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Plau am See / Mecklenburg: Nach sich bereits am vergangenen Wochenende bereits in Züssow (Ostvorpommern) die Pommersche Evangelische Kirche in Kreuzzugsstimmung gegen Rechts versetzt hat, zog jetzt die Evangelisch Lutherische Landeskirche Mecklenburg auf ihrer Synode in Plau am See nach. Hier wie dort wird dazu aufgerufen, nunmehr auch im Namen der christlichen Religion gegen politisch Andersdenkende vorzugehen. Einmal mehr macht sich die Kirche dabei zum Handlanger des jeweiligen politischen Systems, so wie es stets in der Vergangenheit und vermutlich auch in Zukunft halten wird. Freilich leben wir inzwischen nicht mehr im Mittelalter, so daß sich die frommen Aktivitäten zunehmend in mehr oder minder ohnmächtigen Haßausbrüchen ausleben müssen, wobei man zudem inzwischen in der Gewißheit leben darf, daß sich auch die Gegenseite nichts mehr gefallen lassen wird.
Besondere Sorge bereitet den etablierten Parteien wie auch der etablierten evangelischen Kirchenmafia der kommende Wahltag im September. Obwohl von der politischen Opposition nicht die Spur einer Gefahr für den Bestand dessen was man hierzulande „Demokratie“ nennt besteht, genügt bereits schon der Schatten einer Möglichkeit, daß sie einige wenige Plätze an der parlamentarischen Futterkrippe einnehmen könnte, um das herrschende Machtkartell in Panik zu versetzen. Von dieser beherrscht lassen sie inzwischen auch die letzte Maske fallen, um der Nation faktisch zu bestätigen, was man ihr von nationaler Seite schon seit Jahr und Tag gepredigt hat, nämlich, daß diese Art von „Demokratie“ nichts weiter als eine Farce ist, eine abgesteckte Oligarchie in der einige bestimmte Parteien die Macht unter sich aufgeteilt haben wie einen Kuchen, den sie mit Zähnen und Klauen gegen jeden möglichen Konkurrenten verteidigen.
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Dies kommt auch in dem Grußwort zum Ausdruck, daß Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) der Synode in Plau am See zukommen ließ. So heißt es dazu in einer heute von seiner Kanzlei veröffentlichten Presseerklärung:
„Ringstorff erläutert in seinem Grußwort vor den Synodalen die Notwendigkeit einer dauerhaften Bekämpfung des Rechtsextremismus. “Der rechtsextremistischen Strategie der Spaltung unserer Gesellschaft halten wir ein deutliches Stopp-Zeichen vor. Es ist sehr wichtig, dass die demokratischen Kräfte zusammenarbeiten.” Ringstorff verwies in diesem Zusammenhang auf den Beschluss des Landtages, gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorzugehen. Die Gefahr, die von Rechtsextremisten ausgehe, sei allgegenwärtig. Mit aller Entschlossenheit gelte es zu verhindern, dass die NPD im September in den Landtag einzieht. “Wir müssen weiterhin entschlossen handeln. Und noch eines muss klar sein: Unsere Kraft des Miteinanders endet nicht am Wahltag, sondern zielt darüber hinaus auf eine dauerhafte Bekämpfung des Rechtsextremismus.”
Neben der inzwischen schon fast alltäglichen Litanei darüber, daß man den Einzug der NPD in den Landtag verhindern müsse, gab der Ministerpräsident außerdem einmal mehr zum besten, daß die Kraft des Miteinanders auch am Wahltag nicht ändern dürfe, da es um „die dauerhafte Bekämpfung des Rechtsextremismus“ gehe. Nach unserem Dafürhalten reines Wunschdenken, denn selbst wenn auch die nationalen Strukturen im Lande auch noch vielfach zu wünschen übrig lassen, so sind sie doch auf einem Entwicklungsweg der nicht mehr so ohne weiteres rückgängig zu machen ist, ganz gleich ob die NPD nun in den Landtag einziehen mag oder nicht. In ihrer gegenwärtigen Kandidatenbesetzung wäre es sogar für sie ein Glück, wenn sie ihr Ziel bei 4,9 Prozent verfehlen würde. Auf diese Weise käme sie zu einer nicht unbeachtlichen Wahlkampfkostenerstattung, könnte ihr Gesicht wahren, indem sie auf die akute Wahlbehinderung verweist und wäre dadurch vor jeder Blamage im Landtag gesichert.
