Prora will früherem KdF-Bad
doch noch Urlauber zuführen
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Prora / Rügen: Das frühere KdF-Bad scheint nun offenbar doch noch – zumindest äußerlich – seiner früheren Bestimmung, nämlich Urlaubern zur Erholung zu dienen, zugeführt zu werden. Sehr zum Ärger politisch überkorrekter Historiker soll der frühere KdF-Komplex, dessen Blöcke derzeit überwiegend freilich in einem recht desolaten Zustand sind, wieder für Urlauber hergerichtet werden. Für den Umbau werden etwa 14, 5 Millionen Euro veranschlagt. Den symbolischen ersten Spatenstich erhofft sich der Landkreis Rügen sogar noch in diesem Jahr. Neben Hotels sind auch Eigentumswohnungen geplant.
Das von den Nationalsozialisten begonnene Bauvorhaben war 1939 bei Kriegsbeginn eingestellt worden. Später wurden Teilen von ihm durch die Nationale Volksarmee der DDR genutzt. Nach der Wende standen diese Bauten dann auch leer. Lediglich ein winziger Teil des Komplexes wird als sogenanntes “Dokumentationszentrum“ für politisch korrekte Vergangenheitsbewältigung genutzt, allerdings ausschließlich auf staatliche Kosten und periodische Schulklassenzufuhr, da ein Überleben aus eigenen Mitteln und wirklichem öffentlichen Interesse nicht möglich ist.
Der frühere KdF-Komplex war in den Jahren 2005 und 2006 an verschiedene Investoren verkauft worden. Gutmenschenproteste dagegen verpufften wirkungslos.
Läuft alles wie geplant, so rechnet man insgesamt mit etwa 3000 Gästebetten, in der NS-Zeit plante man gar an die 20.000. Eine Zahl, die freilich dazu geführt hätte, dass sich aus Rügen möglicherweise eine Art Mallorca des Nordens, so wie wir es heute kennen, entwickelt hätte. Die Auspizien solcher Urlauberinvasionen sorgten übrigens bereits in den 30iger Jahren für Bedenken. So schrieb der NS-Ideologe Alfred Rosenberg (1893-1946) in seinen Erinnerungen diesbezüglich:
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| Alfred Rosenberg |
„…Dann begann Ley Bäder durch sein Amt Reisen und Wandern zu bauen. Auch gut, wenn hier der Gedanke der Entspannung und Einsamkeit berücksichtigt worden wäre. Hier überschlug sich Ley aber, als er ausgerechnet auf Rügen sein Bad der 20.000 zu bauen begann. Giesler (bekannter NS-Architekt) klagte lebhaft, als ich ihn entsetzt daraufhin ansprach. Ich sagte ihm, jetzt wolle man Arbeiter und Angestellte aus dem städtischen Betrieb herauslösen und führe sie in einen noch viel schlimmeren Massenbetrieb hinein.
Dazu noch nach Rügen, wo dieser Schwarm der 20.000 alle anderen Bäder auch noch mit seinem Lärm überfluten werde. Giesler wies mich auch auf technische Unmöglichkeiten hin. Das neue KdF-Bad müsse z. B. einen eigenen großen Schlachthof errichten; da das Wasser auf der Insel nicht ausreiche, so müsse vom Festland eine Zufuhr gebaut werden und vieles andere mehr.
Ley aber veröffentlichte stolz die endlosen Perspektiven der Hallen, des Tanzsaales u.s.w..
Hier wurde aus einem sozialen Gedanken der Unsinn Wirklichkeit, ein Bau begann, aus dem das Gegenteil jenes Geistes herauswachsen musste, der die Voraussetzung seiner grundsätzlichen Planung war. …“
Wie man sieht, so waren die Probleme von ungebremstem Massentourismus schon damals Grund zur Sorge. Ist man heute weiter?
