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FKA: “Sie können wieder wählen!” - So will die NPD in den niedersächsischen Landtag (26.07.07)

July 26th, 2007 · Post your comment (47 Comments)

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Hannover/ Niedersachsen: Es dürfte der mit Abstand wichtigste Tag für die NPD im kommenden Jahr sein. Der 28. Januar –Landtagswahl in Niedersachsen. Die Partei verspricht sich offenbar gute Chancen in das niedersächsische Landesparlament einziehen zu können. Wahlprognosen und Umfragen hingegen, lassen die NPD bislang alt aussehen.

Dennoch ist alles möglich. Als wichtigste Grundlage die Wahrscheinlichkeit eines Einzugs in das Landesparlament zu steigern, ist die Vorbereitung auf den Wahlkampf vorweg. Schon jetzt demonstrieren Partei und Kameradschaften dafür geschlossene Einigkeit. Als Mittelsmann zwischen NPD- Landesverband und freie Nationalisten gilt Andreas Molau, der zeitgleich als Spitzenkandidat für die Partei fungiert. Molau hat offenbar verstanden, dass die Partei ohne das Zweckbündnis im Wahlkampf kaum aktionsfähig sein dürfte. Haben die Kameradschaften, darunter die Nationale Offensive Schaumburg, praktisch die Funktion eingenommen, welche eigentlich die Parteijugendorganisation JN besetzen sollte.

Andreas Molau, NPD-Spitzenkandidat

Neben der Aktionsfähigkeit der Partei spielen natürlich auch die zu vermittelnden Inhalte eine der wichtigsten Rollen. Dazu hat der niedersächsische Landesverband, dieser Tage das Wahlprogramm der Partei vorgestellt. Wahlprogramme haben natürlich immer die Eigenschaft, dass sie in der Regel vom Wähler, aufgrund ihres Umfangs ohnehin selten bis garnicht gelesen werden. Zusätzlich eilt den Wahlprogrammen der Ruf voraus, dass in diesen zwar unzählige Versprechungen gemacht werden, die im Nachhinein ohne kaum einer der gewählten Vertreter für bare Münze nimmt.

Die NPD setzt mit ihrem Wahlprogramm mit dem Slogan „Sie können wieder wählen“, auf die insgesamt steigende Zahl an Nichtwählern. Ein Vorhaben, das wenn es strategisch richtig umgesetzt wird nicht nur richtig, sondern auch wichtig ist. Ist es schließlich gerade dieser Teil der Gesellschaft, der mit dem bisherigen Parteiangebot gehörig abgeschlossen hat. Zur Bundestagswahl 2005, gelang es der Partei allerdings nicht, ein nennenswertes Ergebnis einzufahren. Lediglich 1,6% der niedersächsischen Wähler, votierten für die NPD. Auch wenn in Parteiberichten dieses Ergebnis grundsätzlich als zufriedenstellend abgetan worden sein mag, so dürfte dennoch klar, dass sich nur Verlierer mit einem solchen Ergebnis wirklich zufrieden geben können. Um also im kommenden Jahr, deutlich zuzulegen, bedarf es einer neuen Strategie. Der Nichtwählerschaft lediglich mitzuteilen, dass sie wieder wählen gehen können, dürfte freilich etwas wenig sein.

Umso wichtiger hingegen sind also die Inhalte, welche die Partei den Wählern im Wahlkampf vermitteln möchte. In einem Fünf-Punkte-Programm wirbt die Partei daher in ihrem Wahlprogramm für Niedersachsen. Aufgrund des Umfangs des Wahlprogramms, fasst Altermedia die wichtigsten Punkte kurz zusammen:

    I. Wirtschaft

    -Die NPD lehnt die Zentralisierung der Wirtschaft bis hin zu den EU-Strukturen ab. Im
    bundesweiten »Aktionsprogramm für ein besseres Deutschland« spricht sie sich für
    raumorientierte Volkswirtschaften aus… So tritt die NPD Niedersachsen für eine Förderung einer regionsbezogenen Landwirtschaft ein – egal ob es sich um konventionellen oder ökologischen Landbau handelt.

