung von 8.000,-€ nicht ausreichen, dieses kann ich nachvollziehen. Somit gönne ich dem Pensionär seine wohlverdienten 13.000,- €. Ich könnte nachts nicht mehr meinen verdienten Schlaf finden, wenn ich darüber nachdenken muß, dass die Herr Bundesbankpräsident a.D. am Hungertuch nagen muß und gezwungen würde, seinen dekadenten Lebensstil einzuschränken.
Das andere Menschen kaum mit ihrem Hartz IV Satz auskommen, dieses steht auf einem anderen Blatt. Geht euch waschen und rasieren und ihr steht im Nu in Lohn und Brot.
Ironie aus
4 Atheist // Dec 15, 2006 at 16:52
“Die Gentlemen bitten zur Kasse”
Bis auf einen wurden sie alle geschnappt.
5 Ralf // Dec 15, 2006 at 17:22
@ Thomal Brehl
„(…) wacht der deutsche Michel vielleicht doch noch auf und dann heißt´s ab durch die Mitte.“
Wenn es soweit ist, glaube nicht, daß er oder seinesgleichen sich auf diese Weise noch retten können wird…
6 Kristallnacht // Dec 15, 2006 at 17:27
Die Rente von Ernst Welteke war schon vorher zu hoch. 5000 Euro wären für ihn schon mehr als angemessen, aber nur wenn ich beide Augen zudrücken und mich vor dem Urteilsspruch als Richter betrinken würde. Gäbe es auch leistungsgerechte Bezahlung, dann müsste von einigen Managern, Politikern und sonstigen hohen Beamten die Rente leicht unterhalb des ALG II Niveaus befinden. Während durchschnittliche Rentner schon fast von Almosen leben und jeden Euro dreimal umdrehen müssen, erhöht das Verwaltungsgericht Frankfurt unverschämterweise seine Rente, weil er seinen Lebensstandard nicht mehr halten kann ? Mir kommen die Tränen. Wenn ich dem Wikipedia Artikel über ihn glaube, dann dürfte er soviel Geld haben und immer noch verdienen (auch aus Zinsen seines Vermögens), daß es für mindestens eine Handvoll Menschen ausreicht sie bis zu ihrem Lebensende nie wieder arbeiten zu lassen und sie mit Villen und Luxusautos zu versorgen. Dann muß er eben seinen Lebensstandard einschränken, wie jeder andere auch. Weil er wegen der “Adlon Affäre” zurücktreten mußte, hätte ich ihm die Rente sogar noch radikaler gekürzt, statt diese erhöht, aber wir sind ja in der multikulturellen BRD, wo immer die unfähigsten Gutmenschen Karriere machen, die am allerwenigsten für hohe Positionen geeignet sind und vernünftige Menschen verfolgt werden. Auf jeden Fall hatte das Verwaltungsgericht bewiesen, daß soziale Intelligenz und Gerechtigkeit anderswo zu finden sind.
“… 345 Euro mit dem Existenzminimum vereinbar und führe auch nicht automatisch zur gesellschaftlichen Ausgrenzung von Hartz-IV-Empfängern …”
Aber nur wenn ALG II Empfänger ihr Essen aus der Mülltonne holen, dann wäre die Höhe leicht über dem Existenzminimum, weil dann mehr Geld für die anderen Ausgaben eines halbwegs normalen Lebens übrig bleiben würde. Könnte aber wiederrum zur Ausgrenzung ganz anderen Art werden, wobei es mit der gesellschaftlichen Ausgrenzung im allgemeinen so eine üble Sache wäre, die gleich in mehrere Richtungen geht.
