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Nationale Kunst

Schuld war nur das Wetter (04.10.08)

October 4th, 2008 · Post your comment (37 Comments)

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Linke und rechte Demonstationen

in Stralsund ohne Anklang bei der Bevölkerung

NPD-Hauptkundgebung Neuer Markt-Redner Udo Pastörs spricht vor der Stralsunder Bevölkerung

Stralsund / Vorpommern: Wie in den vergangenen Tagen bereits mehrfach erwähnt, demonstrierte gestern in Stralsund die NPD unter dem Motto „Sozial geht nur national! Nationaler Sozialismus statt Globalisierung!“ Unterschiedlichen Presseangaben zufolge nahmen daran zwischen 250 bis 300 Demonstranten teil. Der NDR spricht sogar großzügig von 400, wobei die erstgenannten Zahlen augenscheinlich zutreffender sind, die Partei spricht in einem Pressebericht selbst von etwa 300 Teilnehmern, eine Zahl die auch von der Polizei bestätigt wird.

Sofern sich der Erfolg einer Demonstration lediglich an der Durchführung und der Teilnehmerzahl orientiert, so kann die NPD mit der gestrigen Veranstaltung bei einem regionalen Potential von etwa 50, vielleicht auch 60 Personen, sehr zufrieden sein.

Mit dabei u. a. auch die NPD-Landtagsfraktion aus Schwerin mit Ausnahme der Abgeordneten Birger Lüssow und Tino Müller. Ebenfalls fehlend der Stralsunder NPD-Kommunalvertreter Bernd Flotow. Im Gegensatz zur letzten Demonstration vor einigen Jahren musste man diesmal ohne Trommler auskommen, was den äußeren Reiz der Veranstaltung zweifellos stark verminderte. Die Demonstration begann, wie bei NPD-Veranstaltungen dieser Art nicht unüblich, erst mit erheblicher Verspätung.

“Schwarzer Block” von der Demonstration ausgeschlossen

Nicht genug damit, so offenbarten sich während der Demonstration augenscheinlich auch noch Differenzen zwischen der Demonstrationsleitung und einem Teil der Demonstranten, dem nationalen „schwarzen Block“, die aufgrund ihrer teilweisen Vermummung gegen Versammlungsauflagen verstießen und daher von der NPD-Führung vom weiteren Demonstrationsmarsch ausgeschlossen worden sind. Daraufhin gab es faktisch zwei nationale Demonstrationen, die Autonomen marschierten vom Stadtteil Knieper West zum Bahnhof zurück, denen im Grunde nur eines gemeinsam war, nämlich dass das Interesse der örtlichen Bevölkerung an ihren Märschen außerordentlich gering war. Was freilich nicht zu letzt auch am gestrigen Wetter lag, dass in der Tat außerordentlich schlecht war.

Schadenfreude ob dieser Spaltung herrschte daraufhin bei der politischen Konkurrenz, so schreibt ENDSTATION RECHTS diesbezüglich:
„…Marschierten NPD und “Autonome Nationalisten” zunächst noch gemeinsam, teilte sich die Demonstration nach gut einem der geplanten neun Kilometer. Anschließend lief der etwa 50 Personen umfassende Block der „Autonomen Nationalisten“ mehrere hundert Meter hinter der eigentlichen Demonstration. Da sie auch nach Aufforderung des NPD-Versammlungsleiters ihre Sonnenbrillen nicht absetzen wollten, durften sie nicht mehr an der angemeldeten Demonstration teilnehmen. Die so genannte „Anti-Antifa“ veranstaltete daraufhin ihre eigene „Spontandemo“, der die gesamte Aufmerksamkeit des Polizeihubschraubers zu teil wurde. Somit kam es zu zwei Demonstrationen: Die NPD demonstrierte unter dem Motto “Sozial geht nur national”, und die “Autonomen Nationalisten”, dass sie nicht gedenken, auf NPD-Anweisungen zu hören. Dass die NPD den “Nationalen Autonomen” daraufhin die Teilnahme an der Demonstration untersagte, kann als ein deutliches Zeichen für Unstimmigkeiten, die zwischen der NPD und den “Freien Kräften” herrschen, interpretiert werden. Im weiteren Verlauf der Demonstration verließen die “Nationalen Autonomen” die NPD-Veranstaltung vollends und liefen eine eigene Route. …“