Wobei hinzugefügt werden muss, dass die „raumorientierte Volkswirtschaft“ im nationalen Lager nicht gänzlich unumstritten ist. Wird diese bisweilen mit dem Wirtschaftsmodell der ehemaligen DDR assoziiert, oder einfach als nicht zeitgemäß abgetan. In der Tat sollte man in der öffentlichen Darstellung mit diesem Begrifflichkeiten sparsam umgehen. „Regionsbezogene Landwirtschaft“ hingegen klingt da schon wesentlich freundlicher. Und genau darauf kommt es an. Denn kaum ein Wähler wird bei noch so guter Erklärung, mit „raumorientierter Volkswirtschaft“ wirklich etwas anfangen können. Darüber hinaus, ist Wirtschaft ein zu wichtiges Thema, als dass man sich seitens der Wähler auf irgendwelche Experimente einlassen würde.

    - Es muß im Land Niedersachsen eine Gemeinschaftsanstrengung von Menschen, Wirtschaft und Politik geben, die Wirtschaft wieder zurück in die Regionen zu bringen… Ein Weg zur Wiederbelebung des ländlichen Raumes würde sich zum Beispiel durch eine Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte ergeben… Die NPD schlägt in diesem Zusammenhang die Schaffung eines niedersächsischen landwirtschaftlichen Markenzeichens vor.

    - Die NPD Niederachsen setzt sich auf Landesebene aber dafür ein, daß eine langsame wirtschaftliche Wiederbelebung erfolgt. Aus den Dörfern müssen wieder Wohnstätten werden. Das aber führt zur Forderung nach der Verbindung von Leben und Arbeit. Daher fordert die NPD bereits seit Jahrzehnten die Ansiedlung von Gewerbe und Handwerk im ländlichen Raum. Auch deshalb ist es wichtig, das Mittel der „Ein-Euro-Jobs“ so weit wie möglich zu drosseln. Die Erfahrungen haben gezeigt, daß derartige „Jobs“ die Situation für die örtlichen Handwerker erschweren. Wo sonst ein ordentlicher Malerbetrieb etwa Klassenräume in Schulen gestrichen hatte, werden jetzt Ein-Euro-Sklaven eingesetzt. Hier kann die Politik auf Landesebene umsteuern.

    II. Innere Sicherheit

Mitunter einer der wichtigsten Punkte in jedem Wahlprogramm, den auch die niedersächsische NPD, recht ausführlich abarbeitet. Einleitend heißt es dort: „ Der moderne Rechtsstaat ist Grundlage für eine funktionierende Demokratie. Freiheit ist erst dann verwirklicht, wenn die Menschen keine Angst haben müssen, nachts auf die Straße zu gehen.“ Dieser einleitenden Feststellungen folgt eine Aufzählungen etlicher Unzulänglichkeiten in der Strafverfolgung und der schlecht ausgerüsteten Polizei. Sicher alles richtig, dennoch lässt das Programm die alternativen Vorschläge der Partei ein wenig vermissen. Stattdessen begeht nach unserem Dafürhalten die Partei einen nicht unerheblöichen Fehler, in dem sie sich im Wahlprogramm als „Opfer“ staatlicher Willkür hinstellt „…Dies geschieht eben nicht zuletzt durch eine schon als niederträchtig zu bezeichnende Kriminalisierung der nationalen Opposition durch einige staatliche Stellen. So stellt die NPD als Partei für Recht und Ordnung fest, daß von Nationaldemokraten keine Gewalt ausgeht…“ Die Partei lässt nur selten eine Gelegenheit aus, um sich als arme unterdrückte Opposition zu präsentieren. Ob dies allerdings im Wahlkampf notwendig ist, sollte fragwürdig sein. Welcher Bürger lässt sich schon gern auf die „Schmuddelkinder“ der Nation ein. Stattdessen sollte die Partei nach außen wesentlich mehr Dynamik entfalten und die Anfeindungen von Presse insbesondere Politik einfach links liegen lassen.

Desweiteren fordert die Partei in ihrem Wahlprogramm unter Sicherheit.

