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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


FKA: Raucher können aufatmen, bald gibt es auch für sie ein Feindbild (07.07.07)

July 7th, 2007 · Post your comment (10 Comments)

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So sehr die Nichtraucherkampagnen ihre Berechtigung haben mögen, nun wird eine wesentlich größere, gesundheitsgefährdende Gruppe sowohl beim Namen genannt, als auch damit den Rauchern endlich ein eigenes Feindbild in die Hand gegeben. Halleluja!

Der Anfang ist gemacht. Jetzt soll es der weitaus größeren Gruppe – zu der allerdings auch viele Raucher gehören – an die Wäsche gehen: Den Stinkern. Also Leute, die andere Leute mit ihren penetranten Parfüms auf den Senkel, das Gemüt und die Gesundheit gehen.

So wie die Tabakindustrie durch Beimengung dubiosester Mischungen die Schadstoffe des Zigarettenqualms verursachen, ist es ähnlich in der Parfümindustrie gelagert. Der Werbeslogan eines Herstellers „Die Brise, die Ihr Leben verändert“, könnte, aufgrund der Zusammensetzungen der meisten Duftbomben, schlicht als Zynismus gewertet werden, zumindest jedoch enthält er erheblich mehr Wahrheit, als Manchen lieb ist. Nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen müssten Parfümflaschen die gleichen Warnhinweise aufweisen wie Zigarettenschachteln. Was natürlich von der Parfümlobby vehement geleugnet und bekämpft wird.

Um bei diesem Slogan, der werbetechnisch natürlich eine positive „Botschaft“ senden will, zu bleiben, ist es durchaus richtig, daß eine mit Chemikalien kontaminierte Umwelt das Leben nicht nur des Konsumenten, sondern auch seines Umfelds überaus stark beeinflussen kann. Viele Menschen haben schon die leidvolle Erfahrung gemacht, dass Parfüm ihr Leben in negativer Weise verändert, weil es ihren Körper nachhaltig schädigt.

„Journalismus – Nachrichten von heute“ berichtet über den Fall von Susan McBride aus Detroit, USA, „die in den Massenmedien nun als Allergikerin verhöhnt wird, die sich angeblich nicht an den Duftwahn ihrer neuen Kollegin gewöhnen will, weil es ihr stinkt.“

Da es sich bei Parfüms um Lösemittelgemische, deren Substanzen im einzelnen schon kaum als harmlos bezeichnet werden können, „die jedoch in Kombination untereinander extrem gefährlich sein und regelrechte Rauschzustände verursachen können. … Einerseits kritisieren einige Journalisten Moskauer Straßenkinder, die Lösemittel von Klebstoffen inhalieren und sich damit Vollräusche besorgen, anderseits stellen sie sich hinter die Parfümlobby und verhöhnen leider zu oft Menschen, die unter den toxischen Duftbomben leiden und krank werden.“

Die Waffen der Lobby ist das Lächerlichmachen der Gegner. So auch im Falle Susan McBride. Auch wenn die Medien darüber herziehen, daß sie seit ihrer Kindheit bei bestimmten Chemikalien in Parfüms, Cremes und Reinigungsmitteln durch Einatmen an Migräne, Brechreiz, Husten und Brustschmerzen leide, wird hier wieder nur die halbe Wahrheit, und das auch noch verharmlosend gemeldet. „Parfüme machen nicht nur süchtig, sie greifen ins Hormonsystem des Körpers ein und leiten degenerative Vorgänge in den Organen ein, besonders im Gehirn.“

Susan McBride hat Klage eingereicht und will vor Gericht ein allgemeines Verbot von Parfüms in Büros durchsetzen. Dies bestätigte das Bundesgericht von Detroit heute.

Gehässige Raucher könnten nun vermelden, daß sie die gehirndegenerative Wirkung von Parfüm bei einigen Nichtrauchern sehr wohl schon festgestellt haben, und da erfahrungsgemäß die EU freudig derartige Kampagnen, die den „Volkszorn“ anheizen können, aus den USA aufnimmt und auch hier umsetzt, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis hier die ersten parfümfreien Arbeitsplätze und vor allem Restaurants von rachsüchtigen Rauchern gefordert werden. …

Siehe auch
Kochmesser



Tags: Allgemeines

10 responses so far ↓

  • 1 Elisa // Jul 7, 2007 at 2:17

    Chemische Parfums sind nicht nur einfach ekelhaft, sie übertünchen auch den Eigengeruch einer Person und irritieren damit die Instinkte der “Mitmenschen” (ob man jemand riechen kann oder nicht, eine Fähigkeit, die besonders Frauen beibehalten haben).

