Demo-Parole:
“Wer hat uns verraten?
Nationaldemokraten!”
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| Autonome Nationalisten und NPD-Mitglieder am 1. Mai vereint in Hamburg! |
Was war denn dort los? Samstag auf der nationalen Demonstration skandierten die rund 60 Teilnehmer die Parole „Wer hat uns verraten? National-
demokraten!“. Einem Spruch, in dem an Stelle der ‚Nationaldemokraten’, eigentlich ‚Sozialdemokraten’ gehört.
Kann man es ihnen verdenken? An der Demonstration haben vorrangig Vertreter des nationalen „schwarzen Blocks“ teilgenommen. Veranstalter war Christian Worch, der auf Altermedia-Anfrage mitteilte: „Ich hörte diese Sprechchöre. War zwar nicht meine Idee, aber ich habe auch keine Anstalten gemacht, sie zu unterbinden. Antifa-Fahnen wären ein Diskussionspunkt für mich gewesen, weil ich das nicht mehr witzig finde, aber diese Sprechchöre kann man den Leuten nicht wirklich verdenken. Halt ‘ne Reaktion auf das, was die NPD bzw. Udo Voigt beim Bundesparteitag von sich gegeben hat.“
NPD-Chef Voigt hatte auf dem Bundesparteitag im Mai erneut die Distanzierung zum schwarzen Block bekräftigt. In erster Linie um den anwesenden Medienvertretern zu gefallen, weil einige Journalisten am Rande der nationalen Mai-Demo in Hamburg, Opfer kleinerer Auseinandersetzungen wurden. Besser wäre, Udo Voigt hätte darüber geschwiegen und sich stattdessen den wirklich ernsten Themen gewidmet. Das umso mehr wenn man bedenkt, dass er Vertretern der Autonomen Nationalisten im vergangenen September anlässlich des Wahlkampfauftaktes in Niedersachsen noch Zugeständnisse gemacht hat, demnach auch in Zukunft eine gemeinsame Zusammenarbeit möglich sein soll.
Ein Parteichef dessen Wort scheinbar nichts wert ist, darf sich dann natürlich nicht wundern, wenn es in Zukunft vielleicht zunehmend nationale Demonstrationen mit solchen Skandierungen gibt, auch wenn das einigen nicht gefallen wird. Wobei man auch immer nicht vergessen sollte, und das geht gerade in Richtung „schwarzer Block“, dass die überwiegende Zahl an Parteimitgliedern und auch Funktionären keineswegs die Haltung ihrer Führung in dieser Frage teilt.





113 responses so far ↓
1 Marlon N-O // Jul 7, 2008 at 13:31
Hier sollte vielleicht noch eingefügt werden, dass es eine kleine Splittergruppe innerhalb der autonomen Bewegung ist, die sich als “Nationalbolschewisten” betrachtet! Afa- Fahnen werden grundsätzlich abgelehnt…ebenso wie jede Zusammenarbeit mit solchen Kreaturen!
2 Torres // Jul 7, 2008 at 13:47
Na ja, immer Objektiv bleiben.
Zitat “Vorrangig Vertreter des nationalen „schwarzen Blocks“.
Es waren lediglich ein paar versprengte Leutchen des schwarzen Blockes aus Norddeutschland anwesend.
Ich bitte dies nicht zu verallgemeinern. Bei den Vertretern des Blockes war die Mehrzahl wohl in Gladbeck.
60 Personen waren dort anwesend. 50 davon spielen im restlichen NW keine Rolle.
Also drauf geschissen was die rufen.
Ich bin kein Freund der NPD, nur sehe ich die Teilnehmer der OL Demo nicht als Sprachrohr des NW´s. Ich möchte auch noch einmal an die AN-Soltau Geschichte erinnern und diese Schreihälse meinen nun in Oldenburg das Wort verrat in den Mund zu nehmen?
Gut das ich nicht in Oldenburg war um gegen die NPD zu Demonstrieren.
Gladbeck hat gezeigt das es wichtigeres gibt, als wie die Leutchen und Selbstdarsteller der Oldenburg Demo.
3 Amadeus // Jul 7, 2008 at 13:54
@Marlon & Torres
Immerhin war Christian Worch Veranstalter. Das sollte man bei der Betrachtung nicht außen vor lassen
4 Worch // Jul 7, 2008 at 14:18
@ Torres:
Sag mal, warum benutzt du eigentlich den Namen eines Mannes, der im Finalspiel der Europameisterschaft das einzige Tor geschossen und damit Spanien zum Europameister gemacht und Deutschland zum Vizemeister degradiert hat? Hat das einen bestimmten Hintergrund? Möchtest du uns damit wissen lassen, daß du ein Fan der spanischen Mannschaft bist? Oder möchtest du damit all die ärgern, die nur “Fußball-Patrioten” sind und keine echten Patrioten, geschweige denn Nationalisten oder gar Nationalsozialisten? Oder möchtest du damit eine Art U-Boot-Eigenschaft andeuten? – Wenn Du Spanien-Fan bist, dann kannst du vielleicht auch ein paar Worte Latein (ist ja immerhin eine sehr ähnliche Sprache) und kennst “Nomen es omen”, zu deutsch: “Der Name ist von Vorbedeutung”.
Christian Worch
5 jochen // Jul 7, 2008 at 14:41
Infantiles Gequatsche.
6 Descubra // Jul 7, 2008 at 14:44
Worch’s Verhalten war absolut korrekt.
7 oliver hürten // Jul 7, 2008 at 14:46
@Worch
Sehr geehrter Herr Worch,warum gehen Sie nicht auf das ein was “Torres” gesagt hat?
Gefallen ihnen etwa seine Äusserungen nicht und möchten Sie daher lieber die Aufmerksamkeit auf seinen Namen lenken?
8 raikkkonen // Jul 7, 2008 at 15:01
Naja Amadeus, Christian war nicht Veranstalter, die lokalen Kräfte vor Ort haben es sich nicht zugetraut, eine Demonstration alleine auf die Beine zu stellen. Probleme wie Versammlungsleitung, Technik und die Gespräche mit den Grünweißen waren von den Kräften aus Oldenburg und Umgebung nicht zu leisten. (Mobilisierung und Inhalt übrigens auch nicht…) Da haben sie halt Christian gefragt, ob er helfen kann.
Er war da eher “Entwicklungshelfer” als Veranstaltungsleiter.
Und wenn man weiß, wer jahrelang (Jahrzentelang??) in Oldenburg gewohnt hat und ein Führungsrolle beanspruchte, da kann man’s den freien Kräften Oldenburg (Netzseite: http://logr.org/fkoldenburg – Motto: “Im Krieg gegen ein Scheiß System!”) auch gar nicht mehr soooo übel nehmen mit ihrem Anti NPD gerufe. Das war nämlich Ulrich Eigenfeld.
9 Kategorie C Rhein-Main/Freie Kräfte Wiesbaden // Jul 7, 2008 at 15:03
Anmerkung zu Worch´s Beitrag:
Es war gut,dass sich die Deutschen zu unserem Land bekannt haben aber weniger dass sie sich als ´´Fußball-Patrioten´´ gezeigt haben.
Als und ständig dieser scheiß Fußball-Patriotismus.
Wenn man sich jetzt die Autos anschaut und die Straßen,scheint es als ob es die EM gar nicht gegeben hat.
Alle Fähnchen sind wieder verschwunden und jeder will sich anscheinend nur mit der Deutschen Fußball´´nationalmannschaft´´(sind Polen drin sowie Uh-uh Asamoah) solidarisieren bezw.seine Positive Haltung zeigen aber weniger zu unserem Land und unserer Kultur.
Für Deutschland!
2012 gehts nach Polen den Laden aufräumen!
HA HO HE KATEGORIE C!
10 NPD-Freund // Jul 7, 2008 at 15:08
Nun ja wer solche Parolen auf seinen Demos duldet der ist selbstschuld wenn er sich ins aus schießt.
Man muss ja nix verbieten aber ein “Muss das sein,würde ja schon ausreichen!” aber ich verstehe Christian er denkt sich: So dumm die Kinder auch sind…..Sie folgen mir !
11 Marlon N-O // Jul 7, 2008 at 15:11
@Amadeus:
Falsch! C.Worch war Anmelder und Versammlungsleiter! Veranstalter selbst die “Freien Kräfte-Oldenburg”!
12 Nationalist-hb // Jul 7, 2008 at 15:30
Bei diesen Antifafahnen schwenkenden Pseudoaktivisten handelt es sich um dieselben die sich noch vor kurzem mit der Querfront brüsteten und für diese warben!
Wer aus dem Nordwesten Niedersachsens stammt, wie ich, der erinnert sich sicherlich nur allzugut an die “Autonomen Nationalisten Nordwest” die sich sogar mit Antifatzken trafen und diesen Informationen gaben nur um eine vermeindliche Querfront zu initiieren! Dieselben Querdenker sind auch heute unterwegs, zwar wurden die Nestbeschmutzer aus Soltau aus allen Strukturen geworfen, aber ich beobachte durchaus mit Sorge das andere, die noch vor wenigen Monaten eng mit den Soltauern zusammenarbeiteten und das auch heute noch gerne tun in nationalen Strukturen gerngesehen und eingebunden sind!
Damit meine ich z.B. auch die Gröhler der Oldenburger Demonstration, ich denke die betreffenden Delmenhorster Personen dürften sich angesprochen fühlen – auch die mitwirkenden Hannoveraner sollten wissen was es heißt zu spalten! Was Nationalismus heißt – und damit verbunden Nationaler Befreiungskampf wird zwar gerne hochgeredet, aber dafür stehen tun sie schonmal garnicht, insbesondere die “neuen” Delmenhorster “Kameraden” sollten sich hierbei mal einige Scheiben von älteren aus anderen Regionen abschneiden!
Mir wurde fast übel als ich sah was mir per Mail zugespielt wurde – als Reaktion auf ein Antifantenouting wird da mal eben jegliche Nationale Politik verleumdet und auch der “Autonome Nationalismus” der in den Kinderschränken der Pseudorevoluzzer aus den reichen Familien entstammt scheint plötzlich nur noch eine Nebenbeschäftigung – für die eigene Meinung stehen gilt da nicht mehr! Nurnoch die eigene Haut!
Wir sollten uns in Zukunft genau überlegen mit wem wir zusammenarbeiten, genau genommen sind mir die seit Jahren aktiven Kameraden der ach so verhassten Nationaldemokraten lieber als jene seit 2 Monaten auf Nationalmachende Kindergartenbande aus dem Nordwesten!
In dem Sinne, Spaltung ja! Aber nicht von der NPD!
Viele Grüße
Der Freidenker
13 Journalistenkicker // Jul 7, 2008 at 15:32
Wie wäre es mal wenn ihr Helden euch um das eigentliche Thema kümmert?
Ich höre nur noch Antifa, soziale Nationalisten, schwarzer Block, verstrittene Kameraden, …
So langsam kann man das alles nicht mehr ernst nehmen…
14 Teufelsbrut88 // Jul 7, 2008 at 16:11
Mal was zur Ergänzung:
Es gab noch weitere “parteifendlichen” Parolen
1.NPD was is das schon, jeder zweite ein Spion
2.Gegen Partei und Reaktion, unser Kampf ist Frei und Autonom
Und nun zu “Torres”
Wie kommst du zu diesem Entschluß, das die Teilnehmer der Oldenburg-DEmo Selbstdarsteller sind?
Würde mich mal interessieren.
15 Worch // Jul 7, 2008 at 16:59
@ oliver hürthen:
Warum soll ich auf die Inhalte des Nutzers Torres eingehen? Er äußert eine Meinung und eine Wertung. Seine Meinung ist ihm unbenommen. Seine Wertung könnte man diskutieren, muß sie aber nicht diskutieren. Autonome Nationalisten zeichnen sich unter anderem dadurch aus, daß sie nicht alle die gleichen Ansichten haben. Sonst wären sie nicht autonom. Wie die AN’s aus dem Ruhrgebiet über die NPD denken (vor allem nach dem letzten Bundesparteitag!), weiß ich. Aber da sich von denen bisher keiner öffentlich geäußert hat, brauche ich ja nicht jedem auf die Nase zu binden, was ich darüber weiß, oder?
Deshalb interessiert mich am Beitrag des Nutzers Torres eigentlich nur, ob er uns irgendwann mal die Gründe für seine Namenswahl verrät oder nicht.
Grüße
Christian Worch
16 Förster // Jul 7, 2008 at 17:00
Die ANs haben doch Recht, die Mehrheit der Funktionäre zumindest hat sie verraten. An der Basis sieht es da anders aus aber leider kann die sich nicht durchsetzen und Leute die gegen den etablierten Klüngel Stellung beziehen und kandieren versucht man im Netz durch falsche Beschuldigungen zu diskreditieren.
17 Worch // Jul 7, 2008 at 17:08
@ NPD-Freund:
Wer Reden hält wie die von Udo Voigt auf dem Parteitag Ende Mai dieses Jahres, darf sich nicht wundern, wenn alte Parolen aus der Mottenkiste gekramt werden. (Haben wir in den späten 70-ern und in den 80-ern auch oftmals intern wie öffentlich gesagt. Damals hieß es bei uns: “Wer hat uns verraten? – Nationaldemokraten! – Wer schaut zu? – Frey’s DVU!”) Dann hat sich die NPD ab Anfang der 90-er stückchenweise gewandelt bis hin zur Aufhebung ihrer Unvereinbarkeitsbeschlüsse (1996, glaube ich), und wir haben damit aufgehört. Jetzt fängt die NPD wiederum an, sich stückchenweise zu wandeln. In die andere Richtung. Ich sehe so was dank meiner über 30 Jahre politischen Erfahrung nicht dogmatisch eng. Aber von Jungs und Mädels, die noch nicht mal 30 Jahre auf dieser Welt sind, kann ich nicht unbedingt erwarten, daß sie solche Dinge ein wenig abgeklärter und lockerer sehen. Also haben sie ein Recht darauf, sich zu ärgern und ihren Ärger rauszulassen.
Wenn im thiazi-Forum (wo ich mitlese, aber nicht mitschreibe) ein Nutzer meint, so was hat auf einer öffentlichen Demo nichts zu suchen, dann halte ich dem entgegen: Beim Bundesparteitag der NPD waren noch ein paar mehr Journalisten anwesend als am 5. Juli in Oldenburg; Udo Voigts Rede war damit sogar noch öffentlicher als die Sprechchöre von Oldenburg.
Grüße
Christian Worch
18 ... // Jul 7, 2008 at 17:12
Groß- und Kleinschreibung beachten. – Der Hausmeister
19 Worch // Jul 7, 2008 at 17:24
@ raikkkonen:
Nebenbei erwähnt, ich habe Ulrich Eigenfeld aus bürgerlicher Höflichkeit natürlich per Fax persönlich zu der Demo eingeladen. Nicht, daß er nicht ohnehin davon gewußt hätte – ich glaube, er ist sogar mit zwei verschiedenen e-mail-Adressen in meinem e-mail-Verteiler. Aber weil er nun mal Oldenburger ist, erschien es mir höflicher, ihm auch noch ein Fax mit einer persönlichen Einladung zu schicken. Daß er nicht kommen würde, war mir schon klar, aber die Höflichkeit verlangt halt manchmal, daß man Dinge auch dann tut, wenn man weiß, daß es verschwendete Zeit ist. Und ein paar Zeilen zu schreiben und als Fax zu schicken, kostet mich auch nicht soooo viel Zeit und Geld.
Und nochmal nebenbei erwähnt: Wir haben im niedersächsischen Wahlkampf gute Kameradschaft gehalten und auch – teilweise durchaus produktiv – zusammengearbeitet. Auch mit Ulrich Eigenfeld. Meine Schreiben an ihn beginnen nicht mit den Worten: “Sehr geehrter Herr Eigenfeld”, sondern in der Anrede ist er für mich “Lieber Herr Eigenfeld”. Ich war’s auch, der dem NPD-Kreisverband Oldenburg mit dem NPD-eigenen Transportfahrzeug den zweiten Schwung Wahlkampfmaterial angeliefert hat, weil der KV keine Zeit oder kein Transportfahrzeug hatte, sich das im über 200 Kilometer entfernten Materiallager abzuholen.
Aber daß ich nichts gegen die Leute habe, heißt noch lange nicht, daß die Jungs und Mädels aus der Region die gleiche Meinung haben müssen wie ich.
