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Noch einmal Anschläge auf DVU-Büros in Brandenburg (29.11.06)

November 29th, 2006 · Post your comment (17 Comments)

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Potsdam / Brandenburg: Wie gestern und in den vergangenen Tagen bereits berichtet, kam es in Brandenburg binnen weniger Tage zu drei gewaltsamen Überfällen auf Büros von DVU-Parlamentarieren. Der erste Anschlag fand in der Nacht vom 22. zum 23. November in Finsterwalde statt. Gegenstand der Attacke war das Büro der beiden DVU-Kreistagsfraktionen der Kreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz sowie das Bürgerbüro der DVU-Landtagsfraktionschefin Liane Hesselbarth. In der Nacht darauf war es das Bürgerbüro der DVU-Landtagsabgeordneten Liane Hesselbarth und Norbert Schulze in Müncheberg (Kreis Märkisch Oderland), daß daran glauben mußte. In der Nacht vom 26. zum 27. wurde dann erneut das Bürgerbüro Hesselbarths in Finsterwalde heimgesucht. Im Gegensatz zum ersten Überfall ließ man dieses Mal jedoch offenbar das Büro der oben genannten Kreistagsfraktionen unbehelligt, möglicherweise weil es noch vom ersten Besuch her nichts gab, was eine mutwillige Zerstörung gelohnt hätte.

Bilder aus dem DVU-Büro in Finsterwalde nach dem zweiten Überfall.

Die Wahrscheinlichkeit, daß es sich um einen gewöhnlichen Raubüberfall handelt ist gering, daß demonstrieren nicht nur die Schmierereien, sondern auch die Tatsache, daß Geräte wie Computer, Drucker und Kopierer beschädigt und stehen gelassen wurden. Auch ein Glas voller Kleingeld fand bei den Randalierern kein Interesse. Trotz dieser recht eindeutigen Hinweise auf den politischen Hintergrund der Anschläge hält sich die brandenburgische Presse mehr als bedeckt.

Bilder, die nach dem Anschlag auf das DVU-Büro in Müncheberg aufgenommen wurden.

Allerdings sind Vorfälle dieser Art im Monat November kein Novum. So wurde bereits am 12. November der Gartenzaun des Potsdamer DVU-Stadtrats Günther Schwemmer demoliert. Gleichzeitig zerstörte man mehrere Gartengeräte. Dazu beklebte man Fenster und Tür des Privathauses von Schwemmer mit Antifa-Aufklebern.
Schwemmer hatte sich in linken Kreisen mit einem Artikel über das nationale Totengedenken in Halbe in der November-Ausgabe des NPD-Organs DEUTSCHE STIMME, das wenige Tage zuvor erschienen war, unbeliebt gemacht. So nahm Schwemmer in diesem kein Blatt vor dem Mund, als er linke Gegendemonstranten und deren staatliche Hintermänner als „Idioten“ und „Gestörte“ bezeichnete. Die Vertreter des etablierten Parteienkartells innerhalb der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung reagierten darob mit äußerster Entrüstung und den gewohnten politisch überkorrekten Banalitäten. Allerdings in einer Weise, die es uns nicht unwahrscheinlich erscheinen läßt, daß linke Gewalttäter sich durch diese förmlich eingeladen fühlten, Schwemmer einen „Denkzettel“ zu verpassen.

Wie unsere Leser anhand dieses Artikels feststellen konnten, hat man sich in der DVU-Fraktion inzwischen erfreulicherweise doch entschlossen, die mangelnde Vordringlichkeit von Fotoveröffentlichungen aus dem betroffenen Büros zu lockern und uns einige zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Wir danken vielmals. Geht doch eben nichts über leidlich gute bilaterale Beziehungen.

