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	<title>Comments on: Neue Attraktion im Wachsfigurenkabinett (22.12.08)</title>
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	<description>In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)</description>
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		<title>By: Völkischer Beobachter</title>
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		<dc:creator>Völkischer Beobachter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 14:45:26 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;b&gt;Teil 2&lt;/b&gt;

Zweitens wurde Kramer ganz eindeutig gefoltert (und danach zum Tode verurteilt und hingerichtet, damit er später nicht mehr widerrufen konnte). Es gibt ein Foto von ihm mit vollkommen zerschundenem und zerschlagenem Gesicht.

Außerdem hatten wir das doch schon mal &#8594; &lt;a href=&quot;http://de.altermedia.info/general/hakenkreuzattacke-nach-rasierklingen-nun-angriff-der-filzstifte-261107_12042.html#comment-190836&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; diskutiert (lesen Sie doch nochmal die Passage über die zwei Aussagen von Kramer und den Hetzartikel in der &quot;Neuen Saarbrücker Zeitung&quot; vom 31.8.1945, den ich dort zitiert hatte.

So, nun ist Schluß für heute:

Ich wünsche Ihnen und allen anderen Kommentatoren und Mitlesern ein frohes Weihnachtsfest!

Wo verbringt ein &quot;am Existenzmaximum&quot; lebender eigentlich die Feiertage? Tirol? Von der &quot;Problematik mehrerer Wohnsitze&quot; haben Sie hier ja schon mal geschrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>Teil 2</b></p>
<p>Zweitens wurde Kramer ganz eindeutig gefoltert (und danach zum Tode verurteilt und hingerichtet, damit er später nicht mehr widerrufen konnte). Es gibt ein Foto von ihm mit vollkommen zerschundenem und zerschlagenem Gesicht.</p>
<p>Außerdem hatten wir das doch schon mal &#8594; <a href="http://de.altermedia.info/general/hakenkreuzattacke-nach-rasierklingen-nun-angriff-der-filzstifte-261107_12042.html#comment-190836" rel="nofollow">hier</a> diskutiert (lesen Sie doch nochmal die Passage über die zwei Aussagen von Kramer und den Hetzartikel in der &#8220;Neuen Saarbrücker Zeitung&#8221; vom 31.8.1945, den ich dort zitiert hatte.</p>
<p>So, nun ist Schluß für heute:</p>
<p>Ich wünsche Ihnen und allen anderen Kommentatoren und Mitlesern ein frohes Weihnachtsfest!</p>
<p>Wo verbringt ein &#8220;am Existenzmaximum&#8221; lebender eigentlich die Feiertage? Tirol? Von der &#8220;Problematik mehrerer Wohnsitze&#8221; haben Sie hier ja schon mal geschrieben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>By: Völkischer Beobachter</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/neue-attraktion-im-wachsfigurenkabinett-221208_20675.html/comment-page-2#comment-410829</link>
		<dc:creator>Völkischer Beobachter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 14:41:31 +0000</pubDate>
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		<description>Leider hatte ich wieder einige Schwierigkeiten, folgenden Beitrag am Spamfilter vorbeizuschleusen.
Ich probiere es nochmals, indem ich die Links für den Spamfilter unkenntlich zu machen versuche (zum Abruf bitte wieder mit der üblichen Einleitung ergänzen) und den Beitrag in mehrere Teile aufteile.




&lt;b&gt;@ 2. Münchner:&lt;/b&gt;

Erstens scheinen Sie nicht zu wissen, daß im Sommer 1942 eine verheerende Fleckfieberepidemie in Birkenau wütete, der sogar Angehörige der Wachtruppe zum Opfer fielen und die zur Verhängung einer Lagersperre führte (keine neuen Transporte durften eingeliefert werden und keine das Lager verlassen, dto. für die Wachmannschaft).
Diese Epidemie war der Anlaß für die Planung und Errichtung der vier neuen Krematorien in Birkenau (statt nur eines ursprünglich geplanten).
Außerdem entspann sich ein umfangreicher Schriftwechsel zwischen WVHA (Kammler), Kommandantur (Höß), Zentralbauleitung (Bischoff) und Standortarzt Dr. Wirths über Hygienemaßnahmen:
&lt;blockquote&gt;Es blieb weder bei der angegebenen Häftlingszahl, noch bei einer Seuche. Wir wollen daher - auch nur im Abriß - an Beispielen berichten, welche Konsequenzen dieser Arzt zog und wie er handelte.

Am 04.12.1942 berichtet Dr. Wirths an die Kommandantur über eine Besprechung beim Landrat des Kreises Bielitz. [29] Thema war das Fleckfieber. An dem Gespräch nahm ein größerer Personenkreis, vom Amtsarzt über die Wehrmacht bis zu Regierungsvertretern, teil. Dies zeigt, wie ernst man die Seuchenlage sah:

»Er berichtet, daß zur Zeit 3 große Entwesungs-, Brause und Sauna-Anlagen in Betrieb genommen werden konnten, und zwar 2 Anlagen für die Häftlinge und 1 Anlage für die SS-Truppen-Angehörigen. Die Kapazität dieser Anlagen beträgt in 24 Stunden 3-4.000 Mann. Von der Cyclon-B-Entwesung wurde völlig abgegangen, da es sich gezeigt hat, daß der Erfolg bei diesem Verfahren nicht 100%ig sicher ist.«

Für die Häftlinge waren die Bauwerke BW 5a und 5b gedacht [deren Baupläne uns die BLÖD-Zeitung unlängst als solche von Menschentötungsgaskammern verkaufen wollte - Sie erinnern sich: &quot;Gaskammer&quot;, &quot;Schleuse&quot;,&quot;Wasch- und Brauseraum&quot;, &quot;unreine Seite / reine Seite&quot; usw, Anm. V.B.].

Zu diesem Zeitpunkt war wohl die Kapazität für die Anzahl der Inhaftierten der Entwesungsanlagen ausreichend.

Man muß bedenken, daß zur gleichen Zeit der Rohbau für weitere 19 DEGESCH Kreislauf-Begasungskammern (Normalgaskammern = Serientyp, s. Schrift Tesch u. Stabenow »Die kleine Testafibel über Normal-Gaskammern« [30]) im Bauwerk BW 160 des Stammlagers (Aufnahmegebäude) fertiggestellt war. Die obige Bezeichnung der Gaskammer war für Pressac eine »ungeheuerliche Fehlleistung« des Heizungssachbearbeiters der Zentralbauleitung, Jährling, einem Zivilangestellten. [31] Tatsächlich handelt es sich aber, wie bewiesen, um eine typische Fehlbeurteilung des J.-C. Pressac. Die diese Gaskammern erläuternde Schrift [28] trägt den Eingangstempel der Neubauleitung Auschwitz vom 3. Juli 1941. Wir kommen auf diesen Bauteil nochmals zurück.

Aus einem weiteren Absatz obigen Schreibens geht hervor, daß der Standortarzt von Kattowitz leihweise 2 fahrbare Kesselanlagen zur Verfügung gestellt hatte. Warnend berichtet Wirths am 18.04.1943 an den Kommandanten über das Kanalisationssystem in Birkenau mit dem Schluß, daß »[...] große Epidemiegefahren unvermeidlich wären.« [32]

In einer Besprechung mit dem &lt;b&gt;Amtsgruppenchef C, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Dr.-Ing. Kammler&lt;/b&gt; und anderen, am 07.05.1943 schildert der Standortarzt unter »II. Bauten in Zuständigkeit des Standortarztes«: [33]

»[...] dass die Gesunderhaltung der Häftlinge für die grossen Aufgaben nicht gesichert erscheint, durch die schlechten Latrinenverhältnisse, einem unzulänglichen Kanalsystem, Mangel an Krankenbaracken und gesonderten Krankenlatrinen und dem Fehlen von Wasch-, Bade- und Entwesungsmöglichkeiten.«

Dr. Wirths macht die Mängel deutlich und auch klar, wie diese Zustände zu beheben wären. An dieser Stelle müssen wir den zeitgeschichtlich nicht ausreichend informierten Leser vor Fehlschlüssen warnen. Ihm könnte das Wissen über alle Schwierigkeiten, die es sowohl bei Material als auch allen anderen Notwendigkeiten zum Bau dieser Anlagen im Krieg gab, fehlen. Für jeden Ziegelstein, bildlich gemeint, brauchte man eine Genehmigung zum Bezug. Auch müssen wir darauf hinweisen, daß eine Kanalisation überhaupt in dieser Zeit bereits vorbildlich war. Mehr natürlich noch Kläranlagen, die für beide Lager mit großem Aufwand und technisch vorbildlich gebaut wurden.

Weiter heißt es in dem zuletzt zitierten Dokument:

»Der Brigadeführer nimmt die ganz besondere Dringlichkeit dieser Fragen zur Kenntnis und verspricht, alles in den Grenzen des Möglichen für die Abhilfeschaffung zu tun. Er wundert sich allerdings, dass er einerseits von zuständigen ärztlicher Seite die sanitären und hygienischen Verhältnisse in den Berichten in günstiger Weise geschildert bekommt und zum anderen unmittelbar nachher die gegenteiligen Berichte vorgelegt bekommt.« 
Der Leiter der ZBL (Zentralbauleitung) erhält Weisung mit Termin zum 15.05.1943 für alle angesprochenen Probleme Abhilfevorschläge vorzulegen.«

Es erscheint uns notwendig, bei den bestehenden Desinformationen auch einmal über die Ärzte von Auschwitz, d. h. rein über deren Tätigkeit nach den uns vorliegenden Akten zu berichten. Besser wären natürlich die hierzu im Auschwitz-Archiv liegenden Akten geeignet, aber die haben wir noch nicht eingesehen. Durch einen Arzt, der sich dieser Aufgabe einmal kurz unterzogen hat, sind wir über die Bestände unterrichtet. Nach seinen Worten: »Eine gigantische Menge.«
So liegt z. B. das Krankenbuch bis zum Jahre 1943 komplett vor. Wir hoffen bald, einen Fachmann mit dieser Aufgabe betrauen zu können, um aus berufenem Munde berichten zu können.