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| Jürgen Rostock |
Schwer zu sagen, doch erfüllt es uns schon mit einem gewissen Gefühl der Heiterkeit, wenn wir den Historiker Jürgen Rostock, als Chef des örtlichen “Dokumentationszentrums“ sich spreizen und lärmen sehen, weil die Ferienbauten endlich nach Jahrzehnten wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung wieder zugeführt werden. Das ist für Rostock, der vermutlich nicht zu Unrecht fürchtet, dass eine Urlauberhochburg Prora seinem Betroffenheitsgeschäft den Rang ablaufen wird, “skandalös“, denn: „Wenn man hier Party veranstaltet, ist das KdF-Strategie.”
Ja sicher – und nur Backpfeifengesichter haben was dagegen einzuwenden.
Siehe auch
Schweriner Volkszeitung 18.11.08







38 responses so far ↓
1 Frosch // Nov 18, 2008 at 13:17
Aber will denn dort freiwillig Urlaub machen?
Häßlicher gehts doch kaum.
Vielleicht Hartz 4-Urlaub für die armen Ossis.
2 Blücher // Nov 18, 2008 at 13:32
Wer keine Lust zum arbeiten hat,wird hauptamtlicher Betroffenheitsapostel wie dieser Jürgen Rostock.
Schon die dumme Ich-bin-wichtig-Visage spricht Bände.
3 Johannes // Nov 18, 2008 at 13:33
Ich war dort vor Jahren mal im Urlaub.
War ein sehr schönes Erlebnis.
4 Nordstern // Nov 18, 2008 at 13:52
an: Prinzessin Quakfrosch // Nov 18, 2008 at 13:17
Hängt alles von Dekor ab.
Dann engagieren wir noch den erwähnten belgischen Fernsehkoch. Die Speisekarte wird mit diversen Zusätzen versehen ala “Des letzten R.Kanzlers Leibgericht”.
Die Jugend vor Ort sorgt dafür daß die Gäste sich behaglich fühlen- die Maiden singen an Liederabenden gepflegtes Kulturgut und die Burschen sorgen für einen europäischen Gäste- und Angestelltenhintergrund.
Sollst mal sehen wie da die Pensionäre aus allen deutschen Landen herbeieilen.
5 Eine andere Feldpostnummer // Nov 18, 2008 at 14:16
Prora soll doch alle Nase lang zu etwas umgebaut werden, wer sich die Ruinen ein Mal angesehen hat, mag abschätzen wie weit man mit 14,5 Mio käme, ein Sommerloch mitten im Winter.
@Schriftleitung
Rosenberg als NS-Ideologe zu zitieren, wie kam es den dazu? Reinste Süsdemwissenschaft (*) der BRD d. 1950er bis -60er.
(*) Für neue und unbedarfte Leser Süsdemwissenschaftler haben sehr geringe Ansprüche an Beweise für historische Ereignisse sie glauben sogar an historisch-”revisionistisch” noch völlig unbelegte bis obskure Ereignisse z.b. sogenannte “Luftangriffe auf Dresden” – eine Propagandalüge der NS-Bewegung wie der Westalliierten nachdem ein – aus AUSLÄNDISCHEN Hilfswilligen bestehendes – Artiellerietrüpllein aus Wut in die Stadt schoss und die Nazis nicht erkannten was los war, selbiges passierte auch als die Albionten den Enigma Code knackten und man nur an “Verrat” dachte obschon die Korrelation zw. Funken und Zerstörerauftauchen den Kommandanten durchaus bewusst war – Analogien sind revisionistisch Beweiskräftig wie unsere Heroen Fritze Armleuchter und Hirnmar Rodulf bereits bewiesen. Beweise unsere Heroen sind logischerweise Beweise, weil sie ein richtiges Geschichtsbild stützen. Das richtige Geschichtsbild basiert auf dem lebensrichtigem Menschenbild, dieses ist von der Partei für gegeben angegeben worden, weswegen Fälle in denen selbiges auch nur ansatzweise fallen könnten, niemals der Fall sein können.
GEGEN DIE GESCHICHTSLÜGEN DES SÜSDEMS!
FÜR UNSERE EN-BÄ-DÄ!
Pastoers for Furrier!
6 Hans-Dieter // Nov 18, 2008 at 14:36
@Frosch
Dann geh’ halt nach Mallorca “Ballermann”
Oder geh’ Zelten am örtlichen Baggersee, müßte deinen gehobenen Ansprüchen genügen, nicht wahr ?