Siehe auch
Altermedia 27.11.06

Altermedia 24.11.06

Altermedia 23.11.06

Altermedia 08.11.06

Quelle: Störtebeker-Netz 28.11.06



Tags: Allgemeines

17 responses so far ↓

  • 1 Veranstaltungsteilnehmer // Nov 29, 2006 at 0:19

    Und da regt sich die Antifa auf, über die Gewalt, welche von den “Nazis” ausgeht.
    Was gab es da für ein Geheule auf antifa-freiburg.de weil Kirill Jermak, Anmelder für die Silvio-Meier-Demo in Berlin auf dem Weg nach hause eins auf die Nase gekrigt hatte.
    Ja aber wer im Glashaus sitzt soll nun wirklich nicht mit Steinen werfen.

  • 2 Fritz // Nov 29, 2006 at 1:13

    ,,..Die Vertreter des etablierten Parteienkartells innerhalb der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung reagierten darob mit äußerster Entrüstung und den gewohnten politisch überkorrekten Banalitäten. Allerdings in einer Weise, die es uns nicht unwahrscheinlich erscheinen läßt, daß linke Gewalttäter sich durch diese förmlich beauftragt fühlten, Schwemmer einen „Denkzettel“ zu verpassen…“

  • 3 4 mal in 7 Tagen? // Nov 29, 2006 at 6:31

    Bürgerwehr!
    (Zu schade das die DVU in der Region nichts von Freien Kräften wissen will.)

  • 4 Schulle // Nov 29, 2006 at 9:59

    Kriminalität ist das einzige was das linke Gesocks perfekt beherrscht.

  • 5 Kristallnacht // Nov 29, 2006 at 12:11

    Wo bleibt denn nach diesem Terrorakt der Aufstand der Anständigen ? Keine Lichterketten und Demonstrationen, keine öffentliche Empörung ? Dieser Aufstand scheint sich wohl eher, wenn nur nationale Einrichtungen und Personen von Gewalt betroffen sind, auf das Schweigen der Lämmer zu beschränken. In Potsdam gab es auch ganz milde “Strafen” für gewalttätige Antifanten, die einen 18jährigen Nationalisten zusammenschlugen und was für eine Panik machten diese Linken und Gutmenschen, als vor der WM ein äthiopischer Neger was auf´s Maul bekommen hatte ? Der Bestand des brd- Regimes war sogar gefährdet, so daß nach dieser Schlägerei unter Betrunkenen, die deutschen “Täter” mit einem Hubschauber nach Karlsruhe geflogen wurden. In dem Falle zeigt es ganz deutlich, wie einseitig die Zustände sind und wie betrunken die Gutmenschen sind. Diese dummen Zecken von der Antifa sind nur mongoloide Untermenschen mit einem Verstand, der an der Grenze zur Unzurechnungsfähigkeit und Schwachsinnigkeit sich befindet, weil ihre Eltern ganz einfach Geschwister waren, wie auch im folgenden Video zu sehen ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=FvOiJTybhaM

  • 6 NSBB_GNLS // Nov 29, 2006 at 13:04

    Mal wieder typisch für die Rotfaschisten…
    Unerkannt Gebäube und Gegenstände zerstören…
    Auf einen politischen Dialog oder andere Auseinandersetzungen (jeglicher Art ;-) ) jedoch nicht eingehen wollen…
    Feige!!!!

    Good night left side!
    Antifas kreativ auseinandernehmen!

  • 7 Freibueter // Nov 29, 2006 at 14:41

    Glaube kaum, daß die einschlägigen Gazetten sich über solche Pogrome in üblicher, tränenerstickter Stimme mokieren werden, betrifft es hier doch “nur Nazis” und keine “Auserwählten”. Nein auch wird man sich in keinem “Aufstand der Anständigen” in Lichterketten zusammenfinden und die örtliche Geistlichkeit wird sich hier auch in keinen salbungsvollen Worten darüber entrüsten.

    Wie heißt es dort immer so gern : Schweigen heißt Zustimmung… Wie wahr ! So ist die “Zivilcourage” der Gutmenschen nunmal beschaffen…..