Wir haben zu unserem Zweck eine eigene Akte »Standortarzt« angelegt, um den erforderlichen Überblick zu erhalten. Unsere Frage war: Wer und wie war der Standortarzt von Auschwitz? Es ist nicht möglich, einen Gesamtbericht abzugeben; er kümmerte sich nämlich um alles, was seine Aufgabe war, und um weit mehr. Wir stellen daher nur Bezüge zu den hier behandelten Themen her.

Es fing an bei den Abortanlagen. Hier setzte er Änderungen durch, die er für notwendig erachtete. Zum Beispiel: Deckel auf die Aborte, weil »[...] grosse Epidemiegefahren unvermeidbar wären.« [34]
Bereits am 10.5.1943 ordnete der Amtschef C des WVHA diese Deckel an. [35]
Es endete bei der Dachdeckung des Zigeunerkindergartens:

»Für die schadhaften Dächer der Kindergartenblöcke 29 und 31 im Zigeunerlager wird um 100 Rollen Dachpappe gebeten (Sehr dringend.)« [36]

Dazwischen erfolgte am 28.5.43 [37]  die Auswahl von 6 Umluft-Entlausungsanlagen, die - wie handschriftlich vermerkt - vom Heizungsfachmann der Bauleitung, Jährling, am 29.5.43 bestellt wurden. Weiter der Bericht über eine Wasseruntersuchung am 1.6.43 [38]  usw.

Dieser reichhaltige Schriftverkehr führte im Aktenplan der Zentralbauleitung (ZBL) zu eigenen Akten wie »Hygienische Verhältnisse«[39]  und anderen.

Sein Arbeitsbereich war so reichhaltig, daß es sich lohnen würde, eine eigene Veröffentlichung darüber zu schreiben. Selbst die Veranlassung der ständigen Untersuchungen des Häftlings-Küchenpersonals, samt Laboruntersuchungen des Stuhls usw., gehörte zu seinen Aufgaben. Dr. Wirths kümmerte sich um wirklich alles! So die Dokumente.

Die Mahnungen des Standortarztes steigerten sich im Verlauf der Zeit noch. Wir kommen darauf zurück. Fazit: Auch in jener Zeit gab es »Opportunisten« und »Karrieristen«. Dagegen aber, wie unser Beispiel belegt, auch Männer mit Pflichtgefühl und Rückgrat, Berufsethos und Zivilcourage. Vier Eigenschaften, die im wahrsten Sinne des Wortes, im heutigen Deutschland (West) auszusterben drohen.

vho.org/VffG/1998/2/Nowak2.html&lt;/blockquote&gt;

vho.org/VffG/1998/2/Image4.gif

vho.org/VffG/1998/2/Image5.gif

vho.org/VffG/1998/2/Image6.gif

vho.org/VffG/1998/4/Image1.gif

vho.org/VffG/1998/4/Image2.gif</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider hatte ich wieder einige Schwierigkeiten, folgenden Beitrag am Spamfilter vorbeizuschleusen.<br />
Ich probiere es nochmals, indem ich die Links für den Spamfilter unkenntlich zu machen versuche (zum Abruf bitte wieder mit der üblichen Einleitung ergänzen) und den Beitrag in mehrere Teile aufteile.</p>
<p><b>@ 2. Münchner:</b></p>
<p>Erstens scheinen Sie nicht zu wissen, daß im Sommer 1942 eine verheerende Fleckfieberepidemie in Birkenau wütete, der sogar Angehörige der Wachtruppe zum Opfer fielen und die zur Verhängung einer Lagersperre führte (keine neuen Transporte durften eingeliefert werden und keine das Lager verlassen, dto. für die Wachmannschaft).<br />
Diese Epidemie war der Anlaß für die Planung und Errichtung der vier neuen Krematorien in Birkenau (statt nur eines ursprünglich geplanten).<br />
Außerdem entspann sich ein umfangreicher Schriftwechsel zwischen WVHA (Kammler), Kommandantur (Höß), Zentralbauleitung (Bischoff) und Standortarzt Dr. Wirths über Hygienemaßnahmen:</p>
<blockquote><p>Es blieb weder bei der angegebenen Häftlingszahl, noch bei einer Seuche. Wir wollen daher &#8211; auch nur im Abriß &#8211; an Beispielen berichten, welche Konsequenzen dieser Arzt zog und wie er handelte.</p>
<p>Am 04.12.1942 berichtet Dr. Wirths an die Kommandantur über eine Besprechung beim Landrat des Kreises Bielitz. [29] Thema war das Fleckfieber. An dem Gespräch nahm ein größerer Personenkreis, vom Amtsarzt über die Wehrmacht bis zu Regierungsvertretern, teil. Dies zeigt, wie ernst man die Seuchenlage sah:</p>
<p>»Er berichtet, daß zur Zeit 3 große Entwesungs-, Brause und Sauna-Anlagen in Betrieb genommen werden konnten, und zwar 2 Anlagen für die Häftlinge und 1 Anlage für die SS-Truppen-Angehörigen. Die Kapazität dieser Anlagen beträgt in 24 Stunden 3-4.000 Mann. Von der Cyclon-B-Entwesung wurde völlig abgegangen, da es sich gezeigt hat, daß der Erfolg bei diesem Verfahren nicht 100%ig sicher ist.«</p>
<p>Für die Häftlinge waren die Bauwerke BW 5a und 5b gedacht [deren Baupläne uns die BLÖD-Zeitung unlängst als solche von Menschentötungsgaskammern verkaufen wollte - Sie erinnern sich: "Gaskammer", "Schleuse","Wasch- und Brauseraum", "unreine Seite / reine Seite" usw, Anm. V.B.].</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt war wohl die Kapazität für die Anzahl der Inhaftierten der Entwesungsanlagen ausreichend.</p>
<p>Man muß bedenken, daß zur gleichen Zeit der Rohbau für weitere 19 DEGESCH Kreislauf-Begasungskammern (Normalgaskammern = Serientyp, s. Schrift Tesch u. Stabenow »Die kleine Testafibel über Normal-Gaskammern« [30]) im Bauwerk BW 160 des Stammlagers (Aufnahmegebäude) fertiggestellt war. Die obige Bezeichnung der Gaskammer war für Pressac eine »ungeheuerliche Fehlleistung« des Heizungssachbearbeiters der Zentralbauleitung, Jährling, einem Zivilangestellten. [31] Tatsächlich handelt es sich aber, wie bewiesen, um eine typische Fehlbeurteilung des J.-C. Pressac. Die diese Gaskammern erläuternde Schrift [28] trägt den Eingangstempel der Neubauleitung Auschwitz vom 3. Juli 1941. Wir kommen auf diesen Bauteil nochmals zurück.</p>
<p>Aus einem weiteren Absatz obigen Schreibens geht hervor, daß der Standortarzt von Kattowitz leihweise 2 fahrbare Kesselanlagen zur Verfügung gestellt hatte. Warnend berichtet Wirths am 18.04.1943 an den Kommandanten über das Kanalisationssystem in Birkenau mit dem Schluß, daß »[...] große Epidemiegefahren unvermeidlich wären.« [32]</p>
<p>In einer Besprechung mit dem <b>Amtsgruppenchef C, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Dr.-Ing. Kammler</b> und anderen, am 07.05.1943 schildert der Standortarzt unter »II. Bauten in Zuständigkeit des Standortarztes«: [33]</p>
<p>»[...] dass die Gesunderhaltung der Häftlinge für die grossen Aufgaben nicht gesichert erscheint, durch die schlechten Latrinenverhältnisse, einem unzulänglichen Kanalsystem, Mangel an Krankenbaracken und gesonderten Krankenlatrinen und dem Fehlen von Wasch-, Bade- und Entwesungsmöglichkeiten.«</p>
<p>Dr. Wirths macht die Mängel deutlich und auch klar, wie diese Zustände zu beheben wären. An dieser Stelle müssen wir den zeitgeschichtlich nicht ausreichend informierten Leser vor Fehlschlüssen warnen. Ihm könnte das Wissen über alle Schwierigkeiten, die es sowohl bei Material als auch allen anderen Notwendigkeiten zum Bau dieser Anlagen im Krieg gab, fehlen. Für jeden Ziegelstein, bildlich gemeint, brauchte man eine Genehmigung zum Bezug. Auch müssen wir darauf hinweisen, daß eine Kanalisation überhaupt in dieser Zeit bereits vorbildlich war. Mehr natürlich noch Kläranlagen, die für beide Lager mit großem Aufwand und technisch vorbildlich gebaut wurden.</p>
<p>Weiter heißt es in dem zuletzt zitierten Dokument:</p>
<p>»Der Brigadeführer nimmt die ganz besondere Dringlichkeit dieser Fragen zur Kenntnis und verspricht, alles in den Grenzen des Möglichen für die Abhilfeschaffung zu tun. Er wundert sich allerdings, dass er einerseits von zuständigen ärztlicher Seite die sanitären und hygienischen Verhältnisse in den Berichten in günstiger Weise geschildert bekommt und zum anderen unmittelbar nachher die gegenteiligen Berichte vorgelegt bekommt.«<br />
Der Leiter der ZBL (Zentralbauleitung) erhält Weisung mit Termin zum 15.05.1943 für alle angesprochenen Probleme Abhilfevorschläge vorzulegen.«</p>
<p>Es erscheint uns notwendig, bei den bestehenden Desinformationen auch einmal über die Ärzte von Auschwitz, d. h. rein über deren Tätigkeit nach den uns vorliegenden Akten zu berichten. Besser wären natürlich die hierzu im Auschwitz-Archiv liegenden Akten geeignet, aber die haben wir noch nicht eingesehen. Durch einen Arzt, der sich dieser Aufgabe einmal kurz unterzogen hat, sind wir über die Bestände unterrichtet. Nach seinen Worten: »Eine gigantische Menge.«<br />
So liegt z. B. das Krankenbuch bis zum Jahre 1943 komplett vor. Wir hoffen bald, einen Fachmann mit dieser Aufgabe betrauen zu können, um aus berufenem Munde berichten zu können.</p>
<p>Wir haben zu unserem Zweck eine eigene Akte »Standortarzt« angelegt, um den erforderlichen Überblick zu erhalten. Unsere Frage war: Wer und wie war der Standortarzt von Auschwitz? Es ist nicht möglich, einen Gesamtbericht abzugeben; er kümmerte sich nämlich um alles, was seine Aufgabe war, und um weit mehr. Wir stellen daher nur Bezüge zu den hier behandelten Themen her.</p>
<p>Es fing an bei den Abortanlagen. Hier setzte er Änderungen durch, die er für notwendig erachtete. Zum Beispiel: Deckel auf die Aborte, weil »[...] grosse Epidemiegefahren unvermeidbar wären.« [34]<br />
Bereits am 10.5.1943 ordnete der Amtschef C des WVHA diese Deckel an. [35]<br />
Es endete bei der Dachdeckung des Zigeunerkindergartens:</p>
<p>»Für die schadhaften Dächer der Kindergartenblöcke 29 und 31 im Zigeunerlager wird um 100 Rollen Dachpappe gebeten (Sehr dringend.)« [36]</p>
<p>Dazwischen erfolgte am 28.5.43 [37]  die Auswahl von 6 Umluft-Entlausungsanlagen, die &#8211; wie handschriftlich vermerkt &#8211; vom Heizungsfachmann der Bauleitung, Jährling, am 29.5.43 bestellt wurden. Weiter der Bericht über eine Wasseruntersuchung am 1.6.43 [38]  usw.</p>
<p>Dieser reichhaltige Schriftverkehr führte im Aktenplan der Zentralbauleitung (ZBL) zu eigenen Akten wie »Hygienische Verhältnisse«[39]  und anderen.</p>
<p>Sein Arbeitsbereich war so reichhaltig, daß es sich lohnen würde, eine eigene Veröffentlichung darüber zu schreiben. Selbst die Veranlassung der ständigen Untersuchungen des Häftlings-Küchenpersonals, samt Laboruntersuchungen des Stuhls usw., gehörte zu seinen Aufgaben. Dr. Wirths kümmerte sich um wirklich alles! So die Dokumente.</p>
<p>Die Mahnungen des Standortarztes steigerten sich im Verlauf der Zeit noch. Wir kommen darauf zurück. Fazit: Auch in jener Zeit gab es »Opportunisten« und »Karrieristen«. Dagegen aber, wie unser Beispiel belegt, auch Männer mit Pflichtgefühl und Rückgrat, Berufsethos und Zivilcourage. Vier Eigenschaften, die im wahrsten Sinne des Wortes, im heutigen Deutschland (West) auszusterben drohen.</p>
<p>vho.org/VffG/1998/2/Nowak2.html</p></blockquote>
<p>vho.org/VffG/1998/2/Image4.gif</p>
<p>vho.org/VffG/1998/2/Image5.gif</p>
<p>vho.org/VffG/1998/2/Image6.gif</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Kunz</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/neue-attraktion-im-wachsfigurenkabinett-221208_20675.html/comment-page-2#comment-410827</link>
		<dc:creator>Kunz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 14:38:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Oliver Twist (53):
Wenigstens hast Du meinen Beitrag kapiert, auch wenn Du ein Holojaner bist. Es lässt sich  sicherlich darüber streiten, was Kinder in Lagern zu suchen haben. Für die Erkärung, dass Zionisten die Regelungen als Zwischenstation auf dem Weg zu einer eigenen Heimstätte (wo auch immer) akzeptierten, sind sie wahrscheinlich nicht zugänglich. Wie dem auch sei: zwischen einer planmäßigen millionenfachen bewussten Ausrottung durch Gas oder eine aus heutiger Sicht unmenschlichen Unterbringung in Lagern mit teilweiser Todesfolge ist ein himmelweiter Unterschied.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Oliver Twist (53):<br />
Wenigstens hast Du meinen Beitrag kapiert, auch wenn Du ein Holojaner bist. Es lässt sich  sicherlich darüber streiten, was Kinder in Lagern zu suchen haben. Für die Erkärung, dass Zionisten die Regelungen als Zwischenstation auf dem Weg zu einer eigenen Heimstätte (wo auch immer) akzeptierten, sind sie wahrscheinlich nicht zugänglich. Wie dem auch sei: zwischen einer planmäßigen millionenfachen bewussten Ausrottung durch Gas oder eine aus heutiger Sicht unmenschlichen Unterbringung in Lagern mit teilweiser Todesfolge ist ein himmelweiter Unterschied.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Völkischer Beobachter</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/neue-attraktion-im-wachsfigurenkabinett-221208_20675.html/comment-page-2#comment-410824</link>
		<dc:creator>Völkischer Beobachter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 14:29:13 +0000</pubDate>
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		<description>Hatte wieder mal erhebliche Schwierigkeiten, folgenden Beitrag am Spamfilter vorbeizuschleusen, ich versuche es nun mal, indem ich die Links für den Filter unkenntlich mache (zum Aufrufen bitte nur http:// hinzufügen):