7 Journalistenkicker // Nov 18, 2008 at 15:00
Vermutlich dürfen dort aber nur Gutmenschen mit Kindern Urlaub buchen und nationale Leute werden wieder ausgebucht
8 AH // Nov 18, 2008 at 15:04
Eigentumswohnungen mit Seeblick in architektonisch ansprechendem und geschichtsträchtigem Ambiente? Ich will eine!
9 AH // Nov 18, 2008 at 15:09
Solche Wohnungen sollten aber möglichst noch mit Balkonen ausgestattet werden. Stilgetreu, versteht sich.
10 Kunz // Nov 18, 2008 at 16:16
@Frosch: Der Strand ist einer der schönsten Deutschlands. Das Gebäude ist vom Strand (wegen Düne) nicht zu sehen. Für die graue Farbe können die “Nazis” nichts.
11 Judge // Nov 18, 2008 at 17:15
@ Frosch ,
mein Lieber , die Architektur von Prora ist in Ihrer Einfachheit und Aufteilung her großartig . Wer das nicht begreift , begreift auch nicht das Besondere z.B. der Bauhausarchtektur . Frosch , Du solltest mal nach Nürnberg fahren . Dort gibt es mehr zu sehen , als in Prora . Selbst im Verfall zeigen diese Bauten noch Würde .
12 Carsten // Nov 18, 2008 at 18:04
Klasse Gegend. Im Hinterland Bodden und Urwald (Achtung – blutgierigste Mücken!!!) War dort als Uffzschüler 1 Jahr… Im Munilager Wache gestanden – nachts die Sternschnuppen, Wachturm war Hornissenanflugsorientierungspunkt und MückenMückenMücken…
Die Flure waren mit Gelbkacheln und auch Linoleum ausgelegt – also putzen und keulen… Warmes Wasser gab es selten – Duschen nur der eine große Duschraum – sonst hieß es: Schüsseln!!
Schöne Sturmbahn :O) “Wie ein Rudel Gurken..” – sagte der Ausbilder und schüttelte den Kopf… als wir anstatt einzeln, inner Gruppe rüberstürmten…
Die Möwen hießen Tusgeier und waren fett fett fett durch unsere Fütterung.
Strand – absolut klasse… Auch schon im Urlaub dort gewesen…
13 Axel // Nov 18, 2008 at 18:09
Vieleicht wird ja die Sanierung im Vorauseilendem Gehorsam durchgeführt. Jedenfalls fände ich mal Urlaub an der Ostsee wesentlich schöner.
14 Glappo Monte // Nov 18, 2008 at 18:15
Die Urlauberburg von Prora mag ein wenig zu groß ausgefallen sein. Tatsache ist, daß die Ideen Dr. Robert Leys keineswegs so schlecht waren, wie es heutige Systemlinge gern darstellen. Viele Deutsche konnten durch KdF Reisen unternehmen, die es sonst nicht hätten können. Die Gründung der DAF war ein richtiger Schritt, die heutigen (Miß-)Verhältnisse (Siehe nur den DGB – de facto SPD-Parteigliederung mit Superkapitalisten an der Spitze ) machen dieses deutlich.
15 BdU // Nov 18, 2008 at 18:55
Auch wenn der Grundgedanke prinzipiell schon zu begrüßen ist, die Anforderungen des Urlaubs haben sich seit 1945 nun einmal geändert. Für die Volksgenossen des Jahres 1939 war eine solche Vision wie Prora nicht weniger als überwältigend, schließlich existierte damals noch nicht der heutige Massentourismus, auch wenn KdF, diese gewaltige Schöpfung von Dr. Ley und dem NS, bereits erste Ansätze dessen zeigte was noch kommen sollte.
Prora wäre in seiner ursprünglich geplanten Form eine hochmoderne Form des Urlaubes gewesen. Aber die Zeiten haben sich geändert. Ich könnte mir vorstellen, daß man die Anlage akzeptieren und mögen würde wenn sie wie ursprünglich geplant, fertiggestellt worden wäre, mit all den weiteren Bauten und Einrichtungen. Aber der Torso der heute nur noch existiert wird wenig attraktiv auf die verwöhnten BRD-Bürger wirken in einer Zeit in der der einfachste Arbeiter sich problemlos einen Urlaub im Süden leisten kann (oder vielleicht bald nur noch konnte?)