  • 8 Dike // Nov 29, 2006 at 15:55

    Ein zwei abgerichtete Wachhunde, die über Nach in den Räumlichkeiten verweilten, hätten bei dererlei Einbrüchen doch ihren “Mann” gestellt. ;-)

  • 9 Schörner // Nov 29, 2006 at 16:05

    Mal davon abgesehen, daß die Regimepresse wieder einmal zeigt, wie sehr ihr “Wehret den Anfängen” und Rechtsstaatlichkeit am Herzen liegt, habe ich so ein komisches Gefühl:

    Wem nützt diese Sache?
    In erster Linie der DVU.
    Die Tatsache, daß diese at DREI Mal verübt wurde, läßt auf kühle Planung und nicht eine Handlung im Affekt schließen.
    Wer aber, der kühl plant, würde sowas tun?
    Die Antifa achtet dort, wo es geplant ist, doch einigermaßen auf die Wirkung.

    Auch deuten DREI Überfälle in so kurzer Zeit auf so naheliegende Objekte nicht auf Amateure hin. Ein Amateur würde nach dem ersten froh sein, nicht erwischt worden zu sein.
    Auch das deutet auf professionelle Akteure hin, die die Gefahren abschätzen können. Erst recht, wenn man nach drei Tagen auch noch an den ersten Tatort zurückkehrt.
    Welcher Amateur würde das wagen?

    Wer will also, daß die DVU (vielleicht in Hinblick auf die Volksfront) gestärkt wird?

    Ich weiß, diese Spekulation mag weit hergeholt erscheinen, doch wie wir gerade dieser Tage erleben können, arbeiten Dienste oft nach der umgekehrten Logik: die Taten werden so gesetzt, daß sie den entsprechenden Nutzen abwerfen, wobei oberflächlich das genaue Gegenteil erscheinen soll: die zeitgerechte Vergiftung Litwinenkos, vor dem NATO-Gipfel, die Ermordung dieser proUSraelischen Journalistin, die man Rußland in die Schuhe schiebt, die Ermordung Hariris im Libanon, um die Truppen Syriens für den israelischen Angriff danach herauszuzwingen, wären solche Beispiele.

    Mein Gefühl sagt mir, daß das nicht die Freunde von der anderen Feldpostnummer waren. Dafür ist die Sache viel zu dreist und kaltblütig durchgezoigen worden.

    Noch was: die Computer wurden “zerstört”?
    Wurden “nur” die Gehäuse oder wurden die Festplatten wirklich zerstört oder entwendet?
    Ich wette jetzt mal ins Blitzbalue, den Festplatten ist gar nichts passiert und die Arbeit kann schnellstmöglich wieder aufgenommen werden.
    Übrigens auch seltsam: da hat man Festplatten zum Mitnehmen vor der Nase, aber man nimmt sie nicht mit? Eine Affekthandlung ist, wie ich ausführte, ja ausgeschlossen! Wer, der sowas plant, läßt sich dann die Festplatte entgehen?
    Nein, die Sache stinkt!

  • 10 Rudolf // Nov 29, 2006 at 17:03

    @Schörner: Wozu sollte man Anschläge inszenieren, für die sich keiner interessiert? Soetwas lohnt sich nur dann, wenn einem das geballte Medieninteresse sicher ist, also z.B. bei getürkten “antisemitischen Übergriffen” oder bei dem Italiener, der einen Sturz aufs Gleis mit einem Angriff “ausländerfeindlicher Skinheads” verwechselte.
    Dazu kommt, dass es die DVU noch nicht einmal für nötig hält auf ihrer eigenen Webseite über diese Anschläge zu berichten und das wäre wohl das mindeste, wenn man aus solchen Angriffen - egal ob getürkt oder nicht - Profit schlagen wollte.*

    Veröffentlichungen gibt es lediglich auf der Internetseite der DVU-Fraktion Brandenburg.

    Schriftleitung Altermedia

  • 11 Schörner // Nov 29, 2006 at 17:32

    Das hat was für sich, wenn denn eine breite Außenwirkung überhaupt beabsichtigt ist.
    Dienste agieren ja nicht immer nur für die breite Öffentlichkeit in weltpolitischen Maßstäben, sd. beeinflussen auch “interne” Richtungen. Sogar bevorzugterweise, weil dadurch die aufsehenerregenden und viel gefährlicheren Operationen oft vermieden werden können.
    Zufällig stehen auch Wahlen vor der Tür: bei den Reps. Wenn man die etwa in den Deutschlandpakt reinbringen will (z.B. weil man dort ein paar gute Bomben hat), dann wäre es sinnvoll, wenn nicht Schlierer gewinnt.
    Oder umgekehrt: ein Wink mit dem Zaunpfahl. Wollt ihr euch das wirklich antun, daß es euch so geht wie der DVU?
    Die Möglichkeiten sind vielfältig.

