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NPD-Bundesparteitag Berlin – Zweiter Tag (05.04.09) 19:47 Uhr

April 5th, 2009 · Post your comment (99 Comments)

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Berlin: Im Reinickendorfer Rathaus wird heute der NPD-Bundesparteitag fortgesetzt. Nachdem sich gestern der Amtsinhaber Udo Voigt im Kampf um den Parteivorsitz deutlich gegenüber seinem Herausforderer Udo Pastörs durchgesetzt hatte, folgt heute die Wahl der Bundesvorstandsmitglieder.

Wie soeben von der offiziellen NPD-Parteitagsberichterstattung mitgeteilt wird, wurden zu stellvertretenen Parteivorsitzenden Karl Richter (166 Stimmen),Frank Schwerdt (137 Stimmen) und Jürgen Rieger (111 Stimmen) gewählt. Rieger selbst war auf dem Parteitag aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend, allerdings ließ er einen Brief verlesen, in dem er sich für Udo Voigt als Parteivorsitzenden aussprach.

Die Wahl der Beisitzer ist zur Stunde immer noch an. Inzwischen wurde der Parteitag für eine Pressekonferenz zeitweilig unterbrochen. Auf der Pressekonferenz wurde bekannt gegeben, daß der Sänger Frank Rennicke für die NPD und die DVU als Bundespräsidentschaftskandidat ins Rennen geht. Einer Meldung von ENDSTATION RECHTS zufolge, war außerdem der derzeit im Stadelheimer Gefängnis befindliche Horst Mahler vom Berliner NPD-Verband “Bezirk 2 Berlin / Nord” als möglicher Kandidat vorgeschlagen worden. Rennicke ist der Ersatzkandidat zu dem man greifen mußte, nachdem der ursprünglich vorgesehene Kandidat Bernd Rabehl, von dem Andreas Molau in einem Interview sagte, er werde bei Bekanntgabe seiner Kandidatur zur rechten Zeit weit ins bürgerliche Lager einbrechen, die Kandidatur unmittelbar vor der geplanten Bekanntgabe aus fadenscheinigen Gründen zurückzog.

An dieser Stelle die Namen der gewählten Beisitzer. Im ersten Wahlgang wurden gewählt:
Jens Pühse (129)
Klaus Beier (120)
Jörg Hähnel (109)
Ulrich Pätzold (108)
Eckart Bräuniger (107)
Thorsten Heise (101)
Uwe Schäfer (99)
Claus Cremer (92)
Frank Rohleder (91)
Thomas Wulff (91)
Ulrich Eigenfeld (88)
Wolfgang Schimmel (85)

Zweiter Wahlgang:

Abgegeben wurden 117 Stimmen:
Andreas Thierry (90)
Uwe Meenen (84)

Der Parteitag wurde mit einer Rede Udo Voigts beendet, die nach Angaben der parteioffiziellen Berichterstattung “mitreißend” war und in der einmal mehr zur Geschlossenheit des nationalen Lagers aufgerufen wurde. Tatsächlich dürften die Risse innerhalb der Partei nach Beendigung des Parteitages tiefer sein als je zuvor, auch wenn man sich bemüht, sie nach außen hin zu kitten. Schon jetzt zeigen die ersten Reaktionen, daß sich hier zwei Lager unversöhnlich gegenüber stehen. So ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, daß die in den Wahlen unterlegene Seite ihre Zeit abwarten wird, bis sie sich für das Wahlergebnis von diesem Wochenende entsprechend bei der jetzigen Parteispitze revanchiert.

Auch der Aufruf zur allgemeinen Geschlossenheit dürfte außerhalb des Reinickendorfer Lagers nur bedingt zünden, gab es Aufrufe dieser Art in der Vergangenheit doch zur Genüge, mit der gleichen Pathetik und mit dem gleichen Hinweis, daß jetzt und gerade in diesem Moment der entscheidende Zeitpunkt sei. Das erscheint uns dann doch etwas mager, andererseits muß man dem neuen Vorstand auch erst eine Chance geben, sich einzuarbeiten, auch wenn dieses Mal nicht allzu viel Zeit bleibt.
Bis dahin schauen wir mal, was passiert.

Indessen spekuliert ENDSTATION RECHTS, wie sich die Lage der Partei in nächster Zeit weiter entwickelt, so kann man dort heute u. a. lesen:
“…Auffällig am neuen Personal der Bundes-NPD ist außerdem das Fehlen bedeutender Akteure aus den Landesverbänden Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Apfel, Fraktionschef der Rechtsextremisten im Sächsischen Landtag, hatte bereits im Vorfeld des Parteitages angekündigt, nur unter einem Vorsitzenden Pastörs wieder zur Verfügung zu stehen. Pastörs und beide Landesverbände gelten denn nun auch als die großen Verlierer des Parteitages. Überraschend gut kommt stattdessen der schleswig-holsteinische Verband weg, der enge Beziehungen zum Hamburger Landesverband von Jürgen Rieger unterhält.

Indes könnte dies in wenigen Monaten schon wieder ganz anders sein und sich der deutliche Sieg Voigts als Pyrrhussieg erweisen. Denn die NPD muss nun mit ihrem alten Vorsitzenden, am Rande des finanziellen Ruins stehend und mit dem Notkandidaten Frank Rennicke für das Amt des Bundespräsidenten das Superwahljahr 2009 bestreiten. Gelingt es Voigts neuer Führungsmannschaft nicht, die finanzielle Pleite der Partei zu verhindern, könnte nicht nur die Stunde der Landesverbände Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, sondern vor allem die Stunde Udo Pastörs’ schlagen. Bis dahin werden sich die finanziell, organisatorisch und politisch potenten Kameraden aus dem Norden und Süden Ostdeutschlands vermutlich genüsslich zurücklehnen und gelassen abwarten, ob es der Bundes-NPD unter ihrem alten und neuen Vorsitzenden Voigt gelingt, den Hals aus der Schlinge zu ziehen. Vielleicht wird Udo Pastörs schon bald für seine Niederlage am gestrigen Tage dankbar sein.”

Siehe auch
NPD 04.04.09 – Wahl der Stellvertreter

NPD 04.04.09 – Wahl der Beisitzer

NPD 04.04.09 – NPD beendet erfolgreichen Parteitag

Endstation Rechts 05.04.09 – Frank Rennicke als gemeinsamer Kandidat fürs Bundespräsidentenamt

Endstation Rechts 05.04.09 – Der Pyrrhussieg des Udo Voigt



Tags: Allgemeines · NPD-Führungspoker 2008

99 responses so far ↓

  • 1 dresdner // Apr 5, 2009 at 9:10

    Warum ausgerechnet Rieger als Stellvertreter?Bezahlt er jetzt die ausstehenden Schulden für die NPD? Anders ist es für mich jedenfalls nicht erklärbar!

    Hast du das beim letzten Parteitag auch gefragt, als er ebenfalls zum Stellvertreter gewählt wurde? Oder spricht noch der Frust über das Wahlergebnis von gestern?
    Die Schriftleitung

  • 2 DEUTSCHER // Apr 5, 2009 at 9:32

    Der Schädelvermessern Rieger ist der Untergang der Partei!

  • 3 DEUTSCHER // Apr 5, 2009 at 9:34

    ohne “n”

  • 4 Jan P. // Apr 5, 2009 at 9:49

    Der Frust sollte bei allen fähigen Kräften innerhalb und außerhalb der NPD tief sitzen.
    Dieses Armutszeugnis lässt tief blicken, unverständlich was in manchen Delegierten vor sich geht.
    Wer wählt denn eine NPD, die keine Konsequenzen aus der Finanzmisere zieht? Wer wählt eine Partei, die ihre besten Leute rausmobbt und stattdessen Szeneleute und überzogene Radikalinskis fördert?

  • 5 der Rabe // Apr 5, 2009 at 10:12

    Ob dieser Pastörs, klingt irgendwie nach Pastor, besser gewesen wäre als Vogt bezweifle ich sehr, denn seine öffentlichen Auftritte befriedigten immer nur seine Anhänger aber fast nie die zu gewinnende Bevölkerung als Wähler. Ich habe ihn zweimal reden gehört und gesehen und er gefiel mir gefühlsmäßig auch nicht. Vielleicht war er der falsche Gegenkandidat zu Vogt oder ist mit Absicht zum Gegenkandidaten gemacht worden um gegen Vogt die Wahl zu verlieren, wer weiß das schon.
    Vogt wird sich jetzt anstrengen müssen und muß aus seinen Fehlern lernen und die Partei wasserdichter machen gegen Provokateure, Spitzel und U-Boote, eine Kemnaaffäre kann und darf er sich nie mehr erlauben das ganze Finanzwesen der NPD muß auf trockene Füße gestellt werden und abgesichert sein das nie mehr nur eine Person bestimmt wie die Bilanzen aussehen, es müssen Kontrollmechanismen installiert werden die den Bundesschatzmeister und alle Landesschatzmeister bis hin in die Kreisverbände kontrollieren und einen Fall Kemna für die Zukunft ausschließen.
    Wie kommt die NPD aber jetzt in der Eile an Geld um ihre Wahlkämpfe zu finanzieren und ihre aufgezwungenen Schulden beim Staat zu zahlen. Es muß alles versucht werden, der Gang bis zum europäischen Gerichtshof eingeschlossen, um diese Zahlungen nicht leisten zu müssen. Mehrere konpetente Rechtsanwälte sollten sich dieser Aufgabe widmen, Herr Rieger ist doch auch Rechtsanwalt und könnte sich durch diese Aufgabe profolieren und in Pose setzen. Des weitern müssen potentielle Geldgeber erschlossen werden, das wäre unter anderem die Aufgabe des hoffentlich neu zu besetzenden Posten von diesem unseeligen Peter Jakob Marx. Die Partei muß außerdem moderner werden im Erscheinungsbild in der Kommunikation und ihren Internetauftritten (viel zu wenig aktuell) zu überlegen wäre auch ein neues Parteilogo und Grundschulungen bei allen Funktionsträgern von Kreisebene bis hon nach oben in die Spitze dieser Partei. Personenberater täten dem Einen oder Anderen gut zu Gesichte stehen was Gestiken, Kleidung und rhetorische Fähigkeiten angeht.
    Vogt und seine neue Mannschaft werden sich beweisen müssen, sie können es schaffen wenn sie es wirklich wollen und konstruktive Kritik annehmen und letztendlich vereint den gesteckten Zielen ihrer Partei folgen alle an einem Strang jeder an seiner Stelle, dieser muß überprüft werden ob die zugeteilten Positionen ehrlich und tatkräftig ausgefüllt sind sie dürfen nicht mit Kopfnickern und Postenbesetzern gefüllt werden davon hatte die NPD in der Vergangenheit viel zu viele, auch ein Grund für die mangelhafte Ernte ihren Wählerpotentials im nationalem und konservativen Lager.
    Die Stellvertreter von Udo Vogt sind mit Karl Richter, Frank Schwerdt und Jürgen Rieger nicht unklug gewählt worden aber auch auf die Wahl der Beisitzer kommt es an. Die wichtigste Aufgabe aber wird sein die Beschaffung neuer Gelder und da wären Auslandskontakte zu anderen nationalen Parteien und Förderern mehr als sinnvoll. Die Jugendarbeit sollte intensiviert werden und es müssen endlich eigene Schulungsräume und Freizeitplätze geschaffen werden wo sich die NPD versammeln und schulen kann als auch Freizeitgestaltungsmöglichkeiten gemeinsam zu nutzen und pflegen. Der verarmende Mittelstand muß die NPD als Alternative erkennen dann hat es die NPD geschafft, das geht aber nur dann wenn auch Leute aus dem Mittelstand sich angagieren in der NPD und nicht bewußt abgeschreckt werden. Die Arbeitslosenzahlen werden noch in diesem Jahr astronomische Höhen erreichen auch und gerade um diese Leute muß sich die NPD kümmern mit Hilfangeboten bei Behördengängen und ehrlichen Lebenshilfen. Schafft es die NPD ein neues deutsches Wirgefühl zu entwickeln und fängt endlich an konstruktiv und erfolgsuchend zu arbeiten dann gehört ihr die politische Zukunft! Es liegt nun an den neu gewählten Leuten dieser Aufgabe gerecht zu werden an ihren Taten und Erfolgen werden sie gemessen werden nicht an ihren Worten und Versprechungen.
    Auf gehts, zu neuen Aufgaben und alten Zielen.