    Ein aufdringliches Aftershave friert nicht nur sämtliche Sinne ein, sondern es verrät auch (positiverweise) was über das “Niveau” oder die Selbsteinschätzung und Herkunft des Trägers, was besonders bei Kanaken deutlich wird.

    Nachdem die noch dunkleren Müssigänger aus dem tiefen Süden angeblich einen Eigen”geruch” haben, wäre es sinnvoll, denen Parfums zu verbieten, um die einheimischen Weiber wieder in die Realität zurückzurufen….

  • 2 Götz von B // Jul 7, 2007 at 9:04

    Besonders hart ist in der Gestankhinsicht das Erdgeschoss vom Karstadt (zumindest hier in Dresden): tausende Weiber (und Schwuchteln) probieren täglich die “feinsten” und “edelsten” Düfte aus, die Leute die dort arbeiten müssen haben sicher alle nen Hirntumor.

    Aber auch so ist und war es schon immer penetrant, wenn die Leute sich so durchs Chemiebad ziehen, dass man in der Stadt beim vorbeigehen Brechreiz kriegt und es 10 Meter entfernt immernoch riecht.

    Übrigens: die Haut ist das Sinnesorgan mit der größten Oberfläche, die auch noch ungeschützt dem ausgeliefert ist, was wir ihr antun. Giftig sind in dieser Hinsicht leider nicht nur die Toilettenwässerchen, sondern auch die ganz normalen Hygieneprodukte. Faustregel: je weniger Inhaltsstoffe, umso besser.

  • 3 Oliver Hentrich // Jul 7, 2007 at 10:25

    volle Zustimmung Elisa. Mich ekelt wenn ich sehe wie unsere deutsche Frauen mit den parfümstinkenden Kanakern ins Bett steigen und begattet werden und dann Mischlinge in die Welt setzen. Und den abartigen Schwulen sollte Parfüm auch verboten werden. (Wenn man sie genauso wie die Kanaker noch nicht anders entsorgen kann) Duschen und ein dezentes Deo reicht doch.

  • 4 Aus Berlin // Jul 7, 2007 at 11:03

    Wobei dann in Berlin der Einkauf zum Höllentripp wird. Nicht das er es nicht schon ist, weil man immer mit 100% Sicherheit ungesehen am Gestank hinter einem erkennt, ob Türkenmami, Neger oder Albaner rumgurken…

    Da atme ich lieber künstliche Duftstoffe ein und lauf nicht gleich grün an.
    Aber wehe man spricht offen aus, das gewisse Menschen “seltsam” riechen. Das regt mich viel mehr auf, als nutzlose Diskussionen über Parfüms…

    Parfüm ist übrigens nicht gleich Parfüm. Chemisch ist billig und für die Masse. Aber es gibt immernoch vereinzelt die klassichen Parfüms zu kaufen. Besonders in kleinen noblen englischen Läden für den Rasierbedarf, findet man noch Klassiker für Mann als auch für die Frau. Man zahlt dann aber auch dementsprechend den seltenen Rohstoffpreis. Das Etikett der Inhaltsstoffe ist dann aber auch sehr kurz und übersichtlich.

  • 5 Der Gilb // Jul 7, 2007 at 11:52

    Manmanman, daß hier aber auch bei Diskussionen um Parfüm gleich ein Rundumschlag gegen alle möglichen Minderheiten gemacht werden muss. Wenn hier irgendjemand angeklagt werden muss dann die Kosmetikindustrie, die diverseste Inhaltsstoffe in ihre Artikeln mischt, die dann Allergien auslösen. Eine der am meisten davon betroffenen Berufsgruppen sind nicht umsonst Friseure , weil diese ja den ganzen Tag von kosmetischen Giftstoffen umgeben sind.
    Wie der Benutzer “Aus Berlin” aber richtig erkannt hat, gibt es auch durchaus nicht gesundheitsschädliche Düfte, die überdies aber sogar oft garnicht viel teuer sein müssen, denn Gaultier und Boss sind ebensolche Chemiebomben wie die Klosteine bei Aldi und kosten dabei genauso viel wie die erwähnten Wässerchen aus Rasierbedarfläden.
    Abschließend muss man aber sagen, daß der Duftwahn ebenso wie das Rauchen ein Kind der sinnentleerten Moderne ist, und hoffentlich dereinst mit ihr verschwinden wird.