Diese 345 Euro sind übrigens der Höchstsatz. Zwar wird die Miete zuzüglich dem jeweiligen ALG II Satz berechnet, bei der Regelung der Mietzahlungen es wiederrum auch viele Einzelregelungen gibt, aber genau von diesen 345 Euro muß ein Empfänger Kosten für meist immer teuer werdende öffentliche Verkehrsmittel, Strom, Internet / Telefon und kleine persönliche Anschaffungen bezahlen, wie z. B. Bekleidung usw. Dazu kommen natürlich auch Zuzahlungen für Medikamente, wenn man krank wird (10 Euro Praxisgebür darf ein ALG II Empfänger ja auch bezahlen), aber gesunde Menschen sind von Ausgaben dieser Art noch nicht betroffen, wohlgemerkt noch nicht. Schlechte Ernährung kann auch zu Krankheiten aller Art führen, die u. a. meist durch ein geschwächtes Immunsystem auftreten können. Da nach den aufgezählten Regelausgaben sehr wenig für den Lebensunterhalt übrig bleibt, von Reserven ganz zu schweigen, wird man beim Kauf von Lebensmitteln eingeschränkt. Auch eine Form von Ausgrenzung. Hinzu kommt noch die Teuerungsrate. Lebensmittel werden nachweislich nun mal immer teuerer. 2007 ist auch eine Erhöhung der Mehrwertssteuer geplant, so daß sich diese z. B. auch auf Lebensmittel auswirken wird. Alles zusammengenommen wird sich andererseits die Höhe des ALG II nicht ändern. Natürlich wäre der beste Weg Arbeitsplätze zu schaffen mit einem Mindesteinkommen, bei dem Arbeiten überhaupt lohnt und nicht bei irgendwelchen Zeitarbeitsfirmen, die moderne Sklaverei betreiben. Sehr zum Nachteil des Arbeitnehmers, wobei auch der Arbeitgeber Unsummen pro Stunde bezahlt und somit noch höhere Erwartungen hat, als bei einem regulär eingestellten Arbeitnehmer es der Fall ist. Unbefristete Arbeitsverträge scheinen auch immer mehr zum Fremdwort zu werden. Es gibt sogar Überlegungen seitens unserer Gutmenschenpolitiker das ALG II zu kürzen, anstatt es an alle in Frage kommenden Faktoren der Teuerung anzupassen.
Was nach allen Ausgaben übrig bleibt, die übrigens möglichst schnell beglichen werden sollten, da es sonst zu kostspieligen Mahnungen kommt, ist sehr gering. Es reicht allerhöchstens dafür aus einmal im Monat am “gesellschaftlichen Leben” insofern teilzuhaben, indem beispielsweise das hohe Eintrittsgeld einer Disco bezahlt wird, ein Bier gekauft wird und der ALG II Empfänger sich dann fürchten muß nicht als solcher “erkannt” zu werden, da es “szeneabhängig” sofort zu einer Ausgrenzung führt, wenn das Umfeld “gehobener” ist oder grundsätzlich nur auf teuere Markenkleidung wert gelegt wird. Von Disco zu Disco unterschiedlich sollten die betreffende Person natürlich erstmal an den ausländischen Türstehern, die auch in der allgemeinen Security arbeiten bzw. sich selbständig machten, erstmal vorbeikommen. Meist sind es Araber, zumindest in Berlin, die lieber ihresgleichen, Neger und deutsche Frauen durchlassen. “Gewalttätig erscheinende” Türken und Kurden kommen aber auch meist durch, wenn sie sich dann islamisch zu erkennen geben. Welcher Moslem lässt schon seine “Glaubensbrüder” im Stich, wenn sie sich allesamt in einem fremden Land befinden ? Das schafft Zusammenhalt. Hat die betreffende Person diese Hürde erstmal genommen, wurde nicht als ALG II Empfänger und als “zu deutsch” aussehend erkannt, entscheidet wiederrum der bereits erwähnte Geldbeutel, wobei innen auch die Gefahr immer noch besteht von irgendwelchen großmäuligen Migranten angepöbelt zu werden, wobei sie untereinander auch Ärger machen. Multikulti eben. Jetzt ist es nur noch davon abhängig, was so unter “szeneabhängig” und “gesellschaftliche Ausgrenzung” zu verstehen ist.
