Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Ohne Moos nix los… (06.10.08)

October 6th, 2008 · Post your comment (45 Comments)

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Und Tschüss…! Nächstes

Anti-Rechts-Projekt vor dem Aus

EXIT-Chef Bernd Wagner

Derweil bangen einige linke Zeitgenossen, um ihre staatlich subventionierten Jobs. Eine regelrechte Szene darum hatte jüngst Exit-Chef Bernd Wagner gemacht, nachdem das Bundesfamilienministerium angekündigt hatte, seinem Unternehmen im kommenden Jahr die Gelder zu streichen. Inzwischen gibt es Chancen mittels eines Sonderprogramms der Bundesregierung doch noch an die begehrten 120.000 Euro zu kommen, die ihm ansonsten verwehrt bleiben würden und ohne die er ganz selbstverständlich seine Arbeit, Jugendliche auf ihrem “gefährlichen Weg” aus der rechten Szene zu begleiten, nicht fortsetzen kann oder möchte.

Vor dem Aus steht aber nicht nur EXIT, sondern auch ARUG. Der geneigte Leser dürfte nun berechtigterweise die Frage aufwerfen: Was ist ARUG? Nun, bei genannter Organisation handelt es sich um die so genannte „Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt“, der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, die sich immerhin für so unabkömmlich halten, dass sie dem Steuerzahler gleich 200.000 Euro im Jahr wert sein sollen.

ARUG-Boss Reinhard Koch, demnächst auf Arbeitssuche

Ähnlich wie jüngst Exit-Chef Wagner, jammert nun ARUG-Chef Reinhard Koch über den ausbleibenden Geldsegen: „Da wir nun nicht im neuen Bundesprogramm XENOS untergekommen sind, uns strukturell jedoch immer noch als „Modellprojekt” befristete Förderprogramme erschließen müssen, ist eine Perspektive über 2008 hinaus nicht mehr gegeben! Wir brauchen endlich institutionelle Unterstützung! Ohne eine verlässliche Struktur ist jede Forderung nach Verstetigung der Angebote oder Nachhaltigkeit von Präventionsarbeit ein bloßes Lippenbekenntnis!“

Anders als bei EXIT, deren Forderungen nach 120.000 Euro ja fast noch bescheiden wirken im Gegensatz zu dem weniger bekannten Projekt ARUG, handelt es sich beim selben nicht um ein bundesweit agierendes Projekt sondern beschränkt sich lediglich auf Niedersachsen als deren Wirkungsstätte. Neben Ausstellungen wie “Rechte Jugendkulturen” und „Ausstiegshilfen“ stehen „Beratung für Eltern & Angehörige von Jugendlichen aus der rechten Szene“ auf dem Programm. Ein Verein der es offensichtlich auch verstanden hat, aus der Anti-Rechts-Hysterie der vergangenen Jahre ordentlich Profit zu schlagen. Was Wunder, dass das Gejammer entsprechend groß ist, wenn der Rubel nicht mehr rollt und man sich gegebenenfalls um richtige Arbeit bemühen muss. Das unterscheidet ARUG auch im Wesentlichen von ihrer politischen Konkurrenz, die zu politischer Arbeit im Stande ist, ohne vorweg die Hand aufzuhalten.

Siehe auch
ARUG

Altermedia: Exit kann aufatmen… 22.09.08

Altermedia: Exit vor dem Aus?… 05.09.08



Tags: Allgemeines · Hausmitteilungen

45 responses so far ↓

  • 1 Rkm // Oct 6, 2008 at 0:54

    Macht doch ne Bank draus: ARUG EXIT HYPO REAL. Auf eine Milliarde mehr oder weniger kommts nun auch nicht mehr an.

  • 2 enne menne Muh und aus bist du // Oct 6, 2008 at 1:06

    Da kann sich der arme EXIT-Chef Bernd Wagner demnächst auf dem Arbeitsamt melden …
    Nur so wird er das Leben begreifen, was sich hier abspielt in dieser Republik, aber Mitleid sollten wir mit dem Arsch nicht haben, eher Schadenfreude.

  • 3 illwor // Oct 6, 2008 at 2:17

    Ich hoffe, daß es wenigstens Exit schafft, zu überleben, um wenigstens einige Verstrahlte aus eurem Dedanken-Reich zu retten.
    ARUG wünsche ich viel Glück.

  • 4 Winfried Sobottka // Oct 6, 2008 at 2:58

    Nun sind sie schon so weit, dass sie über sich selbst stolpern! Die, die Euch verarschen wollten! Nicht Euer Recht, sondern seichtes Gelaber wollten sie Euch bieten!

    Was haben die Verbrecher aus unserem schönen Deutschland gemacht!

    Ein Volk der Verlogenen, der Korrupten, der Schleimkriecher, der Angsthasen, der Dummköpfe!

    Und was tun die Parteien, die sich national nennen?

    Treten sie dem entgegen, oder klopfen sie nur Sprüche?

    Haben sie Konzepte, oder wollen sie nur Pfründe?

    Sie schwadronieren und marschieren, aber was tun sie sonst?

    Was setzen sie den Verbrechern und Idioten, die unser Land allmählich zu Tode foltern, entgegen?

    NICHTS, NICHTS, und nochmals NICHTS!!!

    Deutsche Frauen und deutsche Männer, so darf das nicht weiter gehen!

    Wir brauchen eine Linie für das ganze Volk, und wir müssen dieser Linie Platz verschaffen, gemeinsam mit dem Volk!

    Wir haben über 80 Millionen Hirne in Österreich und der BRD, doch sie sind ausgeschaltet!

    Wir müssen sie einsschalten!

    Wir haben über 80 Millionen Münder, doch sie sind stumm! Wir müssen sie zum Reden bringen und wenn nötig auch zum Schreien!

    Wir brauchen dafür ein Konzept, zu dem wir alle mit Herz und Verstand stehen können, denn nur dann sind wir wahrhaft einig und nur dann sind wir unschlagbar!

    Ich kann das Elend nicht mehr ertragen, ich will das Elend nicht mehr ertragen, und ich will mit Euch und den Anarchisten gemeinsam nach der idealen Lösung suchen, habe dabei auch viele Ideen.

    Wir wollen im tiefen Grunde das selbe, das weiß ich, denn ich denke national, freiheitlich und sozial. Ich kann mit vielen frühen Grundgedanken des Nationalsozialismus etwas anfangen, fühle mich den Brüdern Strasser jedenfalls weit näher den Polit-Verbrechern in den BR- und AUT-Parlamenten.

    Aus dem nationalen Lager, auch unter Altermedia war solches zu lesen, hört man oft: “Warum nicht mit vernünftigen Kräften unter den Linken kooperieren?”

    Nun, dass die Anarchisten an meiner Seite stehen, darunter tatzsächlich die klügsten Töchter und Söhne unseres Volkes, dass haben viele von Euch schon verstanden.

    So bin ich einer, mit dem Ihr den offenen Austausch versuchen könnt, wenn Ihr denn wirklich nach anderen Wegen sucht, als auf die unbeweglichen Parteien NPD, DVU und REP zu setzen, denen jede gescheite Idee und jeder Elan fehlt!

    http://www.freegermany.de/nationaler-sozialismus.html

    Gebt mir die Chance, und ich werde Euch beweisen, dass Anarchie und gesunder und kluger nationaler Sozialismus eins sind!

    Das bedeutet, dass wir die Verbrecher und Lügner von zwei Seiten in die Zange nehmen können, dass die Hochintelligenz mit dem einfachen Volk vereinigt werden und gemeinsam mit ihm von gleich zu gleich für das selbe kämpfen kann! Wir haben die Klügsten auf unserer Seite, doch sie sind frei von Dünkel und wollen ihr Bestes für das ganze Volk geben! Für ein freies, gerechtes und stolzes Deutschland, in dem jeder gleichen Wertes ist, der sich ganz dem Wohl des Volkes hingibt, egal, wie groß er ist, egal, wie stark er ist, egal, wie klug er ist: Nur sein oder ihr guter Wille soll der Maßstab sein!

    Allein das ich hier schreibe, macht den Verbrechern schon Angst! Weil sie wissen, dass ich Euch nicht verachte, sondern nur manche Irrtümer, mit denen manche von Euch der nationalen Sache im Wege stehen! Solche Irrtümer sind verrückt, denn uns darf nichts im Wege stehen! Wir brauchen freie Bahn für die Erreichung der Dinge, auf die es uns wirklich ankommt!

