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Alle sprechen vom Aufschwung und (fast) niemand hat davon etwas gemerkt. Doch vorgestern konnte man aus Wiesbaden große Steigerungsraten vermelden und kam gleichfalls zu dem Schluß, dass auch in naher Zukunft nicht mit einer Abschwächung zu rechen ist. Traurige Bilanz aus dem Bundeskriminalamt: Im letzten Jahr wurden erheblich größere Menge von fast allen Rauschgiftarten in Deutschland sichergestellt.
So stieg die beschlagnahmte Menge Heroin um 22 Prozent auf mehr als eine Tonne an.
Bei sichergestelltem Marihuana ging es um 28 Prozent nach oben auf nun mehr 3,7 Tonnen. Bei Kokain lag die Steigerung bei 9% und bei Amphetaminen bei 13%.
Neben seiner Rolle als Transit- und Zielland werde die Bundesrepublik auch immer mehr zum Produktionsland für Cannabis. So wurden 2007 430 Plantagen aufgespürt und mehr als 135 000 Pflanzen beschlagnahmt.
„Positive“ Zahlen gab es nur bei Haschisch und Ecstasy-Tabletten, die teilweise deutlich sanken, dennoch auf sehr hohem Niveau verblieben.(mehr als 985.000 Ecstasy-Tabletten und 3,68 Tonnen Haschisch)
Des Weiteren konnte man aus dem BKA erfahren, dass auch im letzten Jahr Afghanistan der weltweit größte Produzent von Opium mit über 8.200 Tonnen war. (Seit der Besetzung Afghanistans durch die USA und auch Dank der Hilfsdienste durch die Bundeswehr, sprudeln nicht nur die Gewinne amerikanischer Ölgesellschaften…, sondern auch die Gewinne der Opiumhändler, die erst nach der Beseitigung der Taliban, ihre Geschäfte wieder richtig aufnehmen konnten). Die Schmuggelrouten verlaufen über die Türkei und den Balkan bzw. über die zentralasiatischen Staaten und die Russische Föderation nach Westeuropa.
Kokain das zumeist aus Südamerika kommt, wird über die Küsten Spaniens und Portugals und vermehrt auch über die Westafrikaroute nach Westeuropa geschmuggelt. Laut dem BKA-Chef zeigt die zunehmende Zahl an Großsicherstellungen auch, dass Deutschland nicht mehr nur als Zielland bedeutsam ist - es dient zunehmend auch als Umschlagplatz.
Sind das nun die angepriesenen Vorteile der Globalisierung?
Wo kann man die Ursachen suchen?
Liegt es an der verordneten Konsum -und Spaßgesellschaft a la brD, an den immer zahlreicher werdenden Mitbürgern die das schnelle Geld machen wollen, an den Medien oder „Medienstars“ die mit Berichten über Drogen gute Quoten, also Gewinne einfahren wollen?
Oder liegt es vielleicht an der halbherzigen Drogenpolitik der Regierung (Aufklärungskampagnen usw. werden aus finanziellen Gründen gestrichen, was natürlich nicht für Projekte gegen „Rechts“ gilt), Politiker schauen oft weg nach dem Motto: wer Drogen nimmt denkt nicht über Politik nach („Brot und Spiele“)?
Könnte es auch mit daran liegen das ewiggestrige Linksfaschisten sogar die völlige Freigabe von Drogen fordern?
…
Warum flüchten sich viele Menschen mit Drogen aus ihrem Alltag, der Arbeits- und Perspektivlosigkeit, der Gewalt…, liegt es etwa daran das dieses System einfach nur Sch…. ist?
Wir haben hier schon viele Male über dieses Thema berichtet und klar gestellt, was wir von Drogen und dem Umgang mit Drogen halten. In einer Volksgemeinschaft, einer Gemeinschaft unter gleichen und freien Menschen, mit Rechten und Pflichten, mit Perspektiven aber auch Verantwortungsbewusstsein ist kein Platz für Drogen und Drogenhändler.



