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NPD M - V: Dauerwahlkampf auf Kosten des Steuerzahlers (26.03.07)

March 26th, 2007 · Post your comment (4 Comments)

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Kein Trick ist den Systemparteien zu schäbig

Die Regierungskoalition von CDU und SPD möchte im Nachtragshaushalt unseres Landes 400.000 Euro zusätzlich für die “demokratischen Organisationen im Landesjugendrings” bereit stellen. Wie Jörg Vierkant (CDU) verlauten lies, geschehe dies vor allem vor dem Hintergrund des Einzugs der NPD in den Schweriner Landtag. Vor allem dort wo, die NPD hohe Wahlergebnisse erreichen konnte, soll das Geld zum Einsatz kommen.

Schäbiger Hintergrund der Aktion: Dem Landesjugendring gehören vor allem die Jugendorganisationen der großen Parteien an. Offenbar gibt es inzwischen nicht mehr genügend Spender für derartige pseudodemokratischen Interessengruppen und auch auf den eigenen Geldbeutel wollen die Damen und Herren Abgeordneten wohl nicht zurückgreifen, weshalb nun Steuergelder zweckentfremdet eingesetzt werden sollen.
Wieder ein Lehrstück von bundesdeutschem “Demokratieverständnis”.


Der jugendpolitische Sprecher der NPD-Fraktion Birger Lüssow meinte heute dazu:

NPD Landtagsabgeordneter und „jugendpolitischer Sprecher“ Birger Lüssow

“Nun ist es nur noch ein kleiner Schritt und die Vertreter der Einheitspartei von CDU bis PDS werden ihren Nachwuchs mit einer Art Sondertaschengeld ködern müssen. Die geplante Extrazahlung kommt dem ganzen schon sehr nah. Ich sehe daher dem Spektakel gelassen entgegen. Unsere Jugend wird sich nicht von Geld blenden lassen. Falsche und volksfeindliche Politik wird auch in Zukunft keine Anziehung ausstrahlen. Wenn wir uns das durchschnittliche Alter der Mitglieder der Parteien ansehen, ist klar zu erkennen, daß die deutsche Jugend überwiegend national und sozialistisch organisiert ist.”

Nette Worte. Fairerweise muss allerdings hinzugefügt werden, dass Birger Lüssow seine Liebe zur NPD auch erst erkannt hat, als es in Richtung Landtagswahl und der damit verbundenen Möglichkeit ging, als Abgeordneter in den Landtag einzuziehen. Wir würden ihm natürlich niemals unterstellen, dass er sich dabei vom Geld hat „blenden“ lassen. Hier gab es sicher ganz souveräne Gründe. Auch wenn uns im Moment keiner weiter einfällt.

Dem Gedanken, dass die Jugend überwiegend „national“ und „sozialistisch“ organisiert ist, möchten wir uns zu gerne anschließen. Allerdings hätten wir da noch eine Frage: Wo ist diese Jugend sozialistisch engagiert?

Nennenswerte soziale Aktionen aus dem nationalen Lager bzw. der NPD sind uns im Land eigentlich kaum bekannt. Mal abgesehen von Aktionen vor der Grimmener Tafel des parteiunabhängigen Freundeskreis AVANTI. Hier ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken. Es sei denn, man interpretiert „sozialistisch organisiert“ in der NPD, mit dem jährlichen Zusammentreffen auf Demonstrationen in Neubrandenburg, Rostock oder Schwerin.

NPD Mecklenburg Vorpommern 24.03.07

Quelle: Störtebeker-Netz 26.03.07



Tags: Allgemeines

4 responses so far ↓

  • 1 griesgram // Mar 26, 2007 at 10:42

    http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/deutschland/innenpolitik/3808544-Scheiss-auf-Euer-Europa,cc=000005480300038085441lhfd4.html

    Auch mit anderem Schwachsinn wird gerne auf Kosten des Steuerzahlers von den echten Problemen abgelenkt

  • 2 Freibeuter // Mar 27, 2007 at 5:27

    @griesgram:
    Zu Gast in Ihrer ehrenwerten Heimatstadt ist mir ganz besonders aufgefallen, daß an jeder Straßenecke für “Toleranz - gegen Rassismus und Ausländerdiskriminierung” geworben und wenigstens zum Schein permanent inflationär MultiKulti-Orgien gefeiert werden.

