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Nürnberg / Bayern: Zu einer Demonstration für die Revision der sogenannten Nürnberger „Kriegsverbrecher“-Prozesse am 14. Oktober in Nürnberg, rufen freie Nationalisten und Nationaldemokraten auf. In einem heute veröffentlichten Rundbrief von Christian Malcoci, der auch Funktionär der Niederländischen Volksunion ist, heißt es dazu wie folgt:
„Nürnberg, 14. Oktober 2006
Thema: Recht statt Rache - Revision der Nürnberger Prozesse
Zentrale Demonstration freier Kräfte, unterstützt von der NPD.
Netzseite zur Demonstration: www.revision2006.info
Mit dem besten Gruß,
Christian Malcoci
Quelle: Störtebeker-Netz 27.07.06




13 responses so far ↓
1 Rüting // Jul 28, 2006 at 14:15
Da versuchen die Kameraden vor Ort doch tatsächlich, das gute, alte Klischee von der ewiggestrigen, politikunfähigen “Rechten” mit Leben erfüllen zu wollen.
Die politisch interessierten Bürger Nürnbergs und der Umgebung machen sich mit Sicherheit Gedanken und Sorgen um Stellenabbau, Mehrwertsteuererhöhung, Gesundheitsreform, vielleicht auch noch um Überfremdung bzw. Islamisierung, etc.
Und was bietet die politische “Rechte” den Bürgern dieser Region im Herbst öffentlichkeitswirksam als Alternative zum zerstörerischen Werk der Systemparteien an: Die überaus realistische Forderung nach der Revision der Nürnberger Prozesse, zudem das alljährliche, hochaktuelle Gedenken an den sog. Friedensflieger und Stellv. des Führers, im November sicherlich noch ein paar Veranstaltungen zum Heldengedenken (bei denen 2/3 der Teilnehmer für gewöhnlich nicht einmal das Lied “Ich hatt einen Kameraden” beherrschen).
Ich weiß es wirklich nicht: glaubt denn irgendeiner dieser Aktionisten, daß mit solchen Veranstaltungen, die letztendlich lediglich der Nabelschau der eigenen “Szene” dienen, das Herz der Volkes gewonnen werden kann?
Als ernsthafte Alternative zum System jedenfalls präsentieren sich diese Retro-Nationalen mit diesem inhaltlichen Programm wirklich nicht.
2 Hildegard // Jul 28, 2006 at 16:36
Was ist denn bitte an Gerechtigkeitsforderungen “Ewiggestrig”??
Was heisst hier “sogenannter” Friedensflieger ??
Entweder ist dieser Schreiberling Rüting aus einer vollkommen anderen Welt und hat nicht begriffen, daß dieser Prozeß eine zentrale strategische Waffe der Siegermächte war und ist, um unser Volk zu entrechten und zu unterdrücken, oder er ist einfach ein Antifadepp der Unfrieden stiften will und sich als ach so besorgter “Zukunftsrechter” aufspielt.
Unsere Aufgabe muß es sein, dem deutschem Volksgenossen klarzumachen daß seine schlechte soziale Lage, daß Überfremdung und Ausverkauf des Volksvermögens bis heute Schuld der Alliierten und ihrer Helfershelfer ist( seit 1919). Und erst wenn wir das der breiten Masse unseres Volkes klargemacht haben und diese Verbindung als Ursache hergestellt haben, aber erst dann, werden die deutschen Menschen bereit sein in großer Zahl für ihr Lebensrecht zu kämpfen!
Mit tagespolitischen Blabla kommen wir mit Sicherheit nicht weiter!
3 egal // Jul 28, 2006 at 21:34
@Rüting
Sag mal nimmst du Drogen , was schreibst du eigentlich für einen Mist.Man kann das Herz eines Volkes nur dann erobern , wenn man es auf Unrecht was uns widerfahren ist aufmerksam macht. Wir wollen keine Tagespolitik betreiben , wir wollen ein Volk reformieren.
4 Rüting // Jul 28, 2006 at 22:12
Ach, Hildegard,
Du kommst mir vor wie einer dieser typischen Co-Referenten auf nationalen Redner-Veranstaltungen, die -egal über welches Thema zuvor gesprochen wurde- in der Schlußdiskussion wahlweise beim Kursker Bogen oder bei der Armee Wenk landen.
