![]() |
Mit mehreren hundert Flugblättern, einem GI-Soldaten und Häftling mit Fussfesseln, zogen Nationalisten am 8. Mai durch die Ulmer Innenstadt, um ihren Protest gegen den von einigen Zeitgenossen gefeierten „Tag der Befreiung“, auf eher ungewöhnliche Art auf die Straße zu tragen.
AG-Schwaben:
Straßentheater in Ulm
Mitten in der Stadt staunen die Passanten nicht schlecht, als ihnen beim Bummeln oder Eisessen ein GI-Soldat und Häftling mit Fussfesseln entgegenkam. Eine, der Politik der USA entsprechend abgewandelte Fahne und ein Schild verdeutlichte unsere Absichten.
Die staunenden Gesichter bekamen schnell eine Antwort auf die Frage, „was hier denn los sei” in Form eines Flugblattes und das ein oder andere Gespräch wurde auch kurz gehalten. So verteilte man die Flugblätter in der ganzen Fußgängerzone ohne auch nur ein einziges negatives Wort zu hören und erntete begeisterte Blicke und Jugendliche mit Fotohandys, die das Spektakel festhalten wollten.
![]() |
Hervorzuheben ist, neben vielen Personen die positiv von dieser Aktion überrascht waren, eine ältere Dame, die diese angebliche Befreiung miterlebt hat.
„Wäre ich 20 Jahre jünger, würde ich mit euch kämpfen!”
gab die Frau offen zu und gab uns damit noch mehr Ansporn und die Bestätigung das Richtige zu machen.
Die Flugblätter wurden angesichts der Verkleidung gerne entgegengenommen und aufmerksam gelesen. Auch Schnipsel mit markanten Aussagen waren in der Stadt aufzufinden. Ansonsten verlief die Aktion störungsfrei, lediglich ein kleiner Haufen Antifaschisten versuchten im Anschluss zwei Nationalisten zu „dissen”, was sie aber dann geradezu rot anlaufen lies.
Siehe auch
AG-Schwaben


28 responses so far ↓
1 BdU // May 14, 2008 at 12:25
Was ist dissen? Dieser Gossenjargon der amerikanisierten, dummen Masse ist mir nur wenig vertraut.
2 White Warrior // May 14, 2008 at 12:38
„Wäre ich 20 Jahre jünger, würde ich mit euch kämpfen!” Welcher Kampf bitte? Da wurde ein Strassentheater durchgeführt, wenn das bereits Kampf ist, dann kann das ja nichts werden.
Sollte es diese alte Dame tatsächlich gegeben haben, ich bezweifel mal, müsste sie eigentlich wissen was Kampf ist.
3 Bube // May 14, 2008 at 12:50
@BdU
“dissen” kannt ich auch nicht; ist Hip-Hop-Dummdeutsch. Es bedeutet soviel wie veraltet”schmähen” oder umgangssprachlich “anmachen”.
vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Dissen_%28Slang%29
Die AG-Schwaben müssen wohl mal einen kleinen Sprachkurs machen . . .
4 Lehrer // May 14, 2008 at 13:09
Der Text ist in der Form nur ausreichend. Setzen! Nachhilfe nehmen!
5 Ishtar // May 14, 2008 at 14:13
Man kann sich auch über Gott und die Welt aufregen.. Alles in allem interessante und kreative Aktion
6 atownresistance // May 14, 2008 at 14:21
super Aktion, von den Schwaben!
Sprachkurs am besten bei Frank Rennicke wa? ^^
wir artigen nationalen Deutschen sagen zum Handy, Funky
He ho, he ho
Grüsse vom Exil-Schwaben
7 freischwimmer // May 14, 2008 at 14:24
Super Aktion . Ich denke man sollte sich zukünftig noch mehr Gedanken um solche “versteckten” Aktionen, als wie die üblichen Demonstrationen machen.
Guter Einfall , der nachhaltig Wirkung zeigen wird !
Die Pädagogen sind nun wieder am Zug , den belehrten Kids die vermeintliche Wahrheit in den Schulen einzutrichtern ! *kopfschuettel*
8 Bodenseerebell // May 14, 2008 at 14:42
Wenn ich eines hasse, dann sind es diese neunmalklugen Superkommentare irgendwelcher Tastaturritter, die ständig krmapfhaft nach dem Haar in der Suppe anderer suchen, weil sie zu feige sind, selbst auf die Straße zu gehen.
Hier haben Nationalisten in ihrer Heimatstadt kreativ und einfallsreich auf die Befreiungslüge aufmerksam gemacht - das gilt es zu würdigen und nicht verächtlich zu machen! Das regt mich schon lange auf, nicht erst seit ich die Kommentare zu dieem Beitrag gelesen habe.