34 responses so far ↓
1 kphp // Mar 30, 2008 at 8:50
Ich kann mit Drogen nur handeln wenn es auch Handelspartner gibt. Solange die da oben Milliarden Gewinne damit erzielen, werden die unten immer Möglichkeiten haben diese zu bekommen. Von unserem Gesetzgeber Usrael wird man einen Teufel tun das zu unterbinden. Man sendet ja schon BW-Soldaten zur Absicherung dieses Handels nach Afghanistan. Die beste Handlungsweise ist die Finger weg zu lassen und Eltern müssen ihre Kinder aufklären. Diejenigen welche sich die Ampel voll dröhnen sind nicht zu bedauern, sie brauchen nur den letzten Schuß um den Handel zu beenden.
2 Tom // Mar 30, 2008 at 11:42
Vollkommene Zustimmung,das fängt im kleinen an und setzt sich nach oben fort und wollen wir uns nichts vormachen am Ende sind denen da oben ein paar bekokste Jugendliche doch viel lieber als Leute die nachdenken.
3 S.Braun // Mar 30, 2008 at 12:40
Also, mal ehrlich: Unter Drogen versteh ich alles, außer Hanfprodukte . Schließlich haben sich schon die Druiden oder die germanischen Weisen sowie die Schamanen aller Naturreligionen, irgendwelcher Naturwirkstoffe bedient, die sind so alt wie die Menschheit. Außerdem ist die Wirkung äußerst angenehm.
4 RD SH // Mar 30, 2008 at 13:03
@ S. Braun,
wenn du so weiter machst endest du noch als Feldratte.
5 wolzow // Mar 30, 2008 at 13:48
Wenn keiner mehr kauft, dann kann auch nichts mehr verkauft werden. Das gilt nicht nur für Drogen sondern auch für alle anderen Müllprodukte, wie Handy mit Bügeleisen oder Fernseher mit Waschmaschine etc.
seit 1945 gibt es keinen wirklichen Fortschritt im bereich der Technik, alle techn. Produkte wurden lediglich weiterentwickelt (allerdings nur auf Massenfertigung begrenzt) oder als das “Rad neu erfunden” verkauft, sowie miteinander kombiniert ohne dabei auch nur eine Sinnlosigkeit aus zu lassen.
Ebenso verhält sich das mit Drogen, sogar synthetische Drogen lassen sich im Endeffekt auf Naturprodukte zurückführen, daher halte ich einen Vergleich zu Rauschmitteln im Altertum für Quatsch. Die neuen Drogen sind lediglich alte Drogen die nur effizienter sind. Kauft nur noch das Notwendigste, dann sind die Globalkapitalisten ganz schnell am Ende ihres Latein.
Wenn z.b. nur noch die Drogenkonsumenten im Bergwerk landen und sich das rumspricht, dann ist der Markt schnell ausgedünnt und die Verkäufer verschwinden von ganz alleine. So lange aber die Konsumenten täglich als Opfer dargestellt werden, solange blüht auch der Verkauf dieser Produkte.
Man muss die Menschen zu ihrem Glück zwingen, notfalls mit Gewalt. Kalter Entzug ist die einzigste Methode, auch wenn diese manchen als inhuman erscheinen mag. Na und, dann kippt der Junkie eben beim Steine kloppen um vor Entkräftung. Immerhin ein Konsument weniger für den Verkäufer dieses Giftes und die Potentiellen sind verschreckt.
6 Gonzo-Journalist // Mar 30, 2008 at 16:23
@wozlow
Gleich kommt mir die Galle hoch, mein Freund. Ich meine bis jetzt hast du ja immer recht schlüssige Beiträge verfasst, aber von dem Thema hast du mal absolut überhaupt gar keine Ahnung. Warum sollte jemand der nen bisschen Gras raucht oder sich am Wochenende mal ne Line Koks zieht ins Gefängnis gesteckt werden? Wem tut er denn damit etwas zu leide? Höchstens sich selbst und jeder mündige Bürger sollte für sich selbst entscheiden dürfen, welche Substanzen er konsumieren möchte. Alles andere ist absolute Bevormundung … ja, Diktatur. Warum sollte irgend ein Mensch das recht haben, mir oder dir vorschreiben zu können, dass wir diese Pflanze nicht rauchen, dieses Kraut nicht essen oder irgendwelche anderen Substanzen nicht zu uns nehmen dürfen? Warum? Weil die Drogenbeauftragte der BRD, eine Person die nicht den Hauch einer Ahnung von den Substanzen hat, über die Sie entscheidet, ihre Meinung für die einzig wahre hält? Jeder fünfzehnjährige den man 30 Minuten lang bei Google surfen lässt, kann sich in der Zeit fundierteres und objektiveres Fachwissen anlesen als diese Frau jemals besitzen wird.