&lt;b&gt;@ 2. Münchner:&lt;/b&gt;

Erstens scheinen Sie nicht zu wissen, daß im Sommer 1942 eine verheerende Fleckfieberepidemie in Birkenau wütete, der sogar Angehörige der Wachtruppe zum Opfer fielen und die zur Verhängung einer Lagersperre führte (keine neuen Transporte durften eingeliefert werden und keine das Lager verlassen, dto. für die Wachmannschaft).
Diese Epidemie war der Anlaß für die Planung und Errichtung der vier neuen Krematorien in Birkenau (statt nur eines ursprünglich geplanten).
Außerdem entspann sich ein umfangreicher Schriftwechsel zwischen WVHA (Kammler), Kommandantur (Höß), Zentralbauleitung (Bischoff) und Standortarzt Dr. Wirths über Hygienemaßnahmen:
&lt;blockquote&gt;Es blieb weder bei der angegebenen Häftlingszahl, noch bei einer Seuche. Wir wollen daher - auch nur im Abriß - an Beispielen berichten, welche Konsequenzen dieser Arzt zog und wie er handelte.

Am 04.12.1942 berichtet Dr. Wirths an die Kommandantur über eine Besprechung beim Landrat des Kreises Bielitz. [29] Thema war das Fleckfieber. An dem Gespräch nahm ein größerer Personenkreis, vom Amtsarzt über die Wehrmacht bis zu Regierungsvertretern, teil. Dies zeigt, wie ernst man die Seuchenlage sah:

»Er berichtet, daß zur Zeit 3 große Entwesungs-, Brause und Sauna-Anlagen in Betrieb genommen werden konnten, und zwar 2 Anlagen für die Häftlinge und 1 Anlage für die SS-Truppen-Angehörigen. Die Kapazität dieser Anlagen beträgt in 24 Stunden 3-4.000 Mann. Von der Cyclon-B-Entwesung wurde völlig abgegangen, da es sich gezeigt hat, daß der Erfolg bei diesem Verfahren nicht 100%ig sicher ist.«

Für die Häftlinge waren die Bauwerke BW 5a und 5b gedacht [deren Baupläne uns die BLÖD-Zeitung unlängst als solche von Menschentötungsgaskammern verkaufen wollte - Sie erinnern sich: &quot;Gaskammer&quot;, &quot;Schleuse&quot;,&quot;Wasch- und Brauseraum&quot;, &quot;unreine Seite / reine Seite&quot; usw, Anm. V.B.].

Zu diesem Zeitpunkt war wohl die Kapazität für die Anzahl der Inhaftierten der Entwesungsanlagen ausreichend.

Man muß bedenken, daß zur gleichen Zeit der Rohbau für weitere 19 DEGESCH Kreislauf-Begasungskammern (Normalgaskammern = Serientyp, s. Schrift Tesch u. Stabenow »Die kleine Testafibel über Normal-Gaskammern« [30]) im Bauwerk BW 160 des Stammlagers (Aufnahmegebäude) fertiggestellt war. Die obige Bezeichnung der Gaskammer war für Pressac eine »ungeheuerliche Fehlleistung« des Heizungssachbearbeiters der Zentralbauleitung, Jährling, einem Zivilangestellten. [31] Tatsächlich handelt es sich aber, wie bewiesen, um eine typische Fehlbeurteilung des J.-C. Pressac. Die diese Gaskammern erläuternde Schrift [28] trägt den Eingangstempel der Neubauleitung Auschwitz vom 3. Juli 1941. Wir kommen auf diesen Bauteil nochmals zurück.

Aus einem weiteren Absatz obigen Schreibens geht hervor, daß der Standortarzt von Kattowitz leihweise 2 fahrbare Kesselanlagen zur Verfügung gestellt hatte. Warnend berichtet Wirths am 18.04.1943 an den Kommandanten über das Kanalisationssystem in Birkenau mit dem Schluß, daß »[...] große Epidemiegefahren unvermeidlich wären.« [32]

In einer Besprechung mit dem &lt;b&gt;Amtsgruppenchef C, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Dr.-Ing. Kammler&lt;/b&gt; und anderen, am 07.05.1943 schildert der Standortarzt unter »II. Bauten in Zuständigkeit des Standortarztes«: [33]

»[...] dass die Gesunderhaltung der Häftlinge für die grossen Aufgaben nicht gesichert erscheint, durch die schlechten Latrinenverhältnisse, einem unzulänglichen Kanalsystem, Mangel an Krankenbaracken und gesonderten Krankenlatrinen und dem Fehlen von Wasch-, Bade- und Entwesungsmöglichkeiten.«

Dr. Wirths macht die Mängel deutlich und auch klar, wie diese Zustände zu beheben wären. An dieser Stelle müssen wir den zeitgeschichtlich nicht ausreichend informierten Leser vor Fehlschlüssen warnen. Ihm könnte das Wissen über alle Schwierigkeiten, die es sowohl bei Material als auch allen anderen Notwendigkeiten zum Bau dieser Anlagen im Krieg gab, fehlen. Für jeden Ziegelstein, bildlich gemeint, brauchte man eine Genehmigung zum Bezug. Auch müssen wir darauf hinweisen, daß eine Kanalisation überhaupt in dieser Zeit bereits vorbildlich war. Mehr natürlich noch Kläranlagen, die für beide Lager mit großem Aufwand und technisch vorbildlich gebaut wurden.