  • 6 Richard Fiedler // Apr 5, 2009 at 10:17

    @Jan P. // Apr 5, 2009 at 9:49

    Da es keine Alternative RECHTS von der CDU gibt, werden diejenigen Nationalen welche Überhaupt noch zu einer Wahl gehen IMMER die NPD wählen.
    Oder Wahlweise die DVU. Falls sie irgendwo zur Wahl steht.

  • 7 made in germany // Apr 5, 2009 at 10:24

    Die Wiederwahl von Voigt wird die Partei weiter spalten,da Voigt über keinen Rückhalt der Landtagsfraktionen in MV und S verfügt und auch das “Fussvolk”einen Wechsel wollte(siehe voting hier auf Altermedia).*
    Erfreulich hingegen ist die Wahl Richters als Stellvertreter.

    *Ja gut, aber wirklich repräsentativ ist diese Umfrage nicht, darüber sind wir uns wohl im klaren. – Die Schriftleitung

  • 8 Profundus // Apr 5, 2009 at 10:26

    @JanP. Die Wahl von Udo Voigt ist trotzdem nachvollziehbar (wie gesagt: Ich hätte mir einen Wechsel gewünscht). Sie beruht im Wesentlichen auf der Frage, ob die Abstrafung wegen des eklatanten Kontrollversäumnisses wichtiger ist, oder die Kampagnenfähigkeit der NPD. Dass Voigt die Partei führen und auch einen Ausgleich zwischen den Strömungen herbeiführen kann, hat er bewiesen – er ist politisch fähig (leider “technisch” nicht, übt keine Kontrolle aus, hat den Laden nicht im Griff). Die politische Führung ist verständlicherweise z.Zt. wichtiger, da unmittelbar Wahlen anstehen. Dass die Partei nun wegen Voigts Schlampereien pleite ist, ist – das hört sich seltsam an – zweitrangig. Denn sollte die NPD das Wahljahr 2009 erfolgreich bestehen, ist das Problem fast gelöst. Zudem war die krakeelige und amateurhafte Art und Weise wie die Umstürzler vorgegangen sind, für ihre Sache kontraproduktiv. Da haben sich viele gedacht: Jetzt erst recht Voigt. Dass nun Steiner, Heise und Rieger mit im Boot sitzen, ist sicher kein großer Pluspunkt und wird den Weg der Partei zum politischen Durchbruch eher hemmen als fördern. Immerhin ist Richter nun dabei. Darüber zu philosophieren ist aber müßig. Sich jetzt frustriert abwenden bringt gar nicht, sondern hilft dem Feind. Die DVU-Diskussion ist völlig verfrüht und jetzt wenig hilfreich. Es gibt keine echte Alternative zur NPD, auch nicht zur gerade “neu” formierten NPD. Deshalb ist jetzt Geschlossenheit das oberste Gebot.

  • 9 made in germany // Apr 5, 2009 at 10:36

    @Schriftleitung
    Frei nach dem Motto:traue niemals einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast oder wat..

    Nicht unbedingt, hat was mit Logik und gesundem Menschenverstand zu tun, aber das kommt in diesen Kommentarspalten bekanntlich nicht so häufig vor.
    Die Schriftleitung

  • 10 Marco // Apr 5, 2009 at 11:01

    Gott sei Dank, Voigt bleibt ! Nur ihm haben wir es zu verdanken, aus einer tiefen Talsole zur grössten nationalen Partei deutschlands wachsen zu können !
    Die Konsequenzen aus der Finanzmisere sind längst gezogen, Voigt trägt an selbiger keine Mitschuld.
    Das Wahlergebnis hat es gezeigt : Parteimitglieder der NPD wollen keinen Wechsel, vertrauen weiter dem “Macher”. Und nebenbei : die Wähler sind sich ebenfalls einig, Voigt muss bleiben, mit Pastörs hat die Partei keine Zukunft.
    Pastörs ist in Mecklenburg un Pommern gut aufgehoben, sollte sich auf seine Stärken besinnen (Parteiarbeit im Landtag, zähigkeit und Standfestigkeit) und sich seine Schwächen eingestehen (fehlende Führungsqualitäten, kein Redetalent).
    Rieger ist besser als sein Ruf, ich persönlich hätte mir Apfel gewünscht.

    Trotz allem : das Superwahljahr kann kommen ! Von jetzt an gemeinsam voran, für ein lebenswertes, demokratisches Deutschland !

  • 11 sachsenuwe // Apr 5, 2009 at 11:13

    Apfel und Roßmüller sind selber schuld! Sie hätten Rieger verhindern können!

  • 12 @ 9 // Apr 5, 2009 at 11:22

    Nicht unbedingt, hat was mit Logik und gesundem Menschenverstand zu tun, aber das kommt in diesen Kommentarspalten bekanntlich nicht so häufig vor.
    Die Schriftleitung
    Klar,ist ja uch die Seite von Altermedia!

  • 13 Wesermann // Apr 5, 2009 at 11:32

    Voigt hat seine 2 Chance bekommen, ich hoffe, dass er sie auch nutzt. Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er sich gegen Leute wie Rieger durchsetzen kann. Wir brauchen eine starke Rechte, aber ohne Skandale und ohne die peinlichen
    Auftritte von Herrn Rieger und seinen Leuten.
    Es geht um ernste Politik und nicht um Geschichtsschwärmerei. Geschichtsschwärmerei gehört in den privaten Bereich und hat mit nationaler Politik nichts zu tun, wenn sich die künftige NPD daran hält, dann wird man uns bald wieder ernster nehmen wie bisher.

  • 14 Beobachter // Apr 5, 2009 at 11:36

    Von Voigt, Rieger und Schwerdt erwarte ich keinen neuen Schwung. Richter gibt etwas Hoffnung. Molau, Marx, Pastörs, Apfel und Co. haben es selbst vermasselt. Das Beste für Deutschland ist, wenn die Partei nicht auseinanderbricht und der unterlegene Flügel integriert wird.

  • 15 Beobachter // Apr 5, 2009 at 11:39

    Riegers Ergebnis mit 111 Stimmen ist wahrlich nicht berühmt, dessen wird er sich auch bewusst sein.

    *Außerdem wird er sich bewußt sein, daß er seine Wahl gewonnen hat und darauf kommt es an. – Die Schriftleitung

  • 16 Ruhestörung // Apr 5, 2009 at 11:56

    Könnten die orientalischen Klageweiber freundlicherweise auf einem kleinen, ex-patriotischen oder politisch korrekten Forum weiterjaulen?

  • 17 Novalis // Apr 5, 2009 at 12:02

    Voigt ist wiedergewählt. Ok.

    Er wird aber nun auch die Aufgabe
    haben, als Siegfried gegen den
    permanent wachsenden, ja riesigen
    Finanzschulddrachen anzukämpfen,
    welcher die NPD bedroht.

    Das ist so einer von den ganz miesen,
    finsteren Drachen, bei dem immer
    wieder zwei neue Köpfe nachwachsen…

    Er spuckt nicht nur Feuer, Gift
    und Schuldzinsen, sondern auch
    Millionenforderungen der
    Bundestagsverwaltung, die noch
    gar nicht alle ausgespeiert sind.

    Das Schutzschild der Rechtsmittel,
    gibt nur einen zeitlich begrenzten
    Schutz.

    Wenn Voigt das schafft ist er grösser
    als Siegfried, wenn nicht, dann….

  • 18 Jens // Apr 5, 2009 at 12:45

    @ der Rabe
    Aber genau die Leute, die das in und mit der Partei machen und durchsetzen wollten, sind kaltgestellt worden.
    Was übrigens von der unterlegenen Fraktion auf dem Parteitag an Fakten über Voigts Verhalten auf den Tisch gelegt wurde, unwidersprochen von Voigt, hätte ich nicht für möglich gehalten – oder: möglich schon, aber nicht von einem Nationalisten.
    Im Übrigen habe ich soeben den ersten Austritt aus dem KV per Telefon bekommen. Und das war keiner, der an Lese- und Rechtschreibschwäche leiden würde…

  • 19 VRIL // Apr 5, 2009 at 13:14

    ALLE Parteimitglieder sollten das Votum akzeptieren . Die Wahl verlief ordnungsgemäß , mir gefällt das Ergebnis auch nicht

  • 20 Antifant // Apr 5, 2009 at 13:16

    Laut den Spaltern der FNB, wird Frank Rennicke Bundespräsident…kandidat.
    Schön das Voigt gewonnen hat und die NPD nun zerfallen wird…

  • 21 Konvertit // Apr 5, 2009 at 13:25

    Auch laut NPD-Heimseite ist nun amtlich: der Kandidat für den Bundespräsidenten heißt Frank Rennicke.

