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Die politische Systemlehre ist ein kompliziertes Fach der Politikwissenschaft, vor allem dann, wenn man sich mit dem System eines anderen Staates zu befassen hat. Da sind dann die Begriffe andere, die Zusammenhänge abweichend von dem System, das man von zu Hause kennt: der BRD. Bei der Schweiz wäre es schon angebracht, einmal ein Praktikum in diesem Land zu verbringen, um sich mit dem dort komplizierten, aber doch interessanten System vertraut zu machen.
Bei den BRD-Bürgern ist die Meinung weit verbreitet, bei der heutigen Schweiz handele es sich um eine „echte Demokratie“, weil in diesem System die Volksabstimmungen einen großen Stellenwert besitzen. So meinte einmal der NPD-Vorsitzende Udo Voigt im Schweizer Fernsehen, daß er sich eine Demokratie für Deutschland wünsche, die dem Modell der Schweiz entspreche. Dies hatten mir vor ein paar Jahren Schweizer Nationalisten empört mitgeteilt, die zu Recht das gegenwärtige Schweizer System – trotz Volksabstimmungen – für eine Oligarchie halten. Aber der Hauptfachpolitologe Voigt ist sicherlich lernfähig und wird sich demnächst von einem Nebenfachpolitologen im Rahmen eines Seminars der Deutschen Akademie (DA) das System der Schweiz erklären lassen.
In der Schweiz ist heute (am 13. Dezember 2007) eine lange politische Tradition zu Ende gegangen – die sogenannte Konkordanzdemokratie. Diese besagte, daß die vier großen Schweizer Parteien, die regelmäßig vom Volk ins nationale Parlament, den Nationalrat, gewählt werden, eine stabile Regierung auf breiter Mehrheitsgrundlage bilden (neben dem Nationalrat gibt es noch die zweite Kammer, den Ständerat, die Vertretung der Kantone. Beide Kammern bilden zusammen die Bundesversammlung, welche die Regierung, den Bundesrat, aus dessen Mitte den Bundespräsidenten wählt). „Konkordanz“ heißt in diesem Zusammenhang so viel, daß die Regierung über eine breite gesellschaftliche Übereinstimmung verfügen soll. So beruhten bisherige Schweizer Regierungen in der Regel über eine Parlamentsmehrheit von 80 Prozent.
Bei den traditionellen vier Regierungsparteien handelt es sich zum einen um die unlängst mit einem Wähleranteil von knapp 30 Prozent gewählte stärkste im Nationalrat vertretene Schweizer Volkspartei (SVP) des beliebten Politikers und Industriellen Christoph Blocher, der bislang als Vertreter seiner Partei in der Regierung, im Bundesrat, für das Justizressort zuständig gewesen war. Neben der SVP, die besonders in der Deutschschweiz starken Wählerzuspruch erhält, gehörte zu der bisherigen Konkordanzregierung noch die Sozialdemokratische Partei, die Freisinnig-demokratische Partei und die Christlich-soziale Volkspartei. Diese vier Parteien teilten sich über lange Zeit nach einer Wahl die insgesamt sieben Regierungsposten auf. Aber nach der letzten Nationalratswahl, die im Oktober 2007 stattgefunden hatte, wurde alles anders. Da Blocher einen auf das Ausländerthema zugespitzten Wahlkampf erfolgreich geführt hatte (Plakat mit Schweizer weißen Schafen, die ein schwarzes Schaf vertreiben), weigerten sich nun bei der aktuellen Regierungsbildung Sozialdemokraten, Freisinnige und Christsoziale – in der BRD mit SPD, FDP und CDU/CSU vergleichbar – den Rechtspopulisten Blocher wieder wie gehabt mit in die Regierung zu nehmen. Um die traditionelle Konkordanz zu retten, versuchte man nun die SVP zu spalten: in unerwünschte Rechtspopulisten um Blocher und die eindeutigen Systemleute um Eveline Widmer-Schlumpf, die nun scheinbar ihrem Nachnamen alle Ehre machen wollte – und auf diesen plumpen Trick der Kräfte der Ausgrenzung auch prompt hereinfiel. Sie konnte dem Angebot, das ihr von den anderen bisherigen Regierungsparteien unterbreitet wurde, anstatt Blocher das Justizministerium selbst zu übernehmen, nicht widerstehen. Neben Widmer-Schlumpf war auch der SVP-Politiker Samuel Schmid in die Regierung gewählt worden, weshalb er auch aus der SVP-Fraktion im Nationalrat umgehend ausgeschlossen wurde und wie Widmer-Schlumpf nun einem Parteiausschlußverfahren entgegensieht.
Analog hierzu sei an die Regierungsbildung in Österreich im Jahr 2000 erinnert, als Bundespräsident Thomas Klestil bei der Bildung der schwarzblauen Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ den Wiener FPÖ-Politiker Hilmar Kabas von der Kabinettsliste gestrichen hatte, weil dieser im Nationalratswahlkampf zuvor „ausländerfeindliche“ Plakate hatte aufhängen lassen. Kabas, der als Verteidigungsminister vorgesehen war, zog den Kürzeren, seine „Parteifreunde“ bildeten aber trotzdem die Regierung mit der ÖVP. Der Drang nach Posten, Geld und gesellschaftlicher Reputation war halt eben zu stark.
Der Schweizer SVP-Politiker Blocher kündigte nach seinem Ausscheiden aus der Regierung an, künftig eine harte Oppositionsarbeit leisten zu wollen. Bezeichnenderweise diktierte er der Systempresse in die Böcke: „Von jetzt an kann ich wieder sagen, was ich denke.“ (Spiegel-Online vom 13.12.2007) Das soll heißen, daß ein Regierungsmitglied – aufgrund von Posten, Geld und gesellschaftlichem Ansehen – nicht das öffentlich sagen kann, was man weitläufig an Schweizer Stammtischen zum Besten gibt; daß es zum Beispiel in der Schweiz zu viele, vor allem nicht europäische Ausländer gibt oder Blochers Landsmann Jürgen Graf seinen Geschichtsrevisionismus aus dem nichtzionistischen Ausland betreiben muß. Ob Blocher den Namen „Jürgen Graf“ schon einmal gehört hat? Vielleicht hat er diesen Namen schon einmal am Stammtisch halblaut ausgesprochen. Daß sich Blocher mit solchen Themen, die Graf interessieren, nun in der Opposition im Nationalrat auseinandersetzen wird, dürfen wir nicht erwarten, weil Rechtspopulisten von ihrer Basis und den Wählern danach beurteilt werden, demnächst wieder in die Regierung einzuziehen.
Zudem ist die SVP-Propaganda gegen die Überfremdung der Schweiz ohne inhaltliche Substanz, weil sie nicht die Ursachen der „Zuwanderung“ benennt. Die Schweiz ist nämlich ein Hochlohnland, dort sind die Löhne noch um einiges höher als in der BRD, weshalb in diesem schönen Land vor allem in der Gastronomie und im Hotelgewerbe auch viele Mitteldeutsche arbeiten. Daß für Türken, Asiaten und Afrikaner der Schweizer Arbeitsmarkt besonders attraktiv ist, darf einen nicht verwundern. Und auch das in den Reihen der BRD-Rechten oftmals in höchsten Tönen gelobte Rotationsprinzip für Ausländer funktioniert in Wirklichkeit nicht. Die Schweizer Verwaltung, hinter der – wie auch bei den etablierten Medien – das große Geld steht, richtet es so ein, daß viele Fremdarbeiter bleiben dürfen, weil sie vom Kapital als Lohndrücker gebraucht werden. Und dagegen ist der Rechtspopulist Blocher als Regierungsmitglied nicht vorgegangen. Er wird auch künftig nicht dagegen vorgehen, weil er als ehemals Industrieller immer noch eine gesellschaftlich akzeptierte Person ist und dies auch bleiben möchte. Zumal er als (Ex-) Industrieller – das Eigentum gehört jetzt seinen Kindern – auch Profiteur der Ausländerbeschäftigung ist.
Worin könnte nun aber der Ausweg bestehen, wenn die SVP sich immer wieder als „patriotische“ Sackgasse erweist (wie in der BRD Pro Köln, REP, Bund Freier Bürger, Schill-Partei usw.)? „Rechts“ von der SVP stehen noch zwei Parteien, die sich als Alternative anbieten: die Schweizer Demokraten (SD), die den systemkonformen Reps in der BRD entsprechen, und die Partei Nationalorientierter Schweizer (PNOS), die zum Teil ihre Wurzeln im NS-Spektrum hat, sich aber in den letzten Jahren zu einer auf der Höhe der Zeit stehenden sozialrevolutionär nationalistischen Formation weiterentwickelt hat. Die PNOS hat noch nicht den Mitgliederumfang der SVP, aber sie wird von jungen idealistischen Frauen und Männern geführt, die in der von Michael Haldimann redigierten Parteizeitschrift „ZeitGeist“ Monat für Monat unter Beweis stellen, daß sie über die richtigen Argumente zur Überwindung des Systems besitzen. Diese Nationalisten haben längst erkannt, daß der Schweizer Volksentscheid zwar ein wichtiges Mittel für nationale Belange bietet, es damit aber nicht getan ist. Denn solange die großen Pressehäuser, Radio- und Fernsehanstalten der Schweiz vom großen Geld gelenkt werden, wird die veröffentliche Meinung immer gegen einen Volksentscheid zur Ausländerbegrenzung und Rückführung mobil machen. Denn die Ausländerbeschäftigung gehört zum Kapitalismus dazu wie das Amen in der Kirche. Insofern ist die PNOS für Nationalisten in der Schweiz konkurrenzlos.
