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| Klaus-Jürgen Menzel |
Dresden / Sachsen: Wie die NPD Sachsen heute in einer Presseerklärung bekannt gab, verließ der bereits im November aus der sächsischen NPD-Landtagsfraktion ausgeschlossene Abgeordnete Klaus-Jürgen Menzel bereits am 24. Januar dieses Jahres. Mit seinem Austritt kam Menzel einem von der Parteiführung angestrebten Parteiausschluß zuvor. Nach dem das Landesschiedsgericht der NPD Sachsen den Parteiausschluß Menzels bereits abgesegnet hatte, war jetzt noch ein Verfahren vor dem Bundesschiedsgericht der Partei anhängig. Da der Ausgang dieser Verhandlung jedoch bereits im Voraus feststand, zog Menzel es vor das oberste Parteigericht nicht mehr eigens wegen seiner Person zu bemühen, sondern von selber zu gehen.
In einer Pressemitteilung von ihm, die uns heute erreichte, schreibt Menzel zu seinem Austritt wie folgt:
„Schweren Herzens möchte ich hiermit meinen Austritt aus der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) erklären.
Dieser Entschluß fällt mir sehr schwer, aber angesichts der Tatsache, daß interessierte Kreise auch künftig und in verstärktem Maße versuchen werden, der nationalen Sache massiv zu schaden, werde ich diesen Schritt tun, um eine Instrumentalisierung meiner Person gegen die NPD zu verhindern.
Mein Entschluß, die NPD zu verlassen, hat nichts mit einem Wandel meiner Einstellungen zu tun, nach wie vor fühle ich mich der nationalen Schicksals- und Gesinnungsgemeinschaft eng verbunden.
Auch als fraktions- und parteiloser Abgeordneter werde ich bis zum Ende der Legislaturperiode versuchen, nach Kräften unserer gemeinsamen nationalen Sache zu dienen.
Mit volkstreuen Grüßen
Klaus - J. Menzel, MdL
Anlaß für das Vorgehen gegen Menzel waren Vorwürfe finanzieller Unregelmäßigkeiten sowie Bekenntnisse zu Adolf Hitler in der Öffentlichkeit. Zuletzt machte Menzel von sich reden, als er eine Schreckschußwaffe in den Landtag schmuggelte, was zu einem zeitweisen Ausschluß von den Landtagssitzungen führte.
Auch das Nationale Bündnis Dresden, ein heute faktisch nur noch dem Namen nach als überparteilich einzustufende Organisation aus Nationalisten verschiedener Parteien und Organisationen, entfernte Menzel Ende November vergangenen Jahres auf Geheiß der NPD-Führung ebenfalls aus seinen Reihen.
Sieheauch
Klaus Jürgen Menzel (Wikipedia)
Altermedia / Störtebeker-Netz Archiv
NPD-Sachsen Pressemeldung vom 30.01.07
Quelle: Störtebeker-Netz 30.01.07



27 responses so far ↓
1 Albatros // Jan 30, 2007 at 21:08
Anscheinend ist er einfach nur zu gut für diese Partei. Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg für seinen weiteren politischen Werdegang. Hoffentlich sorgt er im Sächsischen Landtag noch für die ein oder andere Schlagzeile.
2 Nanga Parbat // Jan 30, 2007 at 21:27
Einen unberechenbaren Schwachkopf der nichts besseres zu tun hat als den Systembluthunden in den Massenmedien eine Mördersteilvorlage zu geben indem er seine Treue zum “Führer” vor laufenden Kameras bekräftigt als Dissidenten zu bezeichnen ist gelinde gesagt fragwürdig*. Ich bin heilfroh, daß die NPD sich von diesem braunen Gesellen getrennt hat.
*Nun ja, fragen kostet bekanntlich nichts. Im Übrigen ist uns nicht bewußt, daß die Wahl des Worten “Dissidenten” an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist. Wenn wir heute so sehen, was sich alles so als “Nationalist” bezeichnet, so sind wir überzeugt, keineswegs gesündigt zu haben, wenn wir in Menzel so etwas wie einen parteiinternen Dissidenten sehen. Sollten wir etwa darum jemand fragen, oder gar um Erlaubnis bitten müssen?