    Hoffentlich führt seine Kandidatur nicht letztlich dazu, daß diese unsägliche dumme Gans namens Schwan gewählt wird…..

  • 22 Richard Fiedler // Apr 5, 2009 at 13:28

    Es gibt ein erstes Ergebnis bei der Wahl der Beisitzer zum Parteivorstand.
    Es wurden 12 von 15 Kandidaten gewählt, und es wird einen 2. Wahlgang geben.

    Bereits jetzt gewählt wurden:

    Klaus Beier,
    Manfred Börm,
    Eckart Bräuniger,
    Claus Cremer,
    Ulrich Eigenfeld,
    Jörg Hähnel,
    Thorsten Heise,
    Ulrich Pätzold,
    Jens Pühse,
    Frank Rohleder,
    Uwe Schäfer,
    Wolfgang Schimmel,
    Thomas Wulff

  • 23 Richard Fiedler // Apr 5, 2009 at 13:33

    @Konvertit // Apr 5, 2009 at 13:25

    Rennicke ? Gibt er bald eine neue “Lichtscheibe” raus? Dann ist DAS die beste Werbung! ;-)

  • 24 Jens // Apr 5, 2009 at 13:57

    Frank Rennicke? Jeder Musikstudent im ersten Semester lacht sich über die krampfhaften Versuche, in die Tiefen der deutschen Tonsatzlehre einzuarbeiten, scheckig. Bundespräsident: na, von mir aus, der ich für eine witzige Provokation immer zu haben bin. Hauptsache er bringt seine Gitarre nicht mit zur Wahl.

  • 25 Beobachter // Apr 5, 2009 at 14:02

    Schade, dass bei den Beisitzern keiner des anderen Flügels dabei ist. Wichtig wäre es, dass Voigt auch den anderen Flügel miteingebunden hätte. In dieser Hinsicht hätte ihm ein Obama als Vorbild dienen sollen, der seine größte interne Kontrahentin zur Außeministerin gemacht hat.

  • 26 sachsenuwe // Apr 5, 2009 at 14:05

    Das soll unsere neue Partei sein????

    Börm, Eigenfeld, Rohleder, Wulff????

    Das können doch unsere Delegierten unmöglich zusammengewählt haben! Ich bin fassungslos!

    Damit müssen wir einfach scheitern – nicht die Presse, nicht der VS zerstören uns – diese Wahl ist ein Parteiensuizid!

  • 27 Walter Hamburg // Apr 5, 2009 at 14:09

    Das hört sich schon alles sehr gesund an und lässt Raum für Hoffnung .Das die gewaltigen Schäden aus der Vergangenheit nicht über Nacht behoben werden können ist auch klar.

    @Antifant // Apr 5, 2009 at 13:16
    Ach du armes Drogenopfer.Hast du schon mal
    an eine Therapie gedacht? Was ich ansonsten von Gestalten wie dir halte kannst du hier lesen
    Walter Hoeck jimdo

  • 28 Ziviler Ungehorsam // Apr 5, 2009 at 14:20

    Die Sache mit Frank Rennicke find ich witzig. Mal sehen, was die Medien so darüber schreiben werden?

  • 29 Schwaben-Gau // Apr 5, 2009 at 14:35

    Thomas Wulff wieder im Bundesvorstand? Das war aber ein kurzes Ende der Volksfront – erst raus und dann wieder rein, aber mir solls recht sein…

  • 30 Reconquista // Apr 5, 2009 at 14:46

    Frank Rennicke als Bundespräsidentschaftskandidat???
    Autsch, das tut ja weh….

  • 31 Üben, üben, üben! // Apr 5, 2009 at 14:47

    Gar nicht so daneben, der Humor der SPEICHEL L…eute :-D

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-41223.html#backToArticle=617239
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-40607.html#backToArticle=613054

  • 32 Helge // Apr 5, 2009 at 15:07

    Seit wann verteidigt Altermedia so fleißig den Hamburger Anwalt??? Gabs da etwa nen neuen Rechner für Umme???

    Na viel Spaß mit dem neuen Vorstand…
    Wer stellt die Uniformen für den nächsten Stammtisch der Karnevalstruppe???

    Aufnahmeschein für DVU schon ausgefüllt? Rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze. – Die Schriftleitung

  • 33 Marco // Apr 5, 2009 at 15:14

    Frank Rennicke hat musikalisch wirklich was auf dem Kasten. Seine Kritiker hier im Forum dürften wohl eher aus der Linken Ecke kommen, um hier den “Kameraden” raushängen zu lassen.
    Ich bin selber Musiker und meine das beurteilen zu können.
    Seine Texte lassen auf einen weiten Horizont und tiefgründige Gedanken schliessen, damit wäre er für das Amt des Bundespräsidenten gar nicht schlecht geeignet.

  • 34 Wolfgang // Apr 5, 2009 at 15:16

    Bringt Frank Rennicke als Kandidat jetzt eine neue CD raus wird diese auch gehört werden in anderen als nationalen Kreisen. Ein genialer Schachzug wenn es so wäre. Wünschen wir Frank alles Gute denn er ist eine ehrliche Haut und hat schon viel mehr gelitten in diesem System als es so mancher selbsternannte Freiheitkämpfer getan hat.

  • 35 Jens // Apr 5, 2009 at 15:37

    @ Marco
    Da Du selber Musiker bist: Wer Klammerdominanten nicht richtig auflösen kann, wer keine erweiterten Kadenzen bilden kann, der ist in meinen Ohren ein Dilettant. Aber vielleicht bemerkt er gar nicht, wenn er sie benutzt.

    Aber zum Eigentlichen: Die Systemmedien, die heute schon Online gestellt sind, triumphieren durchweg. Und sie haben allen Grund. Die Lektüre macht erst so richtig klar, was der Partei auf diesem Parteitag passiert ist.*

    *Die Medien berichten auch nicht anders, als sie berichten würden, wenn Pastörs gewonnen hätte. In dem Fall hätten sie sich auf dessen Aschermittwochsrede eingeschossen und dessen Verbindungen und Versprechungen in Richtung freier Szene. In dem Fall hätte man eben aus Pastörs den Radikalinski gemacht und aus Voigt den “Gemäßigten”. Der Ausgang des Parteitages tut in diesem Fall gar nichts zur Sache, die Meinung der Medien stand bereits vorher fest, ganz egal wer gewonnen hätte. Man glaube doch nicht im Ernst, daß die da einen Unterschied gemacht hätten.-
    Die Schriftleitung

  • 36 An Christian Worch // Apr 5, 2009 at 15:54

    So, lieber Christian. Bleibst Du nun Deiner Aussage treu, dass die NPD für Dich gestorben ist, wenn Voigt wieder gewählt wird?

  • 37 Vagabund // Apr 5, 2009 at 15:55

    Wer noch klar denken kann, geistig gesund und nicht krank, der wählt den Frank.

    Ich hoffe auch das Frank eine neue CD rausbringt vielleicht eine CD mit dem Titel, das alles und noch viel mehr würde ich machen wenn ich König von Deutschland wär.

    Frank sollte durchs ganze Land reisen und seine neue CD dann vorstellen als Bundespräsidendkandidat hätte das doch echt was und es würde einigen sehr schwer fallen ihm Säle und Hallen zu verbieten oder besser denn Veranstaltern. Genau nicht kleckern sondern klotzen sollte er und es sollten ihm große Säle zur Verfügung gestellt werden. Da hätten die neu gewählten NPD Funktionäre sofort eine sinnvolle lösbare Aufgabe. Frank sollte natürlich auch unter Personenschutz gestellt werden bei seiner Ab-, und Anreise als auch bei seinen Übernachtungen, so wie es einem Bundespräsidentkandidaten würdig ist. Und was den anderen zusteht das steht Frank schon lange zu.
    Aber besser diesen Personenschutz übernehmen die eigenen Reihen als irgendwelche Staatsclowns mit eigenartigen Befehlsstrukturen und Denkstrukturen.

  • 38 Heizölkutscher // Apr 5, 2009 at 16:02

    Novalis: Die (Um-) Welt regiert noch über die NPD.
    Die Demokratie ist am Ende, daher soll über die Umwelt ein neuer Faschismus aufgebaut werden.
    Deutschland hatte nie Faschismus!
    Daher; kämpfe für etwas (national), oder stirb für nichts!

  • 39 HansGut // Apr 5, 2009 at 16:15

    “Ich sehe gar keine Frauen. Ist das etwa ein schwuler Verein?” fragte Olivia Jones bei ihrem legenderem Hannover-Auftritt.
    Nein, viel schlimmer. Das ist ein Wichtig-Männchen-Verein.

  • 40 HansGut // Apr 5, 2009 at 16:15

    Ein Barbe als Bundespräsident. Eines hat er ja mit seinem Vorgänger, Walter Hoch auf dem gelben Wagen gemein. Beide können nicht singen.

  • 41 Beobachter // Apr 5, 2009 at 16:37

    Ich bin wirklich mal gespannt auf die ersten Teilnehmerberichte. Es ist ein kolossaler Fehler, dass keiner aus dem anderen Lager (Pastörs, Molau, Marx, Apfel, Rossmüller, Ollert, Gansel, Franz,…) auch nur irgendeine Funktion hat.

  • 42 Beobachter // Apr 5, 2009 at 16:39

    *Die Medien berichten auch nicht anders, als sie berichten würden, wenn Pastörs gewonnen hätte. In dem Fall hätten sie sich auf dessen Aschermittwochsrede eingeschossen und dessen Verbindungen und Versprechungen in Richtung freier Szene. In dem Fall hätte man eben aus Pastörs den Radikalinski gemacht und aus Voigt den “Gemäßigten”. Der Ausgang des Parteitages tut in diesem Fall gar nichts zur Sache, die Meinung der Medien stand bereits vorher fest, ganz egal wer gewonnen hätte. Man glaube doch nicht im Ernst, daß die da einen Unterschied gemacht hätten.-
    Die Schriftleitung”

    Das ist vollkommen richtig, aber dass das andere Lager überhaupt keine Rolle spielt, ist ein riesiger Fehler.