Ich kann mich übrigens auch noch an die letzte Hildesheim-Demo erinnern. Zur Erinnerung für andere: Die fand statt, weil südländische Kulturbereicherer acht parteifreie Kameraden beim Verteilen der NPD-Wahlkampfzeitung angegriffen und teilweise verletzt hatten. Bei dieser Demo gab es einen “Block”, der auch nicht zahlenstärker war als die ganze Demo von Oldenburg. NPD-Bundesordnerdienstleiter und Landesvorstandsmitglied Manfred Börm sprach zuerst mich an, das sähe doch sch…e aus, ob ich das nicht bitte ändern könne? Nun war ich für diese Demo in Hildesheim nur der Anmelder, nicht der Leiter; angemeldeter Leiter war nämlich der gleichfalls parteifreie Direktkandidat Dieter Riefling. Also sagte ich Manfred: Obwohl Anmelder, bin ich diesmal nicht der Leiter; ab dem Moment der Eröffnung haben meine Befugnisse geendet, da mußt du dich an Dieter wenden. Und außerdem, solange die Polizei nicht einen Gesetzes- oder Auflagenverstoß bemängelt, können die Jungs von mir aus Blöcke bilden, solange sie wollen. – Manfred Börm wandte sich an Dieter Riefling, aber von dem bekam er eine ähnliche Antwort: Solange die Polizei nix sagt, sollen sie mal ruhig machen.
Wir sind in den Dingen einfach ein bißchen freier als die Partei. Und diejenigen freien Nationalisten, die sich nicht nur als frei, sondern sogar als autonom verstehen, sind da oftmals noch ein bißchen freier als andere parteifreie Nationalisten.
Grüße
Christian Worch
20 Worch // Jul 7, 2008 at 17:29
@nationalist hb:
Wie schon im redaktionellen Text zitiert: Antifa-Fahnen wurden nicht gezeigt; das wäre für mich die Schwelle gewesen, wo ich eine Erörterung angefangen und es bei Uneinsichtigkeit der Träger auch unterbunden (oder die Demonstration aufgelöst) hätte. Ich marschiere nicht unter oder hinter einer feindlichen Flagge, außer wenn sie, wie man es im Ruhrgebiet gern mit den amerikanischen “Stars and Stripes” macht, umgedreht am Schaft hängt.
Mir ist auch nichts davon bekannt, daß die Oldenburger was mit diesen merkwürdigen “Querfrontlern” aus Soltau zu tun hätten. Wenn die sich mit Typen wie Aden treffen, ist für mich die Schmerzschwelle überschritten. Ich mache eine Menge mit (auch mal Sch…e, wenn nötig), aber irgendwo hat auch meine Geduld ein Ende. Bei offenen und erklärten Feinden ist das der Fall.
Grüße
Christian Worch
21 OL-Teilnehmer // Jul 7, 2008 at 17:44
@Nationalist-hb und co.
Wart ihr auf der Demo oder nicht?
Wie kommt ihr darauf das die Teilnehmer Nationalbolschewisten, Querfrontler oder aus ähnlichen Kreisen kommen?
Die Demo war organisiert von den Freien Kräften Oldenburg, die nie etwas mit Leuten aus Soltau und co. zu tun hatten!
Solche Spinner wären nie auf der Demo gelassen worden.
Die einzigsten die zur AN Nord/West zählten, war die Gruppe aus Ostfriesland, die sich klar von den Soltauern und allem Querfrontbestrebungen distanziert hat!
Auch waren keine ANs aus Delmenhorst oder Hannover auf der Demo!
Zur NPD Sache:
Wie jeder weiss, hat sich der Parteivorstand klar von Autonomen Nationalisten und dem Schwarzen Block distanziert!
Da diese Meinung aber nur einige NPD Mitglieder teilen, aber längst nicht alle, gerade auch nicht die Oldenburger NPD, die normal immer zuverlässig mit Freien Kräften zusammen gearbeitet hat, und auch für diese Freie Demo zugesagt haben, um im allerletzten Moment wieder abzusagen, weil sie wahrscheinlich Order vom Vorstand bzw. vom Oldenburger Super NPD-Reaktionät Uli Eigenfeld bekommen haben die Demo nicht besuchen zu dürfen!
Da ist es doch Verständlich das solche Parolen wie “Wer hat uns verraten – Nationaldemokraten! , “NPD was heisst das schon, jeder zweite ein Spion”, oder ganz einfach “Gegen Partei und Reaktion – Wir bleiben Frei und Autonom!” in richtung Partei fallen!
Dies sollte keine Spalterei sein, da von Seiten der ANs nie gegen die Partei gespaltet worden ist, sondern immer die Partei immer wieder damit anfing!
Das war nur in diesem Augenblick die passende Antwort darauf!
Damit die Herren ausm Vorstand endlich kapieren was wir von solchen Aktionen halten, das wir letztendlich alle in einem Boot sitzen, nur verschiedene Wege gehen!
Diese ewigen Streitereien sollten endlich mal ein Ende haben, auch unter den Freien sollte endlich damit aufgehört werden!
Dann würden hier auch nicht mehr soviele Kommentare gepostet werden, die nur der Spalterei dienen, und nur dem Staat und die Antifa nützt.
Also denkt mal nach…….!
Noch kurz zur Demo selber:
Die Durchsuchungskontrollen am Anfang der Demo waren bisher die heftigsten die ich jemals auf Demos mitgemacht habe, und das waren nicht wenige!
So wurden Transparente eingesackt, was dazu führte das auf der Demo nur 2 zugelassen worden sind.
Auch wurden Buttons, Aufkleber, normale Handschuhe, Rucksäcke, Tücher, Schwarze und SWR Fahnen eingesackt!
Umso Verständlicher das wir gegen Bullen demonstriert haben!
Leider, haben im letzten Moment noch viele Teilnehmer abgesagt, so das nur so eine kleine Zahl an Teilnehmern zustande kam!
Dazu kam noch die Absage von Axel Reitz als Redner, und nebenbei war ja auch noch die Kundgebung in Gladbeck!
Trotz alledem wird dies mit Sicherheit nicht der letzte Auftritt Freier Nationalisten in Oldenburg gewesen sein, wir kommen mit aller Sicherheit und dann mit mehreren Teilnehmern wieder zurück in die Hunte Stadt!
22 Worch // Jul 7, 2008 at 17:46
@ Teufelsbrut 88:
Stimmt, Nr. 2 habe ich auch gehört, “NPD- was ist das schon – jeder zweite ein Spion.” Bißchen übertrieben, weil es nur zeitweilig jeder siebte war und nicht jeder zweite. Aber Übertreibung gehört zur Politik wie Klappern zum Handwerk. Das lasse ich noch durchgehen.
Den dritten Sprechchor habe ich nicht auf die NPD speziell bezogen, sondern auf Parteien allgemein. Aber wenn man es genau betrachtet, ist die NPD natürlich auch eine Partei; insofern trifft es auch die NPD. Schau dir meine Netzseite http://www.1mai.net an, da findest du auf der Eingangsseite u.a. ein Banner mit der Aufschrift “Die Bewegung braucht keine Parteien!” Dann weißt du, was ich von Parteien allgemein halte. Aber das hindert mich nicht, punktuell mit der NPD – oder in jüngerer Zeit auch mit der DVU – zusammenzuarbeiten; und das hat mich auch nicht gehindert, früher Mitglied der FAP oder der Nationalen Liste zu sein, die sich auch jeweils als Partei definiert haben. Wir haben sie nur nicht gebraucht. Sie waren für uns MITTEL ZUM ZWECK und nicht SELBSTZWECK. Das ist der wesentliche Unterschied.
Beim ersten (oder zweiten?) “Tag des Nationalen Widerstandes”, den die NPD in der Passauer Nibelungenhalle organisiert hat, gab die NPD die Parole aus: “Bewegung muß Partei ergreifen!” Wir reagierten darauf mit der Gegen-Parole: “Und Partei muß sich bewegen!” Es gab zeitweilig Irritationen, weil unser Banner auf der Empore aufgehängt wurde. Ich sprach Manfred Börm auf diese Irritationen an. Er sagte mir, das Banner sei so aufgehängt worden, daß eine JN-Fahne verdeckt worden sei. Ich gab ihm recht, daß dagegen eingeschritten werden mußte; es gehört sich nicht, eine Fahne zu verdecken. Da, wo er recht hat, gebe ich auch einem Parteisoldaten wie Manfred Börm recht.
Trotzdem habe ich mich mit 21 das erste mal seit vorpubertären Tagen geprügelt, weil Linksextremisten eine JN-Fahne angegriffen haben. Und auch heute noch würde ich mich für eine NPD-Fahne prügeln. Ich hatte als Versammlungsleiter auch schon Auseinandersetzungen mit der Polizei, weil die eine NPD-Fahne auf einer von mir geleiteten Demonstration nicht zulassen wollten. Das ist nicht eine Frage meiner persönlichen Vorlieben oder Abneigungen, sondern eine Frage des Prinzips. Wäre Ulrich Eigenfeld mit einer NPD-Fahne zu der Oldenburg-Demonstration gekommen und hätte jemand daran Anstoß genommen, hätte ich ihm gesagt: Der Mann hat genauso das Recht, hier die Fahne seiner Partei zu tragen, wie du das Recht hast, “Wer hat uns verraten – Nationaldemokraten!” zu rufen.
Grüße
Christian Worch
23 Worch // Jul 7, 2008 at 17:49
@ alle:
Die Schriftleitung beziehungsweise Hausmeisterei schrieb – betont – zum Ende ihrer Ausführungen im redaktionellen Teil:
(Zitat Beginn)
Wobei man auch immer nicht vergessen sollte, und das geht gerade in Richtung „schwarzer Block“, dass die überwiegende Zahl an Parteimitgliedern und auch Funktionären keineswegs die Haltung ihrer Führung in dieser Frage teilt.
(Zitat Ende)
Dem ist zuzustimmen.
Grüße
Christian Worch
24 SP/BW // Jul 7, 2008 at 18:04
Mitunter versteht man sogar als NPD bzw. JN Mitglied die Äußerungen der eigenen Bundesführung nur wenig bzw. kann sie so nicht Nachvollziehen.
Also ich kann dieses gesamt Diskussion die nun scheinbar wieder aufflammt im Grunde nicht wirklich Gut heißen. Ich kann dazu nur aus eigener Erfahrung sagen, daß wir hier (als Beispiel) in Baden-Württemberg diese Art der Diskussion kaum bis gar nicht führen! Warum auch? Die Zusammenarbeit vor Ort läuft eigentlich ohne große Probleme ab. Im Gegenteil, mal abgesehen von gelegentlichen Sticheleien, hat man sich bis auf wenige Extrem-Ausnahmen immer einigen können.
Im Grunde genommen kämpfen wir doch für die gleichen Ziele! Warum zum Henker schafft es der Nationale Widerstand seit nun mehr als 60 Jahren, es immer wieder sich aufs neue Spalten zu lassen?
Es ist mir unbegreiflich…….
Aber vieleicht sehe ich viele Dinge einfach nicht so Ernst wie das gewisse Kameraden tun. Auf jeden Fall ist mir das Erscheinungsbild der Autonomen Nationalisten um einiges Sympathischer als das Auftreten dieses abschreckenden “Skinhead-Kultes”. Das muß mann dem Ganzen wirklich lassen. Im Gegenteil, ich könnte mich nicht daran Erinnern das ich mich jemals mit einem Autonomen Nationalisten Großartig gestritten hätte, mit glanzköpfigen Proll-Skins aber mehr als Genug! Und das ist nicht in den 90ern passiert, sondern das letzte mal vor einigen Tagen…
In sofern sehe ich der Entwicklung dieser “Autonomen Sache” wohl gelassener Entgegen als einiger meiner Parteigenossen. Wobei ich gerade diesen 150%igen “Parteisoldaten” nur dazu raten kann sich bloß nicht auf eine “Reaktionäre-Antiautonome-Schiene” fest Nageln zu lassen….. Das wäre nicht nur Kontraproduktiv sondern damit wäre der Anspruch den die NPD ja hat (unter einigen anderen, muß dazu gesagt werden!), auch den Nationalrevolutionären bzw. Nationalsozialistischen Flügel zu Vertreten, nicht mehr Vorhanden! Bezhieungsweise würde sich als platte Propagandamasche entlarven. Und für mich ist das bestimmt keine durchsichtige Parole, da ich mich selbst ebenfalls zu dieser Strömung rechne.
25 sachsenuwe // Jul 7, 2008 at 18:14
@ Christian Worch
Etwas bange wird mir bei dem Sprechchor schon. Wohin treibt der schwarze Block?
26 raikkkonen // Jul 7, 2008 at 18:17
Im Vorfeld gab es ja einige Gerüchte um die Demo (hing mit Manuel M. zusammen, mit dem sich die jungen Kameraden eingelassen hatten und angeblich standen sie auch in Kontakt mit unserem jungen fahnenschwingenden “Thüringer” aus Hessen – MediaProPatria wird ja immerhin noch auf Ihrer Heimatseite verlinkt). Wir werden sehen, wie sich die Sache entwickelt. Und was wahr ist und was “Latrinenparole”.
Ein Manko ist und bleibt aber, dass ausser der Nachbereitung von Christian (die, wie immer, sehr gut und zeitnah ist), die Ausrichter der Demonstration nichts verlautbaren lassen. So schiessen wilde Gerüchte (Aden, Querfront, Antifa Fahne…) in die Welt. Die Gegenseite aus Oldenburg (zum Beispiel hier http://oldenburg.blogsport.de/ ) und natürlich indymedia berichten ausfühlich vorher, während und nachher – die Veranstalter aus Oldenburg schweigen. Und ich bin mir sicher, dass einige hier auch diesen Kommentarstrang verfolgen.
Christian fährt von HH aus nach Oldenburg, kümmert sich um rechtliches und die Technik, fährt wieder zurück und schreibt einen Bericht – die ausrichtenden Kameraden gehen auf Tauchstation. Dabei sind die letzten sechs Tage bestimmt so viele Leute auf der Netzseite der FKOldenburg gewesen, wie niemals zuvor. Die Möglichkeit, diese Neugierigen mit Inhalt und Fakten ausserhalb der Systempresse zu versorgen wurde vertan.
Ich denke mal, dass eine Demonstration die lokalen Kräfte deutlich überfordert hat. Bevor man eine Demonstration organisiert (bzw. organisieren lässt), sollte man sich vielleicht erstmal schulen und Erfahrung sammeln. Und dann lieber ein paar Transparente an einer Brücke aufhängen, als eine Demonstration zu machen, bei der man nicht gut wegkommt.
Und Kameraden, bitte, 200 Mann anmelden, dann mit 60 Mann als “Black Block” umgeben von 3000 Linken/ Bürgerlichen und 2000 Polizisten zu demonstrieren kommt nicht besonders positiv daher. Eine Route, die man in 30 Minuten hätte abgehen können, teilweise durch vollkommen unbewohntes Gebiet geht, eine Kundgebung vor einer linken Lokalität, die eine deutlich bessere Musikanlage hat als man selbst und eine Krake, die ständig die Hand zum Gruß hebt… das sieht nicht gut aus! Ihr habts versucht, ihr seid Jung, und hoffentlich habt ihr was gelernt.
Wir werden sehen, wer in vier, fünf Jahren von den fkOldenburg “Kadern” noch dabei ist…
27 Worch // Jul 7, 2008 at 18:36
@ sachsenuwe:
Gegenfrage. Wohin treibt die NPD?!
Grüße
Christian Worch
28 SP/BW // Jul 7, 2008 at 18:49
@Worch
Das frage ich mich mitunter auch….. Selbst als JN/NPD Mitglied und bald auch Mitglied des Ordnunsdienstes der Partei, ja das ist eben KEIN Wiederspruch!
29 Schulle // Jul 7, 2008 at 18:54
Das BRD-System steckt in einer Krise.Deshalb gibt es nur eins Kameraden!
Beendet die Streitereien,denn nur gemeinsam sind wir stark.
30 Worch // Jul 7, 2008 at 19:06
@ raikkkonnen:
Bitte mal Bodenhaftung zum Teppich. Gegendemonstranten nicht 3.000, sondern 1.200 nach Presseangaben und 1.o00 nach Polizeifunk.
Und was Fahrzeiten für mich und so betrifft: Oldenburg sind ungefähr 170 Kilometer, hält sich echt noch im Rahmen.
Was die Route betrifft: Die hat den Oldenburgern so wenig gefallen wie mir. 2,2 Kilometer durch eher vostädtisches Gebiet. Aber eine Routenauflage anzugreifen ist juristisch fast völlig hoffnungslos. Deshalb habe ich es nicht getan und auch den Oldenburgern vorher gesagt, daß ich es nicht tun würde.
Grüße
Christian Worch
31 profundus // Jul 7, 2008 at 19:31
Wie ich finde, ist der Umgang oder die Einstellung der NPD (-Führung) mit/zu den AN die Achillesverse der Partei. Ohne mich jetzt in prinzipielle Diskussionen über den NW zu verstricken, ist anzumerken, dass sich Vorteile und Nachteile der Zusammenarbeit mit den AN ungefähr die Waage halten. Letztlich ist Voigts unklares Verhalten verständlich und nochvollziehbar, wenn auch nicht besonders “stark” und glaubwürdig. Was für mich völlig unverständlich ist, dass immer wieder, teilweise vom politischen Feind stimuliert, das Trennende in den Vordergrund gerückt wird und sich AN oder parteigebundene NW-Aktivisten zur Hetze über Kameraden hinreißen lassen. Sind die Erfolge oder Vorteile denn so gering?