Unter der Berücksichtigung, daß die damalige rot- grüne Bundesregierung die Hartz IV Reformen beschlossen hatten, die Grünen sich aber stark dafür einsetzen, daß ganz Deutschland so aussehen soll wie das multikulturelle linke Drecksloch Berlin- Kreuzberg, ist es zu vermuten, daß die gesamten “Hartz IV Reformen” (als Oberbegriff), worunter ja auch das ALG II fällt, praktisch “mehrere Fliegen” mit einer Klappe schlagen sollten. Im allgemeinen waren diese “Hartz IV Reformen” eine unsoziale Sparmaßnahme, welche dazu diente, das milliardenschwere Haushaltsdefizit der BRD usw. so umzuverteilen, daß der Schaden, welcher von den Gutmenschenpolitiker selbst verursacht wurde bzw. der Folgefehler der vorherigen Regierung(en) eben begrenzt werden sollte und zwar auf Kosten der sozial schwächer gestellten Menschen, obwohl doch schon jede Gesellschaftsschicht abgezockt wird. Die ungefähr 50 Milliarden schweren “Wiedergutmachungszahlungen” an Israel mußten ja auch irgendwo mal verrechnet worden sein und welche Zahlungen noch geflossen waren, kann wohl nur der Wüstengott Jahwe genau überblicken. Dafür standen finanzielle Mittel merkwürdigerweise zur Verfügung, wie auch beim “Staatsvertrag” zwischen der BRD und dem zionistischen “Zentralrat der Juden” im Jahre des Herrn 2003, wobei Steuergelder in Millionenhöhe widerspruchslos an sie gezahlt werden und das wäre noch untertrieben. Dieser “Staatsvertrag” war so rein zufällig auch im Jahr der ersten “Hartz Reformen”, eben auch 2003, zustande gekommen. Dafür waren finanzielle Mittel vorhanden sowie noch für ganz andere “Ausgaben”, während die Leistungen Arbeitslose / Sozialhilfeempfänger eingeschränkt wurde. Natürlich war es auch “wichtiger”, daß die vermeitliche “Homoehe” beschlossen wurde. Meist sahen sie auch Zusammenhänge, die gar nicht in der Realität existieren, ganz so wie die (alt)linken Utopien. Anstatt mit dem selben Eifer, wie eben an der Einführung der “Homoehe”, der “Hartz IV Reformen”, mehr Multikulti usw. zu arbeiten, hätten sich die Gutmenschen der damaligen rot- grünen Bundesregierung sich eben den wahren Problemen widmen sollen und zwar mit der Schaffung von Arbeitsplätzen usw.
Jedenfalls mußte der damaligen rot- grünen Bundesregierung auch bewußt gewesen sein, daß gerade die “etwas” vernünftigeren Linken und Gutmenschen sich, wenn auch unter ganz anderen Hintergründen- und Gedanken, sich gegen die “Hartz- Reformen” wandten. Schließlich wurde der “Rechtsextremismus” und die NPD als “gemeinsamer Feind und Sündenbock erkannt”, so daß geschickterweise von den eigentlichen sozialen Problemen abgelenkt wurde sowie kurzfristig auch von den inneren Spaltungen aller Linken und Gutmenschen auf der anderen Seite. Dies förderte dann ihr Zusammenhalten gegen Rechts. Also war ihr “Aufstand” gar nicht mal soooo “anständig”. Wenn also die Nationalisten etwas behaupten, ganz gleich wie vernünftig es auch klingen mag, dann ist alles verkehrt und nationale Meinung darf dann nach Gutmenschenlogik nicht bestätigt werden. Nettes System. Vielleicht war es gar nicht mal so bewußt “geplant” worden, aber entsprechende Konsequenzen ergaben sich zumindest daraus. Welch eine günstige Gelegenheit die Bundeskanzlerin Merkel noch glaubwürdig zu überzeugen wie “gefährlich” die Nationalisten doch seien und neben den 19 Millionen Euro noch weitere 5 Millionen Euro für verkappte Linksextremisten nächstes Jahr lockerzumachen, während ALG II Empfänger noch weitere Schikanen befürchten müssen. Eine widersprüchliche Doppelstrategie, wenn nicht Mehrfachstrategie. Die linken und alternativen sowie die Migranten als Empfänger des ALG II sind dann weitesgehend zum Schweigen gebracht und siehe da, die Proteste gegen die unsozialen Hartz IV Reformen sind seitens der Linken wirklich geringer geworden. Dafür nahmen die Antifantenproteste gegen NPD Demos sowie der Nationalisten im allgemeinen zu. Es ist dann zu vermuten, daß bestimmte linke Kreise “ihre Chance” gesehen hatten, daß dies auch ein möglicher Weg sei die deutsche Gesellschaft völlig umzustrukturieren und zwar in Richtung Links und Multikulti. So macht man aus Scheiße eben Gold. Von einem vernünftigen Menschen wäre es fast schon umgekehrt symbolisch zu sehen. Dann werden auch, insbesondere Deutsche, insofern gesellschaftlich ausgegrenzt, daß sie leicht aufgeben und dann links werden, weil sie sich möglicherweise dann bessere Perspektiven erhoffen. Alle Faktoren zusammengenommen wäre es eine sehr trügerische Hoffnung. Diese Augenwischerei funktioniert aber nur solange, bis keine unbequemen Fragen diesbezüglich gestellt werden sowie die Art und Weise “wie” sie zur Rede gestellt werden. Bei einseitigen und parteiischen Medien ist es allerdings eine schwierige Angelegenheit, weil sie dann den Spieß umdrehen könnten und eine vernünftig nationale Meinung zu ihren destruktiven linken Gutmenschenzwecken einsetzen.
