Folgende Erklärung des NPD-Vize Sascha Rossmüller ist uns zugeschickt worden:
Erklärung des stellvertretenden
Parteivorsitzenden Sascha Roßmüller
zu den personalpolitischen Kapriolen des NPD-Parteivorstandes
![]() |
| Sascha Rossmüller |
Nachdem für mich jetzt klar wurde, daß im Zusammenhang mit der Kandidatenfrage für das Amt des Parteivorsitzenden nicht im Sinne inhaltlicher, strategisch-taktischer Ausrichtungsfragen um innerparteiliche Unterstützung gerungen wird, sondern überwiegend persönliche Ambitionen ausgefochten werden, die zudem in einer Art und Weise erfolgen, die keinerlei Verläßlichkeit für perspektivische Standpunkte bieten, möchte ich mich aus diesen Auseinandersetzungen, die ich gewillt war, politisch zu führen, zurückziehen, und erklären, daß ich für die Wahl des nächsten Parteivorstandes nicht mehr zur Verfügung stehe.
Mit großer Enttäuschung stelle ich fest, derzeit innerhalb der Partei auf Bundesebene keine verläßliche Grundlage für eine politische Gestaltung, wie ich sie für zielführend erachte, erkennen zu können. Leider mußte ich ebenso zu der Überzeugung gelangen, auf Entwicklungen, die ich keineswegs vertreten möchte, nicht in ausreichendem Maße Einfluß nehmen zu können, um sie in eine für meine Vorstellungen kompromißfähige Richtung zu lenken. Neben der politischen Enttäuschung mußte ich in der letzten Zeit auch allzu viele menschliche Enttäuschungen erleben, die mir ein bedingungsloses Anstreben eines Parteivorstandsamtes als Heuchelei erscheinen ließen.
Trotz der Desillusionierung bin ich dennoch nicht gewillt, mich beim Waschen schmutziger Wäsche abzureagieren, halte es allerdings auch für unerträglich, mich um eines Amtes willen entgegen meiner inneren Überzeugung zu verbiegen. Folglich wird meine Kritik, so ich sie für angebracht halte, an gegebener Stelle und in angemessener Form erfolgen, um konstruktiv aufgefaßt werden zu können. Da ich selbst denke und nicht für mich denken lasse, meine Meinungen und Entscheidungen nicht wie die Unterwäsche wechsle und für meine Mitstreiter verläßlich zu bleiben gedenke, werde ich in der Parteivorsitzendenfrage keinen Schwenk vollziehen, jedoch auch Udo Pastörs meine Stimme nicht geben.
Auf der Ebene der bayerischen Landespolitik werde ich mich weiterhin in meiner Funktion als stellvertretender Landesvorsitzender nach bestem Wissen und Gewissen einzubringen versuchen.





45 responses so far ↓
1 Journalistenkicker // Feb 18, 2009 at 22:47
Ja mei der Sascha. Erstamol in Bayern richtig Fuss fassen und dann schau mer mol weida net woar Burschi?!
2 Rawls // Feb 18, 2009 at 22:55
Der Zerfall der NPD jetzt auch im Zeitraffer. Jedesmal, wenn man bei Altermedia reinschaut, ist ein weiterer NPDler zurückgetreten, eingeschnappt oder ausgerastet.
Weiter so, Kameraden.
3 Jeanne D. // Feb 18, 2009 at 22:58
Politik bedeutet doch im anspruchvollsten Sinne ’Staatskunst’.
Die vorgegebenen programmatischen Vorstellungen und die Ideologie der NPD und ihrer Funktionäre behaupten diese zumindest umsetzen zu wollen. Durch diese Behauptung und scheinbar auferlegte Kompetenz wird der Versuch unternommen, sich von etablierten Parteien abzuheben, zu differenzieren.
Grundlegend eine wertschätzende und wertvolle Haltung!
Diese verantwortungsvolle Tätigkeit der Funktionäre, die sich in den Dienst des Staates stellten, um Frieden, Sicherheit, Wohlfahrt und Gerechtigkeit zum Wohl des gesamten, deutschen Volkes zu erhalten und zu sichern, erscheint mir allerdings immer fragwürdiger.
