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Stuttgart /Ba-Wü.: Nationale Demonstrationen gab es gestern in Stuttgart und Lüneburg. Die Organisation dabei ging vornehmlich aus dem nichtparteigebundenen Spektrum aus. Demonstriert wurde gegen staatliche Repression.
In der baden-württembergischen Landeshauptstadt gingen etwa 250 bis 300 Nationalisten auf die Straße. Begleitet wurde der Veranstaltungstag von schweren linksextremen Ausschreitungen, bei denen etwa 30 Menschen verletzt wurden, darunter, wie schon im Oktober letzten Jahres in Göttingen, nicht wenige völlig unbeteiligte Passanten. Antifaschisten warfen so ziemlich auf alles was sich bewegte mit Hölzern, Steinen und Flaschen sowie Feuerwerkskörpern. Der Demonstrationszug mußte daraufhin gestoppt und durch eine örtliche Kundgebung ersetzt werden. Neun Linksextremisten wurden festgenommen, einer von ihnen erlitt dabei leichte Blessuren, als er in einem Polizeifahrzeug Beamte angegriffen hatte und dabei – versehentlich – gegen eine Tischkante gestürzt war. Da dabei lediglich der Kopf des Antifaschisten getroffen wurde, können bleibende Schäden im Geisteszustand des Betroffenen glücklicherweise ausgeschlossen werden.
In einem Indymedia-Bericht heißt es zu den Ausschreitungen u. a.:
„…Entschlossene AntifaschistInnen, darunter viele MigrantInnen und AnwohnerInnen hielten Nazis und Bullen auf Trab. Insgesamt beteiligten sich wohl 1500 Menschen an den Gegenaktivitäten.
Nazis bekamen rund um den Trefffpunkt immer wieder aufs Maul, später auch Anti-Antifa-Fotografen.
Etwa 20 Nazis, die über den Marienplatz zum Erwin-Schoettle-Platz wollten, wurden zuerst angegriffen und dann durch die Straßen gejagt, dachten sie könnten ins Schülerhaus des Mörikegymnasiums fliehen - das leider abgeschlossen war. Prollige Hundeführer-Bullen die sie dann dort schützen wollten, konnten nachdem ihr Einsatzfahrzeug entglast wurde auch einpacken. Die Nazis, die teilweise mit Latten bewaffnet waren, wurden dann mit fettem Steinhagel eingedeckt. …
Als die Bullen am Marienplatz räumen wollten, unterschätzten sie die Entschlossenheit der Leute: Stein-, Flaschen-, Lattenwürfe; Leuchtspur+Bengalos…Kamerawagen, die dort filmen wollten wurden auch entglast, waren dann also auch weg. ich glaub´ diese beiden Aktionen waren der Knackpunkt des Tages. …“
Wie man auf Indymedia außerdem prahlt, wurde am Donnerstagabend in Stuttgart die Wohnung der Demo-Anmelderin Elke Weller von de Kameradschaft Stuttgart während einer linken „Spontandemo“ „teilweise entglast“.
Die linke Randale wurde dadurch begünstigt, da die Veranstalter einer Gegenkundgebung ihre Veranstaltung – für die Polizei angeblich überraschend – vorzeitig abbrachen, um es ihren Anhängern auf diese Weise zu ermöglichen, sich noch rechtzeitig den politischen Gegnern in den Weg zu stellen. Daß es zu Ausschreitungen kommen würde war nicht sonderlich überraschend, da Stuttgarter Antifaschisten bereits im Vorfeld angekündigt hatten, die Demonstration mit allen Mitteln zu verhindern.
