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Loitz / Vorpommern: Wie der Bürgermeister der Stadt Loitz; Johannes Winter (CDU), am Wochenende ein Antifa-Konzert angesagt hatte, auf der u. a. die Rostocker Ska Band “Feine Sahne Fischfilet” auftreten sollte, nachdem kurz zuvor eine Kameradschaft Loitz in der Stadt mit Aufklebern gegen diese Veranstaltung protestiert hatte, kocht mal wieder der mediale Mainstream. Die Veranstaltung hatte aufgrund ihre Verbotes in Loitz nach Greifswald verlegt werden müssen.
Über die Gründe des Loitzer Bürgermeisters heißt es heute im NORDKURIER:
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| Dr. Johannes Winter |
„…Für Winter gaben vor allem Gerüchte, dass die Rechten am Sonnabend drei Busse voll mit ihren Anhängern in Loitz anrollen lassen wollten, den Ausschlag für den Rückzieher der Stadt. Wobei er betonte, eigentlich nur das abendliche Konzert von der Veranstaltungsliste gestrichen zu haben, nicht die Nachmittagspläne. “Die Vorträge hätte ich sogar mit 800 Euro unterstützt, das war es mir wert. Doch die Veranstalter wollten das nur zusammen mit der Disko machen. Und diese Szene wäre aus meiner Sicht nicht mehr beherrschbar gewesen.” Daran habe auch die Einschätzung der Polizei nichts geändert, die ihm die Entscheidung überließ. …“
Und weil es bei Bürgermeistern in Mecklenburg-Vorpommern offenbar derzeit gerade so Mode ist, darf auch ein bisschen angebliche persönliche Bedrohung nicht fehlen:
„…Dass solche Umtriebe im Bereich Loitz existieren, weiß der Bürgermeister. “Ich möchte niemanden an den Pranger stellen. Aber es gibt auch bei uns Jugendliche, meist sozial benachteiligte, die den Rechten nachlaufen.” Dies liege daran, dass sich so mancher nicht mehr aufgehoben fühle in Gesellschaft und Staat, aus diesem Grund eine andere Orientierung suche. Er unterstütze jede Initiative, die dem entgegen trete, versicherte der Rathauschef, verwies jedoch auf zwei für ihn gravierende Gegensätze dabei: “Die Rechten haben unrecht, wenn sie mich bedrohen, das sage ich ganz klar. Aber sie ordnen sich ja ein in das demokratische Spektrum – die NPD ist eine zugelassene Partei – auch wenn sie völlig undemokratische Ziele verfolgen.” Offenbar sind wohl auch in Loitz schon die Lebkuchenmesser geschärft.
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| Zecken-Günni Hoffmann |
So tobt der selbsternannte „Extremismusexperte“ Günther Hoffmann, eigentlich ein arbeitsscheuer Wessi, den in Bayern keiner haben wollte und den es nach der Wende in die östlichen Provinzen gezogen hat, um hier von der Dummheit kommunaler Parlamentarier zu leben, daß es ein „Skandal“ sei und die Loitzer Stadtverwaltung von den Rechtsextremisten eingeknickt sei. Ins gleiche Horn stoßen auch die Extremismusexperten von LOBBI e. V..
In den Medien suggeriert man nun, daß es rechte Gewaltdrohungen gewesen wären, welche die Konzertabsage veranlasst hätten. Eine klare Lüge. So beinhalteten die inkriminierten Aufkleber und Plakate der Kameradschaft Loitz lediglich die, sich auf das Motto der linken Veranstaltung beziehende, Aufschrift:
„Bunt niedlich weltoffen?! – Gewaltbereit, asozial, intolerant! – Wir fordern Schluß mit den linken Hasskonzerten! – KS Loitz wehrt sich!“
Ist das Gewalttätigkeit? Wenn dem so ist, müssten wohl wenigstens 90 Prozent aller Anti-Rechtspropaganda ebenfalls aus Gewaltpropaganda bestehen, wird man darin doch auch nicht müde, zu betonen, daß man sich gegen Rechtsextremismus „wehrt“.