Alle die hier so herumposaunen, sollten selbst mal ein Beispiel geben, wie sie denn ihre Definition von “Kampf” in die Praxis umsetzen - oder ob “Kampf” für sie lediglich bedeutet, aus der sicheren Perspektive vom PC zu Hause aus Aktionen jener madig zu machen, die aktiv auf der Straße Präsenz zeigen. “Hauptsach’ gmotzt” würde der Schwabe sagen. Das hilft uns aber nicht weiter. Traut Euch was - werdet selbst aktiv, hört auf zu reden und handelt selbst! Erst dann erhält Eure Kritik auch eine Legitimation!
9 nationatürlich // May 14, 2008 at 15:30
Was ein selten peinlicher Artikel.
Das ist aus unserem NW geworden…
10 Jan aus GV // May 14, 2008 at 16:15
Meine Meinung, gelungene Aktion ohne großartigen Planungsaufwand. Spontan, angebracht und für jedermann und Frau in Stadt und Ort durchfürbar.
11 Westfront // May 14, 2008 at 16:18
An alle die sich gern mal aufplustern: dissen wurde in Anführungszeichen gesetzt, wurde daher auch nicht ernsthaft verwendet, sondern wohl als sarkastische Äußerung den Antifas gegenüber, die sich ja gern bei Anglizismen bedienen. Weil, wegen Selbsthass auf ihre Herkunft und so. Check das, Alter.
White Warrior:
Auch wenn es ne harte Sau wie Du nicht begreifen sollte, es git auch den Kampf um die Köpfe.
12 Westfront // May 14, 2008 at 16:22
Nachtrag:
Ein Lob von mir an die Aktivisten, denn gerade in einer Multi-Kulti-verseuchten Stadt wie Ulm muss der NW agieren. Ich war vor ein paar Jahren dort auf Montage, und wo man hinschaute, nur Zecken und Alis.
13 Rebell // May 14, 2008 at 16:27
@AG Schwaben
Lasst die “Kameraden” hier nur hetzen.
Anonym am PC hetzen kann jeder - “Gesicht zeigen” in Form von Straßentheater, Demos… trauen sich viele von den Schreiberlingen hier sowieso nicht !
Ich persönlich bin jedenfalls der Meinung, dass mit diesen Aktionen mehr erreicht wird, als endlos über Aktionen anderer im www zu nörgeln!
Weiter so!
14 GermannX // May 14, 2008 at 17:08
Sehr schoen Kameraden, lasst euch nicht von den Leuten stoeren, die euch wegen eurer Wortwahl zugrunde richten wollen. Sehr gute Aktion!
Weiter so! Lieber etwas Englisch von ueberzeugten Deutschen als nur noch Englisch von Deutschen-Hassern!
PS: Sehr interessant was ich gerade von einem russischen Journalisten erfuhr: Er ist fest von der Existens der deutschen Flugscheiben ueberzeugt! Und er leht sie nicht ab!!! Er geht davon aus, dass die “Neuen Faschisten” (wie er die nationalen Deutschen nennt) nichts gegen Auslaender haben (was grundsaetzlich niemand hat, aber in Russland wurde auch schon USA-Propaganda ausgestrahlt, wenn auch sehr wenig). Somit sind nationale Deutsche nicht nur bei der Presse in Russland beliebt, sondern diese glaubt auch an die reichsdeutschen Flugscheiben!!! Sehr interessant meiner Meinung nach (entschuldigt meine Rechtschreibung, ich habe bereits etwas zu viel getrunken).
15 sxe // May 14, 2008 at 17:34
Dieses Wort “dissen” wurde im Artikel benutzt, weil die Gruppe Antifaschisten wort wörtlich zu den 2 Aktivisten gesagt haben “ihr scheiss faschos, jetzt dissen wir euch”
Wer Kritik oder Verbessungsvorschläge hat , kann dies gerne hier schreiben oder die Leute persönlich anschreiben.
16 Soso... // May 14, 2008 at 17:38
@Westfront
“…die sich ja gern bei Anglizismen bedienen. Weil, wegen Selbsthass auf ihre Herkunft und so…”
Was ist dann mit den ANs? Auch Selbsthass auf ihre Herkunft?
17 Ulmer // May 14, 2008 at 20:25
Leider verpasst
Jetzt lebe ich schon seit 12 Jahren in Ulm und habe noch NIE etwas von, wie auch immer gearteten, nationalen Aktionen mitbekommen.
Ich bin täglich in der Stadt, lebe sogar in der Mitte (unter lauter Türken) aber einen “Nazi” habe ich noch nie gesehen.
