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Budapest / Ungarn: Am 20. Mai hatten wir Gelegenheit aus Ungarn folgendes zu Berichten:
„…Aufgrund der ausufernden Zigeunerkriminalität in Ungarn entschloß sich jetzt sogar die Polizeigewerkschaft die Hilfe der rechten Jobbik-Partei in Anspruch zu nehmen. Wie es in einer Meldung des PESTER LLOYDs heißt, hab es zwischen dieser Partei und der Polizeigewerkschaft eine Kooperationsvereinbarung. Die Partei setzt sich u. a. für eine Wiedereinführung der Gendarmerie, so wie sie bis in die 40iger Jahre des 20. Jahrhunderts bestanden hat, ein, um auf diese Weise die Polizeigewalt einzuschränken. Daß es eine solche Kooperationsvereinbarung zwischen Jobbik-Partei und Polizeigewerkschaft gibt, wurde auch vom Justizministerium in Budapest bestätigt, wo man zwar keine weiteren Details nannte, aber erklärte, daß das Dokument nicht gegen die politische Neutralität der Exekutive verstoßen würde.“
Es erstaunt wenig, daß eine solche Kooperation nicht überall gern gesehen wird, so geiferte der PESTER LLOYD bereits einen Tag später: „Ungarns Polizei als “Freund und Helfer” von Nazis?“ Tatsächlich handelt es sich jedoch bei der Jobbik-Partei keineswegs um eine „Nazi“-Partei, sondern durchaus um eine normale Rechtspartei, deren Verhältnis zu nationalen Ultras ein wenig an das Verhältnis zwischen NPD und DVU in Deutschland erinnert, wobei man jedoch beachten sollte, daß Vergleiche dieser Art hinken, da die Verhältnisse in Ungarn nicht auf Deutschland übertragbar sind.
Im PESTER LLOYD meint man zu diesem Sicherheitspakt:
„…Dass nicht nur die ungarische Polizei mitunter Kameradschaft mit Kameraderie verwechselt, ist nichts Neues, auch nicht, dass gewisse Kreise für Law-and-Order-Populismus anfällig und gegen Minderheiten ausfällig sind. Dass aber eine Gewerkschaft der Polizei mit fast 5.000 Mitgliedern einen “Sicherheitspakt” mit einer offen rechtsextremen Partei schliesst, ist nicht nur bedenklich, sondern beängstigend und in Europa wohl einmalig. Zumal in der ohnehin schon aufgeheizten Situation in Ungarn, mit Hasstiraden gegen die “Zigeuner”, “Reinigungs”-Märschen der Nazis von der “Ungarischen Garde”, einer allgemein feindlich eingestellen Bevölkerung und hilflosen Gutmenschen wie ratlosen Politikern. …“
Die Passage macht deutlich, daß dieser Pakt bei der ungarischen Bevölkerung mehrheitlich durchaus mit Verständnis und positiv aufgenommen wird, da man dort in der Vergangenheit mit den Zigeunern durchaus eigene Erfahrungen sammeln durfte, während die Verantwortlichen für den PESTER LLOYD mit diesen Kulturbereicherungen vermutlich eher selten zusammenkommen. Ähnliches dürfte auch auf die Erfahrungen der Polizei in der Auseinandersetzung mit dieser ethnischen Minderheit zutreffen, von der sie weiß, wie hoch ihr Anteil an der Verbrechensrate in Ungarn ist, gegen die sie aber nicht mit voller Kraft angehen kann, weil es Politiker gibt, die eine resolute Zigeuner-Politik zugunsten der ungarischen Bevölkerungsmehrheit für „menschenfeindlich“ halten. Fragt sich nur für welche.
Der Vorsitzende der mit der Jobbik-Partei kooperierenden TMRSZ – Polizei–Gewerkschaft (Tettrekész Magyar Rendorség Szakszervezete) ließ inzwischen wissen, daß er das Kooperationsangebot allen Parteien unterbreitet hätte und daß es lediglich die Jobbik-Partei gewesen wäre, die darauf reagiert hätte. In dem Angebot ging es darum, wie Polizei und Behörden gemeinsam das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung befriedigen könnten, vornehmlich auf dem Lande, wie es heißt.