16 Reply // Nov 18, 2008 at 19:26
Ach, Feldpost. So langsam wird der immer gleiche Provokationsversuch langweilig.
Du versuchst ja regelmäßig, zu zeigen, dass man jedes Ereignis – also auch die Bombenangriffe auf Dresden – einfach leugnen kann. Und du versuchst anscheinend zu zeigen, dass wenn man nur genügend Beweismittel fordert, jedes geschichtliche Ereignis irgendwann schwer zu belegen wird.
So versuchst du dir anscheinend zu erklären, warum sich der Holo von deinesgleichen so schlecht beweisen lässt.
An sich ein ganz netter Versuch, nur vergisst du eines: Bei keinem Ereignis der Weltgeschichte behauptet irgendjemand, er kenne die absolute, in Stein gemeißelte Wahrheit, welche über jeden Zweifel erhaben ist. Das gibts nur beim Holo.
Alle anderen Ereignisse DÜRFEN jederzeit diskutiert werden, sobald neue Erkenntnisse (oder Fragen) auftauchen. Nur bei einem Ereignis, ist das Einfordern von Beweisen verboten.
Daher hinkt dein Vergleich und ist nur noch geschmacklos, sonst nichts.
Würdest du Beweise liefern, die Kriegsverbrechen der Aliierten als Propagandalüge der Deutschen entlarven, würde ich mich freuen, dass es diese Verbrechen nie gegeben hat.
Die Juden sehen das komischerweise anders. Will man ihnen beweisen, dass nicht 6 Mio. ihrer Leute sondern weniger ermordet wurden, wollen sie einen im Knast sehen. Ist doch komisch, oder?
Fast so, als hätte jemand ein Interesse daran, dass es 6 Mio. gewesen sein müssen und keiner weniger. Aber naja, glaub was du willst.
17 Druidenstein // Nov 18, 2008 at 19:51
Nachdem die deutschen Jugendherbergen bereits erfolgreich geschleift wurden, klar, das waren alles getarnte Ordensburgen von anfang an, sollte man wenigstens dem mittellosen Volksgenossen einenselbst bezahlbaren Familienurlaub nach dem allgemeinen Reichsstandart von 1940 gönnen. Ich brauche im Urlaub keinen Zivilisationsluxus, sondern nur den Luxus der freien Natur! Lieber gesundes Lagerleben unter Deutschen am Ostseestrand als ungesunden Luxus unter fremden Palmen und Beschnittenen!
18 Blücher // Nov 18, 2008 at 21:02
@Reply
Zustimmung zum Kommentar 16.
Bei der Feldpost ist die Luft raus.Er hat sich hier so lange abgerackert und hat keinen Fuß in die Tür bekommen.Das frustriert ihn und so lesen sich auch seine nichtssagenden Pamphlete.
Da hab ich nur noch Mitleid.
Seine Kommentare lesen sich wie eine Selbstkasteiung.
Die anderen Loser wie Tyr,Gott,2.Münchner und Co.haben schon längst das Handtuch geworfen vor uns verstockten Nazis,aber die Feldpost hat noch nicht erkannt,woher der Wind weht.
Benenn dich um,Feldi,in Don Quichotte,den Ritter von der traurigen Gestalt.
Vielleicht ist er Geißler ??
19 Post Mortem // Nov 18, 2008 at 22:11
@ Reply
Super Reply.
Es ist so. Nicht weniger, nicht mehr.
20 Raindrops // Nov 18, 2008 at 22:16
Diese Bauten sind einfach nur ein Graus. Urlaub machen kann dort wer will, ich auf jedenfall nicht. Da bevorzuge ich ein Holzhaus in Schweden – man ist auch an der Ostsee. Diese Kasernern schrecken doch einfach nur ab und verschandeln die schöne Natur.