    - Nationaldemokraten sind der Auffassung, daß der Staat sein Gewaltmonopol nicht zur Bekämpfung politischer Minderheiten mißbrauchen darf. Sämtlichen Gruppen, die öffentlich zur Gewalt aufrufen, sind deshalb die Mittel zu streichen. Demonstrationen von autonomen Schlägertruppen, die allein das Ziel haben, oppositionelle Meinungsäußerungen durch Straftatbestände wie Nötigung, Landfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung zu verhindern, sind sofort aufzulösen.

    - Die NPD wird sich auch Niedersachsen für das Verbot von gewaltverherrlichenden Spielen einsetzen, die ein Klima der Gewalt und der Verwahrlosung schaffen.

    Einer der ersten Anträge im niedersächsischen Landtag wird deshalb die Umwandlung des Ausländerbeauftragen in einen Ausländerrückführungs-Beauftragten fordern.

    III. Schulpolitik

Nicht weniger wichtig als Sicherheit und Wirtschaft, ist mithin der dritte punkt im Wahlprogramm. Angesichts der Bildungskrise erscheint uns dieser Absatz als besonders wichtig, sich grundlegend von anderen Parteien zu unterscheiden.

    - Die NPD Niedersachsen fordert für die Schulen eine stärkere Schüler-Lehrer-Bindung. Erreicht werden kann sie nur, wenn ein Lehrer über mindestens vier Jahre eine Klasse verantwortlich führt.

    - Zu einer persönlichen Schule gehört auch die Pflege des vorortnahen Prinzips. Die
    NPD lehnt anonyme Schulkomplexe ab, in denen die Schüler aus weitverzweigten
    Teilen eines Landkreises zusammengeholt werden.

    - Die NPD befürwortet den Erhalt des Dreigliedrigen Schulwesens.

    - Die Wahlfreiheit zwischen grundgesetzlich garantierten Schulen in freier Trägerschaft und staatlichen Schulen muß gewährleistet sein. Bildungsgutscheine würden diese Wahlfreiheit erst richtig realisieren.

    -Auch neue Anforderungsprofile hinsichtlich der Unterrichtsqualität gilt es in den kommenden Jahren zu schaffen. Die NPD schlägt deshalb einen Runden Tisch von Elternverbänden, Lehrern, Schulpsychologen und der Wirtschaft vor. Von ihm sollten neue Impulse ausgehen.

    - Auch neue Anforderungsprofile hinsichtlich der Unterrichtsqualität gilt es in den kommenden Jahren zu schaffen. Die NPD schlägt deshalb einen Runden Tisch von Elternverbänden, Lehrern, Schulpsychologen und der Wirtschaft vor. Von ihm sollten neue Impulse ausgehen… Statt Ganztagsschulen fordert die NPD in Niedersachsen eine ausreichende und qualifizierte Versorgung für den derzeitigen Unterrichtsbetrieb.

    - Damit sich nicht auch in Niedersachsen Zustände wie an der Rütli-Schule entwickeln können, fordert die NPD eine Trennung von ausländischen Kindern und Deutschen. Die Vorteile für beide Seiten liegen auf der Hand – eine gruppenspezifische Förderung… Integration bedeutet nämlich immer die Aufgabe der eigenen Kultur.

    IV. Demokratie

Ein von anderen Parteien und Politikern gern diskutiertes Thema, findet sich auch im Wahlprogramm der NPD Niedersachsen. Hingegen der Ambitionen einiger Sicherheitsfanatiker a’ la Bundesinnenminister Schäuble, die gerade zu im Begriff sind, auch noch das letzte bisschen Freiheit, „verfassungskonform“ abzuschaffen, spricht das NPD-Wahlprogramm von noch mehr Freiheit in Form von „direkter Demokratie“.

    - Die NPD fordert deshalb seit ihrer Gründung 1964 in Hannover die Festlegung direktdemokratischer Abstimmungsformen. Wir sagen: Volksentscheide müssen zuweilen, so bei wichtigen Themen, einen höheren Wert als parlamentarische Entschlüsse besitzen. Auch werden diese inzwischen immer stärker von Lobby-Interessen bestimmt… Wir brauchen eine neue demokratische Kultur und vor allem eine neue demokratische Mitbeteiligungskultur.