Eine Partei sollte eine Vereinigung von Menschen mit gleichen politischen Überzeugungen, die sie in der Regierung und Verwaltung des Staates durchzusetzen versuchen, darstellen.
Auch in kleineren Gemeinwesen, wie Ländern, Städten und Gemeinden, ist Politik die Kunst, alle Aufgaben, die sich einer Gemeinschaft stellen, klug zu lösen und mit den Notwendigkeiten anderer Gemeinschaften in Einklang zu bringen.
Was aber macht die NPD?
Sie stellte einen Funktionär auf, der Kinderpornographie auf seinem Rechner speicherte, einen Funktionär, der im Affekt mit einer Waffe in den Landtag eindrang, einen Funktionär, der der Steuerhinterziehung bekannt war, einen Bundesschatzmeister, der eine dreiviertel Million veruntreute, einen Parteivorsitzenden und seine Gefolgschaft, die von all` dem nichts gewusst haben wollen, gutverdienende Funktionäre, die ihre Posten, trotz haarsträubender Fehler nicht räumen wollen und nun ein interner Krieg, der extern, also medienwirksam von allen Seiten ausgeschlachtet wird.
Mir wird ganz schlecht dabei!
Wo und in welcher Hinsicht unterscheidet sich diese Partei noch von allen Anderen?
Aus welchem Grunde halten sich aktive Funktionäre noch für die `besseren’ Politiker?
Wenn die NPD 1965 rund 4000 Mitglieder zählte, frage ich mich, in welcher Hinsicht die Programmatik, Ideologie und der Agitationsstil unzureichend aufgestellt wurden, dass ein Zuwachs bis heute nicht ernsthaft zu verzeichnen ist?
Welche sozialen Interessen vertritt die NPD tatsächlich und auf welche Sozialgruppen konzentriert sie ihre Propaganda?
Aus welchen Personen setzt sich die Führungsgruppe zusammen und warum ist diese nicht in der Lage, ihrer vorgegebenen Ideologie nachzukommen? Warum sind diese nicht in der Lage qualitativ und antizipatorisch vorzugehen?
Warum hinkt die NPD zu aktuellen und brisanten Themen grundlegend hinterher?
Und warum, um Gotteswillen, sind Einzelne nicht in der Lage, ihre schmutzige Wäsche daheim zu waschen?
Franz Florian Winter erklärte schon 1966, „dass sich innerhalb der NPD eine Gruppe in den Vordergrund schiebt, die nichts gelernt hat“.
Würde sich der Eine oder Andere innerhalb der Öffentlichkeitsarbeit auch PR benannt, dieselbe Mühe geben, möchte ich behaupten, dass wir schon ein ganzes Stück weiter wären…
4 HFTW // Feb 18, 2009 at 22:59
Ich finde ihn zwar äußerst unsympathisch, aber recht hat der gute Mann.
5 Lesender // Feb 18, 2009 at 23:14
Recht hat er, Pastörs sollte man nicht unterstützen, der steht ja jeden Tag für was anderes.
6 Rassenkundler // Feb 18, 2009 at 23:37
Damit zerlegt sich die Molau-Pastörs-Apfel-Rossmüller-Marx-Fraktion selbst, und die Chancen Voigts steigen wieder, Parteivorsitzender zu bleiben.
Da Voigt wohl noch am ehesten zuzutrauen ist, alle Flügel der Partei zusammenhalten zu können, steigen somit auch die Chancen der NPD vernünftig, also ohne Abspaltungen und ohne Landtagseinzüge in Mitteldeutschland zu verpassen, aus diesem Superwahljahr herauszukommen.
Was Rossmüller angeht, so steigt dieser, indem er dieses abgekarterte Hin und Her nicht mitmacht, in meinem Ansehen.
7 BlauGelbNational // Feb 19, 2009 at 0:26
@ Jeanne D. 3
“Aus welchem Grunde halten sich aktive Funktionäre noch für die ´besseren` Politiker”.
Nicht nur für solche, einige halten sich anscheinend auch noch für die besseren Menschen, siehe bspw. die Publikumsbeschimpfungen, die Hr. Molau zuletzt von sich gegeben hat (“Weltnetzforen, in denen sich feige Denunzianten unter Pseudonymen…” usw.).