Weiter heißt es in dem zuletzt zitierten Dokument:

»Der Brigadeführer nimmt die ganz besondere Dringlichkeit dieser Fragen zur Kenntnis und verspricht, alles in den Grenzen des Möglichen für die Abhilfeschaffung zu tun. Er wundert sich allerdings, dass er einerseits von zuständigen ärztlicher Seite die sanitären und hygienischen Verhältnisse in den Berichten in günstiger Weise geschildert bekommt und zum anderen unmittelbar nachher die gegenteiligen Berichte vorgelegt bekommt.« 
Der Leiter der ZBL (Zentralbauleitung) erhält Weisung mit Termin zum 15.05.1943 für alle angesprochenen Probleme Abhilfevorschläge vorzulegen.«

Es erscheint uns notwendig, bei den bestehenden Desinformationen auch einmal über die Ärzte von Auschwitz, d. h. rein über deren Tätigkeit nach den uns vorliegenden Akten zu berichten. Besser wären natürlich die hierzu im Auschwitz-Archiv liegenden Akten geeignet, aber die haben wir noch nicht eingesehen. Durch einen Arzt, der sich dieser Aufgabe einmal kurz unterzogen hat, sind wir über die Bestände unterrichtet. Nach seinen Worten: »Eine gigantische Menge.«
So liegt z. B. das Krankenbuch bis zum Jahre 1943 komplett vor. Wir hoffen bald, einen Fachmann mit dieser Aufgabe betrauen zu können, um aus berufenem Munde berichten zu können.

Wir haben zu unserem Zweck eine eigene Akte »Standortarzt« angelegt, um den erforderlichen Überblick zu erhalten. Unsere Frage war: Wer und wie war der Standortarzt von Auschwitz? Es ist nicht möglich, einen Gesamtbericht abzugeben; er kümmerte sich nämlich um alles, was seine Aufgabe war, und um weit mehr. Wir stellen daher nur Bezüge zu den hier behandelten Themen her.

Es fing an bei den Abortanlagen. Hier setzte er Änderungen durch, die er für notwendig erachtete. Zum Beispiel: Deckel auf die Aborte, weil »[...] grosse Epidemiegefahren unvermeidbar wären.« [34]
Bereits am 10.5.1943 ordnete der Amtschef C des WVHA diese Deckel an. [35]
Es endete bei der Dachdeckung des Zigeunerkindergartens:

»Für die schadhaften Dächer der Kindergartenblöcke 29 und 31 im Zigeunerlager wird um 100 Rollen Dachpappe gebeten (Sehr dringend.)« [36]

Dazwischen erfolgte am 28.5.43 [37]  die Auswahl von 6 Umluft-Entlausungsanlagen, die - wie handschriftlich vermerkt - vom Heizungsfachmann der Bauleitung, Jährling, am 29.5.43 bestellt wurden. Weiter der Bericht über eine Wasseruntersuchung am 1.6.43 [38]  usw.

Dieser reichhaltige Schriftverkehr führte im Aktenplan der Zentralbauleitung (ZBL) zu eigenen Akten wie »Hygienische Verhältnisse«[39]  und anderen.

Sein Arbeitsbereich war so reichhaltig, daß es sich lohnen würde, eine eigene Veröffentlichung darüber zu schreiben. Selbst die Veranlassung der ständigen Untersuchungen des Häftlings-Küchenpersonals, samt Laboruntersuchungen des Stuhls usw., gehörte zu seinen Aufgaben. Dr. Wirths kümmerte sich um wirklich alles! So die Dokumente.

Die Mahnungen des Standortarztes steigerten sich im Verlauf der Zeit noch. Wir kommen darauf zurück. Fazit: Auch in jener Zeit gab es »Opportunisten« und »Karrieristen«. Dagegen aber, wie unser Beispiel belegt, auch Männer mit Pflichtgefühl und Rückgrat, Berufsethos und Zivilcourage. Vier Eigenschaften, die im wahrsten Sinne des Wortes, im heutigen Deutschland (West) auszusterben drohen.

www.vho.org/VffG/1998/2/Nowak2.html&lt;/blockquote&gt;

http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image4.gif

www.vho.org/VffG/1998/2/Image5.gif

www.vho.org/VffG/1998/2/Image6.gif

www.vho.org/VffG/1998/4/Image1.gif

www.vho.org/VffG/1998/4/Image2.gif

Zweitens wurde Kramer ganz eindeutig gefoltert (und danach zum Tode verurteilt und hingerichtet, damit er später nicht mehr widerrufen konnte). Es gibt ein Foto von ihm mit vollkommen zerschundenem und zerschlagenem Gesicht.

Außerdem hatten wir das doch schon mal &#8594; &lt;a href=&quot;http://de.altermedia.info/general/hakenkreuzattacke-nach-rasierklingen-nun-angriff-der-filzstifte-261107_12042.html#comment-190836&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; diskutiert (lesen Sie doch nochmal die Passage über die zwei Aussagen von Kramer und den Hetzartikel in der &quot;Neuen Saarbrücker Zeitung&quot; vom 31.8.1945, den ich dort zitiert hatte.

So, nun ist Schluß für heute:

Ich wünsche Ihnen und allen anderen Kommentatoren und Mitlesern ein frohes Weihnachtsfest!