Die NPD führte während der Demonstration zwei Kundgebungen durch, eine vor der Videothek auf dem Parkplatz Arnold-Zweig-Straße im Stadtteil Knieper West und eine auf dem Neuen Markt. Auf der ersten sprachen Stralsunds NPD-Kreisvorsitzender Dirk Arendt und NPD-Landeschef Stefan Köster, auf der zweiten die Landtagsabgeordneten Udo Pastörs. Die Resonanz war, wie oben bereits erwähnt, merklich gering. Inwieweit dies aber nun ausschließlich nur am Wetter oder an der eher geringen Vorbereitung lag sei dahingestellt.
So gab es in Stralsund im Vorfeld der Demonstration von nationaler Seite keine erkennbaren Hinweise, wie Plakatierungen oder Flugblattverteilungen in den vom Demonstrationszug betroffenen Stadtgegenden, die auf eine solche Veranstaltung überhaupt aufmerksam machten. Desgleichen fehlte es an stralsundspezifischen Inhalten überhaupt. Offenbar hielt man den via Internet auf der offziellen NPD-Seite des Landes veröffentlichten Demonstrationsaufruf als Werbung für ausreichend genug.

Stattdessen wartete man mit den üblichen rhetorischen Allgemeinplätzen auf, ohne überhaupt auf direkt städtische oder regionale Problematiken Bezug zu nehmen. Dabei wäre es ein leichtes gewesen, lokale Themen aufzugreifen die den Stralsundern augenblicklich tatsächlich unter den Nägeln brennen. Gerade mit Blick auf den ersten Kundgebungsplatz in Knieper West. So ist die zunehmende Verausländerung des Plattenbaugebietes mit all den negativen Symptomen aus Jugendkriminalität und Verwahrlosung sehr wohl ein Ärgernis unter etlichen Anwohnern und vor allem auch ein ernstzunehmendes Problem, derer sich wohl kaum eine andere Partei annehmen dürfte als die NPD. Dass sie es gestern nicht getan haben, mag einerseits daran liegen, dass deren Redner sich zum Teil bisweilen lieber in weltanschauliche Grundsatzdebatten ergingen und zum anderen, daß sie mit Probleme vor Ort einfach nicht vertraut sind, weil sie selber gar nicht aus der Stadt Stralsund kommen, von einer Ausnahme natürlich abgesehen, die dann sich freilich aber auch nur in Allgemeinheiten erging.
Was Wunder also, wenn man sich als unpolitischer Passant kaum von dem ganzen Spektakel angezogen fühlte.

Augenscheinlich diente die Demonstration dazu, die NPD in Stralsund wieder interessant zu machen, nachdem die bisherigen kommunalen NPD-Aktivitäten im Stralsunder Rathaus nicht eben gerade ein Beitrag dafür waren, die NPD für eine ernstzunehmende politische Alternative am Sund zu halten. So wäre es sicherlich für viele Stralsunder wesentlich interessanter, einen NPD-Abgeordneten dort seine Stimme laut und wahrnehmbar zu hören, statt irgendwo im Regen vor mitgebrachtem Publikum auf einem Parkplatz vor einer Videothek an der Peripherie der Stadt. Doch es jedem Menschen recht getan, ist bekanntlich eine Kunst die niemand kann.

Stralsunds “Aufstand der Anständigen”

Immerhin, ein Trost bleibt der NPD. So gelang es der politischen Konkurrenz gestern ebenfalls nicht bei den Stralsundern zu punkten. Mediale Aufrufe, sich doch bitte schön an einem Bürgerfest gegen Rechts zu beteiligen, das vom Bündnis gegen Rechts ausgerichtet wurde, fielen buchstäblich ins Wasser. Auch eine für den Vormittag in der Brunnenaue anberaumte Demonstration, für die der PDS-nahe Jugendverband „solid“ verantwortlich zeichnete, entpuppte sich als Rohrkrepierer. So bekam man dafür gerade mal an die 100 Leute auf die Beine, angesichts der Unterstützung so zahlreicher demokratischer Parteien und Bürgerinitiativen nicht eben gerade ein Zeichen dafür, dass Stralsund ernsthaft bereit war, mit ihnen Gesicht gegen Rechts zu zeigen.
Ähnlich schwach war die Beteiligung am sogenannten „Bürgerfest“ am Fischmarkt.