    Euer

    Winfried

  • 5 wolzow // Oct 6, 2008 at 4:58

    Die Bundesladenregierung hat gestern für die Spareinlagen der Bürger garantiert…… das passiert in einem der “reichsten” Industriestaaten der Welt. Was soll das für eine Garantie sein, wo die Garanten binnen Stunden schon wieder ausgetauscht sein können.
    Wie man im obigen Artikel sieht, gibt es noch nicht mal eine Garantie für leistungsloses Einkommen, oder werden die Antirechtsgelder zur Absicherung der Sparguthaben der Bürger genutzt?
    Wer weiss das schon, immerhin sollte man sich von den Judeosatrapen keine Garantien geben lassen, wie der obige Artikel eindrucksvoll beweist.

  • 6 2. Münchner // Oct 6, 2008 at 6:49

    @Winfried Sobottka

    “Gebt mir die Chance, und ich werde Euch beweisen, dass Anarchie und gesunder und kluger nationaler Sozialismus eins sind!”

    Es ist möglich, daß Sie der neue Messias der Hiesigen sind. Ich will das nicht ausschließen. Immerhin ist da jeder geeignet, vgl. Anstreicher. Nennenswerter Widerspruch gegen Ihr Gesültze ist jedenfalls nicht festzustellen. Auch Schicklgrubers erste Erfolge bestanden darin, daß niemand widersprach … fehlt eigentlich nur die Namensänderung. „Heil Sobottka“ werden die Hiesigen nicht rufen wollen; soweit kenne ich die „sauberen“ Kameraden.

  • 7 Léon D. // Oct 6, 2008 at 6:58

    An Winfried Sobottka // Oct 6, 2008 at 2:58

    Na, 80 Mio sind das nicht…

    Auf die Frage, ob es in Deutschland zu viele Ausländer gibt, antworteten:

    5 % mit “Nein”
    35% mit “Ja”
    60 % mit ” Kannst du fraggen Fragge nochmal, Alta”

    ;-)

    GruSS!

    Léon

  • 8 ARAL // Oct 6, 2008 at 8:50

    Die ARUG hatte vor einigen Jahren auf ihrer Netzseite noch Verweise zu linksextremistischen Organisationen, machte auch mit der antifaschistischen Jugend Pyrmont und der VVN-Aktivistin Andrea Röpke gemeinsame Sache. Man kann sich an zehn Fingern ausrechnen, daß sich in der ARUG lediglich einige Antifakader ihr Hobby finanziell versüßen lassen wollten und sich dabei mit Müh und Not eine demokratische Maskerade überstülpten.

  • 9 AN/OWL // Oct 6, 2008 at 9:08

    @ Sobottka

    Dann zeig doch mal deine Hochintelligenten Anarchos für die du sprichst?
    Und wieso haben Anarchisten einen Anführer?

  • 10 Herodot // Oct 6, 2008 at 9:30

    @sobotka

    Dein Problem ist nicht dieser Staat.
    Du bist krank.

    Kümmer dich nicht um diesen Staat, um andere Menschen, um Politik.

    Kümmere dich um DICH.

  • 11 Tyr // Oct 6, 2008 at 9:47

    @ 2. Münchner:

    Sie wollten ja die Hiesigen “Widerständler” nach Österreich abschieben. Eigentlich keine schlechte Idee, aber sicherer wäre es wohl, jene, wie im Falle von Sobottka, auf die geschlossenen Abteilungen der Psychiatrien zu verteilen. Nur sollte man den Fehler im System ausmerzen und den Internetanschluss in solchen Einrichtungen komplett streichen.

  • 12 BdU // Oct 6, 2008 at 10:18

    So sehen also zwei typische Volksschädlinge aus. Interessant.

  • 13 S.Braun // Oct 6, 2008 at 10:28

    Wird auch Zeit, daß man den linksautonomen Kaderschmieden die Zuwendungen entzieht !

  • 14 Südsee-Bsirske // Oct 6, 2008 at 10:38

    Was soll nur aus all diesen Alt-68er Politologen und Soziologen werden, wenn nicht mehr Millionen von Teuros in solche sinn- und nutzlosen Projekte gepumpt werden?

    Die Arbeitsämter müssen mit einem Ansturm rechnen und Leute wie Wagner oder Koch müssen am Ende noch richtiger Arbeit nachgehen!

  • 15 Gunvald Larsson // Oct 6, 2008 at 11:14

    Eigentlich soll man sich über Äusserlichkeiten ja nicht lustig machen, kann ja keiner was für, aber muss man deswegen gleich noch ungepflegt bleiben z.B. Wagner?
    Und nun raus mit der Sprache, “tyr” und 2.Ballerstedt/München, DAS seid IHR!

  • 16 BdU // Oct 6, 2008 at 11:23

    “aber sicherer wäre es wohl, jene, wie im Falle von Sobottka, auf die geschlossenen Abteilungen der Psychiatrien zu verteilen”

    Genau so wie man in der UdSSR und der DDR politische Gegner in die geschlossene Psychiatrie gesteckt hat. Und sie behaupten kein Kommunist zu sein? Aber erfreulich, wie sie sich als typischer BRD-Demokrat entlarven (der mit einem echten Demokraten soviel gemein hat wie eine Wespe mit einer Schwebfliege)

  • 17 Tyr // Oct 6, 2008 at 12:04

    @ BdU:

    “Genau so wie man in der UdSSR und der DDR politische Gegner in die geschlossene Psychiatrie gesteckt hat. ”

    Die Aufwertung des Rechtsextremismus zum “politischen Gegner” ist substanzlos. Ihr seid keine politischen Gegner, sondern Wölfe im Schafspelz, die sich meist nur in der Anonymität des Internets trauen, eure kriminellen Ziele, die ihr im Rahmen eurer Wahnvorstellungen (Juden beherrschen die Welt, Deutschland ist unterworfen, Holocaustleugnung etc.) entwickelt, zu formulieren.

    Und Kriminelle, die aus Wahn heraus Verbrechen zu begehen bereit sind (Sie fordern zB unentwegt zur Liquidierung missliebiger Richter oder Politiker auf), gehören ausschließlich in eine geschlossene Abteilung.

  • 18 Tommy // Oct 6, 2008 at 12:18

    Der arme Bernd, nun wird er wohl nie seine furchtbar traumatische Kindheit verarbeiten können. Aber dafür kann er jetzt direkt auf dem Arbeitsamt seine “Kunden” abfangen und sie mit seinen Weisheiten beglücken. Tja Bernd da hast du wohl bei den falschen Bonzen am Hinterteil gekrabbelt. Aber vielleicht hat das Arbeitsamt noch eine Stelle frei, als Misionar in Uganda. Wir beten alle für dich Bruder Bernd.

  • 19 Gunvald Larsson // Oct 6, 2008 at 12:22

    “Ihr seid keine politischen Gegner, sondern Wölfe im Schafspelz, die sich meist nur in der Anonymität des Internets trauen..”

    Hääh…! *ggg*
    Das hätte der Kleine wohl gerne so. Lange nicht mehr draussen gewesen anscheinend (Stichwort geschlossene Abteilung *gg*). Sag ich ja, Realitätsverweigerer.
    Zu lustig.

  • 20 jochen // Oct 6, 2008 at 12:33

    Jetzt wird mir der Sinn klar wenn Amerikaner fragen: “Würden Sie von diesem Mann einen Gebrauchtwagen kaufen?”

  • 21 2. Münchner // Oct 6, 2008 at 12:43

    @Tyr

    Die Idee stammt von der Feldpost. Meine Position: Abschiebung ja, aber nicht nach Österreich. Schon aus Gründen der Tradition sollte die Sonderbehandlung im Osten stattfinden. Außerdem werde ich die “Ostmark” trotz des jüngsten Wahlergebnisses weiterhin mit gewisser Regelmäßigkeit besuchen. Da will ich nicht auf dicke Glatzen wie z.B. den Hiesigen Larsson treffen … Ansonsten: Macht mit denen, was ihr wollt.

  • 22 BdU // Oct 6, 2008 at 12:45

    @Larsson

    Tja getroffene Hunde bellen. Unserer wackerer Superdemokrat mit dem rudimentären Viertelwissen (und der Halbtagsstelle beim VS?) hat sich mal wieder selbst entlarvt.

