Potsdam / Brandenburg: Wie vorgestern bereits gemeldet, stellte die brandenburgische NPD am vergangenen Wochenende ihre eigenen Liste für die bevorstehenden Landtagswahlen auf. DVU-Vertreter hatten, trotz Einladung, nicht am Parteitag teilgenommen, so daß das von der NPD gemacht Angebot, auch DVU-Kandidaten bei der Listenplanung zu berücksichtigen hinfällig wurde.
In der gestern herausgegebenen offiziellen NPD-Meldung heißt es über den Landesparteitag wie folgt:
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Am Wochenende wählten die Brandenburger Nationaldemokraten im Landkreis Barnim ihre Landtagskandidaten (Landesliste) für die Landtagswahl am 27. Sept. 2009. Parteivorsitzender Dipl.-Pol. Udo Voigt erläuterte den Delegierten, weshalb der Parteivorstand ihrem Wunsch nach einem eigenständigen Antritt zur Landtagswahl einmütig entsprochen hat. Der „Deutschlandpakt“ mit der DVU habe keine Basis mit einem Partner, der weder Wahlerfolge bewirken, noch einen wirkungsvollen Sichtwahlkampf bzw. eine kritische Fehleranalyse zu leisten vermag.
So gab es unter den Brandenburger Delegierten auch niemanden, der den Wahlantritt, trotz seiner Kurzfristigkeit und der kurzen Zeitspanne zum Sammeln von über 2000 Unterstützungsunterschriften, kritisch hinterfragte.
Die aufgestellte NPD-Landesliste umfaßt 23 Personen. Die Plätze 1 – 6 nehmen Landesvorsitzender Klaus Beier, sein Stellvertreter Ronny Zasowk, ferner Manuela Kokott (3), Sven Haverlandt (4), Mike Sandow (5) und Stella Hähnel (6) ein.
In seinem Schlußwort dankte Beier nicht nur den Mitgliedern für die zügige Abwickelung der Wahlformalitäten, sondern auch dem Fußballverein „Germania Storkow“, dessen Vorsitzender der NPD in den letzten Tagen einen medialen Wahlkampfauftakt beschert hatte, wie „wir ihn uns nicht besser hätten wünschen können“. „Wir hoffen“, so Beier, „auf weitere vom anachronistischen ’Kampf gegen rechts’ geblendete Zeitgenossen, die unseren Wahlkampfetat entlasten.“
Quelle: NPD – Brandenburg 06.07.09
Siehe auch
NPD stellte Landesliste für Brandenburg auf – Altermedia 05.07.09





10 responses so far ↓
1 Zeitzeuge // Jul 7, 2009 at 10:16
@ Schriftleitung
Vorschlag: Machen Sie doch die erste Verleihung des Bundeswehr-”Tapferkeitsordens” zum Thema.
Hierzu mein Kommentar:
Die Bundeskanzlerin hat es sich also tatsächlich nicht nehmen lassen, höchstpersönlich die ersten Ehrenkreuze für Tapferkeit zu verleihen!
Damit nimmt sie eine Tradition auf, die sie bei etwas ausgeprägterer historischer Kenntnis sicher gemieden hätte; die Verleihung durch die Regierungschefin überhöht den Rang der Tapferkeitsmedaille maßlos auf den des Ritterkreuzes oder seiner höheren Stufen.
Bei aller verdienten Anerkennung der vier Soldaten: selbst die Verleihung eines Eisernen Kreuzes (E.K.), dessen Neustiftung ja zumindest im Gespräch war, wäre zuviel des Guten gewesen. “Bergungsversuch unter Lebensgefahr” kann kein Kriterium für einen Tapferkeitsorden sein, auch nicht, daß neben den Kameraden auch mehreren afghanischen Kindern geholfen werden sollte. Diese Begründung zeigt nur, wie schwer sich die Bundeswehr, Jung und Merkel tun, die Verleihung des Ordens an überragende Tapferkeit im Gefecht, im Krieg zu binden. Lebensgefahr durch explodierende Munition kann auch beim Scharfschießen auf dem Truppenübungsplatz entstehen, und der Hilfeversuch für einheimische Kinder ist zwar sehr ehrenhaft, die Verleihung aus diesem Grund ist jedoch nur der politischen Korrektheit geschuldet und einfach nur peinlich und wirkt krampfhaft: Tapferkeit soll sich nur in der Hilfeleistung manifestieren – deshalb auch der “zivile Rahmen” für die erste Verleihung des Ehrenzeichens!