    Mir geht es darum anzuregen, multipolar zu denken und nicht die erste und einfachste Fährte als einzig mögliche wahrzunehmen.

  • 12 Rudolf // Nov 29, 2006 at 18:19

    Es könnte natürlich alles mögliche dahinter stecken. Aber solange es keine konkreten Anhaltspunkte für die eine oder andere “Verschwörungstheorie” gibt, bleibt es ein nutzloses Spekulieren ins Blaue hinein.

  • 13 Nebulus // Nov 29, 2006 at 18:28

    Eindeutig Aktionen Der Anti-Antifa, da gibt es keine Zweifel!

  • 14 AAAF // Nov 29, 2006 at 22:05

    es war ganz klar die Anti-Anti-Antifa!

    ein stiller Alarm und eine schnelle Bürgerwehr würden das Rätsel lösen können!

  • 15 Guenter // Nov 29, 2006 at 22:22

    @ Schörner
    Ich denke nicht, das dies ein Werk von Profis war. Jeder kleine Popel kommt in so einen Laden fix rein bzw zerstört das Äußere. Und wenn diese sehen, das es wieder repariert wurde, ein Schluck Schnaps und das ganze nochmal. Dazu braucht man wahrlich keine Profis.
    Die schmierereien und die kaputte Fensterscheibe könnte ich sogar machen, wenn ich nicht so viel skrupel hätte :)

  • 16 J.B. // Nov 30, 2006 at 7:02

    Ist ja auch kein Wunder, daß die roten Terroristen in Brandenburg nach Lust und Laune herumrandalieren, wenn sich der brandenburgische Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg lieber bei Bratwurstaufmärschen herumtreibt und in Systemgazetten über den Begriff “Nazi” debattiert:

    http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/30.11.2006/2927243.asp

  • 17 wartender Krieger // Dec 1, 2006 at 0:41

    Worüber wird sich hier nochmal so empört?

    Ist doch alles nix neues, alles schonmal dagewesen.

    Die “Antifa” hat schon immer Angriffe auf Nationale und deren Eigentum durchgeführt.

    Auch damals in der glorreichen alten Kampfzeit zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten (so nannte sich die Antifa damals!) wurden regelmäßig Veranstaltungen und Büros von Nationalsozialisten vom roten Mob angegriffen und verwüstet.

    Auch kamen damals genauso nationale Aktivisten zu schaden, bis hin zu Todesfällen.
    Aber davon hat man sich einfach nicht beeindrucken lassen!

    Man hat einfach gleiches mit gleichem vergolten und das Pack in seine Verstecke zurückgeprügelt, so daß die schiss hatten, sich wieder in die Nähe von Nationalsozialisten oder deren Einrichtungen zu trauen.

    Natürlich verhindert sowas nicht solche heimlichen und kriminellen Überfallaktionen, bei dem die Gegner Guerillataktiken einsetzen.
    Besonders dann nicht, wenn das Pack mit der Staatsmacht unter einer Decke steckt!

    Fakt ist jedenfalls, daß weder Justiz noch Polizei vor solchen Übergriffen und Sachbeschädigungen schützen können bzw. wollen.
    Das kann nur Wehrhaftigkeit und Abschreckung!

    Überwachung durch versteckte Kameras bzw. Bewegungsmelder ist technisch auf kein Problem mehr, selbst mit relativ gringem Finanziellen Aufwand.

    Und wenn man die Täter dadurch auf frischer Tat ertappt bzw. identifizieren kann, ist die angemessene Antwort darauf zu finden, weniger eine Frage der Phantasie sondern der Schlagfertigkeit.

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