Infos: www.pnos.ch
Bücher von Jürgen Schwab:
Die „westliche Wertegemeinschaft“, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 18 Euro.





56 responses so far ↓
1 Artemidor // Dec 14, 2007 at 11:14
Bei aller Zustimmung zur grundsätzlichen Positionierung der SVP irgendwo im “patriotischen” Bermudadreieck zwischen Reps und Pro-Köln würde ich sie doch nicht vorschnell als eine Sackgasse abqualifizieren. Die Schweiz druchläuft einen Transformationsprozeß des politischen Spektrums, der nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein wird. Dabei ist es ganz natürlich, daß zunächst einmal eine bürgerliche, noch stark im bestehenden System verankerte Kraft dazu beitragen muß, den Boden zu bereiten, auf dem dann später auch radikalere Positionen (etwa der PNOS) formulierbar und letztlich mehrheitsfähig werden können. Man wird einen längeren Atem brauchen, um nach der weitgehenden Imprägnierung der “Zivilgesellschaften” Europas mit linker Ideologie wieder die nationale Wende zu erreichen. Dabei auch “gemäßigte” Kräfte wie die SVP wenn nicht direkt zu unterstützen, so doch zumindest nicht vorschnell zu blockieren halte ich für ein Gebot der Klugheit. Man erinnere sich daran, daß auch 1933 ohne konservative Koalitionspartner nicht stattgefunden hätte. Voraussetzung für die Realisierung von NS-Positionen in der modernen europäischen Politik ist eine breit angelegte “Rechtsverschiebung” des gesamten politischen Spektrums, die sich alleine mit einer Stärkung des radikalen Flügels nicht auf breiter Front erreichen lassen wird.
2 Detlef Nolde // Dec 14, 2007 at 11:26
Jürgen Schwab hat vor ein paar Jahren noch den BRD-NS gescholten. Das ist ihm wohl nicht gut bekommen. Deshalb schreibt er nun wieder Artikel über “Nationalen Sozialismus” und “Volk und Rasse”.
Ein Vertreter der nazistischen “Partei Nationalorientierter Schweizer” (PNOS) wurde bereits von der “nationalrevolutionären” Zeitschrift “Fahnenträger” freundschaftlich interviewt.
Dieser erklärte darin, daß man “ganz klar rassische Strukturen” brauche, die Frage der Integration von Einwanderern unter einem “rassisch-biologischen Blickwinkel” betrachtet werde muß. Weiterhin wird für einen “nationalen Sozialismus” und die “Säuberung” der Schweiz von Kommunisten mit einem “eisernen Besen” plädiert.
Unter der Überschrift “Die jüdische Zinsknechschaft – wie kommen die Juden zu ihrem Geld?”, siehe PNOS-Webseite, wird die “Zinswirtschaft als Grundübel des kapitalistischen Wirtschaftssystems” dargestellt. Das ist genauso “antikapitalistisch” wie die einst von Hitler, Feder und Strasser betriebene faschistische Sozialdemagogie.
Daß Jürgen Schwab alle partiotischen Bestrebungen linker wie bürgerlicher Provinienz ablehnt, wenn sie nicht rassistisch angelegt sind, macht somit durchaus Sinn. Ebenso, daß er nicht nur pro-kapitalistische, sondern faschistische Gruppierungen wie die PNOS als “sozialrevolutionär” umzulügen versucht.
3 GBI // Dec 14, 2007 at 12:50
In bester Propagandamanier hat der (Eulen)Spiegel diese politische Zäsur gestern mit der Überschrift “Jubel in Bern” gebracht…weil 1000 rote Ratten sich in der Berner Innenstadt zu einer Demo zusammengerottet hatten und begreiflicherweise bei dem Ausschluss des SVP-Mannes in Jubel sich freuten. Man merke, 1000 Demonstranten des linksextremen Spektrums und “Bern jubelt”. Das ist dieses “Sturmgeschütz” der Demokratie.
4 jochen // Dec 14, 2007 at 13:05
Herr Blocher hat doch sicher ausreichende Kenntnis des Hintergrundgeschehens einer sogenannten Demokratie. Daher müßte er sich doch darauf eingerichtet haben, daß die Entscheidungen nicht im Parlament getroffen werden. Oder hat er gedacht, daß die Schweiz auch hier eine Insel der Seeligen ist? Dann war das aber reichlich naiv.
5 Gunvald Larsson // Dec 14, 2007 at 13:34
Hahahahahaha……war ja klar das “Stalker” nolde hier wieder zuschlägt. Jürgen Schwab…gib ihm endlich das versprochene Autogramm.
6 an // Dec 14, 2007 at 13:35
http://www.inidia.de/nolde.htm
7 Horsti // Dec 14, 2007 at 13:42
@ jochen
Christoph Blocher konnte berechtigt davon ausgehen, daß die SVP zwei Ministerposten in der Regierung bekommen würde, mit deren Hilfe sie – im Rahmen der schweizer Oligarchie – auf die Gesetzgebung und das politische Handeln (Verordnungen, Weisungen etc.) unmittelbar hätte Einfluss nehmen können.
Nun stellt die SVP-Fraktion gar keinen Minister. Das nicht vorhergesehen zu haben ist nicht naiv, denn die anderen Parteien haben damit die jahrzehntealte “Konkordanz” aufgekündigt. Angesichts des Erstarkens der Nationalkonservativen haben sich die übrigen Parteien zu einem radikalen Beruch mit der politischen Tradition des Landes entschlossen. Das ist zunächst eine Niederlage, bietet aber im Prinzip auch Chancen.
8 Max Brüm // Dec 14, 2007 at 13:53
@ J. Schwab:
wie meistens sehr guter Kommentar. Ergänzen sollte man noch zur objektiven Funktion der SVP und der “demokratischen” Organisationen von FDP/CVP bis zu den Autonomen und der “kommunistischen” PdA folgendes:
Auch die Schweizer Bourgeoisie ist kein monolithischer Block. M.a.W es gibt dort zwei entscheidende Strömungen:
Einserseits die SVP – Schweizer Volkspartei – die man als die Interessensvertretung der Kleinbourgeoisie, der Kleingewerbetreibenden, des Schweizer Mittelstandes bezeichnen kann. Andererseits stehen die weltweit aktiven schweizerischen Monopole wie die Grossbanken USB/CreditSuisse. Die eine Seite steht auf Seiten der traditionellen schweizer Verhältnisse, nämlich den Ausbau des nationalen Wirtschaftsraumes, während die andere, die internationale Fraktion des schweizerischen Kapitalismus auf eine Expansion weit über die nationalen Grenzen Wert legt. Für letztere sind die prügelnden und randalierenden “Autonomen” von unschätzbarem Wert, weshalb sie auch von dieser Seite massiv finanziell und politisch unterstützt werden. Wie in D sind auch in der CH die verbalradikalen Autonomen die treuesten Verbündeten der imperialistischen Fraktion ihrer jeweiligen Bourgeoisie. Natürlich unter dem Zauberwort des “Antifaschismus” – denn mit dieser Begründung darf man auch in der CH jedes denkbare Verbrechen begehen, ohne irgendwelche Sanktionen befürchten zu müssen.
@Artemidor:
“Positionierung der SVP irgendwo im “patriotischen” Bermudadreieck zwischen Reps und Pro-Köln”
Wunderbar formuliert!
@ Detlef Nolde:
Maul halten! Setzen! Sechs!
9 Paolo Pinkas // Dec 14, 2007 at 15:15
Was schon 5 “Kommentare zum Artikel” und noch keiner hat sich über das Bild/ Aussehen des Herrn Schwabs beschwert?
Und noch keine Kritkik an seinem Artikel von Leuten, die diesen Artikel entweder nicht gelesen haben oder ihn nicht verstanden haben? Was ist denn los hier?
p.s. schaut mal unter google nach, was dort über den Herrn Detlef Nolde zu finden ist.
Ich weiß, dass man eigentlich Nichts von dem was die Systempresse schreibt, glauben sollte, aber wenn auch nur 50% von dem Geschrieben wahr ist, schlägt es dem Fass schon den Boden aus.
@Detlef Nolde: Nein ich bin nicht der Schwab!
Aber vielleicht gehöre ich ja zu seiner “geheimen Verschwörung” gegen Sie!