Über dieses heißt es heute in der Lokalpresse: „Das Fest auf der Hafeninsel, wo auch Ernst Heilmann von Ver.di spricht, kommt wegen des Regens nicht recht in Schwung. Nur wenige harren bis zum Schluss aus. Eins eint die Teilnehmer mit vielen Stralsundern – die Wut über den Nazi-Marsch. „Ich kann das Verhalten der Stadt nicht verstehen, die das widerspruchslos zugelassen hat“, sagt DGBChef Volker Schulz.“
Ähnlich haltloses Gemaule hatte es im Vorfeld bereits von Seiten der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft gegeben. Eigentlich unverständlich, hatte die Stadt sich doch nur an das gehalten, was man von jedem städtischen Beamten eigentlich erwarten sollte, nämlich an den Buchstaben und Sinn des Gesetzes, dass es jedem deutschen Bürger frei und friedlich zu demonstrieren, wenn er es wünscht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Immer wieder erstaunlich, welches Problem Demokraten und Gewerkschafter damit haben.

Natürlich mangelte es gestern auch nicht an linken Störenfrieden, die allerdings erfolglos versuchten Unfrieden zu stiften. So hatte „solid“ die ursprünglich von der Brunnenaue bis zum Fischmarkt geplante linke Protestdemonstration absichtlich schon ein paar hundert Meter weiter enden lassen, um dort die Demonstration der politischen Konkurrenz aufzuhalten. Allerdings zeigte die Polizei, dass es durchaus möglich ist, dass Demonstrationsrecht ohne große Probleme durchzusetzen, wenn sie es will. So erteilte man kurzerhand 44 Platzverweise und nahm vier besonders aufmüpfige Demonstranten fest, was bei den auf der Hafeninsel spärlich versammelten Berufs- und Gewohnheitsdemokraten einen Aufschrei der Entrüstung über die angebliche Unverhältnismäßigkeit des polizeilichen Tuns auslöste. Allerdings wurden zwei von ihnen schon nach kurzem aufgrund richterlichen Bescheides aus dem Gewahrsam entlassen, während die anderen beiden sich bis ans Ende der Veranstaltung gedulden mußten.

Alles in allem kann man vom gestrigen Demonstrationstag wohl sagen, dass es keiner Seite gelang, die Masse der Stralsunder auf ihre Seite zu ziehen. Besonders bitter dürfte dies für das örtliche Gutmenschentum gewesen sein, dass sich vom gestrigen Tag angesichts der in den letzten Tagen laufenden Vorbereitungen weitaus mehr versprach. Stattdessen erlebte es nicht nur den Affront, seinen politischen Gegner marschieren zu sehen, sondern auch, dass das Gros der örtlichen Bevölkerung sich weigerte, mit ihm Gesicht gegen Rechts zu zeigen. Vielmehr zeigte Stralsund der einen - wie allerdings auch der anderen - Seite etwas anderes – nämlich den verlängerten Rücken.

Siehe auch
Ostsee-Zeitung 04.10.08

Ostsee-Zeitung Stralsund04.10.08

Endstation Rechts 03.10.08

http://www.keine-chance-den-geschichtsrevisionisten.tk/

NPD-MV 04.10.08

Indymedia 04.10.08

Polizeibericht 04.10.08

ZAZ-Zeitung am Strelasund, 05.10.08, Seite 3
(Ebenfalls der offizielle Polizeibericht) Bemerkenswerterweise ließ die Zeitung den letzten Satz des offiziellen Polizeiberichtes, “Wir wollen das sie sicher leben” weg.

Tags: Allgemeines

37 responses so far ↓

  • 1 Anonymous // Oct 5, 2008 at 6:19

    Schwarzer Block-Ab in den Zoo !!!

  • 2 Eisenheinrich // Oct 5, 2008 at 6:58

    Also wenn ich mir die Gestalt mit der schwarzen “Bomberjacke” und der merkwürdigen Frisur auf dem zweitobersten Bild so betrachte, muss ich zugeben, daß Vermummung der nationalen Sache doch durchaus förderlich sein kann. Dem Kerl sollte mal klargemacht werden, daß er sich und sein Umfeld mit so einem Trinkhallenoutfit unmöglich macht. Mal abgesehen davon, was einen eigentlich zu so einem Aufzug veranlasst. Dem Erfolg in der Damen- und Berufswelt wird´s ja wohl nicht gerade förderlich sein. Da kann man sich ja gleich “Unterschicht” auf die Stirn schreiben.

