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Sie können es nicht lassen … – Serbo-jüdische Opahatz (12.10.08)

October 12th, 2008 · Post your comment (2 Comments)

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Belgrad / Serbien: Nachdem es in den vergangenen Monaten um den angeblichen Kriegsverbrecher Milivoj Asner etwas ruhiger geworden ist, wurde jetzt auf Betreiben des Jerusalemer Simon-Wiesenhal-Centers eine serbische Sonderstaatsanwaltschaft gebildet, die am 10. Oktober ihre Ermittlungen aufnahm. Einer ihrer ersten Schritte war es, dass serbische Justizministerium erneut zu einem Auslieferungsersuchen an Österreich zu bewegen.

Dieses hatte bislang die Auslieferung des 95jährigen verweigert. Verschiedene psychiatrische Gutachten bescheinigten dem bereits am Rande des Grabes stehenden Greis fortgeschrittene Demenz, Vernehmungs- und Verhandlungsunfähigkeit.

Asner wird beschuldigt, als Chef der Polizei im kroatischen Pozega an der Ermordung und Deportation von Serben und Juden beteiligt gewesen zu sein. Außer gegen den 95jährigen Asner ermittelt man in Belgrad seit kurzem auch gegen den 94jährigen ungarischen Ex-Gendarmen Sandor Kapiro und den 86jährigen, derzeit in den USA lebenden früheren Gestapoangehörigen Peter Egner, die man ähnlicher Verbrechen beschuldigt.

Eine juristische Aufarbeitung serbischer Verbrechen an Deutschen und Kroaten vor, während und nach dem Kriege fand hingegen bis heute nicht statt.
Wir schlagen vor, dass man die Verfolgung von Kriegsverbrechern auch noch nach ihrem Tode fortsetzen möge. Als Vorbild dazu mag das außerordentlich christliche Verfahren gegen den einstigen Papst Formosus (regierte 891-896) dienen, den seine Gegner nach seinem Tod gleich zweimal auf recht handgreifliche Weise abstraften, ohne freilich verhindern zu können, dass ihm letztlich doch das allgemeine Mitgefühl seiner Zeit und der Geschichte zuteil wurde. Sicher, eine Fußnote der Geschichte, aber keine uninteressante und, wie man anhand der serbo-jüdischen Opahatz sehen kann, auch keine unaktuelle.

Siehe auch
IKG News 11.10.08

Formosus (Wikipedia)

Leichensynode



Tags: Allgemeines

2 responses so far ↓

  • 1 wolzow // Oct 12, 2008 at 17:25

    Ja, so sind sie die Serben, ihre eigenen Verbrechen kehren sie unter den Tisch, so auch die Ermordung tausender Bulgaren in Mazedonien 1945-46. Die Versuche der Zerschlagung der nationalistisch- revolutionären Bewegungen gegen die judeoosmanische Herrschaft auf dem Balkan ist schon immer den Serben zu verdanken gewesen.
    So auch die seltsame Bezeichnung FYROM für Mazedonien, das in Sprache, Kultur und Geschichte seit jeher Bulgarien zugehört. A.H. hat dies erkannt und ordnete den Balkan entsprechend neu. Das gefiel den Serben noch nie, jetzt soll späte Rache geübt werden.
    Was die Serben jetzt wieder brauchen ist ein zweiter Chernosemski.
    http://www.youtube.com/watch?v=SrruCOZwxKA&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=QgkPRLT27yk&feature=related

    Hier etwas für interessierte Nationalsozialisten:
    http://www.youtube.com/watch?v=Lm-A14CrDTY&feature=related

    Die Übergabe der mazedonischen Stadt Bitola durch deutsche Truppen an die Waffenbrüder.

  • 2 Axel Heinzmann // Oct 13, 2008 at 8:22

    Jetzt jammert nicht nur rum sondern laßt Euch, insbesondere die lokalen Kräfte, einen Protest einfallen gegen die in München stattfindende Leichenfledderei an einem greisen “NS-Kriegsverbrecher”, der für die Berlusconi- und Fini-Italiener als Sündenbock herhalten soll für die massenhaften eigenen Kriegsverbrechen.
    heinzmann.axel@web.de

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