“Schnorrer” Joschka Fischer gestoppt
Wahlkampftermine sind kein Anlass zur Selbstbedienung, musste Bundesaußenminister Joschka Fischer nun feststellen. Bei einem Stopp im brandenburgischen Lübben sollte er eine Spreewaldgurke bezahlen, die er für die Fotografen an einem Stand für Spreewald-Spezialitäten kamerawirksam verzehrt hatte.
Nach zwei Bissen sagte der Spitzenkandidat der Grünen artig “Vielen Dank”, und wollte weiter gehen. Gurkenverkäufer Fritz Karl aber forderte: “Und bezahlen?” “Von einem Minister kann man ruhig was nehmen”, erklärte der Imbiss-Mann, “der hat Geld”.
Fischer schaute säuerlich, kramte dann aber die geforderten 30 Cent aus der Hosentasche. Er drückte sie dem Mann in die Hand und fügte hinzu: “Jaja, Geld, das ist es, was alle immer denken. Aber da liegen Sie falsch.” Dann ging es weiter zu einer einstündigen traditionellen Kahnfahrt durch den Spreewaldort - ohne Geldforderungen übrigens.
Quellen:
N24.de, Netzeitung


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