Das heißt ja nicht zwangsläufig, daß wir das gut finden, was man ihm vorwirft. So waren wir es, die dies in der nationalen Szene zuerst öffentlich aufs Tapet brachten, lange, lange bevor die NPD Menzels finanzielle Unregelmäßigkeiten für als so wichtig erachtete, daß sie diese als Vorwand benutzten mußte, um sich von Menzel zu trennen. Übrigens, wollte sich die NPD von allen wirklich “braunen Gesellen” trennen, würde es um Udo Voigt und Holger Apfel bald recht einsam werden, sind es in der Regel doch gerade diese “braunen Gesellen”, die die Dreckarbeit für andere machen, damit sie sich als gutbürgerliche Alternativen präsentieren können. Man kann natürlich in diesem Zusammenhang auch von nützlichen Idioten sprechen, oder von Mohren die man in die Ecke stellt, sobald sie ihre Schuldigkeit getan haben. - Schriftleitung Altermedia
3 Freiburger // Jan 30, 2007 at 21:59
Na, das Geld als Landtagsabgeordneter nimmer er noch mit.
Wie soll man das nennen?
Man nenne doch wenigstens einen, der dies nicht täte.
Schriftleitung Altermedia
4 wartender Krieger // Jan 30, 2007 at 22:14
Nunja, ein sicherlich richtiger und nötiger Schritt.
Man darf halt eben nicht in Landes oder Bundestagen mit Waffen oder Munition rumfuchteln - noch nicht. Nicht solange der Tag X noch nicht gekommen ist, sonst erntet man nur panische Angst und Hassreaktionen der Etablierten, welche sehr wohl die Botschaft verstehen. Und das schadet dann unter Umständen der eigenen Partei und Sache, sowie Person.
Sollte jedoch demnächst wieder ein Scharfrichter in Freislerscher Manier gebraucht werden, zur Vollstreckung des Volkzorns, wird man sich sicherlich wohlwollend an Menzel erinnern.
Der Schaden den Menzel der “nationalen Sache” zugefügt hat oder haben könnte, dürfte sich auch stark in Grenzen halten, da es der NPD sowieso nicht mehr gelingen wird, noch einen politischen Unterschied zu machen, bevor uns die BRDDR GmbH in Bälde um die Ohren fliegt.
Und wenn dies passiert, werden selbst bewaffnete Volkssturmopis wie der Menzel dringend gebraucht werden!
5 NPD KV UNNA/HAMM // Jan 30, 2007 at 22:22
U.E. ist Herr Menzel weder ein nützlicher Idiot noch ein Mohr, den man in die Ecke gestellt hat, sondern ein schlichtes Gemüt, dass wir nicht als Kandidaten hätten aufstellen dürfen. Leider werden bei knapper Personaldecke solche Fehlgriffe nie ganz vermeidbar sein. Herr Menzel sollte sich auf sein Alltenteil zurück ziehen und politisch möglichst enthaltsam bleiben. Nanga Parbats Kritik ist sehr scharf aber im Kern durchaus nicht falsch.
6 Mjölnir // Jan 30, 2007 at 23:36
Der Begriff “Dissident” bezeichnet einen Abweichler, einen Andersdenkenden;
lat. dissidere bedeutet eigentlich “voneinander entfernt sitzen”, wird aber meist in der zweiten Bedeutung “nicht übereinstimmen, anderer Meinung sein, widersprechen” gebraucht;
siehe auch “Konsens” und “Dissens”;
Und wer wann wen warum für einen Dissidenten hält, ist manchmal nicht recht klar.