21 Eine andere Feldpostnummer // Nov 19, 2008 at 0:44
@reply
“Du versuchst ja regelmäßig, zu zeigen, dass man jedes Ereignis – also auch die Bombenangriffe auf Dresden – einfach leugnen kann. Und du versuchst anscheinend zu zeigen, dass wenn man nur genügend Beweismittel fordert, jedes geschichtliche Ereignis irgendwann schwer zu belegen wird.”
Das versuche ich nicht. Ich zeige lediglich dass die Lügner bei einem Ereignis, aus gutem Grund – dem Wissen um die Shoah – Anforderungen stellen denen sie bei ALLEN anderen Ereignissen nicht ein Mal ansatzweise gerecht werden können.
Ich habe die Anforderung sehr oft spezifiziert, ich spezifiziere sie eine weiteres Mal: EINE Bombe nachvollziehbar, detailliert und jenseits aller Zweifel von der Produktion bis zum Einschlag. Es gab doch Millionen davon, wieso können sie den Beweis EINER EINZIGEN nicht liefern? Weil es niemals Luftangriffe auf Deutschland gab, oder weil die gebastelte Anforderung irrsinnig ist. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Dass man auf Ereignisse jeweils die gleichen Kriterien anwendet versteht sich – in meinen Kreisen, die “Elastizität” ihrer Kreise bei der Wahrheitsfindung ist mir fremd.
“An sich ein ganz netter Versuch, nur vergisst du eines: Bei keinem Ereignis der Weltgeschichte behauptet irgendjemand, er kenne die absolute, in Stein gemeißelte Wahrheit, welche über jeden Zweifel erhaben ist. Das gibts nur beim Holo.
Alle anderen Ereignisse DÜRFEN jederzeit diskutiert werden, sobald neue Erkenntnisse (oder Fragen) auftauchen. Nur bei einem Ereignis, ist das Einfordern von Beweisen verboten.”
Da haben sie einen feinen Pappdrachen erlegt, das glatte Gegenteil ist der Fall, bei wenigen Ereignissen lassen sich selbst mit eher randständigen oder schlicht banalen Details wissenschaftliche Meriten erreichen, wie im Rahmen des Shoah-Komplexes SOFERN sie wissenschaftlich arbeiten und beweisen können. Die erste Arbeit der “Revisionisten” (lies: Lügner) die wissenschaftlichen Grundsätzen genüge tut, steht noch aus.
Auf, Auf zum Kampf Reply liefern sie und tragen sie ihren Namen in die Geschichte ein, leichter geht es kaum, sofern sie die geringen weit unter den Lügner zu suchende Anforderungen erfüllen können. Was sie natürlich nicht können, sie sind über die Shoah mit mir nicht im moralischen aber im faktischen ganz einer Meinung, auch Germar Rufolf oder Zündel Wissen was ich weiß, deswegen eben wurden sie bestraft. Sehr milde übrigens bedenkt man die Gesetze des letzten Reiches und die Bedingungen der dortigen “Haft”anstallten, die ihnen so bedenkenswert bis vorbildlich erscheinen.
“Würdest du Beweise liefern, die Kriegsverbrechen der Aliierten als Propagandalüge der Deutschen entlarven, würde ich mich freuen, dass es diese Verbrechen nie gegeben hat.”
Wieso sollte ich Beweise liefern? Liefern sie beweise dass es Verbrechen gab, so wünschen sie es dort, so haben sie es hier zu leisten. Einen Es-ist-nur-ein-dummer-Nazi-Bonus kann ich ihnen im Sinne der Gleichberechtigung nicht zugestehen.
@Blücher
“Benenn dich um,Feldi,in Don Quichotte,den Ritter von der traurigen Gestalt.”
Und das würde mir also Schande machen? Mich nach einer Gestalt zu benennen die selbst ihnen als Kulturfernen (gemessen an ihrem Schreibstil) noch nach Jahrhunderten, wenn auch nur dem Namen nach, bekannt ist?
Das sehe ich ganz anders. Tun sie sich keinen Zwang an, wenn ihnen anstatt eines “Feld…..” ein “Ritter von der traurigen Gestalt” oder “Don Quichotte” lieber ist – bitte.