Ansonsten gebe ich Ihnen recht, jegliches Vertrauen ist dahin.
Die Dienste im Geheimen haben prima Arbeit geleistet. Man wird es auch anhand der künftigen Wahlergebnisse noch in diesem Jahr ablesen.
Unabhängig davon werde ich die Partei weiter unterstützen u. wählen, weil es keine Alternative zu ihr gibt.
8 Deutscher! // Feb 19, 2009 at 0:47
Wir brauchen keine Umfaller, keine Wackelpudding-Typen, wir brauchen endlich mal wieder einen Führer, der allen zeigt, wo es lang geht! Die NPD ist zu einer Lotterbude ohne jede Disziplin verkommen, mit denen könnte man nicht einmal ein Fußballspiel, geschweige denn einen Krieg gewinnen!
Das sind doch alles Halbjuden und alte SED-Kommunisten, das sind doch keine deutschen Männer!
9 npdmitgliedundrealpolitischersupernazi // Feb 19, 2009 at 0:57
Sascha das ist der falsche Weg. Du solltest zum Parteivorsitzenden kandidieren!
10 gast // Feb 19, 2009 at 1:41
Wo und in welcher Hinsicht unterscheidet sich diese Partei noch von allen Anderen?
*hihihihihi lach
du hast es erkannt; mit der Anerkennung der BRD verlässt man das Deutsche Reich und damit auch die Zukunft seines Volkes.
11 Populist // Feb 19, 2009 at 5:43
“Da Voigt wohl noch am ehesten zuzutrauen ist, alle Flügel der Partei zusammenhalten zu können, steigen somit auch die Chancen der NPD vernünftig, also ohne Abspaltungen und ohne Landtagseinzüge in Mitteldeutschland zu verpassen, aus diesem Superwahljahr herauszukommen”
Davon träumst du nachts. Die NPD wird nun mit Getöse aus Sachsen rausfliegen in Thüringen scheitern und 2011 auch in Meck-Pomm.
Ihr Deppen habt euch das eigne Grab geschaufelt und merkt es nichtmal.
12 Jörg Krebs // Feb 19, 2009 at 5:55
Ich begrüße die Entscheidung des Kameraden Roßmüller, nicht mehr für den PV zu kandidieren, zwar ausdrücklich nicht, allerdings zolle ich ihm für diesen Entschluß auf jeden Fall meinen höchsten Respekt. Die NPD braucht keine Wendehälse, die alle Nase lang ihre Entscheidungen “überdenken”, sondern Männer, die zu dem stehen, was sie sagen und wenn ihnen der Wind noch so scharf ins Angesicht bläßt.
13 die Hinkende // Feb 19, 2009 at 6:37
Toll, dass Herr Rossmüller sich auch zu Wort meldet. Jetzt fehlen noch Wortmeldungen von Apfel, Gansel, Marx, Eigenfeld etc. Das Ohnsorg-Theater lässt grüßen.
14 Analyst (für NGO's, diesmal) // Feb 19, 2009 at 6:50
“Sie stellte einen Funktionär auf, der Kinderpornographie auf seinem Rechner speicherte, einen Funktionär, der im Affekt mit einer Waffe in den Landtag eindrang, einen Funktionär, der der Steuerhinterziehung bekannt war, einen Bundesschatzmeister, der eine dreiviertel Million veruntreute, einen Parteivorsitzenden und seine Gefolgschaft(…)
Kurzen Moment mal!
) nicht an virtuellen Meinungsbekundungen auf einem Netblog festmachen, wenngleich sich viele das wünschen. Das wäre die vollkommende Erlegenheit angesichts der Mediokratie. Der Vorsprung einer Gesinnungsgemeinschaft liegt nach wie vor auf persönlichem Vertrauen. Viel interessanter sind in diesem Zusammenhang die Versuche, sich als “relevant im Sachzusammenhang” darzustellen.
