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Dorfen / Bayern: In der Vergangenheit hatten wir bereits mehrfach Gelegenheit gehabt, über das Jugendzentrum e. V. im bayrischen Dorfen zu berichten. Dieser Verein erregte im Ort immer wieder Aufsehen die Alkohol- und Drogenexzesse der ihm anvertrauten Jugendlichen. Von nationaler Seite gab es deshalb bereits 2004 und 2005 Demonstrationen in denen darauf hingewiesen wurde, daß man in diesem Jugendzentrum nicht allein nur permanent gegen den Jugendschutz verstoße, sondern daß es sich bei diesem auch um einen kaum verkappten Stützpunkt der regionalen Linksextremistenszene handele, von dem aus Aktionen gegen nationale Parteien und Gruppierungen organisiert werden.
Kein Wunder, daß sich angesichts solcher Vorwürfe die Drahtzieher solcher Zentren schützend vor das attackierte Jugendzentrum stellten. Daß diese vornehmlich linken Parteien wie der SPD angehören muß wohl nicht eigens betont werden. Der Verein selber erklärte schon am 15. Dezember 2004 unter dem Eindruck der ersten nationalen Demo gegen seinen Sitz in der Stadt:
„Das JZ ist zur Zeit dem Vorwurf der NPD ausgesetzt, eine linksradikale Organisation darzustellen. Das ist nicht der Fall. Im JZ sollen satzungsgemäß die Jugendlichen befähigt werden, ihre Lebensumstände selbst zu erkennen und zugestalten und an der Gestaltung der Gesellschaft aktiv mitzuwirken. Weiterhin hat es die Aufgabe, die dafür erforderlichen Hilfen, insbesondere zur politisch sozialen und kulturellen Bildung zu geben. Indem die Presse die an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfe der NPD aufgreift und publiziert, macht sie sich ihren Handlangern und trägt aktiv zum NPD-Konzept der politischen Spaltung Dorfens bei.
Das Jugendzentrum ist kein primär politischer Verein, wir lassen es uns aber nicht nehmen, unsere Meinung zu aktuellen politischen Geschehnissen zu äußern. Seit 30 Jahren herrscht im JZ ein antifaschistischer Grundkonsens, daher sehen wir es als unsere Pflicht an, uns gegen faschistische Tendenzen auszusprechen.”
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| Erste Nationale Demo gegen linkes Jugendzentrum in Dorfen am 11.12.04 |
Doch wie sieht dieser „antifaschistische Grundkonsens“ bei Lichte betrachtet wirklich aus? Dazu ein Artikel aus dem gestrigen Münchener MERKUR, der uns freundlicherweise von der KAMERADSCHAFT MÜNCHEN zugeschickt wurde und der eigentlich so für sich spricht, daß es von unserer Seite keines weiteren Kommentars bedarf. Wir zitieren wie folgt:
Wilde Sauf-Party im Jugendzentrum
Dorfen: Notarzt muss betrunkene Jugendliche versorgen - Abmahnung der Stadt
Dorfen (ar) - Das Jugendzentrum in Dorfen (Kreis Erding) war am Wochenende Schauplatz eines wilden Alkoholexzesses. Mehrmals mussten Rettungskräfte anrücken, um betrunkene Jugendliche zu versorgen. Mittlerweile hat die Stadt das Jugendzentrum abgemahnt, denn auch in der Vergangenheit war der Treff wegen Alkohol- und Drogenpartys aufgefallen.
Während eines Solidaritätsfestes für einen Ausländer war am Samstag nach Augenzeugenberichten “eine feuchtfröhliche Party” gefeiert worden. Gegen Mitternacht war die Polizei vorgefahren, weil sich Anwohner wegen Ruhestörung beschwert hatten. Wenig später brachte ein Rettungswagen einen betrunkenen Jugendlichen ins Krankenhaus. Ein 13-Jähriger war offenbar so betrunken, dass er auf dem Heimweg seiner Mutter, die ihn abgeholt hatte, davonlief. Die Polizei griff ihn in Dorfen auf. Gegen 3.30 Uhr rückte erneut der Notarzt an. Ein 18-Jähriger war mit einem Vollrausch zusammengebrochen. Er wurde zur Ausnüchterung der Polizei übergeben.
Diese zeigte sich bestürzt, dass Alkohol an Minderjährige ausgeschenkt wird. “Das ist doch kein Jugendzentrum mehr”, sagte Michael Klinger, Jugendbeamter der Polizei. Im JZ werde mittlerweile soviel Alkohol umgesetzt, dass man die Einrichtung als Gaststätte bezeichnen müsse.
Quelle: Münchener Merkur 28.03.06
Siehe zu Dorfen auch
Störtebeker-Netz / Altermeda Archiv
Quelle: Störtebeker-Netz 29.03.06





1 response so far ↓
1 LordHeruur // Mar 29, 2006 at 19:58
“Diese zeigte sich bestürzt, dass Alkohol an Minderjährige ausgeschenkt wird.”
Interessante Reaktion von einem Polizeibeamten auf eine Straftat….
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