7 PA // Dec 15, 2006 at 19:07
8000 Euro pro Monat sind wirklich etwas wenig, wenn man die aktuellen Preise für “Edelnutten” und hochwertiges Kokain berücksichtigt …
8 Anonymous // Dec 15, 2006 at 19:12
Nach meiner Erlebung gehört sich das so. Es gab mahl ein linker Politiker bei uns in den niederlanden. Der herr bzw. seiner Frau versuchte mit dem Geld was eine normahle Familie vom Social-Ambt bekamm, einen Monat rund/durchzukommen. Nach 3 oder 4 Tagen war das Geld alle. Panik, usw,usf. Es wurde versprochen das dies nicht so weiter gehen kann, aber es passierte nichts. Das beste; Nach dem das Geld alle wahr lebte die Linke Familie wieder in luxus aber die anderen (”Socialschmarotzer”) hatten nix bis zum ende des Monats. Von daher hat der mann volkommen recht das er so viel wie möglich zusammen rafft (lese Thomas Brehl) , weil wenn das Volk endlich versteht was passiert er auch weiss das es sein Ende bedeutet……………….
9 H.H. // Dec 15, 2006 at 23:22
Das von Ihnen gewählte Foto “Armer Pensionär – Ernst Welteke” spricht Bände:
Eine Verhöhnung der hart arbeitenden Männer und Frauen in diesem Land, die für geringeren Lohn mehr arbeiten müssen, die zunehmend mehr ‘abgezockt’ werden und denen dann noch als Krönung der Schamlosigkeit im Alter der Abstieg ins soziale Elend droht.
MDG
H.H.
10 Schulle // Dec 16, 2006 at 0:03
Diese Ungerechtigkeit zeigt das das System gescheitert ist.Den Reichen gibt man,und den Armen nimmt man.Weg mit dem System!
DEUTSCHER,WEHR DICH!
11 Tanne // Dec 16, 2006 at 11:24
\”(Gratisübernachtungen in dem Berliner Luxushotel)\”
Welteke hat sich und seiner Familie von der Dresdner Bank einen Urlaub im „Hotel Adlon“ bezahlen lassen, um in Berlin Silvester zu feiern. Stattliche 7661 Euro, immerhin fast eine Monatspension, hatte die Bank ihm da spendiert.
Und ist der Ruf erst ruiniert…
12 Mjölnir // Dec 16, 2006 at 11:45
Es steigt einem einfach die Zornesröte ins Gesicht, besonders wegen der Unverfrorenheit, mit der diese Kapitalisten-type sich wohl noh im Recht glaubt. Aber dieses Schwein wird seine Strafe kriegen. Die herren bonzen besuchen ja gern gewisse Gedenkstätten: wie wär’s mit Dauerwohnen dort nach der Wende, wenn das Volk der “brd” dieses System mal “kritisch hinterfragt”?