Wo verbringt ein &quot;am Existenzmaximum&quot; lebender eigentlich die Feiertage? Tirol? Von der &quot;Problematik mehrerer Wohnsitze&quot; haben Sie hier ja schon mal geschrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte wieder mal erhebliche Schwierigkeiten, folgenden Beitrag am Spamfilter vorbeizuschleusen, ich versuche es nun mal, indem ich die Links für den Filter unkenntlich mache (zum Aufrufen bitte nur http:// hinzufügen):</p>
<p><b>@ 2. Münchner:</b></p>
<p>Erstens scheinen Sie nicht zu wissen, daß im Sommer 1942 eine verheerende Fleckfieberepidemie in Birkenau wütete, der sogar Angehörige der Wachtruppe zum Opfer fielen und die zur Verhängung einer Lagersperre führte (keine neuen Transporte durften eingeliefert werden und keine das Lager verlassen, dto. für die Wachmannschaft).<br />
Diese Epidemie war der Anlaß für die Planung und Errichtung der vier neuen Krematorien in Birkenau (statt nur eines ursprünglich geplanten).<br />
Außerdem entspann sich ein umfangreicher Schriftwechsel zwischen WVHA (Kammler), Kommandantur (Höß), Zentralbauleitung (Bischoff) und Standortarzt Dr. Wirths über Hygienemaßnahmen:</p>
<blockquote><p>Es blieb weder bei der angegebenen Häftlingszahl, noch bei einer Seuche. Wir wollen daher &#8211; auch nur im Abriß &#8211; an Beispielen berichten, welche Konsequenzen dieser Arzt zog und wie er handelte.</p>
<p>Am 04.12.1942 berichtet Dr. Wirths an die Kommandantur über eine Besprechung beim Landrat des Kreises Bielitz. [29] Thema war das Fleckfieber. An dem Gespräch nahm ein größerer Personenkreis, vom Amtsarzt über die Wehrmacht bis zu Regierungsvertretern, teil. Dies zeigt, wie ernst man die Seuchenlage sah:</p>
<p>»Er berichtet, daß zur Zeit 3 große Entwesungs-, Brause und Sauna-Anlagen in Betrieb genommen werden konnten, und zwar 2 Anlagen für die Häftlinge und 1 Anlage für die SS-Truppen-Angehörigen. Die Kapazität dieser Anlagen beträgt in 24 Stunden 3-4.000 Mann. Von der Cyclon-B-Entwesung wurde völlig abgegangen, da es sich gezeigt hat, daß der Erfolg bei diesem Verfahren nicht 100%ig sicher ist.«</p>
<p>Für die Häftlinge waren die Bauwerke BW 5a und 5b gedacht [deren Baupläne uns die BLÖD-Zeitung unlängst als solche von Menschentötungsgaskammern verkaufen wollte - Sie erinnern sich: "Gaskammer", "Schleuse","Wasch- und Brauseraum", "unreine Seite / reine Seite" usw, Anm. V.B.].</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt war wohl die Kapazität für die Anzahl der Inhaftierten der Entwesungsanlagen ausreichend.</p>
<p>Man muß bedenken, daß zur gleichen Zeit der Rohbau für weitere 19 DEGESCH Kreislauf-Begasungskammern (Normalgaskammern = Serientyp, s. Schrift Tesch u. Stabenow »Die kleine Testafibel über Normal-Gaskammern« [30]) im Bauwerk BW 160 des Stammlagers (Aufnahmegebäude) fertiggestellt war. Die obige Bezeichnung der Gaskammer war für Pressac eine »ungeheuerliche Fehlleistung« des Heizungssachbearbeiters der Zentralbauleitung, Jährling, einem Zivilangestellten. [31] Tatsächlich handelt es sich aber, wie bewiesen, um eine typische Fehlbeurteilung des J.-C. Pressac. Die diese Gaskammern erläuternde Schrift [28] trägt den Eingangstempel der Neubauleitung Auschwitz vom 3. Juli 1941. Wir kommen auf diesen Bauteil nochmals zurück.</p>
<p>Aus einem weiteren Absatz obigen Schreibens geht hervor, daß der Standortarzt von Kattowitz leihweise 2 fahrbare Kesselanlagen zur Verfügung gestellt hatte. Warnend berichtet Wirths am 18.04.1943 an den Kommandanten über das Kanalisationssystem in Birkenau mit dem Schluß, daß »[...] große Epidemiegefahren unvermeidlich wären.« [32]</p>
<p>In einer Besprechung mit dem <b>Amtsgruppenchef C, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Dr.-Ing. Kammler</b> und anderen, am 07.05.1943 schildert der Standortarzt unter »II. Bauten in Zuständigkeit des Standortarztes«: [33]</p>
<p>»[...] dass die Gesunderhaltung der Häftlinge für die grossen Aufgaben nicht gesichert erscheint, durch die schlechten Latrinenverhältnisse, einem unzulänglichen Kanalsystem, Mangel an Krankenbaracken und gesonderten Krankenlatrinen und dem Fehlen von Wasch-, Bade- und Entwesungsmöglichkeiten.«</p>
<p>Dr. Wirths macht die Mängel deutlich und auch klar, wie diese Zustände zu beheben wären. An dieser Stelle müssen wir den zeitgeschichtlich nicht ausreichend informierten Leser vor Fehlschlüssen warnen. Ihm könnte das Wissen über alle Schwierigkeiten, die es sowohl bei Material als auch allen anderen Notwendigkeiten zum Bau dieser Anlagen im Krieg gab, fehlen. Für jeden Ziegelstein, bildlich gemeint, brauchte man eine Genehmigung zum Bezug. Auch müssen wir darauf hinweisen, daß eine Kanalisation überhaupt in dieser Zeit bereits vorbildlich war. Mehr natürlich noch Kläranlagen, die für beide Lager mit großem Aufwand und technisch vorbildlich gebaut wurden.</p>
<p>Weiter heißt es in dem zuletzt zitierten Dokument:</p>
<p>»Der Brigadeführer nimmt die ganz besondere Dringlichkeit dieser Fragen zur Kenntnis und verspricht, alles in den Grenzen des Möglichen für die Abhilfeschaffung zu tun. Er wundert sich allerdings, dass er einerseits von zuständigen ärztlicher Seite die sanitären und hygienischen Verhältnisse in den Berichten in günstiger Weise geschildert bekommt und zum anderen unmittelbar nachher die gegenteiligen Berichte vorgelegt bekommt.«<br />
Der Leiter der ZBL (Zentralbauleitung) erhält Weisung mit Termin zum 15.05.1943 für alle angesprochenen Probleme Abhilfevorschläge vorzulegen.«</p>
<p>Es erscheint uns notwendig, bei den bestehenden Desinformationen auch einmal über die Ärzte von Auschwitz, d. h. rein über deren Tätigkeit nach den uns vorliegenden Akten zu berichten. Besser wären natürlich die hierzu im Auschwitz-Archiv liegenden Akten geeignet, aber die haben wir noch nicht eingesehen. Durch einen Arzt, der sich dieser Aufgabe einmal kurz unterzogen hat, sind wir über die Bestände unterrichtet. Nach seinen Worten: »Eine gigantische Menge.«<br />
So liegt z. B. das Krankenbuch bis zum Jahre 1943 komplett vor. Wir hoffen bald, einen Fachmann mit dieser Aufgabe betrauen zu können, um aus berufenem Munde berichten zu können.</p>
<p>Wir haben zu unserem Zweck eine eigene Akte »Standortarzt« angelegt, um den erforderlichen Überblick zu erhalten. Unsere Frage war: Wer und wie war der Standortarzt von Auschwitz? Es ist nicht möglich, einen Gesamtbericht abzugeben; er kümmerte sich nämlich um alles, was seine Aufgabe war, und um weit mehr. Wir stellen daher nur Bezüge zu den hier behandelten Themen her.</p>
<p>Es fing an bei den Abortanlagen. Hier setzte er Änderungen durch, die er für notwendig erachtete. Zum Beispiel: Deckel auf die Aborte, weil »[...] grosse Epidemiegefahren unvermeidbar wären.« [34]<br />
Bereits am 10.5.1943 ordnete der Amtschef C des WVHA diese Deckel an. [35]<br />
Es endete bei der Dachdeckung des Zigeunerkindergartens:</p>
<p>»Für die schadhaften Dächer der Kindergartenblöcke 29 und 31 im Zigeunerlager wird um 100 Rollen Dachpappe gebeten (Sehr dringend.)« [36]</p>
<p>Dazwischen erfolgte am 28.5.43 [37]  die Auswahl von 6 Umluft-Entlausungsanlagen, die &#8211; wie handschriftlich vermerkt &#8211; vom Heizungsfachmann der Bauleitung, Jährling, am 29.5.43 bestellt wurden. Weiter der Bericht über eine Wasseruntersuchung am 1.6.43 [38]  usw.</p>
<p>Dieser reichhaltige Schriftverkehr führte im Aktenplan der Zentralbauleitung (ZBL) zu eigenen Akten wie »Hygienische Verhältnisse«[39]  und anderen.</p>
<p>Sein Arbeitsbereich war so reichhaltig, daß es sich lohnen würde, eine eigene Veröffentlichung darüber zu schreiben. Selbst die Veranlassung der ständigen Untersuchungen des Häftlings-Küchenpersonals, samt Laboruntersuchungen des Stuhls usw., gehörte zu seinen Aufgaben. Dr. Wirths kümmerte sich um wirklich alles! So die Dokumente.</p>
<p>Die Mahnungen des Standortarztes steigerten sich im Verlauf der Zeit noch. Wir kommen darauf zurück. Fazit: Auch in jener Zeit gab es »Opportunisten« und »Karrieristen«. Dagegen aber, wie unser Beispiel belegt, auch Männer mit Pflichtgefühl und Rückgrat, Berufsethos und Zivilcourage. Vier Eigenschaften, die im wahrsten Sinne des Wortes, im heutigen Deutschland (West) auszusterben drohen.</p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/2/Nowak2.html" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/2/Nowak2.html</a></p></blockquote>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image4.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image4.gif</a></p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image5.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image5.gif</a></p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image6.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image6.gif</a></p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image1.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image1.gif</a></p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image2.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image2.gif</a></p>
<p>Zweitens wurde Kramer ganz eindeutig gefoltert (und danach zum Tode verurteilt und hingerichtet, damit er später nicht mehr widerrufen konnte). Es gibt ein Foto von ihm mit vollkommen zerschundenem und zerschlagenem Gesicht.</p>
<p>Außerdem hatten wir das doch schon mal &#8594; <a href="http://de.altermedia.info/general/hakenkreuzattacke-nach-rasierklingen-nun-angriff-der-filzstifte-261107_12042.html#comment-190836" rel="nofollow">hier</a> diskutiert (lesen Sie doch nochmal die Passage über die zwei Aussagen von Kramer und den Hetzartikel in der &#8220;Neuen Saarbrücker Zeitung&#8221; vom 31.8.1945, den ich dort zitiert hatte.</p>
<p>So, nun ist Schluß für heute:</p>
<p>Ich wünsche Ihnen und allen anderen Kommentatoren und Mitlesern ein frohes Weihnachtsfest!</p>
<p>Wo verbringt ein &#8220;am Existenzmaximum&#8221; lebender eigentlich die Feiertage? Tirol? Von der &#8220;Problematik mehrerer Wohnsitze&#8221; haben Sie hier ja schon mal geschrieben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Völkischer Beobachter</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/neue-attraktion-im-wachsfigurenkabinett-221208_20675.html/comment-page-2#comment-410821</link>
		<dc:creator>Völkischer Beobachter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 14:19:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://de.altermedia.info/?p=20675#comment-410821</guid>
		<description>@ 2. Münchner:

Erstens scheinen Sie nicht zu wissen, daß im Sommer 1942 eine verheerende Fleckfieberepidemie in Birkenau wütete, der sogar Angehörige der Wachtruppe zum Opfer fielen und die zur Verhängung einer Lagersperre führte (keine neuen Transporte durften eingeliefert werden und keine das Lager verlassen, dto. für die Wachmannschaft).
Diese Epidemie war der Anlaß für die Planung und Errichtung der vier neuen Krematorien in Birkenau (statt nur eines ursprünglich geplanten).
Außerdem entspann sich ein umfangreicher Schriftwechsel zwischen WVHA (Kammler), Kommandantur (Höß), Zentralbauleitung (Bischoff) und Standortarzt Dr. Wirths über Hygienemaßnahmen:
&lt;blockquote&gt;Es blieb weder bei der angegebenen Häftlingszahl, noch bei einer Seuche. Wir wollen daher - auch nur im Abriß - an Beispielen berichten, welche Konsequenzen dieser Arzt zog und wie er handelte.

Am 04.12.1942 berichtet Dr. Wirths an die Kommandantur über eine Besprechung beim Landrat des Kreises Bielitz. [29] Thema war das Fleckfieber. An dem Gespräch nahm ein größerer Personenkreis, vom Amtsarzt über die Wehrmacht bis zu Regierungsvertretern, teil. Dies zeigt, wie ernst man die Seuchenlage sah:

»Er berichtet, daß zur Zeit 3 große Entwesungs-, Brause und Sauna-Anlagen in Betrieb genommen werden konnten, und zwar 2 Anlagen für die Häftlinge und 1 Anlage für die SS-Truppen-Angehörigen. Die Kapazität dieser Anlagen beträgt in 24 Stunden 3-4.000 Mann. Von der Cyclon-B-Entwesung wurde völlig abgegangen, da es sich gezeigt hat, daß der Erfolg bei diesem Verfahren nicht 100%ig sicher ist.«

Für die Häftlinge waren die Bauwerke BW 5a und 5b gedacht [deren Baupläne uns die BLÖD-Zeitung unlängst als solche von Menschentötungsgaskammern verkaufen wollte - Sie erinnern sich: &quot;Gaskammer&quot;, &quot;Schleuse&quot;,&quot;Wasch- und Brauseraum&quot;, &quot;unreine Seite / reine Seite&quot; usw, Anm. V.B.].

Zu diesem Zeitpunkt war wohl die Kapazität für die Anzahl der Inhaftierten der Entwesungsanlagen ausreichend.

Man muß bedenken, daß zur gleichen Zeit der Rohbau für weitere 19 DEGESCH Kreislauf-Begasungskammern (Normalgaskammern = Serientyp, s. Schrift Tesch u. Stabenow »Die kleine Testafibel über Normal-Gaskammern« [30]) im Bauwerk BW 160 des Stammlagers (Aufnahmegebäude) fertiggestellt war. Die obige Bezeichnung der Gaskammer war für Pressac eine »ungeheuerliche Fehlleistung« des Heizungssachbearbeiters der Zentralbauleitung, Jährling, einem Zivilangestellten. [31] Tatsächlich handelt es sich aber, wie bewiesen, um eine typische Fehlbeurteilung des J.-C. Pressac. Die diese Gaskammern erläuternde Schrift [28] trägt den Eingangstempel der Neubauleitung Auschwitz vom 3. Juli 1941. Wir kommen auf diesen Bauteil nochmals zurück.