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Lüneburg / Niedersachsen: Wesentlich ruhiger ging es hingegen gestern in Lüneburg zu. Hier demonstrierten ca. 150 Nationalisten, während auf der Gegenseite, offiziellen Angaben zufolge, 750 Personen Front gegen Rechts machten. Eine schwere Enttäuschung für die Organisatoren der linken Veranstaltung, die ursprünglich mit 2000 Gegendemonstranten gerechnet hatten. Wesentliche Zwischenfälle werden keine gemeldet. Allerdings soll es Polizeischikanen gegen einzelne Demonstrationsteilnehmer gegeben haben. Im Vorfeld der Veranstaltung gab es wie gewohnt den üblichen Prozeßkrieg, der letztlich durch ein Machtwort des Bundesverfassungsgerichtes zugunsten der nationalen Demonstranten entschieden wurde. Etwa 2300 Polizeibeamte sorgten dafür, daß sich Bilder von bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen der linken Szene, wie in Göttingen oder Stuttgart, in Lüneburg nicht wiederholten.
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| Statt 2000 erwarteter Antifaschisten kamen in Lüneburg lediglich 750 zusammen. Kein Wunder das man linkerseits aufgrund der mangelnden Resonanz bei den Erwachsenen wirklich auf alle verfügbaren Kräfte zurückgreifen mußte. |
Für besondere Aufmerksamkeit auf linker Seite sorgte ein NPD-Plakat, auf dem sich die Aufschrift „Gott mit uns“ befand, was Indymedia zu folgendem Kommentar veranlaßte: „Mit dem absurden Motto: “Gott mit uns” wollten sie nicht etwa eine neue Religiosität der Szene bekannt machen. Vielmehr wollten sie mit diesem Spruch offenbar der Wehrmacht huldigen, die ihn damals auf den Koppeln der NS-Soldaten präsentierte. So gedenken Neonazis dem Holocaust.“ - Böse, böse Neonazis, dabei gibt es im christlich geprägten Teil der Welt wohl kaum eine politische Gruppierung, die den lieben Gott nicht auf die eine oder andere Weise selber für sich in Anspruch nimmt. Selbst linke Parteien und die Antifa machen dabei beileibe keine Ausnahme, wie die nicht geringe Anzahl von Theologen unter ihren Anhängern hinlänglich beweist und wenn es wirklich etwas gibt was absurd ist, dann Sozialdemokraten und Kommunisten die sich betont christlich gebärden, denn das ist nicht nur absurd, sondern sogar ein Witz, wenn auch nicht gerade einer über den man sonderlich lachen kann.
Eine ursprünglich auch für Karlruhe geplante Demonstration wurde von der Stadt verboten. Auf nationaler Seite entschied man sich daraufhin, für die Demonstration in Stuttgart zu mobilisieren. Was blieb war eine kleine Antifa-Kundgebung von etwa 150 Teilnehmern, die sich nach den üblichen Brand- und Hetzreden in Ermangelung tatsächlich vorhandener Gegner wieder zerstreute, ohne wesentlichen Eindruck bei der Bevölkerung in der Stadt hinterlassen zu haben.
Siehe auch
Zu Stuttgart
AFP 29.01.06 10.20
Zu Lüneburg
Aktionsbüro Norddeutschland
Quelle: Störtebeker-Netz 29.01.06




3 responses so far ↓
1 Anonymous // Mar 2, 2007 at 7:07
Gottverdammte Nazi-Scheisse! Ihr bloeden Hurensoehne mit eurer Ignoranz und Dummheit solltet alle in ein scheiss Konzentrationslager gesteckt werden!!!
Die Linke wird immer siegen!!!
2 Anonymous // Jan 7, 2008 at 15:02
Anonymous : Adolf Hitler
Reply to
March 2nd, 2007 at 7:07
Ihr Hundesoehne mit eurer Dummheit solltet ihr alle endlich in eines der geplanten Erziehungs-Kamps gesteckt werden.
Die Rechte wird doch einmal siegen
LAH@t-online.de
3 FU // Feb 20, 2008 at 17:07
kommt nochmal nach stuttgart und ihr werdet noch mal auf die schnauze bekommen!
ihr seit so erbärmliche witzfiguren!
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