Tatsächlich dürfte es sich in Loitz so verhalten haben, daß man ganz einfach seiner eigenen Hetzpropaganda zum Opfer gefallen ist, indem man am Ende zum Gefangenen der eigenen Lügen geworden ist.
Darüber hinaus ist die Entrüstung auf der Gegenseite nur schwer nachvollziehbar, gehört das Verbot von politisch unliebsamen Musikveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern zum Alltag und es gibt gewiß nicht wenige Zeitgenossen, die in diesem Augenblick feststellen werden, daß es von der Sache her nur solche Zeitgenossen getroffen hat, die für gewöhnlich selber am lautesten schreien, wenn es darum geht, Veranstaltungen politischer Gegner zu verbieten. In diesem Fall gab es halt eben einen Schlag von der Suppe, die man ansonsten den Anderen verabreicht.
Auch sonst zeigt man sich als schlechter Verlierer, so heißt es heute in der OSTSEE-ZEITUNG diesbezüglich:
„…Absagen von Veranstaltungen aus Angst vor rechten Gewalttätern sind keine Einzelfälle im Land. So war im Mai 2008 ein Konzert in Gadebusch nicht genehmigt worden. Einige Tage zuvor hatten dort 15 Neonazis eine Gruppe Jugendlicher angegriffen und teils erheblich verletzt. Zudem war ein für Juni geplantes Festival von der Stadt Parchim untersagt worden. Begründung der Verwaltung: Es hatte zuvor auf Stadtfesten Ausschreitungen durch Rechtsextremisten gegeben.
Neonazis feiern unterdessen in einschlägigen Internetforen die Absage von Loitz als Erfolg. „Solche Vorgänge stärken das Selbstbewusstsein der Rechtsextremisten“, sagt Lobbi-Mitarbeiter Bolick. Rechtsextremismus-Experte Hoffmann befürchtet zudem, „dass gewisse ländliche Regionen von der Demokratie widerstandslos aufgegeben werden“…“
Noch dramatischer hatte man sich auf der linken Internetseite besserscheitern.wordpress.com, wo man u. a. schrieb: „…Stadt und Bullen haben, statt sich dem zu dieser Gelegenheit mehr als manifest werdendem Naziproblem der Region zu stellen, entschieden, dass die öffentliche Ruhe gewahrt und die eigenen Söhne nicht weiter gereizt werden sollen. Nazis hatten im Internet und mit Plakaten begonnen gegen das Konzert der Band Feine Sahne Fischfilet im Schützenhaus Loitz zu mobilisieren. Nun knickte Bürgermeister Johannes Winter (CDU) in Absprache mit der Polizei offenbar ein. Das Verbot einer Veranstaltung, die sich aktiv für Empathie mit und zur Untersützung von Betroffenen von rechter Gewalt im Landkreis Demmin einsetzen will, stellt besonders drastisch heraus, wie es um die demokratischen Tugenden – nicht nur – des Bürgermeisters von Loitz bestellt ist. Das Geschehen sagt mehr als tausend Infoveranstaltungen über Nazistrukturen in MV es je könnten. Es zeigt welche zivilgesellschaftlichen Bedingungen in diesem Bundesland vorherrschen. …“
Schaut man sich freilich die „Demokraten“ vom Schlage eines Rechtsextremismus-Experten wie Günter Hoffmann und seinesgleichen an, fällt es freilich schwer, sich darüber noch zu wundern, sind solche Gestalten doch förmliche Katalysatoren für den beschleunigten Demokratieabbau.
Nicht weniger giftig, die Reaktionen der „Feine-Sahne-Fischfilet-Künstler“ selber:
„…Auch für Burmeyster, der in der Gruppe Trompete spielt, ist die Absage ein Skandal: „Es kann doch nicht sein, dass Neonazis auf diese Weise Einfluss auf die Lokalpolitik nehmen“, sagt der 24-Jährige, der aus der Region Demmin stammt und derzeit in Rostock u. a. Politikwissenschaft studiert.