Aus einem weiteren Absatz obigen Schreibens geht hervor, daß der Standortarzt von Kattowitz leihweise 2 fahrbare Kesselanlagen zur Verfügung gestellt hatte. Warnend berichtet Wirths am 18.04.1943 an den Kommandanten über das Kanalisationssystem in Birkenau mit dem Schluß, daß »[...] große Epidemiegefahren unvermeidlich wären.« [32]

In einer Besprechung mit dem &lt;b&gt;Amtsgruppenchef C, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Dr.-Ing. Kammler&lt;/b&gt; und anderen, am 07.05.1943 schildert der Standortarzt unter »II. Bauten in Zuständigkeit des Standortarztes«: [33]

»[...] dass die Gesunderhaltung der Häftlinge für die grossen Aufgaben nicht gesichert erscheint, durch die schlechten Latrinenverhältnisse, einem unzulänglichen Kanalsystem, Mangel an Krankenbaracken und gesonderten Krankenlatrinen und dem Fehlen von Wasch-, Bade- und Entwesungsmöglichkeiten.«

Dr. Wirths macht die Mängel deutlich und auch klar, wie diese Zustände zu beheben wären. An dieser Stelle müssen wir den zeitgeschichtlich nicht ausreichend informierten Leser vor Fehlschlüssen warnen. Ihm könnte das Wissen über alle Schwierigkeiten, die es sowohl bei Material als auch allen anderen Notwendigkeiten zum Bau dieser Anlagen im Krieg gab, fehlen. Für jeden Ziegelstein, bildlich gemeint, brauchte man eine Genehmigung zum Bezug. Auch müssen wir darauf hinweisen, daß eine Kanalisation überhaupt in dieser Zeit bereits vorbildlich war. Mehr natürlich noch Kläranlagen, die für beide Lager mit großem Aufwand und technisch vorbildlich gebaut wurden.

Weiter heißt es in dem zuletzt zitierten Dokument:

»Der Brigadeführer nimmt die ganz besondere Dringlichkeit dieser Fragen zur Kenntnis und verspricht, alles in den Grenzen des Möglichen für die Abhilfeschaffung zu tun. Er wundert sich allerdings, dass er einerseits von zuständigen ärztlicher Seite die sanitären und hygienischen Verhältnisse in den Berichten in günstiger Weise geschildert bekommt und zum anderen unmittelbar nachher die gegenteiligen Berichte vorgelegt bekommt.« 
Der Leiter der ZBL (Zentralbauleitung) erhält Weisung mit Termin zum 15.05.1943 für alle angesprochenen Probleme Abhilfevorschläge vorzulegen.«

Es erscheint uns notwendig, bei den bestehenden Desinformationen auch einmal über die Ärzte von Auschwitz, d. h. rein über deren Tätigkeit nach den uns vorliegenden Akten zu berichten. Besser wären natürlich die hierzu im Auschwitz-Archiv liegenden Akten geeignet, aber die haben wir noch nicht eingesehen. Durch einen Arzt, der sich dieser Aufgabe einmal kurz unterzogen hat, sind wir über die Bestände unterrichtet. Nach seinen Worten: »Eine gigantische Menge.«
So liegt z. B. das Krankenbuch bis zum Jahre 1943 komplett vor. Wir hoffen bald, einen Fachmann mit dieser Aufgabe betrauen zu können, um aus berufenem Munde berichten zu können.

Wir haben zu unserem Zweck eine eigene Akte »Standortarzt« angelegt, um den erforderlichen Überblick zu erhalten. Unsere Frage war: Wer und wie war der Standortarzt von Auschwitz? Es ist nicht möglich, einen Gesamtbericht abzugeben; er kümmerte sich nämlich um alles, was seine Aufgabe war, und um weit mehr. Wir stellen daher nur Bezüge zu den hier behandelten Themen her.

Es fing an bei den Abortanlagen. Hier setzte er Änderungen durch, die er für notwendig erachtete. Zum Beispiel: Deckel auf die Aborte, weil »[...] grosse Epidemiegefahren unvermeidbar wären.« [34]
Bereits am 10.5.1943 ordnete der Amtschef C des WVHA diese Deckel an. [35]
Es endete bei der Dachdeckung des Zigeunerkindergartens:

»Für die schadhaften Dächer der Kindergartenblöcke 29 und 31 im Zigeunerlager wird um 100 Rollen Dachpappe gebeten (Sehr dringend.)« [36]

Dazwischen erfolgte am 28.5.43 [37]  die Auswahl von 6 Umluft-Entlausungsanlagen, die - wie handschriftlich vermerkt - vom Heizungsfachmann der Bauleitung, Jährling, am 29.5.43 bestellt wurden. Weiter der Bericht über eine Wasseruntersuchung am 1.6.43 [38]  usw.

Dieser reichhaltige Schriftverkehr führte im Aktenplan der Zentralbauleitung (ZBL) zu eigenen Akten wie »Hygienische Verhältnisse«[39]  und anderen.

Sein Arbeitsbereich war so reichhaltig, daß es sich lohnen würde, eine eigene Veröffentlichung darüber zu schreiben. Selbst die Veranlassung der ständigen Untersuchungen des Häftlings-Küchenpersonals, samt Laboruntersuchungen des Stuhls usw., gehörte zu seinen Aufgaben. Dr. Wirths kümmerte sich um wirklich alles! So die Dokumente.

Die Mahnungen des Standortarztes steigerten sich im Verlauf der Zeit noch. Wir kommen darauf zurück. Fazit: Auch in jener Zeit gab es »Opportunisten« und »Karrieristen«. Dagegen aber, wie unser Beispiel belegt, auch Männer mit Pflichtgefühl und Rückgrat, Berufsethos und Zivilcourage. Vier Eigenschaften, die im wahrsten Sinne des Wortes, im heutigen Deutschland (West) auszusterben drohen.

http://www.vho.org/VffG/1998/2/Nowak2.html&lt;/blockquote&gt;

http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image4.gif

http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image5.gif

http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image6.gif

http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image1.gif

http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image2.gif

Zweitens wurde Kramer ganz eindeutig gefoltert (und danach zum Tode verurteilt und hingerichtet, damit er später nicht mehr widerrufen konnte). Es gibt ein Foto von ihm mit vollkommen zerschundenem und zerschlagenem Gesicht.

Außerdem hatten wir das doch schon mal &#8594; &lt;a href=&quot;http://de.altermedia.info/general/hakenkreuzattacke-nach-rasierklingen-nun-angriff-der-filzstifte-261107_12042.html#comment-190836&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; diskutiert (lesen Sie doch nochmal die Passage über die zwei Aussagen von Kramer und den Hetzartikel in der &quot;Neuen Saarbrücker Zeitung&quot; vom 31.8.1945, den ich dort zitiert hatte.

So, nun ist Schluß für heute:

Ich wünsche Ihnen und allen anderen Kommentatoren und Mitlesern ein frohes Weihnachtsfest!