“Quot homines, tot sententiae” Horaz (Satiren II, 1, 27) (heute müßte man sagen: zehn Leute, elf Meinungen)
7 stromerhannes // Jan 31, 2007 at 3:22
@ schriftleitung:
Dann vermitteln Sie einmal Leute, die nicht zu den Mohren gehören; nicht den “braunen Gesellen” zuzuordnen sind und kreativ “unsere” Sache zu gestalten wissen…
Da herrscht leider Mangelbedarf…!
st. (NOTBREMSE)
8 Worch // Jan 31, 2007 at 7:52
@ Freiburger:
*grins* In anderen derartigen Fällen würde die NPD wohl verlangen, daß der Abgeordnete das Mandat niederlegt. Aber wie zu hören war, hat die NPD keine Nachrücker mehr…. Also würde das Mandat nicht an einen linientreuen (oder vermeintlich linientreuen…) NPDler fallen, sondern völlig verfallen. Na, da ist es der NPD dann möglicherweise doch lieber, wenn Menzel bleibt - bei den meisten Abstimmungen wohl eine Stimme mehr für die NPD…. Dann kann sie endlich wieder an Erfolge aus ihrer Anfangszeit im Sächsischen Landtag anknüpfen, daß sie hin und wieder mal mehr Stimmen (oder eine Stimme mehr….) bekommt, als ihre Fraktion Abgeordnete hat. Nur daß man sich damals DIESE Art von Überhang wohl nicht vorgestellt hat…
So können sich also mit veränderten Umständen auch die Ansprüche oder Wünsche verändern.
Grüße
Christian Worch
9 Heinrich // Jan 31, 2007 at 9:37
@ Freiburger
Na, solange Klaus Menzel für sechs Nationaldemokraten bzw. Nationalisten in und um Dresden die Miete bezahlen muß, oder mal wieder aushelfen muß, wenn es brennt, wird das nicht gehen, daß er auf sein Mandat verzichtet.
Das geht so weit, daß er selbst bisweilen nichts zu fressen hat, weil er anderen hilft.
Man kann geteilter Meinung sein, ob das richtig ist, aber er sagte mir mal, daß er den Begriff “Volksgemeinschaft” ernst nimmt.
Auf jeden Fall können sich da andere, die “in der Mitte der Gesellschaft” angekommen sind, sicher eine Scheibe abschneiden.
Ich denke da vor allem an den korpulenten Fraktionsdiktator in Dresden mit seinen ca. 12000 Euro im Monat, der ja sonst eine Riesenklappe hat…
10 Don Faschisto // Jan 31, 2007 at 9:47
Jeder würde das Geld auch noch weiterhin kassieren. Dieser Pseudo-Antikapitalismus in den eigenen Reihen ist manchmal echt lächerlich.
11 Nanga Parbat // Jan 31, 2007 at 10:16
Liebe Schriftleitung. Ich werde mich hüten euch vorzuschreiben wer als Dissident zu betrachten ist und wer nicht. Nicht nur weil euch das sowieso herzlich am Allerwertesten vorbeigehen dürfte sondern weil ich hier als jemand der seinen Senf dazu gibt ohnehin bereits genug süffisante Bemerkungen wegen meiner NPD-Sympathien kriege. Aber unter einem Dissidenten versteht man doch, nach den Erfahrungen mit dem ehem. Ostblock, einen Menschen der als Abweichler von einem Regime gilt weil er dessen Grundsätzen ablehnend gegenüber steht und der Kritik übt und daraufhin Repressionen ausgesetzt wird. Das ist jetzt sozusagen die landläufige Definition. Es impliziert, daß der Dissident Kritik an der Partei, ihrer Linie, Personen in der Partei oder dergleichen geübt hat. Menzel aber hat nichts dergleichen getan was zu seinem Rauswurf geführt hat. Hätte er z.B. Kritik an der mangelnden innerparteilichen Transparenz geübt oder an der immer noch vrohandenen Unfähigkeit der NPD zu guter Öffentlichkeitsarbeit (obwohl es da Fortschritte gab) dann würde ich ihn auch als Dissidenten bezeichnen. Aber er hat ,wie schon erwähnt, präzise das getan worauf die Systemmedien geradezu geifern, hat vor laufenden Kameras ein Bekenntnis zum “Führer” abgegeben und damit tonnenweise Geschirr zerbrochen. Solch ein parteischädigendes Verhalten mit einem Rauswurf zu beantworten macht aus diesem Trottel noch keinen Dissidenten. Daß die NPD wieder einmal unfähig war die wahren Gründe des Rauswurfes zuzugeben und stattdessen peinlicherweise sein “Finanzgebaren” vorschiebt das gehört zu der unfähigen Öffentlichkeitsarbeit die ich bereits erwähnt habe und wo ich ihnen nur zustimmen kann.