Wäre die Möglichkeit gewesen, mal jemanden kennen zu lernen. War wohl nichts, schade. Muss ich mich eben weiter mit den Türken begnügen.
18 Faktor Deutschland // May 14, 2008 at 20:38
Super Aktion,macht weiter so!
19 Freier Kamerad // May 14, 2008 at 20:48
Top Aktion, gut gemacht.
Und ihr Internet”Nazis” vor euren Rechner solltet mal lieber auf die Strasse gehen, anstatt immer alles nur schlecht zu machen, will mal wissen was ihr so macht ausser euch über alles aufzuregen….
wahrscheinlich hinter der Küchentür stehen…
in diesen Sinne
20 xyz // May 14, 2008 at 21:03
@ulmer
geh doch mal auf die Internetseite der AG-Schwaben und dann unter Kontakte
21 Von Thronstahl und Schwarzschild-Radius // May 15, 2008 at 9:36
Ich und Thronstahl begrüßen solch einfallsreichen Aktionen. Ich persönlich finde es überhaupt nicht peinlich, ich bin sogar der Überzeugung, diese Aktion sorgt beim Michel für mehr Akzeptanz und Interesse, als ein dröger Massenauflauf mit Parolen und Demo-Schildern. Weiter so!
„Macht euch stark für ein Deutschland mit neo-völkischem Charakter!“
Hier mal was zum schmunzeln!
http://www.pictureupload.de/pictures/150508103616_fancy-nazi.jpg
22 grüner elephant // May 15, 2008 at 10:37
…und was hat das alles mit dem 8 Mai zu tun, weshalb die Fußfesseln?
23 Anonymous // May 15, 2008 at 13:42
@grüner elephant:
Wie würdest du denn, strafrechtlich gesehen im Rahmen der BrD-Gesetze, “verkleiden”, um Bürgerinteresse zu erhalten und zudem ein bisschen themenbezogen zu wirken?
Ich finde die Kostümierung nicht falsch. Von kleinen bis hin zu den “Alten” hat es sicherlich Aufmerksamkeit erregt. Und da sich alle fragen, was das eigentlich soll, nimmt auch jeder gerne ein Flugblatt entgegen. Tolle Aktion.
Im Übrigen ist das Flugi auf den Seiten der AG Schwaben einsehbar…
@Ulmer: Also in letzter Zeit hört man mehr von Berichten und Aktion in Ulm (und um Ulm herum). Vielleicht ist die AG Schwaben ja der richtige Ansprechpartner für dich…
24 Blaubarschbube // May 15, 2008 at 13:43
@grüner elephant:
Wie würdest du denn, strafrechtlich gesehen im Rahmen der BrD-Gesetze, “verkleiden”, um Bürgerinteresse zu erhalten und zudem ein bisschen themenbezogen zu wirken?
Ich finde die Kostümierung nicht falsch. Von kleinen bis hin zu den “Alten” hat es sicherlich Aufmerksamkeit erregt. Und da sich alle fragen, was das eigentlich soll, nimmt auch jeder gerne ein Flugblatt entgegen. Tolle Aktion.
Im Übrigen ist das Flugi auf den Seiten der AG Schwaben einsehbar…
@Ulmer: Also in letzter Zeit hört man mehr von Berichten und Aktion in Ulm (und um Ulm herum). Vielleicht ist die AG Schwaben ja der richtige Ansprechpartner für dich…
25 Cogito // May 15, 2008 at 18:04
Prima von den beiden Ulmern! Was die meisten denken und nicht wagen, haben sie in die Tat umgesetzt – den 8. Mai 1945 nicht in der Versenkung verschwinden zu lassen!
Die Tochter von Gustav Heinemann, die Theologie-Professorin Ranke-Heinemann, erzählte zur 50. Wiederkehr der „Befreiung 1945“ vom Einmarsch der Amerikaner ins Ruhrgebiet. Sie drangen bei Dunkelheit alkoholisiert in die Häuser und vergewaltigten die Frauen. Verbrechen der Westalliierten wurden bis heute nicht angeprangert, dazu wurden die Deutschen vertraglich verpflichtet.
Die große Schweinerei war doch, daß nach Kriegsende die meisten Deutschen zu Tode kamen, hier eine Veröffentlichung aus den Huttenbriefen:
Seiner Toten zu gedenken ist für jedes Volk ein Akt der Ehre und höchster Sittlichkeit
Die Toten des Volkes weisen den Weg zum Geschichtsbewußtsein, der geistigen Grundlage des Volksbewußtseins.
