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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Paroli-Netzmagazin: Eigene Meinungen unerwünscht (15.12.06)

December 15th, 2006 · Post your comment (13 Comments)

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Henry Nitzsche

Der “umstrittene” sächsische “Skandal-Abgeordnete” Henry Nitzsche wird aller Voraussicht nach aufgrund seiner “Hetzparolen” die “christdemokratische” Union verlassen. Diese reagiert mit großer “Erleichterung”, denn die “Debatte” sei “bedrückend und sehr belastend” gewesen, denn die “beleidigende Attacken” seien nicht Teil des “Unions-Denkens”.*

Also was ist passiert? Herr Nitzsche stellte fest das unsere Republik, man mag von ihr halten was man will, nie wieder von “Multi-Kulti-Schwuchteln” regiert werden dürfe, und meinte damit wohl – weil er seine eigene Partei kaum gemeint haben kann – die SPD und ihre grünen Freunde. Das in deren Reihen der Wille zu einem multikulturellen Staat vorhanden ist, mögen selbst die Vertreter selbiger Parteien kaum bezweifeln. Dieser Teil ist also unzweideutig zutreffend, und was zutreffend und somit richtig ist, kann ja kaum zum Gegenstand der Kritik werden. Das es sich bei einigen um Homosexuelle handeln soll… Nun, Homosexuelle
- man mag von ihnen halten was man will – finden sich tatsächlich quer durch die gesamte Parteienlandschaft, aber müssen sich die Angesprochenen denn dadurch diskriminiert fühlen? Ich dachte bisher immer es wäre supertoll schwul, und damit eine “Schwuchtel” zu sein, selbst als Arbeitgeber darf man diese Leute, weil sie so toll und normal sind, nicht mehr schlechter behandeln. Nimmt sich die politische Kaste da etwa Sonderrechte heraus und stört sich an Homosexuellen? Das wäre ja ein “unerträglich”!

Außerdem sprach Herr Nitzsche von einem deutschen “Schuldkult”, und da hören bekanntlich Spaß und Meinungsfreiheit, ach… Sämtliche Freiheiten auf, wie man weiß, und unzweideutig in den Archiven der Zeitungen und Gerichte nachlesen kann. Dafür wurden von Seiten der Union, die von christlichen oder demokraitschen Werten scheinbar etwas Abstand gewinnen will, scharfe Verweise ausgesprochen. Doch wieso eigentlich? Hätten wir keinen Schuldkult, man könnte Herrn Nitzsche getrost ob seiner falschen Beobachtungen berichtigen, denn ein jeder Bürger wüßte ja um die Unrichtigkeit seiner Aussagen, und man würde ihn vielleicht aufgrund seiner Unfähigkeit die Tatsachen zu erkennen nicht für die nächste Bundestagswahl aufstellen. Basta! Weil es aber in dieser “Republik” niemand weiß, daß wir gar keinen Schuldkult haben, und es ein Zufall ist, daß der Führer auch 60 Jahre nach seinem Tod immer noch mehr Sendeminuten im Fernseh und Politikunterricht der Schulen hat, muß Herr Nitzsche natürlich für seine Verführung, zu über die Maßen einfachen Antworten hart bestraft werden, denn wäre es anders, es wäre ja die Wahrheit, und die auszusprechen kann ja nicht Gegenstand einer Rüge sein.

Weil dafür die verführte und dumme Öffentlichkeit kein Verständnis gehabt haben könnte, beeilt man sich von Seiten der Springerpresse und der anderen üblichen Verdächtigen, wie etwa dem Spiegel oder diverser “Nachrichten”-Agenturen, sofort weitere “Entgleisungen” des Täters auszugraben. Er hat es im Jahre 2003 gewagt festzustellen, daß einem “Moslem” eher “die Hand abfaule, als daß er CDU wähle”, eine Aussage die Aufgrund des Wahlverhaltens natürlich völlig von der Hand zu weisen ist. Immerhin wählen nur etwa 95% derjenigen, die von Rot-Grün zu Passdeutschen gemacht wurden die Verteilungspolitiker der SPD, Grünen und PDS. Zu Recht wurde auch hier ob der mathematischen Ungenauigkeit ein Verweis der CDU Oberen ausgesprochen, denn für offenkundig und sogar statistisch falsche Aussagen ist dieses gerechtfertigt. Man möchte erwarten die CDU wird gewisse “demographische” Probleme schon erkennen, sobald sie eindeutig – d.h. zu 100% statistisch belegt werden können. Vorausgesetzt es gibt sie dann noch, in der islamischen oder jüdisch “inspirierten” Republik Deutschland, mit einem Anteil von Blutsdeutschen von genau null Prozent.