10 Meckerer // Dec 14, 2007 at 15:45
Trotzdem haben die Schweizer Bürger mehr Beteiligung an der Demokratie durch Volksabstimmungen als unsere Abgeordnetendiktatur ob in der OMF oder oder EU. Herr Blocher ist ok, dank seinem Vermögen wird er die künftige Regierung sehr aufmischen da er kein Ministeramt mehr hat. Bei seiner Popularität im rechten Lager der Schweiz wird jede Regierung in der Schweiz Blochers Peitsche zu spüren bekommen. Die steigenden Mitgliederzahlen besagen das viele ihn in der Regierung zwar vermissen aber seine Wirkung verfehlt Blocher nicht. Die Schweizer müssen sich auf viel Ärger einrichten sofern sie nicht der SVP angehören..
11 Gunvald Larsson // Dec 14, 2007 at 15:59
@an :
Erst war nolde gescheit, nun ist er eben gescheitert…Sein Pech.
12 Hermann Ludwig // Dec 14, 2007 at 16:28
@ Paolo Pinkas
Das Bild kennen wir hier schon.
13 VS Freund! // Dec 14, 2007 at 16:56
@Max Brüm:
“Für letztere sind die prügelnden und randalierenden “Autonomen” von unschätzbarem Wert, weshalb sie auch von dieser Seite massiv finanziell und politisch unterstützt werden”
Bohahahaha selten so einen Mist gelesen. Bitte um Angaben von Quellen oder besser noch: die Kontonummer der Autonomen auf die das Geld transferiert wird mitsamt den von Marcel Ospel getätigten Transaktionen.
Gibt es wirklich Nationale die solchen Bockmist abkaufen? Kann ja wohl nicht sein oder? Was kommt als nächstes? Neuschwabenland? UFO’s vom Mars? Hohlwelt?
Hier gibts einfach zu viele Provos.
14 bildad // Dec 14, 2007 at 17:44
@ Schwab
Du als kluger Nationalanarchist, kennst mehr als 10 von den ca 100 Fotos ??
http://www.youtube.com/watch?v=Vrp-JF85RfY
Rechnen wir mal Bakunin, Kropotkin, Machno, Durutti und Oliver ab.
lol
15 bildad // Dec 14, 2007 at 17:51
Zum Unterschied zum Kommunismus spielten die Juden beim Anarchismus keine Rolle.
Eh klar fürs Geld abschaffen, waren die Juden noch nie.
16 Weiterdenker // Dec 14, 2007 at 18:04
Wurden denn nicht zwei SVPler als Bundesräte gewählt, die dann aus der SVP-Fraktion (nicht aus der Partei) ausgeschlossen wurden? Nur den Blocher wollte man nicht haben, aber das ist ja schon woanders ähnlich passiert (Heide Simonis …).
Aus der Opposition heraus kann Blocher nun richtig aufdrehen und stänkern, das ist ja auch schon ‘was.
17 Helvetier // Dec 14, 2007 at 18:15
Sehr guter Text, Herr Schwab!
Zum System
Unsere halbdirekte Demokratie ermöglicht es, Volksinitiativen (Schaffung eines neuen Bundesverfassungsartikel) oder Referenden (Ablehnung eines Gesetzes) zu lancieren. Obwohl diese radikal-demokratischen Mittel auf den ersten Blick begeistern mögen, sieht die Realität anders aus: Seit der Gründung des Bundesstaates Schweiz (1848) wurden gerade mal 4 Volksinitiativen vom Volk angenommen. Die letzte Initiative “Lebenslange Verwahrung extrem gefährlicher, nicht therapierbarer Gewalt- und Sexualstraftäter” wurde von der Regierung bis heute nicht umgesetzt, obwohl sie vor beinahe 5 Jahren angenommen wurde.
Das Schweizer System war vor einigen Jahrzehnten, als die Bürger noch patriotisch und vernünftig waren, sehr gut. Doch heute, wo die Masse manipuliert und die nationale Opposition mundtot gemacht wird, kulturfremde Ausländer massenhaft eingebürgert werden und nur diejenigen gewinnen, die sich grosse Propagandakampagnen leisten können, ist dieses System genauso ein Problem wie die Besatzungsdemokratie in der BRD.
Zur SVP
Die SVP hat Mitglieder von links bis rechts. Das heisst, von Internationalisten bis Grosskapitalisten ist alles zu finden. Die folgenden Taten und Aussagen von SVP-Mitgliedern sprechen für sich:
Nationalrat Fattebert (VD): Der Tabakbauer hatte vier Jahre lang polnische Schwarzarbeiter beschäftigt.
Nationalrat Mörgeli (ZH): Der Chefideologe der SVP machte in diesem Jahr klar, dass weder Sozialisten noch Nationalisten der Zutritt aufs Rütli (wo die Eidgenossenschaft gegründet wurde) gewährt werden dürfe.
Nationalrat (Name vergessen, SO): Er vermittelte Südamerikanerinnen an Schweizer und kassierte dafür Geld.
Bundesrat Blocher (ZH): Als Präsident der einflussreichsten Organisation AUNS empfahl er 1995 (damals NR) die JA-Parole für das Antirassismusgesetz. Das Schandgesetz wurde knapp angenommen.
Bundesrat Schmid (BE): Am Nationalfeiertag 2005 sagte er auf dem Rütli, Rassismus und Nationalismus müsse hart bekämpft werden. Ebenso müsse man die USA in ihrem Kampf gegen den Terrorismus unterstützen, dass es in der Schweiz weiterhin möglich sei, dass Kirchen, Moscheen und Synagogen nebeneinander gebaut werden können. Er wurde von 800 Nationalisten durch Protestlaute unterbrochen, worauf sich die SVP erneut scharf gegenüber Nationalisten abgrenzten.
18 Paolo Pinkas // Dec 14, 2007 at 18:35
@VS Freund
Wieso als nächstes?
Sie müssen die Kommentare mal aufmerksamer lesen. Dann würde ihnen auffallen, dass hier solche Themen regelmäßig von Kommentatoren seitenlang ausgeführt werden.
19 Gutmensch // Dec 14, 2007 at 18:44
@ Detlef Nolde
Du wirst ja immer mehr zur zwoten Feldpost.
Ein paar mehr Kommafehler und Verschrieber und euch kann keiner mehr unterscheiden.
Ich geh mal davon aus, daß dein Alkoholkonsum bereits entsprechend ist.
20 TodosAlemanesUnidos // Dec 14, 2007 at 19:09
Die zu beobachtende konzeptionelle bzw. personelle Schwäche der SPD-Führungsschicht ist also u.E. Resultat einer langjährigen Verengung des Führungsnachwuchses der SPD, spätestens nach Willy Brandt. Bis zur Phase der Ost- und Friedenspolitik von Willy Brandt und Egon Bahr verstand sich die SPD zunehmend als eine Kampforganisation im Kalten Krieg. (Dies war übrigens auch der Hintergrund für den Ausschluß des SDS.)
Diese unterschiedlichen Entwicklungspotentiale zusammen mit der Tatsache, daß immer weniger Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik existiert, erklären u.E. auch, warum ein großer Teil der “Enkel-Generation“ angesichts der Massenarbeitslosigkeit bzw. der Globalisierungstendenzen auf dem Weltmarkt analytisch mehr oder minder hilflos reagiert. Für die Linke im neuvereinigten Deutschland stellen sich derzeit erneut strategische Fragen: Neue kapitalismuskritische Konzepte für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft sind notwendig, ohne dabei die Voraussetzungen der Demokratie in Frage zu stellen.
Berlin, im November 2005-11-07
Tilman Fichter Siegward Lönnendonker
http://userpage.fu-berlin.de/~archapo/Online/ErbeSDS.htm
21 TodosAlemanesUnidos // Dec 14, 2007 at 19:15
Ich habe Rasse
Vater und Mutter
Großvater und Großmutter mütterlicherseits
Großvater und Großmutter väterlicherseits
Urgroßvater Urgroßmutter jeweils für vier Personen
Ururgroßvater und Ururgroßmutter jeweils für acht Personen
Urururgroßvater und Urururgroßmutter jeweils für sechzehn Personen
Ururururgroßvater und Ururururgroßmutter jeweils für zweiundreißig Personen
DAS HIER reicht bis 1798 zurück.
Meine WURZEL – raz (arab.) – ist europäisch. Zweihundert Jahre Gewöhnung an meine Lebensform. Diese Kontinuität werden wir bewahren, Detti.
22 jochen // Dec 14, 2007 at 19:21
@ Detlef Nolde
Werter Herr Nolde,
wenn die Informationen über Sie zutreffen, dann sollten Sie sich fragen ob Sie noch irgendeinen Ratschlag zu geben haben.
23 Max Brüm // Dec 14, 2007 at 19:23
@VS Freund
Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.
Da solche Sätze Idioten wie Du nicht verstehen, eine Frage:
Ist dein Papi bei der UBS oder bei der CreditSuisse im Vorstand, Du verkommenes Kapitalistenprodukt??