  • 3 antagonist // Oct 5, 2008 at 7:42

    Richtigstellung!

    Vorerst einmal danke an alle Aktivisten des schwarzen Blockes die diszipliniert und lautstark an der „angeblichen spontandemonstration“ sich beteiligten,war aus unserer Sicht ein gelungener Tag!Und nochmal zu erwähnen ein ganz großes Nichtdankeschön an die Demokratische Partei die Veranstalter gewesen waren ich hoffe ihr Systemlinge habt nicht die Parole „HOCH DIE NATIONALE SOLIDARITÄT „ gerufen wäre nämlich Verlogenheit in meiner politische Arbeit habe ich so was noch nie vorher erlebt das man uns ausschließt ohne uns zu informieren trotz alledem schafften wir unsere politischen ziele an die Bevölkerung zubringen die sichtlicher weise nicht über unser Erscheinungsbild sich verängstigt fühlten und uns Beifall gaben was als ein großer Erfolg für uns zu werten ist und uns in unseren politischen Werdegang Kraft geben wird und uns bestärkt.Also liebe Partei das wohl ein schuss ins eigene Bein gewesen wenn man auch stärke demonstrieren will!Starkes Stück was sich die Partei da erlaubt habt ihr solltet euch was schämen gedenkt bitte ohne unsere Hilfe wärt ihr jetzt nicht im Schwerin Landtag mal schauen wann das Honig ums Maul geschmiere wieder anfängt wenn der nächste große Wahlkampf beginnt eines ist klar auf meine Hilfe könnt ihr auf alle verzichten und hoffe an alle die sich von der Partei getäuscht fühlen das sie genauso handeln!!!

  • 4 Fehlermeldung // Oct 5, 2008 at 8:43

    Der schwarze Block wurde nicht von der NPD ausgeschlossen, vielmehr war es so, das die Leute, die für uns gesprochen haben, meinten, daß die Kapus und Sonnbrillen obenbleiben. In einer Disskussion wurde dann von uns gesagt, daß wir dann eben unser eigenes Ding machen. Als die Bullen dann den Oberordner gefragt haben hat der natürlich gesagt, das wir nicht mehr dazugehöhren. ABER es war eben unsre Entscheidung.

    “Der Veranstalter schloss von Anfang an die Teilnehmer eines schwarzen Blockes aus. Diese ca. 80 Personen formierten einen eigenen Aufzug und zogen als nicht genehmigte Versammlung los. Ihre Marschstrecke wurde von der Polizei bestimmt. Am Bahnhof wieder angekommen stellten die Beamten die Identität aller Teilnehmer fest, die an dieser nichtgenehmigten Versammlung teilgenommen hatten. …”
    ZAS-Zeitung am Strelasund 05.10.08, Seite 3

    Unterschrieben vom Polizeisprecher Ingolf Dinse
    Die Schriftleitung

  • 5 tipra // Oct 5, 2008 at 8:52

    Genau. Ohne Deine Hilfe hätte es DIE Partei gar nicht erst in den Landtag geschafft. Mich würde einmal interessieren, was Du persönlich zum Landtagseinzug DER Partei beigetragen hast.

  • 6 beowulf88 // Oct 5, 2008 at 8:54

    Peinlich war es zu sehen, das die knapp 200 Leute
    die hinter den NPD Fahnen gelaufen sind, nicht
    mal im Ansatz so viel Stimmung gemacht haben,
    wie die knapp 80 AN´ler. Da kam ja gar nix, weder
    wurden die Parolen vom Lauti aufgenommen, noch
    ließ man sich dazu herab mal selber sein Maul
    aufzumachen. Ganz schön schwach für eine Demo,
    auch wenn´s geregnet hat wie Sau.

  • 7 Martin // Oct 5, 2008 at 9:02

    Die Spaltung der nationalen Demo ist natürlich beklagenswert. Doch gilt es klarzustellen, dass der, der an einer Demo teilzunehmen gedenkt, sich auch an die Auflagen des Veranstalters richtet. Wer sich schon nicht bei einer Demo an allgemeine Regeln halten kann, der sollte mir einmal sagen, wie er sich denn das Leben in einer geordneten Volksgemeinschaft vorstellt.

  • 8 matzebrei // Oct 5, 2008 at 9:11

    Endlich! Eine für alle Seiten erfolgreiche Demonstration (unserer Stärke…). Habt Ihr fein gemacht!

