Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)
WERBEN

Neonazihochburg Klagenfurt? – Vom österreichischen „Dikator“ Haider, israelischen Reportern und anderen Gaskranken (30.10.06)

October 30th, 2006 · Post your comment (11 Comments)

Email This Post Print This Post

Klagenfurt / Österreich: Ins Fadenkreuz israelischer Hetzberichterstattung geriet vor einigen Tagen das österreichische Klagenfurt, die Hauptstadt des Bundeslandes Kärnten. Äußerer Anlaß dazu war der Besuch zweier israelischer Reporter im „Holocaust“-Museum des nahe Nazareth gelegenen Nazrat-Elit, der Partnerstadt Klagenfurts. Dort traf man berichten der österreichischen Nachrichtenagentur APA zufolge einen „Holocaust“-Überlebenden, der sich gegenüber den Reportern folgendermaßen äußerte: „Ich habe Albträume bei der Vorstellung, dass meine Stadt (Nazrat-Elit) Kontakte mit einer Hochburg der Neonazis (Klagenfurt) unterhält”. Daraufhin ging es zum örtlichen Bürgermeister Menachem Ariav, selbst Angehöriger der „Holocaust“-Genossenschaft, um diesen aufzufordern, die Städtepartnerschaft mit Klagenfurt zu kündigen, was dieser freilich ablehnte, als er versuchte den Reportern zu erklären, weshalb ihm diese Partnerschaft wichtig sei, entzog man ihm kurzerhand das Wort. Später forderten die Reporter dann, daß Ariav und Vertreter seines Stadtrates doch nächstens lieber andere Städte aussuchen sollten, um auf Kosten der Bürger „Urlaubsreisen“ dorthin zu machen.

Auch im Klagenfurter Rathaus selbst rief man an, wo man vom Sprecher der Stadt verlangte, „mit Jörg Haider, dem Diktator von Österreich“ verbunden zu werden. Bedauerlicherweise verfügte man in Klagenfurt nicht den nötigen Schmäh, um dieser Chuzpe die richtige Antwort zu geben, statt dessen bekundete man lediglich, daß Haider keineswegs Diktator und schon gar nicht „Diktator von Österreich“ sei. Passender wäre es - vielleicht - gewesen, einen solchen Lümmel, den als verkommenen Judenbengel zu bezeichnen uns aus rechtlichen Gründen nichts in der Welt bewegen kann, zu fragen, ob er denn schon die letzte Gasrechnung bezahlt habe.

Bezeichnend für diese Affäre ist es einmal mehr, daß Haider in Israel nach wie vor als Unperson angesehen wird, obwohl er in den vergangenen Jahren doch in der Tat alles Menschenmögliche tat, um sich bei den Juden anzubiedern. Selbst die FPÖ sprengte er auseinander, wobei ihn freilich der Erfolg verließ. So läuft das von ihm initiierte Bündnis für die Zukunft Österreichs (BZÖ) allenfalls politisch noch unter ferner liefen, während die FPÖ bei den letzten Wahlen zum Nationalrat wieder an Boden gutmachen konnte und verlorenes politisches Terrain zurückgewann.

Die gegenwärtige jüdische Beleidigung will man sich freilich dann doch nicht gefallen lassen. So verlangte BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz inzwischen von der österreichischen Außenministerin, daß sie den israelischen Botschafter ins Außenamt zitiere, um von diesem eine umfassende Entschuldigung zu verlangen. Grosz wies außerdem daraufhin, was es wohl für einen internationalen Aufschrei gegeben hätte, wenn der 2. Kanal des österreichischen Staatsfernsehens ORF einen ähnlich beleidigenden Bericht über Israel ausgestrahlt hätte.

Na, da darf man wohl auf die israelische Reaktion gespannt sein. Allzu viel erwarten sollte man jedoch wohl besser nicht, geht man in Israel mit politischen Domestiken in Europa doch seit jeher nicht gerade sanft um, vor allem wenn sie als nennenswerter Faktor für das eigene politische Spiel faktisch wertlos geworden sind – eben so wie beispielsweise das BZÖ.

Siehe auch
IKG News 26.10.06

BZÖ 28.10.06

Quelle: Störtebeker-Netz 30.10.06

Tags: Allgemeines

11 responses so far ↓

  • 1 griesgram // Oct 30, 2006 at 13:33

    Warum hat man dem Herrn Bürgermeister denn das Wort entzogen?
    War er dabei, sich zu verplappern und wollte zugeben, daß ihm die Partnerschaft als Druckmittel zur Erpressung weiterer “Liebesgaben” aus der Ostmark wichtig ist?