Das Verhalten Ringstorffs wie auch der Kirche lassen darüber hinaus nur den einen Schluß zu, daß hier an einer Entwicklung gebastelt wird, die früh oder später in einem Kulminationspunkt münden wird, bei dem sich zeigen wird, ob die Gerontenschickeria um das etablierte Parteienkartell und deren kirchlichen Anhang das Rennen machen, oder aber die junge Generation, die zunehmend ihren Platz im Nationalen Widerstand sucht. Und wenn wir uns auch weiß Gott nicht mit den Propheten des Alten Testamentes auf eine Stufe stellen wollen, so können wir uns durchaus vorstellen, daß auch unser Land einem Tag des Zorns entgegen geht, an dem all das nachgeholt wird, was man bei der Revolution im Jahre 1989 versäumt hat. Wie hoffen, daß Genosse Ringstorff und Anhang an diesem Tag nicht den letzten Flieger nach Tel Aviv verpassen.
Siehe auch
MVregio 31.03.06
Quelle: Störtebeker-Netz 31.03.06





6 responses so far ↓
1 Lothar1881 // Apr 1, 2006 at 11:40
..” denn selbst wenn auch die nationalen Strukturen im Lande auch noch vielfach zu wünschen übrig lassen”..
Eine Ausweitung von vernünftigen Strukturen wird von seiten der NPD-Führung aus Stralsund und Rostock massiv behindert.
Da fragt man sich doch, in wessen Sinne sie arbeiten.
Ausweitung von vernünftigen Strukturen wird seitens der NPD-Führungen aus Stralsund und Rostock massiv behindert. - Das ist ja mal ganz was Neues. Die Frage ist nur, was sind “vernünftige” Strukturen. Bedingungsloser Kotau vor dem SNBP, oder was? Na immerhin, 90 Prozent der Landes-NPD hat er ja schon, da sind solche letzten kleinen Inselchen parteilicher Selbständigkeit natürlich störend, selbst wenn sie politisch faktisch bedeutungslos sind. Man sollte doch die “vernünftigen” Strukturen schon beim Namen nennen, damit sich jedermann ein Bild von ihnen machen kann.
Die Frage nach wessen Sinne sie arbeiten ist leicht beantworten, in ihrem eigenen. Das ist heute nicht eben häufig, aber soll man es deswegen gänzlich ablehnen. Zugegeben, wir haben auch unseren eigenen Strauß mit diesen “Kameraden”, aber das Kind mit dem Bade ausschütten würden wir deswegen trotzdem nicht.
Schriftleitung Altermedia
2 Lothar1881 // Apr 1, 2006 at 12:28
1. Lothar1881 :
April 1st, 2006 at 11:40
..” denn selbst wenn auch die nationalen Strukturen im Lande auch noch vielfach zu wünschen übrig lassen”..
Eine Ausweitung von vernünftigen Strukturen wird von seiten der NPD-Führung aus Stralsund und Rostock massiv behindert.
Da fragt man sich doch, in wessen Sinne sie arbeiten.
Ausweitung von vernünftigen Strukturen wird seitens der NPD-Führungen aus Stralsund und Rostock massiv behindert. - Das ist ja mal ganz was Neues. Die Frage ist nur, was sind “vernünftige” Strukturen. Bedingungsloser Kotau vor dem SNBP, oder was? Na immerhin, 90 Prozent der Landes-NPD hat er ja schon, da sind solche letzten kleinen Inselchen parteilicher Selbständigkeit natürlich störend, selbst wenn sie politisch faktisch bedeutungslos sind. Man sollte doch die “vernünftigen” Strukturen schon beim Namen nennen, damit sich jedermann ein Bild von ihnen machen kann.
Die Frage nach wessen Sinne sie arbeiten ist leicht beantworten, in ihrem eigenen. Das ist heute nicht eben häufig, aber soll man es deswegen gänzlich ablehnen. Zugegeben, wir haben auch unseren eigenen Strauß mit diesen “Kameraden”, aber das Kind mit dem Bade ausschütten würden wir deswegen trotzdem nicht.
Schriftleitung Altermedia
Ich weiß das aus eigener Erfahrung.
Bei dem Versuch eine Ortsgruppe zu bilden und in meiner Heimatstadt etwas für das deutsche Volk in nationalem Sinne zu tun, gab es keinerlei Unterstützung und kein Interesse.
Ein Antrag auf NPD-Beitritt wurde abgelehnt, während man bei Personen, die sich gerne prügeln und trinken kein Problem mit der Aufnahme in die NPD hat.
Hm, und um welche Stadt handelt es sich da? Bist du persönlich in Kontakt getreten oder nur schriftlich? Womit wurde die Ablehnung begründet? Da solltest du schon etwas deutlicher werden, immerhin leben wir ja gegenwärtig in Zeiten, wo die NPD ja in der Tat geradezu jeden nimmt, so daß uns die Begründung der Ablehnung schon interessieren würde.