  • 23 Tyr // Oct 6, 2008 at 13:14

    @ BdU

    “(und der Halbtagsstelle beim VS?) ”

    Und da ist sie wieder – die braune Verschwörungspathologie. Wollen Sie an dieser Stelle nicht, wie man es von Ihnen gewohnt ist, zum Mord an dem Präsident des Verfassungsschutzes aufrufen?

  • 24 Gunvald Larsson // Oct 6, 2008 at 13:18

    @BdU :

    Und der 2.Münchner Ballerstedt spielt hier neuerdings den Möchtegern-Dirlewanger.
    Aber wie gesagt, getroffene Hunde…
    Wenn man sie mal an ihrer Achillesferse am Kanthaken hat.

    2.Münchner Ballerstedt :

    Na, haben sie Miraculi u.a. schon widerlegt? Oder war das Ötztal nicht ganz so inspirierend?

  • 25 Gunvald Larsson // Oct 6, 2008 at 13:23

    Nachsatz an ballerstedt :

    “Außerdem werde ich die “Ostmark” trotz des jüngsten Wahlergebnisses weiterhin mit gewisser Regelmäßigkeit besuchen.”

    Der wär mir ja fast entgangen…wie sang schon Robert Weiss “Heute so, morgen so..einmal traurig, einmal froh.”
    Wissen sie nun endlich was sie wollen?

  • 26 BdU // Oct 6, 2008 at 13:54

    @Tyr

    Wieso Verschwörungspathologie? Es ist allgemein bekannt, daß sich u.a. VSler in solchen Foren einmischen um zu Provozieren, besonders um strafrechtlich Relevantes herauszukitzeln, daß weiß ich aus erster Hand. Übrigens muss ich Sie enttäuschen. Ich habe hier deshalb auch niemals zu irgendwelchen “Morden” aufgerufen. Ich habe immer nur geschrieben, daß irgendwann gewisse Maßnahmen nötig sein könnten, daß man es begrüßen könnte wenn gewisse Personen zur Rechenschaft gezogen werden, daß einmal der Tag kommen könnte an dem einige Personen für ihre Taten bezahlen müssen. Ich mache keinen Hehl daraus, daß ich es nicht traurig fände wenn gewisse Volksverräter sich als Laternenschmuck Unter den Linden wiederfinden würden aber das ist kein Mordaufruf. Da muss ich sie enttäuschen.

  • 27 Rudolf // Oct 6, 2008 at 13:59

    Für 200.000 Euronen jährlich mach ich auch ein Antirechtsprojekt auf.

    Dafür träte ich sogar Schölers Apfelfront bei, wenn´s hilft!

    Auch das Herumtragen von Warnschildern mit der Aufschrift: “Achtung! Nazis sind böse!” wäre denkbar.

    200.000 EUR *träum*

  • 28 Tyr // Oct 6, 2008 at 14:17

    @ BdU

    “Wieso Verschwörungspathologie? Es ist allgemein bekannt, daß sich u.a. VSler in solchen Foren einmischen um zu Provozieren, besonders um strafrechtlich Relevantes herauszukitzeln, daß weiß ich aus erster Hand. ”

    Nunja, ob der Rechtsextreme, mit denen Sie morgens Ihr Bier trinken, die Funktion einer “erste[n] Hand” erfüllt, ist zumindest Zweifeln unterworfen.

    “Ich habe immer nur geschrieben, daß irgendwann gewisse Maßnahmen nötig sein könnten, daß man es begrüßen könnte wenn gewisse Personen zur Rechenschaft gezogen werden, ”

    Sie haben beispielsweise mehrfach dazu aufgerufen, den Richter Riehe (ich glaube, er hieß so), der ein in Ihren Augen zu mildes Urteil fällte, zu ermorden.

    Ich dachte, Sie stehen zu Ihren Worten als “aufrechter Deutscher”?

  • 29 Gunvald Larsson // Oct 6, 2008 at 14:43

    “mit denen Sie morgens Ihr Bier trinken”

    Huuuh, gaanz tief in die Klischeekiste gegrapscht. Und den erstbesten Fund genommen.
    Vermisse aber doch irgendwie den nichtvorhandenen Hauptschulabschluss.

  • 30 Demokrat in Nadelstreifen // Oct 6, 2008 at 23:28

    Von der ARUG führte noch im Jahr 2003 ein direkter Link nicht nur zur von Verfassungsschutzbehörden beobachteten Internetseite „Indymedia“, sondern auch zum „Antifaschistischen Café Braunschweig“, von dem das Antifa-Infoblatt „Fight back!“ herausgegeben wird. Dieses ordnete der niedersächsische Verfassungsschutz als Periodikum der „militanten Autonomenszene“ ein. Das „Antifaschistische Café“ führt der Verfassungsschutz als Kontaktstelle der linksextremen Jugendszene in Braunschweig an (Verfassungsschutzbericht Niedersachsen 1999, S. 96-97).

    Im Jahr 2002 referierte Koch bei dem PDS-nahen und sozialistischen Bundesjugendverband „Solid“ über „Strategien antifaschistischer Politik“ gemeinsam mit Gerd Bornemann, dem PDS-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl und niedersächsischen Vorsitzenden der von Verfassungsschutzbehörden beobachteten „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN/BdA). Die ARUG scheut sich nicht, auf ihrer Homepage eine Publikation linksextremistischer und in Verfassungsschutzberichten genannter Organisationen (VVN-BdA, Antifaschistische Aktion Hameln-Pyrmont) zu vertreiben.

    Die von Leyens Familienministerium finanzerte ARUG brüstete sich am 25.07.2008 damit, daß „ein Artikel eines unserer Mitarbeiter“ in der Zeitschrift “Lotta – antifaschistische zeitung aus nrw” erschienen sei. In diesem Beitrag wird auch Werbung für diese Zeitschrift betrieben, welche der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen unter der Rubrik „Linksextremistische Autonome“ zur Antifa-Szene zählt (Verfassungsschutzbericht NRW 2003, S. 147: „in Oberhausen erscheinenden Szenezeitschrift ‘LOTTA’“) und auch im Jahr 2006 unter der Rubrik „Linksextremistische Aktionsfelder – Antifaschismus“ wieder aufführt (Verfassungsschutzbericht NRW 2006, S. S. 200):

    „Die Einzelausgabe der “Lotta” kostet 3.00 Euro, das Jahresabo 13.00 Euro. Die aktuelle Ausgabe der ‚Lotta’ ist über den Buch- und Zeitschriftenhandel (ISSN-Nummer 1865-9632) bestellbar, oder direkt auf der Internetseite der Zeitschrift.“

    Man sehe: von den Geldern des Familienministeriums bis zur linksextremistischen autonomen Antifa bedarf es nur einer kleinen Schnittstelle.

  • 31 Miraculi // Oct 7, 2008 at 5:35

    Gunvald Larsson, #24

    2.Münchner Ballerstedt :

    Na, haben sie Miraculi u.a. schon widerlegt? Oder war das Ötztal nicht ganz so inspirierend?

    -

    Mit Aussagen wie, Zitat: “Meine Aufgabe ist es, die Suchenden darauf hinzuweisen, daß es hier NICHTS zu finden gibt.” beweist jener doch fast tagtäglich, das man mit inhaltlosem und völlig sinnentleerten Geschwätz sich doch noch manch Leser (und z.T. auch jemanden, der darauf reagiert) hier finden lässt.

    Da nicht alle seine Pamphlete völlig unwidersprochen hingenommen werden (können), hat jener nicht erst in dem Beitrag: “Leser-Autor XY: „Braune Wiese“… (30.09.08)” mit seinem “Schweigen im Walde” bewiesen, dass Seinesgleichen bereits nach mehr als 5 Zeilen an Argumente bereits die geistigen (und eh nicht vorhandenen “historischen”) Felle komplett davon schwimmen.