    IRONIE Ende.

    Am besten gefällt mir der Satz “Am Bahnhof wieder angekommen stellten die Beamten die Identität aller Teilnehmer fest, die an dieser nichtgenehmigten Versammlung teilgenommen hatten. …”; nun ist man erst richtig autonom, und perfekt getarnt für den kommenden Kampf… Dümmer geht’s nimmer.

  • 9 NPD-Freund // Oct 5, 2008 at 9:21

    Die AN sind auch nicht viel besser in Dortmund haben sie die Ersthelfer genervt sie sollen ihr roten T-Shirts ausziehen….

  • 10 Worch // Oct 5, 2008 at 9:29

    @ Martin:

    Mal bitte ein paar Rechtsgrundlagen verinnerlichen, wenn man schon das (derzeitige) Versammlungsrecht in Anspruch nehmen will. Der Veranstalter kann keine Teilnehmer ausschließen. Das ist Hoheitsrecht der Polizei, die Trägerin des staatlichen Gewaltmonopols ist.

    @ matzebrei:

    Vielleicht stört es die Betroffenen weniger, wenn sie (oftmals erneut…) in einer polizeilichen Datensammlung sind, als wenn ihr klar erkennbares Konterfei auf der Seite von Arden und Co zu sehen ist.

    Grüße
    Christian Worch

  • 11 salve // Oct 5, 2008 at 9:35

    @martin

    Meinst du die “allgemeinen (Spiel)regeln” des Feindes, die er uns vorschreibt?

  • 12 Anonymous // Oct 5, 2008 at 11:24

    Dumm, dümmer…… Autonome Nationalisten!!!
    Verpisst euch Ihr Dreckschweine. Geht zu den Zecken da seid Ihr gut aufgehoben. Ihr dummen Opfer des Systems!!!

  • 13 Torres // Oct 5, 2008 at 11:34

    @Worch
    Der typ heist ADEN!
    Mal bitte ein paar Antifagrundlagen verinnerlichen,
    wenn man schon die (derzeitige) Antifabande in Anspruch nehmen will.

  • 14 Worch // Oct 5, 2008 at 11:45

    @ Torres:

    Denen, deren Gesichter gegen ihren Willen auf dessen Seite (oder ähnlichen Seiten) zu finden sind, wird eigentlich ziemlich egal sein, wie der Mann heißt. Selbst wenn sein bürgerlicher Name Lustknabe wäre.

    Grüße
    Christian Worch

  • 15 Torres // Oct 5, 2008 at 12:40

    Egal sollte es aber niemanden egal sein, daß die aus Hemsbünde (LK Rotenburg) stammende Person “Andre Aden” heißt.
    Leider sind wir nicht alle “Grundbesitzer” und haben schon eine Arbeitsplätze dank dieser Herrschaften verloren.
    Folgerichtig sollte man schon den Namen und die Person kennen die dafür verantwortlich ist.

    Natürlich sollte und MUSS man sich gegen die voyeuristisch veranlagten Kreaturen schützen, nur darf dieser Schutz nicht in irgendwelchen Subkulturen verkommen.

  • 16 Heinrich // Oct 5, 2008 at 12:49

    “Am Bahnhof wieder angekommen stellten die Beamten die Identität aller Teilnehmer fest, die an dieser nichtgenehmigten Versammlung teilgenommen hatten.”

    Na wunderbar. Die ANs spielen beleidigte Leberwurst, weil ihnen ihre Sonnenbrille wichtiger als Deutschland ist und die anderen Natinalisten spielen beleidigte Leberwurst weil ihnen eine Demo ohne Sonnenbrillen wichtiger als Deutschland ist. Und die ANs stellen sich dann dabei noch so dämlich an, dass die Polizei sich wieder über weitere 80 Leute freut, die sie drangsalieren kann. Da war es wohl mit dem Kampf für Autonomie nicht so weit her, oder??? Eine für alle Seiten mehr als peinliche Vorstellung. Und da kann man nur sagen, dass das Wetter ZUM GLÜCK so schlecht war, sonst hätten womöglich noch mehr Bürger dieses Trauerspiel mit beobachtet…

  • 17 Worch // Oct 5, 2008 at 13:05

    @ Torres:

    Ich verwende meine Gedächtniskapazität lieber darauf, Details des Versammlungsrechts im Kopf zu behalten, als auf die Frage, wie sich dieser Aden denn nun richtig schreibt. So setzt eben jeder seine Prioritäten. - Wenn du ihn für so wichtig hältst, daß man sich nicht nur seinen korrekten Namen und möglicherweise sogar seinen Wohnort merken sollte, dann schlage ich vor, daß du in diesem Hemsbünde (Landkreis Rothenburg) mal eine Demo anmeldest, um ihn öffentlich zu thematisieren. Solltest du deine Prioritäten so gewählt haben, daß du wegen genauer Kenntnis der richtigen Schreibweise des Namens von selbsternannten Linksjournalisten vom Versammlungsrecht nichts verstehst, stehe ich dir diesbezüglich mit Ratschlägen gern zur Verfügung. Wie du vielleicht weißt, sind meine Kontaktdaten (Postanschrift, Telefon, Telefax und e-mail-Adresse) im Netz sehr leicht zu finden.

    Grüße
    Christian Worch

  • 18 Worch // Oct 5, 2008 at 13:10

    @ Heinrich:

    Das Problem, das du erwähnst, hat sich erledigt, wenn entweder die einen Nationalisten sich nicht länger einbilden, sie seien schon oder jemals überhaupt die institutionelle Macht im Staat, oder die anderen Nationalisten (in dem Fall die AN-deren Nationalisten….) künftig dankend darauf verzichen, NPD-Demos zu besuchen. Dann bleibt auch mehr Zeit für eigene Projekte. Und wenn man diese dann auch noch anmeldet, nimmt man nicht mehr an einer “ungenehmigten” Demonstration teil. Wobei lustig ist, daß die Polizei Stralsund das Grundgesetz so wenig gelesen hat, daß sie offenbar nicht weiß, daß eine Demonstration weder “genehmigt” noch “ungenehmigt” sein kann, sondern daß der richtige Ausdruck “angemeldet” oder eben “unangemeldet” (=spontan) ist.

    Grüße
    Christian Worch

  • 19 v. Leers // Oct 5, 2008 at 13:12

    Scheiß autonome Störer.

  • 20 Schatten // Oct 5, 2008 at 13:12

    Die Polizei hat, laut Aussagen der Block Teilnehmer diesen abgespalten. Im Vorfeld wurde seitens der Polizei gedroht, die komplette Demonstration aufzulösen. Nach Gesprächen mit den Ordnern waren die AN nicht gewillt und beschloßen aus freien Stücken nach der Abspaltung, ihr eigenes Ding zu machen.* Zur Kundgebung wurden sie nicht mehr gelassen.

    Desweiteren wurden im Vorfeld 10 000 Flugblätter entlang der Route und im Stadtteil Knieper West verteilt, daraufhin gingen vermehrt Anfragen seitens der Bürger bei den NPD Vertretern ein. Man konnte beobachten, dass sich nicht wenige anschlossen.*
    Unterwegs wurde auf regionale Themen aufmerksam gemacht, genauso auch auf der Kundgebung. Im Auto nicht mitbekommen, wa?
    Die von Euch angesprochenen Themen (Jugenkriminalität etc.) waren auch schon Bestandteil des Stralsunder Boten.

    In der Tat, ist es so? Nun Andere hatten eher den Eindruck, daß sich die Anzahl der Stralsunder Demonstrationsteilnehmer im Verlaufe des Marsches eher verminderte und zwar keineswegs nur nach Abzug des schwarzen Blockes. Doch denen ist vermutlich wohl nur langweilig geworden?
    Die Schriftleitung

  • 21 Torres // Oct 5, 2008 at 13:22

    Hmm, ich glaube nicht das ihm eine Demo stören würde. Ein Knieschuss wär da schon angebrachter.

  • 22 Sportfreunde Lbg // Oct 5, 2008 at 13:26

    Es war richtig zu Beginn, einen klaren Trennstrich zu ziehen.
    An die Rädelsführer des schwarzen Blockes:
    Ihr habt ja im Zug schon ein auf ziemlich dicken Macker gemacht. Habt Euch über den im Zug befindlichen Antifa aufgeregt, Banden bilden, Kampfsport voran, bla bla bla…
    Warum habt ihr den Pisser nicht weggeboxt oder rausgeschmissen? Zu großen Sprüchen reicht’s gerade noch. Wenn ihr nun auf Krawall aus seid, bewegt euch im Umfeld der Demo und fangt welche ab, oder fahrt zum Fußball. Da könnt’ ihr eure Kraft sicherlich loswerden.