    Ja, aber vom anderen Lager. Wer meint, die Wahl boykottieren zu müssen, indem er nicht antritt, muß sich nicht wundern, wenn jemand anders seine Stelle einnimmt. Es sei denn man spielt ohnehin mit dem Gedanken, beizeiten seine Zelte abzubrechen, nur daß man sich noch nicht über den passenden Zeitpunkt einig wäre. Wäre zumindest eine Hypothese. – Die Schriftleitung

  • 43 soso // Apr 5, 2009 at 16:40

    Nun ja, Rennicke ist wahrscheinlich wirklich nicht gerade ein musikalisches Genie und möglicherweise auch nicht gerade ein Intelligenzbolzen, aber andererseits nimmt man ihm ab, eine ehrliche Haut zu sein und “tiefe Gedanken” zu gehen (leider ohne wirklich ein Intelektueller zu sein), das läßt ihn als Kandidaten in gewisser Weise geeignet erscheinen. Ob er aber Strahlkraft über das nationale Lager hinaus hat und womöglich bei der Bundesversammlung Stimmen aus anderen Lagern auf sich ziehen kann wage ich zu bezweifeln, da wären andere potentielle Kandidaten die durch die Medien gegeistert sind besser geeignet gewesen. Wenn das aber nicht gelingt, ist die Aufstellung eines eigenen Kandidaten nur bedingt sinnvoll.

  • 44 Beobachter // Apr 5, 2009 at 16:47

    @ Schriftleitung
    Ich sehe da beide Seiten in der Pflicht. Der Sieger “muss” in solch einem Falle einen Schritt auf die Unterlegenen zumachen, und sie in die Pflicht nehmen. Am Besten gleich in der Dankesrede. So, ist es klar, dass eine Reaktion der kommen wird/muss. Vermutlich wartet man noch die Wahlen ab.

    Nein, kein Mensch muß müssen und schon gar nicht nach der Show, die beide Seiten in der Vergangenheit abgezogen haben, sind die Gräben unüberbrückbar. Ist jedenfalls unsere Meinung. Man mag das zwar für eine Zeitlang kaschieren, aber daß der Zwist wieder ausbricht, ist nur eine Frage der Zeit, sobald Voigt die erste Schwäche zeigt. Nein, hier hat man absichtlich auf eine Kandidatur verzichtet, um ggfs. später sagen zu können: Sehr ihr… Wär einer von ihnen angetreten, Apfel oder so, wäre er auch gewählt worden, aber man muß natürlich auch antreten.
    Die Schriftleitung

  • 45 borger // Apr 5, 2009 at 17:05

    Es war doch eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Weichen wurden schon vorher – bei Aufstellung der Kandidaten – aufs Nebengleis gestellt. Die NPD bleibt das, was sie immer war, ein politisch bedeutungsloser Nebenschauplatz. Gerade gut genug, um den Etablierten und Medien als Schreckgespenst für ahnungslose Bürger zu dienen.

  • 46 Zivilist // Apr 5, 2009 at 17:08

    Frank Rennicke? Geniale Wahl!

    Die Systemmedien kotzen und geifern schon seit Stunden ;-)

  • 47 Einer // Apr 5, 2009 at 17:16

    Das sollte Pflichtlektüre werden (neben diversen indizierten Werken)

    Das Spiel des Lebens

    Wir gewinnen es miteinander, wir verlieren es miteinander!

    Es gibt nur eine einzige Spielregel: “Nichts darf fehlerfrei werden”. Solange wir uns nicht an diese Spielregel halten, werden wir des Lebens verwiesen. Wir sterben.

    Einer für alle – alle für einen!

    http://www.physik.as/

  • 48 Worch // Apr 5, 2009 at 17:18

    @ Nr. 37:

    Du hast mir die selbe Frage schon in einem anderen Thema gestellt (das mir wichtiger war als der NPD-Parteitag und dessen Ergebnis), und dort ist sie beantwortet worden. Schau in den Kommentarstrang zum Aktionsbericht Stolberg.

    Christian Worch

  • 49 Ronny // Apr 5, 2009 at 17:19

    Arschlöcher haben immer zu meckern, selber mal Verantwortung übernommen? Oder einfach zu feige, um sich aus der Deckung zu wagen?

  • 50 alfons hiller // Apr 5, 2009 at 17:38

    Dann gehts heut abend wieder geschlossen in den Puff zum Feiern. Ist ja so üblich nach Parteivorstandsitzungen und Parteitagen. Viel Spass!

  • 51 Freidenker // Apr 5, 2009 at 17:44

    Nun denn will ich mal nicht so sein und gratuliere dem neuen alten Vorsitzenden ebenfalls zu seiner gewiß folgenden Beförderung im Bundesamt für Verfassungsschutz.
    Wer in der Lage ist, sein Gefolge besser noch als die “Volksvertreter” der Etablierten zu verarschen, hat es sich wahrlich verdient.

  • 52 Konvertit // Apr 5, 2009 at 17:49

    @alfons hiller

    Das verwechselst Du aber mit Gewerkschaftern und Sozis!

  • 53 Brandenburger // Apr 5, 2009 at 17:51

    Frank Rennicke ist eine gute Wahl!
    Der neue Bundesvorstand gefällt mir auch sehr gut.

  • 54 KOLLE // Apr 5, 2009 at 18:00

    Bin einfach nur maßlos entäuscht. Dieser Parteitag war hoffentlich nicht der letzte. Vieleicht gibt es ja noch einen nach Udo V. und der Finanzmisere. Es kotzt mich einfach an, daß dieser Vorsitzende so an seinem Sessel klebt. Er fordert bei jeder Gelegenheit die politische Verantwortung der anderen Parteien ein und ist selbst noch schlimmer. Es ist einfach nur widerlich.

  • 55 Konvertit // Apr 5, 2009 at 18:02

    @ Germanicus – lesen Sie mit? Unseren gestern gefassten Vorsatz setzen wir jetzt um, oder?
    Also meine Überweisung an den Bundesvorstand ist raus. (Ach so: Habe meinen Alias geändert, um nicht in eine doch nicht für mich zutreffende Ecke einsortiert zu werden – siehe hierzu meinen Beitrag #9 im Faden “Das Lied ist aus…”)

  • 56 dresdner // Apr 5, 2009 at 18:06

    Also glücklich kann man mit dem neuen Bundesvorstand wahrlich nicht sein, aber jeder sollte eine Change bekommen. Also schauen wir einmal wie es nach einem halben Jahr, grade was die Finanzen angeht, aussieht und bilden wir dann unser Urteil!

    Ich wünsche trotzdem dem neuen Vorstand viel Erfolg und ein feines Händchen im Superwahljahr.

  • 57 Lacksplitt-Streusand // Apr 5, 2009 at 18:40

    Niemals die zerzauste Schwänin wählen. Frank Rennicke ist gut. Besser wäre Dr. CLAUS NORDBRUCH. Für die nächste Präsidentenwahl vormerken.

  • 58 Unser_Norden // Apr 5, 2009 at 18:59

    Jetzt bleibt wohl nur noch der Parteiaustritt!

  • 59 Germanicus // Apr 5, 2009 at 18:59

    Die beste Möglichkeit für Herrn Voigt und des neuen Vorstandes aus der Kritik ihrer Opponenten zu kommen, sind Erfolg,Erfolg und nocheinmal Erfolg.

    Dann werden auf einmal ein Herr Apfel, ein Herr Pastörs etc. auf einmal geschloßen hinter Herrn Voigt stehen, denn dann haben sie ja auf einmal schon immer gewußt , daß Herr Voigt und der neue Vorstand doch die richtige Entscheidung waren.

    @Konvertit Ja ich lese mit und meine Überweisung wird morgen rausgehen.

    Alles für Deutschland !

  • 60 Fundsache // Apr 5, 2009 at 19:45

    Wenn ein Geburtstag den Staat gefährdet.

    Kaum eine Veranstaltung der nationalistischen Fundamentalopposition kann ungestört von den Organen des Systems und / oder dessen willigen Fußtruppen in Gestalt von Kampagnen, Initiativen oder auch der antifaschistischen Aktion durchgeführt werden. Nicht selten überschreiten dabei Exekutive wie Judikative ihre vom System vorgegeben Schranken und begeben sich damit – bewusst oder unbewusst sei hier dahingestellt – mindestens in juristische Grauzonen wenn nicht gar klarer Rechtsbruch begangen wird wie zuletzt im Fall des Demonstrationsverbotes in Radeberg oder aber den Hausdurchsuchungen bei zwei Dresdner Aktivisten im Januar diesen Jahres. Dass sich die Repressionsmaßnahmen jedoch nicht nur auf öffentlich politische Belange des Widerstandes beschränken, wurde am vergangenen Wochenende wieder einmal mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Was war geschehen?

    Um einmal abseits des täglichen politischen Kampfes einen gemeinschaftlichen Abend zu verbringen und Kraft für neue Unternehmungen zu tanken, lud eine Privatperson zu einer geschlossenen Feier ein. Man sollte der Annahme sein, dass eine private Veranstaltung mit geschlossenem Charakter, in einem vertraglich gemieteten Raum welcher sich zudem in einem sich in Privatbesitz befindlichen Gebäude befindet keine weiteren Probleme bereiten sollte. Immerhin unterliegen private Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zunächst nicht grundsätzlich einer Anmeldepflicht. Natürlich hat sich auch hier das System ein Hintertürchen offen gelassen und sich selbst mit der so genannten “Gefahrenabwehr” die Legitimation zum Zugriff auf missliebige Personengruppen erteilt.

    So war auch das, was sich am vergangenen Freitag in Sachsen abspielte ein Paradebeispiel demokratischer Staatswillkür. Während einige Personen am Veranstaltungsort bereits mit der Vorbereitung des Abends zu Gange waren, wurden nach lautstarkem Hämmern an der Tür mehrere Beamte der Kripo Chemnitz als auch Abgesandte des Dezernats Staatsschutz vorstellig. Diese untersagten zunächst ohne weitere Diskussion die Veranstaltung. Auf Nachfrage für eine Begründung welche dieses Vorgehen legitimiere, verwies man auf die Existenz von Listen, welche detailliert Auskunft über ähnliche Veranstaltungen in der Vergangenheit, nebst bei selbigen aufgetretenen Künstlern geben würden. Hierdurch, so der leitende Beamte, seien auch vermeintliche Straftaten im Nachgang dieser Veranstaltungen dokumentiert. Mit dieser fadenscheinigen Begründung wurde sich hier Legitimation verschafft und unter Androhung schärfster Exekutivmaßnahmen auch sämtliche Versuche von Ausweichveranstaltungen untersagt. Ein schriftliches Dokument allerdings händigte man den Betroffenen vor Ort nicht aus. Vielmehr wurden zur Untermauerung der momentanen Überlegenheit zahlreiche Einsatzkräfte herangezogen, Personenkontrollen durchgeführt und Platzverweise erteilt. Ebenfalls Platzverweise hagelte es für bereits anreisende, persönlich geladene Gäste. Selbige berichteten ebenfalls von einer hermetischen Abriegelung des Ortes, wovon unbestätigten Angaben zufolge auch unbeteiligte Anwohner in Mitleidenschaft gezogen wurden.