“Wenn z.b. nur noch die Drogenkonsumenten im Bergwerk landen und sich das rumspricht, dann ist der Markt schnell ausgedünnt und die Verkäufer verschwinden von ganz alleine.”
Ja, das funktioniert wirklich ausgezeichnet. Jetzt fragt man sich nur warum in den Ländern in denen auf Drogenbesitz/Handel die Todesstrafe steht trozdem noch rege mit Drogen gehandelt wird.
Auch wenn es mich persönlich anekelt, muss ich in diesem Punkt der Linkspartei ausnahmsweise mal recht geben. Die einzige wirkliche Lösung für das “Drogenproblem” wäre die Legalisierung aller Rauschmittel. Das Risiko beim Konsum würde auf ein Mindestmaß sinken, da man mit Substanzen versorgt wird, über dessen Qualität man sich sicher sein kann. Außerdem kann man die Menge beschränken, die der einzelen pro Monat kaufen darf und man kann die Leute über die genaure Wirkung der Rauschmittel aufklären. So dass niemand übertreibt und bewusst mit den jeweiligen Substanzen umgeht.
Der Staat kann alle Substanzen besteuern und würde somit über eine weitere Einkommensquelle verfügen die sinnvoll eingesetzt werden kann. Kriminelle Strukturen wurden augenblicklich zerfallen. Ausländische Schmuggler und Händler würden sofort ihren Lebensunterhalt verlieren und niemand müsste sich mehr mit solchen zwielichtigen Gestalten abgeben.
“Warum flüchten sich viele Menschen mit Drogen aus ihrem Alltag, der Arbeits- und Perspektivlosigkeit, der Gewalt…, liegt es etwa daran das dieses System einfach nur Sch…. ist?”
Hier werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Das System hat nicht sehr viel mit Drogenkonsum zutun. Man nimmt keine Drogen, weil die Politiker die über unsere Belange entscheiden unfähig sind, sondern weil man Spaß haben und seine Sichtweise der Dinge für einen gewissen Zeitraum auf die eine oder andere Art verändern möchte. Nicht jeder, der sich mit irgendeiner Substanz berauscht (es gibt unzählige verschiedene mit charakteristischen Wirkungen, die nicht alle verallgemeinert werden können) möchte vor irgendetwas flüchten.
Natürlich werden die Kritiker versuchen, diese noble Flucht ins Wunderland
kleinzureden, und selbstgefällig darauf hinweisen, dass die Sorge und Nöte, wenn wir
aufwachen, noch immer da seien. Was ebenso viel Sinn ergibt, wie auf den Urlaub in
der Karibik zu verzichten, weil danach wieder der Job wartet.
Soviel von mir zu dem Thema.
7 Hier (in S.A.) aufgewachsen // Mar 30, 2008 at 18:07
Unglaublich was da alles los ist, es ist Schade. War in 1996 dort, dort war alles friedsam, man sah viel Armut aber auch viel Entwicklung. Ich war im Hofbrauhaus wo Goethe auch war und beim Völkerschlachtdenkmal, sehr beeindruckend.
8 wolzow // Mar 30, 2008 at 18:18
@Gonzo-Journalist :
Der Staat schreibt Dir bereits vor wo Du Tabak rauchen darfst und wo nicht………Hallo aufwachen!!!
Beispiel:
16jähriger steigt mit Hasch ein und drückt sich bereits mit 19 Heroin. Dadurch kann er nicht mehr arbeiten, sieh sie Dir an die “Kinder vom Bahnhof Zoo”. Mit über 30 geht er in den Entzug und vielleicht sogar erfolgreich.
Frage: Wer bezahlt die Sozialleistungen der letzten 15 Jahre? Der Konsument, der Dealer, der Staat? Nein, der Steuerzahler der sich nicht dauernd die Birne wegblauzt.