13 PA // Dec 16, 2006 at 12:24
@ Mjölnir
“… gewisse Gedenkstätten: wie wär’s mit Dauerwohnen dort nach der Wende …”
Gute Idee! So müssen wir dann keine neuen Gefängnisse bauen – in Berlin bekommt dann jeder Gauner seine eigene Stele … inkl. fließendem Wasser (allerdings nur bei Regenwetter) …
14 Modernisierungsverlierer // Dec 16, 2006 at 20:42
Was soll der Sozialneid? Sind 13000 EUR Pension zuviel für einen Bundesbankpräsidenten? In diesem Amt erwirtschaftet(e) man Milliarden für den Staat, und stellte über die Finanzpolitik Weichen, die für die ganze Welt von Bedeutung waren. Es geht ausserdem nicht um eine moralische Frage, sondern um die Gesetzeslage. Seinen Rechtsanspruch zu klären, das ist Weltekes gutes Recht.
Ihnen fällt dazu der billige, scheinmoralische Vergleich mit dem ALGII-Satz ein. Bei der DKP sind noch Mitgliedsbücher zu vergeben. Sozial ja, aber so ist es etwas dümmlich, Freunde.
15 Modernisierungsverlierer // Dec 16, 2006 at 21:09
Die Worte “Ihnen” und “Freunde” beziehen sich auf:
Nationaler Beobachter Wenigerode sowie die Kommentatoren 1-13.
16 Verschwörer // Dec 17, 2006 at 16:48
@ Modernisierungsverlierer
Dazu ein Zitat von Günter Lachmann aus Springers Welt:
Die Frage müßte also lauten: Sind 13000 EUR Pension zuviel für einen Bundesbankpräsidenten, der unter diesen Umständen aus dem Amt geschieden ist ?
Das würde ich mit “ja” beantworten. (Und mir hier auch grundsätzliche Überlegungen über die “Verdienste” von Bundesbankpräsidenten sparen.)
Zitat Modernisierungsverlierer:
Natürlich geht es um die Gesetzeslage. Und die Gesetzeslage bietet Anlaß zur Kritik. Dazu noch einmal Lachmann:
Ich halte auch die Gesetzeslage in Niedersachsen für richtiger, besser bzw. gerechter als die in Hessen.
Zitat Modernisierungsverlierer:
In der gleichen Preisklasse heißt es in der “Welt”:
Also auch “Die Welt” als Zentralorgan der DKP? Solche Gedanken habe ich bisher nur aus radikalliberalen Kreisen vernommen, wo man überall nur Sozialisten und schlecht getarnte Kommunisten wittert. Dort würde man dem lebenslangen Staatsfunktionär Welteke allerdings überhaupt keine Pension zugestehen.
Quelle zu den “Welt”-Ztaten:
http://www.welt.de/data/2006/12/13/1144494.html
17 Watzmann // Dec 17, 2006 at 20:46
@M-Verlierer
Auf dem Papier ist die BRD so hoch verschuldet, daß ein Bundesbankpräsi keine Milliarden mehr für den Staat erwirtschaften kann, weil die Schuldenzinszahlungen diese aufzehren würden.
Das Deutsche Volk hat heute das Recht auf Sozialneid gegen die Absahner, Betrüger und Verräter, sowie gegen die gesammte von den Verhältnissen profitierende Schicht aus Besatzern und Mitläufern.
Niemand braucht eine Pension von 13000 Euro. Wer führen will und führen kann, soll eine gute Position einnehmen und gut leben können – und vor allem gut führen, aber nicht um sich zu bereichern.
Das einzig gute an der Sache, ist ihre Zeichenhaftigkeit: Das Deutschland übergestülpte System stirbt – Moder und Fäulnis, wo man hinblickt.
18 Modernisierungsverlierer // Dec 17, 2006 at 20:46
@ Verschwörer:
“Die Frage müßte also lauten: Sind 13000 EUR Pension zuviel für einen Bundesbankpräsidenten, der unter diesen Umständen aus dem Amt geschieden ist? Das würde ich mit ‘ja’ beantworten.”