    Wer nun also immer noch glaubt, auf die inhaltsleeren Worthülsen von “Meinungs- und Versammlungsfreiheit” bauen zu können, wurde hier ganz deutlich eines besseren belehrt. In wie weit von besagter Privatfeier auf eine tatsächliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit geschlossen wurde, wird wie schon so oft in der Vergangenheit im Verborgenen bleiben. Fest steht allerdings, dass dieses erneute Vorgehen des Systems, der Missbrauch der Staatsgewalt zum Zwecke der Unterdrückung oppositioneller Gruppen und Personen nicht länger unbeantwortet bleiben dürfen. Hier gilt es besonnen aber umso entschlossener Widerstand zu leisten, in allen notwendigen Bereichen und auf allen Ebenen.

    http://www.widerstand.info/5534/wenn-ein-geburtstag-den-staat-gefaehrdet/

  • 61 Jens // Apr 5, 2009 at 19:46

    @ was heißt “bleibt nur noch der Parteiaustritt”? Die jetzige Führung ist dem Wähler nicht vermittelbar – sogar ein Andreas Thierry kommt aus der Versenkung. Operette sich, wer kann. (Über solche Leute finden sich in den Tagebüchern von Goebbels süffisante Passagen!)

    Wer sich jetzt zum Gespött der Leute machen möchte – wir haben einen Wahlstand zu verschenken.

  • 62 Hermann // Apr 5, 2009 at 19:55

    Ohh man, wie blind muß man eigentlich sein? Ivh war mit auf dem Parteitag, es ist wie es ist, fürchterlich. Faszit. Alles bleibt beim alten, wäre Pastörs mit neuer Mannschaft gekommen, hätten wir wenigstens einen personellen Neuanfang gehabt. Aber anscheint haben manch Delegierte Voigt gewählt weil es ihnen schon zu viel Veränderung ist mal ein neues Gesicht zu sehen, ganz nach dem Motto, “ist doch unser Udo..der muß bleiben”

  • 63 BlauGelbNational // Apr 5, 2009 at 20:33

    Macht Euch vielleicht besser nichts vor. Versöhnung, Integration des unterlegenen Flügels, neue Einigkeit usw. wird es in der NPD, so wie sie jetzt noch ist, nicht geben.
    Die “NPD-Krise” war möglicherweise der Versuch, die Partei ideologisch umzuformen in Richtung einer “modernen (europäischen) Rechtspartei”. So sehen es die Verantwortlichen der Zeitschrift “Volk in Bewegung”, und die dort zugrunde liegenden Artikel sind plausibler als jede andere (vage) Erklärung (”VS” usw.).
    http://nidinfo.wordpress.com/2009/03/28/volk-in-bewegung-die-israel-connection/

    Die Kreise, die statt der traditionellen NPD eine Art “NPD light” für erstrebenswert halten, werden versuchen ihre Ziele auf anderen Wegen zu erreichen.

    Glückwunsch dem neuen alten Parteichef u. dem Vorstand! Aber Vorschußlorbeeren gibt`s von mir keine (mehr). Zeigt erstmal, wer den eigenen Laden wirklich regiert. Und weist endlich die Personen, welche die Ausländerfrage nur noch als religöses, kulturelles ( islamisches) Problem sehen, sich vom Revisionismus abwenden u. einen “Europäischen Nationalismus” vorstellen möchten, in die Schranken.

  • 64 motschütze // Apr 5, 2009 at 21:05

    Sind wir mal ehrlich!

    Die ganzen Attacken kommen vom SYSTEM!

    Durch bezahlte Provokateure, Funktionäre und Anderen!

    Hut ab und alles GUTE Herr Voigt!

    Denn ein Pastörs hätte rein gar nichts bewirkt!

    DER Alte Besen wird besser fegen.

    HOFFENTLICH!

  • 65 Stahlhelm65 // Apr 5, 2009 at 21:08

    Ich sage es hier auch noch mal:
    Das Alte ruhen lassen und mit neuer Kraft an morgen denken ohne das Gestern zu vergessen!
    Gelingt uns das,können wir neue Kraft schöpfen und Lebensgeister wecken.
    In diesem Sinne wünsche ich den gewählten Kameraden Mut und Zähigkeit im Kampf mit den Widrigkeiten in diesem unseren geliebten Vaterland!
    Laßt uns nicht aufgeben,weiter für den Erhalt des Volkswohls zu kämpfen. Jeder Tag,der mit Inbrunst gelebt wird,ist ein guter Tag für Deutschland!
    Nur mit unendlicher Hingabe und Opferbereitschaft kann das System bezwungen werden.
    Wir können dies schaffen,wenn wir endlich endlich aufhören,uns gegenseitig zu torpedieren!
    MkG Stahlhelm65

  • 66 Ralf // Apr 5, 2009 at 21:42

    Na,da werden sich die Herren Führungsoffiziere in Vauxhall Cross und Pullach aber die Hände reiben.
    Alles läuft nach Plan und die Sektkorken werden knallen.

    @Zivilist

    “Die Systemmedien kotzen und geifern schon seit Stunden ”

    Auch das ist Teil des Plans.

    Nehmt mal alle die Augenbinden ab.

  • 67 KOLLE // Apr 6, 2009 at 0:15

    @ Sachsenuwe

    Ja, sie hätten mit ihrer Kandidatur einiges verhindern können. Aber warum? Was wäre denn dann gewesen? Ein Vorstand welcher nicht handlungsfähig wäre. Jetzt haben wir einen Vorstand der alles macht was der Chef (Rieger) will. Dieser Vorstand wird sich selbst zerlegen und bei der nächsten Wahl wird es dann wirkliche Alternativen geben. Jetzt erst einmal alles für Sachsen nix für den PV.

  • 68 Georg W. // Apr 6, 2009 at 1:00

    Herr Rieger ist doch auch Rechtsanwalt und könnte sich durch diese Aufgabe profolieren und in Pose setzen.

    Mag sein, dass er sich als Schädelvermesser beim Profilieren (entschuldigt das Wortspiel …) auskennt, aber so eine Finanzaffäre ist doch eher was für Spezialisten. Die sind nicht billig …

    Aber sagt mal, war der Rieger nicht im Untersuchungsausschuss der Affäre? Und nun, Friede, Freude, Vorstandsposten? ,)

    Apfel und Roßmüller sind selber schuld! Sie hätten Rieger verhindern können!

    Natürlicht nicht. Bereits vor Finanzskandal hätte doch ein Fingerschnippen von Rieger gereicht, damit bei der NPD die Lichter ausgehen.

    der Kandidat für den Bundespräsidenten heißt Frank Rennicke.

    Immerhin, die NPD blamiert sich mit der erwarteten Konsequenz. Wobei, nein, dann hätte es ja Mahler werden müssen.

    Thomas Wulff wieder im Bundesvorstand? Das war aber ein kurzes Ende der Volksfront

    Ja, ok, das mit der Konsequenz gilt halt nicht für jeden. Aber bitte, an den Fleischtöpfen ist sich jeder selbst der nächste.

    Ich bin selber Musiker und meine das beurteilen zu können.

    Was spielst du denn? Die einhändige Fleischflöte?

  • 69 Hans Robert Doof // Apr 6, 2009 at 4:21

    Thomas Wulff wiedereinmal die Enttäuschung des Geschehens schlechthin. Sehr wankelmütig der Thälmann der Nationalen. Frei-Partei-Frei-Partei-dagegen-Bruch der Volksfront-dann Landesliste in S-H – nun auch wieder Bundesvorstand…. was kommt noch, sobald ihm mal wieder ne Laus über die Leber läuft?!?!? – Hauptsache überall dabei sein und ganz wichtig tun. – Geradlinig und konsequent ist der wohl auf keinen Fall. Prädikat “unglaubwürdig”!

  • 70 Rudi // Apr 6, 2009 at 4:41

    Die Partei hat schwere Fehler gemacht, es waren Fehler, die die NPD bei anderen Parteien kritisiert, sie werden dem selbst gesteckten Ansatz der Treue zu Idealen nicht gerecht. Der Parteitag war die einmalige, nicht wiederholbare Chance zur Korrektur. Eine weitere Chance wird es nicht geben. Ob die einzige Chance genutzt wurde, wird man sehr bald z.B. am Finanzgehabe ablesen können.

  • 71 Alfred Tetzlaff // Apr 6, 2009 at 6:06

    Also, allmählich macht sich die NPD nur noch lächerlich…Rennicke als Bundespräsi ??? Ich dachte, der 1. April war schon…

  • 72 Peter // Apr 6, 2009 at 6:30

    Germanicus
    Dafür müßte es aber erstmal auch nur das geringste Indiz für einen sich abzeichenden Erfolg geben. So oder so ist das Spekulation, aber meine Prognose: Pastörs, Apfel usw. werden, in Relation zur Gesamtpartei, ihre Erfolge bestätigen, während Parteivorstand und Fundi-Verbände die Partei bei den Wahlen gegen die Wand fahren. Nunja, schon in wenigen Monaten sind wird schlauer, die neue Parteiführung kann ja nun zeigen, was sie drauf haben.

  • 73 Peter // Apr 6, 2009 at 6:35

    Lacksplitt
    Keine Sau kennt Nordbruch, da würden mir noch ein Dutzend anderer im nationalen Lager eingefallen, deren Bekanntheitsrad aber auch marginal wäre. Von daher ist die Wahl Rennickes – auch aufgrund seiner hohen Akzeptanz in den eigenen Reihen – schon eine ordentliche Wahl. Im übrigen scheidet jemand wie Nordbruch, der Pastörs in Agentennähe stellt, allein schon deswegen aus. Pastörs müßte einen Sockenschuß haben, seiner Aufstellung zuzustimmen und dann auch noch zu wählen.

  • 74 Vase // Apr 6, 2009 at 7:04

    Nun wurde demokratisch gewählt, nun heisst es … an den Taten wollen wir sie messen.

    Warten wir die Taten ab, dann werden wir sehen, was die Zukunft bringt und wo diese mit diesem Vorstand hinführt.

    Ich hätte anders gewählt; wer das Spiel der Parteiendemokratie spielen will, der muss sich anschlissend wohl oder übel unterordnen können…..