So wird das nichts mit dem neuen Orden. Sein Prestige wird nie auch nur im Ansatz an das des früheren, im Zuge der Erhebung gegen Napoleon vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. 1813 gestifteten und 1870, 1914 und 1939 jeweils erneuerten Eisernen Kreuzes heranreichen, wobei ich nicht verkenne, daß Stiftung und Neustiftungen des E.K. nur bei erklärter Gefahr für das Vaterland erfolgten.
Nach dieser ersten Erfahrung mit der Verleihungspraxis bin ich dankbar dafür, daß das Eiserne Kreuz für die Bundeswehr n i c h t erneuert wurde – für die Beliehenen früherer Generationen wäre das eine üble Kränkung gewesen!
Daß die Affinität der Bundeskanzlerin zu den Streitkräften nicht sehr ausgeprägt ist, zeigte sich im übrigen bei einem Besuch der Bundesmarine vor einiger Zeit: ich habe immer noch vor Augen, wie Merkel von Panik gezeichnet sich die Ohren zuhielt, als bei einer Übung (!) zwei Marineflieger sie im Tiefflug überraschten.
2 ,,, // Jul 7, 2009 at 10:42
ich bin froh das die NPD zu Landtagswal antritt
die DVU ist mittlerweile unwählbar geworden sie hetzen gegen die NPD und ihre Mitglieder auf diversen internet Seiten das es nicht mehr lustig ist
3 Arminius // Jul 7, 2009 at 11:25
@ ,,,
Aber den würde- und stillosen Paktbruch der NPD fassen Sie wohl gerne als Heldentat auf?
4 Lausitzer // Jul 7, 2009 at 11:59
Zum x-ten male.Die DVU hat den Pakt gebrochen.Die NPD diesen aufgekündigt durch die Vertragsbrüche.
5 Arminius // Jul 7, 2009 at 13:00
@ Lausitzer
Sind Sie Autist?
6 Ali Mente // Jul 7, 2009 at 13:04
@ Zeitzeuge
Eines dieser von Merkel verliehenen Ehrenkreuze können Sie schon heute bei ebay ersteigern! So viel zum Begriff Ehre in der BRD.
7 ,,, // Jul 7, 2009 at 13:13
Lieber Arminius
können sie sich noch erinnern wo die NPD ein tief hatte und die DVU diese Situation knallhart ausgenutzt hat.
Sind sie den ehrlich der Meinung das an den Bruch nur die NPD schult hat ?
und zur ihrer frage:
es war eine nachvollziehbare Entscheidung
8 Adler // Jul 8, 2009 at 0:34
Gutes Gelingen!!!
9 SiRe52 // Jul 8, 2009 at 1:27
@ Lausitzer
Zum xxxxten Mal, die NPD hat den Vertrag gebrochen.Die DVU hat ihn nicht einmal gekündigt! Aber warten wir mal die Wahlergebnisse ab. Keine der beiden Parteien wird -zur Freude des VS – in den Landtag einziehen. Aber wir werden uns bestimmt nach der Wahl darüber unterhalten können! Nur noch eins – das haben die Linken verstanden: Einigkeit macht stark!
10 Adler // Jul 8, 2009 at 4:38
Nachtrag:
Wir wollen niemals Knechte sein (auch keine sochen des BRD-Großkapitalisten-Multimillionärs-Vereis-DVU). Wir wollen ewig Deutsche sein!
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