Wo verbringt ein &quot;am Existenzmaximum&quot; lebender eigentlich die Feiertage? Tirol? Von der &quot;Problematik mehrerer Wohnsitze&quot; haben Sie hier ja schon mal geschrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 2. Münchner:</p>
<p>Erstens scheinen Sie nicht zu wissen, daß im Sommer 1942 eine verheerende Fleckfieberepidemie in Birkenau wütete, der sogar Angehörige der Wachtruppe zum Opfer fielen und die zur Verhängung einer Lagersperre führte (keine neuen Transporte durften eingeliefert werden und keine das Lager verlassen, dto. für die Wachmannschaft).<br />
Diese Epidemie war der Anlaß für die Planung und Errichtung der vier neuen Krematorien in Birkenau (statt nur eines ursprünglich geplanten).<br />
Außerdem entspann sich ein umfangreicher Schriftwechsel zwischen WVHA (Kammler), Kommandantur (Höß), Zentralbauleitung (Bischoff) und Standortarzt Dr. Wirths über Hygienemaßnahmen:</p>
<blockquote><p>Es blieb weder bei der angegebenen Häftlingszahl, noch bei einer Seuche. Wir wollen daher &#8211; auch nur im Abriß &#8211; an Beispielen berichten, welche Konsequenzen dieser Arzt zog und wie er handelte.</p>
<p>Am 04.12.1942 berichtet Dr. Wirths an die Kommandantur über eine Besprechung beim Landrat des Kreises Bielitz. [29] Thema war das Fleckfieber. An dem Gespräch nahm ein größerer Personenkreis, vom Amtsarzt über die Wehrmacht bis zu Regierungsvertretern, teil. Dies zeigt, wie ernst man die Seuchenlage sah:</p>
<p>»Er berichtet, daß zur Zeit 3 große Entwesungs-, Brause und Sauna-Anlagen in Betrieb genommen werden konnten, und zwar 2 Anlagen für die Häftlinge und 1 Anlage für die SS-Truppen-Angehörigen. Die Kapazität dieser Anlagen beträgt in 24 Stunden 3-4.000 Mann. Von der Cyclon-B-Entwesung wurde völlig abgegangen, da es sich gezeigt hat, daß der Erfolg bei diesem Verfahren nicht 100%ig sicher ist.«</p>
<p>Für die Häftlinge waren die Bauwerke BW 5a und 5b gedacht [deren Baupläne uns die BLÖD-Zeitung unlängst als solche von Menschentötungsgaskammern verkaufen wollte - Sie erinnern sich: "Gaskammer", "Schleuse","Wasch- und Brauseraum", "unreine Seite / reine Seite" usw, Anm. V.B.].</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt war wohl die Kapazität für die Anzahl der Inhaftierten der Entwesungsanlagen ausreichend.</p>
<p>Man muß bedenken, daß zur gleichen Zeit der Rohbau für weitere 19 DEGESCH Kreislauf-Begasungskammern (Normalgaskammern = Serientyp, s. Schrift Tesch u. Stabenow »Die kleine Testafibel über Normal-Gaskammern« [30]) im Bauwerk BW 160 des Stammlagers (Aufnahmegebäude) fertiggestellt war. Die obige Bezeichnung der Gaskammer war für Pressac eine »ungeheuerliche Fehlleistung« des Heizungssachbearbeiters der Zentralbauleitung, Jährling, einem Zivilangestellten. [31] Tatsächlich handelt es sich aber, wie bewiesen, um eine typische Fehlbeurteilung des J.-C. Pressac. Die diese Gaskammern erläuternde Schrift [28] trägt den Eingangstempel der Neubauleitung Auschwitz vom 3. Juli 1941. Wir kommen auf diesen Bauteil nochmals zurück.</p>
<p>Aus einem weiteren Absatz obigen Schreibens geht hervor, daß der Standortarzt von Kattowitz leihweise 2 fahrbare Kesselanlagen zur Verfügung gestellt hatte. Warnend berichtet Wirths am 18.04.1943 an den Kommandanten über das Kanalisationssystem in Birkenau mit dem Schluß, daß »[...] große Epidemiegefahren unvermeidlich wären.« [32]</p>
<p>In einer Besprechung mit dem <b>Amtsgruppenchef C, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Dr.-Ing. Kammler</b> und anderen, am 07.05.1943 schildert der Standortarzt unter »II. Bauten in Zuständigkeit des Standortarztes«: [33]</p>
<p>»[...] dass die Gesunderhaltung der Häftlinge für die grossen Aufgaben nicht gesichert erscheint, durch die schlechten Latrinenverhältnisse, einem unzulänglichen Kanalsystem, Mangel an Krankenbaracken und gesonderten Krankenlatrinen und dem Fehlen von Wasch-, Bade- und Entwesungsmöglichkeiten.«</p>
<p>Dr. Wirths macht die Mängel deutlich und auch klar, wie diese Zustände zu beheben wären. An dieser Stelle müssen wir den zeitgeschichtlich nicht ausreichend informierten Leser vor Fehlschlüssen warnen. Ihm könnte das Wissen über alle Schwierigkeiten, die es sowohl bei Material als auch allen anderen Notwendigkeiten zum Bau dieser Anlagen im Krieg gab, fehlen. Für jeden Ziegelstein, bildlich gemeint, brauchte man eine Genehmigung zum Bezug. Auch müssen wir darauf hinweisen, daß eine Kanalisation überhaupt in dieser Zeit bereits vorbildlich war. Mehr natürlich noch Kläranlagen, die für beide Lager mit großem Aufwand und technisch vorbildlich gebaut wurden.</p>
<p>Weiter heißt es in dem zuletzt zitierten Dokument:</p>
<p>»Der Brigadeführer nimmt die ganz besondere Dringlichkeit dieser Fragen zur Kenntnis und verspricht, alles in den Grenzen des Möglichen für die Abhilfeschaffung zu tun. Er wundert sich allerdings, dass er einerseits von zuständigen ärztlicher Seite die sanitären und hygienischen Verhältnisse in den Berichten in günstiger Weise geschildert bekommt und zum anderen unmittelbar nachher die gegenteiligen Berichte vorgelegt bekommt.«<br />
Der Leiter der ZBL (Zentralbauleitung) erhält Weisung mit Termin zum 15.05.1943 für alle angesprochenen Probleme Abhilfevorschläge vorzulegen.«</p>
<p>Es erscheint uns notwendig, bei den bestehenden Desinformationen auch einmal über die Ärzte von Auschwitz, d. h. rein über deren Tätigkeit nach den uns vorliegenden Akten zu berichten. Besser wären natürlich die hierzu im Auschwitz-Archiv liegenden Akten geeignet, aber die haben wir noch nicht eingesehen. Durch einen Arzt, der sich dieser Aufgabe einmal kurz unterzogen hat, sind wir über die Bestände unterrichtet. Nach seinen Worten: »Eine gigantische Menge.«<br />
So liegt z. B. das Krankenbuch bis zum Jahre 1943 komplett vor. Wir hoffen bald, einen Fachmann mit dieser Aufgabe betrauen zu können, um aus berufenem Munde berichten zu können.</p>
<p>Wir haben zu unserem Zweck eine eigene Akte »Standortarzt« angelegt, um den erforderlichen Überblick zu erhalten. Unsere Frage war: Wer und wie war der Standortarzt von Auschwitz? Es ist nicht möglich, einen Gesamtbericht abzugeben; er kümmerte sich nämlich um alles, was seine Aufgabe war, und um weit mehr. Wir stellen daher nur Bezüge zu den hier behandelten Themen her.</p>
<p>Es fing an bei den Abortanlagen. Hier setzte er Änderungen durch, die er für notwendig erachtete. Zum Beispiel: Deckel auf die Aborte, weil »[...] grosse Epidemiegefahren unvermeidbar wären.« [34]<br />
Bereits am 10.5.1943 ordnete der Amtschef C des WVHA diese Deckel an. [35]<br />
Es endete bei der Dachdeckung des Zigeunerkindergartens:</p>
<p>»Für die schadhaften Dächer der Kindergartenblöcke 29 und 31 im Zigeunerlager wird um 100 Rollen Dachpappe gebeten (Sehr dringend.)« [36]</p>
<p>Dazwischen erfolgte am 28.5.43 [37]  die Auswahl von 6 Umluft-Entlausungsanlagen, die &#8211; wie handschriftlich vermerkt &#8211; vom Heizungsfachmann der Bauleitung, Jährling, am 29.5.43 bestellt wurden. Weiter der Bericht über eine Wasseruntersuchung am 1.6.43 [38]  usw.</p>
<p>Dieser reichhaltige Schriftverkehr führte im Aktenplan der Zentralbauleitung (ZBL) zu eigenen Akten wie »Hygienische Verhältnisse«[39]  und anderen.</p>
<p>Sein Arbeitsbereich war so reichhaltig, daß es sich lohnen würde, eine eigene Veröffentlichung darüber zu schreiben. Selbst die Veranlassung der ständigen Untersuchungen des Häftlings-Küchenpersonals, samt Laboruntersuchungen des Stuhls usw., gehörte zu seinen Aufgaben. Dr. Wirths kümmerte sich um wirklich alles! So die Dokumente.</p>
<p>Die Mahnungen des Standortarztes steigerten sich im Verlauf der Zeit noch. Wir kommen darauf zurück. Fazit: Auch in jener Zeit gab es »Opportunisten« und »Karrieristen«. Dagegen aber, wie unser Beispiel belegt, auch Männer mit Pflichtgefühl und Rückgrat, Berufsethos und Zivilcourage. Vier Eigenschaften, die im wahrsten Sinne des Wortes, im heutigen Deutschland (West) auszusterben drohen.</p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/2/Nowak2.html" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/2/Nowak2.html</a></p></blockquote>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image4.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image4.gif</a></p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image5.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image5.gif</a></p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image6.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/2/Image6.gif</a></p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image1.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image1.gif</a></p>
<p><a href="http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image2.gif" rel="nofollow">http://www.vho.org/VffG/1998/4/Image2.gif</a></p>
<p>Zweitens wurde Kramer ganz eindeutig gefoltert (und danach zum Tode verurteilt und hingerichtet, damit er später nicht mehr widerrufen konnte). Es gibt ein Foto von ihm mit vollkommen zerschundenem und zerschlagenem Gesicht.</p>
<p>Außerdem hatten wir das doch schon mal &#8594; <a href="http://de.altermedia.info/general/hakenkreuzattacke-nach-rasierklingen-nun-angriff-der-filzstifte-261107_12042.html#comment-190836" rel="nofollow">hier</a> diskutiert (lesen Sie doch nochmal die Passage über die zwei Aussagen von Kramer und den Hetzartikel in der &#8220;Neuen Saarbrücker Zeitung&#8221; vom 31.8.1945, den ich dort zitiert hatte.</p>
<p>So, nun ist Schluß für heute:</p>
<p>Ich wünsche Ihnen und allen anderen Kommentatoren und Mitlesern ein frohes Weihnachtsfest!</p>
<p>Wo verbringt ein &#8220;am Existenzmaximum&#8221; lebender eigentlich die Feiertage? Tirol? Von der &#8220;Problematik mehrerer Wohnsitze&#8221; haben Sie hier ja schon mal geschrieben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Oswald Spengler</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/neue-attraktion-im-wachsfigurenkabinett-221208_20675.html/comment-page-2#comment-410563</link>
		<dc:creator>Oswald Spengler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 14:44:08 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Weil sie zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt war und somit kein Kind mehr.
Und wo die orthodoxe Geschichtsschreibung sagt, dass alle Frauen sofort vergast wurden, mußt du mir mal zeigen.
&quot;

Jetzt wird es langsam lächerlich.Anne Frank war wohl von der satanischen SS dazu auserkoren worden schwere Walzen im Straßenbau zu ziehen ? Anne war eine Jugendliche von eher zierlicher Gestalt , also eher jünger einzuschätzen als älter, zu schwerer körperlicher Arbeit ungeeignet.Gemäß orthodoxer Geschichtsschreibung wurden ja  im Sommer 44 ganze Ungarntransporte ohne Selektion von der Rampe weg vergast.Aber die &quot;bärenstarke&quot; Anne hat man zum arbeiten  ausselektiert ? mmh Was an der Sache wurmt ist eben die Tatsache dass man arbeitsunfähige sehr wohl im Lager aufgenommen hat.

sicher...

PS:15 jährige Backfische  sind keine Erwachsenen, auch im Deutschen Reich nicht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Weil sie zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt war und somit kein Kind mehr.<br />
Und wo die orthodoxe Geschichtsschreibung sagt, dass alle Frauen sofort vergast wurden, mußt du mir mal zeigen.<br />
&#8221;</p>
<p>Jetzt wird es langsam lächerlich.Anne Frank war wohl von der satanischen SS dazu auserkoren worden schwere Walzen im Straßenbau zu ziehen ? Anne war eine Jugendliche von eher zierlicher Gestalt , also eher jünger einzuschätzen als älter, zu schwerer körperlicher Arbeit ungeeignet.Gemäß orthodoxer Geschichtsschreibung wurden ja  im Sommer 44 ganze Ungarntransporte ohne Selektion von der Rampe weg vergast.Aber die &#8220;bärenstarke&#8221; Anne hat man zum arbeiten  ausselektiert ? mmh Was an der Sache wurmt ist eben die Tatsache dass man arbeitsunfähige sehr wohl im Lager aufgenommen hat.</p>
<p>sicher&#8230;</p>
<p>PS:15 jährige Backfische  sind keine Erwachsenen, auch im Deutschen Reich nicht&#8230;</p>
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		<title>By: Oswald Spengler</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/neue-attraktion-im-wachsfigurenkabinett-221208_20675.html/comment-page-2#comment-410561</link>
		<dc:creator>Oswald Spengler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 14:35:00 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Absicht, die Juden zu vernichten wird, offen eingeräumt.&quot;

ja, in einem Prozess eines Kriegsgegners, wahrscheinlich wurmt es euch bis heute dass es keinen schriftlichen Befehl dazu gibt...