Es muss immer wieder deutlich gemacht werden: WER UNVERSÖHNLICHKEIT ZUM PRINZIP WÄHLT , PROVOKATIV ZUR SCHAU STELLT UND SICH ZUR HETZE HINREIßEN LÄßT, BESORGT DIE GESCHÄFTE DER ANTIFA. Die AN sind ein nicht mehr zurückzudrehendes Phänomen, das sich weiter etablieren wird, auch wenn dies durch meines Erachtens gedankenlose Aktionen Bauchschmerzen hervorruft (Antifa-Fahne, englische Begriffe, nachteilige Undiszipliniertheit) Man sollte der Jugend aber zubilligen, eigene Wege zu gehen und Aktionsformen zu wählen. Machen wir uns nichts vor, jede NW-Demo wird verteufelt und repressiv begleitet. Die Wirkungen der NW-Demos in Sachen “Werbung bei der normalen unpolitischen Bevölkerung” sind eher mäßig bzw. werden überschätzt. Allzugroße Angst um die Außenwirkung der AN ist deshalb unangebracht.
Die entscheidende Frage ist, wie kommen beide Seiten zu einem Miteinander, das großtmögliches Potenzial für den Kampf gegen den Feind frei macht.
32 neda // Jul 7, 2008 at 19:35
tztz, Herr Worch, Herr Worch. Ich bin nunmehr ein wenig schockiert.
Vorweg als Einleitung kurz ein Zitat ihrerseits:
“Wenn die sich mit Typen wie Aden treffen, ist für mich die Schmerzschwelle überschritten.”
-hört, hört. Sie glauben gar nicht wer sich alles mit mir trifft. Da würden Ihnen die Augen übergehen.
“Ich mache eine Menge mit (auch mal Sch…e, wenn nötig),”
-dessen kann man sich sicher sein. Durch ein ausgiebiges Studium diversen Schriftverkehrs in einschlägigen Foren bin ja auch nicht nur ich darüber informiert.
“aber irgendwo hat auch meine Geduld ein Ende. Bei offenen und erklärten Feinden ist das der Fall.”
-Da bin Ich ja beruhigt.
Ich dachte schon ihre freundliche und auskunfswillige Art bei Demonstrationen sei nur gespielt. Aber nun bin Ich mir ja im Klaren darüber das Ich nicht ihr Feind sein kann. Weil ansonsten wäre Ihr Verhalten mir gegenüber sicherlich anders.
Ich würde mich auch sonst sehr wundern. Ich kann mich noch gut erinnern wie Sie mir damals..war es Göttingen? Ja Ich glaube schon. Nach der Bahnhofsdemo und der anschließenden Spontandemonstration. -Sie wissen schon. Jedenfalls fand Ich das damals sehr freundlich. Das sie mir trotz Nennung meines Namens damals so ausgiebig Informationen und anschauliche Versatzstücke ihrer Kameraden berichteten- den genauen Ablauf konnte ja damals niemand ahnen. Aber dank Ihnen wurde der Schleier des Verborgenen gelüftet. Gute Öffentlichkeitsarbeit war ja bekanntlich schon immer ihre Stärke.
Auch die regelmäßigen Auskünfte die man von Ihnen über diverse Mailformulare auf An- und Nachfrage erhält… fürwahr Sie haben ein großes Herz.
Ich vergesse auch nie ihre bereitwilligen Interviews zu szenetypischen Frage. Hach, was lacht einem doch da zurückblickend die Seele.
Aber nun bin ich ein wenig beunruhigt. Bin Ich nun womöglich doch ihr erklärter Feind? Stehen die Zeichen nun auch bei Ihnen auf Sturm? Haben Sie mir ihre Feindschaft eigentlich jemals gestanden? Wohl kaum. Auch habe Ich keine schriftliche Fehdenerklärung von Ihnen zugestellt bekommen. Es wäre freundlich wenn Sie mir eine solche nocheinmal schriftlich mit Datum zustellen könnten. Damit Ich mir der Sache auch wirklich sicher bin.
Und nun einmal eine These für Sie Herr Worch. Was wäre denn eigentlich wenn jemand dem Sie nun ja jetzt die offene Feindschaft erklärt haben, im Hintergrund einen Teil ihrer Demonstration gesteuert hat? Ich meine man ließt ja viel.
Verwunderlich ist dabei ja nicht nur die Wahl der verwendeten Slogans. Ist ihnen nicht die fast herzliche Stimmung aufgefallen. Nein, Herr Worch?
Nun andererseits mag Ihnen vielleicht entgangen sein das innerhalb der Demonstration drei Symbole der »Antifaschistischen Aktion« plaziert wurden. Ich dachte das würde ihr Gemüt ein wenig erfreuen. Zwei davon waren, so muss ich zugeben auch sehr dezent plaziert worden. Aber das dritte war schon fast zu offensichtlich. Beteiligten Personen ist auch aufgetragen worden, sich das eine mal für etwaige Schnappschüsse in Ihrer unmittelbaren Nähe aufzuhalten. Aber im Alter werden die Augen müder. Ich kenne das.
Witzig wäre es gewsen wenn der Plan mit dem Fahrer geklappt hätte. Aber nunja. Der Mensch kann ja nicht alles haben.
Eine offene Feindschaft haben wir beide, mit Verlaub Herr Worch doch gar nicht. Zumindest nicht wenn wir gemeinsam lachen. Dieser ganze Hass ist auch wirklich schlecht für ihr Karma.
Dabei war Ich immer ein großer Fan von Ihnen. Ich meine Ok..Es gab mal eine Zeit da habe Ich zugegebenermaßen Steffen Hupka und die Revolutionäre Plattform favorisiert. Aber das ist nun ja schon lange vorbei. Ich muss gestehen, das Ich ihre Zusammenarbeit mit der NPD im vergangenen Jahr nicht so recht nachvollziehen konnte. Aber ansonsten haben sie ja immer einwandfrei agiert.
Aber nun. Ich weiß es nicht. Einen Bruch unserer Beziehung finde Ich zwar schmerzlich. Auch gerade das Sie mir das hier auf diesem Wege mitteilen. Aber nun ja. Was soll man machen. Aber vielleicht ist das nur wieder eines dieser ewigen Missverständnisse und Sie ziehen ihre Aussagen, ähm -entschuldigung- konkretisieren bzw. relativieren ihre Aussagen im Nachhinein noch ein wenig.
33 Worch // Jul 7, 2008 at 19:36
@ SP/BW:
Die NPD treibt in verschiedene Richtungen gleichzeitig. Das tun wir alle. Das ganze “nationale Lager”. Die Frage ist nicht, ob wir das ändern können. (Können wir nämlich nicht.) Die Frage ist nur, wie wir damit umgehen. Wenn wir das können, ist alles kein Problem. Wenn wir es nicht können, haben wir ein Problem und bleiben bedeutungslos.
Grüße
Christian Worch
34 Germania // Jul 7, 2008 at 19:36
….und der Kindergarten geht weiter.
35 Detlef // Jul 7, 2008 at 20:00
Wer nichts besseres zu tun hat. Ist halt nur etwas lächerlich.
Prinzipiell kann es keine Diskussion geben, wenn Voigt Dinge klarstellt.
Dies ist sein Job und wenn er der „Führer“ wäre, ich denke so sieht er sich selbst nicht, wäre eine solche Aktion mit dem Ende eines Röhm zu ahnden.
Also reiht euch ein, oder verpisst euch.
Disziplin hat nichts mit, ja aber ich wollte doch nur… zu tun.
Auch wenn es heut nicht mehr Modern ist und ein anderer Umgang zwangsläufig notwendig ist, will ich an den deutschen Satz erinnern, Führer befehl, wir folgen dir!
36 raikkkonen // Jul 7, 2008 at 20:19
@ Christian
Asche auf mein Haupt – 1000 warens natürlich, nicht 3000. War wohl eben zuviel auf “anderen” Seiten unterwegs.
Trotzdem bleibt meine Meinung, dass sich die Oldenburger Kräfte damit ziemlich ins Knie geschossen haben – was nicht an Dir lag oder liegt.
37 GR // Jul 7, 2008 at 20:36
Bei so viel Spalterei hat der Staatsschutz leichtes Spiel. Es gibt leider einige vorgebliche Nationalisten die offensichtlich diese Ziele verfolgen. Trinkaus, Heise und meiner Auffassung nach auch Herr Worch.
38 T // Jul 7, 2008 at 20:52
Bin auf Demos selber im Schwarzem Block aktiv dabei UND NPD Mitglied.Muss sagen,dass es auch hier im Norden NPD Mitglieder gibt,die klar gegen den Block sind.Aber bei weitem nicht alle.
Gruss T
39 Vorschlag // Jul 7, 2008 at 20:57
@ Worch
Wer ist denn “die NPD” überhaupt? Ist die NPD vielleicht Holger Apfel, oder Herr Trinkaus und Herr Förster, oder Herr Apfel, oder Friese,…?
Ist es nicht sinnvoller, sich auf die wahren Gegner zu konzentrieren (etablierte Parteien, Gutmenschen, Linksfaschisten,…)?
Es ist wirklich leicht, solch eine Partei und deren Mitglieder anzugehen, das ist genauso sinnvoll, heroisch wie im Zeitalter der Inquisition gegen Hexen anzugehen!
40 Skulfuk // Jul 7, 2008 at 20:59
Gruss!!!
Leider muss ich festellen, das sich seit den 60 Jahren leider nichts verändert hat. Mein Vater ist ehemaliges FAP Mitglied und stand Jahrelang im Kampf. Auch heut sagt er immer wieder zu mir :”Wir ziehen nicht an einem Strang, dieses zersetzt unseren gemeinsamen Kampf- und wir alle wissen doch, an welchem Strick wir gemeintschaftlich ziehen sollten…es ist ja schon fast Werkraftzersetzung,- und dies aus den eigenen Reihen!!!”—. Ich persönlich, fühle mich als Kamerad der Freien Kräfte. Bevorzuge es aber, mich als NSBM Metaller und
“sozialistisch national” zu bezeichnen. Habe einen jahrelangen Spießrutenlauf (Schule-Ausbildung-Arbeit…) genossen- lasse mich aber nicht von meinen Gedankengut abbringen- diese Denunzierungen in den eigenen Reihen, lassen , nur einen Entschluss zu: “Röhmputsch”—Für diesen Ausspruch entschuldige ich mich sogleich- da ich nicht auf den Wellen der Medien reiten will und es auch nicht zu gedenken getue. “ABER LEIBE KAMERADEN”- “WAS TUT IHR- in euren eigenen Reihen- “WIR SOLLTEN GEMEINSCHAFTLICH SCHAFFEN- OHNE DIESES, SIND WIR NUR EINE SCHAAR VON DENKERN- WIR SOLLTEN GEMEINSAM, AM GLEICHEN STRICK ZIEHEN- UM DEN STRANG, ALS GEEINIGTE VOLKSFRONT, LOSZULASSEN…!!!!”
Mit kameradschaftlichen Grüssen
Björn
41 Robert H. Jackson // Jul 7, 2008 at 21:21
Alles halb so wild! Einfach ein wenig Honig ums Maul, schon marschieren die ach so “autonomen” Freidenker wieder im Interesse der Partei und lassen sich schön brav instrumentalisieren und nach Bedarf steuern! Wenn dann kein Bedarf mehr am prekären Postwurfsendungsverteilenden, Spuckiklebenden, pseudorevolutionären Fußvolk besteht, die herrschaftsfreien Idealisten einfach wieder absägen! Mehr autonome Steigbügelhalter braucht das Land….
42 Worch // Jul 7, 2008 at 21:47
@ neda:
Die Definition von Feind liegt bei der Gegenseite. Bis auf den Begriff des Antikapitalismus – den wir gern teilen! – ist es die Gegenseite, die mit “anti” arbeitet. Vereinfacht gesagt: Antimenschen. Deine geradezu mystischen Äußerungen ändern nichts daran. Und wenn du einfach ein reziprokes Anagramm von Aden wärst, dann veröffentliche doch mal Bilder. Oder ist dein Objektiv schwächer als alternde Augen? Kannst du nur Worte absondern und ihnen keine optischen oder sonstigen Beweise folgen lassen? Oder hat jemand am 5.Juli erneut deine Kamera zerdeppert?
Christian Worch
43 NPD-Freund // Jul 7, 2008 at 21:49
Was ist auf eine Parole wie “wer hat uns verraten……Nationaldemokraten” die richtige Antwort?
“Autonome Nationalisten…..Spalter und Komunisten!”
????
Nein das ist die passende Antwort !
http://de.youtube.com/watch?v=f0ceLB74S7E
44 neda // Jul 7, 2008 at 21:51
Ich finde es auch immer wieder erfrischend das Sie Herr Worch ihren Humor nicht völlig vergessen haben.
Das meine Sorge völlig unbegründet ist und das Sie allen Gegnern des schwarzen Blockes auf Ihre, Ihnen vermutlich ganz eigene Art Paroli bieten.
http://1mai.net/block.jpg
Wirklich köstlich. Ich werde Ihnen beim nächsten Aufmarsch einen schwarzen Kaputzenpullover schenken. Keine Markenkleidung versteht sich. Obwohl ich zu bedenken gebe das die verwendete Sonnenbrille nicht gerade wie eine »No-Name« Produktion ausschaut. Wen sie damit wohl wieder finanziert haben? Aber dies zu ergründen ist ja keine vordergründige Aufgabe.
Wo wir schon einmal dabei sind Herr Worch. Die Gelder welche die NPD im Verlauf des niedersächsischen Wahlkampfes locker gemacht hat. Haben sie die eigentlich auch den »Autonomen Nationalisten« zugänglich gemacht? Oder haben Sie sich da nur auf Ihre alten Seilschaften verlassen? Man wird ja noch fragen dürfen, oder Herr Worch?
Schlimm nun das Sich hier einige erdreisten gegen Sie zu schreiben. ich weiß Sie haben ein dickes Fell. Aber das grenzt schon an Majestätsbeleidigung wenn Ich hier solche Zeilen lesen muss:
Bei so viel Spalterei hat der Staatsschutz leichtes Spiel. Es gibt leider einige vorgebliche Nationalisten die offensichtlich diese Ziele verfolgen. Trinkaus, Heise und meiner Auffassung nach auch Herr Worch.
Sie und Herr Heise in einem Boot! Unglaublich. Ein Skandal. Dabei steckt Herr Heise sein Geld immer in sein Wohnhaus wo doch hingegen Sie Sommerurlaube favorisieren. Ein Unding sowas. Ich stelle mich da ganz hinter Sie.
Wie wäre es wenn Sie Herr Worch nicht auch mal eine Querfront machen würden. Sie wissen schon. So wie alle anderen auch. Wenn ich mir das »Black Block« Bild von Ihnen anschaue dann kann es mit Sympathien für die Querfront ja nicht weit sein.
Ich meine das ganz unverfänglich. So wie sie jetzt mit der DVu eine Querfront gegen die Hamburger NPD bilden. Also sie müssten sich gar nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen. Herr Rieger spricht in diesem Zusammenhang übrigens nicht gut über Sie. Upps, jetzt ist mir was rausgerutscht. Naja da sehen Sie mal mit wem Ich mich nicht alles unterhalte.
Sie sollten das alles nicht immer so verkrampft sehen. Als Ich mir vorhin die Kommentarspalte hier im Forum angeschaut habe habe ich mir schon Sorgen gemacht, weil sie aus dem Ergänzen gar nicht mehr herauskamen. Sie müssen sich doch nicht immer rechtfertigen.
Und wenn doch dann bitte Ich Sie doch darum ihren militärischen Schreibstil wieder einzuführen. Finde das immer nett wenn Sie Frontberichte schreiben.
Falls Sie sich mal wieder über böse Buben auslassen wollen, tun sie sich keinen Zwang an. Schreiben sie mir ruhig. Ich kann Ihnen gerne einmal meine aktuelle private Mailadresse zukommen lassen. Die wechseleIch immer so oft. Sie wissen ja das Kurzzeitgedächniss.
45 Worch // Jul 7, 2008 at 21:52
@ Detlef:
Wenn du für die NPD sprechen willst, tust du ihr eher einen schlechten Gefallen.
Christian Worch
46 Worch // Jul 7, 2008 at 21:53
@ GR:
Stehst selbst in den Diensten, was? Viel besseres kann man über dein Posting nicht sagen.