  • 75 Germania // Apr 6, 2009 at 7:44

    Was soll amn von einem Parteivorsitzenden halten, der sich eine Messehostess als Geliebet auf Parteikosten hält, der nicht in der Lage ist seine Truppe, seine Finanzen und seine Organisation sauber ind im Griff zu halten. Ist ja klar, wenn man man mit einer Hostess beschäftigt ist, dann hat man für solche anderen Dinge keine Zeit mehr!
    Weg mit Voigt, der Mann hat jede Glaubürdigkeit verloren!!!!
    Wie Dumm sind die Deligierten, einen solchen Versager wieder ins Amt zu wählen.
    Ja, wenn man gut auf Kosten der Partei lebt, dann klebt man natürlich wie Patex am Sitz!

  • 76 Ali Mente // Apr 6, 2009 at 8:14

    Wenn es nach Charakter ginge, dann müßte Rennicke ohne jeden Wahlgang Bundespräsident werden. Ein absolut sauberer Mann.

  • 77 Heinrich // Apr 6, 2009 at 8:23

    Endlich zerfällt die Partei und macht den Weg frei für einen kraftvollen NW! Immer mehr Aktivisten werden erkennen, dass wir auf Parteien scheissen können und die NPD nur ein Klotz am Bein ist!

  • 78 Angelika // Apr 6, 2009 at 8:32

    66 Stahlhelm65
    Wir können dies schaffen, wenn wir endlich aufhören, uns gegenseitig zu torpedieren!
    MkG Stahlhelm65

    Also ich kann deiner Wahrnehmung nicht folgen.
    Wieso torpedieren wir uns gegenseitig?

    Wir haben erklärte Feinde und dies sind nicht wenige.
    Diese bekämpfen wir und der NPD-Vorstand wird uns da führen..
    Unsere Gegner, denen du hier reichlich Avancen machst siehe dein Worch-Beitrag , werden wir, nachdem unsere Reihen wieder fest geschlossen haben, hart und unnachgiebig bekämpfen.

    Du kennst ja die Deklination dieses Begriffes, welcher von harten Kämpfern auch mit „Eliminieren“ als hohe Form betrieben wird.

    Also entscheide dich und bedenke, wir wollen unsere Reihen nicht wieder mit Weicheiern zersetzen, nach dem Motto „schlägt er dir auf die eine Wange, halt ihm auch die andere hin“.

  • 79 Profundus // Apr 6, 2009 at 8:48

    Nervig diese ganzen “VS-Kommentare”. Ja, es gibt Spitzel in der NPD, das ist richtig. Aber diese absurden VS-Alllmachtsphantasien, die hier mit Schaum vorm Mund von Verwirrten und VS-Fans als Erklärungshilfe herangezogen werden (weil man das nachdenken, auch kritisch nachdenken verlernt oder nie erlernt hat), sind lächerlich.
    Auch der Witz mit der Messe-Hostess. Selbst wenns so wäre – wir brauchen einen Parteivorsitzenden und keinen Papst. Solange das ne Deutsche ist und die Parteiarbeit nicht drunter leidet, interessiert mich das einen Dreck. Der Duce hatte ca. 300 Affären und immer noch genug Zeit für Partei und Staat :-) )
    Wahrscheinlich sind aber etwa 60% der Anti-Voigt und Anti-NPD Schreiberlinge hier eh Antifanten. Die Drecksseite “Spiegel online” hat ja den Ton vorgegeben (”nächste Schlammschlacht, Spaltung wahrscheinlich”) – nun kommen die kleinen Ratten auch aus ihren Löchern. Rennicke ist eine gute Wahl, kurzum: Lasst uns den offenkundig unschön verlaufenen Parteitag vergessen und nach vorne schauen. Wenn die Wahlen gut verlaufen, ist das ganze Gezeter schon halb vergessen. Wer sich nicht beruhigen und zu Werke gehen kann, sollte halt nen Yoga-Kurs machen. Ist ja auch irgendwie “arisch” (vgl. Evola: Yoga der Macht; Hauer: Yoga als Heilsweg) :-) )

  • 80 Lies was da steht // Apr 6, 2009 at 9:36

    @ Peter 74

    Wenn Du Dich in der Publizistik auskennen würdest, und allemal in der nationalen, könntest Du am Namen Nordbruch gar nicht vorbeikommen.

    Nordbruch hat des weiteren nie behauptet, DASS Pastörs für den Schmutz arbeitet, sondern daß derartige unüberlegte Äußerungen, wie die von Pastörs gesagten, in das Muster des typischen Provokateurs passen.

    Hierzu hat er ein treffendes Beispiel gegeben:

    ZITAT:

    Büro Dr. Claus Nordbruch // Mar 6, 2009 at 15:38

    [...]
    “Und wir kämpfen dort nicht nur gegen Lichterketten, sondern gegen den geballten jüdischen und bolschewistischen Abschaum, der sich in der Öffentlichkeit breitsuhlt. Wir sind also wieder an einem Problem angekommen, welches schon die nationalsozialistische Bewegung in den 20er Jahren hatte: Den Kampf gegen das Weltjudentum.”
    Diese kernigen Sprüche stammen nicht aus einer unlängst gehaltenen Aschermittwochsrede. Sie stammen auch nicht von Julius Streicher oder Dr. Joseph Goebbels. Erst recht stammen sie nicht von idealistischen jungen Nationalisten, die sich in der “Karlsruher Kameradschaft” zusammengeschlossen haben, obgleich jene Rede zum Kampf gegen das Weltjudentum just vor ihnen gehalten wurde.

    Der kämpferische Redner war Axel Reichert, der mit Hilfe des Verfassungsschutzes 1995 einen von der Medienwelt viel beachteteten Rudolf-Heß-Gedenkmarsch in Luxemburg organisiert hatte. Reichert war Kriminalbeamter und hatte als V-Mann die Kameradschaft mitbegründet und infiltriert, was die Verfassungsschützer freilich nicht davon abhielt, diese Aktivitäten als “rechtsextremistische” Bestrebungen in den hauseigenen Berichten zu würdigen. Reichert war der Einpeitscher schlechthin. Eine nationalistische Wohngemeinschaft sollte gegründet und ein nationalsozialistisches Schulungszentrum ins Leben gerufen werden. Eine Anti-Antifa sollte den Antifaschisten das Fürchten lehren. Seine kernige Rede hatte der eifrige Beamte freilich nicht selbst zusammengestellt , sondern Artikulationshilfe vom LKA erhalten haben. Jedenfalls eröffnete die Staatsanwaltschaft unter dem Aktenzeichen 57 JS 1007/96 das Verfahren. Der Fall Reichert gilt als Paradebeispiel dafür, daß von staatlichen Stellen – Verfassungsschutz und Polizei – immer wieder extremistische Aktivitäten selbst initiiert werden. Diese “Extremisten” werden von den Sicherheitskräften ‘ausgehoben’ und in der Presse als erfolgreichen Schlag gegen den Extremismus verkauft.

    ZITATENDE
    http://de.altermedia.info/general/die-seriosen-patrioten-in-gefahr-060309_24136.html

    Im übrigen empfehle ich Dir mal die NPD-Broschüre über den Verfassungsschutz zu lesen, die übrigens Nordbruch verfaßt hat. Da findest Du jede Menge typische Beispiele.

  • 81 Jens // Apr 6, 2009 at 9:45

    Hochachtung vor dem Instinkt des klugen politischen Kopf Rabehl. Man stelle sich vor, er hätte die Kandidatur zugesagt und sich dann der jetzigen Parteiführung gegenüber gesehen.
    Dann hätte er die Kandidatur zweifellos zurückziehen müssen, und hätte ihn (und die Partei übrigens auch) beschädigt.
    Fadenscheinige Gründe? Nee, der Mann hat was geahnt. Der macht Politik und tut nicht nur so.*

    Wir haben nach dem Wahltparteitag, wenn wir nach vorne scheauen, ein Problem: die Glaubwürdigkeit der Partei, die fehlende Programmatik der Partei, das fähige Personal an der Spitze, um Änderungen durchzusetzen.
    Wie, bitte, soll ich dem Wähler erklären, daß sie die Partei Wulffs, Riegers oder Heises w#hlen sollen und nicht die Partei Westerwelles? — Eben!

    *Fadenscheinig bedeutet, wie wir wissen, durchsichtig und daß Herr Rabehl seine Kandidatur nicht aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hat, wie anfangs zunächst behauptet wurde, dürfte wohl von Anfang an jedem klar klar gewesen sein, der einigermaßen ‘ne Krempe am Hut hat.
    Inwieweit Herr Rabehl Politik macht, ist uns unbekannt, doch läßt sich seine Handlungsweise auch als ganz gewöhnlicher Opportunismus deuten, da Opportunismus jedoch Hauptgrundlage jedweder demokratischen Politik ist, hast du mit dem Satz, daß Rabehl Politik macht und nicht nur so tut, natürlich auch recht.
    Die Schriftleitung

  • 82 Lies was da steht // Apr 6, 2009 at 9:48

    Und im übrigen haben die Besonnenen wie PROFUNDUS, STAHLHELM65 und MOTSCHÜTZE recht. Es gilt jetzt nach außen geschlossen unseren Kampf für Deutschland zu führen. Die inneren Streitereien haben zurückzutreten und im Rahmen des Anstands und intern gelöst zu werden.

  • 83 Jens // Apr 6, 2009 at 10:03

    @ Germanuia 76

    Naja, der Mann geht auf die 60 zu, und da würde er nix andres mehr finden. dieses Problem nicht gesehen zu haben, muß man seinen Gegnern durchaus vorwerfen. Da fehlte wohl auch ein bisschen Fingerspitzengefühl (blödes Wort).

    Um auf seinem Posten zu bleiben, nimmt er in Kauf, die Partei zu marginaliseren bzw. abzuschaffen. Seine Reden am ersten Tag waren in einer Art demagogisch, die ich von einer nationalen Führungsperson nicht erwartet hätte, und ich halte den Mann seit Sonnabend nicht mehr für einen aufrechten Nationalisten.

    Daß viele, nicht alle, Delegierten, Voigt gewählt haben, um Apfel zu verhindern, nicht aus politischem Kalkül, sondern um dem “Bonzen” eins auszuwischen, zeigt vielleicht auch, daß die Partei genau darin gescheitert ist, ihre Mitglieder zu bewußten, denkenden Nationalisten heranzuziehen.