Wer hat den Entzug bezahlt.
Mannohmann, legalisieren? Gut einverstanden, hat man auch mit der Prostitution gemacht…. und dann?
Ein Alkoholiker schafft es immer noch einen Mauerstein halbwegs gerade auf den anderen zu legen. Was schafft ein Heroinwrack? Ein zugekokster Arzt? Ein mariuhanarauchender Lehrling?
1. Nichts!
2. Fehlerhafte Behandlungen en masse, weil Koks nur die Erschöpfung (Überstunden, Stress etc.)verdeckt nicht aber abschaltet.
3. Der lacht den ganzen tag und albert rum, um dann in der Abschlußprüfung zu versagen.
Hinzu kommt nach dauerhaftem Kiffen eine geistige Schwachmatität. Ein guter Freund ist dem Kiffen und dem Koks verfallen, nach sage und schreibe 6 Monaten. Heute 12 Jahre später (ALGII)kann er kaum noch einen Satz gerade heraus sprechen, vom körperlichen Verfall ganz zu schweigen.
Ein anderer Freund von mir ist Alkoholiker (seit fast 20 Jahren offen bekennend), der geht aber nach wie vor jeden Tag ab 6.00 Uhr arbeiten.
Und ich bin Verfechter einer Diktatur, nicht aber einer FDGO- Tyrannei. In der DDR war Rauschgift unbekannt und das war auch gut so!
Außerdem was soll es bringen das Kiffen zu erlauben, wenn man doch eh nirgendwo mehr rauchen darf.
Überwachung= Tyrannei
Diktatur= die Freiheit eines Volkes als ganze Einheit im Volkswillen
EU-FDGO-brd= die Freiheit des Individuums sich der Tyrannei des Überwachungsstaates zu unterwerfen!
“Außerdem kann man die Menge beschränken, die der einzelen pro Monat kaufen darf und man kann die Leute über die genaure Wirkung der Rauschmittel aufklären. So dass niemand übertreibt und bewusst mit den jeweiligen Substanzen umgeht.”
Beschränkung? Akszise auf Rauschgift, wie in Skandinavien der Alkohol, wo sich die Jugend täglich ins Koma säuft? Wo ein Schuß Heroin weniger kostet wie 2 Bier in der (rauchfreien) Wirtschaft.
Bewusst umgehen- sehe ich jeden Tag am Bahnhof und die wissen auch alle was Rauschgift beinhaltet, wenn man sie fragt die Junkies!
Äpfel mit Birnen? dann frag mal einen leidenschaftlichen Raucher (Tabak) ob er um die Gefahren des Nikotins weiß.
9 S.Braun // Mar 30, 2008 at 18:18
@ RD SH: mach Dir da mal keine Gedanken, das ist mein einziges Laster, und das auch nur nach nem streßigen Arbeitstag. Man hat ja schließlich Verantwortung gegenüber einem 15 jährigen Teenager. Marihuana wird m.A. viel zuviel verteufelt. Ich rauche ab und zu, und das schon seit über 30 Jahren. Dafür trinke ich so gut wie keinen Alkohol. Das gleicht sich wieder aus.
Gruß
10 Moslemhasser // Mar 30, 2008 at 22:13
Es gibt nur eine Lösung um diese ganzen Probleme zu beseitigen!
Wir müssen alle Weißen ausrotten!
http://www.youtube.com/watch?v=dNOpjglHxjE
11 wolzow // Mar 30, 2008 at 22:42
@Hier (in S.A.) aufgewachsen :
Das Hofbräuhaus ist in München. Was Sie wahrscheinlich meinen ist der Auerbachs Keller, dort wo Mephisto auf dem Weinfass geritten ist…..
12 Kakadu // Mar 30, 2008 at 22:47
Harte Drogen sollten legalisiert werden.
Aber nur für BRD-Politiker.
Diese Rede unter Einfluß von Wahrheitsdrogen:-)
http://www.scharlatanprodukte.de/mp3/BRD_Neujahrsansprache_2008.mp3
(und Geschwister- und Schwulenehen natürlich auch nur für BRD-Politiker:-))
Aber bei der Geschwisterheirat darf im Restaurant nicht geraucht werden.