Trotz dieser eklatanten Verfehlungen konnte man sich dann doch nicht zu einem Ausschluß aus der Partei durchringen, daher wurde der Delinquent nun gegangen, indem man ihm einen Rücktritt “nahegelegt” hat, und es wird ihm gestattet sich zum Ende seiner politischen und anderen Karrieren noch einmal auf die Art und Weise zu profilieren, die er für richtig hält. Ein schönes Abschiedsgeschenk, daß unzweideutig zeigt, wessen Geistes Kind in der Union den Ton angibt. Die Onlineausgabe der Spiegel läßt sich so etwas natürlich nicht entgehen, denn schließlich hat man nicht nur potenzielle Antifanten wie Herrn Wittrock als Autor, sondern verfügt über ein schier unerschöpfliches Reservoir aus Schreiberlingen, die es kaum abwarten können endlich ganz tief runter in den Morast des Journalismus zu gelangen. Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schon angekommen, tiefer werden Sie nicht mehr kommen.

Leider bietet auch dieses Beispiel unserer Schildbürgerrepublik kaum neue Erkenntnisse. Wer es wagt, völlig offensichtliche Mißstände zu benennen, wird ohne Rücksicht platt gemacht, völlig gleichgültig wie dringend und unzweifelhaft diese auch wahr sind. Willkommen in einem Land, in dem falsche Courage bitte nur gegen falsche und ungefährliche Gegner erfolgt, und echte Courage die sich gegen echte Probleme richtet weiterhin stark bestraft wird. Hier wurde in einer gleichgeschalteten Partei ein Mitglied mit eigener, für mich persönlich sehr nachvollziehbarer Meinung, ausgeschlossen. Wie zu besten Zeiten im “anderen Deutschland” toleriert das Kollektiv kein Abweichen, auch nicht in einer “Demokratie”. Es hat sich nichts geändert…

Eisenmann

Quelle: Paroli-Netzmagazin 15.12.06

Beim Paroli-Netzmagazin handelt es sich um eine relativ junge nationale Internetseite, die augenscheinlich erst seit Anfang des Monats im Netz ist. Auf den ersten Blick gesehen durchaus lesenswert sowie ausbau und entwicklungsfähig. Weiter so. – Die Schriftleitung

*Inzwischen hat Nitzsche seinen Austritt vollzogen. Durch seinen Parteiaustritt verringert sich der Vorsprung der CDU zur SPD im Bundestag auf drei Sitze. Grünen-Chefin Claudia Roth forderte indessen Nitzsche auf, nun auch auf sein Bundestagsmandat zu verzichten, da wer “rassistische und geschichtsrevisionistische Standpunkte” vertrete, in einer demokratischen Partei “nichts verloren” und „auch nichts im Bundestag” verloren habe. Nitzsche hingegen erklärte gegenüber der SÄCHSISCHEN ZEITUNG, daß er niemanden beleidigt habe und: “Ich würde aber erneut den Trend benennen, dass Multi-Kulti-Schwuchteln unser Vaterland heruntergewirtschaftet haben.”
Inzwischen hofft man in der NPD, daß Nitsche sich ihr anschließen möge. Eine entsprechende Einladung war erst vor wenigen Wochen durch den sächsischen NPD-Landtagsfraktionschef Holger Apfel ausgesprochen worden. Auch bei der heutigen, von den Grünen anberaumten, Aktuellen Debatte zum Thema „Entwicklung des Rechtsextremismus in Sachsen“ kam das Thema Nitzsche zur Sprache. So heißt es in einer Schilderung dieser parlamentarischen Bühnenshow u. a. wie folgt:
„…Die NPD-Abgeordneten beobachteten das parlamentarische Schauspiel mit sichtbarer Belustigung.