Mag ja sein, dass das ein oder andere so passiert ist, wir können es zumindest nicht aus dem fleißigen Nachlesen der Mainstreammedien heraus entnehmen. Keinesfalls sollten diese medialen Unruhen bestimmend um die Ausrichtung der einzigen BRD- Partei mit nationalem Anstrich sein. Die politische Positionierung, die Verortung der NPD im herrschenden System lässt sich
(zum Glück
Zugegeben: Warum ist diese Partei nicht in der Lage, die Angriffe abzustellen? Eigene Überschätzung oder Arroganz hinsichtlich der als sicher geltenen Trägheit der Massen? Oder sind das nur die Nebenerscheinungen einer Sammlungsbewegung?
(wie ich selbst der Ansicht bin)
Es ist verdammt schwer, sovielen Köchen ein und denselben Hut aufzusetzen. Bei diesem ganzen Gewirr bemerkt kaum einer, dass der Brei überkocht…
Da helfen nur andere Vorzeichen. Der kleinste gemeinsame Nenner wird sich, wie immer auf Kosten von Klasse und Niveau, durchsetzen. Und der Pöbel bestimmt, wo’s langgeht. Da hilft leider kein Molau. Tja,…
Wenn wir genug Kohle hätten, könnten wir Mc Kinsey fragen.
15 Schweinchen Schlau // Feb 19, 2009 at 7:14
Das NPD-Verbot wird sich erübrigen. Die Partei zerstört sich selbst und macht sich auch ohne Verbot vollkommen ungefährlich für das System. Ganz von allein.
Von allein? Nicht ganz. Etwas hilft der VS schon mit…
16 Nationaler Beobachter Fulda // Feb 19, 2009 at 7:17
Wo bleibt der Rücktritt von Apfel? Oder is das Konto noch net voll genug???
17 Nationaler Demokrat // Feb 19, 2009 at 7:30
Parteifreund Rossmüller macht es richtig. Wenn man keine Unterstützung hat bzw. fühlt, geht man vorläufig in die 2. Reihe zurück und versucht dennoch intern , seine politischen Vorstellungen mit einzubringen. Gleich das ganze Handtuch zu werfen würde auch nur politische Unreife bezeugen. Es gibt eben auch bei der NPD gewisse Flügel. Aber der Fehler von allen Beteiligten war, dieses nicht den Delegierten vor der Neuwahl eines Bundesvorsitzenden zu unterbreiten, sondern öffentlich breitzutreten. Auch wenn die Partei momentan einem …haus gleicht (siehe früher Thadden – Thielen), so gibt es dennoch keine Alternative. Und ich bin sicher, daß nach dem Bundesparteitag auch wieder Ruhe einkehrt und es nur noch das dennoch vereinende Ziel gibt: Deutschland retten. Wer dann noch zankt, schließt sich allerdings selber aus.
18 Torres // Feb 19, 2009 at 7:57
Wie sie sich jetzt alle als “gute und aufrechte Kämpfer” darstellen. Mensch Roßmüller du bist ebenso verlogen wie die Kröte Marx, mach das du weg kommst, der neue PV kann gerne auf dich verzichten!
19 Spectator // Feb 19, 2009 at 8:11
Faszinierende Abläufe. Ich kann nur hoffen, dass sich dieser Zustand möglichst lange halten kann und die NPD all ihre Aufmerksamkeit den inneren Vorgängen widmet. Wünschenswert ist auch, dass die Wahlen möglichst knapp ausgehen, damit eine Fortsetzung mit Protest, Spekulation über Manipulation und gegenseitiger Lähmung gesichert ist.
Es gäbe nichts Schlimmeres als klare Verhältnisse in der NPD, insofern bedauere ich durchaus, dass Rossmüller nicht weiterhin als Kandidaten-Kandidat Staub aufwirbelt.
20 Radulf // Feb 19, 2009 at 8:19
Ohne Zweifel ein Mann mit Charakter! Respekt!
21 Siegfried der Junge // Feb 19, 2009 at 8:33
Udo Voigt hat in seiner Zeit als Parteivorsitzender sehr sehr viel geleistet!
Unser Volk wird sich wahrscheinlich auch noch in ferner Zukunft an ihn erinnern und ihm danken dass er zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und mutig gekämpft hat!