Was die “braunen Gesellen” angeht. Jeder der sich ein bischen auskennt weiß, daß es eine ganze Reihe von Dummnazis in der NPD gibt, ob die der Partei nutzen habe ich meine Zweifel. Aber wenigstens singen die (IdR) nicht vor laufenden TV-Kameras das Horst-Wessel-Lied sondern sind diszipliniert. Menzel dagegen konnte seine Klappe nicht halten. Und ich kann keinen Politiker ernst nehmen der zum “Führer” steht. Ich spreche gar nicht von den echten oder angeblichen Verbrechen, mir reicht vollkommen aus, daß er den Krieg verloren hat und WIE er ihn verloren hat.
12 Rudolf // Jan 31, 2007 at 13:08
@Nanga Parbat:
1. Hat Udo Voigt mit seiner Großer-Staatsmann-Rede selbst eine ähnliche “Steilvorlage geliefert”. Es kann natürlich sein - und wäre, ganz im Ernst, sogar nachvollziehbar - dass solche Provokationen der Parteiführung vorbehalten bleiben sollen.
2. Brauchen Medien u. ‘Sytem’ keine Steilvorlagen, um Rechte als Nazis zu bezeichnen oder darzustellen. Die Verfolgung und die Diffamierungen, der sich u.a. die kreuzbraven Republikaner und die DVU, die täglich Loblieder auf Grundgesetz, Demokratie und Gewaltlosigkeit singen, ausgesetzt sehen, geben darüber beredtes Zeugnis ab.
13 fips // Jan 31, 2007 at 17:17
Schade, dass Menzel nicht mehr in der NPD ist.
Mit Figuren wie Apfel kann man doch keinen Blumentopf gewinnen.
14 TodosAlemanesUnidos // Jan 31, 2007 at 19:33
@ fips, weil Sie der vorherige sind:
Die Veränderung der NPD ist doch genauso zu beobachten wie in den anderen Parteien, - die Altherrenpartei ist heute keine mehr, und “Figuren wie Apfel” haben immerhin “Biß” …
Herr Menzel ist ein geschichtserfahrener Mann, von denen es kaum noch auf der nationalen Seite gibt. Dennoch ist auch “eine Instrumentalisierung der Person” Adolf Hitlers für heutige - reichlich Promi-süchtige - Zwecke ein Schadensfall für die Allgemeinheit. Das gilt für den Zentralrat WIE für Herrn Menzel (u.a.).
15 Ronny // Jan 31, 2007 at 20:30
@fips:
Scheinst den Holger ja gut zu kennen?
Mich würde mal interesseiren wie sich der Menzel in die Fraktionsarbeit eingebracht hat, oder kam da nur ähnlich viel wie von Baier, Schmidt und Schön?
16 bildad // Jan 31, 2007 at 21:21
Gibst eigentlich überhaupt ein Beispiel, dass in den letzten Jahrzehnten wer aus einer Parlamentsfraktion in einem europäischen Land ausgetreten ist bzw. eine Abspaltung war und dann die Parlamentsmandate zurückgelegt wurden ?
Na vielleicht in Rußland, ein Profikiller für Abtrünnige ist dort billig.
17 Ishild // Jan 31, 2007 at 22:20
Geht jetzt das Spielchen “guter Nazi - böser Nazi” wieder los? Egal ob Apfel, Voigt oder Menzel - im Grunde genommen, ziehen die doch alle am gleichen Strang. Und bevor man anfängt sich über einen der Herren abfällig zu äußern, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass es eine Sache ist, in der Anonymität des Internets Dinge zu kommentieren und eine Andere, öffentlich Verantwortung in der NPD zu übernehmen!
Lieber Fips, wenn man mit Dir einen Blumentopf gewinnen kann, dann lass Dich bei der nächsten Wahl aufstellen!