Die Attacken der Abgeordneten Lichdi (Grüne), Köditz (PDS/Linkspartei/Linksverein oder wie auch immer) und Dulig (SPD) auf die NPD spielten im Ergebnis der Debatte nur noch eine Nebenrolle.

Zuvor war der NPD-Abgeordnete Jürgen Gansel auf einige grundlegende Aspekte des Themas eingegangen:
„Wenn die Fraktion der ‚Grünen’ eine Debatte zum Thema ‚Aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus in Sachsen’ beantragt, dann haben wir es zuallererst mit einem Definitionsproblem zu tun. Was ist rechts? Was ist rechtsradikal? Und was ist rechtsextrem? Bedeutet rechtsextrem vielleicht nur, daß Rechte extrem recht haben? Ich bin mir sicher, daß der giftgrüne Antifa-Clown Lichdi mit diesen Begriffsklärungen bei weitem überfordert ist, da antideutschen Neurotikern wie ihm jedes nötige Differenzierungsvermögen fehlt. Wie weit fortgeschritten die Neurotisierung dieser nationalverklemmten Gesellschaft ist, erlebten wir erst in den letzten Tagen, als zur Patriotenjagd auf den sächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche geblasen wurde. Wie gestern Abend bekannt wurde, hat Herr Nitzsche seiner im Linksliberalismus versumpften Partei erfreulicherweise den Rücken gekehrt hat, wozu ihm die NPD aufrichtig gratuliert.“

Gerade die kerngesunden Mehrheitsmeinungen der Deutschen scheinen die Grünen so umzutreiben, daß sie hier im Landtag eine Plauderstunde zur Entwicklung des Rechtsextremismus beantragt haben. Der sogenannte Rechtsextremismus kommt längst aus der Mitte unseres Volkes, wie eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung jüngst mit beeindruckenden Zahlen belegte.“

Gansel sparte auch nicht mit Kritik an der Union und sagte an deren Abgeordnete gerichtet:
„Längst haben sich die CDU-Oberen aus Feigheit oder Überzeugung vor den Karren derjenigen Kräfte spannen lassen, die vom Kampf gegen den Rechtsextremismus sprechen, aber den Kampf gegen das deutsche Volk meinen. Das zeigt sich an der jüngst erfolgten Gründung des Bündnisses mit dem verlogenen Titel ‚Dresden für Demokratie’. Was sich dort zum ‚Kampf gegen Rechts’ zusammengetan hat, verrät die abgrundtiefe Verkommenheit dieser Antifa-Republik. Neben den ‚üblichen Verdächtigen’ von CDU, SPD, PDS, FDP und Grünen macht dort umstandslos auch die Deutsche Kommunistische Partei mit.“

Für die letzte Aussage erhielt Gansel einen Ordnungsruf des Landtagspräsidenten Erich Iltgen (CDU), der sich offensichtlich von den Bemerkungen über seine eigene Partei getroffen fühlte.

An den CDU-Abgeordneten Lars Rohwer gewandt sagte Gansel:
„Herr Rohwer, wie wollen Sie als Dresdner CDU-Chef Ihrer eigenen Parteibasis eigentlich erklären, daß Sie Seit an Seit mit Personen marschieren, die offen das Erbe von Lenin und Stalin pflegen? Schreckt das Führungspersonal der sächsischen CDU im Kampf gegen die NPD vor gar nichts mehr zurück?
Wir Nationaldemokraten bieten nationalkonservativen Wählern, Mitgliedern und Mandatsträgern der CDU eine neue politische Heimat an und freuen uns über die aktuellen Entwicklungen des ‚Rechtsextremismus’ in Sachsen.“…“

Ob Nitzsche dieser Einladung nun folgt, sei dahingestellt, zumal die NPD bekanntlich durchaus auch ihre eigenen „Hohmänner“ hat und daher im Grunde nur relativ wenig Anlaß besitzt, um jetzt moralisierend mit dem Zeigefinger auf die CDU wegen ihres Vorgehens gegenüber Nitzsche zu verweisen.