Band-Mitglied Burmeyster betont, dass man in der Region Demmin trotz der Absage weiterhin Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus planen werde. „Wir lassen uns doch nicht einschüchtern.“…“
In der Selbstdarstellung der Gruppe heißt es:
“Feine Sahne Fischfilet” ist eine antifaschistische Ska-Punk-Band aus Mecklenburg-Vorpommern, die nun seit mehr als 3 Jahren im gesamten Land die Leute zum Tanzen bringt. Mit ihren eingängigen, oft gesellschafts- und sozialkritischen Texten versuchen sie, auf Missstände in der Gesellschaft und im Denken der Menschen aufmerksam zu machen. So werden Themen aufgegriffen, die im Land scheinbar gerne übersehen oder runtergespielt werden. Darunter fallen u.a. Rassismus, Faschismus und Justizwillkür. Doch auch sentimentale Lieder können tanzbar erklingen, wenn es um die allgemeinen Themen des Lebens geht. Neben den politischen Statements soll jedoch auch der Spaß auf und vor der Bühne nicht zu kurz kommen. So dürfen sich die Pfeffi-Liebhaber bei den Konzerten auf den schönsten Tag ihres Lebens freuen und nass geschwitzte Leiber werden mit einer Bierdusche abgekühlt. Einige nennen es asozial, andere Party und Punkrock. Am besten: einfach rumkommen und Spaß haben!
Nun bei so einer nett angebotenen Auswahl, entscheiden wir uns natürlich für den Ausdruck „asozial“. An dieser Stelle sollte man vielleicht noch sagen, daß man in Loitz die Absage an die „Künstler“ von „Fette Sahne Fischfilet“ nicht allein nur als Erfolg gegenüber linke Extremisten von außerhalb sieht, sondern auch als Sieg des guten Geschmacks in kulturellem Sinne. Und Loitz ist nicht nur Rathaus und Stadtrat.
Sieh auch
Ostsee-Zeitung 13.01.09







12 responses so far ↓
1 SKASKAKSA // Jan 13, 2009 at 13:32
Mal was vorweg, sind es nicht immer die Linken und sog. Trojanskins die sich mit Wortlauten wie Oi/Punk/Ska(!) sei eine UNPOLTISCHE Srömung entgegen der von den bitterbösen Boneheads rechts manipulierten Skinrockszene???
Naja wenigstens ist unser schönes Loitz diesem unvergesslischen Erlebnisses der abatigen Art entgangen…. Bravo Herr Bürgermeister so etwas ist Zivilcourage!
Vieleicht sollte das nächste Konzi der Zotteligen Froinde in einer örtlichen Feuerwehr wache stattfinden, die Wasserschläuche stehen ja bereit….
2 Rollmops // Jan 13, 2009 at 13:47
Es gibt die vielfältigsten Möglichkeiten, diese Antifa-Zecken zu ärgern, den Anschauungsunterricht liefern sie selbst. Die Frage ist nur, was es bringt. Stören uns die Aktionen der Antifa denn wirklich? Nein, sie haben sogar Solidarisierungseffekte.
Auf die Niederträchtigkeiten der Bolschewisten mit Niederträchtigkeit zu reagieren, wäre verfehlt. Schließlich sind wir besser als sie.
Im vorliegenden Fall gibt es allerdings nichts zu beanstanden. Die Kiddies der Anti-Rechts-Paranoia sind Opfer der eigenen Hyperhysterie geworden. Der Massenwahn frißt seine Kinder.
Feine Sahne Fischfilet zu Heringspaste!
3 wolzow // Jan 13, 2009 at 14:56
Igitt ist die Zecke Hoffmann hässlich, der passt als Statist in eine Lindenstrassenserie.
Ein typisches Exemplar linker weichgespülter Flachzangen aus dem Umfeld der judäischen Befreiungsfront gegen Rechts.