Schriftleitung Altermedia
3 Lothar1881 // Apr 1, 2006 at 13:00
Hm, und um welche Stadt handelt es sich da? Bist du persönlich in Kontakt getreten oder nur schriftlich? Womit wurde die Ablehnung begründet? Da solltest du schon etwas deutlicher werden, immerhin leben wir ja gegenwärtig in Zeiten, wo die NPD ja in der Tat geradezu jeden nimmt, so daß uns die Begründung der Ablehnung schon interessieren würde.
Schriftleitung Altermedia
Es war persönlicher Kontakt.
Ich habe über einen längeren Zeitraum an mehreren Veranstaltungen teil genommen.
Hilfe, in meinem Ort, gab es nur einmal bei der Unterstützung von alten hilfsbedürftigen Menschen.
Weitere Unterstützungen gab es nicht, trotz Versprechungen.
Es bestand nur Interesse an der Teilnahme von Aktionen im eigenen Bereich.
Vernünftige Vorschläge wurden abgelehnt.
Wichtig ist es nicht nur die “unteren” Bevölkerungsschichten zu überzeugen, sondern alle Kreise.
Dieses erreicht man aber nicht bei dem Verhalten der führenden Kräfte.
Auch die Wissensvermittlung an die Kameraden läßt sehr zu wünschen übrig.
Tja, wie gesagt, bei so ungenauen Angaben können wir auch nicht helfen, auch wenn du in einigen Punkten durchaus recht hast. Andererseits, was gehen uns die Probleme der NPD an. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Schriftleitung Altermedia
4 Lothar1881 // Apr 1, 2006 at 16:13
Andererseits, was gehen uns die Probleme der NPD an. Jeder ist sich selbst der Nächste.
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Genau das ist eines der Hauptprobleme an denen die nationalen Kräfte leiden.
Anstatt alle gemeinsam für unser Volk zu kämpfen, versucht jeder seine eigenen Interessen zu vertreten.
Dabei merken sie nicht, das genau dieses Verhalten von den Strippenziehern im Hintergrund erwünscht ist.
So hat man keine politische Konkurrenz zu fürchten, kann regelmäßig die Gesetze gegen das Volk verschärfen und hat einen Sündenbock, dem man die Schuld gibt.
Kann man so und so sehen. Vielleicht solltest du ja auf diesem Sektor erst einmal eigene Erfahrungen sammeln, ehe du dich so in die Brust wirft. Ein paar Jahre auf der Weide und das junge Füllen wird auch ruhiger.
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5 Lothar1881 // Apr 1, 2006 at 17:56
Kann man so und so sehen. Vielleicht solltest du ja auf diesem Sektor erst einmal eigene Erfahrungen sammeln, ehe du dich so in die Brust wirft. Ein paar Jahre auf der Weide und das junge Füllen wird auch ruhiger.
Schriftleitung Altermedia
Ich bin mir ziemlich sicher das ich älter bin.
Alter schützt zuweilen auch vor Torheit nicht. Wenn es weiter nichts gibt, daß etwas zum ursprünglichen Thema zu sagen gibt, dann sollten wir den Disput an dieser Stelle beenden. Bei allgemeinen Behauptungen ohne Namen und Orte können wir auch nichts machen. - Schon mal bei den REP vorgesprochen.
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6 Rurik // Apr 2, 2006 at 0:32
@ Lothar1881
Du schriebst: “Bei dem Versuch eine Ortsgruppe zu bilden und in meiner Heimatstadt etwas für das deutsche Volk in nationalem Sinne zu tun, gab es keinerlei Unterstützung und kein Interesse.”
Dann schriebst du weiter: “Ein Antrag auf NPD-Beitritt wurde abgelehnt, während man bei Personen, die sich gerne prügeln und trinken kein Problem mit der Aufnahme in die NPD hat.”
Dazu: Eine Ortsgruppe ist eine Untergliederung innerhalb der Partei. Deshalb kann ein Nichtmitglied auch keine Ortsgruppe gründen, zumal über die Gründung einer Ortsgruppe, übergeordnete Partei-Gremien zu entscheiden haben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die NPD nicht an der Gründung neuer Ortsgruppen oder Kreisverbände interessiert ist, allerdings müssen dafür gewisse Voraussetzungen erfüllt sein.
Da du nicht bereit bist konkrete Aussagen zu machen (Ort, Zeit, Ansprechpartner, Umstände, eigene politische Herkunft etc.), hat die Schriftleitung vollkommen recht, wenn sie keinen Grund für eine weitere Diskussion mit dir erkennen kann.
Ich bin zwar selbst (noch) NPD-Mitglied, stehe der Partei aber äußerst kritisch gegenüber, denn auch ich habe meine eigenen Erfahrungen sammeln müssen.
Also werde konkret, oder laß es sein.
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