  • 2 Watzmann // Oct 30, 2006 at 14:57

    Was soll jemanden der in Naz-rat nahe Naz-areth wohnt an einer Naz-i-hochburg stören? Klingt sehr unecht und konstruiert, Haider war schon vor Jahren Landeshauptmann in Kärten. Will man, daß BZÖ gegenüber FPÖ wichtiger genommen wird? Man sollte den Leuten trotzdem den Gefallen tun und sich von ihnen scheiden.
    Ich bin übrigens auch Holocaust-Überlebender, obwohl ich alle vier Folgen kenne, sogar auf Englisch.

  • 3 bildad // Oct 30, 2006 at 17:31

    Hat stoerti von mir gestohlen, die Absurdität.

    Wie ging der alte Wahrheitsschmäh, stoerti ist kein reinrassiger Mittelostnordpiefke, sein Urgroßvater ist von einer Stadt von Südostdeutschland eingewandert. ( Belehr)

    Schön wenn man sich bei einem Hauch von Lokalkolorit wiedererkennt, was? Der Uropa ist allerdings aus Südwestdeutschland und auch nur der mütterlicherseits, der andere dagegen ist so etwas von aus Norddeutschland. (Oberbelehr)

    Schriftleitung

  • 4 Völkischer Beobachter // Oct 30, 2006 at 18:46

    @ Watzmann:

    Ich bin übrigens auch Holocaust-Überlebender, obwohl ich alle vier Folgen kenne, sogar auf Englisch.

    Ein wahrhaft herbes Schicksal! Ob man dafür dereinst von den Produzenten dieses Machwerks auch Entschädigungen einklagen kann? Mal bei Ed Fagan nachfragen! :-D

  • 5 bildad // Oct 30, 2006 at 18:51

    Ich hab es nur einmal bis zur DDR geschafft, gut war ich noch jünger und in der nationalen Bewegung aktiv und habe Einreisverbot kassiert

    So ein Oberstasivapo will sich wichtig machen, wie wir ausreisen wollten, naja Guten Tag wird man noch sagen dürfen, kam zum Streit, wurde ich so einen Oberstasi vorgeführt mit Sekräterin mit Schreibmaschine, bevor der überhaupt eine Einvernahme durchführen konnte, meinte ich, ich beantrage Asyl in der Deutschen Demokratischen Republik, im besseren Deutschland.
    Schau ihm in die Augen und merk wie sein Gehirn arbeitet, und mein, ich brich dir dein Tschik und renn. Hat er nicht verstanden, aufedenfall wurde keine keine Einvernahme durchgeführt und der lallt da noch was mit Aufenthaltsverbot herum. lol

  • 6 Mjölnir // Oct 30, 2006 at 19:08

    @Natzmann:
    “Was soll jemanden, der in Naz-rat nahe Naz-areth wohnt, an einer Naz-i-hochburg stören?”
    Natürlich, daß es dort Naz-ionalzionisten gibt.
    Auch Du bist ein Neon-Atzi.
    “Neon-Atzihochburg Klagenfurt”: Da fällt mir ein Gag ein, den meine Großmutter zu reißen pflog:
    Was unterscheidet den Deutschen vom J..den?
    Der Deutsche sagt: “Lerne zu leiden, ohne zu klagen!”
    und der andere klagt ohne zu leiden.

  • 7 Rübenemokrat // Oct 30, 2006 at 19:18

    “Ich bin übrigens auch Holocaust-Überlebender, obwohl ich alle vier Folgen kenne, sogar auf Englisch.”

    Das ist eigentlich ganz geschickt, so wird man noch in 100 Jahren Holocaustüberlebende präsentieren können :D

  • 8 bildad // Oct 30, 2006 at 20:23

    “Anklänge an illegale NSDAPler
    Symbol für Deutschnationale, Zeichen von illegalen Nazis und Anstecker für FPÖ.Mit der Konstituierung des neuen Nationalrats hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache seinen Einstand gefeiert - und einer der “Chefideologen” der FPÖ, Ewald Stadler, hat sein Comeback im Hohen Haus gefeiert.

    Die FPÖ benützte diese Gelegenheit für einen symbolischen Tabubruch: Die freiheitlichen Abgeordneten trugen am Revers eine blaue Kornblume.

    Erkennungszeichen der NSDAP-Anhänger
    Diese war in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts hier zu Lande das Erkennungszeichen für die illegalen Nationalsozialisten. Die Kornblume war - trotz oder gerade wegen ihrer symbolischen Aufladung - auch in der Zweiten Republik das Symbol des Dritten Lagers.

    Belastetes Symbol
    Bei SPÖ und ÖVP hat das Tragen einer roten bzw. weißen Rose jahrzehntelange Tradition. Die FPÖ-Mandatare waren dagegen etwa bei der Konstituierung des Nationalrats 1999 und 2002 lediglich mit einer rot-weißen Schleife geschmückt. Zu dieser fügte Strache nun die symbolisch belastete Kornblume hinzu.