    Er und Seinesgleichen ist es (meiner “bescheidenen” Meinung nach) schon gar nicht wert, dass hier auch nur im Ansatz auf ihre unsäglichen Pamphlete auch nur im Ansatz eingegangen wird. Jene haben sicher schon des Öfteren selbst “einschlägige” Erfahrungen in der Realität (und nicht nur die für sie völlig gefahrlosen Reaktionen im virtuellen Raum des Internets) machen dürfen und bevorzugen deshalb wohl auch, sich nach erfolgtem “Tagwerk”, regelmäßig kommentarlos wieder unter ihr einzig in der Fantasie vorhandenes “Narren-Paradies” in Deckung zu begeben. Je nach Vorgabe, dürfen jene dann noch Rechenschaft darüber ablegen, wie sie ihren “Nebenverdienst” (hier) denn jeweils auch begründen (wollen). Straft man jene regelmäßig mit Ignoranz ab, hat sich deren “Tätigkeit” dann wohl auch in einem absehbaren Zeitraum von allein erledigt. Für Nichts an “Leistung”, gibts eben auch Nichts! (Passend zur Titelüberschrift: “Ohne Moos nix los”).

    Kurz: Komplette Ingoranz ist das Einzige was zählt, da es jene an ihrer Achillesferse trifft!

  • 32 Hinterntyrchen // Oct 7, 2008 at 8:35

    Tyr, nach der Wende wird niemand „ermordet“. Die Todesurteile für Verbrecher gegen die Menschlichkeit und für die Haupttäter des Völkermordes und der Rassenausrottung werden nach demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen gesprochen, und zwar von den Herren Meinerzhagen & Co. Verlassen Sie sich darauf!

  • 33 BdU // Oct 7, 2008 at 9:52

    “Sie haben beispielsweise mehrfach dazu aufgerufen, den Richter Riehe (ich glaube, er hieß so), der ein in Ihren Augen zu mildes Urteil fällte, zu ermorden.”

    Irrtum. Ich habe lediglich geschrieben, daß Herr Wiehe ein klassisches Beispiel für eine neue Femejustiz und entsprechende Handlungen wäre und ich glaube auch mal irgendwas von Werwolf-Aktionen geschrieben. Ein Aufruf ist was anderes. Ein Aufruf muss so lauten.

    Beispiel (nicht ernst gemeint)
    Ich fordere alle deutschen Volksgenossen dazu auf den Richter W. für sein verbrecherisches Schandurteil zur Rechenschaft zu ziehen und zu liquidieren!

    Das wäre ein echter Aufruf zum Mord (wobei ich das nicht als Mord betrachte sondern als eine Widerstandshandlung nach Art 20. Abs IV GG)

    Wenn ich dagegen schreibe:
    Angesichts dieses Urteils wäre es keine schlechte Sache die Femejustiz der WR wieder zu beleben. (so in der Art habe ich glaube ich formuliert)
    Dann ist das kein Aufruf zum Mord sondern eine Meinungsäußerung.

    Aber ich habe dazu aufgerufen diesem Volksverräter für seine verbrecherischen Taten eine in die Fresse zu hauen. Dazu stehe ich auch.

  • 34 BdU // Oct 7, 2008 at 10:05

    @Tyr

    Oh das hatte ich übersehen.

    “Nunja, ob der Rechtsextreme, mit denen Sie morgens Ihr Bier trinken, die Funktion einer “erste[n] Hand” erfüllt, ist zumindest Zweifeln unterworfen.”

    Wenn Sie wüßten.*lach* Wissen Sie was das schönste ist? Ihre blanke Ignoranz. Andere würden auch von Dummheit schreiben aber ich nenne es mal Ignoranz obwohl Sie auch keine große Leuchte sein dürften. Sie sind tatsächlich viel mehr in Klischees gefangen als die meisten von uns und glauben alles was Ihnen die Medien so erzählen. Der typische unkritische Untertan. Sie hätten auch noch im März 1945 an den Endsieg geglaubt. Vermutlich hätten Sie den Krieg sogar problemloser überlebt als meine Wenigkeit. Denn ich hätte irgendwann angesichts der drohenden Niederlage mich in Schwierigkeiten gebracht mit Kritik an der Führung. Sie dagegen wären der Denunziant gewesen der einen noch anzeigt.
    Und genau so ist es heute. Sie glauben alles was die gleichgeschalteten Systemmedien ihnen so weismachen wollen. Dabei erkennt mittlerweile nur ein wirklich dummer Mensch nicht, daß wir längst eine Einheitspresse mit Einheitsmeinung haben und eine echte Meinungsvielfalt schon seit vielen Jahren nicht mehr existiert. Und Sie glauben dieser Einheitspresse alles was sie behauptet. Unter anderem, daß Nationale arbeitslose Trinker mit Sonderschulabschluss sind. Ich habe seit Tagen kein Bier getrunken und am Morgen trinke ich nur Tee, Säfte oder Milch, ich lebe gesund. Und Sie glauben daß wir alle offen auftreten. Warum nenne ich mich wohl BdU? Wissen Sie was im Parteijargon ein Uboot ist?
    Aber selbst das dürfte ihr bischen Verstand überfordern.

  • 35 Torsten // Oct 7, 2008 at 10:14

    Wie kommt man als Arbeitsloser wieder zu einer bezahlten Beschäftigung?

    Ganz einfach: Man gründet eine “Anti-Rechts-Initiative”, beantragt Mittel beim Bund (der schlecht dastehen würde, wenn er einem so “ehrenwerten Vorhaben” Mittel verweigern würde) und macht sich selbst zum bezahlten Leiter der Initiative. Um “Kosten einzusparen” reicht es, wenn man nur die “nötigsten Anschaffungen” (ein Telefon, vielleicht einen alten Schreibtisch, … ) tätigt. Das restliche Geld kann man dann u.U. ja für sich selber einstecken…

    “Gesellschaftliche Anerkenunng” wird einem bei Gründung einer solchen “Initiative” überdies zuteil. Und wenn es mit den Bundesmitteln dann im Endeffekt doch nicht klappt (und wie dies so üblich ist die “Initiative” umgehend wieder ihre Arbeit einstellen muss) wird man wenigstens in den einschlägigen Organen von PDS/LINKE, B90/GRÜNE, SPD-Linker, usw. zum Märtyrer verklärt – und kann sich hier dann vielleicht noch ins “warme” Nest (Anstellung als Mitarbeiter / [möglicherweise] “Referent für Rechtsextremismus”?) setzen

  • 36 Gunvald Larsson // Oct 7, 2008 at 12:16

    @Miraculi :
    “Kurz: Komplette Ingoranz ist das Einzige was zählt, da es jene an ihrer Achillesferse trifft!”

    Richtig. Man merkt ja auch das stereotype Abspulen von irgendwelchen Klischees, siehe:

    “Da will ich nicht auf dicke Glatzen wie z.B. den Hiesigen Larsson treffen”

    Wobei er recht hat, meine Glatze ist dick, dick voller Haare.
    (Oder meinte er ich sei dick im Geschäft? Nun gut, egal.)
    Dieser 2.Münchner Ballerstedt trifft selbstredend jeden Tag auf mich. Ich bring ihm seine Post (eh nur Rechnungen und Mahnungen), ich verkauf ihm seine Brötchen (ach ne, sind ja Semmeln), ich kurv ihn im Taxi umher, und vielleicht installiere ich gerade ne neue Telefonanlage bei ihm. Oder seine neue Alarmanlage zu Hause. Oder seinen neuen PC-Anschluss? Oder ich schraube an seinem Wagen in der Werkstatt. Alles möglich.
    Vielleicht flirte ich auch gerade mit seiner Frau oder seiner Tochter.
    Dieser Typ, miraculi, weiss gar nichts. Und deshalb ahnt er auch nichts.
    Evtl. sollte er mal bei seinem Kumpel im Geiste lamersdorf nachfragen, wie das so ist, mit dem pol. Gegner so Auge in Auge, und nichts zu wissen…
    ;-)

  • 37 2. Münchner // Oct 7, 2008 at 14:26

    @Miraculi

    Im Faden zur braunen Wiesn gings (zwischen uns) doch um die Frage, ob Ohlendorfs Aussagen glaubhaft sind oder wegen der Folterung des Angeklagten eben nicht, korrekt oder? Meine These war, daß Ohlendorfs Aussagen solange glaubhaft sind, bis nachgewiesen ist, daß er gefoltert wurde. Hiergegen ist kein Einwand ersichtlich, da der Beweis, daß er nicht gefoltert wurde, nicht sinnvoll gefordert werden kann. Zur Folterung von Ohlendorf kam von Ihrer Seite nix, aber auch gar nix Substanzielles. Deshalb bleibt es dabei, daß die Aussagen glaubhaft sind. Überdies will mir vor diesem Hintergrund scheinen, als wäre das „Schweigen im Walde“ irgendwie in Ihrer Nähe zu vernehmen gewesen. Überhaupt ist es unfair, aus der Tatsache, daß ich nicht immer in angemessener Zeit antworten kann, zu schließen, daß ich mich um Antworten „drücken“ würde … heute z.B. war ich schon im gruseligen Neufünfland (Chemnitz, 3 h mit dem Auto, 1 h Verh., 3 h zurück) und jetzt beginnt der normale Arbeitstag.