    Eine deutsch sprechende Person dort anzutreffen ist ebenso ein Ereignis für drei Kreuze am Kalender….so mein Eindruck

    Was will ich damit sagen ?

    Obiger Artikel paßt vermutlich auf das gesamte Einflußgebiet des ach so freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates. Bei Ihnen scheint aber eine der Zentralen dieser Ideologie zu sein….

    Von der Stadt des Deutschen Handwerks zum Feuchtbiotop multikultureller Totalumvolkung, gepaart mit neoliberaler Schattenwirtschaft….

    Vor gut 60 Jahren ist Einiges verdammt schief gelaufen !

  • 3 griesgram // Mar 27, 2007 at 8:13

    @Freibeuter
    Grundgütiger, das ist doch nicht meine Heimatstadt, ich muß hier nur leben!
    Wenn Sie ganz sicher KEINE Deutschen treffen wollen, gehen Sie nach Gallus oder Griesheim, da sind, abgesehen von ein paar Assis, längst alle Deutschen weggezogen. Besonders Grieheim war für Kreuzberger Verhältnisse bekannt.
    Die Zustimmung des “Volkes” äußert sich in Kommunalwahlbeteiligungen unter einem Drittel.
    http://www.hr-online.de/website//specials/obwahl/index.jsp?rubrik=22556&key=standard_document_29142226
    Wer hier Multikulti feiert sind die üblichen Verdächtigen, die sich längst vom Wählerwillen abgekoppelt haben. Selbst die “Bereicherer” pfeifen auf “Multi”, da sie schon seit Jahren als Besatzer auftreten und den Restdeutschen IHRE (Un) Kultur aufzwingen.
    Der Diebstahl von Petra Roths Dienstwagen war für alle sichtbar die Krönung der Entwicklung hier.

  • 4 Der Butler // Mar 27, 2007 at 22:33

    ” Und da bekamen es die Führer erst recht mit der Angst zu tun, und man wendete sich wieder denen zu, die gegen diese Taktik schon früher Stellung genommen hatten und die jetzt mit einem gewissen Schein von Recht auf ihre Ansicht hinwiesen, das allein Richtige sei es, dem Arbeiter grundsätzlich den Besuch unserer Versammlungen zu verbieten.

    Da kamen sie nicht mehr oder doch weniger. Allein schon nach kurzer Zeit begann das ganze Spiel erneut von vorne.

    Das Verbot wurde doch nicht gehalten, die Genossen kamen immer mehr, und endlich siegten wieder die Anhänger der radikalen Taktik. Wir sollten gesprengt werden.

    Wenn sich dann nach zwei, drei, oft auch acht und zehn Versammlungen herausstellte, daß das Sprengen leichter gesagt als getan war und das Ergebnis jeder einzelnen Versammlung ein Abbröckeln der roten Kampftruppen bedeutete, dann kam plötzlich wieder die andere Parole: “Proletarier, Genossen und Genossinnen! Meidet die Versammlungen der nationalsozialistischen Hetzer!”Die gleiche, ewig schwankende Taktik fand man übrigens auch in der roten Presse. Bald versuchte man uns totzuschweigen, um sich dann von der Zwecklosigkeit dieses Versuchs zu überzeugen und wieder zum Gegenteil zu greifen. Wir wurden jeden Tag irgendwie “erwähnt”, und zwar meistens, um dem Arbeiter die unbedingte Lächerlichkeit

    {544 Die Gegner machen uns bekannt}

    unserer ganzen Existenz klarzumachen. Nach einiger Zeit mußten die Herren aber doch fühlen, daß uns das nicht nur nicht schadete, sondern im Gegenteil insofern nützte, als natürlich viele einzelne sich doch die Frage vorlegen mußten, warum man denn einer Erscheinung soviel Worte widme, wenn sie eine so lächerliche war. Die Leute wurden neugierig. Darauf schwenkte man plötzlich und begann, uns eine Zeitlang als wahre Generalverbrecher der Menschheit zu behandeln. Artikel über Artikel, in denen unser Verbrechertum erläutert und immer wieder aufs neue bewiesen wurde, Skandalgeschichten, wenn auch von A bis Z aus den Fingern gesogen, sollten dann noch ein übriges tun. Allein von der Wirkungslosigkeit auch dieser Angriffe schien man sich nach kurzer Zeit überzeugt zu haben; im Grunde genommen half dies alles ja nur mit, die allgemeine Aufmerksamkeit erst recht auf uns zu konzentrieren. “

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