    Bismarcks Lieblingsblume
    Die Kornblume gilt seit dem 19. Jahrhundert als Symbol für deutschnationale Bewegungen. Auftrieb erhielt das vor allem dadurch, dass der deutsche Kaiser Wilhelm I. die Blume zu seiner Lieblingsblume erklärte.

    Sie war zudem die Lieblingsblume des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck, der im 19. Jahrhundert das deutsche Reich schuf.

    Von Schönerer zu den Nazis
    In Österreich war die blaue Ackerblume zunächst das Symbol der alldeutschen Bewegung von Georg Ritter von Schönerer, die für die Vereinigung aller deutschsprachigen Völker unter Preußens Führung eintrat.

    Als die NSDAP im Juni 1933 von Kanzler Engelbert Dollfuß verboten wurde, wurde - da Hakenkreuze und andere NS-Symbole verboten waren - die Kornblume zum Symbol für die Nationalsozialisten. Eine Kornblume auf dem Revers (oder darunter) war das Erkennungszeichen - und jeder in Österreich wusste damals, was es bedeutete.

    Streit im Gemeinderat
    Bereits vor mehr als zehn Jahren hatten die Freiheitlichen - allerdings auf Gemeinderatsebene - mit der Kornblume für Aufregung gesorgt. Bei der Angelobung eines neuen FPÖ-Mandatars im Linzer Gemeinderat hatten seine Kollegen die Kornblume im Knopfloch.

    Das löste damals einen heftigen Streit aus - Bürgermeister Franz Dobusch von der SPÖ ließ damals prüfen, ob ein Verstoß gegen das NS-Verbotsgesetz vorliegt.

    Dobusch wollte das damals nicht als Bagatelle abgetan wissen. “Mit so einer Symbolik will man gewisse Kreise ansprechen, man traut es sich nicht zu sagen, also nimmt man ein Zeichen.” Man müsse, warnte Dobusch damals, “den Anfängen wehren”.

    Vilimsky: “Lassen uns nicht ins Nazi-Eck rücken”
    FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky schrieb am Montag in einer Reaktion auf den ORF.at-Bericht in einer Aussendung, das Symbol der Kornblume gehe auf das Jahr 1800 zurück und sei Symbol der Freiheitsbewegung von 1848. Die FPÖ stehe in politischer Tradition des Jahres 1848 und lasse sich “nicht in das Nazi-Eck rücken”.

    Weiters heißt es in der FPÖ-Aussendung, die Partei schalte wegen der ORF.at-Berichterstattung “ihre Rechtsanwälte sowie ihre Vertreter im Stiftungs- und Publikumsrat ein und wird eine Protestnote an den designierten ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz einbringen”.

    (ORF)

    ” Das löste damals einen heftigen Streit aus - Bürgermeister Franz Dobusch von der SPÖ ließ damals prüfen, ob ein Verstoß gegen das NS-Verbotsgesetz vorliegt.”

    Ha, ha, verhaften, 10 Jahre Haft.

  • 9 Baldur Nauheim // Oct 30, 2006 at 22:46

    Rechts=Nazi?

    Israels Ultrarechte dürfen mitregieren

    Tel Aviv - Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert nimmt die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) in die Regierung auf.

    http://www.nachrichten.ch/detail/255883.htm

  • 10 eon // Oct 31, 2006 at 11:46

    Proklamiertes Hauptziel von Israel Beitenu ist ein Araberfreies israel, einen ethnisch homogenen (reinrassigen) jüdischen Staat.

    Nichts neues also.
    So zeigte sich denn auch (der aktuell unter Korruptionsverdacht stehende) PM Olmert “glücklich” über die Regierungsbeteiligung Liebermans.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/israel-lieberman-vereidigung/78945.asp

  • 11 Kommentar_adS // Oct 31, 2006 at 12:52

    an bildad:

    Gegenmaßnahmen der FPÖ:

    Vilimsky: FPÖ schaltet Rechtsanwälte, Stiftungsrat, Publikumsrat sowie designierten ORF-Generaldirektor gegen ORF-Online-Redaktion ein

    Die FPÖ schaltet gegen die Online-Redaktion des ORF ihre Rechtsanwälte sowie ihre Vertreter im Stiftungs- und Publikumsrat ein und wird eine Protestnote an den designierten ORF-Generaldirekor Alexander Wrabetz einbringen. Dies kündigt FPÖ-Generalsekretär NR-Abg. Harald Vilimsky an.

    Im konkreten geht es darum, daß …

    http://fpoe.at/index.php?id=477&backPID=390&tt_news=11161

Leave a Comment