    V. Okölogie

Der letzte Punkt des niedersächsischen Wahlprogramms besetzt hingegen ein Thema, welches unserer Auffassung nach, im nationalen Lager bislang viel zu selten thematisiert und diskutiert worden ist. Aufgrund der Tatsache, dass Umwelt- und Klimaschutz zunehmend zum tagespolitischen Gegenstand geworden ist, konnte die NPD garnicht umhin, sich dieser Thematik in ihrem Wahlprogramm zu verschließen. In ihrem Wahlprogramm beginnt die Partei den letzten Punkt allerdings recht ungewöhnlich:

    - Mit der NPD hält endlich auch eine durch und durch ökologische Partei Einzug in den Landtag von Hannover. Ein entsprechender Antrag wird auf Forderung nach Auflösung des Umweltministeriums lauten. Klingt paradox, ist es aber nicht Umweltminister hatten einst sicherlich ihre Berechtigung, um uns Deutschen das Ausmaß der Naturzerstörung auch durch Installierung eines hohen Staatsbeamten vor Augen zu führen. Mittlerweile sind sie nur noch ein teures Spielzeug… Das eingesparte Geld der Ministerialbürokratie kann praktischerweise gleich in Umweltschutzmaßnahmen gesteckt werden.

    - Umweltschutz ist nach Ansicht der NPD nur als Heimatschutz begreifbar. Daß international handelnde Konzerne eine Region nur als »Standort« betrachten und ökologische Grundsätze und Richtlinien dabei für sie ein lästiges Hindernis bilden, ist nachvollziehbar. Das Aushebeln von Umweltschutzstandards im Sinne einer möglichst billigen Produktion führt indes zu teuren Folgelasten, die stets von der Allgemeinheit beglichen werden müssen. Deshalb ist Umweltschutzpolitik nach Auffassung der NPD immer auch eine globalisierungs-gegnerische Politik.

    - Außerdem wird sich die NPD-Niedersachsen im Landtag massiv gegen eine Nutzung von Gen-Technik wenden, die aufgrund ihrer unberechenbaren Risiken nicht zu verantworten ist.

    - Dem Küstenschutz ist höchste Priorität beizumessen. Im Landtag werden sich die Nationaldemokraten für eine detaillierte Bestandsaufnahme, nötigenfalls für die Anhörung von Fachleuten sowie eine Aufstockung der Mittel einsetzen.

    - Die Bundesrepublik ist immerhin der waldreichste Staat Europas – Niedersachsen liegt in der Spitzengruppe. Auch was den Verkauf von Volkseigentum betrifft? Wir hoffen es nicht, nein, wir dulden es nicht! Die Verscherbelung von „Tafelsilber“ schränkt die umweltpolitischen und ökonomischen Handlungsmöglichkeiten von uns Niedersachsen auf fatale Weise ein. Wir sind schlichtweg dagegen, die ökologischen Versäumnisse eines reichen Landes wie China mit unserer knapp bemessenen Substanz zu bezahlen. Die NPD Niedersachsen spricht sich in diesem Zusammenhang deshalb vehement gegen eine Privatisierung des Waldes aus, der unsere Forste noch stärker zum Gegenstand kurzfristiger Kapitalinteressen macht.

Das Wahlprogramm steht also, auch wenn wir der Auffassung sind, dass in einzelnen Punkten der Bezug zum Land Niedersachsen ein wenig verloren geht. Aber sei es drum, denn wie bereits eingangs erwähnt, finden Wahlprogramme ohnehin bei nur wenigen Wählern Beachtung. Noch wichtiger als ein Wahlprogramm hingegen ist die öffentliche Wahrnehmung der Partei. Insbesondere der Personen, die sich zur Wahl aufstellen. Zusätzlich sollte die Partei aus den Fehlern der Landtagswahlen in Bremen und der Kommunalwahlen in Sachsen Anhalt gelernt haben. Nämlich, dass „Protestwähler“ eine sehr unbeständige Wählerschaft sind. Insbesondere unter Berücksichtigung, dass die Linkspartei sich nicht minder dieser Wählerschaft auch in Niedersachsen zuwenden wird, was zumindest am 13. Mai in Bremen Erfolg gehabt hat, während auf der anderen Seite die DVU lediglich etwas über zwei Prozent erzielen konnte.