22 schwede // Nov 19, 2008 at 6:41
@Raindrops
Rüganer können auf dich sicherlich verzichten…!
23 jochen // Nov 19, 2008 at 7:10
Hoffentlich kommt zu dieser vorbildlichen Einrichtung kein Moscheebau dazu. Damit nicht dauerbedürftige Migranten dort auch Einzug halten.
24 jochen // Nov 19, 2008 at 7:58
@ BdU
Wenn sich die Anforderungen, Ihrer Auffassung nach, seit 1945 geändert haben, dann wird es sicher keine Schwierigkeiten bereiten diese Anforderungen wieder auf ein Normalmaß zurückzustufen. Dahin gehend, daß nicht jeder Depp in den hintersten Amazonas reisen darf, ohne von Land und Leuten die geringste Vorstellung zu haben, und die deutsche Umwelt entweder mit einem fremden Tier oder einem exotischen Lebenspartner beglückt. Das war, und ist, kein Segen für den arbeitenden Volksgenossen. In Prora wird man hoffentlich zu auskömmlichen Preisen wieder der Verpflichtung gerecht, daß Urlaub der Erholung dienen soll. Wenn der Aufenthalt dort nur halb so schön ist wie an der pommerschen Küste, dann gratuliere ich jedem Urlauber im voraus.
25 Horst Detlef Müller // Nov 19, 2008 at 7:59
Ist da nicht nur ein NVA Museum drin ? Ich erinnere mich schwach… war soweit auch ganz interessant als Kind.
Wie ich eben gesehen hab, auch ein KDF Museum…
http://www.tnserver.de/kks/cms/kdf.html
Also die Gegend ist wirklich schön, wen stört schon der Bau an sich ? Wollen mir das die El Arenal Anhänger sagen ?
26 buntspecht // Nov 19, 2008 at 8:27
Wer schon mal z.B. Bibione / Italien mit seinen Hotelklötzen und den über Kilometer mit zweiundzwanzig Schirmreihen besetzten Strand gesehen hat, dem kommt Prora geradezu idyllisch vor.
27 jochen // Nov 19, 2008 at 8:51
@ buntspecht
Oder San Remo. Idyllisch, wie sich die 20 m Strand zwischen Wasser und Schnellstraße oder wahlweise Wasser und Eisenbahnschienen einfügen. Dazu noch alle Plätze dieses herrlichen Fleckchens Erde dauervermietet, sodaß nur ein kräftiges Trinkgeld ein Plätzchen am Rand oder den hinteren Reihen öffnet, geradezu ein Traum! Wer wollte da schon nach Rügen??
28 Blücher // Nov 19, 2008 at 15:45
@Feldi
“gemessen an ihrem Schreibstil)”
Das ist der Unterschied.
Mit wenigen Worten viel zu sagen oder andersrum.Ich muß nicht wie du ganze Toilettenpapierrollen vollkritzeln ,um nach dem hundertsten Schachtelsatz noch immer nichts gesagt zu haben.
Man liest ja selten so was schwülstiges, nichtssagendes wie deine Kommentare.
Da waren mir aber die anderen Exoten deiner Art lieber,da hatte der ein oder andere Kommentar noch Substanz.
Aber in diesem Lande ist eh jeder Scheisshaufen
Kunst,also sei es dir gegönnt,das scheinintellektuelle Erlebnis,hier jeden Baum markieren zu dürfen.
29 Uhu // Nov 19, 2008 at 18:25
“Der frühere KdF-Komplex war in den Jahren 2005 und 2006 an verschiedene Investoren verkauft worden. Gutmenschenproteste dagegen verpufften wirkungslos.”
Hatte vielleicht Rieger angekündigt den Laden zu übernehmen und ein nationales Tagungshotel mit angeschlossener Sauna zu eröffnen?