13 Nadel // Mar 31, 2008 at 2:24
Derzeit boomt die Opiumernte in Afghanistan. Die ortsansässigen Bauern nennen das Kraut seit 2002 “american sowieso”. Es bahnt sich etwas an. Der UNO- Gesandte für dieses Kraut ist ein junger Deutscher. In den Medien wird er verschwiegen. Jüngst habe ich ein Interview mit ihm in der Jungen Welt gelesen. Aus Spenden und Ersparnissen möchte er jetzt wissenschaftlich und handfest nachweisen, daß der Samen amerikanische genveränderte Importware ist. Jeder weiß es, doch der Beweis fehlt. Man kann aus einem Anteil Opium eine bestimmte Menge Heroin gewinnen. Diese Menge wurde gesteigert und das, trotz eines Dürrejahres. Die neuen Pflanzen machen es möglich. “we are all living in america - wunderbar(???)” - so drückten es die ostdeutschen Rammstein aus. Und die sind bekanntermassen ein kultureller Exportartikel sondergleichen. Auf ihren Konzerten in Frankreich oder Russland singen die Besucher die Refrains mit. In deutscher Sprache. Eine derartige Huldigung hat kein Deutscher jemals zuvor erfahren.
http://www.jungewelt.de/2008/03-04/039.php?sstr=heroin
14 Tand und Schande // Mar 31, 2008 at 7:14
Was mich am ganzen Handel immer so wundert, ist die Offensichtlichkeit und Ungestörtheit mit der es funktioniert.
Habe gestern erst wieder mitten auf einem belebten Platz einen dicken neuen BMW mit 4 Negern aus dem örtlichen Asylantenwohnheim gesehen, die seelenruhig Hof hielten und ihre Kunden und ihre deutschen Bewunderinnen abfertigten.
Da hat aber niemand gewagt zu stören. Allerdings war der Verfolgungsdruck auf Falschparker recht hoch.
15 S.Braun // Mar 31, 2008 at 11:57
@ kakadu: harte Drogen für Politiker ?
Na ja, ob die Idee sooo gut ist weiß ich nicht !
Was die täglich für ne Sch…. fabrizieren, stell Dir mal vor die würden noch LSD oder Kokain nehmen ! Allerdings könnte man H verordnen, mit hohem Reinheitsgehalt, da genügt ein Schuß …….
16 1+1 // Mar 31, 2008 at 13:21
Blicken wir ungeschönt in die Historie und was sehen wir? Verbote haben niemals etwas erreicht. Manche Dinge sind von der Bildfläche des Massemenschen verschwunden, kamen aber in teilweise pervertierter Art weiterhin vor. Stichwort Alkoholverbot in den Staaten oder um zu Hause zu bleiben, schauen wir uns doch nur einmal das Bahnhofsmilieu unserer Großstädte an. Bis in den 20/30iger Jahren war all das, was heute verboten ist, noch erlaubt. Und mit Sicherheit gab es kein Drogenmilieu an Verkehrsknotenpunkten. Tja, die lieben Verbote, die nur gewissen Leuten nützen, aber nicht im Sinne einer Volksgesundheit sind.
17 1+1 // Mar 31, 2008 at 13:22
@S. Braun
Politiker harte Drogen verabreichen zu wollen, spricht lediglich von Unkenntnis über diese Szene.
18 AH // Mar 31, 2008 at 13:40
Also, ich finde geistige (v.a. kulturelle) Eliten sollten schon Drogen nehmen können, da diese die Kreativität fördern, und identitätsstiftend (zu kultischen Zwecken) wirken können. Man muss nur gucken, dass es keine Minderjährigen und schwache Persönlichkeiten zur Realitätsflucht nutzen. Dass häufig die Kanacken daran verdienen, stört mich auch. Das sollte man irgendwie ändern (z.B. Eigenernte, ausschließlicher Konsum inländischer, kultureller Substanzen und: Ausländer nach hause). Das Strafmaß für Drogen in der BRD ist aber in Ordnung. Es funktioniert wie ein kalkulierbares, zusätzliches, schlechtes Gewissen, wenn man sich mal etwas “gönnt”.