Wenn denn die Lösung “unserer Aufgabe” Deiner Meinung nach so vergleichsweise einfach bzw. eindimensional ist, dann frage ich mich natürlich, warum denn unsere europäischen Brudervölker, die keinen Krieg verloren haben, heute die gleichen Probleme (z.B. Überfremdung, Werteverlust, Kampf mit den Folgen der Globalisierung) aufzuweisen haben wie wir Deutschen? Ich hoffe jedenfalls, daß Du Dich bereits einmal mit Themen wie Liberalismus, Materialismus, Kapitalismus, Globalisierung oder auch Idealismus, Identität, etc. auseinandergesetzt hast und dies nicht für “Bla, Bla” hältst.
Im übrigen gehört es zum kleinen 1×1 der Diskussionsführung bzw. Überzeugungsarbeit, daß man den zu Überzeugenden zunächst bei dessen Standpunkt bzw. bei dessen Problemen gleichsam abholt. Ich verweise daher noch einmal auf meinen dezenten Hinweis, daß der Bürger auf der Straße derzeit andere Probleme hat als die “Historische Wahrheit”.
5 Braunbär // Jul 29, 2006 at 0:49
Das Problem ist nicht die Revisionsbestrebung, sondern die Konzentration auf ein Thema, welches der Masse des Volkes vollkommen gleichgültig ist.
Es soll nicht bestritten werden, daß der Schauprozess eine Farce war, was nicht zuletzt allierte Beteiligte an der Schau mehrfach zugaben.
Hier geht es doch darum, daß man mit solchen Themen keinen Wähler vom Sofa holt.
Die Grundlage der Propaganda ist es nun einmal, sich auf wenige prägnante Themen zu konzentrieren und diese ständig zu wiederholen. Und das müssen Themen sein, die die Menschen auch (be)treffen. Die Farce von “Nuremberg” ist dem Durchschnittsmichel so scheißegal wie dem Durchschnittsiraker der Prozeß gegen das Saddam -Regime.
Das Volk hat andere Sorgen. Und genau die müssen immer wieder aufgegriffen werden!
6 Sieg oder Tod // Jul 29, 2006 at 14:17
Es ist wirklich sehr kleingeistig von einem Regime wie der BRD zu erwarten, dass es zu einer Revision der Nürnberger Prozesse kommt. Dies auch noch lauthals zu fordern, ist mehr als lächerlich. Es ist geisteskrank. Die Freiheit des Volkes muss von uns erkämpft werden. Wiviele Söhne und Töchter unseres Volkes sind für die Freiheit der Nation, für die Zukunft ihrer Kinder mit einem “JA” auf den Lippen in den Tod gegangen?! Ihre Zahl mahnt uns Ihren Weg weiterzubeschreiten, der Idee des Führers zum Sieg zu verhelfen. Aber in einem Punkt bin ich mir sicher, die Helden, die man in Nürnberg und in anderen Prozessen zum Tod oder zu hohen Haftstrafen verurteilte, würden sich für eine Jugend schämen, die vergangenes aufarbeiten und rückgängig machen will, während dass Volk stirbt! Lasst uns um die Freiheit kämpfen! Lasst uns siegen und wenn wir die Macht haben, dann verkünden wir unserem Volk und den Völkern der Welt die geschichtliche Wahrheit! Alles andere ist vertane Zeit. Und Zeit hat unser Volk nun wirklich keine mehr!
7 Watzmann // Jul 29, 2006 at 16:25
@Sieg oder Tod
Es ist verzwickt, denn bei dieser Auseinandersetzung hier ist keine der beiden Seiten im Unrecht, vielmehr hat jede für sich genommen recht.
Für eine politische Wirkung im Deutschen Volke in dessen derzeitigem Zustande, die etwas bewegen soll, sind “Nürnberg-Revision” und “Heß-Marsch” zur Zeit ungeeignet.
Falsch ist aber hier in jedem Falle die Parole “Sieg oder Tod”.
Diese mag für eine in schwieriger Lage befindliche Kampftruppe angebracht sein und kann dort vielleicht noch etwas retten.
Schon für den ganzen Krieg als solchen und noch weniger für das Dasein eines Volkes als solchem ist dies jedoch eine angemessene Wahlmöglichkeit, da ein Volk auch versuchen muß seine Niederlagen zu überleben, am besten sie zu überwinden. Gerade das tun wir doch alle zur Zeit und deshalb ist Revision und Gedenken (noch) nicht uneingeschränkt möglich.
8 koenig // Jul 29, 2006 at 22:00
“Es ist wirklich sehr kleingeistig von einem Regime wie der BRD zu erwarten, dass es zu einer Revision der Nürnberger Prozesse kommt.”
Eine Revision der Urteile des politischen Schauprozesses zu Nürnberg muß die Aufhebung des NS-Verbots zur Folge haben.
Eher würde sich die BRD und ihre verbrecherischen Apologeten selbstauflösen, als die NSDAP und ihre Führer zu rehabilitieren.