Christian Worch
47 Nationaler Demokrat // Jul 7, 2008 at 22:24
Von dieser ganzen Herumrennerei – genannt Demo – nimmt auser den Teilnehmern ohnehin kaum einer Notiz. Jeder mit 100 Flugblättern in der Hand wäre dann schon effektiver (nach dem Verteilen – aber das ist ja anstrengend. Parolen rufen eher leichter). Es ist schon so, wenn sich Teile der “freien Nationalen” einer NPD Veranstaltung anschliessen, dann haben sie sich nach den Auflagen oder Vorgaben eben der NPD zu richten. Machen sie eigene Sachen in eigener Verantwortung wäre es mir egal, wie sehr sie bei der Bevölkerung nicht ankommen. Und wer meint, auf jeden Fall die einzige rechte Wahlpartei unbedingt madig machen zu müssen, der kann gleich nach Hause gehen, denn wenn es jemals eine rechte Kraft bis in den Bundestag schafft, dann doch nicht ein Grüppchen “Freier”. Manches kommt mir einfach vor wie Räubver und Gendarm. Von Politik keine Spur und kein Gespür, wie weit unser Land bereits auf den Abgrund zugeschlittert ist. In dieser Situation kann doch wohl jeder auf seinem Platz nur das Notwendige und Verbindende sehen. Kleinliches Gezänk ist fast wie das Spielen des Orchesters auf der Titanik. Und zum Erscheinungsbild so mancher Demo. Entsprechend dem NPD-Spruch: Angekommen in der Gesellschaft” so meine ich, daß man vielfach überhaupt mal in der Gegenwart angekommen sein müßte, um wirklich wahrgenommen zu werden. Aber nein, das Ghetto, in das uns die anderen stecken, genügt ja nicht, bauen wir uns doch gleich auch selber welche. Man zähle z.B. nur mal, wieviele S-W-R Fahnen bei der EM zu sehen waren. Die Vergangenheit ist etwas für den Geschichtsunterricht, nicht für die aktuelle Politik.
48 Torres // Jul 8, 2008 at 0:12
@Worch
Mein Fußballinteresse hält sich in Grenzen.
Wer auch immer Europameister geworden ist, so geht mir das sprichwörtlich am Arsch vorbei.
Aber welch blühende Fantasie du doch hast und das in diesem fortgeschrittenem Alter.
Aber bevor dir meine Name noch schlaflose Nächte bereitet, werde ich mein Geheimnis mal lüften, schließlich hast du dir ja bereits im Vorfeld schon ne menge Gedanken gemacht.
Bei Torres handelt es sich um ein Strategiespiel (welches ich nur empfehlen kann) und mir viel grad kein besserer Name ein.
@OL Teilnehmer
Richtige Worte die du da gefunden hast.
Nur ist es kindisch auf einer Demo, anti-NPD Parolen zu rufen. Jeder weis wie man mit der NPD umzugehen hat.
Es gibt wichtigeres in der jetzigen Gesellschaft, da muss ich nich ne Demo gegen die NPD machen. Die NPD ist ein so kleines Übel das sie mir schon egal ist. Wichtiger ist dieses System welches endlich weggehört.
Alle heulen wie die kleinen Kinderchen rum, daß die NPD voll blöde ist und Udo Voigt ja allen den „schwarzen“ Lolli wegnehmen will. Freunde, dieses System will alles Nationale vernichten! Diese Krummnasen zerstören uns und unsere Kultur tagtäglich und genau dagegen bin ich.
Während ihr euch mit der NPD rumzankt, vernichtet und verstümmelt man uns an anderer Stelle. Werdet endlich erwachsen…..
49 Peter // Jul 8, 2008 at 6:01
@
“Wobei man auch immer nicht vergessen sollte, und das geht gerade in Richtung „schwarzer Block“, dass die überwiegende Zahl an Parteimitgliedern und auch Funktionären keineswegs die Haltung ihrer Führung in dieser Frage teilt.”
Wie kommt man zu dieser Erkenntnis? Weil einige Internet-Aktivisten – die meisten nicht mal mit Parteibuch – gebetsmühlenartig diese Diskussion neu führen? Wenn man sich das überschaubare Häuflein der “Autonomen” insgesamt anschaut, fragt man sich doch: Wieviele der 7200 NPD-Mitglieder sehen sich denn überhaupt dem Szeneghetto zugehörig an, insbesondere dem der “AN”? Wieviele der 7200 Mitglieder sind überhaupt Demogänger? Die vielen Tausend, die andere Prioritäten setzen, dürften den AN ziemlich gleichgültig, wenn nicht gar ablehnend gegenüberstehen!
Und wenn man es einmal allein auf die Delegierten beschränkt: Udo Voigt ist nach seiner eindeutigen Rede zum Schwarzen Block von 95% der Delegierten wiedergewählt worden!
50 Populist // Jul 8, 2008 at 6:59
Die AN`s sind unsichere Kantonisten.
Denen ist nicht über den Weg zu trauen.
Eine gefestigte nationale Einstellung kann ich bei diesen Leuten nicht erkennen.
51 Worch // Jul 8, 2008 at 8:01
@ Torres:
Dank für die Erläuterung.
Sicherlich hast du völlig recht damit, daß das System uns alle nicht leiden kann. Wie sagte mal bei einer Diskussion darüber, ob die Republikaner weniger extremistisch seien als die NPD, ein hochrangiger Systempolitiker? “Ich gedenke Scheiße nicht nach Geruch zu sortieren.” (Entschuldigung für den proletarischen Ausdruck; ist nicht von mir, sondern von einem damals regierenden Ministerpräsidenten eines deutschen Bundeslandes.)
Aber ob es kindisch ist, seine Meinung zu einer speziellen Partei öffentlich zu äußern?
Manchmal finde ich die NPD nicht weniger kindisch. Mit ihrem Dogmatismus, mit Teilen ihrer Rückwärtsgewandtheit und was man sonst noch so alles an Fehlern aufzählen kann. (Den internen Bürokratismus mal nicht zu vergessen.) Ich will die Litanei nicht endlos fortsetzen.
Ist es da unangemessen, sich in einer Weise zu äußern, die du gleichfalls als kindisch ansiehst?
Ich persönlich finde die Diskussion irgendwie erheiternd. Andere mögen sie nervig finden, und wieder andere finden sie vielleicht so egal, daß sie den zugrundeliegenden Artikel flüchtig überflogen, den Kopf gschüttelt und auf eine Lektüre der Kommentare völlig verzichten. Wir sind vielfältig.
Und damit sind wir bei einer entscheidenden polit-strategischen Überlegung.
Monokultur und Vielfalt schließen einander aus. Es gibt das eine oder das andere, aber nicht beides zugleich.
Die NPD bewegt sich immer noch in der Vorstellung, Ereignisse zwischen den Jahren 1919 und 1933 ließen sich mehr oder minder ähnlich, wenn nicht identisch, wiederholen. Auch viele, die nicht in der NPD sind, haben diese Überzeugung. (Sie sind nur deshalb nicht in der NPD, weil sie die NPD als für diese Aufgabe nicht geeignet ansehen; was nicht ihre Überzeugung mindert, daß die Aufgabe prinzipiell in dieser Weise lösbar ist, nur eben nicht von der NPD.)
Ich glaube aber nicht, daß nur ein Weg nach Rom führt, und ich glaube noch weniger, daß es ausschließlich, allein und speziell dieser Weg ist.
Also wäre das Ideal, wenn verschiedene Wege und Methoden sich sinnvoll ergänzen würden.
Weite Teile der Funktionärsschicht der NPD sind aber zu verbissen in ihre Allmachtsphantasien, um sich damit anfreunden zu können. Die Bereitschaft zur sinnvollen Kooperation ist meistenteils nur da vorhanden, wo die außerhalb der Partei stehenden kooperationsbereiten Kräfte im Sinne der NPD zumindest weitgehendst domestiziert sind. Die NPD bzw. ihre Führungsleute hat erhebliche Probleme damit, Kooperation als einen wechselseitigen Prozeß zu erkennen.
Deshalb auch die schwankende Haltung gegenüber dem Phänomen Autonomer Nationalisten; raus aus den Kartoffeln, rein in die Kartoffen, wieder raus aus den Kartoffeln.
Dazu auch mal öffentlich eine (wenngleich stark überspitzte) Meinung zu äußern, sehe ich nicht als kindisch an.
Die Jungs und Mädels, die das da in Oldenburg skandiert (nicht: gegrölt) haben, haben sich darüber möglicherweise weit weniger Gedanken gemacht als ich. Sie haben es vielleicht nicht aufgrund einer nüchternen, strategisch geprägten Überlegung getan, sondern aus einem Bauchgefühl heraus. Das sei ihnen nachgesehen. Einerseits, weil sie halt im Schnitt höchstens mal halb so alt waren wie ich (oder eher noch jünger als halb so alt), und andererseits, weil ein Bauchgefühl nicht zwingend falschs ein muß. Zwar kommt der, der nur mit dem Bauch denkt, regelmäßig eher zu falschen Ergebnissen; aber nur mit dem Kopf zu denken ist auch nicht gerade sehr gesund. Der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen; er hat sowohl einen Verstand als auch Gefühle. Anderenfalls wären wir entweder nicht am obersten Ende der Nahrungskette auf diesem Planeten, oder wir wären allenfalls eine leistungsfähigere Art von Ameisen.
Deshalb ist das, was in Oldenburg sprechchormäßig geschehen ist, zwar nicht mein persönlicher Stil, aber diese Art, seinen Unmut rauszulassen, ist mir verständlich genug, daß ich nicht dagegen einschreite.
Politik ist auch eine Art von Strategiespiel, auch wenn sie anderen Regeln folgt als Torres (oder Schach, Go, Risiko oder was es sonst noch alles gibt.) Das Prinzip von Aktion und Re-Aktion spielt dabei eine Rolle; Befindlichkeiten spielen dabei auch eine Rolle. Der Ausdruck von Befindlichkeiten kann Erörterungen und Denkprozesse auslösen, was ich nicht grundsätzlich für falsch halte. Manches davon ufert vielleicht aus und wir damit kontraproduktiv; anderes bringt Leute dazu, ein wenig nachzudenken, ob ihr Weg und ihre Methoden wirklich die einzig richtigen sind.
Vom Motiv her mögen die Jungs und Mädels in Oldenburg ein wenig kindisch gehandelt haben; vom Ergebnis her haben sie mit ihren Sprechchören Politik gemacht; nicht mehr und nicht weniger als Politik.
Grüße
Christian Worch
52 Axel W. Reitz // Jul 8, 2008 at 8:10
@Peter
Wieviele der 7200 NPD-Mitglieder sind eigentlich politisch kontinuierlich aktiv und wieviele sind teilnahmslose Karteileichen?
Wieviele der 7200 NPD-Mitglieder verfügen über ein gefestigtes Weltbild und sind bereit, sich dafür auch unter Aufnahme von Opfern und Entbehrungen einzusetzen und wieviele sind feige Stammtisch-Patrioten?
Wieviele der 7200 NPD-Mitglieder gehören geistig zum System und wieviele von ihnen können als revolutionär gesinnt bezeichnet werden?
Wieviele der 7200 NPD-Mitglieder sind behäbige Bürger, denen die BRD der 50er Jahre als Ideal vorschwebt und wieviele von ihnen sind imstande, radikal zu denken und mit den eigenen liebgewonnen bürgerlichen Befindlichkeiten zu brechen?
Gruß,
- Axel Reitz -
53 Axel W. Reitz // Jul 8, 2008 at 8:15
@Populist
DIE “AN” gibt es genauso wenig wie DIE “Freien”, DIE NPD oder DEN “Nationalen Widerstand”.
In jeder Gruppe ringen mitunter höchst verschiedene und einander entgegengesetzte Strömungen, Richtungen und Apologeten miteinander.
Alle Angehörigen einer der o.g. Überbegriffe über einen Kamm zu scheren, wäre den zweifelsohne in allen vorbenannten Gruppen vorhandenen positiven Kräften und Ausrichtungen gegenüber ungerecht.
Etwas mehr Fähigkeit zu differenzieren, täte nicht nur den Diskussionen auf Altermedia sondern den gesamten nationalen Zusammenhängen gut.
Gruß,
- Axel Reitz -
54 ANX // Jul 8, 2008 at 9:22
NPD vs. AN hin oder her.
Die die immer wieder stunkt machen und mittlerweile verdammt nach Staat stinken sind uns bekannte Personen aus Niedersachsen (Hannover / Soltau), Berlin (NRK), Südthüringen.
Leider bekommen diese Leute immer wieder eine Chance im Nationalen Widerstand.
Die Kamereraden in den jeweiligen Regionen sollten endlich Konsequenz zeigen und diesen Typen gewaltig in die Fresse hauen!
55 Vorschlag // Jul 8, 2008 at 10:09
Es würde manchen Freien aber gut zu Gesichte stehen, sie würden die Fehler bei den Gutmenschen, den etablierten Parteien oder den Linksfaschisten suchen!
Gegen die NPD zu agieren ist ja keine große Kunst!
56 AN-DEL // Jul 8, 2008 at 11:10
@ ANX
Sag mal was bist du eigentlich für eine arme Wurst. “uns bekannte Personen aus Niedersachsen….)” ” ….diesen Typen gewaltig in die Fresse hauen!”.
Wenn du oder ihr diese Personen kennt, warum macht ihr nicht selbst was? Die Antwort kann ich dir geben. Ihr seid genau die feigen Typen, die versuchen andere Kameraden vorzuschicken um ja nicht selbst die Konsequenzen eures Handelns ertragen zu müssen.
Und was ist ANX (t). Autonome Nationalisten in der Bundeswehr, oder ist es einfach nur euer ausgedachtes Synonym für Angst?
Geh besser wieder spielen, Zeit genug hast du ja, auch die Kindergärten haben jetzt Sommerferien.
Ich wiederhole es noch einmal”Wer hat uns verrate? Nationaldemokraten!”
57 [AG Delmenhorst] // Jul 8, 2008 at 12:30
Liebe Mitstreiter,
wir haben keine Ahnung wie angenommen werden kann, dass Kameraden aus Delmenhorst an der Demonstrantion in Oldenburg teilnahmen, was Grölereien unsererseits de facto unmöglich macht. Sämtliche Mitstreiter der AG Delmenhorst verblieben daheim!
Desweiteren handelt es sich bei einer Kollaboration zwischen den Soltauern und uns um die gröbste Desinformation! Die AG Delmenhorst verrichtet keinerlei Zusammenarbeit mit den Soltauern!
Uns ist es schleierhaft wie solche Unterstellungen auf dieser Seite landen können. Unsere Skepsis geht so weit, dass wir einen Antifa-Fake vermuten.
Ich hoffe, dass die Skepsis mit dieser offiziellen Stellungnahme beseitigt werden konnte.
In diesem Sinne,
Socialismo o muerte!
58 [AG Delmenhorst] // Jul 8, 2008 at 12:43
Nachtrag:
Desweiteren ist uns der Benutzer “AN-DEL” vollkommen unbekannt, hierbei handelt es sich zu 100% um ein Antifa-Fake, zumal kein AN aus Delmenhorst sich auf einem solch niedrigen Niveau ausdrücken würde, vom Inhalt des Geschriebenen ganz zu schweigen.
59 Martin // Jul 8, 2008 at 13:45
Wenn man Udo Voigt vorwirft, sich in negativer Weise über das linke “Erscheinungsbild” des schwarzen Blockes geäussert zu haben, dann handeln jene, die nun gegen die NPD schreien, genau in der gleichen negativen Weise! Sie tun damit genau das, was sie selber Voigt vorwerfen.
Im Übrigen hat sich nicht nur Voigt so geäussert. Auch Frank Renicke und Jürgen Rieger pflichten Voigt bei. Dabei geht es aber nicht um den schwarzen Block als solchen, sondern nur um das linke Erscheinungsbild gewisser Nationalisten, die ihn bilden und für Aussenstehende von assozialen Antifas nicht mehr sichtbar zu unterscheiden sind. Das haben Voigt, Renicke und Rieger (aber auch andere in un ausserhalb der NPD) immer wieder deutlich gemacht. Wer mehr Informationen möchte, der kann dazu ja das Video Nr. 3 der Pressekonferenz beim letzten NPD-Parteitag einmal genauer anschauen:
http://www.npd.de/parteitag/
60 Martin // Jul 8, 2008 at 14:00
@ Axel W. Reitz
“Wieviele der 7200 NPD-Mitglieder sind eigentlich politisch kontinuierlich aktiv und wieviele sind teilnahmslose Karteileichen?”
Diese Frage könnte man auch bezüglich des KDS stellen. Auf jeden Fall ist jedes der 7200 Mitglieder, das regelmässig seinen Beitrag zahlt, alles andere als eine Karteileiche, denn finanziell zum nationalen Kampf beizutragen ist heutzutage auch nicht selbstverständlich. Hinzu kommt, dass der Aktivistenanteil in der NPD mit Sicherheit höher liegt als in den Systemparteien. Das gilt auch für die psychologische Hemmschwelle für die Beitretenden die, läger sie tiefer, der NPD noch mehr Mitglieder ermöglichen würde.
“Wieviele der 7200 NPD-Mitglieder sind behäbige Bürger, denen die BRD der 50er Jahre als Ideal vorschwebt und wieviele von ihnen sind imstande, radikal zu denken und mit den eigenen liebgewonnen bürgerlichen Befindlichkeiten zu brechen?”