Dagegen führt der PESTER LLOYD nun die konkurrierende „unabhängige“ Polizeigewerkschaft FRSZ ins Feld, deren Chef sich in der Zeitung darüber mokiert, wie die Polizei gegen Straftäter rechter Organisationen vorgehen wolle, wenn man sich mit ihnen auf der gleichen politischen Plattform befinde. Dabei unterschlägt der Gewerkschafter jedoch, daß es sich bei den angeblichen „Straftaten“ von Angehörigen besagter Organisationen, ähnlich wie in Deutschland, nahezu ausschließlich um reine Meinungsdelikte handelt, bzw. um einzelne „Gewaltdelikte“, die man jedoch im Zusammenhang mit der Abwehr der in Ungarn inzwischen ausufernden Zigeunerkriminalität sehen muß.
Inzwischen liegt das Kooperationsdokument dem ungarischen Justizminister Tibor Draskovics vor, der es dahingehend prüfen will, ob es gegen das Gebot der politischen Neutralität verstößt. Immerhin ließ er sich aufgrund politischen Druckes inzwischen schon mal dahingehend vernehmen, daß er die Kooperation zwischen Jobbik-Partei und Polizeigewerkschaft „alarmierend“ finde.
Das besondere Engagement des PESTER LLOYDs für diese Affäre, erscheint uns nicht ganz uneigennützig. So haben wir den Eindruck, daß man sich hier und da in der Redaktionsstube des Blattes persönlich angesprochen fühlte, als man vor einiger Zeit in einer unter dem Titel „Bereit zu handeln“ herausgegebenen Publikation der TMRSZ-Polizeigewerkschaft u. a. lesen konnte: „Juden versuchen einen Bürgerkrieg zwischen Roma und Nichtroma in Ungarn anzuzetteln.”
Dem ist nur schwer zu widersprechen, handelt die jüdische Diaspora-Sektion in Ungarn doch auch nicht anders, als in anderen europäischen Ländern. Hier wie dort bemüht es sich mit künstlich geschürten Zwistigkeiten die Einheit der Nationen zu zersetzen und zu spalten, um dann die eigentlichen Fäden in der Hand zu halten und den jeweiligen Staat nach Kräften auszubeuten. Länder wie Ungarn sind dabei doppelt gefährdet, weil diese auch noch mit ihrer Vergangenheit erpresst werden. Allerdings zeigt das Verhalten der ungarischen Polizisten, daß auch in Ungarn allmählich die Grenzend der jüdischen Allmacht sichtbar werden.
Doch selbst wenn die Kooperation zwischen Polizeigewerkschaft und Jobbik-Partei auf staatliches Geheiß abgesagt werden muß, wird doch für jeden Ungarn sichtbar, aus welcher Richtung diese Untersagung kommt. Damit mag man zwar noch eine Weile den Deckel auf dem Kessel lassen können, doch dem Druck darunter verschafft man auf diese Weise mit Sicherheit kein Ventil.
Siehe auch
Pester Lloyd 21.05.09





5 responses so far ↓
1 Antiziganist // May 23, 2009 at 16:49
Kein Wunder, daß die Systempresse hier wie dort ihre schützende Hand über das kriminelle Zigeunerpack hält, weiß das Pressepack doch ganz genau, daß ihm noch schlimmeres blüht als den Zigeunern wenn die Völker Europas doch noch aufwachen sollten. Oder glauben die Schreiberlinge ernsthaft, daß man jahrzehntelang hetzen, verfälschen und das Volk betrügen kann und als Strafe gibt es dann nur Popoklatsche? Die wissen , stürzt das Regime, stürzen sie mit.
2 Lodmund // May 23, 2009 at 18:54
Das Schmierfinkengezücht kommt noch unter pädosexuellen Lustmördern oder Bundestagsabgeordneten oder ähnlichem Unflat. Unter dem Journalistenkroppzeug ist nicht mehr viel, vielleicht noch Militärpfaffen.
3 Lodmund // May 23, 2009 at 18:59
Wes’ Herz ist voll, des’ Tastatur läuft über.
4 Klaus // May 23, 2009 at 22:18
“einer allgemein feindlich eingestellen Bevölkerung und hilflosen Gutmenschen”
Es ist erheiternd, daß ausgerechnet solche Leute selber einen Begriff wie “Gutmenschen” meinen verwenden zu müssen…
5 Rurik // May 24, 2009 at 19:24
Apropos Ungarn.
http://derfreiwillige.uw.hu/videos.htm
Von den Magyaren kann man noch einiges lernen!
Viele Grüße nach Ungarn!
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