Siehe auch
AFP 15.12.06 15:07

NPD-Landtagsfraktion Sachsen 15.12.06

Internetseite von Henry Nitzsche

Näheres zu den früheren Anfeindungen gegenüber Nitzsche findet sich auch in den Archiven Altermedias und des Störtebeker-Netzes

Quelle: Störtebeker-Netz 15.12.06



Tags: Allgemeines

13 responses so far ↓

  • 1 NPD KV UNNA/HAMM // Dec 15, 2006 at 22:05

    Her Nitzsche sollte konsequent seinen eigenen Gedanken folgen und sich nicht so lächerlich machen wie der Abgeordnete Hohmann, der scheinbar immer noch nciiht gemerkt hat was aus seiner famosen “konservativen”CDU geworden ist.
    Eine Partei, die Restdeutschland genauso auf dem Gewissen hat, wie ihre diversen Koalitionspartner im Lauf der Jahrzehnte.

  • 2 Schulle // Dec 15, 2006 at 23:44

    Herr Nitzsche sollte überlegen,ob er nicht in der NPD besser aufgehoben wäre.Das wäre die beste Ohrfeige für das System,und ein konsequenter Schritt.

  • 3 Rudolf // Dec 16, 2006 at 14:43

    Es war zweifellos der richtige Schritt, sich von der CDU zu lösen. Die CDU macht zwar intern vereinzelt mal auf “konservativ” oder gar “rechts”, in ihrer Politik ist sie aber längst eine linksalternative Multikultipartei geworden. Ob Nitzsche sich trauen wird, der NPD beizutreten – was sicher positiv wäre – ist fraglich, schließlich ist es weit riskanter NPD-Mitglied zu sein als das Mitglied irgendeiner “gegen Recht(s)”-Partei. Andererseits ist die NPD die einzige Partei, bei der seine Positionen vertreten kann und auch noch eine gewisse Aussicht auf (Wahl)Erfolg hat.
    Mal sehen, was die Zukunft bringt.

  • 4 fips // Dec 16, 2006 at 16:08

    Nitzsche wäre ein volkstümlicher und vorzeigbarer Mann für die deutsch-nationale Sache!

  • 5 Schulungsleiter Bremen // Dec 17, 2006 at 13:16

    Der “Fall” Nitzsche zeigt doch wieder mal, wie viele Politiker der Blockparteien (CDU,SPD,FDP,Grüne,PDS) es gibt, die noch allein denken können, und nicht von der BRD-Meinungszensur heimgesucht werden.Die ganzen Politiker der Versagerparteien sind doch nur wie die Fahne im Wind. Sollte es mal zu einer Revolution, gleichgültig welche Richtung kommen, so sind jene “Volksvertreter” die ersten, die sich mit den neuen Machthabern arangieren!!! Verräter nennt man solche Strolche!Bleibt nur zu hoffen, dass Nitzsche und andere Freidenker konsequent in ihrem Tuen und Handeln sind und sich frei machen von den Parteien der Volksverräter und vielleicht in der (nationalen), einzigen Opposition Fuß fassen, um im Interesse und zum Wohle des deutschen Volkes zu handeln und dem BRD-Schurkensystem den (politischen) “Krieg” zu erklären!
    In diesem Sinne…
    Alles für Deutschland!!!

  • 6 TodosAlemanesUnidos // Dec 18, 2006 at 18:16

    Der psychologische Volltreffer von Jürgen Gansel aus der NPD-LT Fraktion lautet:

    “Wie weit fortgeschritten die Neurotisierung dieser nationalverklemmten Gesellschaft ist, …”

    Lust am anderen Menschengeschlecht ist wohl Lebensfreude. Aber “sexualverklemmt” bedeutet eben auch: Wenn keine Lust auf die Anderen allgemein besteht – nämlich auf die Nation, dann ist schon gewaltig viel totes Holz in der Deutschen Eiche … “nationalverklemmt”

    Jürgen Gansel gehört zur grünen Nachwuchs-Rinde, und wir wünschen ihm viele Sprößlinge in Geist und Leib ! Laßt euch nicht die Axt an die Wurzeln legen !

  • 7 Meister Eder // Dec 18, 2006 at 19:02

    also im Forum der DSU freut man sich über Spekulationen der Presse, dass Nitzsche seiner früheren Partei (DSU) wieder zustreben könnte. Halte ich auch für wahrscheinlicher und zudem passender.

