Viele Leser werden sich wohl noch der Internetseite unseres linken Kollegen Burkhard Schröders entsinnen sowie dessen dort veröffentlichten Sammelsuriums aller mehr oder minder nationalen und anti-judaistischen Internetseiten. Seinerzeit eine begehrte Lektüre, erfuhr man doch auf diese Weise als interessierter Internetnetzer stets was es Neues auf dem Markt gab.
Inzwischen gibt es kaum noch eine nationale Internetseite, die nicht zumindest eine Linkliste ihr Eigen nennt, auf dem sie ihre Internetfavoriten aufzählt. Daß dies aus ideologischen Gründen zuweilen in recht überschaubarer Form geschieht ist bekannt. Umso mehr ist es zu begrüßen, daß sich jetzt jemand entschlossen hat, diesem Mangel abzuhelfen und ein Online-Verzeichnis zu erstellen, daß weniger nach ideologischer Gleichschaltung strebt, sondern nach möglicher Vollständigkeit.
In einem jetzt dazu veröffentlichten Rundbrief heißt es von Seiten des Seiteninhabers M. Kreischer, der auch für das Internetprojekt Enos 24 verantwortlich ist, u. a. wie folgt:
„…Wir haben eine Vielzahl Weltnetzseiten die nur schwer zu finden sind.Dieses Problem wollen wir beenden ! Das Weltnetz bietet sich geradezu an um alle Seiten zu vernetzen. Onlineverweise macht dahin den ersten Schritt.Unabhängig von der Meinung und Position untereinander hat hier jeder die Möglichkeit sich eintragen zu lassen.
Wir möchten darauf hinweisen dass wir im Netz auch selber nach entsprechenden Seiten weiter suchen.Die Seite wird wöchentlich aktualisiert !
Onlineverweise wird von uns per Hand gepflegt!
Wer betreut http://www.onlineverweise.de?
Die Urheber dieser Seite ist das Enos-Portal (www.enos24.de).
Welche Möglichkeiten gibt es auf www.onlineverweise.de?
Sie habe die Möglichkeiten auch grafisch für Ihr Unternehmen zu werben, damit erhalten Sie den Unterstützer-Status und werden überall hervorgehoben. Je nach Umfang Ihrer Unterstützung ( 0,50€ bis 4,00 € pro Monat ) entsprechend auf Ihren Wunschseiten ! Bitte mit uns absprechen!
Sie bieten mehr Leistung an als zum Beispiel „nur“ Versand? Sie produzieren? Dann lassen Sie sich noch unter dem Verweis „Firmen“ eintragen! Oder Sie wollen Ihre Mail-Adresse in Ihrem Textlink mit angeben dann geben Sie uns bescheid.
Um das Projekt für jedermann durchzusetzen bitten wir hier nochmals um einen Rücklink!
Sollten Sie Anregungen oder Einwendungen haben so schreiben Sie und bitte unter
Enos24@gmx.de oder info@enos24.de. …“
Ein Projekt, das wir vor allem solchen Netzseitenbetreibern empfehlen, die erst neu im Metier sind. Dabei sollte man es allerdings nicht unbedingt nur bei bloßen Link- oder Logo-Angaben belassen, sondern vielleicht auch durch kurze Angaben beschreiben, um was es auf dieser oder jener Internetseite geht. Dies würde unseres Erachtens nicht nur die Individualität von Onlineverweise.de verbessern, sondern auch dafür sorgen, daß sie nicht als bloßer Linkfriedhof endet, wie die Seite unseres oben genannten Freundes und Gönners Burkhard Schröder.
Dringend empfehlen möchten wir auch eine Änderung der offiziellen Netzadresse, so könnten wir uns vorstellen, daß der Existenz dieser Seite nur allzu bald ein Ziel gesetzt wird, wenn die dort veröffentlichten Links von gewissen Zeitgenossen als zu politisch unkorrekt empfunden werden. Wir erinnern in diesem Zusammenhang ausdrücklich an den Spitzel Benjamin Schöler aus Greifswald, seines Zeichens Theologiestudent und verantwortlich für die Denunzierung mehrerer Netzaktivisten. Gegen das letzte Opfer seiner Angebereien, den Wolgaster NPD-Funktionär Christian Deichen wurde erst heute vor dem Wolgaster Amtsgericht verhandelt, weil er irgendwann einmal einen Link auf seiner Internetseite hatte, der wiederum zu einem anderen führte, unter dem der „Holocaust“ geleugnet worden sein soll und angeblich gegen Juden und Ausländern gehetzt wurde.