24 profundus // Dec 14, 2007 at 19:24
Die SVP ist eine Partei der Bankenmacht, wird von der schweiz. Wirtschaft gefördert. Blocher selbst ist Industrieller….das Nationale ist nur Maskerade. Im Übrigen: Während drei Besuchen in Lausanne ist mir aufgefallen, das Schwarzafrikaner das Stadtbild prägen. Schätze den Ausländeranteil (Araber, Türken, Neger) auf ca. 25% in Lausanne. So sieht es nur in “deutschen” Metropolen aus: Krankfurt, Türkberlin. War die SVP nicht seit Jahren an der Politik beteiligt? Merkt ihr was?
25 profundus // Dec 14, 2007 at 19:28
http://www.pnos.ch/media/zeitgeist/zeitgeist_2007-08.pdf
PNOS über den $-Kamerad Blocher….
26 bildad // Dec 14, 2007 at 19:50
” Ferdinando „Nicola“ Sacco (* 1891 in Torremaggiore, Provinz Foggia, Italien) und Bartolomeo Vanzetti (* 1888 in Villafalletto, Provinz Cuneo, Italien) waren zwei aus Italien eingewanderte Arbeiter in den USA, die sich der anarchistischen Arbeiterbewegung angeschlossen hatten. Sie wurden der Beteiligung an einem doppelten Raubmord angeklagt, in einem umstrittenen Prozess zum Tode verurteilt ………..”
http://de.wikipedia.org/wiki/Sacco_und_Vanzetti
Die Zwei dürfen bei den vielen Fotos natürlich auch nicht fehlern.
http://www.youtube.com/watch?v=3MUrr3crO_A
Nanu der machte sich der SED-DKP Liedermacher wichtig, kannte ich garnicht.
Gab es Anarchismus in der DDR?
27 Max Brüm // Dec 14, 2007 at 19:56
@VS Freund!
Hier noch einmal der ganze Text, denn ich hier eigentlich nicht posten wollte, da ich kein “Ko-Referat” zum Beitrag von J. Schwab halten wollte. Inzwischen kam mir nämlich die Idee, dass Du ein “AN” bist, der möglicherweise nicht lesen kann/will. Denn ein depperter, linksliberaler Antifant würde wohl nicht schreiben:
“Hier gibts einfach zu viele Provos”.
Wenn das so sein sollte, dann bin ich doch voll auf DEINER Seite!! Aber in Zukunft BITTE vorher lesen und dann schimpfen, also nochmal im Ganzen:
Auch die Schweizer Bourgeoisie ist kein monolithischer Block. M.a.W es gibt dort zwei entscheidende Strömungen:
Einserseits die SVP – Schweizer Volkspartei – die man als die Interessensvertretung der Kleinbourgeoisie, der Kleingewerbetreibenden, des Schweizer Mittelstandes bezeichnen kann. Andererseits stehen die weltweit aktiven schweizerischen Monopole wie die Grossbanken USB/CreditSuisse. Die eine Seite steht auf Seiten der traditionellen schweizer Verhältnisse, nämlich den Ausbau des nat. Wirtschaftsraumes, während die andere, die internationale Fraktion des schweizerischen Kapitalismus auf eine Expansion weit über die nationalen Grenzen Wert legt. Für letztere sind die prügelnden und randalierenden “Autonomen” von unschätzbarem Wert, weshalb sie auch von dieser Seite massiv finanziell und politisch unterstützt werden. Wie in D sind auch in der CH die verbalradikalen Autonomen die treuesten Verbündeten der imperialistischen Fraktion ihrer jeweiligen Bourgeoisie. Natürlich unter dem Zauberwort des “Antifaschismus” – denn mit dieser Begründung darf man auch in der CH jedes denkbare Verbrechen begehen, ohne irgendwelche Sanktionen befürchten zu müssen.
In Österreich wäre die BZÖ gerne so etwas wie die SVP, nur sind die österreichischen Kapitalisten intelligent genug und versuchen sich an die FPÖ anzuhängen, während das österreichische Monopolkapial die ÖVP zu ihren Vertretern erkoren hat.
Auf D. bezogen, hätte die Kleinbourgeoisie es sicher gerne, wenn sich die CSU oder die FDP um sie kümmern würde. Allein, das dt. Monopolkapital hat sich für diese beiden Parteien entschieden und so wird es für die Dt Mittelständler schwierig, Verbündete im pol. Raum zu finden:
REP, DP – einäugige, blinde und taubstumme als Verbündete zugewinnen, das ist ein Gewinn, auf den man gerne verzichten würde. Die DVU, eigentlich der natürliche Verbündete dieser Leute, ist zu träge und zu politikunfähig, während die NPD aufgrund schlechter Erfahrungen eher davon Abstand hält, für irgendwelche dt. Kleinkapitalisten den Kopf hinzuhalten in der leider realen Befürchtung von diesen bei erster Gelegenheit, als “rechtsextrem” abgekanzelt und diffamiert zu werden. Nee, die NPD darf sich vom Gejammer der Kleinbürger nicht nervös machen lassen, sie muss eisern ihren Weg jenseits von Kapitalinteressen und im Sinne der Volksinteressen fortsetzen.
Eine Auseinandersetzung wie in der Schweiz zwischen “rechten” Kapitalisten (SVP) und “linken” Kapitalisten (Autonomen) ist keine Auseiandersetzung, die die NPD etwas angeht. Stattdessen: Für die Interessen des gesamten Volkes, gegen die Interessen verschiedener Kapitalfraktionen einzutreten, das muss für die NPD die Konsequenz aus den Ereignissen in CH sein. Und die FPÖ wäre gut beraten, sich dieser Strategie anzuschliessen.
28 bildad // Dec 14, 2007 at 19:58
Was singt der da “Hinter euch steht heute die Welt, in der das Volk die Macht schon hält” haha
Ist das ein absichtlicher Spott gegen die Anarchisten, als wären die auf sowas gestanden wie die SU, VR Rumänien; DDR usw.
29 bildad // Dec 14, 2007 at 20:47
@ Max Brüm
” In Österreich wäre die BZÖ gerne so etwas wie die SVP, nur sind die österreichischen Kapitalisten intelligent genug und versuchen sich an die FPÖ anzuhängen, während das österreichische Monopolkapial die ÖVP zu ihren Vertretern erkoren hat. ”
Ansich kein schlechter Gedanke, das BZÖ will wie die SVP sein.
30 bildad // Dec 14, 2007 at 21:16
Meine wir eigentlich die gleiche SVP, da wollte doch so eine ausgetretener Sax-Abgeordenter die Sächsiche Volkspartei ( SVP)gründen.
Was wurde eigentlich aus Kinderporno-Paul ? über den stoerti gern Hauptmeldungen geschrieben hat.
Von Verurteilungen hört man bis jetzt nichts, wahrscheinlich waren es nur normale ( ich kenn sowas natürlich nicht) Pornos.
31 VS Freund! // Dec 14, 2007 at 21:30
@Helvetier:
du reisst hier einiges aus dem Zusammenhang Landsmann. Die SVP ist weder im radikalen Zürcher Flügel, noch beim gemässigten Rest mit “Linken” durchsetzt. Auf so eine schwachsinnige Idee kommt höchstens einer von der PNOS, SD oder FP.
Dass einige SVP Politiker “Sans Papiers” “beschäftigten” stellte übrigens eine Straftat dar und wurde auch entsprechend verfolgt. Hier eine linke Gesinnung herzudichten kann nur noch als absurd bezeichnet werden. Es spielte dabei einzig und alleine Gier nach mehr Profit eine Rolle.
Ebendiese Gier ist es auch was ich der SVP ankreide: man nennt sich Volkspartei und verrät und verarscht dabei die eigenen Wähler aber vor allem das eigene Volk am Laufmeter. Dummerweise ist sie damit nicht alleine: mir fällt nicht eine Partei in der Schweiz ein, welche das Prädikat vertrauenswürdig verdienen würde. Die SVP ist aber nichtsdestotrotz ein ganz besonders hinterhältiger Fall, da vor allem die eher schwächeren sozialen Schichten die SVP wählen und somit besonders verwundbar für Lügen sind.
@Max Brüm:
Die “prügelnden Autonomen” existieren so wie Sie es schildern gar nicht. Ich wohnte diverse Male in Zürich den 1. Mai Feiern bei und beobachtete vor allem eines: eine handvoll Vermummte die von hunderten von Krawalltouristen und Ausländern bei ihrem Saubannerzug unterstützt wurden. Mit dabei waren auch stadtbekannte Hooligans, ja sogar Rechtsextreme. Dabei nahmen sie meistens Bankomaten auseinander und beschädigten Bankfassaden. Eine finanzielle und politische Unterstützung dieser Krawalltouristen ist von Ihnen an den Haaren herbeigezerrt und schlicht erlogen.