Wenn wir schon bei den Umständen sind: „Der Rücktritt wurde offenbar auch durch Recherchen der ARD herbeigeführt, nach denen der Volkswirt zusammen mit seiner Gattin im Juni 2003 einer Einladung des BMW-Konzerns zum Formel-1-Rennen nach Monaco gefolgt war und lediglich die Flugkosten selbst übernommen hatte. Zum Konzern, der die Informationen mittlerweile bestätigte, gehört auch die BMW-Bank, über die Welteke als Bundesbankpräsident Aufsicht zu führen hatte. Nachdem das ARD-Hauptstadtstudio am Vormittag des 16. Aprils bei der Bundesbank um Stellungnahme gebeten hatte, gab die Bank abends den Rücktritt Weltekes bekannt.“ (Quelle: Wikipedia).
Grundsätzlich meine ich, daß ein staatlicher Spitzenfunktionär auch Fehler machen können muß, ohne sich mit einem Bein im Knast oder sich für den Abend seines Lebens unter der Brücke sehen zu müssen. Wer Räder in der Größenordnung dreht, wie man das als Präsident der zweit- oder drittwichtigsten Notenbank der Welt im Interesse des Staates tat, kann seinen Job kaum ausüben, wenn Kostennoten im Wert eines zehntel Promille der Kosten etwa des G8-Geplauders bzw. eine Aufenthalt in Monaco ihn nicht nur den Job, sondern auch die zugesicherte Ausstattung des Lebensabends kosten sollen. Die Gegenfrage lautet: Wie sähe das Personal staatlicher Spitzenpositionen aus, daß in der persönlichen Absicherung in jeder Hinsicht hinter viel weniger bedeutendem Personal der Wirtschaft (siehe Peter Hartz) zurückbliebe? Die Oligarchien würden die überängstlichen Staatsfunktionäre komplett ignorieren und stattdessen alles über die ihnen ergebene Politikerkaste abwickeln. Daß im konkreten Fall nichts für Welteke spricht, ist das eine. Daß man auf die bisherige Weise Staatsfunktionäre haben könnte, die nicht als aus Furcht stets Ja-sagende Apparatschiks angelegt sind, ist zumindest eine theoretisch nicht ganz falsche Erwägung, meine ich. Jedenfalls nehmen wir beide zur Kenntnis, daß das Urteil nicht von den Unterdrückten und ihren Fürsprechern aus dem Harz zu fällen war, sondern vom Frankfurter Verwaltungsgericht.
Ist die Gesetzeslage in Niedersachsen gerechter als in Hessen? Ich weiß es nicht, halte es in Hinblick auf Spitzenpersonal aber auch unter den gegebenen Umständen für eher symbolisch. Ein ehemaliger Bundeskanzler erhält seinen Lohn nicht aus einer Pension, die man vielleicht in einer Stunde in der Spielbank loswird, oder einer, die für anderthalb reicht. Seinen Lohn erhält er, wie seine Vorgänger und seine Kollegen in anderen Ländern, aus dem, was das Herrschaftskartell ihm nach Ausscheiden aus dem Amt auf andere Weise zukommen lässt. Hierzu nochmals das Beispiel Weltekes:
„Welteke wurde im Juni 2005 unabhängiges Mitglied des Board of Directors der Bank Zentr-Invest in Rostow am Don. Die südrussische Bank Zentr-Invest wurde 1992 gegründet und liegt mit Aktiva von knapp 10 Milliarden Rubel (fast 290 Mio Euro) auf Platz 85 in Russland. Größter Einzelaktionär ist die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), deren Anteil nach unterschiedlichen Angaben zwischen 20,4 und 25,2 Prozent beträgt. Im August 2006 wurde Welteke Aufsichtsratsvorsitzender der Michels AG real estate consultants, eine 1989 gegründete Unternehmensberatung mit Sitz in Düsseldorf, die sich auf fach- und branchenspezifische Beratungsleistungen innerhalb der Immobilienwirtschaft fokussiert.“ (Quelle: Wikipedia).
Dieser Einstellung, die Geld und damit Teilhabe am Herrschaftskartell über alles, nämlich über Ehre, Verantwortung, Moral stellt, kommt kein Kraut bei. Auch keine „gerechtere niedersächsische“ Pensionsregelung.