Ich bin aber der Meinung dass Udo Pastörs, in Zusammenarbeit mit Andreas Molau, frischen Wind in die Partei bringen könnte und auch viele neue Wähler an die Partei binden kann.
Udo Voigt könnte weiterhin im neuen Parteivorstand vertreten sein, denn er ist ein kluger Kopf und ein mutiger Kämpfer! Die Einigkeit macht die Partei stark! Vielleicht unter der Führung von Udo Pastörs als Ansprechpartner für die Kameradschaften.
Von Jürgen Rieger wird sich aber die Partei trennen müssen. Man kann leider nicht jeden integrieren.
Zum einen ist Herr Rieger schon in zu vielen Interviews ins, vom System gestellten, Fettnäpfchen getreten und hat seinen verbalen Aggressionen freien Lauf gelassen und dem System somit Munition gegeben um damit die ganze NPD zu diffamieren. Mann muss auch nicht so oft über Hitler reden wie Herr Rieger das tut, da es zum einen um unsere Zukunft geht und zum anderen die deutsche Geschichte nun mal mehr als nur zwölf Jahre umfasst. Die Leute auf der Straße haben es eigentlich auch satt sich dauernd mit der Person Hitlers zu beschäftigen. Revisionismus ist gut und wichtig und die Wahrheit muss dem Volk verkündet werden, für diese Wahrheit ist aber heute nur ein kleiner und gebildeter Teil unseres Volkes offen und es nützt auch nichts nur mit einzelnen Wörtern umherzuwerfen, sondern man muss seine Ansichten auch durch Fakten untermauern können und dies dem einfachen Volk, wie die „Muttermilch“ langsam einführen. Größere Bissen wie das hervorragende Interview von Bischof Williamson sind jedoch immer mal wieder notwendig um die schlafenden Deutschen aufzuwecken. Jeder kann auf Youtube die Interviews von Bischof Williamson (oder auch Herrn Voigt) über den Holokaust mit den Interviews von Herrn Rieger vergleichen und man wird den kleinen aber feinen Unterschied bemerken, mit welchen Interviews man das Volk eher von der Wahrheit überzeugen kann.
Zum anderen kommt Herr Rieger bei den Wählern nicht gut an. Ein Spitzenpolitiker der NPD sollte sympathisch herüberkommen, dem Volk Hoffnung und Zuversicht auf eine bessere Zukunft geben und auch ausgleichend zwischen allen Flügeln vermitteln können. All dies vermisse ich leider (!) bei Herrn Rieger.
Ich denke er ist für die Parteiarbeit einfach nicht so geeignet und sollte sich eine Aufgabe suche die ihm besser liegt, z.B. das Organisieren des Rudolf Hesse Gedenk Marsches, seine Aufgaben als Rechtsanwalt, usw.
Ich wünsche Herrn Rieger für die Zukunft alles erdenklich Gute!
22 WHST // Feb 19, 2009 at 8:38
Die Frage ist doch wer den Parteivorstand führen soll wenn gute Leute, so wie der Sascha, dafür nicht mehr zu Verfügung stehen? Wenn sich jetzt nach und nach alle Denker, Strategen und Idealisten zurückziehen. Wer bleibt noch übrig? Die Halbherzigen? Die Spione? Oder einfach nur die Machtgeilen?
Den Leuten muss bewusst werden was sie da überhaupt übernehmen… Es ist ein Trümmerhaufen, finanziell sowie auch strukturell. Der Wahlkampf für den Parteivorsitzenden hat viele zwischenmenschliche Beziehungen innerhalb und außerhalb der Partei zerstört. Keiner traut dem anderen mehr. Um unter solchen Bedingungen eine innere Geschlossenheit des nationalen Lagers nach außen hin präsentieren zu können, bedarf es tatsächlich mehr als nur einen neuen Parteivorsitzenden sowie Parteivorstand. Eine objektive Aussprache im großen Rahmen, das Zusammenraufen und die Besinnung auf das, wofür wir eigentlich stehen. Viele scheinen sich auf dem Weg dorthin schon zu verlaufen, so dass eine Zielerreichung unmöglich wird.