    @Gunvald

    Sie wissen, daß ich nicht wissen kann, wie Sie aussehen. Insoweit ist es doch kindisch, sich die „dicke Glatze“ zu Herzen zu nehmen. Da es aber nun einmal so ist, machen wir folgenden Deal, ok: Ich entschuldige mich hiermit in aller Form und Sie lassen die Finger von komplizierten technischen Geräten.

  • 38 Gunvald Larsson // Oct 7, 2008 at 15:01

    @2.Münchner Ballerstedt :

    Deal angenommen. Die “dicke Glatze” habe ich mir auch nicht zu Herzen genommen, wenn sie die beiden humorvoll angehauchten Sätze dazu meinerseits richtig interpretiert hätten.
    Und, heisst es übrigens nicht immer, “Bayern und Technik, zwei Welten prallen aufeinander”?
    ;-)

    Seien sie jetzt nicht gleich wieder beleidigt, das war ein Ulk.
    Füge bis jetzt ja auch nur den Namen Ballerstedt an. Hätte ansonsten noch Gerngroß, Rupprecht im Angebot.
    ;-)

  • 39 Miraculi // Oct 8, 2008 at 3:59

    2. Münchner, #37

    “Meine These war, daß Ohlendorfs Aussagen solange glaubhaft sind, bis nachgewiesen ist, daß er gefoltert wurde. Hiergegen ist KEIN EINWAND ersichtlich, da der Beweis, daß er NICHT gefoltert wurde, NICHT sinnvoll gefordert werden kann. Zur Folterung von Ohlendorf kam von Ihrer Seite NIX, aber auch GAR NIX Substanzielles. Deshalb bleibt es dabei, daß die Aussagen glaubhaft sind.”

    -

    “These”?? Auf WAS oder WEN fußt denn eigentlich genau Ihre “These”?
    Doch nicht etwa auf die von Hilberg? Über ihn s. den Link am Ende.

    In sämtlichen von mir zitierten Informationen in: “Leser-Autor XY: „Braune Wiese“… (30.09.08)” über Otto Ohlendorf, findet sich IN JEDER einzelnen davon zum. ein kurzer Hinweis auf Misshandlungen von ihm. Offensichtlich genügen jene aber auch nicht und Sie beharren auch weiterhin auf ihre “bisher” durch NICHTS begründete “These”, das dies alles, Zitat: “NIX Substantielles” sei. Woher nehmen Sie eigentlich die Chuzpe, auf ihre KEINE Folter-”These” hier zu beharren -außer ihrer generellen Ignoranz von Fakten, die nicht in Ihr zweifellos lückenhaftes und sicher nicht nur dadurch verschobenes Geschichtsbild passen- dass (nicht nur, aber v.a.) von der US-Anklageseite im Nachkriegsdeutschland NIE gefoltert wurde? Zumindest aber niemand mit dem Namen Ohlendorf. (Warum ausgerechnet ER nicht, wenn es mit Höß, Pohl u.a. doch schon länger bekannt gewordene Fälle gegeben hat? Waren Sie oder ihre “Thesen”-Grundlage denn bis zu seinem Tod stets in seiner unmittelbaren Nähe? Man soll es wohl glauben! Nur warum sollte man das?)

    Ich möchte hier nur einmal den gravierendsten Fall von FOLTER auf US-Seite ansprechen. (auf britischer und französischer Seite war man aber auch nicht gerade zimperlich, wie dies die Fälle in Bad Nenndorf u.a. Orten im Südwesten bestätigen.) In weit über 150 (!) Fällen, die deutliche Mehrheit davon wurde sogar von US-Behörden selbst nachgewiesen, von denen eigentlich fast alle unsägliche Qualen bis hin zur dauerhaften Schädigung ihrer Gesundheit erleiden mussten, von jenen über mehrere Monate aufs übelste gefolterten Menschen, bildeten die im Malmedy-Prozess Angeklagten den traurigen Schwerpunkt.

    Zitat:

    “Eine vom amerikanischen Heeresminister eingesetzte Untersuchungskommission (Anm.: V.a. auf Druck einiger Geistlichen in Deutschland. Der Rest hatte entweder nicht den Einfluss oder auch den Willen dazu.) bestehend aus dem Richter Edward van Roden aus Pennsylvania und dem Richter Gordon Simpson aus Texas untersuchte 139 Fälle aus der großen Zahl amerikanischer Kriegsverbrecherprozesse und deckte die GRAUSAMKEITEN auf, die bei den Voruntersuchungen an den Angeklagten in Schwäbisch Hall, Oberursel, Zuffenhausen (Camp for suspected war criminals) und (im KL) Dachau (!) verübt worden waren. Von den 139 Todesurteilen wurden 29 sofort aufgehoben, und 110 mußten überprüft werden. Allein in Dachau waren von den 1.416 Personen, die dort vor Gericht standen, 426 zum Tode verurteilt worden. Da der offizielle Bericht der Simpson-van Roden-Kommission vor der Öffentlichkeit geheimgehalten wurde, hielt van Roden nach seiner Rückkehr aus Deutschland zahlreiche Vorträge in den USA, in denen er die Untersuchungsmethoden schilderte, die angewandt wurden, um zu den erwünschten Todesurteilen zu kommen. Sie reichten bis zur Folter dritten Grades: „Prügel und Fußtritte, das Ausschlagen von Zähnen und Brechen von Kiefern, Scheinverfahren, Verkleidung von Untersuchungsbeamten als Priester, Hungernlassen und das Versprechen von Freisprüchen. FAST ALLEN Männern wurden die Hoden durch Fußtritte oder Stockhiebe zerquetscht.“

    Zitat: (PSI-B – “Der Malmedy Prozess”) Ende.

    Die nachfolgenden US-(i.d.R. waren diese NEU-)Amerikaner, waren NICHT NUR an den Folterungen der Angeklagten persönlich beteiligt (Zum Malmedy-Prozess. Darin ging es größtenteils um die bis heute unbewiesene Unterstellung, deutsche Soldaten hätten 70 US-Soldaten NACH ihrer Gefangennahme erschossen (s. Informationen darüber am Ende meines Beitrags.) Was v.a. bei der US-Army gegen Kriegsende eigentlich schon fast der Normalfall war. “Nur” innerhalb eines Monats bekannt gewordene Fälle: http://www.scrapbookpages.com/DachauScrapbook/DachauTrials/MurderedPOWs.html ) sondern jene fungierten ANSCHLIEßEND auch noch als Ankläger (!). Ihre Namen (und Taten!) sind bekannt: Lt. Col. Ehlis, Capt. Shoemaker, 1st Lt. Perl, Mr. Kerschbaum, Mr. Ellowitz, Mr. Thon, Serg. King. (Letzterer hat mehrfach den Internierten gegenüber erklärt, dass er ‘diese Schweinereien’ weder physisch noch psychisch durchhalten könne, und er wolle raschest nach den USA zurück.)

    Weiterführende Informationen dazu:
    Dietrich Ziemssen: “Der Malmedy-Prozess” http://www.vho.org/D/dmp/index.html – RA Dr. Rudolf Aschenauer: “Um Recht und Wahrheit im Malmedy-Fall” http://www.vho.org/D/uruwimf/index.html#Inhalt. DVD-Tipp dazu: “Über Galgen wächst kein Gras” – US-Folterjustiz vom “Malmedyprozess” bis Abu Ghraib. Zum Abschluss noch ein ganz besonderer Buch-Tipp zum generellen “Verhalten” der Besatzer kurz nach Kriegsende: Ernst von Salomon (betroffen u.a. auch seine jüdische (!) Freundin): “Der Fragebogen”. Lesenswert v.a. ab Seite 651. Dieses Buch sollte in fast jeder größeren Bücherei auch heute noch (?) zu finden sein.

