Münster / NRW: Am 19. Februar berichteten wir über eine nationale Demonstration in Münster, die am Vortag unter dem Motto “Gegen imperialistische Fremdherrschaft, für Freiheit und Selbstbestimmung der Völker! Besatzer raus aus Münster!” stand. Aufgerufen dazu hatte das Aktionsbüro Westdeutschland.
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Dazu erreichte uns jetzt ein Teilnehmerbericht, den wir an dieser Stelle nachreichen wollen. Wir zitieren wie folgt:
Am 18.2.2006 versammelten sich ca. 200 Nationalisten in Münster (der Polizeibericht sprach von circa 180 Personen). Im Vorfeld der Demonstration wurden von freien Kräften der Region, sowie dem NPD-Kreisverband Münster 2000 Flugblätter mit dem Aufruf der Demonstration entlang der Wegstrecke verteilt. Begrüßt wurde man mit eingehender Leibesvisitation in einem Durchsuchungszelt, deswegen verzögerte sich alles ein wenig. Vorher wurden noch 4 Antifas die sich bei uns einschleichen wollten des Feldes verwiesen. Nächstes mal bitte mehr anstrengen. Nach der ganzen Durchsuchungsprozedur begannen nach der Eröffnung der Versammlung durch den Versammlungsleiter Sascha Krolzig nun die ersten Redner. Als erster sprach Hans-Gerd Wiechmann (NPD), es folgten nach der Verlesung einer Grußbotschaft von Kamerad Gerhard Lauck aus den USA durch Axel Reitz dann die Redner Daniel Gräf (KDS) und Claus Crämer (NPD). Eigentlich sollte es nach der Beendigung der Auftaktkundgebung losgehen, jedoch besetzten einige Antifaschisten einen Teil der Demonstrationsroute. Nach einiger Zeit löste sich das Problem und es konnte weitergehen. Weit kam man jedoch nicht, da wieder einmal Antifaschisten am Straßenrand herumlungerten. Wohl inspiriert von der Vogelgrippe wurde unser Demozug mit Eiern und allerlei anderen Unrat beworfen. Nach einiger Zeit war auch dieses Problem gelöst und es konnte weitergehen, allerdings nicht wirklich weit da wiederum Antifaschisten die Route besetzten.
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Für berechtigten Unmut sorgte neben dem Protest der versammelten Münsteraner Gutmenschenschaft auch der Umstand, daß der Versammlungsleiter Sascha Krolzig brutal von mehreren Polizisten erst niedergerissen und dann festgenommen wurde, weil er einen Gegendemonstranten der sich Zugang zu unserer Demonstration verschaffen wollte eben diesen Zugang verwehrte. Der mutige Antifaschist fiel dabei so unglücklich, daß er eine Polizistin streifte, die auf so wackligen Beinen stand, daß sie durch den Rempler unsanft zu Boden ging. Diese Lappalie wurde anscheinend von der Polizeieinsatzleitung zum Anlaß genommen durch die überzogene Festnahme und brutale Mißhandlung des Kameraden Krolzig den Versuch zu unternehmen Gewalttätigkeiten zu provozieren um die Versammlung auflösen zu können. Es gab infolge dieser Maßnahmen eine kurze Auseinandersetzung, die aber durch das besonnene Eingreifen der Ordner und des Veranstalters, Kam. Reitz, schnell gestoppt werden konnte.
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Polizei verhaftet den Demo-Anmelder Sascha Krolzig
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Es folgte eine Kundgebung auf der abermals Hans Gerd Wiechmann , sowie Paul Breuer aus Köln und Kamerad Christian aus Hamm sprachen. In dieser Zeit war die Polizei nicht gewillt die Blockade der Antifaschisten aufzulösen, da andernfalls deren “Bürgerrechte” verletzt werden würden und dies einen Verstoß gegen das Grundgesetz bedeuten würde, was die Polizeieinsatzleitung nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte. Auch der Vorschlag eine Umgehung der Blockade vorzunehmen wurde rigoros abgelehnt. Somit blieb nichts anderes übrig als den Rückweg zum HBF Münster anzutreten und die Versammlung zu beenden.
Mit dieser Vorgehensweise haben sich die Polizei und die Stadt Münster wohl keinen Gefallen getan, denn nun werden wir Münster einen erneuten Besuch abstatten müssen. Die Antwort auf Repression lautet nach wie vor Demonstration und Aktion!
Dazu kommt noch eine Nachbetrachtung seitens der NPD Münster, die sich heute dazu wie folgt äußerte:
Kosten für den Polizeieinsatz gehen in die Millionen
Gesperrte Straßen, geschlossene Geschäfte, ein stark eingeschränkter Busverkehr, 99 Züge mit insgesamt 1.700 Minuten Verspätung, 3.000 Ordnungshüter im Einsatz (die Kosten liegen lt. Angabe eines Polizeibeamten bei ca. 2.500.000 ?) – das ist die Bilanz der am vergangenen Samstag stattgefundenen Demonstrationen in Münster. Die Tatsache, dass man das gesamte Münsteraner Stadtleben am Samstag für mehrere Stunden zum Erliegen brachte, dürfte die Veranstalter der nationalen Demonstration über deren verkürzte Strecke hinwegsehen lassen. Keine Demonstration zuvor hat für so viel Aufsehen in Münster gesorgt, wie die vergangene, an der sich 160 Menschen beteiligten.
Der NPD-Kreispressesprecher, Markus Pohl, äußerte sich heute wie folgt zum vergangenen Samstag: ,, Leider haben es die nationalen Demonstranten am Samstag nicht geschafft das Hansaviertel zu durchqueren. Die Demonstration musste abgebrochen werden, weil die Polizei nicht willens war eine rechtswidrige Blockade aufzulösen. Wer die Organisatoren der nationalen Demonstration kennt, weiss, dass diese sich mit einer erneuten Demonstration in Münster bedanken werden. Wie man uns mitteilte, ist mit der nächsten Demonstration innerhalb der nächsten drei Monate zu rechnen. Dank der ausführlichen Berichterstattung in den Medien vor der Demonstration haben jedoch alle Bürgerinnen und Bürger erfahren welches Ziel die am Samstag stattgefundene Demonstration verfolgte. Das konnte auch die linkskriminelle Ansammlung nicht verhindern, welche von den Grünen massiv unterstützt wurde, in dem sie deren Räumlichkeiten zur Sammlung an der Demonstrationsstrecke zur Verfügung stellte. Wenn der OB Tillmann laut Zeitungsberichten auf der “bürgerlichen Gegendemonstration” ein starkes Bekenntnis für die multikulturelle Stadt-Gesellschaft ablegte, muss man sich fragen, warum nur etwa 1.500 Menschen dieses auf dem Rathaus-Innenhof hören wollten. Der Publizist Peter Scholl-Latour und der stellvertretende Chefredakteur des ?Stern?, Hans-Ulrich Jörges, sagten gestern in der Sendung “Sabine Christiansen”, dass die multikulturelle Gesellschaft gescheitert ist. Diese Einsicht scheint bis in das Münsteraner Rathaus noch nicht vorgedrungen zu sein”. (MP)
Quelle NPD Münster 21.02.2006
Siehe auch
Aktionsbüro Westdeutschland








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