Die Zustände in den Lagern waren lange vor einer möglichen Beeinflussung des Nachschubes durch Bombardierungen katastrophal. 

Aber sicher.Auschwitz-Birkenau liegt in einem Sumpfgebiet.Seuchen waren dort gang und gäbe.Besonders wenn man es mit Kriegsgefangenen aus dem Osten zu hat.Es sollte also nicht verwundert dort auf Gelbfieber und Typhus zu treffen.Allerdings hat man eben dort in Auschwitz Birkenau gewaltige sanitäre Anlagen zur Entlausung/Hygiene gebaut.Warum eigentlich  dieser Aufwand ? Jetzt habt ihr natürlich ein Erklärungsproblem...

&quot;(Na so was. Typhus war schon 1942 so verbreitet, daß sich sogar die Aufseher ansteckten) &quot;

Ja eben , dass ist gerade der Beweis dass diese Zustände eben nicht absichtlich herbeigeführt wurden.Die angeblichen Henker werden wohl kaum geplant haben sich selbst auszurotten.Es ist auch so dass etliche aus dem SS-Wach- und Stammpersonal den östlichen Seuchen zum Opfer gefallen sind.Wegen der hohen Zahl an Seuchenopfern hat man eben auch die entsprechende Kremierungskapazität gebaut.Es ergibt eben alles schon seinen Sinn


Wie soll man in dieser Lage glauben, daß keine gezielte Unterversorgung stattfand?

Dass dürfte schwer zu beweisen sein.Belsen hatte bis vor Kriegsende keine Versorgungsprobleme.In Auschwitz grassierten Seuchen denen man zumindest durch mutwillige Überbelegung Vorschub geleistet hat.In Kriegszeiten nichts ungewöhnliches.Du wirst hier niemanden treffen der leugnen würde dass es in Auschwitz Birkenau um die 130.000 tote  registrierte Häflinge aufgrund von mangelnder Ernährung,Hygiene und Misshandlungen gab.Gezielte Befehle zur Unterversorgung sind allerdings nicht vorhanden.Es gab im Gegenteil Anweisungen an die KL Kommandanten die Arbeitskraft der Häftlinge aus kriegswirtschaftlichen Gründen zu schonen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Absicht, die Juden zu vernichten wird, offen eingeräumt.&#8221;</p>
<p>ja, in einem Prozess eines Kriegsgegners, wahrscheinlich wurmt es euch bis heute dass es keinen schriftlichen Befehl dazu gibt&#8230;</p>
<p>Die Zustände in den Lagern waren lange vor einer möglichen Beeinflussung des Nachschubes durch Bombardierungen katastrophal. </p>
<p>Aber sicher.Auschwitz-Birkenau liegt in einem Sumpfgebiet.Seuchen waren dort gang und gäbe.Besonders wenn man es mit Kriegsgefangenen aus dem Osten zu hat.Es sollte also nicht verwundert dort auf Gelbfieber und Typhus zu treffen.Allerdings hat man eben dort in Auschwitz Birkenau gewaltige sanitäre Anlagen zur Entlausung/Hygiene gebaut.Warum eigentlich  dieser Aufwand ? Jetzt habt ihr natürlich ein Erklärungsproblem&#8230;</p>
<p>&#8220;(Na so was. Typhus war schon 1942 so verbreitet, daß sich sogar die Aufseher ansteckten) &#8221;</p>
<p>Ja eben , dass ist gerade der Beweis dass diese Zustände eben nicht absichtlich herbeigeführt wurden.Die angeblichen Henker werden wohl kaum geplant haben sich selbst auszurotten.Es ist auch so dass etliche aus dem SS-Wach- und Stammpersonal den östlichen Seuchen zum Opfer gefallen sind.Wegen der hohen Zahl an Seuchenopfern hat man eben auch die entsprechende Kremierungskapazität gebaut.Es ergibt eben alles schon seinen Sinn</p>
<p>Wie soll man in dieser Lage glauben, daß keine gezielte Unterversorgung stattfand?</p>
<p>Dass dürfte schwer zu beweisen sein.Belsen hatte bis vor Kriegsende keine Versorgungsprobleme.In Auschwitz grassierten Seuchen denen man zumindest durch mutwillige Überbelegung Vorschub geleistet hat.In Kriegszeiten nichts ungewöhnliches.Du wirst hier niemanden treffen der leugnen würde dass es in Auschwitz Birkenau um die 130.000 tote  registrierte Häflinge aufgrund von mangelnder Ernährung,Hygiene und Misshandlungen gab.Gezielte Befehle zur Unterversorgung sind allerdings nicht vorhanden.Es gab im Gegenteil Anweisungen an die KL Kommandanten die Arbeitskraft der Häftlinge aus kriegswirtschaftlichen Gründen zu schonen.</p>
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	<item>
		<title>By: Oliver Twist</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/neue-attraktion-im-wachsfigurenkabinett-221208_20675.html/comment-page-2#comment-410533</link>
		<dc:creator>Oliver Twist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 13:01:40 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Was um Himmels Willen wäre so schlimm, wenn das “Tagebuch der Anne Frank” echt wäre?!? Ja, es gab Juden, die sich versteckten, und ja, es gab Juden die in Konzentrationslager kamen und dort keinen Kuraufenthalt hatten. Und es soll sogar jugendliche Mädchen geben, die den Duktus eines Erwachsenen haben.&quot;

Na weil das gesamte Lügengebäude der lieben &quot;Volksbefreier&quot; in sich zusammenfällt. Was hat ein Kind in einem Lager verloren in dem glorreichen &quot;12 jährigen Reich&quot;, das ja (nach Meinung vieler hier) so viel besser war als unser böses &quot;OMF-BlaBla&quot;. Wüsste nicht, dass Kameratten in unserem pöhsen Staat so was widerfährt.

@2. Münchener
Da hast du aber viele Perlen vor die Säue geworfen. Es hat einfach keinen Sinn mit den Leuten die an irgendwelche &quot;globale Judenverschörungen&quot; glauben zu diskutieren. Da kann man genauso mit den DKP-Verrückten oder Mormonen diskutieren oder Islamisten erklären, dass sie keine Jungfrauen, nach einem Selbstmordanschlag bekommen. 

@Altermedia
Nochmals danke an Altermedia, dass sie freundlicherweise der Antifa und den pöööhsen &quot;Hetzmedien&quot; die Arbeit abnimmt, die armen &quot;Volksretter&quot; als menschenverchtend darzustellen. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was um Himmels Willen wäre so schlimm, wenn das “Tagebuch der Anne Frank” echt wäre?!? Ja, es gab Juden, die sich versteckten, und ja, es gab Juden die in Konzentrationslager kamen und dort keinen Kuraufenthalt hatten. Und es soll sogar jugendliche Mädchen geben, die den Duktus eines Erwachsenen haben.&#8221;</p>
<p>Na weil das gesamte Lügengebäude der lieben &#8220;Volksbefreier&#8221; in sich zusammenfällt. Was hat ein Kind in einem Lager verloren in dem glorreichen &#8220;12 jährigen Reich&#8221;, das ja (nach Meinung vieler hier) so viel besser war als unser böses &#8220;OMF-BlaBla&#8221;. Wüsste nicht, dass Kameratten in unserem pöhsen Staat so was widerfährt.</p>
<p>@2. Münchener<br />
Da hast du aber viele Perlen vor die Säue geworfen. Es hat einfach keinen Sinn mit den Leuten die an irgendwelche &#8220;globale Judenverschörungen&#8221; glauben zu diskutieren. Da kann man genauso mit den DKP-Verrückten oder Mormonen diskutieren oder Islamisten erklären, dass sie keine Jungfrauen, nach einem Selbstmordanschlag bekommen. </p>
<p>@Altermedia<br />
Nochmals danke an Altermedia, dass sie freundlicherweise der Antifa und den pöööhsen &#8220;Hetzmedien&#8221; die Arbeit abnimmt, die armen &#8220;Volksretter&#8221; als menschenverchtend darzustellen. <img src='http://de.altermedia.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Christkindl</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/neue-attraktion-im-wachsfigurenkabinett-221208_20675.html/comment-page-2#comment-410503</link>
		<dc:creator>Christkindl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 11:22:15 +0000</pubDate>
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		<description>@ Gab 41

&quot;Weil sie zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt war und somit kein Kind mehr.
Und wo die orthodoxe Geschichtsschreibung sagt, dass alle Frauen sofort vergast wurden, mußt du mir mal zeigen.&quot;

Aha, du behauptest also, dass 15jährige Mädchen im 3. Reich als Frauen galten. Kann es sein, dass du die Auslegung irgendwelcher Orientalen mit der Rechtsauffassung des Deutschen Reiches verwechselst?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gab 41</p>
<p>&#8220;Weil sie zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt war und somit kein Kind mehr.<br />
Und wo die orthodoxe Geschichtsschreibung sagt, dass alle Frauen sofort vergast wurden, mußt du mir mal zeigen.&#8221;</p>
<p>Aha, du behauptest also, dass 15jährige Mädchen im 3. Reich als Frauen galten. Kann es sein, dass du die Auslegung irgendwelcher Orientalen mit der Rechtsauffassung des Deutschen Reiches verwechselst?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: 27 off suit</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/neue-attraktion-im-wachsfigurenkabinett-221208_20675.html/comment-page-2#comment-410430</link>
		<dc:creator>27 off suit</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 08:10:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://de.altermedia.info/?p=20675#comment-410430</guid>
		<description>Gott wie häßlich. Die könnte in jedem Zombiefilm mitmachen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gott wie häßlich. Die könnte in jedem Zombiefilm mitmachen.</p>
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	</item>
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