Der Aderlaß an unserem Volk – 7 Millionen Tote, die noch nach dem Ende des Krieges durch Feindeshand zu Tode kamen – ist unserem Volke kaum bekannt und nicht ins Herz gedrungen. Sie müssen dem Volke „in das Gedächtnis geschrieben“ und dem Vergessen entrissen werden
An Dokumenten der Vertreibung und der Verbrechen an Deutschen mangelt es nicht. Sie lagern zu Zehntausenden in den Bundesarchiven, bei der Kirche und beim Roten Kreuz.
Sie werden jedoch in ihrer Gesamtheit dem Deutschen Volke verschwiegen.
Dennoch sind viele Quellen zugänglich.
Hier sind einige der wichtigsten angeführt:
1. Heinz NAWRATIL, „Die deutschen Nachkriegsverluste unter Vertriebenen, Gefangenen und Verschleppten“, 1986 bei Herbig, Materialien zur Zeitgeschichte. Die unten genannten Verlustziffern wurden großteils unter Zugrundelegung dieser Schrift ermittelt
2. Wilfried AHRENS, „Verbrechen an Deutschen, Dokumente der Vertreibung“, 1983 bei Ahrens-Verlag
3. James BAQUE, „Der geplante Tod“ bei Ullstein-Verlag, Die erschütternde Dokumentation über den Tod von 1 Mio. deutscher Kriegsgefangenen im Gewahrsam der USA und Frankreichs durch gezieltes Verhungern und Verrecken
4. Helke SANDER/Barbara JOHR, „Befreier und Befreite, 1992 bei Kunstmann, München. Eine Dokumentation über die Verbrechen an deutschen Frauen und Mädchen durch Vergewaltigung. Es wurden insgesamt 2 000 000 vergewaltigt, davon 240 000 mit Todesfolge.
5. „Völkermord der Tito-Partisanen“, Historiker-Arbeitsgemeinschaft Steiermark, Kärnten
Die Verluste des deutschen Volkes während und nach dem 2. Weltkrieg, es starben:
3.250.000 Deutsche Soldaten
1.000.000 Frauen, Kinder und Greise als Opfer des völkerrechtswidrigen Bombenterrors
3.242.000 Deutsche Soldaten in alliierter Gefangenschaft
Davon:
2.000.000 in sowjetischen Lagern
1.000.000 in amerikanischen Lagern
120.000 in französischen Lagern
100.000 in jugoslawischen Lagern
22.000 in Polen und CSSR
3.000.000 Frauen, Kinder und Greise bei der Vertreibung aus der Heimat nach 1945
500.000 Ermordete beim Einmarsch der Sowjets in Ost- und Mitteldeutschland
60.000 Ermordete beim Einmarsch in Österreich
120.000 Deutsche sind in sowjetischen KZ-Lagern zu Tode gekommen
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.
Es starben insgesamt über 11 Millionen Deutsche, davon 7 Millionen n a c h Beendigung des Krieges.
26 Idealist // May 15, 2008 at 18:20
@Bodenseerebell
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Klasse Aktion!!!
27 Dike // May 16, 2008 at 15:00
An die beiden Ulmer:
Eure Aktion ist absolut lobens- und bemerkenswert! Meine Hochachtung!
Das schöne Ulm ist ja insbesondere im Fußgängerbereich total überfremdet und man muß sich in die Nebengäßchen flüchten, um überhaupt noch unter eingesessenen Schwaben zu sein. Habt Ihr mal das Brotmuseum besucht? Lohnt sich. Alles Gute weiterhin und Gruß nach Ulm!
Dike
An Cogito:
Vielen Dank für die Zuammenfassung einschließlich der Buchhinweise und Statistik über die sogenannte Befreiung des deutschen Volkes n a c h dem ihm aufgezwungenen WK2. Dieses Verbrechen an unserem Volk seitens der Alliierten, wird zu dem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit treten, an dem das zionistische Lügengebäude zusammenbricht.
28 AG-Schwaben // Jun 16, 2008 at 13:17
Danke für das viele Lob, wir versuchen immer öfters mit kreativen Aktionen auf unser Anliegen hinzuweisen. Was uns in diesem Fall auch sehr gelungen ist. Die Flugblätter wurden von den Passanten sehr gerne genommen. Negative Reaktionen gab es sogar auch nicht.
Auf irgendwelche Hetzer und Neider brauche ich nicht einzugehen. Das Meiste wurde schon beantwortet und der Rest ist keine Erwähnung wert.
Gruß, die AG-Schwaben.
P.s.: Wie wärs mit einer Demo? Motto: “Altermedia-Kommentare aushebeln, Spaltern den Kopf spalten”
Leave a Comment