Ihre Behauptung mit den linken Kapitalisten, welche angeblich Autonome sein sollen ist für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Vermutlich waren sie noch nie in einem von autonomen besetzten Haus: das letzte was ich dort vermuten würde ist Kapital. Vermutlich meinten sie aber einfach “Linke”. In diesem Fall haben sie vermutlich sogar recht: die meisten Linken die ich kenne sind in einem festen Anstellungsverhältnis und können sich ein angenehmes Leben leisten. Bei den typischen SVP Wählern (die ich kenne) sind zwar in der Regel auch alle in einem festen Anstellungsverhältnis, aber meistens in Positionen die eher dem unteren Lohnniveau entsprechen.
Ich frage mich, Herr Brüm, nach wie vor, was Sie mir genau sagen wollten. Und dass jede Straftat mit dem Zauberwort Antifaschismus legitim wird, ist einfach nur noch grotesk.
Aber vielleicht nehmen Sie ja nochmal Anlauf und versuchen es mit dem erklären nochmal. An Ihrer Stelle würde ich ihre wirren Theorien aber eher in Foren à la atlantia.de oder langw.de (Hohlwelt) kundtun, dort gibt es praktisch keine kritischen Mitleser.
32 Eine andere Feldpostnummer // Dec 14, 2007 at 21:44
@Gutmensch
Mit wurde während meines Hierseins so manches an den Kopf geworfen, aber solche abscheulichen Verbalinjurien waren bis jetzt nicht dabei, um den Unterschied zw. mit und der Person die sie erwähnten ganz kurz darzustellen – für mich setze ich einfach ein Zitat eines Dichters ein:
“Wie schwer sind nicht die Mittel zu erwerben,
Durch die man zu den Quellen steigt!
Und eh´ man nur den halben Weg erreicht,
Muss wohl ein armer Teufel sterben.”
Während ich seit eben gemacht habe was mir richtig erscheint und mir letztlich nach bürgerlichen Maßstäben wenig gebracht, hat Nolde seine “Ideale” ca. 38 Mal gewechselt im Netz ca. 1820 Artikel von ihm gelöscht, da dem Wochenideal nicht mehr passen, diverse Gruppen unterminiert und eine unbekannte Summe dafür bekommen und tönt heute überall herum er habe die Wahrheit in seinen Okulltistischen, Xenophoben Antisemitischen und Autokratophilen Spinnereien gefunden und sei ein “Linker” der hier auf´s Menschenfischen aus ist.
In seinem obigen Beitrag “entlarvt” er Schwab als Rassisten, in einem Faschistenforum, ein eminente Leistung und sicher sehr durchschlagend. Zudem der Hinweis Schwab habe “vor ein paar Jahren”, der kommt gerade vom “rechten” wie es im Idiom meiner Geburtsregion heißen würde.
Um zur “zwoten Feldpost” zu werden, müsste Nolde erst ein Mal geistig aufschließen und für eine gewisse Zeit EINER Richtung angehören zudem nicht von den Organen leben und nicht ganz so selbstverliebt – (was nicht heißt dass ich nicht auch gehörig borniert tönen kann, wenn ich es für angebracht halte) und kritikresistent sein.
Aunahmsweise bin ich ein Mal ganz klischeehaft empört-entsetzt-betroffen, über ihren Beitrag.
33 VS Freund! // Dec 14, 2007 at 21:50
@profundus:
der Ausländeranteil in der Schweiz ist tatsächlich dramatisch hoch. 25% in Städten wie Lausanne, Genf, Basel und Zürich halte ich für viel zu tief. 50% und mehr dürfte wohl eher hinkommen. Sollte hier irgendwann mal das Kapital abwandern und eine echte Wirtschaftskrise ausbrechen, dann wird hier wohl Bürgerkrieg herrschen. Deutschland jedenfalls ist noch weit von schweizer Verhältnissen entfernt was der Ausländeranteil betrifft.
Deshalb macht es mich auch derart wütend, wenn deutsche Gutmenschen mich in der Schweiz als Nazi betiteln, nur weil hier in den letzten Jahren eine deutliche Barriere in Sachen Zuwanderung und Asyl vorgeschoben wurde. In Deutschland gäbe es bei einem solchen Ausländeranteil längst Rassenunruhen.
34 Detlef Nolde // Dec 14, 2007 at 22:05
Keine Desinformation ist zu blöd, um nicht immer wieder dankbare Abnehmer zu finden.
Ob ich also noch irgendeinen Ratschlag zu geben habe, jochen? Jawohl, sich gleich an den von mir ins Netz gestellten Informationen http://aufbruch.foren-city.de/topic,89,-.html zu halten, dann macht man sich nicht lächerlich.
Der rassistische und faschistische, also hitlerfaschistische Charakter der PNOS bleibt bei all den Versuchen, den Überbringer dieser offenkundigen Tatsache zu diskreditieren, unbestritten.
35 Eine andere Feldpostnummer // Dec 14, 2007 at 23:45
@Nolde
Na das schau an, Gratulation zum 55 Mitglied der Nolderianer, nur wo blieb den das 1848er Bild mit Schwarz-Rot-Gold? Auf ein Mal wieder ganz in Rot, was hat sich dieses Mal geändert?
Nur, die Aufmachung oder gleich das “Ideal”?
Menschen in Ost und West – zerschlagt die reaktionäre Pest!
Lieber ein kleines Spinnerlein – als ein käufliches N****schwein.
Bürger reiht euch aus – lasst euren Nolde zu Haus.
Bürger reiht euch ein – lasst das Schwein allein.
Gebt Nolde die Mauer wieder – Stein für Stein.
No! No! – Nolde
Lieber wirr auf krummen Graden als VS-Nüttchen von Noldes Gnaden
NIEMAND HAT DIE ABSICHT EINEN MENSCHEN ZU TÖTEN Detlef “Walter” Nolde anno 1997
Lieber von allen zerrissen als von Nolde gewürdigt!
36 Gutmensch // Dec 14, 2007 at 23:52
@ andere Feldpostnummer
Ihren „Faust“ haben Sie also gelesen. Sehr löblich.
Für Herrn Nolde hab ich noch den:
„ Für euch ihr Brüder, da hab ich Namen
ich wünsche euch die Pest und auch das Schwert.
Und wenn’s der eigne Bruder ist,
ihr seit nicht mal die Kugel wert“
Nolde stellt wohl gerade fest, daß es ziemlich einsam wird, wenn die 30 Silberlinge erstmal aufgebraucht sind.
Naja, bei Markus kann er nachlesen, was jetzt zu tun wäre.
Bei Ihnen, Herr „Feldpost, möchte ich mich in aller Form entschuldigen
Es lag mir fern, Sie in dieser Form zu beleidigen.
Wollte ich dies tun, täte ich es direkt.
Sie kennen mich….
37 Max Brüm // Dec 15, 2007 at 0:04
@VS Freund!
Die Antifaschisten und Autonomen, die ich kenne – und ich kenne viele – kommen fast ausschliesslich aus bürgerlich bis grossbürgerlichen Familien. Natürlich glauben Sie mir das nicht, aber was solls, wenn Sie einmal in Ihrem antifaschistischen Leben ehrlich wären, würden Sie mir da zustimmen.
Mein Gott, da spielen einige Millionärsöhnchen a bisserl Revoluzzer, besetzen kurzfristig ein Haus, um anschliessend ihr BWL Studium zu beginnen, alles nach dem Motto: “Tob Dich mal aus, Junge!”
Nennen Sie mir doch nur EINEN Antifa-Kämpen, der mehr als 3 Jahre aktiv war oder ist – ich kenne keinen. Die Fluktuation in dieser Szene ist wirklich verblüffend – WARUM WOHL?
Natürlich, in Ihrer Hohlwelt bzw in Neuschwabenland wimmelt es von solchen “revolutionären” Kämpen. Aber die existieren halt nur in dem hohlen Kopf, der Ihre Hohlwelt so treffend charakterisiert.
Wenn Sie mich DESHALB für einen “Nationalen” halten, sind Sie ein so grosser Hohlkopf, der in Ihre wunderbare Hohlwelt schon rein physikalisch nicht reinpassen würde.
Nicht jeder Mensch auf der Welt, der Antifa und Autonome NICHT vergöttert ist DESHALB ein NAZI oder Spinner.
Eure totalitäre Anmassung, ist nur noch ekelhaft und abstossend.
38 Detlef // Dec 15, 2007 at 1:55
bildad :
December 14th, 2007 at 17:51
Zum Unterschied zum Kommunismus spielten die Juden beim Anarchismus keine Rolle.
Diese Schlussfolgerung ist etwas voreilig. Jeder Bauer wird ihnen bestätigen, es ist unmöglich einzelne Felder vom Insektenbefall langfristig zu schützen. Die Bekämpfung muss schon flächendeckend sein.
Also sogar das gefilterte zio. Propagandaportal weiß:
http://dadaweb.de/wiki/Judentum_und_Anarchismus
Richtiger wäre allerdings von Chasaren zu sprechen. Gruß,
39 Gunvald Larsson // Dec 15, 2007 at 8:04
Ausnahmsweise muss ich mich mal feldpost, in Bezug auf n. anschliessen.