Komischerweise sehen alle Zecken so aus wie der Hofmann, ich habe noch nie einen gesehen der auch nur den Anschein einer männlichen Kindheitsentwicklung hinter sich hat, ich glaube die wahren Männer und Frauen sind auf unserer Seite. Wenn sich die brd-Behörde auf solche Pfeifen stützen muss, dann kann man ja getrost ein Bierchen öffnen und eine Lunikoffscheibe in den ZehDähBläer stecken.
Den Hoffmann müsste man aus ästhetischen und umweltschutztechnischen Gründen fachgerecht riesäigeln.
4 höhö // Jan 13, 2009 at 14:59
Übrigens:
die Konzertabsage hat eher dazu geführt, dass noch mehr Leute das Konzert besucht haben.
Danke dafür.
5 markus // Jan 13, 2009 at 16:15
@ wolzow:
“Komischerweise sehen alle Zecken so aus”?
http://deu.anarchopedia.org/Jeff_Monson
6 wolzow // Jan 13, 2009 at 16:44
@markus // Jan 13, 2009 at 16:15 :
Ausnahmen bestätigen die Regel und mit anabolen Steroiden aufgepumpte Kleingeister aus den VSA interessieren nicht. Wenn die Amis zu blöde sind dieses anabole Wunder aus dem Weg zu räumen, dann ist das deren Sache.
Genauso gut könnte man Valuev ins Feld führen und Wrestling? Naja, schauspielern kann jeder halbwegs begabte Mensch.
Hilft Euch dieser Monson denn auch? Nein, der bleibt lieber in den VSA, weniger Widerstand von rechts.
5min und der Typ bekommt einen Herzanfall, weil ein “kleiner Nazi” schnell um ihn herumspringt.
7 wolzow // Jan 13, 2009 at 16:49
@markus: Ich sehe garade der macht Grappling, na dann ist er doch tatsächlich ein “Kriecher” vor dem Herren……(kann der auch aufrecht kämpfen?)
8 griesgram // Jan 13, 2009 at 17:51
“und derzeit in Rostock u. a. Politikwissenschaft studiert.”
Das paßt mal wieder wiedie Faust aufs Auge!
9 Anabolikazeckenklatscher // Jan 13, 2009 at 18:23
Das schöne ist das dieser kleine Wurm gegen den Übermenschen HULK HOGAN(!) nicht gewachsen ist!!
Jetzt mal im Ernst wer Langeweile hat kann auf dieser tollen Seite Einträge löschen und mit phantasievolleren Texten “verschönern”… mal sehen wer zu letzt lacht ihr Lumpen.
10 Freibeuter // Jan 13, 2009 at 19:28
Das da oben aufm Bild ist garnicht der Hoffmensch, sondern die NACHGEBURT. Das Kind hat die Mutter vor Schreck fallen lassen…
@wolzow :
Köstlich, Ihre Kommentare. Muß erst mal die Tastatur trocknen gehen….bis später….
11 Heinz aus Bremervörde // Jan 14, 2009 at 14:55
Nun, die Sache ist in der Geschichte wiederholbar. Die Obrigkeit beschließt, das Volk ist nicht einverstanden. Der Teekessel wird heiß. Die Obrigkeit beschließt weiter.. der Kessel fängt an zu kochen. Bevor der Kessel platzt wird unter das unmündige Volk Zuckerchen (Wahlgeschenke) verteilt. Der Kessel kocht.
Wenn die Obrigkeit nicht mehr die Meinung des Volkes vertritt, muß sie sich nicht über anders- denkende wundern. Das gilt sowohl für rechts und links.
12 thorben // Jan 14, 2009 at 16:28
Haha 3 Busse das ich nicht lache an dem Abend hätte Mensch warscheinlich nicht eine einzige Nase gesehe, wie es in Greifswald der Fall war und wenn Greifswald war schon schön Loitz mit Nasen klatschen noch schöner!
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