In seiner jetzigen Form läuft Onlineverzeichnis.de Gefahr das Schicksal Deichens und seiner Vorgänger zu teilen. Vielleicht läßt sich das ja vermeiden, zu wünschen wäre es jedenfalls. Vorbeugen ist jedenfalls besser als heilen, nicht nur in der Medizin.
Quelle: Störtebeker-Netz 28.11.06



16 responses so far ↓
1 Sven // Nov 28, 2006 at 21:32
Löbliches Ansinnen. Noch schöner wäre es gewesen, diese Weltnetzseite auch unter einem Titel zu präsentieren, der etwas mehr Rücksicht auf die Pflege der Muttersprache zeigt.
Ansonsten möge die Seite mit jener Zuverlässigkeit daherkommen wie die Linkliste von Schröder aus Berlin.
2 Rudolf // Nov 28, 2006 at 21:57
Wenn der Seitenbetreiber dem Rat von Störti folgt - was er tun sollte - wird er wohl auch auf Werbeeinahmen verzichten müssen.
Ja das ist möglich, so aber ist es nicht ausgeschlossen, daß er die Werbeeinnahmen zur Begleichung von Strafgeldern benutzen muß. Bei einem umfassenden Verzeichnis aller nationalen Webseiten wird das wohl auf Dauer nicht ausbleiben.
Schriftleitung Altermedia
3 Schwabe // Nov 28, 2006 at 22:25
Klasse Idee, ich hoffe das dieses Projekt lange besteht und aich gefordert wird!
4 Mjöllnir // Nov 28, 2006 at 22:30
Ist der Wolgaster Prozess gegen Christian Deichen nicht vertagt bzw. ganz abgesagt worden? Weiss jemand Näheres darüber? (Man hat in der Vergangenheit ja bereits öfter läuten hören, dass Herr Deichen über besonders gute Kontakte zum Staat und seinen Organen verfügt - sollten die alten Gerüchte, Deichen sei ein V-Mann, stimmen, dann könnte das natürlich erklären, warum sein Prozess erstmal ausgefallen ist…).
5 Normn // Nov 28, 2006 at 22:39
Hallo.
es gibt alledings bisber nur ein mir bekanntes weiteres Projekt.
http://nationale-verweise.de
Ich wünsche dem Betreiber viele Besucher und werde Ihm einen Verweistausch anbieten.
Norman
http://www.weltnetz-verweise.de
6 kritiker // Nov 28, 2006 at 22:51
…scheint mir eher ein Versuch, sich auf Kosten des Widerstandes zu bereichern. Der Widerstand braucht Idealisten, keine Kapitalisten. Somit kann ich nur hoffen das dieses Projekt keinen so großen anklang findet, es sei denn, die gekauften Verweise werden frei.
7 Feirefitz // Nov 28, 2006 at 22:52
Leider haben die das Deutsche Kolleg (DK) noch nicht gebucht. Wer’s noch nicht kennen sollte, dem sei’s empfohlen. Die “Erklärungen” des DK, obwohl nur unregelmäßig und viel seltener erscheinend, liegen auf ähnlicher Wellenlänge wie die Berichte auf Störtebeker/Altermedia, d.h. wer das eine mag, dem gefällt wahrscheinlich auch das andere. Ein bißchen zynisch, ein bißchen philosophisch und gut geschrieben. Mehr davon!
Link: http://www.deutsches-kolleg.org .
8 Rurik // Nov 29, 2006 at 0:28
@ Schriftleitung
“Honi soit qui mal y pense”
9 Haunebu // Nov 29, 2006 at 1:12
Scheint wohl schon wieder (oder noch) tot zu sein.
Ich lande da immer auf der Seite von united-domains mit dem Text: “Diese Domain wurde im Kundenauftrag von united-domains registriert.”
Kommt wohl noch oder?
Enos24.de ist aber schön gemacht und sehr interessant - das lässt hoffen.