    Wer jetzt von Einheit und Nach-vorwärts-schauen schwafelt, hat nicht kapiert, daß die unterlegene Fraktion (wenn man das so bezeichnen will) ganz nüchtern mach vorwärts schaut. Voigt, nicht sie, hat die Existenzfrage der Partei gestellt. Wenn mit einer Partei unsere Ziele nicht mehr durchsetzbar sind, dann muß eine andere Möglichkeit gesucht und gefunden werden. Eine Partei ist schließlich kein Fetisch.
    Wovon man nicht überzeugt ist, da sollte man nicht mittun. Keiner hat gesagt, daß er die demokratische Entscheidung der Delegierten nicht akzeptiert. Noch einmal: Keiner! Aber , und das weiß ich von mehreren Delegierten: sie hätten sich schon auch Gedanken darüber machen müssen, daß mit einem alten neuen Parteivorsitzenden Voigt dann dieser Parteivorstand herauskommt, der einzig aus dem Streben um Machterhalt resultiert, und die Mitglieder der Partei dann mit diesem Vorstand leben müssen.
    Die Arbeit wird also weiterhin in Dresden und Schwerin gemacht, der Bunker steht in Berlin.

    Nach außen geschlossen? Innere Streitereien haben zurückzutreten? Langsam wird mir Hartmut Mehdorn sympathisch!

  • 84 Anonymous // Apr 6, 2009 at 12:05

    Naja Apfel, Gansel, Marx, Frank, Molau, eben alle die fähigen NPD-Leute sollten einfach mal abwarten bis die neue Kampfgruppe Voigt endgültig abgewirtschaftet hat, das dürfte ja nicht all zu lange dauern oder? Dann kommt ihre zweite Chance und dann haben sie vielleicht auch nen besseren Spitzenkandidaten als den Pastörs und wirklich ne Wahl.

  • 85 Titus Wisch // Apr 6, 2009 at 12:45

    @ 84 (Jens) und 85 (anonymus):

    Ganz genau!

    Jetzt sollten alle Gutwilligen dem NPD LV Sachsen helfen, wieder ein gewaltiges Wahlergebnis zu erzielen, das die Antideutschen in den Wahnsinn treibt!

    Das nutzt dann auch der Gesamtpartei, ein wenig würde es sogar Udo Voigt nutzen. Ließe er die Sachsen dennoch hängen, dann hätte er die Hosen vollends runtergelassen.

    Bei der beknackten Finanzlage und dem Personal, das Voigt jetzt in den PV gelotst oder “geschmuggelt” hat, kann sein tristes Vabanque-Spiel nicht mehr lange andauern. Dieser Parteitag war ein letztes, streckenweise vollpeinliches Aufbäumen.

    70-80 Prozent der neuen Vorstandsmitglieder sind ersichtlich nur in den Vorstand gehievt worden, weil sie absolut verläßliche Ja-Sager sind, vielleicht etwas Geld verleihen oder dazu taugen, einen bestimmten Teil der Unorganisierten und ANler erst mal gnädig zu stimmen.

    Das traditionelle Standbein der NPD, den fortschrittlich-radikalen Nationalismus ohne Narrensaum-NSlertum, hat Voigt am Wochenende zu amputieren versucht. Erst hat er seine Kritiker beschimpft und gedemütigt, dann hat er sie links liegen lassen.

    So schlimm kann’s ausschauen, wenn ein ziemlich aus- und abgebrannter, wütender Mann noch einmal ausholt, um einen rücksichtslosen Rachefeldzug gegen die eigenen Leute zu führen.

    Ihr loyalen Kritiker, behaltet die Nerven und das Parteibuch. Bereitet Euch auf die Nach-Voigt-Zeit vor. Sie kommt viel früher, als manche meinen!

    @ 24 (Jens): Musikalisch kann ich Dir auch beipflichten – er ist ein netter Kerl und Familienvater, aber er sollte Gesangs- und Gitarrenunterricht nehmen.

  • 86 voigtianer // Apr 6, 2009 at 14:32

    Das war super Udo !

    Du hast die Neuwahlen gefordert um Marx loszuwerden. so die Süddeutsche am 26.11.08.
    Beim Parteitag hats Du dann dafür Peter Jakob Marx verantwortlich gemacht,
    Einfach genial. Die Delegierten sind Dir gefolgt. Klasse.

  • 87 Lacksplitt-Streusand // Apr 6, 2009 at 14:57

    Lieber Peter:(zu 74) Ich nehme an, daß Du nicht Joachim Siegerist in Betracht ziehst, der mit Dr. Bernd Rabehl zusammen arbeitet und Williamson einen Dummkopf- Bischof nannte.

  • 88 Blütentraum // Apr 6, 2009 at 15:11

    @ NPD KV Unna / Hamm (46)

    Akzeptieren im Sinne von hinnehmen (und eine heiße Träne im Kopfloch haben), ja das geht vielleicht noch.

    Respektieren würde unsagbar schwer fallen, nein: eigentlich unmöglich sein.

    Aber das empfehlen Sie ja auch nicht. Sie wissen, was man Menschen zumuten darf und was nicht.

    Voigt hat jetzt so etwas wie die Herrschaft der hundert Tage, die einst Napoléon Bonaparte nach seiner Verbannung nach Elba beschieden war.

    Seine neue Mannschaft ist von einer Güte, wenige Ausnahmen bestätigen die Regel, die könnte auch auf einem absurdistanischen Seelenverkäufer anheuern.

    Auf den meisten Voigt-Flaschen steht NPD jetzt nur noch drauf. Da ist aber (wer will’s bestreiten?) keine NPD mehr drin. Fragen Sie Wulff, fragen Sie Heise, fragen Sie Thierry.

    Aber dennoch: Jawoll, lieber KV Unna/Dortmund, nur so kann’s gehen: traurig hinnehmen (akzeptieren), stoisch warten & beobachten. Vor allen nicht die Flinte in’s Korn schmeißen. Eines ist aber besonders wichtig: die Landtagswahlkämpfer 2009 stark machen!

    @ voigtianer (87)

    Das haben Sie doch nicht etwa selbst geschrieben, mein Großer Vorsitzender?

  • 89 Jens // Apr 6, 2009 at 15:55

    @ Titus Wisch 86
    Nur wie soll ich in Berlin und Brandenburg Wahlkampf machen, indem ich auf die Erfolge in Dresden verweise oder auf die Konzepte, an denen Roßmüller federführend gearbeitet hat???
    Der Wähler ist ja nicht doof, und der Protest-Bonus längst aufgebraucht. Der sieht das Berliner Personal und überträgt das auf die Gesamtpartei: ein LV-Mitglied, das anderen schon mal Schläge androht und das auf dem Parteitag auch noch stolz ausstellt, was zu frenetischen Beifall führt, ein Parteivorsitzender, der übrigens in einer Bezirksversammlung in Berlin sitzt (und nur sitzt!) usw.usf.
    Wie soll ich denn glaubhaft Konsequenzen nach dem Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems einfordern, ohne daß der Wähler sich vor mir vor Lachen auf dem Boden kugelt?
    Wie soll ich denn dem Wähler glaubhaft das Herbeiführen von strukturellen Gesellschaftsveränderungen auseinandersetzen, wenn jetzt die Partei wieder nur mit Altnazis aus Kühnens Goldenen Zeiten gleichgesetzt wird? Der hält mich doch für nicht von dieser Welt, wenn ich ihm erzählen will, daß auch wir Nationaldemokraten aus Niklas Luhmanns Systemtheorie unsere Strategien und Taktiken entwickeln müssen, sonst wir zweifellos im rechten Ghetto verharren? Wenn ich “Todesstrafe für Kinderschänder” fordere, dann fragt mich der Wähler, wie ich Kinderschändung zu verhindern gedenke. Und ob die Partei auch die moralischen Verfehlungen ihrer Mitglieder sanktioniert. Wenn ich Drogenverbote fordere, dann fragt mich der Wähler, wie die Partei die Alkohol-Entziehungskuren für ihre Mitglieder zu finanzieren gedenkt.
    Ich breche hier ab. Wir sollen ja nach vorne schauen. Aber vielleicht sollen wir das nur, weil wir nach diesem Parteitag unseren Wählern nicht mehr ins Gesicht schauen können?

  • 90 Lalelu // Apr 6, 2009 at 15:57

    Pastörs war der falsche Gegenkandidat gegen Vogt es hätte Molau sein müssen, der hatte seine Kandidatur aber zurückgezogen und ist nun bei der DVU gelandet. Wer weiß wer ihm noch alles folgen wird. Die NPD hat es versäumt einen Neuanfang zu machen und mit Udo Vogt und seinem parteiinternem Netzwerk wird es diese Erneuerung nicht geben, alles nur bla bla bla.
    Schafft es die NPD nicht überraschend Gelder aufzutreiben und zwar viel Gelder dann ist sie pleite und handlungsunfähig und laut Vogt ist es dann natürlich wieder der böse Staat und nicht seine Unfähigkeit Kontrollen zu installieren die einen falschen Schatzmeisterbericht unmöglich machen. Das er es aber könnte dieses zu verhindern hat er nun am Parteitag gezeigt, wo er seine Leute in Stellung gebracht hat so wie er es wollte. Das zeigt überdeutlich er kann mehr wenn er es nur wollte. Wollen will er immer wenn es um seine eigene Person geht können kann er nicht wenn es um die NPD geht. Mit Verlaub Vogt ist unglaubwürdig und Pastörs ist ein kleiner aufgekratzter Keifer ohne Basis in der Partei und somit chancenlos gewesen von Anfang an. Molau hätte nicht zurücktreten dürfen von seiner Kandidatur und noch mehr Unterstützung suchen sollen in der Partei und eine Vollversammlung verlangen sollen. Hätten alle NPD Mitglieder über den neuen Parteivorsitzenden abstimmen können wäre es Molau geworden und nicht Vogt und Pastörs schon ganz bestimmt nicht. Es riecht leidern alles wieder nach staatlichem Auftrag das Vogt jetzt wieder Vorsitzender wurde was sollte er auch sonst machen der jahrelange Leutnant der Bundeswehr. Micgh als einfachen Gefreiten haben die damals bei der Bundeswehr versucht auf den Kopf zu stellen nur weil ich national denke, handele und rede und Udo Vogt wird von diesen Atlantikern und Dienern anderer Herren nicht aus der Bundeswehr geworfen und darf die verpöhnte Partei NPD führen, ein Narrr nur glaubt das sowas möglich ist ohne Absprachen und Akzeptanz staatlicher Stellen. Pastörs macht in Juwelen und ist dadurch Privatier geworden, dolle Sache kleiner Göbbelsverschnitt. Nur Molau hat eine gerade Karriere, er kommt aus einem ganz anderem Lager, wurde dort rausgeschmissen als er mutig seine Meinung sagte und hat es versucht die NPD zu reformieren und wählbar zu machen und genau das wollte das System nicht und hat es nun mit Vogt abermals verhindert die NPD zu einer modernen wählbaren Partei zu machen und den Erfolg einzufahren den die etablierten Parteien jeden Tag der NPD vor die Tür und auf die Straßen dieses Landes legen. Wir alle werden es erleben wie es weitergehen wird mit der NPD, egal was passieren wird, eine eigene Schuld und Unvermögen werden sich Vogt und seine Mannen niemals eingestehen, es werden immer die anderen Schuld an ihrem Miserfolg sein und genau dieses Vorgehen ist so inziniert und geplannt von den staatlichen Geheimdiensten. Wer das Gegenteil beweisen kann der soll es machen oder einfach nur selber anfangen zu denken oder wenn auch das nicht möglich einfach die Fresse halten.