Bitte stellt euch immer und immer wieder die eine Frage. Welches Ziel soll erreicht werden und zu welchem Preis?
MkG
23 Patriot // Feb 19, 2009 at 9:15
Warum immer wieder den Versuch starten die NPD zu verbieten? Diese Partei wird immer schwächer und ein Ende ist schon in Sicht. Was man (in der NPD) den U.S.A. voraus gesagt hat , tritt nun hier bei der NPD ein. Ja liebe NPD immer erst mal an der eigenen Nase fassen!
24 niekisch // Feb 19, 2009 at 9:18
Und d i e s e Partei mit s o l c h e n Vertretern will Deutschland retten ?
25 Rußmüller-Fan // Feb 19, 2009 at 9:38
Der Rossi ist n guter Kerl. Ein echter Bayer gei. Er sieht fei gut aus, aber das genügt ned automatisch Parteichef zu werden gei. Mei die NPD brauchad an Typen wie Holger Apfe, damit fei wieder Ordnung einkehrt gei.
26 National und Konservativ // Feb 19, 2009 at 10:23
Jetzt haben Rieger und Co. ihr Ziel erreicht: Die Partei ist kaputt.
27 sachsenuwe // Feb 19, 2009 at 10:47
Ich werde jetzt wohl Voigt wählen. Aufgrund der jüngsten Ereignisse ist Pastörs für mich unwählbar geworden.
Schade nur, dass sich unser Holger damit hat reinziehen lassen.
28 Deutscher! // Feb 19, 2009 at 11:14
Nun wurde Deutschland auch noch von den Anarchisten der Weltkrieg erklärt – unter fast 800.000 Einträgen für United Anarchists unter Google zu sehen! Dabei brauchen wir gar keine Anarchisten, um die BRD klein zu bekommen, die ist doch auch so schon fertig!
Spielen denn alle nur noch verrückt? Wir brauchen endlich wieder jemanden, der nicht verrückt ist!
29 BlauGelbNational // Feb 19, 2009 at 11:46
Rossmüllers Phrasendrescherei (vgl. den ersten Satz!) ist so volksfern, daß er deswegen an sich schon ungeeignet für höchste Ämter in einer Partei ist, die für das deutsche Volk sprechen will.
Selbst im Rückzug großes Wortgeklingel, das zudem nur eine halbherzige (nach bestem Wissen… einzubringen versuchen) Aussage ist:
“Auf der Ebene der bayerischen Landespolitik werde ich mich weiterhin in meiner Funktion als stellvertretender Landesvorsitzender nach bestem Wissen und Gewissen einzubringen versuchen.”
Und Gott schütze Bayern !
30 BdU // Feb 19, 2009 at 11:48
Wenn die NPD 1965 rund 4000 Mitglieder zählte, frage ich mich, in welcher Hinsicht die Programmatik, Ideologie und der Agitationsstil unzureichend aufgestellt wurden, dass ein Zuwachs bis heute nicht ernsthaft zu verzeichnen ist?
@Niekisch
“Und d i e s e Partei mit s o l c h e n Vertretern will Deutschland retten ?”
Nun ja, unter Blinden ist der Einäugige König. Man mag von den NPD-Politikern halten was man will, aber ich ziehe sie trotz ALLEM der noch inkompetenteren und zudem antideutschen Verbrecher- und Verräterkaste die dieses Land unterdrückt bei weitem vor.
31 dagegen // Feb 19, 2009 at 12:23
@Populist (11)
Warum so frustriert, Herr Molau-Unterstützer?
Jetzt können Sie doch “ganz in Ruhe” demnächst die “Pro-Nasen” wählen, denen sie politisch ja eh viel näher stehen als der NPD, anstatt sich zwischen zwei Stühlen entscheiden zu müssen!
32 Karl Ashnikov // Feb 19, 2009 at 13:15
Die NPD ist mittlerweile einfach nurnoch lachhaft. Soll sie zugrunde gehen, dann können die guten Leute sich frei organisieren.
33 Oberfranke // Feb 19, 2009 at 13:15
Gute Entscheidung Sascha,
als wir damals Deckert wegputschten war hier nicht so ein trara. Schade nur das dieses Dilemma gerade jetzt kommt in einer Zeit wo der Nationale Wiederstand geschlossen sein muss um die Ereignisse die in den nächsten Jahren kommen entgegenzutreten.