30 Uhu // Nov 19, 2008 at 18:33
Die Bomben auf Dresden betreffend ist festzuhalten, daß die Demonstranten mit “Israel”-Flaggen diese nicht in Abrede stellen, zu erkennen an deren Spruch: “Bomber-Harris do it again!”. Der Viscount Cherwell / Lindemann ist diesen Demonstranten wohl unbekannt. Die “andere Feldpostnummer” ist aber kein Demonstrant sondern Täter.
http://en.wikipedia.org/wiki/Frederick_Lindemann,_1st_Viscount_Cherwell
Hier steht Frederick Lindemann unter “Peers”:
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_British_Jewish_politicians
31 BdU // Nov 19, 2008 at 22:11
Ich habe heute aus absolut sicherer Quelle die entzückende Nachricht erhalten, daß das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung uns mit einer “Deutsch-Polnischen Jugendherberge” in den Bauten des KdF-Seebades zu beglücken plant. Meine Begeisterung ob dieser neuen BRD-Absurdität war so groß, daß ich mit Mühe und Not den Brechreiz unterdrücken konnte.
BRD – Besatzerstaat – Ich habe dich zum Kotzen satt.
32 Antinase // Nov 19, 2008 at 22:25
Zionisti ite domum!
33 Antinase // Nov 19, 2008 at 22:25
Zionisti ite domum!
34 stephan // Nov 19, 2008 at 22:49
Habe meinen diesjährigen Urlaub auf Rügen verbracht und mehr aus Nostalgie als aus echtem Interesse auch einen Abstecher nach Prora gemacht. Selbst wenn man keine all zu hohen Ansprüche stellt, wäre die Anlage als Hotel eine Zumutung. Das ist ja sozusagen die Mutter aller Bettenburgen.
@judge
Wie kommen Sie dazu Prora und Bauhaus in eine Reihe zu stellen? Bauhaus war ja wohl damals verpönt, beide vertragen sich aber hervorragend in ihrer Häßlichkeit.
35 wolzow // Nov 20, 2008 at 0:01
Wo kann man buchen?
@Carsten: Du Glücklicher……
36 Judge // Nov 20, 2008 at 14:16
@ stephan ,
Prora ( als ein Beispiel ) und Bauhaus bestechen durch ihre Einfachheit und die richtigen Proportionen . Das eint sie , obwohl die Initiatoren dieser beiden ähnlichen Baustile von der Idee her weit auseinander liegen .
Ansonsten sage ich nur , über Geschmack kann man streiten . Über diesen überdimensionalen geschmacklosen Zuckerbäckermist (Hotel) in Dubai wird sich Speer wohl im Grab herumgedreht haben und mir kommt dabei das Kotzen . Gefällt Dir etwa so etwas ?
37 BdU // Nov 20, 2008 at 15:56
@Stephan
Erstens stimmt das nicht, weil in Prora keine Hochhäuser errichtet worden sind die auf weite Sicht die Landschaft verschandeln sondern es wurde eine Bebauungshöhe gewählt, die nur knapp über Baumwipfelhöhe liegt. Wäre die Anlage fertiggestellt worden, hätte man nicht den Eindruck einer Bettenburg gehabt sondern einer eleganten, weitläufigen Anlage.
Zweitens kann man das Projekt nicht auf der Grundlage des heutigen Erscheinungsbildes bewerten, die Anlage ist nie fertiggestellt worden. Wäre das geschehen wäre der Gesamteindruck ein völlig anderer als diese Halbruinen in ungepflegter Umgebung.
Drittens war die Anlage für die normalen Volksgenossen der 30er Jahre geplant und kann nur nach den damaligen Maßstäben bewertet werden. Für eine 6köpfige Familie aus einem berliner Arbeiterviertel zB wäre diese Anlage geradezu ein Traum gewesen. Arbeiter in den USA oder England KONNTEN auch nur von dem träumen, was die NS-Staatsführung dem deutschen Arbeiter errichten wollten. Ein Traum mit Meerblick übrigens.
38 Carsten // Nov 20, 2008 at 18:58
An wolzow – danke geht so :O)
Fährst einfach Urlaub machen nach BINZ – und von dort aus Radtour: Richtung Mukran – am Strand. Rücktour – anner Straße, dann in Wald zum Feuersteinfeld… Viel Spaß –
Reisebüro/ Hotelanlage ITS zum Beispiel…
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