10 Simplicius Simplicissimus // Nov 29, 2006 at 8:33
Es gibt im Netz hervorragende Seiten, wo man z.b. die Werke Houston Stewart Chamberlains, Ernst Jüngers, Oswald Spenglers, Alfred Rosenbergs und -zig andere komplett und unzensiert einsehen kann. Die Wichtigsten und Interessantesten darf man mitunter ja gar nicht öffentlich nennen. Solche Wissensvermittlungs-Seiten sind es aber wert einem größeren Kreis Interessierter zugänglich gemacht zu werden. Denn diese Dichter und Denker haben auch uns Heutigen noch einiges zu sagen.
11 GB // Nov 29, 2006 at 10:54
@ Simplicius Simplicissimus
Das Werk von Ernst Jünger und Oswald Spengler ist vollumfänglich in jeder Buchhandlung erhältlich. Den Chamberlain gibt es günstig im Antiquariat, wobei ich mir wünschen würde, dass die Diskussion eher in die Richtung geht, zu fragen, was diese sogenannte Kulturantropologie aus heutiger Sicht noch inhaltlich und vor allem methodisch wert ist, anstatt alles, das als politisch nicht ganz korrekt gilt, für seligmachend zu erklären. Rosenberg war hier im Forum schon vor wenigen Tagen Thema. Den “Mythus” soll der Reichskanzler nur angelesen haben. Statt echtem Interesse gab es dann einen renommierten Literaturpreis. Wenn das nicht alles sagt!
12 Feirefitz // Nov 29, 2006 at 11:27
@ Normn: Viele Linklisten verzichten dummerweise auf Qualitätskontrolle. Man findet ein kunterbuntes Sammelsurium vor, oft sogar inklusive Esoterik und Verschwörungstheorien, was man besser im Orkus lassen sollte!
@ Haunebu: Enos24.de ist “freakig”. Entschuldige. Sowas kommt dabei raus, wenn man sich vorstellt, ein Skinhead wird zum Hippie, der einfach statt mit Räucherstäbchen und Yoga mit Runen und Verschwörungstheorie sein Außenseitertum zelebriert. Solche Leute sind gleichermaßen fertig mit der Welt.
@ Simplicius Simplicissimus: “Wissensvermittlungs-Seiten” Köhmm. Du meinst wohl schlicht Literatur, Du Leseratte
13 PA // Nov 29, 2006 at 13:11
Hat jemand nähere Informationen darüber, was mit volksgemeinschaft.org passiert ist?
14 Mjölnir // Nov 29, 2006 at 14:04
noch ‘n paar Verweise, wo ich mich gern rumtreibe:
http://svenler.com/
http://www2.q-x.ch/~michaelw/index.html
http://www.wk-institut.de/
http://geschichte.cjb.cc/seppdepp/
http://www.luebeck-zeitung.de/
http://www.wk-institut.de/
15 Thomas Brehl // Nov 29, 2006 at 18:43
@ PA
Wenn Du den Laden von Käppler meinst, da ist wohl die Luft raus. Käppler hat sich angeblich vollständig zurückgezogen, nachem im jede Unterstützung abhanden gekommen war, weil er sich zwischen zu viele Stühle gesetzt hatte.
Ich kann hier allerdings nur wiedergeben, was mir aus dem Kreis um Käppler gemeldet wurde. Also Käppler selbst aus allem raus, BDVG de facto nicht mehr existent und auch “Volk in Bewegung” wird wohl nicht mehr erscheinen.
Für die Richtigkeit dieser Meldung spricht auch die Tatsache, daß sämtliche websites von Käppler verschwunden sind.
16 Kristallnacht // Nov 29, 2006 at 23:47
“… Wir erinnern in diesem Zusammenhang ausdrücklich an den Spitzel Benjamin Schöler aus Greifswald …”
Na, ob dieser durchgeknallte Theologiestudent nicht langsam genug hat, weil er nach Ausübung seiner letzten “staatsbürgerlichen Pflicht” schon unter Polizeischutz vor Gericht erschien und den Angsthasen spielte ?
@ PA:
Die “Antifa Freiburg” hatte schon am 23.10. auf ihrer Seite geschrieben, daß die Domaininhaber von volksgemeinschaft.org finanzielle Probleme hätten, was ich für glaubwürdig halte. Allerdings ist mir unbekannt, woher diese Antifanten die Informationen haben. Vielleicht ist es nur eine Vermutung.
Siehe hier:
http://www.antifa-freiburg.de/spip.php?page=antifa&id_breve=2645&design=3
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