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Schwerin / Mecklenburg: Daß Antifaschisten sich auch der gemeinsten Mittel bedienen, wenn es darum geht politische Gegner in irgendeiner Weise zu schädigen oder zu verleumden ist bekannt. So reiht sich folgender Offener Brief der Schweriner Antifa an das Schweriner Modegeschäft „Dune“ in der Wismarischen Straße, der unlängst bei Links-lang.de veröffentlicht wurde, würdig in diese Galerie ein. Gegenstand ist einmal mehr die Modemarke „Thor Steinar“. Wir zitieren wie folgt:
“Thor Steinar” aus dem Sortiment nehmen
Offener Brief der Antifa [affect] Schwerin Mitte an das Modegeschäft Dune in Schwerin
Ein offener Brief der Antifa [affect] Schwerin vom 22. Februar.
Thor Steinar-Verkauf
im Modegeschäft Dune, Wismarsche Straße 108 Schwerin
Sehr geehrte Frau Warnk
seit kurzem führen Sie Kleidung der Modemarke »Thor Steinar« in Ihrem Sortiment in der Filiale Schwerin. Sie bewerben die Marke mit einem eigenen Katalog.
Das Label »Thor Steinar« wurde 2002 von dem bekannten Rechtsextremisten Axel Kopelke aus Königs-Wusterhausen gegründet. Mit dem Markenzeichen bezog sich die brandenburgische Firma Mediatex durch den Gebrauch zweier kombinierter Runen auf die Symbolik des Nationalsozialismus und folgte damit dem Trend der neonazistischen Szene, in neuen, diskreteren und modischen Kleidungsstilen die Gesinnung codiert zur Schau zu stellen. Die im Logo gebrauchte Wolfsangel zählt zu den signifikantesten Symboliken des Dritten Reiches und fand unter anderem im Abzeichen mehrerer SS-Panzerdivisionen Verwendung. Vom Amtsgericht Prenzlau wurde das Tragen der Marke »Thor Steinar« bereits im Jahre 2004 in einem Verfahren gegen eine Nazi-Aktivistin als »Werbung für den Nationalsozialismus« (nach §86a StGB) gewertet. Wenige Monate später verbot die Staatsanwaltschaft Neuruppin das Logo gänzlich. Die Firma Mediatex sah sich im Januar 2005 gezwungen, ein neues Markenzeichen zu erarbeiten.
Das Label »Thor Steinar« ist eine Designermarke, die aus dem neonazistischen Milieu produziert und vertrieben wird. Durch die hohen Preise und die große Gewinnspanne ist es möglich, Einnahmen aus dem Verkauf der rechtsextremen Szene zukommen zu lassen. Durch den Handel der Marke »Thor Steinar« wirken Sie an einer Vermischung von Popkultur und nazistischer Ideologie mit. Sie stärken dabei rechtsextreme Strukturen und finanzieren sie indirekt.
Wir fordern Sie auf, jegliche Kleidung des Labels »Thor Steinar« umgehend aus dem Sortiment zu nehmen und zu den obigen Vorwürfen öffentlich Stellung zu beziehen.
Wir verweisen zudem auf die bundesweite Kampagne www.stop-thorsteinar.de.vu
22. Februar 2006,
Antifa [affect] Schwerin Mitte
Quelle: Links-lang.de 24.02.06
Dieses Schreiben ist nicht nur eine Frechheit, sondern auch ein förmliches Konglomerat von Lügen, Halbwahrheiten und vor allem – von Weglassungen. So zitieren die Schweriner Antifaschisten zwar ein Urteil des Amtsgerichtes Prenzlau, daß das Logo Thor Steinar unter Strafe stellt, vergessen aber zum einen, daß Prenzlau in Brandenburg liegt und die dortige Rechtssprechung in solchen Fällen auch für Mecklenburg-Vorpommern gelten muß. Und zum andern: Das brandenburgische Oberlandesgericht Potsdam setzte Urteile wie das von Prenzlau schon am 12. September 2005 außer Kraft, indem es ausdrücklich festlegte, daß das Thor-Steinar-Logo keineswegs verfassungswidrig sei. Offenbar hat sich dieser Beschluß noch nicht bis Schwerin Mitte herumgesprochen, doch es war ja wohl Bismarck, der einmal sagte, daß in Mecklenburg immer alles 50 Jahre später ankommt. Da die Antifa bekanntermaßen mit Bismarck nichts am Hut hat, kann sie derlei natürlich nicht wissen.
Nach unserem Dafürhalten enthält obiges Schreiben alle Merkmale von Nötigung und Erpressung, so daß wir der Ladeninhaberin eigentlich nur empfehlen können, hier gerichtliche Schritte gegen die Antifa einzuleiten. Denkbar wären natürlich auch Anzeigen von aufmerksamen Bürgern aus der Bevölkerung.
Alles in allem ist der oben zitierte Brief jedoch einmal mehr ein plastisches Beispiel dafür, mit was für primitiven Mitteln man die Wahrheit verbiegt, nur um dem politischen Gegner etwas am Zeuge zu flicken und das selbst bei Leuten, die gar nichts mit Politik zu tun haben bzw. haben wollen, sondern die nur ihrem gewöhnlichen Tageserwerb nachgehen möchten.