@Gutmensch sowieso.
40 Helvetier // Dec 15, 2007 at 9:30
@VS Freund
Was die Hinterhältigkeit und Geldgier der SVP anbelangt, kann ich dir nur zustimmen.
Mit “linken SVPlern” meinte ich vor allem solche des Bernern Flügels, in dem auch Samuel Schmid dabei ist. Natürlich sind sie in der Steuer- oder Verkehrspolitik nicht mit Linken einig, was die multikulturelle Gesellschaft und Einwanderung betrifft aber schon.
Der Fall mit dem polnischen Schwarzarbeiter hat meiner Meinung nach auch nichts mit einer linken Einstellung zu tun. Es ist mir auch bekannt, dass die Rechten (nicht zu verwechseln mit Nationalen) Ausländer in die Schweiz holen, um ihnen Jobs auf tiefstem Lohnniveau anzubieten. Hauptsache, sie profitieren davon.
41 VS Freund! // Dec 15, 2007 at 9:45
@Max Brüm:
Nur weil ich Kritik am Inhalt Ihrer Beiträge übe ist das kein Grund mich zu beleidigen. Mässigen Sie sich bitte – ansonsten spricht das nur gegen Ihren Diskussionstil.
Was die Antifa betrifft kann ich nicht viel sagen. Ich wurde selbst einmal Opfer der Antifa und habe seit diesem Erlebnis ein sehr gespaltenes Verhältnis dazu. Wie weit die organisiert sind und wie die Fluktuation aussieht kann ich ebenfalls nicht sagen. Ich denke es gibt einen kleinen harten Kern der permanent dabei ist und auch politisch engagiert ist. Der grosse Rest werden Freizeitrevoluzzer sein, welche halt mal am Samstag gegen Nazis demonstrieren geht. Der übergrosse Haufen aber besteht vor allem bei den richtig grossen Krawallen aus Krawalltouristen aus dem In- und Ausland. Diese Leute haben keinerlei politische Motivation und verwüsten ganze Stadtteile aus purer Lust an der Zerstörung. Aber das wissen Sie vermutlich alles selber. Der Grund weshalb ich das hier nochmals aufzähle ist um Ihre Aussage zu widerlegen, dass es eine direkte finanzielle Unterstützung von Autonomen aus dem Bereich Grosskapital gibt. Wenn es Finanzströme in diese Richtung gibt, dann höchstens indirekt, über Spenden von einzelnen Mitarbeitern. Das hat aber nichts mit Ihrer Behauptung zu tun.
Bei den Häuserbesetzern kann ich nur sagen, dass der harte Kern auch dort in der Regel kein Studium besucht. Die Typen dort sind oft alkoholkrank oder schlagen sich mit Gelegenheitsjobs durch. Ein BWL Student habe ich dort noch nie gesehen. Ich kann Ihnen aber insofern recht geben, dass auffallend viele aus einem gutbürgerlichen Haus kommen. Als Millionärssöhnchen würde ich das aber nicht bezeichnen. Und natürlich gibt es bei Veranstaltungen auch sehr viele Leute aus dem ganzen Spektrum der Gesellschaft.
Ihr Beitrag ist in der ersten Hälfte noch verständlich und bietet sogar noch Diskussionsgrundlage. Die zweite Hälfte besteht aber nur noch Unterstellungen und Verdrehungen meiner letzten Antwort. Deshalb gehe ich nicht darauf ein.
42 Etter // Dec 15, 2007 at 10:16
«Das soll heißen, daß ein Regierungsmitglied – aufgrund von Posten, Geld und gesellschaftlichem Ansehen – nicht das öffentlich sagen kann, was man weitläufig an Schweizer Stammtischen zum Besten gibt».
Es geht hier nicht um Geld und gesellschaftliches Ansehen Herr Schwab, sondern eben um das Konkordanzprinzip. Die Landesregierung (=7 Bundesräte) soll gegen aussen geschlossen auftreten.
Was am Donnerstag geschehen ist, sollte einen eigentlich nict traurig stimmen. Blocher darf endlich wieder Opposition machen, und dies ist es, was er am besten kann. Gleichzeitig hat die SVP aber weiterhin zwei Regierungsvertreter. Schlumpf ist eine grosse Sympathieträgerin des Schweizer Volks (auch ich finde sie sehr sympathisch) und verfügt über grosses diplomatisches Geschick. Der Presse wird es nicht möglich sein, sie so zu attackieren wie sie es bei Blocher tat. So kann die SVP gleichsam ein Doppelspiel spielen. Auf der einen Seite beliebte Regierungspartei, auf der anderen Seite radikale Opposition (natürlich nicht NS, aber doch so radikal wie es eben im bürgerlichen Rahmen geht) . Dies ist der Weg zu weiterem Wachstum und Erfolg! Wichtig ist, sich jetzt nicht spalten zu lassen, dann das ist es, was der Gegner will.
Noch eine Anmerkung zum politischen System der Schweiz. Dies nützt leider oft nicht allzuviel. So wurde z. B. die Einführung der Sommerzeit vom Volk abgelehnt, dann aber stillschweigend doch durchgeführt. Der Beitritt zur EU wurde vom Volk abgelehnt, dafür wurden jetzt so viele Verträge mit der EU abgeschlossen, dass die negativen Auswirkungen der EU nun zu einem grossen Teil auch die Schweiz betreffen.
43 Detlef Nolde // Dec 15, 2007 at 12:26
Wieder mal interessant, wie sich geistig verwirrte, degenerierte “linke” Kleinbürger in ihrem paranoiden Verschwörungsgeschwurbel inkl. Mordphantasien mit Faschisten einig sind, wenn es gegen die revolutionär-sozialistische, also im besten Sinne patriotische Arbeiterbewegung geht, mag sie auch heute keinerlei tatsächliche Wirkmächtigkeit besitzen.
Derlei war in der Geschichte noch nie anders, weshalb beiderlei Pack in der leider nicht mehr existierenden DDR ein gemeinsames Etikett bekam: feindlich-negative Elemente.
http://aufbruch.foren-city.de/topic,76,-ministerium-fuer-staatssicherheit.html#3077
Jawoll, rosa Feldpost, auch die gemeinsame Zelle mit Nazis wäre Dir einst sicher gewesen. Bei einigem Glück hätte Dich die BRD freigekauft, dann hättest Du Dich beim VS ausheulen können, von dem Du Dich hier genauso auffällig distanzierst, wie das Jürgen Schwab tut. Das tat auch sein einstiger Kamerad Michael Dräger, bis er als V-Mann “Carlos” entlarvt wurde.
So, schönes Wochendende!
44 Max Brüm // Dec 15, 2007 at 14:53
@VS Freund
Mit den Beleidigungen haben ja wohl Sie angefangen. Ich darf aus Ihrem ersten posting an mich zitieren:
“Gibt es wirklich Nationale die solchen Bockmist abkaufen? Kann ja wohl nicht sein oder? Was kommt als nächstes? Neuschwabenland? UFO’s vom Mars? Hohlwelt?”
Wer austeilt, muss auch einstecken können. Aber da Sie ja diesmal weitgehend sachlich geblieben sind, werde ich auch so sachlich wie möglich bleiben.
Natürlich bekommt nicht der einzelne Antifant von irgendeiner Grossbank Geld auf sein Konto überwiesen. Aber es werden Zentren finanziert, Mitarbeiter bezahlt (aus öffentlichen Quellen, durch Fonds und Stiftungen) etc, Häuser BLEIBEN besetzt, als ob der schweizerische oder deutsche Staat nicht in der Lage wäre, diese zu räumen!?
Wenn tatsächlich Wohnungssuchende, die die teuren Mietpreise nicht bezahlen können, dasselbe tun würden, nach 24h würde die Polizei räumen und bei den bösen Nazis nach 2min! Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, WARUM das so ist?
Warum hat der bürgerlich-kapitalistische Staat ein solches IINTERESSE an der Existenz dieser Subkultur? Vieleicht weil er diese Leute in der Hinterhand als eine Art SA-Ersatz halten will, um mal etwas “informell” das staatliche Gewaltmonopol zu exekutieren. KÖNNTE doch zumindest so sein, oder?
In der Tat, die meisten der Antifa-Kämpen kommen aus gutbürgerlichem Haus. Erfreulich, dass hier wenigstens Konsens besteht. Der Grossteil geht nach seiner pseudo-”rebellischen” Phase zurück ins Bürgertum und wird dort schnell wieder ins System integriert. DANN erst beginnt das BWL-Studium – während der “autonomen” Zeit hat man dafür natürlich keinen Blick.
Eine Minderheit wird durch diese Erfahrung aus der Bahn geworfen, nimmt Drogen, fängt an zu saufen, randaliert, um zu randalieren. Auch das haben Sie richtig erkannt.