Wählbar als Parteivorsitzender ist im moment wohl niemand mehr ,auch Voigt den ich schätzte hat sich die Sympathien verspielt, mal sehen wer nun aus der 2. Reihe hervortritt?
Und marx muss nun endlich das Handwerk gelegt werden .
34 Benno Mitsorg // Feb 19, 2009 at 14:32
BdU // Feb 19, 2009 at 11:48
“Nun ja, unter Blinden ist der Einäugige König. Man mag von den NPD-Politikern halten was man will, aber ich ziehe sie trotz ALLEM der noch inkompetenteren und zudem antideutschen Verbrecher- und Verräterkaste die dieses Land unterdrückt bei weitem vor.”
Dennoch verlieren Gutgewillte das Interesse an der Partei und viele werden sich sagen, die mit dem Gedanken spielten, die Truppe irgendwie zu unterstützen: “Zum Glück habe ich’s nicht getan!”
Das längst ersoffen geglaubte Personal, das in den letzten Tagen aus dem braunen Sumpf wieder emporblubberte, will ihren Szenefetisch bedienen, mehr nicht. Die NPD ist in der pervertierten Spaßgesellschaft mit Spaßtrotteln reich gesegnet. Zum Glück ist die Partei nicht alles, und das gesellschaftliche Umdenken wird kommen – mit oder ohne Partei.
Vielleicht sogar besser ohne. Laßt die Narren sich dort tummeln, dann sind sie wenigstens beschäftigt.
35 kphp // Feb 19, 2009 at 14:55
@Jeanne D.,
mein Gott kannst du dumm fragen!
36 NPD KV Rhein-Neckar // Feb 19, 2009 at 14:58
Und warum,Kamerad Sascha Roßmüller, erzählst Du das hier?
http://www.npd-rhein-neckar.de/
37 kphp // Feb 19, 2009 at 15:09
@Populist,
„Ihr Deppen habt euch das eigne Grab geschaufelt und merkt es nichtmal.“
Andere Deppen nennen und nicht merken das gar keine Gräber geschaufelt wurden, es wurde nur eine Flurbereinigung im Selbstreinigungsverfahren vorgenommen. Deppen wissen wie das geht. Deshalb müsstest du es auch wissen: die Guten ins Töpfchen die Schlechten bei den Unwissenden Deppen ins Kröpfchen.
Guten Appetit!
38 Reiter // Feb 19, 2009 at 15:11
@Oberfranke
Deckert wurde nicht weggeputscht, sondern normal abgewählt. Aber Udo Voigt muß auf jeden Fall abgewählt werden. Er kann nicht mehr bleiben, wenn er einen Funken Verantwortung für die Mitglieder der NPD hat. Golkowski-Affäre (870 000 € Strafe), Kemna-Betrug (mindestens 750 000 €), 1. Mio. Spenden nicht auffindbar, drohende Rückzaghlungen an den Bundestag von 1,8 Mio. Es reicht, in jeden Karnickelverein muß da der Vorsitzende weg, unabhängig ob er schuld hat oder nicht. Das Vertrauen ist einfach nicht mehr da, so einfach ist das. Voigt betreibt die Stoiberisierung der Partei, er ist auch ausgebrannt und politisch am Ende. Wer fünf Jahre Kreisvorsitzender ist, ist auch nicht mehr taufrisch, wer 13 Jahre Parteivorsitzender ist, ist auch nicht mehr innovativ. Molau wäre der bessere Mann gewesen, aber jetzt muß eben Pastörs ran, alleine deshalb, damit nicht mehr weitergewurstelt wird und der nächste Bettelbrief an die Mitglieder nicht die Unterschrift von Voigt trägt, falls er sich überhaupt noch wagt, ein solches zu schreiben.
