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Pro Asyl und die Toten Hosen

December 18th, 2003 · Post your comment (No Comments)

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In schlechte Gesellschaft haben sich Politiker aller etablierter Parteien begeben und dazu hat sich ein prominenter Funktionär aus dem Unternehmerlager gesellt: Hans Olaf Henkel. Der Flüchtlingsverein „Pro Ayl“ hat einen Aufruf mit der Bezeichnung „Wer lange hier lebt, muß bleiben dürfen“ veröffentlicht. Ausgerechnet der linksextremen Denunziationspostille „Blick nach Rechts“ wurde dieser Aufruf mitsamt Spendenbettelei beigelegt.

Wörtlich heißt es in dem Aufruf: „Deshalb fordert Pro Asyl zusammen mit Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Menschrechtsorganisationen und Flüchtlingsinitiativen ein großzügiges Bleiberecht für diese Menschen. Nun erhalten wir immer mehr prominente Unterstützung von bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Sport und Wirtschaft. Es macht keinen Sinn, über Zuwanderungskonzepte nachzudenken und gleichzeitig zum Teil hervorragend integrierte und ausgebildete Menschen aus unserem Land zu entfernen.“

Immerhin erfahren wir in dem Aufruf, daß es in Deutschland mehr als 150.000 Menschen gibt, deren Asylantrag abgelaufen ist und die eigentlich abgeschoben werden müssen. Sie werden schon seit Jahren geduldet, weil ihnen angeblich in ihren Heimatländern Ungemach droht.

Bedenkt man die Kosten, die bereits bis zur ablehnenden Gerichtsentscheidung entstanden sind und rechnet nach, was den deutschen Steuerzahlern die mehr als 150.000 Asylanten jährlich kosten, dann muß man nicht mehr fragen, warum sämtliche staatlichen Kassen leer sind. Dem Mißbrauch des deutschen Asylrechtes wird Tür und Tor geöffnet, wenn sich die Forderung der „Prominenten“ durchsetzt. Es ist schon schlimm genug, daß abgelehnte Asylanten jahrelang hier bleiben dürfen. Schlimmer noch ist es, wenn auf die Abschiebung gänzlich verzichtet wird. Wozu gibt es dann noch Anerkennungsverfahren bei Verwaltungsgerichten ?

Pro Asyl spricht von einer steigenden Zahl von prominenten Unterstützern des Asylmißbrauchsaufrufes. Das mag sogar stimmen. Es gibt aber auch eine steigende Zahl von Deutschen, die genau das nicht wollen und die die abgelehnten Asylanten lieber in ihren Heimatländern sehen wollen als in Deutschland. Die Kluft zwischen dem Volk und den Etablierten könnte größer nicht sein. Aber was interessiert „die da oben“ schon, was „die da unten“ wollen ? Mehrheiten ? Uninteressant ! Die werden einfach moralisch desavouiert oder kriminalisiert.

Daß sich der Herr Henkel von der Großindustrie dem links gewirkten Asylmißbrauchsverein zur Verfügung stellt, wundert nicht. Gerade diese Kreise haben in der Vergangenheit immer auf eine massive Zuwanderung von Ausländern gesetzt. Der Grund: billige Arbeitskräfte im Land zu haben damit die Deutschen klein gehalten werden können.

Die Liste der prominenten Unterstützer ist tatsächlich ein Querschnitt durch unsere gegenwärtige Führungsriege, nicht nur in der Politik und es sind Leute aus allen Parteien zu finden. Heiner Geißler, Angelika Beer, Cem Özdemir, Edzard Reuter, Hans Olaf Henkel, Christian Schwarz Schilling, Walter Jens, Monika Wulf-Mathies, Burkhardt Hirsch, Peter Härtling, Norbert Blüm und viele andere mehr. Nicht fehlen darf natürlich die schon etwas angejahrte Rockgruppe „die Toten Hosen“. Wenn das kein gutes Omen für diesen Aufruf ist.

Frank Schwerdt

Quelle: www.NPD.de



Tags: Allgemeines

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