  • 91 Jens // Apr 6, 2009 at 16:00

    @ Altermedia (nicht für den Faden) wollt Ihr selber googeln oder braucht Ihr ne Literaturliste? Wißt Ihr wirklich nicht, wer Rabehl ist? Oder war das ironisch gemeint?

    *Nö, wieso? Ist Herr Rabehl etwas besonderes, nur weil er ein paar Bücher geschrieben hat, die kaum ein Mensch kennt? Dutschkes Zeiten sind wohl schon etwas länger her, als daß man sich heute seiner einstigen Weggefährten unbedingt erinnern müßte. Oder was glaubst du, wer von der Existenz dieses würdigen Herrn Kenntnis hat. Wenn ihm die NPD nicht zwischenzeitlich Gelegenheit gegeben hätte, sich etwas zu produzieren, würde ihn heute gar keiner mehr kennen. So aber hat er sich sogar um sein historisches Viertelstündchen gebracht und taugt noch nicht einmal als ernstzunehmende Fußnote. Ein typischer opportunistischer Dutzendintellektueller, den einige seiner Anhänger offenbar ernster nehmen als er ist und der beizeiten Angst vor der eigenen Zivilcourage bekommen hat. Leg ihn dir sauer ein. – Die Schriftleitung

  • 92 Gesünder essen // Apr 6, 2009 at 16:29

    @ Altermedia 92

    Danke für diese Klarstellung. Bezüglich Rabehl habt Ihr meiner Meinung nach vollkommen recht!

    Nur, bitte, bitte: wer ARD sagt, muß bekanntlich auch BRD (igitt!) sagen. Deshalb: wer ist Eurer Meinung nach kein opportunistischer Dutzenintellektueller? Karl Richter doch schon mal mit Sicherheit, oder?

  • 93 Bernd // Apr 6, 2009 at 16:29

    Man sollte endlich den Schriftleiter von Altermedia zum neuen NPD Vorsitzenden machen. Der hat alles voll im Auge und im voll im Griff, das wär der Führer, den wir brauchen.

  • 94 Gesünder essen // Apr 6, 2009 at 16:31

    also Dutzendintellektueller, mein ich.

  • 95 Titus Wisch // Apr 6, 2009 at 16:41

    @ 90 (Jens )

    Die Ära Voigt wird ein jähes Ende nehmen, Nr. 89 (Blütentraum) hat das gut beschrieben. Napoleons 100-Tage-Herrschaft…

    Der Wähler in Sachsen oder im Saarland oder in Thüringen kennt Wulff gottseisgetrommelt nicht, und Heise und Thierry auch nicht. Der guckt vielmehr, was vor Ort passiert, wer sich da zeigt.

    Die Aktivisten der PDS-Linken haben vielleicht auch Probleme, wenn sie auf den Stasi-Anteil in ihrer Partei, den Multimillionär Lafontaine und die Quasi-Stalinistin Wagenknecht und ihre Hummer-Orgien in Straßburg angesprochen werden. Trotzdem stellen die ihren Wahlkampf nicht ein, und – siehe da! – der Wähler wählt sie.

    Also, weitermachen! Voigt, der übrigens seit Jahrzehnten Ehrenbürger einer Stadt in den USA ist, hat mit Konstruktivem sowieso nichts mehr im Sinn. Wie Billy the Kid schießt er seinen instabilen Vorstand schneller sturmreif als Du glaubst.

  • 96 BlauGelbNational // Apr 6, 2009 at 17:31

    @ Angelika 79
    “Wir haben erklärte Feinde und dies sind nicht wenige.”
    Richtig. Auch früher hat es schon persönliche Differenzen, Querelen um Kleinigkeiten, politischen Streit in der NPD gegeben. Doch es gab auch immer einen Grundkonsens, ob NS-Sympathisanten oder “Demokröten” (die Unterschiede betrafen taktische Fragen), man war sich hierin einig: Revisionismus; Abstammungsprinzip; keine Ausländer (egal welcher Herkunft u. Religion). Das soll jetzt auf einmal nicht mehr uneingeschränkt gelten. W i r sollen uns geistig neu orientieren u. erstmal ändern, damit wir (angeblich) “wählbar” werden! In wessen Interesse kann es liegen, wenn deutsche Nationalisten grundlegende Positionen neu bestimmen? Auch das ist neu: Der Feind steht bereits in den eigenen Reihen u. gibt sich als besorgter deutscher Nationalist aus.

    @ Jens 92
    “Wißt Ihr wirklich nicht, wer Rabehl ist?”
    Doch, inzwischen schon. Wer die “Nationalzeitung” vom 20. März 2009 gelesen hat, weiß Bescheid. Dort “erklärte” Herr Rabehl dem staunenden Leser, wie es zu der Bluttat von Winnenden kommen konnte. So ein nichtssagendes Soziologengewäsch, ohne jede Spur nationalen Geistes, habe ich in der Zeitung überhaupt noch nicht gelesen. Daß die NPD einmal auf die Idee gekommen ist, den Mann für sich kandidieren zu lassen, macht wiederum nachdenklich.

  • 97 Jens // Apr 6, 2009 at 18:46

    @ Lalelu 91
    Ich halte auch sehr viel von Molau, sein Rosenberg-Buch ist offensichtlich hier kaum bekannt. Aber hat nicht gerade die Art seines Rückzuges auf Grund der Unterstellungen, Denunziationen und des ekelhaften Verhaltens einiger Soßenbinder in der Partei nur bestätigt, daß er nicht der richtige Parteivorsitzende ist?
    Ideen zu haben, wie man die Partei von ihrem Mief befreien kann und zu einer modernen nationalistischen Volkspartei (in der nationale Sozialisten eben auch ihren Platz haben) formen kann, ist das eine; die Fähigkeit, den Stall dann wirklich auszumisten, das andere. Diese Fähigkeit hat er leider nicht.
    Und zum anderen, ich würde die Causa Voigt nicht unbedingt zu einer des VS machen wollen. Es ist viel profaner – vgl. meinen Hinweis auf Luhmanns Systemtheorie –: das Ergebnis der Handlungen Voigts entspricht genau dem Wollen unserer Gegner. Er und die Partei unter ihm erfüllen den Zweck, den die Partei im politischen System der BRD zu erfüllen hat. Wie auch die freien Kameradschaften ihren Zweck, den des “Protestes”, durchaus erfüllen. (Verschwörungstheorien brauchste da gar nicht, dafür ist ja jetzt Herr Thierry im Parteivorstand zuständig.)

    Die Schwierigkeit besteht nun darin, erst einmal zu erkennen, daß die Handlungen, ein System abzuschaffen oder zu brechen, letztlich systemstabilisierende Handlungen sind, und zu lernen, die systembildenden und -erhaltenden Organisationsformen zu nutzen, um das System abzuschaffen und zu brechen.
    (witzigerweise wurde mein privater Hinweis an die Altermedia-Macher hier reingestellt und, nun ja, kommentiert, aber einige Folgerungen, die für die Partei und die Bewegung wichtig sind, hat Rabehl gezogen, andere Folgerungen für das Ende und die Überwindung der Demokratie ergeben sich aus den Arbeiten Giorgio Agambens, und für die Ökonomie aus den wertkritischen und wertabspaltungskritischen Arbeiten von Robert Kurz, selbstverständlich die attac-Diskussionen.
    Daraus die Perspektiven für Partei und Bewegung zu entwickeln, die Taktiken festzulegen und in konkrete Handlung zu übersetzen, ist jetzt erst einmal wieder ein halbes Jahr auf Eis gelegt, verlorene Zeit.
    Na, vielleicht belassen wir es der Einfachheit halber bei “Ausländer raus” oder so. Da müssen wir nicht konkret werden. Mir hat mal ein Türke gesagt, er ist auch für Ausländer raus, die Araber sollen aus Deutschland verschwinden…

  • 98 Michael // Apr 7, 2009 at 0:05

    Es spielt doch jetzt keine Rolle, wer die größeren Fehler zu verantworten hat und mit welchem Personal ein Neuanfang angeblich zu machen ist und mit welchem nicht.

    Fakt ist: Unabhängig von der Frage des Vorsitzenden fehlt das Geld. Auch mit einem Herrn Molau oder Herrn Pastörs an der Spitze bliebe es bei diesem Problem.

    Deshalb kann es jetzt nur darum gehen, möglichst geschlossen und vereint in das “Superwahljahr” zu starten um möglichst viele Wahlerfolge zu erzielen, dann entspannt sich auch die finanzielle Lage der Partei auf Kosten des Staates im Ganzen wieder. Egal, welchen Vorsitzenden man gerne hätte: Es muß doch darum gehen, politischen Einfluß zu gewinnen und der gemeinsamen Sache zum Sieg zu verhelfen. Dazu bietet sich in diesem Jahr die große Chance. Jede Stimme für die NPD schmerzt das System, jeder Parteiaustritt stärkt es! In diesem Sinne: “Deutsche Einigkeit, meine Stärke. Meine Stärke, Deutschlands Macht.”

  • 99 Michael // Apr 7, 2009 at 0:14

    @Jens

    Der Einzug der NPD in zwei Landtage und zahlreiche Kreistage diente ganz sicher nicht dem System…wenn Voigt dem System dienen würde, wären bestimmt nicht die Meldungen zur finanziellen Lage der Partei immer zur rechten Zeit veröffentlicht worden (zuletzt unmittelbar vor dem Parteitag). Schon mal dran gedacht, daß eine Abwahl des Vorsitzenden viel eher Sinn der Kampagne gewesen sein dürfte?

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