Somit bleiben als wirklich größere Klientel unter den Wählern die Nichtwähler. Die allerdings zu mobilisieren dürfte für eine Partei wie der NPD mit ihren bescheidenen propagandistischen Mitteln fast aussichtslos sein.

Siehe auch
Wahlprogramm NPD-Niedersachsen

NPD-Niedersachsen

Wahlumfragen Landtagswahl Niedersachsen



Tags: Allgemeines

47 responses so far ↓

  • 1 Dagmar // Jul 25, 2007 at 23:54

    Kameraden!

    Für mich ist das wieder viel zu viel Text und dann noch Lila auf Weiß. Da kann man sich ja nur die Augen verderben, gerade um diese Uhrzeit. Ihr seid wirklich unheilbar intellektuell!

    Aber die Bilder sind teilweise sehr hübsch. Zum ICE fällt mir noch ein, daß es nächsten Monat vielleicht sehr spannend wird, ob die Züge ohne Lokführer fahren und ob die Bahn trotzdem noch als Volksaktie an die Börse geht.

    Ich werde mich dann vielleicht zwischen Lüneburg und Uelzen auf die Gleise setzen und über diese und andere Fragen meditativ nachdenken. Für Nichtbuddhisten kann die BRD jedenfalls unmöglich zu verstehen.

    Besatzer raus aus!
    Freiheit für Tibet!

  • 2 F. Rau // Jul 26, 2007 at 0:29

    Der Andi ist richtig süß! Endlich mal ein knuffiges Bärchen und nicht immer so grausliche Böskucker.

    So einen mag frau wählen.

  • 3 Ad Absurdum // Jul 26, 2007 at 1:26

    Wie soll in Niedersachsen eigentlich was passieren, wenn die Parteispitze der NPD auch in Niedersachsen ihr ganz eigenes Süppchen kocht? In meinem Landkreis hat sich noch kein NPDler gemeldet, auch wenn man die NPD mit E-Mails bombardiert hat. Kandidaten wären da gewesen, auch die Zustimmung freier Strukturen wurde eingeholt - Nur eine gewisse “Partei”-Linie schläft -
    Kein Wunder das freie Nationalisten eine eigene Partei ins Rennen schicken wollten, von Tag zu Tag bedaure ich es mehr, das es nicht soweit gekommen ist.

    Ich denke mal realistisch betrachtet wird auch Niedersachsen der NPD unter 5% ihr politisches Wohlwollen quittieren. Vielleicht ändert sich ja dann endlich mal was? Nach der Kommunalwahl hat diese glorreiche Partei auch nicht entsprechend reagiert, sondern auf die Zukunft hingewiesen. Was ist denn jetzt? Schon Vergangenheit? Gegenwart? Zu kompliziert - für solch abstrakten Rechenaufgaben brauchen wir halt die NPD. Auf das sie ihre hochgesteckten Ziele auch erreicht. Nur traurig wenn auch hier, wie in vielen Teilen Deutschlands, das Schlagwort Volksfront zur Worthülse mutiert…

  • 4 Bismarck // Jul 26, 2007 at 1:33

    Bis jetzt, und vermutlich auch später im Wahlkampf nichts neues.

    Vielleicht werden mal zeitgemäße Plakate entworfen, die nicht an die 20er oder 30er erinnern, das ist nicht nur unmodern, sondern schreckt viele “reeducierte” sofort ab.

    Vielleicht trennt man sich, jedenfalls an der Oberfläche, auch einmal von der Kriegsrückschau (so wichtig wie diese Themen auch sind!), und beginnt im “Heute” zu agieren.

    Wenn man dann einmal an der “Täte” ist, kann man immer noch eine Wiederzurückbildung und eine wirkliche Rückbesinnung, mit den wahren historischen Tatsachen in den Lehranstalten einführen.