Ich bin übrigens weder libertär (radikalliberal) noch sehe ich kommunistische Verschwörungen bei Friede Springer oder anderswo. Was ich sehe, ist eine Clique von Leuten, die ihre Interessen rücksichtslos verfolgen, die natürliche (schöpferische) Zerstörungskraft des Kapitalismus mit drei potenzieren und dabei nachhaltiger wirken, schlauer vorgehen und stärker sind, als Marx und Spengler zusammen das vorausgesehen hatten.
19 GB // Dec 18, 2006 at 11:32
“noch sehe ich kommunistische Verschwörungen bei Friede Springer oder anderswo”
Sehe ich auch nicht, aber vielleicht ist der Ausdruck “Lizenspresse” nicht ganz aus der Luft gegriffen.
20 Modernisierungsverlierer // Dec 18, 2006 at 16:30
Noch eine Anmerkung zum Verschwörer und den Zitaten vom Personal von Tante Springer: Welteke, von dem ich natürlich nicht viel halte, wurde aufgrund einer Kampagne von Springer und anderen Medien zu Fall gebracht. Was sagt Ihnen das über die Bedeutung der scheinbar um die Moral sowie das Wohl der westdeutschen Witwen besorgten Worte in der „Welt“? Daß die Welt ein sozial fühlendes Zentralorgan des Zentralrates der Katholiken in Deutschland, oder gar der DKP, ist?
Mir legt es nahe, daß eine Fraktion des Herrschaftskartells Welteke ausgebissen hat, vielleicht weil er einfach zu sehr Mitglied der anderen Fraktion (der damals strauchelnden Schröder-Regierung) war. Daß die nicht die Kraft oder den Willen hatte, ihn zu halten oder ihm auch nur seinen Pensionsanspruch ohne jahrelange Klage zu sichern, zeigt: Es ging Schröders Regierung damals wirklich dreckig.
Diese Sätze könnten übrigens auch von einem Marxisten geschrieben sein. Soviel zur radikalliberalen Sozialisten- und Kommunistenwitterei.
21 wartender Krieger // Dec 18, 2006 at 16:47
All diese nimmersatten Abzocker und Geldsäcke vergessen immer wieder eines: daß das letzte Hemd keine Taschen hat und daß allzuviel Kapital in den Taschen des Vorletzen recht schwer wiegen kann, wenn man von einem Ast baumelt!
Andererseits ist alles das ein wunderbares Beispiel für das eigentliche Wesen dieses Staates und dieser Gesellschaft: ein einziger Selbstbedienungsladen für die Gierigen und Reichen zur Ausplünderung der Massen!
Genau als das wurde die BRD nämlich von den Alliierten eigerichtet. Ein einziges, großes Arbeitslager, in dem die Deutschen die Werte schöpfen dürfen, welche dann von den Siegermächten durch allerlei geschickte Tricks und geheime Vereinbarungen mit einer verräterischen, eigens für diesen Zweck geschaffenen Politikerkaste, permanent abgeschöpft werden um sich selbst daran gesund zu stoßen!
Deutschland war nach den Krieg ein einziger Selbstbedienungsladen für Patente, Volksvermögen und Reparationen und daran hat sich bis heute wenig geändert.
Denn das beständige Ausrauben und Abschöpfen von Werten ist die einzige Möglichkeit (im Verbund mit Umerziehung durch Greuelpropaganda und Frankfurter Schule), um Deutschland dauerhaft daran zu hindern, wirtschaftlich, kulturell und politisch eine Vormachtstellung in der Welt zu erlangen.
Und dies ist auch einer der Hauptgründe, warum das deutsche Volk überhaupt noch existiert: weil es nützlich ist wie Vieh!
Die Korruption welche in allen Bereichen der Politik und Wirtschaft offensichtlich wird, gehörte zu den Gründungswerten der BRD!
deshalb sollte sich da wirklich keiner sonderlich drüber wundern.
Und die allseits zur Schau gestellte Gier der vermögenden, oberen Klassen mit gleichzeitiger Verachtung gegenüber den unteren, schaffenden Bevölkerungsschichten ist ein Erbe der jüdisch-angelsächsisch-mammonistischen Weltanschauung, welche gerade ihre größten Triumphe feiert.
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