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Potsdam / Finsterwalde-Brandenburg: Einen neuen Überfall auf ein Büro der brandenburgischen DVU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Liane Hesselbarth, meldet man aus Brandenburg. Bei dem Überfall, dem dritten Angriff auf eine DVU-Einrichtung in fünf Tagen, gingen die Täter wieder äußerst gewaltsam vor. Neu in diesem Zusammenhang ist es allerdings, dass diesmal offenbar auch andere Büros von den gleichen Tätern heimgesucht wurden. Offizielle Bekennerschreiben liegen nicht vor.
In einer heute herausgegebenen Pressemeldung heißt es über den Überfall u. a.:
„…Das Bürgerbüro der Vorsitzenden der Fraktion der Deutschen Volksunion im Landtag Brandenburg, Liane Hesselbarth, wurde in der Nacht zum Montag erneut Ziel von Gewalttätern. Beim dritten Anschlag innerhalb von fünf Tagen wurden vier weitere Büros in der Nachbarschaft ebenfalls aufgebrochen und schwer beschädigt.
Die 44jährige Strausberger Landtagsabgeordnete Liane Hesselbarth war angesichts des Schadens in ihrem Bürgerbüro sichtlich erschüttert. Erst am Donnerstag hatten unbekannte Täter dieses Büro in Finsterwalde heimgesucht und stark beschädigt. Am Freitag war das andere Bürgerbüro der DVU-Fraktionsvorsitzenden in Müncheberg ebenfalls Ziel eines Anschlages geworden. Glücklicherweise hatten die Täter in Müncheberg nicht in die Büroräume eindringen können.
In dem Gebäude in einer Finsterwalder Einkaufsstraße wurde in der Nacht zu Montag in vier weitere Büros in unmittelbarer Umgebung des Bürgerbüros eingebrochen. Die Täter zerstörten die Bürotüren völlig, um sich Einlaß zu verschaffen. Büromöbel, Glasscheiben und sogar Wasserleitungen fielen ihrer Zerstörungswut zum Opfer. Büromaterial und Unterlagen wurden überall verstreut.
Ein einzelner Polizeibeamter war heute Vormittag damit beschäftigt, die Spuren zu sichern und die Schäden aufzunehmen.
Diese Unverhältnismäßigkeit verärgert Liane Hesselbarth:
“Wie haben sich alle aufgeregt, als am Büro der Kollegin Martina Münch in Cottbus eine Scheibe eingeworfen wurde. Das halbe Landeskriminalamt wird in Bewegung gesetzt, wenn irgendwelche Dummköpfe einen Gedenkstein für NS-Opfer beschmieren. Der Synagogengedenkstein in Frankfurt wird heute noch von der Polizei bewacht.
Hier wurden fünf Büros zerstört und die schicken nur einen Beamten. Der Einbruch war möglich, obwohl die Polizei wußte, daß hier ein gefährdetes Objekt ist. Sind das die Folgen der Einsparungen bei der Polizei oder hat das Methode?
Ich lasse mich weder von linksextremen Gewalttätern noch von geistigen Brandstiftern in den Altparteien einschüchtern. Meine Bürgerbüros werden so schnell wie möglich wieder als Anlaufstelle für Fragen und Bitten der Bürger zur Verfügung stehen.”
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Fraktion der Deutschen Volksunion (DVU) im Landtag Brandenburg - Presseabteilung Presse@LVNBBLT-DVU-Fraktion.Brandenburg.de oder Presse@DVU-Fraktion-Brandenburg.de
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Quelle: DVU-Landtagsfraktion 24.11.06
Bereits nach den ersten Überfällen hatten wir bei der DVU-Fraktion nachgefragt, ob es möglicherweise auch Bilder von den angerichteten Schäden in den Büros gäbe, doch ließ man uns heute wissen, dass man eine Veröffentlichung solcher Bilder nicht als vordringlich betrachte. Anlaß für uns, anzuehmen, dass die Schäden möglicherweise doch weniger dramatisch sind, als vorgegeben, da man in einem anderen Fall vermutlich eine solche Gelegenheit genutzt hätte, um auf das Gefahrenpotential aufmerksam zu machen, dem nationale Einrichtungen in Brandenburg ausgesetzt sind. Alles halb so schlimm?
Siehe auch
Altermedia 23.11.06
Quelle: Störtebeker-Netz 27.11.06



2 responses so far ↓
1 DVU-Landtagsfraktion Brandenburg // Nov 28, 2006 at 9:51
Wir leben zwar in einer Mediengesellschaft, die ständig nach neuen Bildern lechzt. Dennoch hielt dir Brandenburger DVU-Landtagsfraktion es zunächst für vordringlich, die Tatorte gegen weitere Zerstörung zu sichern - leider nicht immer erfolgreich -, mit den anderen Geschädigten weitere Maßnahmen zu treffen und mit den ermittelnden Polizeibeamten zu sprechen. Außerdem haben wir noch andere Verpflichtungen, die durch solche Vorfälle nicht plötzlich verschwinden.
Erst danach haben wir uns darum gekümmert, bildergeile Medien zu befriedigen.
Freundliche Grüße aus Potsdam
Jedem das was er für am Wichtigsten hält, man hat in Potsdam recht, man muß seine Prioritäten besser prüfen, zumal manches was auf dem ersten Blick wichtig erscheint im Grunde belanglos ist. Wir bitten daher für unsere Anfrage um Entschuldigung und werden derlei Befindlichkeiten nächstens berücksichtigen.
Das bildergeile Medium Altermedia
2 Schörner // Nov 28, 2006 at 16:06
Vielleicht hat die DVU ja genügend schnelle Medien, mit denen sie das deutsche Volk über diese ungeheuerlichen Vorgänge informieren kann, sodaß sie auf dieses läppische bildergeile Stoerti/Altermedia-Medium verzichten kann?
Vor allem nationale Parteien scheinen sogar 60 Jahre nach Dr. Goebbels Ableben und im Zeitalter der 100en TV-Sender die Wichtigkeit von Medienpolitik, erst recht zur Schaffung einer Gegenöffentlichkeit, noch immer nicht zu verstehen.
Da bemängeln diese bildergeilen Volksaufklärer doch glatt, daß sie keine Bilder haben, um darüber berichten zu dürfen. Unerhört, diese Purschen!
Ist schon geklärt, Bilder kommen gegen Abend. Manchmal hilft es wohl doch, wenn man ein bißchen laut schmollt.
Schriftleitung Altermedia
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