Nun ja, hätten wir heute noch Politiker wie Mende (FDP), Czaia (CDU) oder Schumacher (SPD), dann sähe es um die politische Wirklichkeit Deutschlands anders aus, bürgerlich hin oder her. Wie heisst denn schon das Altermedia-Motto nach George Orwell ? “In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat”. Das haben all diese Männer offen getan.
61 Detlef // Jul 8, 2008 at 15:46
@Worch,
dass du außerhalb der NPD, gar als Gegner einzustufen bis, ist mir zumindest lange klar.
Dies stellt an sich kein Problem dar, hier sind einige charakterfeste Deutsch-Nationale die mit der NPD nichts am Hut haben.
Das Problem ist nur, dass du immer mal wieder unter den Segeln der NPD auftauchst und politisch einfältige NPD Mitläufer und leider auch Funktionäre die Dinge nicht auseinanderhalten können.
Ist ein Symptom der „West-NPD“ und drückt sich in ihrer Erfolglosigkeit als 0,..% Fraktion aus.
Nun bist du nicht der schwarze Block, max. ein Mitglied und Voigt hat dies erkannt und Konsequenzen gezogen, also eine völlig politisch Richtige Entscheidung, wie ja auch euer/dein aufheulen hier verdeutlicht.
Also macht doch euer Ding, nicht die NPD ist das Problem sondern das System, aber beruft euch auf euch selber und lasst die NPD aus dem Spiel.
62 Nationalist-hb // Jul 8, 2008 at 16:15
@[AG Delmenhorst]
Komisch das ihr plötzlich zu euren Ansichten stehen wollt – warum formuliert eure Kaderschaft dann solch MIR schleierhafte Briefe an die Nachbarschaft in der sie sämtliche Aktivitäten und Kontakte leugnet? Bei euch ist doch gewaltig was faul!
Und die Treffen mit Aden, in welchem Rahmen auch immer – darüber sollte nochmal in internen Kreisen gesprochen werden!
In dem Sinne
Querfrontler und Spinnerte Denker aus der Szene herauswerfen!
63 Überzeugungstäter // Jul 8, 2008 at 17:14
Was hat denn der Herr Worch bislang geschafft? Wo sind die ergebnisse? Nur Nörgeln und Spaltungen vorantreiben da ist er gut, der Herr Worch! Quertreiber wie Worch nutzen dem System.
64 ANX // Jul 8, 2008 at 18:26
@AN-DEL
Wir machen das nicht selbst da wir aus keiner der benannten Regionen kommen, also weder Niedersachsen, Südthüringen noch Berlin.
Es wäre aber wie gesagt durchaus Wünschenswert wenn die KameradInnen in den benannten Regionen mal die Problemfälle beseitigen bzw. zum schweigen bringen.
Wir haben das Problem in unserer Region konsequent gelöst, ja mit Gewalt.
Und diese Gewalt richtete sich gegen absolut zersetzerische Kräfte, sprich Nationalbolschewisten, nationale Antifaschisten und Personen die einer Querfront zu liebe der Antifa Daten zukommen liessen.
Zum Schluss sei noch erwähnt, dass wir keine NPD-Freunde sind!
65 NPD KV UNNA / HAMM // Jul 8, 2008 at 19:18
Diese Diskussion hat bisher nur gezeigt wie schwer wir es uns im NW machen miteinander umzugehen.
Eine Partei unterliegt naturgemäß anderen Anforderungen als eine Kameradschaft oder ein schwarzer Block.
Worch und Reitz haben das u.a. in einigen Beiträgen formuliert.
Trotzdem sollte man jungen Kameraden und Kameradinnen zu gestehen, dass sie aus manchmal verständlicher Enttäuschung über das Ziel hinaus schießen, genauso wie man es einer Parteiführung zugestehen muß, manchmal Entscheidungen zu treffen , die schmerzen und die nicht von allen ( auch von uns ) nicht immer verstanden werden.
Trotzdem sollte man jedem Mitstreiter ein ehrliches Wollen unterstellen und ihn nicht so beleidigen.
Unser gemeinsamer politischer Gegner ist uns da weit voraus.Übrigens ist der zitierte Spruch noch älter als Chr. Worch es meint. Er wurde zum ersten Mal durch NPD Kameraden während des Kampfes gegen die Ostverträge Anfang der 70 er Jahre abgewandelt gerufen.
Damals lautete er: ”
Wer hat uns verraten Sozialdemokraten, wer
schaut zu, die CDU.”
Mit diesen Parteien wird uns doch hoffentlich auch der Skeptischste Freie oder Autonome vergleichen wollen. Das wäre zu hart.
http://www.npd-unna.de
66 Detlef // Jul 8, 2008 at 20:24
· Wir haben das Problem in unserer Region konsequent gelöst, ja mit Gewalt.
· Zum Schluss sei noch erwähnt, dass wir keine NPD-Freunde sind!
Das nenne ich eine saubere Sache.
Gleiche Ziele zu bekämpfen ohne gleich zum selben Verein zu gehören ist ohne Probleme möglich.
Ein Problem entsteht erst wenn 63 ANX meint, es gibt nichts wichtigeres als gegen die NPD zu agieren.
Im übrigen ist es nun einmal die Aufgabe einer Partei mit politischen Mitteln zu kämpfen, sonst gib’s bloß ein Verbotsverfahren.
Dennoch begrüße, zumindest ich, wenn Probleme in der Region gelöst werden.
67 Worch // Jul 8, 2008 at 20:25
@ Überzeugungstäter:
Dein Kompliment ist leider unzustellbar und geht daher zurück an Absender.
Christian Worch
68 Worch // Jul 8, 2008 at 20:34
@ Detlef:
Das Problem der NPD ist, daß sie gern in die sie gewissermaßen umgebende parteifreie Szene hineinwirken möchte, insbesondere aus dieser heraus auch Unterstützung für ihre politischen Projekte haben möchte. Soweit wäre das völlig in Ordnung. Auf der Gegenseite hat es in den Anfangsjahren der GRÜNEN ausgezeichnet geklappt. (Nur später dann nicht mehr, als die GRÜNEN einfach verbonzt sind.) Auf der anderen Seite ist es so, daß die Führung der NPD allein deshalb nicht akzeptiert wird, weil sie sich vielfältig als nicht ausreichend kompetent oder von schwankender Haltung erweist. Das Problem macht also in erster Linie die NPD. Denk bitte mal daran, daß es laut VS-Berichten 30.000 “Rechtsextremisten” gibt (bevor man weiter Teile der REPs aus dieser Einschätzung herausgenommen hat, sollen es sogar 40.ooo gewesen sein), aber davon gerade mal ein Viertel in der NPD organisiert ist. Die NPD ist also zwingend auf Unterstützung angewiesen, solange ihre eigenen Kräfte nicht ausreichen. DASS diese irgendwann mal ausreichen werden, halte ich für zweifelhaft. Also schaut sich die NPD nach Hilfstruppen um. Auch das ist legitim; dafür gibt es massenhaft historische Beispiele. Nur sind Hilfstruppen ein bißchen was anderes als eigene Kerntruppen. Sie haben hin und wieder ihren eigenen Kopf. Das ist in erster Linie das Problem der NPD, wie sie mit Köpfen umgeht.
Du wünschst dir die NPD wahrscheinlich als einen homogenen Block; oder vielleicht denkst du sogar, sie sei es. Weder noch. Wie wenig homogen sie ist, zeigt sie gerade in ihren vormaligen “Musterlandesverband” Thüringen; dem, der wohl in den letzten Jahren den (proportional) größten Mitgliederzuwachs hatte.
Du magst deine eigenen Ansichten als die Lösung (oder einen Teil der Lösung) ansehen; aber tatsächlich halte ich sie eher für ein Symptom des Problems.
Christian Worch
69 Worch // Jul 8, 2008 at 20:38
@ANX:
Dann wünsche ich Euch, daß diese Lösung nicht zu strafrechtlichen Konsequenzen führt. Das Problem damit, jemandem einfach aufs Maul zu hauen, ist ein doppeltes: Erstens kann es passieren, daß er besser haut, aber wenn er das zweitens nicht kann, kann es passieren, daß er zur Polizei läuft und dich anzeigt. Deshalb halte ich von dieser Lösungsform eher wenig. Auch wenn’s mich manchmal juckt. Aber trotz insgesamt fünfeinhalb Jahren Gesinnungshaft wegen Meinungsdelikten und obwohl ich kein erklärter Pazifist bin, ist es mir glücklicherweise immer gelungen, eine Verurteilung wegen eines Gewaltdelikts zu vermeiden. Das selbe Glück wünsche ich dir/euch auch. Aber stellt es nicht zu oft auf die Probe!
Grüße
Christian Worch
70 Detlef // Jul 8, 2008 at 20:39
NPD KV UNNA / HAMM //
manchmal Entscheidungen zu treffen , die schmerzen und die nicht von allen ( auch von uns ) nicht immer verstanden werden.
In meinen Beitrag, Detlef // Jul 8, 2008 at 15:46, erwähnte ich solche Funktionäre.
Das die zu wenig verstehen drückt sich in ihrer kaum zu überbietenden Wahlerfolglosigkeit aus. Offensichtlich besteht dieser Verein aus ein paar NW, in die sich ein paar „NPD-Ratlose“ einnistet haben.
Ist wohl eine Frage der Kräfteverhältnisse.
Aber keine Mutlosigkeit, Hamburger und Niedersächsische Aktivisten werden den neuen Wind aus Berlin auch in die „Weststeppe“ tragen.
71 Vorschlag // Jul 8, 2008 at 20:49
@ Worch
Du solltest aber fairerweise erwähnen, dass die Freien noch weniger als einheitlicher Block zu sehen sind, wie die NPD. Ich habe den Eindruck, dass es mehr Zwistigkeiten innerhalb von Freien Gruppierungen gibt, eventuell dient die NPD manchen Freien Gruppierungen als gemeinsamer “Feind”.
Ich möchte nur an Deine Probleme mit der Leipzig-Demo erinnern, wo Du als Freier Probleme mit “den” Leipziger Freien hattest.
72 Worch // Jul 8, 2008 at 20:50
@ NPD-KV Unna-Hamm:
Ich weiß um die Ursprünge des (originalen) Sprechchors “Wer hat uns verraten? – Sozialdemokraten! – Wer schaut zu? – Die CDU!” Bei uns war es etwa acht Jahre später die NPD bzw. die DVU.
Seit ich dabei bin – jetzt einunddreißig Jahre -, hat das “nationale Lager” deutlich mehr Energie auf Auseinandersetzungen untereinander verwendet als auf die Auseinandersetzung mit den Kräften des Systems oder offenen (teilweise militanten) Feinden wie der Linken. Das war allerdings in den Jahren 1919 bis 1933 nur geringfügig anders… Es ist eine typisch deutsche Eigenschaft. Und daß die, die sich explizit für die Erhaltung des Deutschtums einsetzen, diese typische Eigenschaft in besonders ausgeprägtem Maße haben, ist irgendwo logisch.
In der AN-Sache sehe ich eher die NPD in der Rolle des “Aggressors” als die andere Seite. Allerdings durchaus nicht allein.
Grüße
Christian Worch
73 Dennis N. FKO // Jul 8, 2008 at 21:06
Kameraden,
wir hatten zwar keine große Teilnehmerzahl dafür eine rieseige Gegendemo aber wir hatten eine erfolgreiche Demonstration. Und wenn ich mir den Verlauf der Dmeo anschaue weiss ich auch warum. Schikane wo man nur hinschaut.Ich möchte hiermit sagen, dass dies meine erste eigene Demonstration war und ich mit Sicherheit bei der Mobilisierung einiges falsch gemacht habe. Wir hoffen auf Verständniss. Wir versuchen Kontakte zu knüpfen,Meinungen einzuholen und Hilfestelltungen anzunehmen. Die erste Demo der FKO war eventuell auch etwas verfrüht, müsste aber definitiv stattfinden. Zu den Sprechchören bleibt nur so viel zu sagen das sie nicht darauf zurück zu führen sind was auf Dem NPD Parteitag gesgat wurde, sondern viel meher das sich nicht ein Kreisverband auf der Demo hat sehen lassen obwohl der Kontakt zu “NDP” VOR DER DEMO!!! immer ganz gut war was sich mit dem letzten Wochenende meiner Meinung nach erledigt hat. Ich möchte noch darauf hinweisen das wir weder Nationalbolschewisten, Querfrontler und sonstigen geistigen Schwachsinn fördern und uns damit abegeben. Die Vorwürfe an Manuel M. sind mir bewusst und wir haben auch keine Zusammenarbeit mit ihm in Planung. Was Media Pro Patria angeht sollte mich doch mal bitte jemand aufklären!!!
In dem Sinne…
Frei und Autonom!!!
Dennis N. FKO
74 NPD-Freund // Jul 8, 2008 at 21:09
Udo Voigt auf dem Bamberger Bundesparteitag über »Anti-Antifa«, schwarze Fahnen und den »Schwarzen Block«
Udo Voigt
Auf dem Bamberger Bundesparteitag bekräftige NPD-Parteichef Udo Voigt einmal mehr das Bekenntnis seiner Partei zur Gewaltlosigkeit. Zudem distanzierte er sich ausdrücklich von einigen fragwürdigen Ausdrucksformen des politischen Kampfes. Wir dokumentieren die wichtigsten Aussagen aus Voigts Rede:
»Im Laufe des letzten Jahres konnten wir auf verschiedenen Demonstrationen ein neues Phänomen in unseren Reihen bemerken. Spruchbänder mit englischen Texten, die zum Teil auch als Seitentransparente von einem zum Teil vermummten schwarzen Block mitgeführt wurden, zeigten ein von uns nicht gewolltes Erscheinungsbild. Die sich mit dem schwarzen Block identifizierenden Kameraden streckten sogar die geballte Kommunistenfaust beim Skandieren ihrer Sprüche aus und zeigten durchaus den Willen, sich nicht wehrlos von der Polizei an der Ausübung einer zuvor genehmigten Demonstration hindern zu lassen. So wurden vereinzelt Polizisten, Kameraleute und Journalisten attackiert, die sich in unserer Mitte aufhielten. Solche Aktionsformen halte ich für völlig inakzeptabel.
Ich kann sicher all diejenigen verstehen, die eine Wut in sich tragen, wenn die Polizei vor Ort ihrer Aufgabe nicht oder nur mit Widerwillen geringfügig nachkommt, zuvor vom Gericht genehmigte Demonstrationsrouten gegen linke Gewalttäter durchzusetzen. Das darf aber niemals mit Gewalt gegen Polizisten enden, die auch Deutsche sind und auch nur ihre Pflicht tun. Wenn Polizisten offensichtlich Rechtsbruch begehen, so tun sie dies auf Anweisung von ganz »oben«, also von der politischen Führung der BRD.
»Gewalt ist unwürdig!«
Jeder von uns weiß, daß ein junger Beamter, der eine Familie hat und seine Raten fürs Eigenheim und/oder Auto abzuzahlen hat, nicht unbedingt der engagierte Polizist ist, der sich dann gegen eine rechtswidrige Führung stellen würde. Im Gegenteil, sie tun zwar was gesagt wird, sehen aber das Unrecht, was sie uns oft antun müssen und stehen daher innerlich nie auf der Seite der linken Gewalttäter. Wenn nun aber gegen solche Beamte auch aus unseren Reihen Gewalt ausgeübt wird, so wird dieser demnächst auch bereit sein, verstärkt gegen Nationalisten vorzugehen und dabei, im Gegensatz zu früher, auch noch glauben, im Recht zu sein. Wer also Polizisten attackiert, hilft den Systempolitikern, diese gegen uns aufzuhetzen.
Ganz zu schweigen davon, daß ich es für einen Nationalisten unwürdig halte, sich mit der geballten Kommunistenfaust sowie ausländischen Symbolen und Sprüchen, die Aktionsformen der Antifa zu übernehmen. Ich halte es für unwürdig, sich zu vermummen, statt Gesicht zu zeigen, und ich halte Gewalt jeglicher Art gegen deutsche Polizisten für völlig inakzeptabel!
Wir waren dann im Parteivorstand nach ausführlicher Debatte der Meinung, hierzu eine unmißverständliche Erklärung abzugeben. Die Erklärung ›Unsere Fahnen sind schwarz – unsere Blöcke nicht‹ hatte erwartungsgemäß zu Debatten geführt. Sofern sie ohne Beleidigungen geführt wurde, begrüßten wir diese Diskussion, da es allemal besser ist, diese Problematik auszudiskutieren als auszusitzen. Die Stellungnahmen des Parteivorstandes und des Präsidiums sind alle veröffentlicht und hinreichend bekannt.