18 Detlef // Jan 31, 2007 at 23:14
@Nanga Parbat :
Was die “braunen Gesellen” angeht. Jeder der sich ein bischen auskennt weiß, daß es eine ganze Reihe von Dummnazis in der NPD gibt, ob die der Partei nutzen habe ich meine Zweifel. Aber wenigstens singen die (IdR) nicht vor laufenden TV-Kameras das Horst-Wessel-Lied sondern sind diszipliniert. Menzel dagegen konnte seine Klappe nicht halten.
Die Zahl der „Dummnazis“ sollte doch mindestens so hoch sein, dass die Partei (Bewegung)
vor lauter “political correctness” nicht zu einem CSU-Klone verkommt. In der jetzigen Phase sollte es doch darum gehen Alternativen für Deutschland aufzuzeigen und mit Lügen aufzuräumen.
Man hätte dieses „Problem“ auch offensiver angehen können, indem man die Nazikeulen der Gutmenschen mit Fakten kontert.
Wie im z.B. Showgeschäft üblich, auch negative Schlagzeilen sind letztlich besser als keine.
Als Beispiel: Was hatten die Deutschen 1933 den für eine Wahl?
19 Schulle // Feb 1, 2007 at 0:34
Wenn ich für eine Partei im Landtag sitze,und die Interessen des Deutschen Volkes vertrete,habe ich Vorbild zu sein.Ich denke,daß die Finanziellen Unzulänglichkeiten zum Verlust des Mandats,und sein Öffentliches Bekenntnis zum letzten Reichskanzler zum Ausschluss aus der Partei geführt haben,weil ein Verbleib in der Partei,Wasser auf die Mühlen der Systemlinge wär,um ein erneutes Verbotsverfahren einzuleiten.
20 Beobachter // Feb 1, 2007 at 11:08
@bilad
Spontan kann ich mich an die ehemaligen FDP Abgeordneten von Kühlmann-Stumm und Kienbaum erinnern, die aus Protest gegen die Ostverträge aus ihrer Partei ausgetreten sind und dann ihr Bundestagsmandat zurückgaben.
Übrigens, die FDP ist ein Partei, die sich nationalgesinnte mal ansehen könnten.
Beobachter
21 Oswald // Feb 1, 2007 at 19:00
Ich habe hier schon einmal zum Thema Menzel geschrieben und gehe davon aus, daß er entweder vom Verfassungsschutz oder sonstigen Hintermännern gesteuert wird. Betrachtet man Menzels Verhalten und seinen Hintergrund, stimmt da irgendetwas nicht.
Es war Menzel, der das Strafverfahren gegen die NPD wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten verursacht hat. Zufall oder gewollt?
Es war Menzel, der die Todesstrafe für Kinderschänder propagierte und just -Herr laß Manna regnen- kam die Porno -Affäre in der sächsischen NPD. Dabei stellt sich die Frage, ob hier nicht irgendein Vorwissen vorhanden war. Vielleicht kann man herausfinden, wann die angeblichen Kinderporno-Filme von Paul heruntergeladen wurden und die ganze Sache nicht vielleicht konzertiert wurde. Bislang wurde meines Wissens kein strafrelevantes Material gefunden. Im übrigen ist auch unklar, woraus sich der Anfangsverdacht gegen Paul ergeben hatte, da spricht vieles für eine Schmutzkampagne.
Menzel hat eine völlig rätselhafte Waffennummer aufgeführt. Dabei hatte er diese Aktion vorher bei der NPD-Fraktion angekündigt. Das heißt, hätte die NPD- Fraktion nicht den Landtagspräsidenten gewarnt, wäre sie als Mitwisser mit hineingeraten. Nicht auszudenken, was die Medien daraus gemacht hätten.
Da frage ich mich, warum kändigt Menzel die Waffennummer erst an? Entweder er macht das heimlich auf eigene Kappe oder aber er hätte die Authorität der NPD Führung anerkannt und die Sache gelassen. Warum nimmt er zu der Sache keine Stellung. Entweder er entschuldigt sich dafür und zieht die Konsequenzen oder er rechtfertigt sich. Warum sagt er gar nichts, soll alles für die Öffentlichkeit auf die NPD zurückfallen und inneren Zwist schüren. Ist ein derart pupertäre Verhalten für einen 66 Jährigen mit offenbar IQ über 100 überhaupt rational erklärbar?