    Eine Demonstration hat zum Ziel, Teile unserer Weltanschauung ins Volk zu tragen. Nach diesem Ziel hat man sich zu richten, vor allem was Auftreten, Parolen, etc. angeht. Kann ich nicht mit meinem Gesicht für eben diese Weltanschauung eintreten, dann lasse ich’s. Bleibe zu Hause, verteile oder klebe nachts, such’ die Konfrontation mit dem politischen Gegner, o.ä. - ziehe aber nicht andere Demo-Teilnehmer mit meinem Macker-Gehabe in ein schlechtes Bild.
    Es macht sicher wenig Sinn eine ewig lange Diskussion über den schwarzen Block loszutreten, da man sowieso auf keinen gemeinsamen Nenner kommen wird. Am Besten jeder entscheidet für sich, welche Veranstaltungen er aufsucht und sich nach den vorgegebenen Richtlinien verhält.

  • 23 Steve // Oct 5, 2008 at 13:35

    Die selbsternannten Sprachrohre des freien Blockes (O. und S.), kamen selber nicht aus MV sondern waren aus dem Berliner Raum zugereist*, haben dann für alle anderen ungefragt gesprochen und die Veranstalter als faule nichtsnutzige Dorfheinis bezeichnet: “…geht mal nicht soviel saufen auf dem Acker” ihr in “Meck-Pomm habt doch keine Ahnung vom echten politischen Kampf”, Ihr wisst gar nicht was Zecken sind”
    und dann die Zusammenarbeit vor Ort als beendet erklärt. Ein Verhalten wie es anmaßender nicht geht.
    Der große Teil des Blockes waren dann aber regionale Kräfte mit denen man sicher direkt besser hätte sprechen können. Leider waren die eigentlichen Ansprechpartner der Region aber nicht Anwesend (P. und B.) und diese selbsternannten hatten somit Platz für ihre “Banden-bildungs”-Theorie. Auch während des anschließenden Spontanmarsches ließen die Typen die harten Macher raushängen. Es darf uns regionalen Freien nicht passieren, daß Leute von ausserhalb für uns sprechen. Ich selbst will mich da nicht ausnehmen und werde es beim nächsten mal besser machen.

    *Nun ja, dann haben sie ja was mit den Hauptveranstaltern und -akteuren gemeinsam, von Arendt mal abgesehen sind die ja auch nicht aus MV, sondern von etwas weiter weg.
    Die Schriftleitung

  • 24 Lustig // Oct 5, 2008 at 13:37

    Naja liebe NPD Fraktion
    die Musik war genauso wie das Wetter
    nämlich schlecht!
    Mit solchen “schnulzen” liedern wird man die Menge auch nicht anregen können, da wekt man eher das gefühl “ha hier ist es schön zu leben” was man bei diesem Wetter ganz schnell wieder vergisst!

  • 25 Schatten // Oct 5, 2008 at 13:43

    In der Tat, es war sozusagen ein Kommen und Gehen. Einige hielten komplett durch, andere wiederrum nur ein Stück. Gerade Frauen mit Kleinkindern waren nur kurz dabei, was wohl dann wirklich wetterbedingt war. Aber die Anderen (eure Beobachter) haben schon recht, aber ob denen dann langweilig geworden ist, vermag ich nicht zu sagen.

    Aber so eine Demonstration ist ja nicht gerade ein alltägliches Ereignis, deshalb kann man von ausgehen, dass es gerade für teilnehmende Bürger recht interessant war, wie man unschwer erkennen konnte.*

    *Schon wahr, nur man schade, daß sich deren Zahl in so außerordentlich überschaubaren Zahlen bewegte, wie man gleichfalls unschwer erkennen konnte. - Die Schriftleitung

  • 26 Schatten // Oct 5, 2008 at 14:03

    Überschaubar mag sein, allerdings ist dies wiederrum relativ zu sehen. Kann zur genauen Zahl keine Angaben machen, da ich nicht an jeder Stelle des Zuges war, nur das was ich beobachten konnte. Da hatten eure Beobachter die bessere Position.

    Bilder unter: http://www.snbp.info/galerie/pics.php?&order=bildname&ascdesc=ASC&bprosite=12&katsel=46#1170

  • 27 Lammy // Oct 5, 2008 at 14:27

    Die Stralsunder müssen sich ja kugelrun gelacht haben über diese Selbsternannten Nationalen.