  • 8 Rudolf // Dec 18, 2006 at 20:11

    @Meister Eder: Nun ja, woher kommen diese “Spekulationen” über einen DSU-Beitritt Nitzsches? Sie kommen wohl vor allem daher, dass die DSU selbst Nizsche angeboten hat, er könne in ihren Schoß zurückkehren (siehe http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1354743). Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Nitzsche zu einer solchen mehr als nur scheintoten Splitterpartei zurückkehrt. Nitzsche wird sich darüber im Klaren sein, dass er mit dieser Partei NICHTS bewegen kann.

  • 9 Meister Eder // Dec 18, 2006 at 20:28

    @ Rudolf
    interessanter Artikel; nicht zuletzt, weil Nitzsche angeblich einen Übertritt zur NPD ablehnt. Was sollte er dort aber auch verloren haben?! Ein NPD-Übertritt würde es doch seinen Gegnern wunderbar einfach machen: NPD-Rechtsextremist-Thema erledigt.
    Ich würde das Experiment mal ganz interessant finden, ob er es als Direktkandidat der DSU (im Gegensatz zum Einzelkämpfer Hohmann) schaffen könnte bei der nächsten BTW. In Nitzsches Heimat Sachsen ist die DSU ja auf kommunaler Ebene noch recht gut verankert (mehr Mandate als die NPD).

  • 10 Rudolf // Dec 18, 2006 at 22:33

    @Meister Eder:
    Was Nitzsche bei der NPD verloren hat? Nun ja, sie ist die einzige rechte Partei, die noch etwas Leben in sich hat und sie ist ist die einzige der Parteien, die ihn noch nehmen wollen, die eine Chance hat, Nitzsche zumindest ein Landtags-Mandat zu sichern. Was das ‘Experiment’ angeht, so wäre der Ausgang dieses Experiments sicher interessant, aber ich sähe es lieber, wenn dieses Experiment mit der Hilfe einer bundesweit tätigen und bekannten ‘Rechtspartei’ ausgeführt würde, anstatt mit einer Partei, die vermutlich 90 % der Bundesbürger noch nicht einmal kennen und die selbst nach einem erfolgreich verlaufenen solchen Experiment schnell wieder in der Versenkung verschwinden würde.

  • 11 Rudolf // Dec 18, 2006 at 22:35

    P.S.
    Was sagen eigentlich unsere Freuned, die REPs zum “Fall Nitzsche”? Ob sie sich wohl von ihm auch schon “distanziert” haben? :-)

  • 12 Meister Eder // Dec 19, 2006 at 16:15

    @ Rudolf
    Stimmt natürlich, dass er bei der NPD momentan die besten Aussichten hätte. Aber ich kann mir dennoch nicht vorstellen, dass Nitzsche mit Kameradschaftsangehörigen an einem Tisch sitzen will.
    Ich kann mir auch nicht wirklich wünschen, dass er für eine Partei tätig wird, die vermutlich 90% der Deutschen mehr oder weniger vehement ablehnen. Und mit dem NPD-Übertritt wäre sein Tabubruch wieder einmal endgültig unschädlich gemacht. Ich sehe ihn als einen gemäßigten Rechten, und nur eine gemäßigte Rechte wird meiner Ansicht nach auf Dauer wirklichen Erfolg und Gestaltungsmöglichkeiten haben. Also was tun?
    Die REPs gibts vielleicht schon gar nicht mehr, nur dass es keiner mitbekommen hat???

  • 13 Hausser // Dec 20, 2006 at 13:23

    “Ich sehe ihn als einen gemäßigten Rechten, und nur eine gemäßigte Rechte wird meiner Ansicht nach auf Dauer wirklichen Erfolg und Gestaltungsmöglichkeiten haben”

    Diese Zeit ist vorbei. Der Zeitpunkt für eine gemäßigte Rechte war vor 15-20 Jahren. Jetzt braucht Deutschland eine radikale Rechte die auch einen radikalen Politikwechsel anstrebt. Mit ein bischen mehr Konservativismus, Heimatliebe und bürgerlichen Tugenden bewirkt man in der De-Facto-Diktatur in die die BRD sich verwandelt hat nichts mehr. heute braucht man eine kämpferische, nationalistische Kraft die zumindest das Zeug zur Volkspartei hat. Die NPD ist zumindest auf dem Weg dahin auch wenn mir (noch) sehr vieles an der Partei nicht gefällt. Ich sehe keine Alternative.

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