Es gibt in diesem Land viele überflüssige Bücher. Eines davon hat jetzt Judith Breuer geschrieben. Es heißt „Von wegen heilige Weihnacht“ nationalasozialistisches Gedankengut in Weihnachtsbüchern diverser Autoren ausfindig zu machen. Was die Dame Breuer da zusammengetragen hat ist denn Political Correctness pur.
Da wird zum Beispiel im „Hausbuch der deutschen Weihnacht“ ein Julleuchter abgebildet und erklärt, daß das Vorbild zu diesem Kerzenständer bei Ausgrabungen gefunden sein soll. Schlimm, erregt sich Frau Breuer. Heinrich Himmler ließ auch Julleuchter produzieren und an verdiente SS-Angehörige zu Weihnachten verschenken. Björn Ulbrich hat 1999 das Buch „Die geweihten Nächte“ herausgebracht, in dem der folgende Lichterspruch der politisch korrekten Dame aufgefallen ist: „So schmücken wir den Weihnachtskranz für der Sonne neuen Lauf und stecken ihm mit neuen Glanz vier rote Lichter auf“. Ganz schlimm, befand Judith Breuer, daß Björn Ulbrich, auf die Ähnlichkeit mit einem Spruch aus der NS-Zeit angesprochen, nur mitteilte, daß er vor allem darauf achte, was ein Text aussagt und nicht darauf, wer ihn geschrieben hat. „Es gibt Leute, die der Meinung sind, daß etwas, was in einem NS-Kalender gestanden hat, nie wieder gedruckt werden darf. Ich teile diese Meinung nicht“, sagte Ulbrich. Solche Bücher seien gefährlich, weil sie viele Leute ansprächen. Mit eingestreuten Worten wie „artgemäß“ oder „heilige Mutterschaft“ werde subtil an das Vokabular und die Ideen der Nationalsozialisten herangeführt, meint die selbst ernannte Aufklärerin.
Sogar Anerkennung hat Judith Breuer für ihre „Endeckungen“ schon erhalten. Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ hat sie jetzt mit der Begründung ausgezeichnet, daß sie darauf aufmerksam gemacht habe, daß rechtsextreme Kreise versuchten, dem Weihnachtsfest eine arisch-völkische Prägung zu geben. Sie werde weiter entlarven, drohte Frau Breuer an, weil Neo-Nazis Kinder und Jugendliche über arische und germanische Rituale anzusprechen versuchen.
Vielleicht werden wir aber bald per Gesetz geregelt bekommen, was zu Weihnachten gemacht werden darf und was nicht. Die Polizei wird dann die edle Aufgaben bekommen, am Heiligen Abend nachzuschnüffeln, was in deutschen Wohnstuben abspielt. Judith Breuer und das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ werden sicherlich wissen, was in einem solchen Gesetz stehen muß. Und wehe, es stellt jemand einen Julleuchter auf oder erinnert an den Sonnenwendkranz. Dem drohen dann empfindliche Haftstrafen.
Na denn - fröhliche Weihnachten – aber politisch korrekt !
Frank Schwerdt
Quelle: www.NPD.de


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