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Noch mehr Neues aus Dorfen? – Noch mehr Neues aus Dorfen (30.03.06)

March 30th, 2006 · Post your comment (No Comments)

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Dorfen / Bayern: Bereits gestern berichteten wir über die fragewürdigen Zustände im Jugendzentrum e. V. Dorfen, einer linksextremen Institution, die mit staatlichen Geldern ausgehalten wird, im Gegenzug dafür gegen politisch Andersdenkende agiert, selber mit dem Gesetz aber offenbar nicht so sehr auf gutem Fuße steht, vor allem wenn es um den Jugendschutz geht.

Dorfen-Jugendzentrum e. V.-Logo1.JPG

So erwähnten wir bereits die mehrfachen nationalen Proteste gegen die Zustände in dieser Lokalität, die inzwischen auch von der regionalen Presse bestätigt werden. Veröffentlichten wir bereits gestern einen Artikel des Münchener MERKUR an dieser Stelle, in dem man mit auffälliger Offenheit über die Zustände in diesem Jugendzentrum berichtet wurde, so legte man inzwischen von gleicher Seite nach. Wir zitieren wie folgt:

Jugendschutz kann nicht weiter ignoriert werden - Polizei appelliert auch an Eltern

Dorfen (har) - Zwei volltrunkene Jugendliche, die vom Notarzt versorgt werden mussten, Lärm und herumschreiende Betrunkene - die Party am Wochenende im Jugendzentrum (JZ) war besonders exzessiv, doch laut Polizei keine Seltenheit. In letzter Zeit häuften sich derartige Hinweise und Beschwerden: über zu laute Musik bei diversen Partys und Veranstaltungen, sowie über Jugendliche, die im JZ größere Mengen Alkohol konsumieren und danach unangenehm auffallen.

Einige Eltern zeigten sich schockiert über die Zustände in der städtisch geförderten Einrichtung. Der Jugendbeauftragte der Polizei Dorfen, Mike Klinger, moniert insbesondere die Verletzung des Jugendschutzgesetzes.

Polizei und Jugendamt weisen darauf hin, dass, wenn im JZ auch das Gaststättenrecht nicht greift, sehr wohl das Jugendschutzgesetz einzuhalten sei - vor allem die Bestimmungen zur Abgabe von Tabakwaren und Alkohol. Diese Vorschriften seien sowohl von den Organisatoren als auch vom JZ-Vorstand zu überwachen

Bedenklich stimmt die Polizei, dass 13-jährige Schüler nach Mitternacht betrunken aus dem Jugendzentrum nach Hause kommen und, wie im vorliegenden Fall, von Eltern aufgrund des übermäßigen Alkoholgenusses in ärztliche Behandlung gebracht werden müssen. Klingers Appell richtet sich an die Veranstalter und Organisatoren: “Es kann nicht hingenommen werden, dass Jugendliche beim Besuch einer Diskothek diversen Kontrollen unterliegen, hingegen im Jugendzentrum und bei anderen Veranstaltungen der Jugendschutz missachtet wird, und die Besucher jeglichen Alters kostengünstig an Alkohol kommen.” Auch bei viel besuchten Hallen-Partys oder Zelt-Discos fielen immer wieder volltrunkene Minderjährige auf.

Es dürfte schon im Interesse der JZ-Betreiber sein, meint der Polizist, dass derartige Vorkommnisse wie am Wochenende die Ausnahme blieben und durch strengere Kontrollen vorab unterbunden würden. In Zukunft werde die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt verstärkt Jugendkontrollen in Diskotheken und bei anderen Veranstaltungen durchführen. Bei Zuwiderhandlung müssen die Verantwortlichen mit einer Anzeige rechnen.

“Es sind aber auch die Eltern gefordert, das Treiben ihrer Kinder mit einem kritischen Auge zu beobachten und den Nachtschwärmern Grenzen zu setzen”, betont der Jugendbeauftragte der Polizei. So habe sich bei polizeilichen Präventionsveranstaltungen und Befragungen an Schulen gezeigt, dass Nikotin und Alkohol bei Jugendlichen unter 16 Jahren eine immer größere Rolle spielen. “Diese Tatsache entzieht sich leider all zu oft den Blickwinkeln der Eltern.”

Besagtes Jugendzentrum fand in der Vergangenheit vor allem seitens der SPD immer wieder eifrige Fürsprecher, die dafür sorgten, daß Proteste gegen die Einrichtung immer wieder abgeblockt wurden.

Quelle: Münchener Merkur 29.03.06

Siehe auch
Störtebeker-Netz 29.03.06

Quelle: Störtebeker-Netz 30.03.06

Tags: Allgemeines

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