Aus all dem ziehe ich den Schluss, dass wir SO fürcherlich weit in der Einschätzung dieses dekadenten kapitalistischen Phänomens gar nicht auseinander liegen.
45 Eine andere Feldpostnummer // Dec 15, 2007 at 16:10
@Nolde
“Jawoll, rosa Feldpost, auch die gemeinsame Zelle mit Nazis wäre Dir einst sicher gewesen.”
Durch nichts hat sich die DDR selbst als reaktionär-kleinbürgerliche, staatskapitalistiche ParaDespotie entlarvt als durch ihre Praxis Reformer, Freiheitswünschende, systemtreue Ökologen/Firedensaktivisten ect., Anderslebende mit Menschen zusammen zu sperren die dem Käfig nur in eine andere Art von Käfig ummodeln wollten.
Um es mit einem Kritiker der damaligen Verhältnisse zu sagen “Das einzige was in der DDR nie real existiert hat, war der Sozialismus”, sollte sich in diesem Land einiges ändern wir ihr ultrarechtes Sektierertum schon noch gewürdigt werden, wobei ich davon ausgehe dass sie bei Veränderungen selbst ankommen und sich als Informant anbiedern und warum auch nicht Schweinehunde wären in der Phase brauchbar und irgendeinen einflusslosen Posten zum später Abschieden findet sich auch noch.
Um es mit einem KP-Vorsitzenden von damals zu sagen “Wer nicht gegen uns ist, ist mit uns” oder wird zumindest so behandelt als wäre er es, das ist viel erfolgversprechender als das Gegenteilige Prinzip.
46 VS Freund! // Dec 15, 2007 at 18:17
@Max Brüm:
Ich bin kein Experte auf dem Gebiet der Häuserbesetzung und schon gar nicht auf dem Gebiet der Häuserräumung.
Soweit ich mich aber recht entsinne wird ein Haus erst dann geräumt, wenn der Besitzer handfeste Pläne für eine Neunutzung vorlegen kann. Vorher macht eine Räumung gar keinen Sinn (zumindest nicht solange keine Gefährdung der Öffentlichkeit vorliegt), denn wenn so ein Haus nach der Räumung wieder leersteht, dann ist es zackzack wieder besetzt.
Dass es Häuser gibt, die so jahrelang besetzt bleiben liegt in der Regel nicht am WIderstand der Bewohner, ssondern
a) weil der Besitzer schlicht zurzeit kein Geld für eine Renovation oder Neubau hat
b) er auf einen hohen Verkaufspreis spekuliert
c) durch Einsprachen seitens der Bürger oder der Stadt die Planung eines Neubaus hinausgezögert wird.
Klar, in allen Fällen nützt dies den Besetzern, aber das hat nichts mit einer aktiven Unterstützung zu tun. Darf ich sie auch daran erinnern, dass in den 90er Jahren in Berlin Lichtenberg eine Häuserbesetzung durch Nationale stattfand? Detlef Nolde kann dazu bestimmt mehr sagen. Ich habe damals dieses Haus ja nur von aussen gesehen. Zu dieser Zeit wohnte ich in derselben Strasse, allerdings in einem von linken besetzten Haus. Diese Szene ist mir also nicht unbekannt.
Was ich sagen will ist: es gibt keinen Masterplan. Die von Ihnen zitierten Zusammenhänge gibt es in einer gewissen Form tatsächlich, aber eben nicht in der von Ihnen geschilderten. Vergessen Sie nicht, dass die Linksautonomen genau dieselben Geschichten über die Nationalen erzählen. Und auch dort würde ich mit derselben Vehemenz widersprechen.
Zu Ihrer Stellungnahme bezüglich Beleidigungen: die von Ihnen zitierte Stelle ist keine Beleidigung, allerhöchstens eine aggressiv geführte Antwort auf ihren absurden Beitrag.
Noch eine Frage: woher kennen sie soviel Leute aus der Antifa? Da es ja dort anscheinend eine hohe Fluktuation gibt müssten sie dort ziemlich tief drin sein um überhaupt noch den Überblick zu haben. Fassen Sie das bitte nicht als Affront gegen Sie auf: mich nimmt es nur wunder woher Ihre Informationen stammen. Ich zB. kenne keinen mit Namen der bei der Antifa sein könnte. Wie schon oben erwähnt, halte ich zu dieser Szene seit einem sehr unangenehmen Erlebnis Abstand und halte ehrlich gesagt auch nicht viel von ihr.
47 Max Brüm // Dec 15, 2007 at 21:12
@ VS Freund
Ich bin seit vielen Jahren in linken Zusammenhängen aktiv und kam aufgrund dieses Sachverhaltes irgendwann zu der Einsicht, dass die gesamte linksautonome, “antifaschistische” Szene massiv von GENAU dem Staat manipuliert wird, den sie angeblich angreifen will.
Ja, es mag vielleicht keinen “Masterplan” geben, aber dass die Antifa im Sinne der Funktionsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes brd (bzw. der Schweiz) instrumentalisiert wird, ist schon deshalb leicht nachzuweisen, weil sie ja Jahr für Jahr im Rahmen der “Programme gegen Rechts” massiv finanziell alimentiert wird. Wie aber, so frage ich Sie, kann ich einen Staat und dessen Wirtschaftssystem ernsthaft bekämpfen, der mir Freiräume zur Verfügung stellt, mir Sozialarbeiter zur Seite stellt und der die von mir besetzten Häuser nicht räumt (es stimmt schon, auch die nat. Szene besetzte mal ein Haus – aber das war ein Einzelfall)? Da MUSS doch etwas daran faul sein?!
Die hysterische und überaus aggressive Reaktion seitens der Antifa (möglicherweise der Grund, warum ich dazu gel. neige SELBST auf Angriffe vermeintlicher Antifa überzureagieren – falls ich Sie beleidigt haben sollte, so war das diesem Sachverhalt zu “verdanken”) auf meine simplen Fragen gab mir sehr zu denken und führte bei mir irgendwann zu der Erkenntnis, die Antifa ist nicht staatsgefährdend, sondern staatstragend. Und für staatstragende Leute hat dieser beste Staat der Welt und die ihn tragende Monopolbourgeoisie immer ein paar Euro zu viel übrig.
Was die Fluktuation betrifft: Die Antifanten werden nicht älter, sie haben das biologische Wunder geschafft, dem Altern zu widerstehen. Der Grund ist natürlich simpel und wird von der Antifa ja selber beklagt: Man kann die Leute nicht halten, nach wenigen Jahren steigen viele aus, jüngere rücken nach und der Tanz beginnt von vorne.
48 VS Freund! // Dec 15, 2007 at 22:51
@Max Brüm:
Diese Szene die Sie ansprechen ist sehr vielschichtig und werden auch von den unterschiedlichsten Schichten mit den unterschiedlichsten Motiven getragen.
Klar, letzten Endes will der Staat auch, dass Ruhe ist in der Kiste, aber es gibt für mich Dinge, welche wesentlich schlimmer sind als die Antifa oder irgendwelche Lichterketten.
Beispiel Medien: in vielen Zeitungen wird die Nationalität nicht mehr, oder dann nur sporadisch genannt bei Gewaltverbrechern. Damit will ganz klar ein Aufschrei in der Bevölkerung verhindert werden. Nur: wenn ich in der Zeitung lese, dass es eine Messerstecherei gab, dann weiss ich auch ohne Hinweis, dass es sich dabei nur um Türken, Araber oder Jugos handeln kann. Rassismus? Nein, reine Erfahrungssache. Und so geht es einer ganzen Menge von meinen Mitbürgern. Genau hier tickt eine Bombe und der Staat schaut weg – der momentanen Ruhe wegen.
Ein anderes Beispiel: Ein Schweizer erschiesst seine Ehefrau mit seinem Sturmgewehr und richtete sich danach selbst. Riesenempörung landauf landab in ALLEN Medien und auf allen Titelseiten. Seitenlange Berichte von Kirchenvertretern und eingeschüchterten Ehefrauen, welche diesen mordlüsternen Monstern, die sie mal Ehemänner genannt haben nicht mehr über den Weg trauen. Frauenrechtler und linke Parteien fordern daraufhin dass das schweizer Sturmgewehr nicht mehr zuhause aufbewahrt werden darf und monatelang steht man als Befürworter des Rechtes auf “seine” Waffe als potenzieller Mörder und Oberfascho da. Dass eben genau dieser “Oberfascho” im Kriegsfall sein Leben und seine Gesundheit für Frau und Kinder aufs Spiel setzt, davon ist natürlich keine Rede.
Zur exakt derselben Zeit in meiner Nachbarschaft: ein Türke schiesst mit einer illegal erworbenen Handfeuerwaffe seiner Schwägerin in den Bauch und seinem Kind (7!) ins Bein. Der Mann konnte fliehen und lebt heute vernutlich bei Verwandten im Ausland. Der Tagesanzeiger war die einzige Zeitung, die einen kleinen 5 Zeiler auf Seite 17 zu dem Vorfall brachten. Keine Empörung, kein Aufschrei. Hätte der Türke einen Schweizer angeschossen so hätte es vermutlich nicht mal einen 5 Zeiler gegeben.