Wir haben in der Vergangenheit nie verallgemeinert und auch niemals Menschen aus unseren Reihen verdammt, weil sie eine Glatze trugen oder aus dem Skinheadmilieu kamen. Wir lehnen auch heute keine Nationalisten ab, wenn sie schwarze Kleidung tragen. Wir lehnen aber als Nationalisten gewisse Erscheinungsformen ab, wenn sie vom Gegner oder aus dem Ausland kopiert werden. Das ist unser gutes Recht. Wir werden als Partei doch noch bestimmen können, wie unser Erscheinungsbild ist. Wir brauchen Wählerstimmen, wir repräsentieren die schweigende Mehrheit und wollen in die Mitte des Volkes. Jeder von uns zeigt Gesicht und braucht sich und seine Überzeugung nicht hinter einer Vermummung zu verstecken.
»Ja zur schwarzen Fahne der sozialen Not!«
Die NPD steht weiterhin zum Schulterschluß mit allen parteiunabhängigen Nationalisten, die ihrerseits zu einer konstruktiv-partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der NPD bereit sind.
Viele gemeinsam gestaltete Aktionen mit parteifreien Kräften, aber auch übernommene Führungsverantwortung durch ehemals parteifreie Aktivisten innerhalb der NPD zeigen, daß es der NPD ernst ist mit der Einbindung und der Zusammenarbeit mit freien Nationalisten.
Das Bekenntnis zum ›Volksfront‹-Gedanken wird auch dadurch belegt, daß in der Erklärung die schwarze Fahne als Symbol des Widerstandes und die nationale Bewegung einigendes Band hervorgehoben wird. In der Fahnenordnung der NPD wurde bereits seit Jahren verankert, daß die schwarze Fahne solange mit der Fahne der NPD geführt wird, bis die soziale und nationale Not des Deutschen Volkes beendet ist.
Verstärkt wird nun von Seiten der Medien und einer kleinen Minderheit der NPD gegenüber nicht aufgeschlossener freier Kräften versucht, die NPD und den nationalen Widerstand gegeneinander auszuspielen. Daran werden wir uns nicht beteiligen. Gleichzeitig werden wir um jeden nationalfühlenden Mitstreiter kämpfen und ihn nicht verteufeln. Wer sich aber an unsere Anweisungen nicht halten will und sich durch sein Auftreten selbst ausgrenzt, der mag dies doch tun, aber nicht unter der Fahne der NPD!«
75 Worch // Jul 8, 2008 at 21:31
@ Vorschlag:
Stimmt. Das macht es für parteifreie Kräfte schwieriger, mit der NPD umzugehen. Ein wechselseitiges Problem. Die NPD hat ihrerseits das Problem, daß sie (teilweise bürokratisierte, aber immerhin formale) Funktionen hat; wer für einen Verband spricht, hat zumindest im Moment die Mehrheit der Mitglieder hinter sich. So was gibt es bei parteifreien Kräften nicht, und bei autonomen Nationalisten teilweise sogar noch weniger als gar nicht…. Ich verkenne dieses Problem nicht. Wenn ich mit Funktionsträgern der NPD spreche, wissen diese im Regelfall nicht, ob sie gerade mit dem Privatmann Christian Worch sprechen oder mit mir als informellem “Wortführer” oder “Frontmann” eines Teils der Szene; und wenn ja, eines wie großen oder relevanten Teils der Szene.
Da prallen nun teilweise konzeptionelle Welten aufeinander.
Eines der Probleme dabei ist auch, daß ich die Welt der NPD durchaus verstehe, weil ich mich mit Organisationsmodellen und Gruppendynamik und dergleichen Dingen durchaus beschäftigt habe, aber die NPD versteht ihrereits szenische Zusammenhänge nur mangelhaft. Nicht zwingend der Fehler der NPD; diese Dinge sind teilweise auch schwerer zu verstehen.
Manchmal ist eien Entscheidung eine Frage der Einschätzung.
Die NPD beispielsweise hat im Spätsommer 2004 auf den Volksfront-Gedanken gesetzt, weil sie meinte, er werde sich durchsetzen. Aus ihrer Sicht war das logisch. Aber logisch aus einer speziellen Sicht heißt nicht zugleich richtig. Und manche Sichtweisen werden einfach deshalb abgelehnt, weil sie einem persönlich nicht gefallen. Das ist eine sehr komplexe Angelegenheit.
Grüße
Christian Worch
76 Lord Nikon // Jul 8, 2008 at 21:51
@ ANX
Denn kommt doch rum und holt euch ne Schelle ab.
77 Detlef // Jul 8, 2008 at 22:09
Das Problem einiger NW-Kämpfer ist, sie nehmen es persönlich.
Ist es aber nicht, sondern ein politisches Problem.
Die NPD ist eine Realität, aber im Volk ist sie nur virtuell vorhanden.
Es ist die Fiktion, so kann es nicht weitergehen, eine (die) Alternative ist die NPD.
Das Programm oder Einzelheiten sind dem Bürger nicht geläufig.
Daraus resultiert, es ist unverzichtbar sich von realen Figuren die diese Fiktion stören zu trennen.
M.L. King nannte es: Ich habe einen Traum!
Wer sind diese realen Figuren? Es sind Leute die in ihrer Biographie festgefahren sind. Mit „Nur“ Straßenkämpfern verbinden sich nun mal nicht diese Visionen.
Letztlich müssen aus den Reihen der NPD visionäre Politiker treten und dies wird passieren.
Der Straßenkämpfer, der politisch mitdenkt wird dies verstehen und immer in Ehren gehalten werden.
Der welcher die politische Rolle nicht versteht, muss scheitern.
Grundlage für einen geraden Weg, ist dabei ein festes Werte-Weltbild.
Das wichtige an dieser Web-Seite ist, hier wirken einige mit, die diese Wertegrundlagen beschreiben und dabei keine Funktionärsträume haben.
78 Worch // Jul 9, 2008 at 4:07
@Detlef:
Siehst du denn akut Kandidaten in der NPD dafür, “visionäre Politiker” zu sein? Und wenn du mir jetzt ein paar nennst, dann kommt die Anschlußfrage: Und siehst du denn im Apparat der NPD für die auch die Möglichkeit, sich so durchzusetzen, daß ihre Visionen außerhalb der NPD und eines eher kleinen Umfeldes um die NPD herum wahrgenommen werden, draußen im Volk, beim Bürger?!
Meine Meinung über das Parteiensystem GENERELL ist: Durch die sowohl gesetzlich vorgeschriebene Form von Parteien als auch durch die politischen Usancen, die sich seit Gründung der BRD herausgebildet haben, züchten Parteien nahezu zwingend den Typ des Apparatschiks heran. Was nützen die positiven Charaktereigenschaften, die politischenVisionen oder der schärfste Verstand, wenn innerhalb der Parteigremien die Mehrheit fehlt, damit auch nach außen wirksam für die besagte Partei aufzutreten?
Deshalb haben wir seit vielen Jahren schon eine zunehmende Politikverdrossenheit im Volke, die in Wirklichkeit keine Politikverdrossenheit ist, sondern Parteienverdrossenheit.
Dei NPD hat es allenfals in kleinen Teilbereichen (meist lokal oder regional) geschafft, sich als Partei “anders als alle anderen Parteien” darzustellen. Sie wird im Regelfall von den breiten Massen nur als “noch eine Partei mehr” wahrgenommen, eben weil sie als Partei konstituiert ist und weil sie kraft dieser Konstitution (und ihrer innerlichen Befindlichkeit und anderer Faktoren) nun einmal genau das ist. Deshalb schafft sie es ja auch nicht, die zunehmende Zahl von Nichtwählern zu mobilisieren; und auch bei denen, die als Vorstufe zum völligen Ausstieg aus Wahlen Protestwähler sind, aquiriert DIE LINKE ungleich viel erfolgreicher als die NPD.
Aber statt sich über solche für eine Partei wie die NPD ungeheuer wichtigen Dinge Gedanken zu machen, muß Parteichef Udo Voigt sich auf dem Parteitag über “erhobene Kommunistenfäuste” auslassen.
Wer ist denn da in seiner Biographie festgefahren? Meinst du damit vielleicht Udo Voigt als obersten NPDler?
Grüße
Christian Worch
79 raikkkonen // Jul 9, 2008 at 7:29
Ach, Dennis N.
Dann informier dich dochmal bei deinen Führungskameraden. Stichwörter “ein Hesse in Thüringen” und “Antifa Fahne”.
Und zu eurer “Nachbereitung” auf http://logr.org/fkoldenburg/ – erst gegen die NPD Sprüche rufen und dann ales auf ein Nichterscheinen der Kameraden schieben ist ein wenig dünn oder? sich erst weit aus dem Fenster lehnen und dann Mut vor der eigenen Courage haben – das könnte eigentlich Motto des ganzen nationalen Wochenendes in Oldenburg sein…
80 ExBerliner // Jul 9, 2008 at 8:24
Leider wird man die kurze Nachbetrachtung der freien Kräfte Oldenburg, die sie auf ihrer Netzseite veröffentlicht haben, hier auf Altermedia nicht lesen können. Denn hier achtet ja noch jemand Erwachsenes auf Rechtschreibung, Satzbau und Kommasetzung…
…und man verwendet hier nicht zwanghaft Anglizismen, wenn gleichwertige deutsche Wörter zur Verfügung stehen.
81 Worch // Jul 9, 2008 at 10:10
@raikkkonen:
“Mut vor der eigenen Courage” ist wohl ein freudscher Vertipper von dir, was?
Immerhin hatten sie Courage. Als ich erfuhr, daß am 5. Juli auch in Gladbeck eine Kundgebung ist, fragte ich die Dortmunder, ob man über den Termin reden könne. Nein, sagten die mir, wir haben 40.000 Handzettel verbreitet, 2.000 Plakate und eine Menge Aufkleber (ich glaube, 15.000 waren es), steht überall der Termin drauf, geht nicht. Das ist einsehbar. Also fragte ich die Oldenburger, wie sie zu einer Terminverschiebung stehen würden. Die sagten mir auch nein. Zwar hatten sie kein einziges Druckwerk verbreitet, aber intern Werbung gemacht und schon etliche Zusagen bekommen, also wollten sie lieber am 5. Juli festhalten. Da gehört mehr Courage zu als zu sagen: okay, dann verschieben wir das. Kann sein, daß so was ein Fehler ist. Wo gearbeitet wird, da passieren Fehler. Nur da, wo nichts getan wird, passieren auch keine Fehler. Aber dann ist in meinen Augen schon das nichts-Tun ein Fehler….
Grüße
Christian Worch
82 Worch // Jul 9, 2008 at 10:44
@ Ex-Berliner:
Wenn ich mir den Beitrag auf der Netzseite der Oldenburger durchlese, finde ich ein paar Fehler in Sachen Interpunktion. Über Satzbau kann man streiten; das ist teilweise eine Frage des literarischen Stils. (*) Und echte orthographische Fehler habe ich nicht gefunden, nur ein paar, die eher als Flüchtigkeits- oder Tippfehler durchgehen dürften.
Und wenn ich mir jetzt den Beitrag des Nutzers “neda” durchlese, der ja – wenn es ein reziprokes Anagramm auf Andre Aden ist – den Anspruch hat, Journalist zu sein, finde ich darin eher noch mehr fehlerhafte Interpunktion und ein paar durchaus echte orthographische Fehler. Und das hat die durchaus erwachsene Hausmeisterei nicht rauszensiert. Ich wüßte also keinen Grund, warum man den Beitrag der Oldenburger außer als Link nicht auch hier finden sollte, wenn jemand ihn in die Kommentarspalte kopiert.
Grüße
Christian Worch
(*) Anmerkung: Lies mal einen Roman wie “Bohemund – ein Kreuzfahrerroman” von Sir Galahad alias Bertha Diener. Erschienen im Goten-Verlag Herbert Eisentraut, Leipzig 1938. Die Diener arbeitete oftmals mit unvollständigen Sätzen, und zwar nicht nur im Dialog, sondern auch descriptiv. Ich glaube auch, daß die amerikanischen Krimi-Autoren der “hardboiled novels” von diesem Stilmittel zehn, zwanzig Jahre später gern mal Gebrauch gemacht haben, um auch sprachlich herauszuarbeiten, wie “hardboiled” ihre Protagonisten denn nun waren.
83 AN-Hannover // Jul 9, 2008 at 11:28
Wir sind es nicht, die die Bewegung von Rechts spalten. Es ist die NPD, die unseren Weg aufhalten will! Wir sind die neue (Autonome) Bewegung und da lassen wir uns nicht von dahergelaufenden Möchtegern Aktivisten aus den Reihen der National”demokraten” aufhalten.
In Hannover wissen wir nur allzugut, wie die NPD arbeitet. Sie säuft, fasselt nur was von Verschwörungen aber bekommt nichts auf die Reihe. Wir sind die deutsche Jugend, die sich jeden Tag aufs neue mit Antifa und Staat auf der Straße auseinander setzen.
Unsere politische Stoßrichtung ist eindeutig und wir werden diese so lange wiederholen, bis auch der letzte Hitlerist verstanden hat, dass wir die einzig wahren Nationalisten sind.
Es gibt gute Ansätze auch bei den Linken, warum darauf verzichten? Und wenn Linke ein nationales Bewusstsein haben, dann sind auch eingeladen bei uns mitzumachen.
Die NPD setzt auf demokratische Strukuturen, wir hingegen auf den Kampf auf der Straße!
Sozialismus oder Tod!
84 Dr. H. G. // Jul 9, 2008 at 12:14
@AN-Hannover:
Ich kenne die NPD in Hannover nicht, da ich in einem anderen Kreisverband Mitglied bin. Wenn dem wirklich so ist, wie Sie es beschreiben, lassen sich derartige Zustände nur durch Mitarbeit, nicht jedoch durch ausschliessliche Kritik von aussen ändern.
Wenn Sie ein politisches Ziel erreichen wollen, werden Sie auch auf demokratische Strukturen setzen müssen. Was ist denn Ihre Alternative. Fühlen Sie sich zum “Führer” berufen, dem dann alle hinterhertrotten sollen?
Die von Ihnen aufgezeigte Alternative “Sozialismus oder Tod!” dürfte dann unter Berücksichtigung der realen Machtverhältnisse, die allein auf der “Strasse” nicht zu verändern sind, für Sie wohl letal enden.
Oder sind Sie nur ein Maulheld?
85 Detlef // Jul 9, 2008 at 12:16
„Siehst du denn akut Kandidaten……“
So will ich an diese Thematik nicht herangehen.
Zunächst steht die Frage, wer ist inhaltlich eine Alternative zur „brD“ und hat auch das Potential „Hoffnung“.
Meine Bewertung ist da klar, es ist die NPD.
Alle inhaltlichen Diskussionen ordnen sich darum dieser Grunderkenntnis unter.
Dies bedeutet auch, ich gehe den Parteichef nicht ohne Not an.
Voigt sieht sich sicher nicht in den PRAKTISCHEN Fußstapfen großer deutscher Staatslenker, sein Job ist die Aufbauarbeit.
Aber eben dies ist auch unser Job.
Meinung über das Parteiensystem GENERELL ist:……
Deine Erfahrungen sind für viele nachvollziehbar, insbesondere auch für die Menschen in Mitteldeutschland, die vom Regen in die Jauche schlitterten.
Tagespolitische Unzulänglichkeiten gehören aber genau gewichtet, was euch zu häufig nicht gelingt.
Auch ich habe zum Thema Polizei (Bullen, Vopo, Staatsschläger) eine detaillierte Meinung, aber für Voigt gibt wes wichtigeres, als sich auf solche Nebenschauplätze zu verirren.
„Aber statt sich über solche für eine Partei wie die NPD ungeheuer wichtigen Dinge Gedanken zu machen, muß Parteichef Udo Voigt……“
Dies tut er sicher, nur du interpretierst es falsch.
Ich denke es ging ihm ums Gegensteuern beim Erscheinungsbild, bezogen auf die jetzige Situation.
Eine generelle Bullendiskussion gehört nicht dazu.
„…wenn innerhalb der Parteigremien die Mehrheit fehlt, damit auch nach außen wirksam für die besagte Partei aufzutreten?“
Ein vom System installierter Schwachpunkt.
Die Partei kann öffentlich darüber nur begrenzt diskutieren um den üblichen Sprüchen zu entgehen.
Sicher ist, die Systemlinge haben genau vor unserer Vision die meiste Angst und versuchen darum unsere Vorkämpfer zu kriminalisieren oder schlecht aussehen zu lassen.
Davor haben wir unsere Leute in Schutz zu nehmen!
Inhaltliche Dinge kann man auch an den Mann bringen ohne zu Demontieren.
Wir können dies hier tun, allerdings ohne zu beschimpfen, denn wir unterstützen so eine dann hoffentlich straffere Führung.
„Die NPD hat es allenfalls in kleinen Teilbereichen (meist lokal oder regional) geschafft, sich als Partei “anders als alle anderen Parteien” darzustellen.“
Eine Frage der Bewertung aber zumindest sind wir uns da einig und diese positiven Aspekte gilt es herauszuarbeiten und zu verstärken.