    Des Kaisers Reichskriegsflagge und so weiter gehören vorläufig in Traditionszimmer, aber nicht auf die Straßen. Begreift das endlich, NPDler.

  • 5 Quartierwart // Jul 26, 2007 at 6:13

    Endlich mal ein vielversprechender Spitzenkandidat - ich hatte schon Angst, daß die wieder den Eigensinn ins Feldtrennen schicken. Andreas Molau: setzen Sie auf die ungelöste soziale Frage, bevor die Linke/PDS/SED das macht!

  • 6 Populist // Jul 26, 2007 at 7:13

    Zum Thema Umweltschutz:
    Die NPD könnte bei den Wählern massiv punkten wenn sie sich gegen die weitere Zerschandelung unserer deutschen Kulturlanschaft mit häßlichen und nutzlosen Windrädern wenden würde.
    Die NPD würde sich damit auch insebsondere von den Grünen abheben die sich zwar umweltfreundlich nennen aber die Landschafts und Heimatzerstörung massiv befürworten.

  • 7 die times // Jul 26, 2007 at 7:48

    Die Partei verspricht sich offenbar gute Chancen in das niedersächsische Landesparlament einziehen zu können.

    Am 28. Jänner?

    Wo’s saukalt ist?

    Da geht ja dann kaum keiner hin.

    Diese Wahlen werden sicherlich ein Alptraumtief für die NPD haben.

    Na mal sehen…

  • 8 Marlon N-O // Jul 26, 2007 at 8:05

    Liebe Dagmar,
    nein das ist KEIN ICE!

    @ad absurdum:

    Na du, wenn es so einfach wäre an 5% heran zu bekommen, dann gründe doch eine Partei und zieh in den Landtag!
    Wir dürfen nie die Rolle der Medien unterschätzen, was bringt es wenn du 5 Personen im Gespräch begeistern konntest und 5000 einen schlechten Zeitungsartikel oder TV-Bericht gesehen haben? Und glaube mir…irgendwas lässt sich immer finden!

  • 9 Gutmeinender // Jul 26, 2007 at 9:16

    Das ist KEIN Wahlprogramm! Wo sind die Forderungen? Und wo die Darstellung der Umsetzbarkeit der Forderungen! Wo sind konkrete Zahlen und Beispiele? NPD halts Maul oder leg was gescheites vor!

  • 10 Eine andere Feldpostnummer // Jul 26, 2007 at 9:38

    Na da haben wir ja ein ordentlicher bürgerliches Programm zusammen gelogen inkl. zeitgeistiger Flüchtigkeiten wie ein Verbot von “Killerspielen”. Auch schön die Schulpolitik, alles belassen bis auf eine kleine Apardheit und dem revolutionären Konzept eines “runden Tisches”, dazu braucht es natürlich erst ein Mal Material, diverse Erhebungen, Studien ect. und wer wäre besser dafür zu bezahlen als die Elitekader der NPD? Und natürlich werden Beziehung schlichtweg “gefordert”…

    “Sämtlichen Gruppen, die öffentlich zur Gewalt aufrufen, sind deshalb die Mittel zu streichen. Demonstrationen von autonomen Schlägertruppen, die allein das Ziel haben, oppositionelle Meinungsäußerungen durch Straftatbestände wie Nötigung, Landfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung zu verhindern, sind sofort aufzulösen.”

    Na da werden sich die autonomen Nationalisten, die jüngeren NPD-Aktivisten und die Boneheads aber freuen, wie damals kaum d´ran kommt die Nacht der langen Messer und danach die Nacht des großen Geldes…
    ————–
    2,5% wären schon ein unglaublicher Erfolg und selbst darauf würde weder ich noch die werten Anwesenden auch nur einen kleinen Betrag verwetten…