Was ich damit sagen will: die Antifa kann noch 1000 Jahre “Gegen Nazis” schreien, gegen das was die Medien veranstalten sind das doch nur Kinderfürze.
49 bildad // Dec 16, 2007 at 6:19
@ Detlef
Gut hast auch wieder recht, war etwas übertrieben von mir, aber im Verhältnis zum Kommunismus trotzdem eine viel geringere.
50 bildad // Dec 16, 2007 at 6:32
” Analog hierzu sei an die Regierungsbildung in Österreich im Jahr 2000 erinnert, als Bundespräsident Thomas Klestil bei der Bildung der schwarzblauen Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ den Wiener FPÖ-Politiker Hilmar Kabas von der Kabinettsliste gestrichen hatte, weil dieser im Nationalratswahlkampf zuvor „ausländerfeindliche“ Plakate hatte aufhängen lassen. Kabas, der als Verteidigungsminister vorgesehen war, zog den Kürzeren, seine „Parteifreunde“ bildeten aber trotzdem die Regierung mit der ÖVP. Der Drang nach Posten, Geld und gesellschaftlicher Reputation war halt eben zu stark. ”
Verteidigungsminister ist in Ö aber ein sehr undankbarer Posten, jetzt hat ein ehemaliger Zivildiener von der SPÖ diesen Posten.
Fehler von der FPÖ war nicht das Innenministerium gefordert zu haben.
Außerdem ist Kabas eher ein Halblustiger, war schon besser für die FPÖ, dass er nicht Minister wurde.
51 bildad // Dec 16, 2007 at 6:36
” Mediales Aufsehen erregt Kabas auch immer wieder durch sein teilweise bemerkenswert ungeschicktes Verhalten. Sei es in der „Hump-Dump-Affäre“, in der er Bundespräsident Klestil zuerst als „Lump“ bezeichnete, dies danach bestritt, und behauptete er könne sich nicht mehr genau erinnern, hätte aber so etwas ähnliches wie „Hump oder Dump“ gesagt. Oder einem publik gewordenen Bordellbesuch, den Kabas mit einem „Lokalaugenschein“ und „Sicherheits-Check“ begründete. Kabas wurde auch während einer Wahlkampfveranstaltung vor laufender ORF-Kamera getortet.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Hilmar_Kabas
Der ” Hump, Dump” Kabas hätte der etwas eigenartigen FPÖ-Regierungsmannschaft zu ihrem Glück noch gefehlt.
52 bildad // Dec 16, 2007 at 6:42
” In der FPÖ fungierte er erst als Kultur- und Mediensprecher und wurde schließlich am 4. Februar 2000 als Justizminister angelobt. 25 Tage später erklärte er seinen Rücktritt. Er begründete seinen Rücktritt mit gesundheitlichen Gründen. Vor seinem Rücktritt war er durch ein Interview im Nachrichtenmagazin Profil in die Schlagzeilen geraten, in dem er sich mit dem damaligen ORF-Moderator Dieter Chmelar, einem Jugendfreund, über private Erlebnisse ausgetauscht hatte. Im Interview wurden sehr offen sexuelle Handlungen von Chmelar und Krüger mit einer ehemaligen Schönheitspreisträgerin beschrieben.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Kr%C3%BCger_%28Politiker%29
Der FPÖ- Justizminister war auch nicht so der Bringer. ( auf wikipedia stehen seine Aktionen aber sehr unvollständig)
53 bildad // Dec 16, 2007 at 6:49
” Ein Versuch, sich brieflich beim britischen Finanzminister Alistair Darling mit dem Hinweis anzubiedern, er würde jeden Job, den er ihm anbiete, annehmen, denn: “The world in Vorarlberg is too small for me”, schlug fehl.[1] Für dieses Vorhaben benutzte Gorbach sein altes Briefpapier als Vizekanzler, mit den österreichischen Staatsinsignien, handschriftlich mit “a.D.” für “außer Dienst” ergänzt. Dieses Vorgehen wurde von Politikern, wie Medien in Österreich scharf kritisiert, auch eine strafrechtliche Verfolgung wurde indes nicht ausgeschlossen. Sogar die britische Zeitung The Guardian sowie die Financial Times kommentierten den Brief ungewöhnlich spöttisch und veröffentlichten ihn auszugsweise.[2][3][4] Vom österreichischen Übersetzer- und Dolmetscherverband Universitas wurde der Brief an den britischen Finanzminister Darling zur “Übelsetzung der Saison” gekürt. ”
http://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Gorbach
Noch so ein Beispiel unter vielen halbgenialen FPÖ-Ministerklugköpfen. Da könnte man noch einige andere anführen.
54 Max Brüm // Dec 16, 2007 at 8:53
@ VS Freund
“Was ich damit sagen will: die Antifa kann noch 1000 Jahre “Gegen Nazis” schreien, gegen das was die Medien veranstalten sind das doch nur Kinderfürze.”
1. Kein Einwand! Auch das, was Sie sonst zu den Medien berichten, kann ich nur voll unterstreichen. Das bemerken übrigens auch immer mehr Linke, nämlich dann, wenn sie SELBER Opfer der Gewalt von multikulturellen Strassengangs wurden. Wenn sie das thematisieren und vor allem kritisieren, dann sind sie selber blitzschnell bei ihren ehemaligen Genossen (so wie ich – s.u.) zu sagen wir mal “klammheimlichen” Nazis bzw. deren “heimlichen” Sympathisanten mutiert. Die Nationalität der Täter DARF man einfach nicht ansprechen.
2. Es ärgert mich, dass man in linken Medien nicht mehr differenziert über das Thema “Antifa” diskutieren darf. Wer deren angebliche Funktion anzweifelt, nämlich dass NUR sie etwas gegen “Nazis” tun, weil der Staat angeblich letztere in Ruhe gewähren lässt, der wird nicht argumentativ bekämpft, sondern nur noch wüst beschimpft.
Einige Schimpfwörter, die an mich gerichtet wurde, als ich die “Vergötterung” der Antifa in Zweifel zog – habe sie mir gut gemerkt:
“Verwirrter, Spinner, Faschist, Sektierer…”
Auf eine inhaltliche Auseinandersetzung warte ich bis heute. Was blieb mir daher anderes übrig, als ausgerechnet in diesem Forum darüber zu diskutieren? Scheinbar ist nur noch bei den “Neonazis” in D oder der CH eine tatsächlich demokratische Auseinandersetzung von Leuten unterschiedlicher pol. Ansichten möglich.
DAS gibt einem nun aber wirklich zu denken!
55 Frank Neubauer // Dec 16, 2007 at 16:21
Es ist schon interessant zu schauen, wie jedes Mal wenn irgendwo in Europa die “Demokratie in Gefahr” gerät, ob wirklich oder vorgetäuscht, ganze Pöbelkohorten wie aus dem Nichts plötzlich auftauchen, um wieder alles wie gehabt einzurenken… oder über den Haufen zu werfen… Frankreich 1789, Russland 1917 und noch dazu eine Menge weniger auffälliger Daten und Orte….wie eben neulich Bern… die Polizei hätte wirklich und endlich prüfen sollen, um wen es sich dabei handelte… aber auch sie hat die Hände gebunden…
56 GBI // Dec 17, 2007 at 4:15
“Was wurde eigentlich aus Kinderporno-Paul ? über den stoerti gern Hauptmeldungen geschrieben hat.
Von Verurteilungen hört man bis jetzt nichts, wahrscheinlich waren es nur normale ( ich kenn sowas natürlich nicht) Pornos.”
Es wurde wohl Anklage erhoben. Natürlich muss das nichts heißen und die Tatsache, daß man diese Nachricht fast mit der Lupe suchen mußte läßt darauf schließen, daß die Anklage nur erhoben wurde um das Gesicht zu wahren. Schließlich braucht in diesem “Rechtsstaat” kein Staatsanwalt zu befürchten wegen falscher Beschuldigungen, Rechtsbeugung, Verleumdung, übler Nachrede usw. selbst eine Anzeige an den Hals zu kriegen wenn er einen “Rechten” und damit einen Advokaten des Teufels vor Gericht zerrt. Nach dem Motto irgendetwas wird schon hängen bleiben soll vermutlich eine Art Schauprozess geführt werden und nach dem Freispruch können die journalistischen Schmeißfliegen der BRD-Medien in Zukunft schreiben, “Paul wurde schon einmal wegen Kinderpornografie angeklagt”. Daß er freigesprochen wurde kann man dann gepflegt unterschlagen oder einfach schreiben “wurde aber aus Mangel an Beweisen freigesprochen”, was den Eindruck vermittelt, da war was dran aber man konnte es ihm nur nicht nachweisen. So zerstört man Existenzen, Rufe, Menschen. Aber nichts wird vergessen werden, das sollten die Hetzer von heute wissen.
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