  • 6 antiblabla // Jul 7, 2007 at 17:30

    Wie war das noch einmal mit dem Parfum?:

    ………….Diese Atheisten”

    “Bei diesen Deutschen gab es keine Toiletten.(…). In den Wohnungen waren keine Toiletten, als wir hierher kamen. Man musste vom fünften Stock bis in den letzten hinab, dort war aus vier oder fünf Brettern eine Toilette gezimmert, für die gesamte Familie. Sie verrichtete ihre Notdurft auf einem Eimer.”

    Und weiter spricht der Hodscha: “Diese Deutschen, diese Atheisten, rasieren sich nicht unter den Armen. Ihr Schweiß verbreitet einen üblen Geruch und sie stinken. Sie benutzen daher Parfum und haben deshalb eine ganze Parfumindustrie aufgebaut.”………………

    http://www.buergerbewegungen.de/041109frontal.htm

  • 7 BMCM // Jul 8, 2007 at 15:44

    @ Elisa

    ich vermute mal, dass Du eine Deutsche bist.
    Damit zählst auch DU zu den “einheimischen Weibern”….

    “..ob man jemand riechen kann oder nicht, eine Fähigkeit, die besonders Frauen beibehalten haben” : Wenn Frauen, Deiner Ansicht nach, diese Fähigkeit beibehalten haben, dann widersprichst Du Dir selbst. Glaubst Du wirklich, Frauen sind so dumm und fallen auf ein Parfüm herein? Ist dir das schon einmal passiert? Ist doch schön, wenn man gleich riechen kann, mit wem man es zu tun hat, dann kann man ja gleich auf Abstand gehen.

    Ansonsten ist es eine Frage der persönlichen Körperhygiene. Im Mittelalter versuchten die Adligen, mit übermäßigem Gebrauch von teuren Riechwässerchen mangelnde Körperhygiene zu übertünchen. Wasser und eine gute Seife, regelmäßig angewendet, wirken da Wunder, das hat sich bis heute nicht geändert.

    Nebenbei bemerkt: die Dosis macht es. Ein gutes Parfüm, sparsam gebraucht, verfehlt selten seine Wirkung beim anderen Geschlecht. Man muss ja nicht gleich wie eine Parfümerie duften. Ist halt eine Frage des persönlichen Stils. Dann hat man auch keine Probleme mit Allergien.

    Wieso, laut Autor des Artikels, gerade Raucher etwas gegen Stinker haben sollen, ist mir allerdings schleierhaft. Meiner Erfahrung nach gibt es mehr Leute, die wegen fehlender Körperhygiene stinken als wegen exzessivem Parfümmissbrauchs. Raucher wiederum haben meistens durchs Rauchen recht abgestumpfte Geruchssinne und riechen selbst mehr oder weniger stark nach Rauch. So hängt der Qualm noch lange in den Klamotten und anstatt einen Raucher zu küssen kann ich auch gleich mit dem Aschenbecher knutschen.

  • 8 Anonymous // Jul 8, 2007 at 18:33

    Groß- und Kleinschreibung beachten, oder Klappe halten! -Der Hausmeister

  • 9 griesgram // Jul 9, 2007 at 19:11

    “Wenn man sie genauso wie die Kanaker noch nicht anders entsorgen kann) Duschen und ein dezentes Deo reicht doch.”

    Eben , zum Duschen schicken und gut! Das Deo duftet dezent nach Bittermandel.

  • 10 Olly Hentrich // Jul 18, 2007 at 16:05

    Die mit meinem Namen geschriebenen Kommentare stammen nicht aus meiner Feder!

    Mfg

    Olly Hentrich

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