  • 11 Johann Shooter // Jul 26, 2007 at 10:34

    >Verbot von gewaltverherrlichenden Spiele

    Die Altweiberangst vor Actionfilmen und “Killerspielen” ist doch wirklich nur noch peinlich. Ob Zinnsoldaten, Räuber und Gendarm, oder Computerspiele - das Durchspielen von Kampf und Auseinandersetzung gehört zur Sozialisation von Jungen, beim Menschen und übrigens auch bei fast allen Tieren. Die Ablehnung desselben geht auf linken Pazifismus zurück, der von der Weltverbrüderung träumt. Übernommen wurde diese Idiotie dann nach dem verlorenen Krieg vom Beschwichtigungs- und Altweiberkonservatismus der “Union”, der das (Un)Heil in spießigen Kaffekränzchen im kleinbürgerlichen Vorgarten sieht, ggf. samt Reihenhäuschen, Gartenzwergen, FairTrade-, EineWelt- und EU-Begeisterung, kastriert-amtskirchlichem Jesuitentum, oder manchmal auch der Mitgliedschaft in der örtlichen Freimaurerloge.

    80-90% aller Jungen und Männer unter 30 haben doch schon Actionspiele am Computer gespielt. Mit so einer links-lila-grün-alternativ-feministisch-pazifistischen Kacke macht sich die NPD sicherlich nicht beliebt.

  • 12 Kriminalkommissar Freise // Jul 26, 2007 at 10:36

    Ich glaube nicht, daß die NPD in NS (haha) derzeit eine Chance hat. Nächster Wahlsieg dürfte eher Thüringen sein, die Systemtreue ist im Westen nun einmal derzeit (noch) größer und dort dauert es länger bis die Wähler endlich Konsequenzen aus dem Versagen der Systemparteien ziehen.

  • 13 Jürgen Schwab // Jul 26, 2007 at 11:35

    @ Eine andere Feldpostnummer

    “July 26th, 2007 at 9:38
    Na da haben wir ja ein ordentlicher bürgerliches Programm zusammen gelogen inkl. zeitgeistiger Flüchtigkeiten wie ein Verbot von “Killerspielen”. Auch schön die Schulpolitik, alles belassen bis auf eine kleine Apardheit und dem revolutionären Konzept eines “runden Tisches”, dazu braucht es natürlich erst ein Mal Material, diverse Erhebungen, Studien ect. und wer wäre besser dafür zu bezahlen als die Elitekader der NPD? Und natürlich werden Beziehung schlichtweg “gefordert”…
    “Sämtlichen Gruppen, die öffentlich zur Gewalt aufrufen, sind deshalb die Mittel zu streichen. Demonstrationen von autonomen Schlägertruppen, die allein das Ziel haben, oppositionelle Meinungsäußerungen durch Straftatbestände wie Nötigung, Landfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung zu verhindern, sind sofort aufzulösen.”
    Na da werden sich die autonomen Nationalisten, die jüngeren NPD-Aktivisten und die Boneheads aber freuen, wie damals kaum d´ran kommt die Nacht der langen Messer und danach die Nacht des großen Geldes…”

    Du hast (leider) Recht, daß es sich dabei um ein Programm handelt, das bis in die Wolle bürgerlich gefärbt ist. Von “gelogen” würde ich hier gar nicht sprechen. Das gehört zur nationalen Rechten, daß einem Begriffe wie “System” völlig fremd sind, man glaubt, es läge nur am bösen Willen der Personen, die jetzt böse Entscheidungen treffen. Wenn man selbst die Entscheidungsgewalt hätte, würden nur noch gute, volkstreue Entscheidungen getroffen. Es ist immer der tapfere Einzelne, der hier als größter Feldherr aller Zeiten oder Waffen-SS-Offizier heldenhaft vorangeht und durch tapfere Entscheidung das Schicksal der Gemeinschaft wendet … Man ist irgendwie im 19. Jahrhundert, vielleicht 1945 stecken geblieben.
    Das Volk ist das schon weiter und merkt instinktiv, daß es an den persönlichen Entscheidungsträgern gar nicht liegt, sondern systembedingt ist - und bleibt bei den Wahlen zu Hause. Diese ständigen Versprechungen: Wir fordern, wir werden dafür sorgen, bla bla bla usw. usf.
    Wenn man dann in der Regierung sitzt, wird einem der Regierungschef sagen, daß man derzeit viele Mißstände vorerst (!) nicht abschaffen könne (Gewalt in den Medien, zu viele Ausländer usw.), weil es für alles und jedes an Mißständen die passende Lobby gibt, die Regierungsparteien auf der Spendenliste stehen. Warum sollte das bei einer nationalen Partei - oder Teilen davon -, die im voraus gar nicht das System ändern möchte, anders sein?