    P.S.
    Auf die Darlegung ihrer bisher durch NICHTS begründete “These” lege ich übrigens keinen Wert mehr. Die meisten Beitragsschreiber / nur-Leser kann man durchaus zutrauen, sich (und nicht nur darüber) längst ihre eigene Meinung gebildet zu haben. Ihre “glaubhafte Ohlendorf-Aussage” hat sich bereits in meinem “Braune Wiese…”-Beitrag (Nummer 81) mit diesem Verweis: http://www.vho.org/D/Riese/V.html Interessant hierzu v.a. Punkt “3. Zur Glaubhaftigkeit der Darstellung Hilbergs” – komplett in Luft aufgelöst. Hätten Sie den Beitrag dahinter jemals komplett gelesen und (!) auch verstanden, dann hätten Sie sich wohl eher nicht, zu solch einer wie Eingangs von Ihnen nochmalig wiederholtenen Aussage hinreissen lassen. Obwohl, in ihrem Fall …

  • 40 Miraculi // Oct 8, 2008 at 4:00

    wurde. Hiergegen ist KEIN EINWAND ersichtlich, da der Beweis, daß er NICHT gefoltert wurde, NICHT sinnvoll gefordert werden kann. Zur Folterung von Ohlendorf kam von Ihrer Seite NIX, aber auch GAR NIX Substanzielles. Deshalb bleibt es dabei, daß die Aussagen glaubhaft sind.”

    -

    “These”?? Auf WAS oder WEN fußt denn eigentlich genau Ihre “These”?
    Doch nicht etwa auf die von Hilberg? Über ihn s. den Link am Ende.

    In sämtlichen von mir zitierten Informationen in: “Leser-Autor XY: „Braune Wiese“… (30.09.08)” über Otto Ohlendorf, findet sich IN JEDER einzelnen davon zum. ein kurzer Hinweis auf Misshandlungen von ihm. Offensichtlich genügen jene aber auch nicht und Sie beharren auch weiterhin auf ihre “bisher” durch NICHTS begründete “These”, das dies alles, Zitat: “NIX Substantielles” sei. Woher nehmen Sie eigentlich die Chuzpe, auf ihre KEINE Folter-”These” hier zu beharren -außer ihrer generellen Ignoranz von Fakten, die nicht in Ihr zweifellos lückenhaftes und sicher nicht nur dadurch verschobenes Geschichtsbild passen- dass (nicht nur, aber v.a.) von der US-Anklageseite im Nachkriegsdeutschland NIE gefoltert wurde? Zumindest aber niemand mit dem Namen Ohlendorf. (Warum ausgerechnet ER nicht, wenn es mit Höß, Pohl u.a. doch schon länger bekannt gewordene Fälle gegeben hat? Waren Sie oder ihre “Thesen”-Grundlage denn bis zu seinem Tod stets in seiner unmittelbaren Nähe? Man soll es wohl glauben! Nur warum sollte man das?)

    Ich möchte hier nur einmal den gravierendsten Fall von FOLTER auf US-Seite ansprechen. (auf britischer und französischer Seite war man aber auch nicht gerade zimperlich, wie dies die Fälle in Bad Nenndorf u.a. Orten im Südwesten bestätigen.) In weit über 150 (!) Fällen, die deutliche Mehrheit davon wurde sogar von US-Behörden selbst nachgewiesen, von denen eigentlich fast alle unsägliche Qualen bis hin zur dauerhaften Schädigung ihrer Gesundheit erleiden mussten, von jenen über mehrere Monate aufs übelste gefolterten Menschen, bildeten die im Malmedy-Prozess Angeklagten den traurigen Schwerpunkt.

    Zitat:

    “Eine vom amerikanischen Heeresminister eingesetzte Untersuchungskommission (Anm.: V.a. auf Druck einiger Geistlichen in Deutschland. Der Rest hatte entweder nicht den Einfluss oder auch den Willen dazu.) bestehend aus dem Richter Edward van Roden aus Pennsylvania und dem Richter Gordon Simpson aus Texas untersuchte 139 Fälle aus der großen Zahl amerikanischer Kriegsverbrecherprozesse und deckte die GRAUSAMKEITEN auf, die bei den Voruntersuchungen an den Angeklagten in Schwäbisch Hall, Oberursel, Zuffenhausen (Camp for suspected war criminals) und (im KL) Dachau (!) verübt worden waren. Von den 139 Todesurteilen wurden 29 sofort aufgehoben, und 110 mußten überprüft werden. Allein in Dachau waren von den 1.416 Personen, die dort vor Gericht standen, 426 zum Tode verurteilt worden. Da der offizielle Bericht der Simpson-van Roden-Kommission vor der Öffentlichkeit geheimgehalten wurde, hielt van Roden nach seiner Rückkehr aus Deutschland zahlreiche Vorträge in den USA, in denen er die Untersuchungsmethoden schilderte, die angewandt wurden, um zu den erwünschten Todesurteilen zu kommen. Sie reichten bis zur Folter dritten Grades: „Prügel und Fußtritte, das Ausschlagen von Zähnen und Brechen von Kiefern, Scheinverfahren, Verkleidung von Untersuchungsbeamten als Priester, Hungernlassen und das Versprechen von Freisprüchen. FAST ALLEN Männern wurden die Hoden durch Fußtritte oder Stockhiebe zerquetscht.“

    Zitat: (PSI-B – “Der Malmedy Prozess”) Ende.

    [...]

  • 41 Miraculi // Oct 8, 2008 at 4:04

    [...]

    Die nachfolgenden US-(i.d.R. waren diese NEU-)Amerikaner, waren NICHT NUR an den Folterungen der Angeklagten persönlich beteiligt (Zum Malmedy-Prozess. Darin ging es größtenteils um die bis heute unbewiesene Unterstellung, deutsche Soldaten hätten 70 US-Soldaten NACH ihrer Gefangennahme erschossen (s. Informationen darüber am Ende meines Beitrags.) Was v.a. bei der US-Army gegen Kriegsende eigentlich schon fast der Normalfall war. “Nur” innerhalb eines Monats bekannt gewordene Fälle: http://img.photobucket.com/albums/v637/merlin61/Dokumente/ErmordeteDeutsche.jpg ) sondern jene fungierten ANSCHLIEßEND auch noch als Ankläger (!). Ihre Namen (und Taten!) sind bekannt: Lt. Col. Ehlis, Capt. Shoemaker, 1st Lt. Perl, Mr. Kerschbaum, Mr. Ellowitz, Mr. Thon, Serg. King. (Letzterer hat mehrfach den Internierten gegenüber erklärt, dass er ‘diese Schweinereien’ weder physisch noch psychisch durchhalten könne, und er wolle raschest nach den USA zurück.)

    Weiterführende Informationen dazu:
    Dietrich Ziemssen: “Der Malmedy-Prozess” http://www.vho.org/D/dmp/index.html – RA Dr. Rudolf Aschenauer: “Um Recht und Wahrheit im Malmedy-Fall” http://www.vho.org/D/uruwimf/index.html#Inhalt. DVD-Tipp dazu: “Über Galgen wächst kein Gras” – US-Folterjustiz vom “Malmedyprozess” bis Abu Ghraib. Zum Abschluss noch ein ganz besonderer Buch-Tipp zum generellen “Verhalten” der Besatzer kurz nach Kriegsende: Ernst von Salomon (betroffen u.a. auch seine jüdische (!) Freundin): “Der Fragebogen”. Lesenswert v.a. ab Seite 651. Dieses Buch sollte in fast jeder größeren Bücherei auch heute noch (?) zu finden sein.

    P.S.
    Auf die Darlegung ihrer bisher durch NICHTS begründete “These” lege ich übrigens keinen Wert mehr. Die meisten Beitragsschreiber / nur-Leser kann man durchaus zutrauen, sich (und nicht nur darüber) längst ihre eigene Meinung gebildet zu haben. Ihre “glaubhafte Ohlendorf-Aussage” hat sich bereits in meinem “Braune Wiese…”-Beitrag (Nummer 81) mit diesem Verweis: http://www.vho.org/D/Riese/V.html Interessant hierzu v.a. Punkt “3. Zur Glaubhaftigkeit der Darstellung Hilbergs” – komplett in Luft aufgelöst. Hätten Sie den Beitrag dahinter jemals komplett gelesen und (!) auch verstanden, dann hätten Sie sich wohl eher nicht, zu solch einer wie Eingangs von Ihnen nochmalig wiederholtenen Aussage hinreissen lassen. Obwohl, in ihrem Fall …

  • 42 Miraculi // Oct 8, 2008 at 4:05

    [...]