19 1+1 // Mar 31, 2008 at 15:02
@wolzow
Ich muß dich enttäuschen. Es war äußerst beliebt, Medikamente im Zusammenhang mit Alkohol zu konsumieren. Stichwort “Faustan”, dem “Wessie” als “Valium” bekannt. Und definitiv habe ich zu besten DDR- Zeiten so’n komisches graues Pulver inhaliert, daß mich damals (Jugendliche haben nun mal die Neigung zu experementieren) in eine ungekannte Sphäre versetzte.
20 1+1 // Mar 31, 2008 at 15:39
“… so’n komisches graues Pulver inhaliert”
War Importware, was Hamburger mitbrachten. Ich gehe heute stark von aus, daß es sich dabei um pulverisierte Pilze der Marke Cubensis handelte. Vor dem Bierreinheitsgebot war so’n Stoff auch noch dem Bier beigemischt und man darf sicher sein, daß sich unsere unchristlichen Vorfahren desöfteren damit berauscht haben.
21 S.Braun // Mar 31, 2008 at 15:42
@ 1+1: meinst Du die nehmen schon welche ?
22 wolzow // Mar 31, 2008 at 18:38
“…da diese die Kreativität fördern, und identitätsstiftend (zu kultischen Zwecken) wirken können.”
Ja klar, unn Allolol mackst dsiplinier unn intellilent, fffanngen ffir alele ann su ffillolososffiern!
Ich trinke auch gerne mal einen über den Durst, aber ich würde es niemals wagen zu behaupten dadurch kreativer zu werden. Vielleicht kann ich dann besser im Dreieck rund um das Klobecken würfeln und dabei den weißen Elefanten des Sultans Platz machen, aber mehr auch nicht.
Solchen Unfug kann aber auch nur ein vernebelter Geist von sich geben.
Das würde ja bedeuten das Arno Breker seine Skulpturen im Marihuanarausch geformt hat, oder Adolf Hitler “Mein Kampf” nach einer “Line” verfasst.
“… so’n komisches graues Pulver inhaliert”
Um Himmels Willen, wenn ich das schon lese. Da hast Du aber Glück gehabt das das Zeug nicht mit Strichnin oder Zyanid versetzt war.
Party im 10 Stockwerk: Hurra ich kann fliegen!
Tolle Kreativität!
Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Tut mir leid, aber dafür habe ich kein Verständnis.
….und das von Leuten die sich über ein paar betrunkene Glatzen echauffieren können.
23 AH // Mar 31, 2008 at 19:20
@wolzow
Hildegrad von Bingen (sinngemäß): Hanf löst bei schlauen Leuten Wohlbefinden, bei dummen nur Kopfschmerzen aus…
Das Zeug wirkt halt individuell verschieden, wobei ich nicht behaupten will, dass jeder, der damit nichts anfangen kann, gleich doof ist.
Arno Breker ist zwar ein handwerklich hervorragender Künstler, recht kreativ war er dabei aber, glaub ich, eher nicht. Außerdem ist der von Dir angeführte Umkehrschluss (”Breker hats nicht genommen, also machts nicht kreativ”) nicht zulässig. Der Konsum “bewusstseinserweiternder Substanzen” zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Geschichte, man sollte es halt nicht übertreiben und ihn stets als etwas besonderes verstehen.
24 jochen // Mar 31, 2008 at 19:38
Es ist schon erstaunlich, daß die Satelliten aus dem Weltraum ein am Boden liegendes Fünfmark-Stück erkennen können, die Mohnfelder und die Labore, die den Dreck verarbeiten, nicht finden.
Ein Knopfdruck genügte dann um die gesamte Mischpoke ins Jenseits zu befördern.
Der ehemalige Staatssekretär von Bülow hat in seinem Buch zu diesem Thema einiges in mir gerade gerückt.
25 wolzow // Mar 31, 2008 at 20:42
AH : Aus Hanf macht man Schiffstaue und Kleidung.