    Nicht nur, dass sie es als größten Erfolg verbuchen durch leere Straßen bei strömendem Regen zu laufen; Sie spalten sich ja schon innerhalb ihrer kleinen Formation.

    Was folgt als nächstes? Straßenschlachten zwischen Möchtegern-Linken und NPD-Versagern?

    Und die Antifa bei Indy lacht sich kaputt!

  • 28 NSR // Oct 5, 2008 at 15:21

    Stellungnahme der Nationalen Sozialisten Rostock

    http://nsrhro.blogspot.com/

  • 29 Amalek // Oct 5, 2008 at 15:44

    Könnt ihr nur gegeneinander?Ihr streitet wegen Sonnenbrillen und Kapuzen!
    Wenn es regnet brauch ich keine Sonnenbrille,eine Kappe ein bischen weiter ins Gesicht zu ziehen reicht aus um nicht gleich erkannt zu werden.
    Außerdem,was wollt oder könnt ihr im Kampf um Deutschland erreichen wenn niemand euer Gesicht sehen darf.
    Mit Demo marschieren wirds nicht getan sein.
    Das Gespräch mit dem Bürger ob mobil mit Flugblättern oder am Infotisch könnt ihr so nicht führen!

  • 30 AntiislamistischeAktion // Oct 5, 2008 at 16:20

    Wenn ich schon den Assi auf dem Foto seh…

    Erst hab ich ja gedacht, der wäre von der Antifa, aber jetzt wo ich lese, der sei ein Kamerad, muss ich kotzen…

  • 31 *Amaryllis* // Oct 5, 2008 at 16:25

    @ Steve

    Vergessen werden sollte nicht, das “O und S” zwar selbsternannt die Leitung übernahmen, sich jedoch kaum erkennbarer Widerstand der ungefragten AN regte.
    Viel mehr hatte ich das Gefühl, dass diese Herren mit den Worten: “Wollt ihr euch von denen alles vorschreiben lassen” , in übertriebener Weise aussprachen was so Manchem schon lange Unmut bereitete.

    Auch als dann später, das ein oder andere Mal der “dicke Macker” durchkam, regte sich kein lautstarker Protest aus den Reihen der Teilnehmer.

    *Ich bin
    auch froh über das schlechte Wetter gewesen, das einwenig das öffenliche Interesse der “Spaltung” minderte.*

  • 32 Jägermeister // Oct 5, 2008 at 16:59

    Gruß an den Sportfreund aus Lbg, hoffe daß ich meine “Revanche” bekomme…

  • 33 VoxPopuli // Oct 5, 2008 at 19:29

    Statt die Leute auszuschließen, sollte man lieber darüber nachdenken, wie man sie akzeptiert und in die Arbeit einbindet.

    Bei anständigem Auftritt hätte niemand etwas gegen diese jungen Menschen, die ihren berechtigten Unmut über das System kundtun!

    Wir brauchen Einheit! Jeder muss dazu Kompromisse machen! Für Deutschland und das deutsche Volk sollte man dazu endlich mal bereit sein!

    http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/10/04/der-gemeinsame-nenner-wie-die-rechte-einheit-zu-bewerkstelligen-ist

    http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/10/01/was-tun-die-deutsche-rechte-in-der-dauerkrise/

    http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/09/26/die-lehren-aus-koln-geschlossenheit/

    Und wenn man sich diese lächerliche Gegendemo anschaut, bestehen doch beste Chancen. Deren Realisierung kann nur noch der Spaltpilz verhindern.

  • 34 125Guralinus // Oct 5, 2008 at 21:42

    @ Schatten…

    Na ob wir da nicht mit Hr. Arendt gerade pers. zu tun haben?

  • 35 Wolf17 // Oct 6, 2008 at 8:54

    @125Guralinus
    Den würde man an seiner Rechtschreibung erkennen…

  • 36 Schatten // Oct 6, 2008 at 12:36

    Zur Frage, ich denke nicht, nein. Und Anzeichen für Schizophrenie sind auch noch nicht vorhanden.

    Wolf17, wenn dem so sein sollte, hätten wohl so einige Kommentare den gleichen Verfasser.

  • 37 Schulle // Oct 6, 2008 at 23:16

    Ich finde es auch nicht in Ordnung,die freien Kräfte auszuschliessen.Die freien brauchen uns,und wir sie.

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