9 koenig // Jul 29, 2006 at 22:03
Im Übrigen bin ich der Überzeugung, daß eine Revision und Rehabilitierung nur in einem künftgen Volkstaat erfolgen wird/muß.
10 Reinhard // Jul 30, 2006 at 0:32
“Sag mal nimmst du Drogen , was schreibst du eigentlich für einen Mist.Man kann das Herz eines Volkes nur dann erobern , wenn man es auf Unrecht was uns widerfahren ist aufmerksam macht. Wir wollen keine Tagespolitik betreiben , wir wollen ein Volk reformieren. ”
Noch einer der keine Ahnung von Politik hat. Nein, du kannst kein Herz gewinnen indem du ihn auf etwas aufmerksam machst. Du kannst es nur wenn du dich zu seinem Sprachrohr machst. Da hat Rüting vollkommen Recht, die Nürnberger und der Rest der deutschen werden, wenn sie von der Aktion überhaupt wa mitbekommen, ungläubig den Kopf schütteln oder in lautes Gelächter ausbrechen.
11 KultaKotka // Jul 30, 2006 at 12:47
Auch wenn mich diese bundesdeutschen Demointerna als Ausländer nicht sonderlich berühren:
Das Kernproblem, das viele nicht begreifen, ist: dass man doch das eine tun kann, ohne das andere zu lassen. Wenn man die Kritiker hier liest, meint man, die Demo zu den Nürnberger Prozessen würde gerade den intensiven Vorbereitungen zu von ihnen organisierten Demos zu “wichtigen” Themen entgegenlaufen und mit diesen terminlich kollidieren.
Haben diese Kritiker, die ja ganz genau wissen, was man tun muss und was man zu lassen hat, was wichtig ist und was nicht, überhaupt schon einmal selber etwas wie eine Demo auf die Beine gestellt, das ihre Kritik zu mehr als zur Eifersüchtelei machte?
Und wenn ich mir die Berichte im Weltnetz so ansehe, dann stelle ich fest, dass in der BRD auch zu den nationalen Demonstrationen mit “aktuellen” und das Volk betreffenden, etwa sozialen Themen, dieses nicht in grösseren Scharen teilnimmt als bei allen anderen Themen auch.
So wirkt die besagte Kritik auf den Beobachter im Ausland eher keifend nörglerisch und etwas wie Heuchelei.
Abgesehen davon, dass das ungeheuerliche Unrecht der Nürnberger Prozesse, der Grundstock des dummokratischen Verbrechertumes unter dem Namen BRD, durchaus einer Thematisierung mittels einer Demonstration wert ist.
12 Worch // Jul 30, 2006 at 18:38
@ Kulta Kotka:
Betrachten wir die im Jahreslauf beim demonstrierenden Publikum beliebtesten Termine, stellen wir fest, daß wir wirklich ein wenig einseitig “aufgestellt” sind. Denn da haben wir im Februar Dresden, im Mai den 1. Mai, dann im August Wunsiedel, so es wieder stattfinden kann, und im November Halbe. Drei zu eins in Sachen Vergangenheitsaufarbeitung.
Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, die (intern) nachvollziehbar sind, aber trotzdem politisch zu diskutieren sind. Einer der Gründe ist, daß lange im Voraus feststehende Termine nun einfach einen Vorteil bei der Mobilisierung versprechen. Der Jahrestag der Bombardierung von Dresden, der Todestag von Rudolf Hess und der Heldengedenktag (oder Volkstrauertag) SIND lange im Voraus feststehende Termine; ebenso wie der 1. Mai. Der andere Grund ist, daß “die Szene” mit Demonstrationen teilweise mehr ihre eigene Befindlichkeit ausdrückt oder befriedigt als auf die öffentliche Wirkung zielt. Das ist menschlich verständlich, aber politisch nicht sehr befriedigend.
Nun haben wir bei Demonstrationen im Prinzip zwei Probleme, die derzeit als unlösbar gelten müssen. Das erste ist eine relativ weit verbreitete, wenngleich oftmals auch verdeckte Rivalität zwischen verschiedenen Veranstaltern. Bestenfalls läuft das auf eine Art von sportlichem Konkurrenzdenken hinaus (wer, gemessen an einer objektiven Zahl wie den Teilnehmern, die “bessere Leistung” erbringt), oftmals sind es auch menschliche Unvereinbarkeiten, die insbesondere bei einer von außen unter Druck gesetzten und damit gestreßten Szene bzw. deren Anführern nun mal erklärlich sind. Der zweite Grund ist, daß Demonstranten Freiwillige sind, die kommen und gehen können, wie es ihnen gefällt. Es gibt keine echte Hierarchie oder geschweige denn eine Art von Kommandostruktur. Und da haben sich allen Erfahrungen nach Veranstaltungen mit Vergangenheitsbezug einfach als zugkräftiger erwiesen. Vielleicht aus einer tiefen inneren Sehnsucht heraus, der deutschen Schmach aktiv entgegenzutreten; vielleicht auch, weil sie vielfach von den Medien eben dieses Vergangenheitsbezuges wegen als provokativer angesehen werden als aktuellere Themen.