Wer sich halbe Auspuffanlagen zusammenschraubt um das zeug zu “genießen”, was soll man dazu sagen? Kreativ? Ich weiß nicht recht, ich halte das für dämlich und wenn ich so die kiffenden Studiosos betrachte sehe ich alles, nur keine Bewußtseinserweiterung und nur weil irgendwelche Wikinger vor 1000 Jahren Fliegenpilze gegessen haben, muss ich das denen doch nicht nachmachen. Da könnte ich ja gleich mit einer “Tüte” und Blechschwert zur nächsten Veranstaltung gehen und behaupten ich hätte mein Bewusstsein erweitert und das Nonplusultra im Kampf gegen das System ist mir erschienen als ich eine “Straße” gezogen habe.
Ich glaube nicht, das mir dann der NW folgen würde. Wobei mich das eigentlich nicht verwundern täte, wenn das funktioniert. Bei soviel Bundesdeppentum und Zirkus Nationali rammeln die Hammel jeder noch so bescheuerten Errungenschaft und Erkenntnis nach.
Anscheinend nimmt der brd- Schwachsinn äquivalent mit dem erhöhten Drogenkonsum zu, was weiß ich?
Wenn man das System schon nicht zu stürzen vermag, dann kann man wenigstens Reichsflugscheiben herbeikiffen, oder was?
Selten solchen Blödsinn gelesen und Breker war nicht kreativ- Nimm das Zeug nicht mehr, vielleicht generieren sich Deine Synapsen ja wieder. Tstststststststs
26 AH // Mar 31, 2008 at 22:41
@wolzow
Naja, wenn man Sachverhalte übertreibt und zuspitzt (Flugscheiben etc.) , oder Argumente pauschal als dämlich bezeichnet, heißt das noch nicht, dass man Recht hat.
Was dieses Brimborium und den Rummel um die subkulturelle Kifferei angeht, geb ich dir recht. Das ist echt unwürdig. Schlimm ist, wenn sich die Leute dadurch definieren wollen, weils an wahren Inhalten hapert. Der liberalistische Hedonismus, der ja in den Medien immer stärker verharmlost oder sogar als “cool” oder ähnliches angepriesen wird, folgt auch sicherlich einem bestimmtem (oder unbestimmtem) Plan zu Volksverdummung. Entsprechend der Gesellschaft hat sich auch der Umgang mit Drogen zum negativen Massenphänomen verändert. Aber das ist nicht zwangsläufig so. Bei der alljährlichen Wanderung von Nationalen im Harz ist dieser z.B. ein erhebendes Initiationsritual. Ich finde, dass sich der NW nicht zu engstirnig zeigen sollte. Querköppe, Freaks und Romantiker: Herzlich willkommen! Das verleiht der Sache einen menschlichen, sypathischen Anstrich und die dringend benötigte, intellektuelle Unterfütterung, zumal die gemeinsame Geschichte (neben Sprache als Denkweise) nunmal das stärkste Bindglied darstellt und die deutsche Kulturleistungen dadurch beeinflusst wurden (Schiller hat z.B. regelmäßig an bewusstseinserweiternder Pferdescheiße geschnüffelt). Oder willste deinen NW nur mit Leuten füheren, die außer der Dorfkneipe, der versoffenen Bundeswehr und Malle im Leben noch nix erlebt haben? Drogen können helfen, die Dinge von verschiedenen Seiten zu sehen. Sie stärken mitunter das “Über-Ich”, welches mit dem Gewissen zusammenhängt und hilft, das eigene Handeln zu reflektieren und insgesammt glaubwürdiger zu sein. Wäre vermutlich auch für dich von Vorteil, weil du recht einseitig argumentierst. Man sollte -wie gesagt- schwache Leute und Heranwachsende davon fernhalten, (von mir aus auch) durch schärfere Gesetze oder (besser) sinnvolle Alternativen.
Volksgesundheitlich gesehen, sind Drogen eher negativ. Das heißt aber nicht, dass man die posiven Seiten nicht nutzen kann…
27 1+1 // Apr 1, 2008 at 4:24
Ey @wolzow, alte Hundelunge, ich war damals noch jugendlich. Hast du wohl überlesen? Als Jugendlicher gab es für mich nur eine Grenze und die nannte sich “Berliner Mauer”.
28 1+1 // Apr 1, 2008 at 5:16
@RD SH
Eine bekiffte Feldratte wäre mir als Nachbar tausendmal lieber als ein Papst.