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Anhang:Ähnliche Denunziationen gegen ein Modegeschäft das Thor-Steinar-Sachen verkauft gab es unlängst auch in Güstrow. So schrieb ein anonymer Leserbriefschreiber in der SCHWERINER VOLKSZEITUNG: „Wir sind erschrocken, dass so ein Laden in Güstrow Zulauf findet und akzeptiert wird”, um dann seinem Kummer darüber Ausdruck zu geben, daß sich hinter der Thor-Steinar-Bekleidung „menschenfeindliches Gedankengut“ befände, das nicht hingenommen werden dürfe. Das war sogar selbst der SCHWERINER VOLKSZEITUNG etwas zuviel Blödsinn auf einmal. So erkundigte sie sich beim Landesverfassungsschutz in Schwerin, um dort zu folgenden Erkenntnissen zu gelangen:
„…Tatsache sei jedoch, so Michael Flenker, Referatsleiter bei der Verfassungsschutzabteilung des Innenministeriums M-V, dass Bekleidung von “Thor Steinar” aufgrund ihrer Gestaltung in der rechtsextremistischen Szene beliebt sei. Ein sicherer Rückschluss auf die politische Einstellung der Träger sei aber nicht möglich. “Nicht jeder, der ,Thor Steinar´ trägt, ist ein Rechtsextremist”, sagt Flenker. “Bei den Dresscodes in der Szene muss man sehr vorsichtig sein.”
Auch strafrechtlich sei “Thor Steinar” nicht zu belangen. Nach einer Entscheidung des 1. Strafsenats des Brandenburgischen Oberlandesgerichtes vom 12. September 2005 ist das von “Thor Steinar” verwendete Runenlogo nicht verfassungswidrig. Dennoch änderte die Marke daraufhin ihr Logo. Auch dieses neue Logo sei strafrechtlich nicht zu beanstanden, so Flenker.
Allerdings gehöre Kleidung von “Thor Steinar” zum Sortiment vieler vom Landesverfassungsschutz beobachteter Internet-Versandhandel und Geschäfte. Läden, in denen die Marke verkauft werde, seien teilweise Anlaufpunkte für die rechtsextremistische Szene, sagt Flenker. Er warnt jedoch vor Vorverurteilungen, da die Marke zurzeit einfach “in” sei und von vielen Jugendlichen getragen werde. …“
Wie meinte der oben erwähnte Leserbriefschreiber doch, Hinter Thor Steinar verbirgt sich „menschenfeindliches Gedankengut“. Nun, dieses Kompliment hat sich wohl nicht bestätigt, dafür aber dürfte der eine oder andere Zeitgenosse erkannt haben, was sich hinter Äußerungen solcher anonymen Leserbriefschreiber und Antifaschisten zu dieser Thematik verbirgt, nämlich Neid auf den Geschäftserfolg und krankhafter Haß gegen alles, was sich nicht dem eigenen politischen Level anpaßt. Aber damit wird man wohl auch in Zukunft leben müssen, mag ja schließlich nicht jeder wie ein gewisses Schädlingsinsekt mit Z herumlaufen.
Siehe auch
Schweriner Volkszeitung-Güstrow 23.02.06
Quelle: Störtebeker-Netz 26.02.06




5 responses so far ↓
1 Rudolf // Feb 26, 2006 at 17:00
Den Linken geht’s wohl zu gut…
Was glauben die, wer sie sind?
2 Lord Heru'ur // Feb 26, 2006 at 18:33
@Rudolf:
Bist du neu hier?
Diese Frechheiten sind bei den Roten doch an der Tagesordnung.
Erst vor ein paar Monaten habe ich erfahren, dass Admins einer “Online-Community” von Antifanten dazu aufgefordert wurden die “Userdaten” von Leuten die “rechtsextrem” auffällig geworden sind, an die Antifa rauszugeben.
Zur Thematik:
Wo soll in dem Logo eine Wolfsangel zu sehen sein? Ich sehe eine Tyr- und eine Sig-Rune.
3 Rudolf // Feb 26, 2006 at 22:11
Nein, ich bin nicht neu hier, aber ich könnte mich jedesmal auf’s neue über die Frechheiten der ‘Anti’-Faschisten aufregem
4 PATRIOT // Apr 13, 2006 at 17:34
Euer Gewäsch hier, eure ganze dumme Einstellung, eure Minderwertigkeitskomplexe, eure peinlichen Klamottenmarken wie TS, und euer falsch verstandener Nationalstolz sind ein Schande für unsere deutsche Nation unser deutsches Volk und unsere Ehre. Jeder dumme Antifaidiot ist mir lieber als ihr Rechtsabbieger, Volksschädlinge die immer schon unserem Land geschadet habt. Antinational seid ihr. Es lebe Deutschland - NAZIS RAUS
5 Georgie Orwell // Jun 27, 2006 at 0:14
Wer die Wahrheit nicht erkennt, wenn sie sich ihm offenbart, kann auch den Betrug nicht wahrnehmen.
Aber wer will euch schom ernst nehmen?
War einen Lacher wert, vielen Dank.
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