Sicherlich kann man sowohl das eine tun als auch das andere nicht lassen, sprich also beides tun. Dies geschieht in der Praxis häufig. Eine genauere Auswertung nach Zahl der Demonstrationen und der durchschnittlichen Teilnehmer über die letzten ca. zehn Jahre hinweg bietet das unlängst erst erschienene Buch “Moderner Rechtsextremismus in Deutschland” von Andreas Klärner und Michael Kohlstruck (Hrg.), erschienen im Verlag “Hamburger Edition”. Ich würde die Tabelle jetzt zitieren, wenn ich das Buch nicht an einen Kameraden ausgeliehen hätte. Tatsächlich weist diese Statistik aus, daß bei unseren Demonstrationen, soweit sie Vergangenheitsbezug haben, die Teilnehmerzahl im Durchschnitt über zehn Jahre lang gerechnet immer höher ist als bei allen anderen Themen. Und das betrifft nicht allein die eingangs erwähnten vier Großereignisse.
Die Kritik als Mäkelei von irgendwelchen Leuten, die selber vielleicht noch nie eine Demonstration organisiert haben, abzutun, greift ein wenig zu flach. Auch wenn einige der Kritiker ebenso wie der Befürworter ihre Argumente vielleicht einfach mit zu viel dogmatischer Schärfe vortragen und ein wenig mehr ruhiges, nüchternes Abwägen der Sache dienlicher wäre.
Man darf auch nicht vergessen, daß die BRD inzwischen eine Stabilität entwickelt hat, die ihre Politische Kaste von Besatzungstruppen unabhängig macht. Und was würde sich ändern, wenn plötzlich die NS-Verbotsgesetze aufgehoben würden und die NSDAP neu gegründet werden könnte oder uniformierter Kolonnen mit Hakenkreuzfahnen durch die Straßen marschieren dürften? Ich glaube nicht, daß eine auf diese Weise neu gegründete NSDAP soviel besere Wahlergebnisse hätte als NPD, DVU und REPs zusammen. Zumindest nicht, solange die BRD wirtschaftlich stabil und und die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch drastischer auseinanderklafft als das jetzt der Fall ist. Also nicht, solange die Leute nicht wirklich hungern und im Winter ihre Wohnungen nicht mehr heizen und sich die Zeit nicht mit billigem ALDI-Bier und Fensehkonsum oder hinter dem Computer mit einer kostengünstigen Flatrate vertreiben können. Diese essentiellen Fragen werden vielfach übersehen. Außer der Linken und unserer Szene interessiert sich kaum ein normaler Bürger für die Frage, ob die in Nürnberg gehenkten Männer Helden oder Verbrecher waren. Oder ob sie einen fairen Prozeß hatten. Die breiten Massen haben andere Interessen.
Im übrigen halte ich es für relativ wahrscheinlich, daß die Demonstration verboten wird und das Verbot auch vor den Gerichten Bestand behält. Ich erinnere an die Entscheidungen der Verwaltungsgerichte und des Verfassungsgerichts in Sachen der für Mannheim am 8. April geplanten Demonstration. Genauer wissen werden wir es wohl nach der Verfassungsgerichtsentscheidung in der Wunsiedel-Sache. Mein persönlicher Tip ist: Wenn Rieger wegen Wunsiedel gewinnt, dann wird auch Nürnberg stattfinden können; wenn Rieger verliert, wird Nürnberg nicht stattfinden können. Denn die Gerichte werden sich nicht um die Frage kümmern, ob die Angeklagten im IMT einen fairen Prozeß hatten oder nicht; oder daß Vertreter von Kriegsparteien, die selbst unsägliche Kriegs- und Vertreibungsverbrechen begangen haben, über die zu Gericht gesessen haben. Die Argumentation der Gerichte wird dann lauten: Es soll die überlebende Führung des NS-Staates rehabilitiert werden; damit wird der NS-Staat verherrlicht und oder gebilligt oder verharmlost, und damit ist die Würde der Opfer angegriffen.
Grüße
Christian Worch
13 WWWWWWW // Sep 26, 2007 at 22:50
SCHEISS NAZISCHWEINE !!!!!!!!!!!!
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