In diesem Zusammenhang ist das Geschwätz von Bräuniger einfach nur kindisch. Aber ein ist klar, entscheiden tun die Delegierten und nicht die linken Provokateure, Geisteskranken, Sektierer oder Staatsdiener die in Foren wie diesen noch das Salz in die Wunden reiben und sich daran ergötzen, wie Leute fertiggemacht werden. Aber auch das merkt Bräuniger in seiner Einfalt nicht. In den ganzen Jahren haben die Kreisverbände von Herrn Bundesgeschäftsführer nichts gehört, jetzt macht er auf großen Strategen, auf den großen Überblicker, Daumen hoch, Daumen runter. Peinlich, lächerlich, armselig … eben Ghetto.
39 guidosalptraum // Feb 19, 2009 at 19:22
@Benno Mitsorg
“Dennoch verlieren Gutgewillte das Interesse an der Partei und viele werden sich sagen, die mit dem Gedanken spielten, die Truppe irgendwie zu unterstützen: “Zum Glück habe ich’s nicht getan!”
Genau so sieht es aus! In solch` einem Haufen ist es völlig sinnlos, sich zu engagieren. Allein die Art und Weise, wie miteinander umgegangen wird, macht die Partei derzeit gänzlich inakzeptabel. Nicht genug, daß man vom politischen Gegner traktiert wird und seine Existenz riskiert. Man muss sich auch noch diesem frivolen Umgang aussetzen….
Und wenn ich dann noch lese, daß sich der Posten des Fraktionsvorsitzenden im Landtag als Ziel der beruflichen Veränderung ausgesucht wird…..
NEIN DANKE!
40 Das Reich lebt // Feb 19, 2009 at 20:26
Schnauze halten du Vollpfosten !!!
Zich ab, wenn du nicht mehr mitmachen willst.
MdG
41 Sachse // Feb 19, 2009 at 20:34
Ersteinmal möchte ich Sascha für seinen Schritt gratulieren. In einem Vorstand, wo alle an verschiedene Stränge hängen, ist eine Arbeit nicht mehr möglich.
Für mich stellt sich nur eine Frage, was soll man noch in solch einer Partei, wo es nur um Posten und Eigeninteressen geht..
Ich wähle, wenn Voigt und Co wieder ans Ruder kommen KEINE NPD mehr….
Auf den Untergang dieser sich selbstzerstörerischen Partei…
42 NPD-Freund // Feb 19, 2009 at 23:54
Muss mir auch überlegen ob diese Partei noch eine Zukunft hat. Rossmüller war für mich der ” Kronprinz” in dieser Partei! Der Hoffnungsträger überhaupt. Ausstrahlung,Redegewandheit und Radikalität jedoch nicht ohne politische Weitsicht.
Schade…..
43 Adler // Feb 20, 2009 at 2:07
@ Sachse
Rieger sollte ans Ruder kommen, den er ist der eigentlich wirklich unabhängige Kopf der NPD und als Rechtsanwalt finanziell auch nicht auf irgendwelche BRD.-Diäten angewiesen wie etwa Apfel, Pastörs und Konsorten…
44 Hildebrandt // Feb 20, 2009 at 15:59
@ Reiter (38)
Volle Zustimmung! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Bräuniger, vor wenigen Jahren noch völlig daneben als skuriler Exot bzw. uniformierte Lachnummer zu jeder öffentlichen Kundgebung gestandener nationaler Aktivisten in der brd-Schweinerepublik tigernd, hat sich hier im Forum als totale Fehlbesetzung in der NPD-Bundesgeschäftsführung enttarnt. In seiner Parteifunktion hätte er absolut das Maul halten müssen, wie andere erfahrene Funktionäre in der NPD-Zentrale es bisher auch getan haben. – Nun ist er restlos disqualifiziert. – Seine erste öffentliche Verlautbarung hier mit dem Herausposaunen brisanter Parteiinterna und der Drohung, die hundertdreiundvierzigste Totgeburt einer Parteineugründung in die Welt zu setzen, kann man schlichtweg als Verrat betrachten.
45 Thüringer // Feb 20, 2009 at 22:58
@Sachsenuwe
Du hast Recht. Für Holger und die anderen fähigen Leute aus Sachsen wie Gansel ist es echt schade. Pastörs werden die hoffentlich nicht unterstützen.
Sachsen und Thüringen voran!
Leave a Comment