29 Hama // Apr 1, 2008 at 11:50
Falls obigen Text JN-Häuptling Michael Schäfer geschrieben hat, frage ich mich, wie der Kerl sein Abitur schaffen konnte, wenn er eine derart fehlerhafte Grammatik an den Tag legt.
30 Theo Retiker // Apr 1, 2008 at 17:53
Wenn man sich die Kommentare durchliest, kann man zu der Ansicht gelangen, daß einige gerade auf eine Bewußtseinerweiterung sind. Nur leider hat es z. B. bei den linken und unseren Politikern nichts genutzt. Da einige, wie die Linken, die Drogenfreiheit befürworten, dann aber bitte für alle Süchte. Freier Alkohol, aber nur guten, da man nicht sicher sein kann, was da in manchen Hinterhofküchen zusammengebraut wird. Auch die Sucht nach Sex soll finanziert werden. Aber nur im Edelpuff und mit Erfolgsgarantie, sonst wird der Erlebnishorizont nicht genug erweitert. Ein bißchen Luxus muß sein, es geht ja schließlich um die Volksgesundheit. Auch die Pädophilen sind nach ihrer Sucht zu behandeln, oder? Also freie Fahrt den Süchten in einem freien Land, weg mit dem Gesundheitswahn. Die Krankenkassen werden es schon richten. Und wenn sie aus der Gosse nicht rauskommen, fragen sie den “Streetworker” oder sonst einen von den linken Menschheitsbeglückern und Leistungsträgern.
Vor langer Zeit als das AIDS-Problem aufkam und noch die berühmte Gesundheitsministerin R. Süßmuth das Sagen hatte, liefen alle ihre Untergebenen vornübergebugt durch ihr Ministerium, weil sie der Meinung war, Vorbeugen schütz am besten. So einfach sind Lösungen.
31 Hier (in S.A.) aufgewachsen // Apr 1, 2008 at 19:38
@wolzow,
ja, verzeih, ein Ausrutscher. Sie haben recht. Trotzdem, was ich so über Leipzig lese ist schlimm.
32 1+1 // Apr 1, 2008 at 21:16
@Theo Retiker
Sie Witzbold gehören zu den Menschen, die meinen mit ihnen ist aller Anfang und alles Ende dieser Welt bescheinigt. Von den 1.500.000 Jahren des Menschseins sind Drogen gerade mal schnöde 100 Jahre verboten. Wie konnten sie nur alle überleben? Ich bin kein Befürworter von Pädosexualität, ganz bestimmt nicht, doch kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, daß beispielsweise die Jahrhunderte dominierenden Hochkulturen der antiken Römer und Griechen derartige Praxis kannten. Alexander von Makedonien, den sie den Großen rufen, war Lustknabe eines gewissen Aristoteles. Derartige Beispiele gibt es vielfach mehr. Ich gehöre zu den Männern, die absolut keinen Steifen bekommen, wenn sie ein kleines nacktes Mädchen sehen. Gedanken in diese Richtung befördern Brechreiz. Aber es gibt Männer, die anderer Natur sind. Und gegen diese Natur hilft kein Gesetz. Verstehen sie mich bitte hierbei nicht falsch. Es existieren Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann und will, aber sie existieren dennoch. Sie scheinen, falls sie “sündigen”, sich nicht unter Kontrolle zu haben. Derartige Menschen schreien oft nach einem allgemeinen Verbot. Selbstschutz sozusagen. Manch einer trinkt eben seine drei Bier und ist “gesättigt”, der andere bekommt dahingegen erst dann den richtigen Durst. Doch wer will sich das Recht herausnehmen, ersterem das Trinken zu verbieten?
33 1+1 // Apr 1, 2008 at 21:31
Und nun die Zahlen der jeweiligen Jahresproduktion (Jahreskonsums) entgegengestellt. Was ist schon dahingehend eine Tonne wert, wenn sich damit nicht die Gemüter befriedigen und beeinflußen liessen? Das Geschäft boomt auch ohne diese Opferbeigaben. So oder so.
34 Theo Retiker // Apr 2, 2008 at 18:24
Hallo 1+1
Das ganze sollte nur ironisch rüberkommen.
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