    Die nachfolgenden US-(i.d.R. waren diese NEU-)Amerikaner, waren NICHT NUR an den Folterungen der Angeklagten persönlich beteiligt (Zum Malmedy-Prozess. Darin ging es größtenteils um die bis heute unbewiesene Unterstellung, deutsche Soldaten hätten 70 US-Soldaten NACH ihrer Gefangennahme erschossen (s. Informationen darüber am Ende meines Beitrags.) Was v.a. bei der US-Army gegen Kriegsende eigentlich schon fast der Normalfall war. “Nur” innerhalb eines Monats bekannt gewordene Fälle: http://img.photobucket.com/albums/v637/merlin61/Dokumente/ErmordeteDeutsche.jpg ) sondern jene fungierten ANSCHLIEßEND auch noch als Ankläger (!). Ihre Namen (und Taten!) sind bekannt: Lt. Col. Ehlis, Capt. Shoemaker, 1st Lt. Perl, Mr. Kerschbaum, Mr. Ellowitz, Mr. Thon, Serg. King. (Letzterer hat mehrfach den Internierten gegenüber erklärt, dass er ‘diese Schweinereien’ weder physisch noch psychisch durchhalten könne, und er wolle raschest nach den USA zurück.)

    Weiterführende Informationen dazu:
    Dietrich Ziemssen: “Der Malmedy-Prozess” http://www.vho.org/D/dmp/index.html – RA Dr. Rudolf Aschenauer: “Um Recht und Wahrheit im Malmedy-Fall” http://www.vho.org/D/uruwimf/index.html#Inhalt. DVD-Tipp dazu: “Über Galgen wächst kein Gras” – US-Folterjustiz vom “Malmedyprozess” bis Abu Ghraib. Zum Abschluss noch ein ganz besonderer Buch-Tipp zum generellen “Verhalten” der Besatzer kurz nach Kriegsende: Ernst von Salomon (betroffen u.a. auch seine jüdische (!) Freundin): “Der Fragebogen”. Lesenswert v.a. ab Seite 651. Dieses Buch sollte in fast jeder größeren Bücherei auch heute noch (?) zu finden sein.

    [...]

  • 43 Miraculi // Oct 8, 2008 at 4:06

    [...]

    P.S.
    Auf die Darlegung ihrer bisher durch NICHTS begründete “These” lege ich übrigens keinen Wert mehr. Die meisten Beitragsschreiber / nur-Leser kann man durchaus zutrauen, sich (und nicht nur darüber) längst ihre eigene Meinung gebildet zu haben. Ihre “glaubhafte Ohlendorf-Aussage” hat sich bereits in meinem “Braune Wiese…”-Beitrag (Nummer 81) mit diesem Verweis: http://www.vho.org/D/Riese/V.html Interessant hierzu v.a. Punkt “3. Zur Glaubhaftigkeit der Darstellung Hilbergs” – komplett in Luft aufgelöst. Hätten Sie den Beitrag dahinter jemals komplett gelesen und (!) auch verstanden, dann hätten Sie sich wohl eher nicht, zu solch einer wie Eingangs von Ihnen nochmalig wiederholtenen Aussage hinreissen lassen. Obwohl, in ihrem Fall …

  • 44 2. Münchner // Oct 8, 2008 at 11:59

    @Miraculi

    Sie behaupten, daß Ohlendorf gefoltert wurde. Sie und nicht ich sind in dieser Hinsicht beweispflichtig. Dies schon allein deshalb, weil es nicht möglich ist, zu beweisen, daß jemand nicht gefoltert wurde. Der Fall ist nicht anders zu behandeln, als eine zwischen zwei Parteien streitige Zahlung … derjenige, der die Zahlung behauptet, trägt die Beweislast.

    Und welche Beweise haben Sie vorgelegt?

    · „S-Gruppenführer und Polizei-General Otto Ohlendorf war einer der letzten (Anm.: Am selben Tag wie der “nachweislich” übelst gefolterte Oswald Pohl und Erich Naumann.) Landsberger Todeskandidaten. Nach sechs (!) Jahren der körperlichen und seelischen MARTERN wurde er am 7. Juni 1951 (!) hingerichtet.“

    · “Es gab “Zeugen”, die auf furchtbare Weise gefoltert wurden wie Rudolf Höß, Oswald Pohl, General Sepp Dietrich, Jochen Peiper, Otto OHLENDORF … Der amerikanische Senator Joseph McCarthy und der Richter Edward L. Van Roden veröffentlichten (1949) jeweils Berichte, in denen sie ihre Abscheu ausdrückten vor finstersten Rache- und Foltermethoden der alliierten Justiz, auch beim Nürnberger Tribunal (vgl. HT, a.a.O., Nr. 1, S. 13/14) …”

    · “Ohlendorf wurde auch ALLEN Foltern und Mißhandlungen ausgesetzt, die wir vorher beschrieben hatten, und in seiner eidesstattlichen Erklärung vom 5. November 1945 war er veranlaßt worden, zuzugeben, daß alleine unter seinem Kommando 90.000 Juden getötet worden seien. Ohlendorf kam NICHT VOR 1948 vor Gericht, LANGE NACH den Nürnberger Prozessen, und zu der Zeit bestand er darauf, daß seine früheren Geständnisse unter Folterung von ihm HERAUSGEPRESST worden seien.”

    … keine Angabe dazu, wer, wann, wo, wie Herrn Ohlendorf zu nahe getreten sein soll. Nur allgemeine Behauptungen, sonst nix. Ist Ihnen eigentlich die Bedeutung des Wortes „Beweis“ so halbwegs klar?

  • 45 Miraculi // Oct 9, 2008 at 2:55

    2. Münchner, #44

    … keine Angabe dazu, wer, wann, wo, wie Herrn Ohlendorf zu nahe getreten sein soll. Nur allgemeine Behauptungen, sonst nix. Ist Ihnen eigentlich die Bedeutung des Wortes „Beweis“ so halbwegs klar?”

    -

    Vorab.
    Sind Ihnen eigentlich die “Hierarchie der Beweismittel” in Bezug auf den sog. “Holokaust” bekannt?
    Ich denke nicht. Von daher, schwadronieren Sie besser hier nicht über “Beweise” als sog. Exterminist.
    Und was “welche Beweise haben Sie vorgelegt?” betrifft, so steht ihre “Thesen”-Quelle ebenso aus.
    Ich gehe wohl immer noch recht in der Annahme, dass es sich dabei um “Hilberg” handelt?!

    Wie auch immer.
    Ich darf doch noch einmal an den Kommentar erinnern, der die Foltervorwürfe hier ausgelöst hat.
    Hierbei ging es -dankenswerterweise von “2. Münchner (in #37) noch einmal zusammengefasst- darum

    Zitat:

    “Im Faden zur braunen Wiesn gings (zwischen uns) doch um die Frage, ob Ohlendorfs Aussagen GLAUBHAFT SIND oder wegen der Folterung des Angeklagten eben nicht, korrekt oder? Meine These war, daß Ohlendorfs Aussagen solange glaubhaft sind, bis nachgewiesen ist, daß er gefoltert wurde.”

    Zitat Ende.

    Man kann Ohlendorfs Aussage vor dem IMT mMn völlig problemlos der Unwahrheit überführen, ohne das hierzu vorab etwaige Foltervorwürfe als “Beweis” ermittelt werden müssen. Da dieser Punkt in diesem Zusammenhang bis dato aber offensichtlich nicht verstanden wurde, gehe ich weiter unten noch einmal auf diesen näher ein.

    Da Ohlendorfs Leichnam unmittelbar (und OHNE medizinische Nachuntersuchung) nach seiner Hinrichtung eingeäschert wurde -wie diese übrigens auch im Fall des “letzten” Kommandanten des KL Auschwitz BAER (er bestritt bis zuletzt jegliche “Vergasungen” im KL Auschwitz) und er auch relativ kurzfristig nach seinem “tödlichen Herzanfall” und (welch Zufall!) KURZ VOR Beginn des gleichnamigen Prozess (Mitte der 60er Jahre in FFM) in aller Eile ebenfalls eingeäschert wurde- dürfte ein solcher “Nachweis” bezgl. Ohlendorf heutzutage wohl einzig über die damaligen Folterknechte selbst zum Erfolg führen. Diejenigen aber, v.a. die längst namentlich bekannten davon wie z.B. im Malmedy-Fall, werden aber wohl auch weiterhin gut daran tun für immer zu schweigen.