Menzel fällt immer nur durch dumpfe Hitler Apologetik auf, juristisch Verfängliches, etwas das der VS als Straftat nicht machen darf, wie zeitgeschichtliche Gegendarstellungen oder Verwendung von sog. verfassungsfeindlichen Kennzeichen, kommen bei Menzel nicht vor. Warum nimmt er nur eine juristisch als Spielzeug einzuordnende Schreckschußwaffe? Wenn er so ein scharfer Hund jenseits der bürgerlichen Grenzen ist, warum dann keine echte waffe?
Menzel ist vorbestraft wegen Erschleichung von EU-Geldern. Er ist also ein Krimineller und offenbar Privatversager mit finanziellen Problemen der charakterlich für Bimbes sicher anfällig ist. Vielleicht hat er noch mehr EU-Gelder erschlichen, -offenbar ist nur ein Fall verhandelt wurden-, wer weiß wie lange er das gemacht hat und wieviel er unterschlagen hat und ob er nicht abarbeiten muß.
Warum gibt er sein Mandat nicht zurück, warum spielt er den Philantrophen und bindet offenbar viele Leute aus dem nationalen Spektrum für irgendwelche schmierigen Gegenleistungen. Warum kommt von ihm gar nichts oder nur ein zynisches Wischiwaschi wie “Dieser Entschluß fällt mir sehr schwer, aber angesichts der Tatsache, daß interessierte Kreise auch künftig und in verstärktem Maße versuchen werden, der nationalen Sache massiv zu schaden, werde ich diesen Schritt tun, um eine Instrumentalisierung meiner Person gegen die NPD zu verhindern.”
22 Der Dorftrottel // Feb 1, 2007 at 20:59
Hallo Oswald !
……….und gehe davon aus, daß er entweder vom Verfassungsschutz oder sonstigen Hintermännern gesteuert wird. …..
Ja schau dir doch das Bild an ! Der Logenfinger springt doch förmlich “aus Bildschirm “.
Alles klar?
23 Verschwörer // Feb 1, 2007 at 21:06
@ Beobachter
Interessanter Fall. Beide waren allerdings wohl so reich, daß der Verzicht auf das Mandat keinerlei Auswirkungen auf ihren Lebensstandard hatte. (Kienbaum war z.B. der Gründer von Kienbaum & Partner.) Damit will ich nicht die anerkennenswerten Motive der beiden Herren in Frage stellen, aber “Gewissensentscheidungen” fallen eben leichter, wenn sie nicht mit negativen materiellen Konsequenzen verbunden sind.
Auf bildads Frage paßt als Beispiel auch (fast) Oskar Lafontaine, der 1999 nach seinem Rücktritt als Finanzminister und Parteivorsitzender auch sein Bundestagsmandat niedergelegt hatte. Der hatte sich damals allerdings noch nicht vollständig von seiner Partei getrennt und ist wohl erst 2005 aus der SPD ausgetreten.
Warum?
*Warum nicht? Man sollte sie sich als Nationalist sogar sehr genau, kann man doch gerade anhand ihrer Geschichte am besten sehen, wie eine Partei erst in national - sogar unter den Farben Schwarzweißrot - macht, um dann nach ausreichender Etablierung die Kurve nach links zu kriegen, um dann am Ende das genaue Gegenteil von dem zu sein, was sie mal war als sie ursprünglich angetreten war. Wenn man so will eine Warnung der Geschichte. Wie heißt es so schön, wehret den Anfängen, denn eine FDP sollte genügen. - Schriftleitung Altermedia
24 Lenker der Schlachten // Feb 1, 2007 at 21:42
@ Oswald
Deine paranoiden Verschwörungstheorien lassen viel mehr Zweifel an Deinem Verstand. Vielleicht beschränkst Du Deine Kommentare künftig auf Fakten als irgendwelche diffusen Phantasien hier zu äußern.