Es ist an euch, euch auch zu politisieren, muss ja nicht gleich für alle gelten, aber die Führungspersonen haben dazu eine nationale Pflicht.
86 @AN-Hannover // Jul 9, 2008 at 12:31
AN-Hannover die bolschewistischen Überbleibsel der AN-Nord/West (Die die mit Antifaschisten zusammen gearbeitet haben.).
AN-Hannover ein Projekt von Kai Bergemann (ruft im Studie VZ dazu auf Rassisten und Nazis aus dem NW zu schmeissen) + 2 weiteren Idioten.
Bergemann, gib dir die Kugel oder Gründe mit deinen Bolschi-Froinden aus dem Pott eine Sekte auf den Bahamas. Nur bitte verpiss Dich, sonst werden andere dafür sorgen das du gehst.
87 Lord Nikon // Jul 9, 2008 at 12:39
[Es gibt gute Ansätze auch bei den Linken, warum darauf verzichten? Und wenn Linke ein nationales Bewusstsein haben, dann sind auch eingeladen bei uns mitzumachen.]
Sehe ich ein bisschen anders. Natürlich haben einige junge “Rechte” in den Reihen des NWs schon Schnittpunkte mit der antifaschiostischen- und antikapitalistischen Linken. Nur bin ich klar dafür das man sich in einer neuen Bewgung zusammen findet. Mir sind zumindestens keine Linken bekannt die gerne im NW mitmarschieren würden.
Aber an einer Zusammenarbeit zwischen undogmatischen revolutionären Linken und Rechten ( mag die Einteilung eigentlich nicht) ist nichts auszusetzen.
88 Lord Nikon // Jul 9, 2008 at 12:47
[AN-Hannover die bolschewistischen Überbleibsel der AN-Nord/West (Die die mit Antifaschisten zusammen gearbeitet haben.).]
jaja bla bla alles was gegen den Strom schwimmt ist gleich bolschewistischer Abschaum, oh mann es lebe die Freiheit.
[AN-Hannover ein Projekt von Kai Bergemann (ruft im Studie VZ dazu auf Rassisten und Nazis aus dem NW zu schmeissen) + 2 weiteren Idioten.]
Nazis aus dem NW schmeissen. Klingt doch recht dumm wenn man sich selbst als Nationaler Sozialist bezeichnet. Oh mann Kinder geht spielen.
[Nur bitte verpiss Dich, sonst werden andere dafür sorgen das du gehst.]
Taten statt Worte. Ihr labert immer, haut den Spaltern aufs Maul und bis heute ist noch keiner gekommen.
89 Jürgen Schwab // Jul 9, 2008 at 13:03
@Worch
“Grüße
Christian Worch
(*) Anmerkung: Lies mal einen Roman wie “Bohemund – ein Kreuzfahrerroman” von Sir Galahad alias Bertha Diener. Erschienen im Goten-Verlag Herbert Eisentraut, Leipzig 1938. Die Diener arbeitete oftmals mit unvollständigen Sätzen, und zwar nicht nur im Dialog, sondern auch descriptiv. Ich glaube auch, daß die amerikanischen Krimi-Autoren der “hardboiled novels” von diesem Stilmittel zehn, zwanzig Jahre später gern mal Gebrauch gemacht haben, um auch sprachlich herauszuarbeiten, wie “hardboiled” ihre Protagonisten denn nun waren.”
………………………………………..
Lieber Christian,
bezugnehmend auf unser Telefongespräch von heute: Eine Aneinanderreihung von kurzen Hauptsätzen nennt man “Ochsentrott”, “Hackstil”, “Asthmastil” oder “Zwergsätze”. (Wolf Schneider: Deutsch für Profis. 9. Auflage von 1984, S. 83)
Wie von Dir beschrieben sind solche Zwergsätze in der Literatur üblich, vor allem bei Wiedergabe von Dialogen, aber auch in journalistischen Texten beim Einstieg. Kurze Sätze erhöhen die Aufmerksamkeit beim Leser. Wenn man es allerdings damit übertreibt, wirkt der Text schnell monoton. Deshalb empfiehlt es sich die Satztypen abzuwechseln.
Wolf Schneider
90 Jürgen Schwab // Jul 9, 2008 at 13:05
Ein “Wolf Schneider” zu viel …
91 RevoNSler // Jul 9, 2008 at 13:56
Anhand den oftmals radikalen Äußerungen kann man gut merken wieviel Vollpfosten doch im NW sind. Volksgemeinschaft propagieren aber Menschen mit anderer Gesinnung in die Fresse hauen wollen, und worch wünscht noch viel Glück.
Da kann man sich echt nur am Kopf fassen!
Und zu dem Thema mit den Soltauern. Was ist daran schlimm wenn man mit politische Feinde spricht? Kaum einer von euch (mich mit eingeschlossen) kennt den Aden. Aber urteilt als wär es euer persönliche Feind. Viele morderne Nsler diskutieren mit Antifaschisten. Einfach um mehr über deren Haltung und dessen Weltbild zu erfahren. Und sind wir jetzt Verräter und sollen eine auf die Fresse bekommen?
Und ich möchte noch anhängen, das die Dresdener Kameraden ( In Bezug auf die Anti-Pelz Akzion vor Peek & Cloppenburg) und auch viele andere NS-Tierschützer bzw. Umweltschützer zur Zusammenarbeit mit Linken, in Sachen Umweltschutz, aufrufen. Und warum haut ihr Sie nicht in die “Fresse”? Sind ja in euren Augen Bolschewisten!
Der Großteil des NW ist nix anderes als Kindergarten!
92 @Lord Nikon // Jul 9, 2008 at 14:00
“Taten statt Worte. Ihr labert immer, haut den Spaltern aufs Maul und bis heute ist noch keiner gekommen.”
Bitte ladungsfähige Anschrift an: http://nationaler.widerstand.info/nrw/
Wir machen auch Hausbesuche
93 Torres // Jul 9, 2008 at 14:28
@AN Hannover (Kai B.)
Warum redest du immer in der WIR Form?
Deine Isolation ist doch voll in gang, also schreib besser in der ICH Form oder beziehst du immer noch die Soltauer ein?
94 AN-Hannover // Jul 9, 2008 at 14:53
Wer auch immer diesen spaßigen Beitrag dort unter unserem Namen verfasst hat, möge hiermit bitte zur kenntniss nehmen, das unser Verhältniss zur NPD Hannover kein schlechtes ist.
Es ist auch kein gutes, es ist einfach gar keins. Sie tuen ihren Teil, wir unseren. Keine weiteren Berührungen und Überschneidungen. Auf ihren Pfaden wünschen wir ihnen alles gute und das wars.
Es bleibt in Zukunft so, wie es seid dem damaligen Bericht gehandhabt wurde. Die AN-Hannover verfasst KEINE Kommentare und Anmerkungen auf Altermedia und so wird es auch in Zukunft bleiben.
Ausnahmslos ALLE Berichte/Kommentare ect pp die unter dem Namen AN-Hannover verfasst werden in Zukunft dürfen getrost als Fälschung angesehen werden.
Um die Echtheit dieses Beitrages bestätigt zu wissen, kann sich jeder der es möchte gerne unter AN-Hannover@xmail.bz an uns wenden.
Einen schönen guten Tag noch!
An die restlichen Schwätzer hier. Fasst doch mal den Mut und sprecht/schreibt mich persönlich an und zeigt Gesicht, ihr Memmen.
95 Piccolo // Jul 9, 2008 at 15:10
NW ade!
Die Fünffache Revolution
Manifest des ”Netzwerkes Sozialistische Nation”, NWSN
1.) Die nationalistische Revolution
In einer Zeit, in der das multinationale Kapital in immer stärkerem Maße die Souveränität der Nationen einschränkt und sie teils direkt, teils über seine Institutionen wie den Internationalen Währungsfonds, die Weltbank usw. zwingt, sich den Erfordernissen des kapitalistischen Weltmarktes unterzuordnen, gewinnt die nationale Frage weltweit neue Bedeutung.
Wir betrachten die Nation als auf den Säulen der Kultur, Sprache, Abstammung und dem historischem Erbe basierende volklich-natürliche Gemeinschaft. Aus diesem Grund treten wir ein für einen emanzipatorischen, gegen jede Form von Imperialismus, Rassismus und Faschismus gerichteten Nationalismus neuen Typs, ausgehend von der Überzeugung, dass jedes Volk das Recht haben muss, sein Schicksal frei von jeder Einmischung selbst zu bestimmen. Das heißt in Deutschland, den Kampf um die Unabhängigkeit von NATO und EU aufzunehmen und internationale Solidarität mit allen um ihre Befreiung kämpfenden Völkern zu praktizieren. Der Linksnationalismus, wie er von großen Teilen der nationalen Befreiungsbewegungen vertreten wird, ist somit ein integraler Bestandteil unseres Programms.
2.) Die sozialistische Revolution
Da die Freiheit der Völker und Nationen ganz konkret von den wirtschaftlichen Interessen der Kapitalistenklasse bedroht ist, kann die nationale Frage nicht losgelöst von der Klassenfrage gestellt werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, den befreiungsnationalistischen mit dem antikapitalistischen Kampf zu verbinden.
Wir treten ein für einen eigenen, den nationalen Besonderheiten entsprechenden Weg zum Sozialismus des 21. Jahrhunderts, die genossenschaftliche Verfügungsgewalt des Volkes über die (gesellschaftlichen) Produktionsmittel, eine gerechte Verteilung des erwirtschafteten Mehrwerts und den Klassenkampf aller Lohnabhängigen gegen das Kapital und seine Helfer. Der Klassenkampf ist uns hierbei kein reiner Selbstzweck. Unser Gegner ist keine Klasse, sondern das kapitalistische System.
In diesem Sinne grenzen wir uns ebenso von dem gescheiterten Modell des Staatssozialismus ab, der seinem Wesen nach nur ein bürokratischer Staatskapitalismus war. Stattdessen sehen wir unser Ziel in einem wirtschaftsdemokratischen Volkssozialismus. Wirtschaftsdemokratie ist für uns der Inbegriff aller ökonomischen Strukturen und Verfahren, durch welche an die Stelle elitärer Entscheidungen demokratische treten.
3.) Die ökologische Revolution
Zu einem der wichtigsten Probleme dieser Zeit hat sich das gestörte Verhältnis des Menschen zur übrigen Natur entwickelt. Die bürgerlich-liberale Weltanschauung, aber auch Materialismus und die jahrhundertelange kirchliche Unterdrückung haben den Menschen aus seinem Eingebundensein in die natürlichen Kreisläufe unserer Erde herausgerissen und sind damit für die sich abzeichnende ökologische Katastrophe verantwortlich. Mit der Entstehung des materialistischen Weltbildes haben wir uns selbst beraubt, wir haben die menschliche Vielfalt ärmer und oberflächlicher gemacht und unseren Sinn für Ehrfurcht vor unserer Mitwelt verloren.
Wir treten daher ein für eine neue tiefenökologische Politik mit bioregionalen Ansätzen, die sich nicht in reformistischen Maßnahmen eines rein technischen Naturschutzes erschöpft, sondern eine radikale Bewusstseinsrevolution fordert. Ausgehend vom Standpunkt eines ganzheitlichen Menschenbildes, ist das Ziel die Wiedereinordnung des Menschen in das Gesamtgefüge des natürlichen und kosmischen Lebenskreislaufs.
4.) Die kulturelle Revolution
Das Streben des multinationalen Kapitals nach einer nur den Markt- und Profitgesetzen gehorchenden “One World” hat durch den Einsatz der modernen Kommunikationsmittel und durch die rasche Ausdehnung der Weltmarkt-Verflechtungen eine besondere Form des Imperialismus noch deutlicher als früher auf der ganzen Erde hervortreten lassen: den Kulturimperialismus, der die Verschiedenheit und Andersartigkeit der Völker und Kulturen zugunsten eines genormten, geplanten und manipulierbaren Einheitsmenschen zu beseitigen droht.
Wir treten ein für die kulturelle Erneuerung der Völker sowie gegen alle universalistischen Vereinheitlichungstendenzen und kämpfen gegen die kulturelle Kolonialisierung auch im eigenen Land. Dabei setzen wir dem kapitalistischen Prinzip der Entfremdung, das gerne im Gewand eines sich humanistisch gebärdenden Weltbürgertums auftritt, das Prinzip der kulturellen Verwurzelung, der regionalen und nationalen Identität entgegen.
Auf Grundlage der modernen humanethologischen Erkenntnisse betrachten wir die ethnokulturelle Identität sowohl als Ausdruck wie auch als Voraussetzung sozialen menschlichen Zusammenlebens, sie bildet das Fundament einer offenen, zukunftsgerichteten und nachhaltigen Gesellschaft, in der freie kreative Tätigkeit auf den Trümmern der Lohnsklaverei und höheres Bildungsniveau durch Motivation und Selbstverwirklichung im Dienste der Gemeinschaft erst realisiert werden können. Für ein respektvolles Miteinander der Kulturen und eine freundschaftliche Einstellung zu anderen Völkern ist die Achtung der eigenen Kultur absolute Grundbedingung.
5.) Die demokratische Revolution
Der bürgerlich-liberale Parlamentarismus wie auch diktatorische Modelle staatskommunistischer oder faschistischer Prägung sind angesichts der nationalen wie internationalen Herausforderungen kläglich gescheitert. Das Recht des Volkes auf Selbstbestimmung nach außen und nach innen erfordert eine neue, von der direkten Mitwirkung geprägte Form der Demokratie.
Wir treten ein für eine dezentrale, sozialistische Volksräte-Demokratie mit Rechenschaftspflicht, Kontrollierbarkeit und Abwählbarkeit der Funktionsträger auf allen Ebenen sowie einer größtmöglichen Selbstverwaltung der Gemeinden und Regionen im Verbande der souveränen, Freien Deutschen Nation.
“Wir deutschen Sozialisten haben das stärkste Interesse daran, die nationale Selbstbestimmung des deutschen Volkes innerhalb einer europäischen Völkerorganisation gesichert zu sehen. Wir wollen die Internationale um des Sozialismus und der Nation willen, wir wissen aber, dass eine internationale Gesinnung und Organisation nur möglich ist, wenn wir als Nation geeint und frei dastehen. Uns ist die Nation kein Durchgangspunkt zu einem kulturlosen Menschheitsbrei, sondern die schicksalsgebundene Lebensform, in der wir an den übernationalen Zwecken der Menschheit allein mitarbeiten können und wollen!“
(Hermann Heller: Sozialismus und Nation)
Zeit für Veränderungen!
Der Spektrum innerhalb des Spannungsfeldes zwischen Nationalismus und Sozialismus, zwischen „Rechts“ und „Links“, ist nicht erst seit gestern durch seine organisatorische, politische und regionale Zersplitterung gekennzeichnet. Diese Zersplitterung ist eine Hauptursache für Einflusslosigkeit, Frustration und Schwäche – und es ist an der Zeit, sie zu überwinden.
Aus diesem Grund haben wir nach längerer und durchaus auch selbstkritischer Diskussion beschlossen, einen Neuanfang zu unternehmen. Dieser Neuanfang soll durch die Gründung des Netzwerks Sozialistische Nation (NWSN) erfolgen.
Da der Aufbau einer festgefügten Organisation beim derzeitigen Stand der Dinge als Utopie angesehen werden muss, konstituieren wir – Mitglieder des Nationalrevolutionären Kollektivs (NRK) und der Gruppe Sozialrevolutionärer Nationalisten (GSRN) sowie Einzelaktivisten aus dem sozialistischen und nationalrevolutionären Spektrum – uns als Netzwerk. Netzwerk steht für solidarische Zusammenarbeit und Koordination, und zwar unter Vermeidung von Hierarchien und Politbüros. Ebenso steht Netzwerk für Beschlussfassung und Konsensfindung durch offene und demokratische Diskussion. Die Vorteile einer Vernetzung liegen auf der Hand und erleichtern das Aufgeben von Projektegoismen. Aussagen und Aktivitäten werden in einem gewissen Rahmen vereinheitlicht. Durch den Austausch von Fähigkeiten, Möglichkeiten und Verbindungen der Beteiligten entstehen wertvolle Synergieeffekte, eine verbreiterte Basis und ein vermehrtes Gewicht.
Es geht uns nicht um eine rein zahlenmäßige Sammlung oder die Verbreitung papierener Erklärungen, sondern die am Netzwerk Sozialistische Nation beteiligten Mitstreiter werden sich nach ihren jeweiligen Möglichkeiten und ihren persönlichen Vorlieben aktiv in das NWSN einbringen. Als „Aktivität“ begreifen wir nicht die Beteiligung an politischen Grabenkämpfen, sondern konstruktive Arbeit und das Vorantreiben eigener Projekte. Notwendige und sachliche Kritik ist dadurch selbstredend nicht ausgeschlossen. Dass wir uns damit im politischen Mainstream von „Rechts“ wie „Links“, beide von uns angesichts ihres Zustandes gleichermaßen skeptisch betrachtet, nicht nur Freunde machen werden, nehmen wir bereitwillig in Kauf.