    Daraus folgt: Da eine solches “Folter-Eingeständnis” wohl nie mehr auftauchen wird, muss man eben auch in diesem Fall das Pferd “von Hinten” aufzäumen und die von Ohlendorf “beeidigte” Aussage vor dem IMT auf dessen Wahrheitsgehalt hin überprüfen. (Dies ist hiermit übrigens bereits mein DRITTER Hinweis auf den nachfolgenden Link!) Hierbei sprechen die darin vorkommenden Zahlen und Fakten allerdings eine mehr als eindeutige Sprache. (Hierbei verhält es sich ziemlich ähnlich wie im Fall von Rudolf Höss und dem Zustandekommen von dessen Zahlenangaben über die mittels “Gaskammer-n” im KL Auschwitz ermordeten Juden. Dies sei aber auch nur am Rand dazu erwähnt.)

    Hinter diesem Link http://www.vho.org/D/Riese/V.html kann jeder der Willens ist bis ins Detail nachlesen, dass die von Ohlendorf -nochmals: bei seiner “BEEIDIGTEN” Aussage vor dem IMT bezüglich der Opferzahlen (= und in seinem (?) Verantwortungsbereich der Einsatzkommandos) von 90.000 “Juden”(!), diese sich “nachweislich” als völlig UNHALTBAR heraus stellen! Hierzu sei v.a. auf Punkt “3. Zur Glaubhaftigkeit der Darstellung Hilbergs” verwiesen, der Ohlendorfs Aussage vor dem IMT (= PS-3710) gleich mehrfach in seinem Buch zitiert. Er weiß wohl über dessen Zustandekommens, oder auch die Zahlenangaben / sonstige Aussagen passen einfach perfekt für ihn. Ansonsten würde er sich wohl nicht so oft jener als Quelle bedienen.

    Welche Beweise braucht man nach dem Studium dieses Artikels (und v.a. der darin vorkommenden Opferzahlen-Angaben) überhaupt noch zu führen, ob Ohlendorf VOR der Abgabe seiner IMT-Aussage womöglich GEFOLTERT wurde oder nicht? Ich sehe zumindest keine Notwendigkeit eines solchen Beweises, wenn sich seine Aussage als völliges “Fantasie”-Produkt erwiesen hat. (um dies mal höflich auszudrücken.)

    Von Wem, Wo, Wann usw. diese Folterungen an ihm vorgenommen wurde, um genau dieses “Geständnis” zu bekommen, wissen aber wohl selbst die damaligen Folterknechte nicht mehr. (Insofern jene überhaupt noch am Leben sind, eh klar.) Somit ist mMn ein solcher Folter-”Nachweis” nicht nur äußerst frech zu fordern, sondern all den damals davon Betroffenen gegenüber einfach nur beschämend! In wie weit jene un- oder schuldig waren, sei jetzt mal dahingestellt. Fakt ist: FOLTER war und ist in KEINEM Fall gerechtfertigt! Von einem gewissen Ralph Giordano, seines Zeichens selbst ernannter (da NIE in einem KL!) Holokau$t-Überlebender, der bis heute nicht müde wird zu behaupten, er wäre von der Hamburger Gestapo “mindestens” 5 (!) mal vorgeladen UND jeweils anschließend auch GEFOLTERT worden, verlangt man noch nicht einmal einen einzigen (!) Beweis darüber – und dies bis heute! Das er im NACH-Kriegsdeutschland knapp 1.000 (!) Kommunisten in Hamburg “befehligte” und kurz darauf auch wegen “kommunistischer Umtriebe” eine längere Zeit im Knast saß und sich an seiner STALIN-Tätowierung auf der Brust “aufrecht hielt”, vergisst er wohlweislich im selben Atemzug zu nennen.

    Ist es nicht merkwürdig, wie unterschiedlich man heutzutage “Beweise” und “Aussagen” in Bezug auf Folter von einem fordert, von einem anderen widerspruchslos als Wahrheit hin nimmt? Beispielsweise wurde (Hitlers “Telefonist”!) Rochus Misch NACHWEISLICH über Monate in der Lubljanka (Moskau) übelst gefoltert! Wann und von Wem dies im Einzelnen geschah, ist hierbei eigentlich völlig nebensächlich, da seine physischen und psychischen Schäden noch heute nachweisbar sind. Wer oder Was sollte dann den Alliierten (hier: die US-Amerikaner) ihre Folterungen im Nachkriegsdeutschland an wehrlosen Gefangenen heute noch nachweisen, wenn solche Aussagen in Büchern, Zeitschriften usw. von der BRD-Obrigen nicht schon längst “verbrannt” (= zensiert) wurden? Beispielweise die Aussage von Dr. med. August Bender, der im 1. Buchenwald-Prozess (in Dachau) am 14. August 1947 zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt, nach Abänderung des Urteils jedoch im Juni 1948 aus der Haft entlassen wurde. Seine zukünftigen Aussagen wollten die US-Amerikaner durch FOLTER u.a. in Oberursel (Taunus) “entsprechend angepasst” wissen. Am 6. November 1948 gab er eine eidesstattliche Erklärung, auf fünfzehn Schreibmaschinenseiten geschrieben, in Kreuzau über Düren (Rhld.) beim damaligen Amtsdirektor zu Protokoll. Allein seine nachgewiesenen “Körperschäden” füllen eine halbe DIN A4-Seite. Das Protokoll selbst ist der reinste Albtraum!

    RA Dr. Rudolf Aschenauer zählt in “MACHT GEGEN RECHT” unter Punkt: IV. “Die Vorverfahren” a) Mißhandlungen http://www.vho.org/dl/DEU/mgr.pdf einige Fälle auf, in denen es sich in KEINEM EINZIGEN Fall um “Angeklagte in Sachen Holokau$t” gehandelt hat. Warum sollte man dann einer “NS-Größe” wie Ohlendorf NICHT zu seiner Aussage vor dem IMT vorab “etwas behilflich” geworden sein?

    Ohne die Protzerei von ein paar GIs im Internet, wären die Bild-Beweise über die Folterungen der US-Amerikaner in Abu Ghraib sicher bis heute noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Selbst direkt danach, wurde noch von sämtlichen Beteiligten vehement bestritten, jemals an Folterungen von Gefangenen jemals beteiligt gewesen zu sein.

    “2. Münchner” hätte aber wohl auch in diesem Fall lückenlose “Beweise” dafür gefordert(z.B. Einträge in eine Liste (”natürlich” mit Unterschrift oder eines Namenskürzels) : Wer, Wann, Wo, Wie lange, mit Was usw.), da z.B. die Fotos für ihn sicher NICHT als Beweis anerkannt würden. Aussagen allein, wie über Ohlendorf, reichen ja für ihn auch nicht aus, auch wenn einiges mehr dafür als dagegen spricht. (Und diese Iraker wurde NOCH NICHT einmal beschuldigt, einen Holokau$t an den Juden verübt zu haben! Jenen wurde nur unterstellt -wie übrigens auch damals mehrheitlich den Deutschen- dass deren gesamtes Volk ein “Feind der Juden” sei! Eine interessante Parallele, finde ich).

    Die Strafermittelung erfolgte dann auch NICHT vor dem “Kriegsverbrecher”-Tribunal in Den Haag, wie dies für über 98% der Unterzeichner -inkl. der USA- der Genfer Konvention die Regel ist, sondern vor einem US-Gericht (!). Die “Urteile” fielen anschließend dann auch entsprechend aus. Für die Folterungen / Morde im Nachkriegsdeutschland, wurde BIS HEUTE allerdings KEIN EINZIGER der alliierten Folterknechte auch nur strafverfolgt, geschweige denn dafür verurteilt. Selbst dann nicht, als “einige” ihrer Namen bereits Ende 1947 (!) öffentlich bekannt wurden.

    Das wars damit aber auch entgültig von mir zu diesem Thema.
    Mit entspr. Willen, hätte mein erster Beitrag bereits gereicht.

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