Warum gibt Menzel sein Mandat nicht zurück?
Wieso hält Oswald nicht mal seine Klappe?
Fragen über Fragen…
25 Oswald // Feb 2, 2007 at 11:45
@Lenker der Schlachten
Wieso paranoide Verschwörungstheorien? Tatsache und amtlich offenkundig ist der Umstand, daß die NPD und das gesamte nationale Spektrum von VS-Leuten durchsetzt ist, insbesondere auf Führungsebene. Es dürften wohl so um die 25% sein, erinnert man sich an das Verbotsverfahren. Da ist es auch kein Wunder, daß die NPD nicht zu Potte kommt vor lauter kleiner Querelen und ständiger Intrigen.
Auch gibt es sicher zionistische Abteilungen und US-Dienste die bei ihrer weltweiten Wühlarbeit mit Sicherheit in der BRD tätig sind.
Was hat Menzel denn Positives erreicht? A: Nichts.
Dann ist die NPD wohl ein Club wo Volksgemeinschaft Nepotismus heißt und man sich seinen Platz in der Hackordnung und an den Pründen durch Geschenke an Jubelperser erkauft. Kommt mir bekannt vor.
Menzels Fehlleistungen lassen sich nicht leugnen. Nochmal, was soll der Schreckschußwaffenquatsch? Laß Menzel das erklären, in eigenen Worten oder meinetwegen durch einen seiner bezahlten Referenten.
Menzel hat eigenmächtig und schuldhaft gehandelt und offenbar Weisungen mutwillig mißachtet, er hat sich wiederholt besonders schädlich verhalten. In besseren Zeiten hätte man ihn alleine dafür an die Wand gestellt. Mit Unschuldsvermutung ist da nichts, er und Niemand sonst ist verantwortlich für dieses unglaubliche Versagen und die Folgen. Ich persönlich würde ihn auf die Streckbank legen, dann kann er beichten und sich anschließend in Rente verpissen.
26 Beobachter // Feb 2, 2007 at 16:04
@Verschwörer
Übrigens, die FDP ist eine Partei, die sich nationalgesinnte mal ansehen könnten.
Warum?
Einen Aspekt hat die Schriftleitung schon genannt. In der FDP gab es durchaus nationale Kreise und von ihr wurde im Gegensatz zu Adenauers Separationspolitik eine gesamtdeutsche Politik vertreten.
Natürlich wird es mit der FDP keinen Marsch ins Vierte Reich oder eine Volksgemeinschaft geben, was ich persönlich auch nicht möchte. Die FDP ist aber die Partei der Bürgerrechte, der ich durchaus zutraue gegen Gesinnungsjustiz, §130, Einschränkung des Demonstrationsrechtes etc. aufzutreten. Immerhin war die FDP die einzige Partei, die sich in der Verjährunsdebatte von NS Verbrechen auf die Seite des Rechts stellte. Auch aktuelle Äußerungen zum Nahostkonflikt (trotz oder wegen Möllemann), Auslandseinsätzen der Bundeswehr, EU Bürokratie, Begnadigung von RAF Terroristen usw. sind nicht uninterssant.
Schließlich ist es in einer Partei mit verhältnismäßig wenigen Mitgliedern wie der FDP möglich mit aktiven Leuten Mehrheiten zu bilden.
Beobachter
27 besserwessi // Feb 3, 2007 at 3:20
es sind schon sehr viele Kameraden von diesem System ruiniert worden und wenn diese Kameraden hohe Schulden haben.Auch Veruntreuung von EU-Geldern halte ich nicht für verwerflich diesem Staat oder dieser EU Gelder zu entziehen.Jeder cent stürzt dieses System 0,00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001sec früher!(Bitte lieber Christian Worch nicht über ein oder 2 Nullen mehr diskutieren)
Möchte Herr Paul und seine eventuelle Tat nicht in Schutz nehmen aber er ist zurück getreten und hat das Mandat an die Partei zurück gegeben.Ein Zeichen von Idealismus und Charakter?
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