Unser Zusammenschluss als Netzwerk Sozialistische Nation erfolgt auf Grundlage der „Fünffachen Revolution“, also der nationalistischen, sozialistischen, ökologischen, kulturellen und demokratischen Revolution. Unter Revolution verstehen wir die grundlegende Umgestaltung der Verhältnisse zugunsten einer neuen, gerechteren, menschenwürdigeren und emanzipatorischen Neuordnung. Das NWSN sieht sich dabei als nicht als ein abgeschotteter Zirkel, sondern als offenes Netzwerk. Die „Fünffache Revolution“ als Gründungskonsens wird von uns als verbindlich angesehen und dient als Basis, auf der andere Kleingruppen, Projekte und Einzelaktivisten – woher sie auch kommen – zum Anschluss oder zur Zusammenarbeit eingeladen sind.
96 Gunvald Larsson // Jul 9, 2008 at 15:53
@Piccolo :
Diesen Text sollte man dazu noch anfügen:
http://altenburg.freies-netz.com/deutschland-europa-weltweit/zur-diskussion-gestellt%E2%80%9Ezerschlagt-die-parteien%E2%80%9C/
97 Dennis N. FKO // Jul 9, 2008 at 17:41
@ raikkonen
Wir haben uns vorher nie Parteifeindlich geäußert! Und deswegen hatten wir auch mit unterstützung von seiten der NPD gerechnet…Dies werden wir in Zukunft nicht tun…Und auch diese nicht mehr zu unseren Demonstrationen eranziehen… Dann müsst ich mich ja selber fragen…:) Habe hier über die MPP Jungs net gehört…
98 AN-Hannover // Jul 9, 2008 at 18:54
Das letzte Posting kann beruhigt gestrichen werden. Linke, Staatsschutz oder was weiß ich, versuchen unsere Haltung in den Verruf zu bringen. Ob der echtheit können gern Emails an mich versendet werden: AN-Hannover@xmail.bz
Knusprige Woche alle,
Gruss Kai
99 AN-Hannover // Jul 9, 2008 at 19:54
Wahnsinnig lustiger weise, wird nun das Katz und Maus Spiel fortgesetz. Ich bitte die Altermediaredaktion KEINEN Kommentar unter dem Namen AN-Hannover mehr frei zu schalten und werde dementsprechend auch noch eine E-Mail selber versenden um den Echtheitsgehalt dar zu stellen.
100 Bastian // Jul 9, 2008 at 20:26
@Nationalist-hb
Ich habe von dieser Gegendarstellung auch schon gehört und mich würde das persönlich sehr interessieren, da ich mit der Person Kontakt habe und sie diese Gegendarstellung völlig abstreitet.
Wäre es möglich diese irgendwo hochzuladen?
Danke.
Bastian
101 Nationalist // Jul 9, 2008 at 20:36
@ AG Delmenhorst bzw @ Mario M.
Du sagst du hast niemals mit den Soltauern zusammengearbeitet?
Wieso warst du dann auf dieser netten Spontandemonstation Anfang des Jahres in Verden mitsamt den Soltauer Querköpfen?
Fotos gibts genug vom Feind gemacht:
Bericht: http://recherche-nord.com/index.php?option=com_content&task=view&id=40&Itemid=74
Fotos: http://www.recherche-nord.com/index.php?option=com_content&task=view&id=37&Itemid=42
Bist das nicht du Mario? Dort an dem schönen Mercedes?
So und nun erzähl hier bitte nicht noch einmal, dass du niemals mit den Soltauern was zu tun hattest…
Und Mario, warst du nicht einer derer die bei dem netten Kaffeeklatsch mit Herrn Aden dabei waren und die eine Querfront mit ihm anstreben?
102 nordhesse // Jul 9, 2008 at 20:46
“Bitte ladungsfähige Anschrift an: http://nationaler.widerstand.info/nrw/
Wir machen auch Hausbesuche”
Ach, die Kiddie-AN’s aus NRW. Dennis G. du Vollpfosten! Wir warten immer noch auf dich: Komm doch mal vorbei im schönen Kassel und du wirst sehen das du nur nen Hausbesuch in deinem städtischem Krakenhaus in Dortmund machst. Aber keine Angst, wir sind bald in NRW auf Tour, wetten wir machen eher Hausbesuche wegen deiner dummen Lügenhetze gegen hessische Nationalisten?! Ich freu mich schon richtig auf dich und deinen verkackten Revoluzzer-Versand…
103 Lord Nikon // Jul 9, 2008 at 23:06
Am 2.04.08 veröffentlichten einige freie Kräfte aus Niedersachen einen bericht über die Autonomen Nationalisten Nord West (ANNW), in dem ich und ein anderer Aktivist geoutet wurden. Dieser Bericht bestand wie von uns immer beteuert aus falschen Informationen. Jetzt wissen wie wo diese Infos herkamen.
Zitat Recherche Nord
AN-NW contra NASO-N
Mitglieder des »Widerstand Ostrfriesland« traten in der Vergangenheit ebenfalls unter der Bezeichnung »Autonome Nationalisten Ostfriesland« (AN-O) in Erscheinung. Gemeinsam mit weiteren niedersächsischen Gruppierungen war die »AN-O« in das Netzwerk der »Autonomen Nationalisten Nord-West« (AN-NW) eingebunden. Das Netzwerk verstand sich als organisatorischer Zusammenschluss und Aktionsbündnis von »Autonomen Nationalisten« in Niedersachsen. Innerhalb der AN-NW organisierten sich bis April 2008 neben der »AN-O« unter anderem die »Autonomen Nationalisten Soltau« (AN-S), »Autonome Nationalisten Hannover« (AN-H), die »Freien Kräfte Osterholz« (FK-OHZ) sowie Einzelpersonen aus dem Großraum Delmenhorst.
Im April 2008 löste sich die »AN-NW« allerdings auf. Nicht antifaschistisches Engagement oder gar polizeilicher Verfolgungsdruck waren für diese Entwicklungen maßgeblich verantwortlich. Die «AN-NW« musste sich vielmehr dem Druck der niedersächsischen Kameradschaftsszene und wiederum deren Zusammenschluss »Nationale Sozialisten Niedersachsen« (NASO-N) beugen.
Hintergrund dieser Auseinandersetzungen in Niedersachsen bildeten gezielte Falschinformationen, welche seit Beginn des Jahres in neonazistische Netzwerke geleitet wurden und entsprechende Wirkungen entfalteten. Die »Nationalen Sozialisten Niedersachsen« schlussfolgerten aus den zugänglichen Informationen, wie spätere Veröffentlichungen in einschlägigen Internetforen dokumentierten, das die »AN-NW« mit politischen Gegnern zusammenarbeiten würden. Gegenseitig angekündigte »Hausbesuche« einhergehend mit einer Reihe massiver Drohungen waren die Folge und führten schlussendlich zur Selbstauflösung der »AN-NW».
Zitat Ende
104 Lord Nikon // Jul 9, 2008 at 23:07
Hier der Recherche Nord Link:
http://www.recherche-nord.com/index.php?option=com_content&task=view&id=155&Itemid=101
105 so wie ich // Jul 10, 2008 at 8:25
so wie man hört sind teile der AN-Hannover mit der Antifa Hanover in zusammenarbeit getretten.
ziel des ganzen könnte es sein den versoffenen teil des NWs zu bekämpfen und eine Art querfront zu bilden um gemeinsam als autonome ein neues kampffeld zu eröffnen.. bin selbst in hannover antifa mässig unterwegs und verurteile das handeln meiner sog. genossen… wollte das hier nur mitteilen das ihr vlt mal in euren Reihen aufräumen könnt……
106 Kasunke // Jul 10, 2008 at 8:29
@ Lord Nikon
Zitat: “Hintergrund dieser Auseinandersetzungen in Niedersachsen bildeten gezielte Falschinformationen, welche seit Beginn des Jahres in neonazistische Netzwerke geleitet wurden und entsprechende Wirkungen entfalteten.”
Was im Umkehrschluß nichts weiter bedeutet, als daß ihr erstens dumm wie Brot seid und daß es gerechtfertigt ist, niemals mit euch zusammengearbeitet zu haben noch in Zukunft mit euch was zu reißen ist, da ihr eine Gefahr darstellt, und das eher aufgrund eurer Dummheit.
107 ANW // Jul 10, 2008 at 8:59
@Lord
Hin oder her. Die ANNW haben ein Weltbild vertreten was nicht mit dem unserem Vereinbar ist. Sie haben z.B. im StudieVZ und SchuelerVZ die verhassten Hirleristen mit Klarnamen und Wohnorten geoutet.
Nur eines von vielen Dingen die sich diese Würste geleistet haben.
108 AG-Delmenhorst // Jul 11, 2008 at 12:43
Wir hatten Euch gestern eine Mail geschickt. – Der Hausmeister
Stellungnahme zu Gerüchten über Anti-NPD Schreier und Aden Gehilfen
Nachdem sich gerade nach der Demo in Oldenburg wieder die Gerüchte häufen, die AG Delmenhorst habe etwas mit „bolschewistischer Schmuddeljournaille“ wie z.B. Recherche Nord zu tun, ist es mal wieder an der Zeit dazu Stellung zu beziehen und die Lügen von Bord zu werfen.
Abgesehen davon, dass wir von einem Fake der lokalen Antifa ausgehen, sind diese Behauptungen, die von Kommentarschreibern wie Nationalist-HB ins Leben gerufen werden, schlicht und ergreifend falsch.
Bei der AG-Delmenhorst handelt es sich um Aktivisten, die vor dem Zerfall des Aktionsbündnisses AN-NW in diesem tätig waren, sich jedoch sofort nach der Veröffentlichung schändlicher Taten einiger Aktivisten aus Soltau von diesen distanzierten, das Aktionsbündnis verließen und schlussendlich für dessen Auflösung maßgeblich entscheidend waren. Es gab niemals eine Zusammenarbeit mit Personen wie Andre Aden oder ähnlichen, geschweige denn einen Datenaustausch um eine Querfront zu erreichen. Zu diesen Punkten wurde schon einmal Stellung bezogen, da das alte Thema aber wieder aufgewärmt wird und eventuell zu neuen Problemen auf Demonstrationen etc. führen kann, sehen wir es als notwendig an, dies zu wiederholen. Sollten einige Menschen immer noch denken, wir würden eine Querfront anstreben, so sollen sich diese auf unserer Internetseite http://www.ag-delmenhorst.info über unsere Anti-Antifa Arbeit informieren.
Desweiteren bestehen seit Zerfall des AN-NW Bündnis keine Kontakte, weder persönlicher noch politischer Art, zu den betroffenen Personen aus Soltau. Ebenfalls gibt es beiderseits keine Bestrebungen, diese neu zu knüpfen, geschweige denn zu bewahren.
Zu der Demonstration in Oldenburg ist nur soviel zu sagen, dass nicht ein einziger Aktivist der AG-Demenhorst dort anzutreffen war. Somit sind alle Behauptungen über angebliche Anti-NPD Schreier falsch. Die AG-Delmenhorst vertritt den Standpunkt, dass gerade auf öffentlichen Veranstaltungen ein geschlossenes Bild von freien und parteilichen Kräften herrschen muss. Wie wir persönlich zur NPD stehen, steht nicht zur Debatte. Wir nehmen die Worte, im Gegensatz zum Bundesvorstand, ernst und sagen: „Wir lassen uns nicht auseinander dividieren!“ Zumindest nicht auf der Strasse oder anderen öffentlichen Treffen.
Wir hoffen, dass interne Spaltereien in Bezug auf ehemalige Gruppierungen aus dem AN-NW Bündnis endlich Geschichte werden, sei es auf Altermedia oder auf der Strasse. Hinzuzufügen sei, dass kein Aktivist der AG-Delmenhorst auf Altermedia aktiv ist, weder als Artikel-, noch als Kommentarschreiber. Somit sind alle Kommentare die unter unserem oder ähnlichen Namen geschrieben werden falsch, es sei denn es handelt sich um Stellungnahmen, die bald hoffentlich nicht mehr nötig sind. Sollten weiterhin Fragen offen sein, so bitten wir alle Aktivisten sich persönlich oder über unsere Kontaktadresse bei uns zu melden, da es auf offenen Plattformen, nur zu Verwirrungen und Fälschungen kommt. Letztlich verbleiben wir mit den Worten nur gemeinsam sind wir stark, glaubt nicht alles was im Internet steht und kommt auf uns zu. Nur dort bekommt ihr wahre Antworten. Man sieht sich auf der Strasse.
Die AG-Delmenhorst
109 NachtEule // Jul 11, 2008 at 13:05
Nothing ventured, nothing gained.
Hier kann ich micht nur wiederholen!!!
Immer weiter so Herr Worch man sollte auch kleinere Gruppen unterstützen. Ich finde es klasse das ändlich was in Oldenburg passiert freue mich auf die nächste demo da. Vieleicht sollten sich alle die jenigen mal bei den Freien Kräften Oldenburg melden und sie unterstützen und nicht kritisiern. Das es kein Material groß gab wegen der Demo ist bestimmt auch Finaziel ein grund denn nicht jede kleine organisation kann sich massen an Material leisten!!! An alle besser wisser macht selber was und schreib nicht nur so ein müll hier rein!!! Werdet Aktiv und unterstützt solche wie die Freien Kräfte Oldenbug!!!
110 Dennis N. FKO // Jul 11, 2008 at 18:19
Kameraden,
ich betone hier nochmals das die Fko sich nicht grundsätzlich von der NPD distanziert… Wir fühlten uns auf unser ersten eigenen Demo einfach im Stich gelassen und da kochten die Emotionen halt über. Der Wut wurde dann halt unglücklicherweise an der Partei ausgelassen.Wir haben uns mit der örtlichen NPD kurzgeschlossen und ein Gespräch engagiert…
111 Dennis N. FKO // Jul 11, 2008 at 18:21
Die Wut… sorry
112 Worch // Jul 13, 2008 at 2:27
@Detlef:
Das Argument “Hoffnung” ist in jedem Fall gut. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt….
Nur um sich wirklich erfolgreich als Hoffnungsträger darzustellen, wird die NPD noch einiges tun müssen. Szeneintern genauso wie gegenüber der breiten Masse des Volkes.
Gerade dieser Tage ist die Juli-Ausgabe der “Deutschen Stimme” erschienen. Ich konnte Udo Voigts Äußerungen auf dem Parteitag noch einmal im Druck statt nur auf dem Bildschirm nachlesen. Ich entnehme dem sehr wörtlich, daß es für den Parteivorsitzenden der NPD inakzeptabel ist, wenn Leute sich der rechtswidrigen Auflösung oder Behinderung einer Demonstration wehrhaft entgegenstellen. Weil die Polizeibeamten, die offensichtlichen Rechtsbruch begehen, auch Deutsche sind und auch nur ihre Pflicht tun, auf Weisung “von oben”. Für mich ist das die Denkungsart der Biedermeier-Epoche.
Grüße
Christian Worch
113 NPD Freund Nds. // Jul 16, 2008 at 8:58
@ Dennis N. FKO
Ihr habt euch also mit der NPD kurzgeschlossen und ein Gespräch, ääh “engagiert”. Aha, sehr weise das. Und da hat man euch Trottel wahrscheinlich die Ohren langgezogen, was Herr Neumann? Ja so ist das halt im wirklichen Leben. Aber das steckt ihr ales weg, nicht wahr? Ihr seid ja die “Nationale Revolution”. Ich sag euch was ihr seid. Ihr seid die hirnlosesten Memmen, die jemals in Oldenburg agiert haben. Oder wie soll ich das verstehen, daß ihr unter Repression steht. Bitte schreibt doch daß ihr unter Repression der NPD steht, dann wird nämlich auch das klar, was ihr auf eurer Seite veröffentlicht:
Die Kameradschaftführung der Freien Kräfte Oldenburg hat ein langes Gespräch geführt! Da wir zur Zeit unter starken Repressionen stehen ist es uns nicht möglich diese Kameradschaft weiter zu führen. Wir entschuldigen uns hiermit bei Kameradinnen und Kameraden für ein solch abruptes Ende. Wir weisen darauf hin das weitere Internetauftritte unter diesem Namen nicht mit uns in Verbingung stehen. Dafür würde ausschließlich diese Weltnetzseite genutzt werden.
Grüße
Sven Röben
Dennis Neumann
http://logr.org/fkoldenburg/
Wie heißt es so treffend bei euch: Im Krieg gegen ein Scheiss System!
Das Scheiss System scheint ihr selbst zu sein. Einfach krank seid ihr, Abschaum!
Und wagt nicht nochmal irgendwo aufzutauchen, dann gibt es nicht nur heiße Ohren.
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