  • 14 tdurban @ mail.ru // Jul 26, 2007 at 12:00

    Sollte da unter Punkt V. tatsächlich Okölogie geschrieben werden? Also mir ist Ökologie bedeutend geläufiger. Nun ja…

  • 15 Ad Absurdum // Jul 26, 2007 at 12:09

    Marlon N-O schrieb:

    Na du, wenn es so einfach wäre an 5% heran zu bekommen, dann gründe doch eine Partei und zieh in den Landtag!
    Wir dürfen nie die Rolle der Medien unterschätzen, was bringt es wenn du 5 Personen im Gespräch begeistern konntest und 5000 einen schlechten Zeitungsartikel oder TV-Bericht gesehen haben? Und glaube mir…irgendwas lässt sich immer finden!

    Also ich habe nie behauptet, das man die 5%-Hürde so schnell überspringen kann, da solltest du eher mal bei der NPD anklopfen. Wer nicht will der hat schon, heißt es im Volksmund. Wenn die NPD meint hier die freien Nationalisten außen vor zulassen, denke ich ist es legitim nachzudenken, ob man nicht eine eigene Partei ins Rennen schicken könnte. Ob diese nun die 5%-Hürde eher schaffen würde wage ich auch zu bezweifeln. Aber zumindestens könnte man dadurch die NPD vom ihrem hohen Roß herunter holen und sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurück bringen. Die sogenannte “Volksfront” wurde nicht von freien Nationalisten großspurig ausgerufen, das waren die Herren Parteifunktionäre!

  • 16 JBfN-Stralsund // Jul 26, 2007 at 13:25

    1. Die NPD denkt nur, dass sie die Chancen hat, weil die NPD in Sachesen und Mecklenburg-Vorpommern drinn ist!
    2. Wünsche ich der NPD-Niedersachsen viel Spaß im Winter, Plakate usw auf zu hängen und Flugblätter in der kälte zu verteilen und am Schluss, hats auch nichts genützt in der kälte die ganze Arbeit zu machen, weil die NPD eh nicht ins Parlament einziehen wird!

  • 17 Marlon N-O // Jul 26, 2007 at 13:29

    @Ad Absurdum

    Ich wage zu bezweifeln das du für DIE freien Nationalisten sprechen kannst, bzw. sprichst! Wenn dann bist du vielleicht EIN freier Nationalist.
    Ich weiß auch nicht ganz wo DEIN Problem liegt. Die NPD war bemüht sich in NDS aufgrund der Vielzahl von Misständen aus der Vergangenheit mit möglichst vielen freien Kräften an einen Tisch zu setzen. Wenn du eben nicht an diesem Tisch gesessen hast, dann liegt dies auch nicht an der NPD, sondern eben an einer großzahl von freien Kräften aus NDS die DEINE Stimme schlichtweg für “unwichtig” angesehen haben.

  • 18 Martin // Jul 26, 2007 at 14:05

    @ Eine andere Feldpostnummer

    Beim Lesen deiner Kommentare stelle ich mir die Frage, auf welcher Seite du eigentlich stehst. Mit Besserwisserei deines Stils kommt man jedenfalls nicht weiter. Ob etwas “bürgerlich”, sozialistisch, revolutionär, usw. ist oder nicht, ist völlig zweitrangig. Was zählt ist die Tatsache, dass es richtig und nützlich ist.

    @ Jürgen Schwab

    Deine Aussagen haben nur den Stellenwert einer Hypothese. Woher willst du denn wissen, dass die NPD in einer Regierungsverantwortung die im Programm erwähnten Punkte nicht umzusetzen gedenkt? Aus Erfahrung kannst du da ja nicht sprechen, denn die NPD hatte bisher noch keine Regierungsverantwortung. Und wenn die NPD nicht gegen das System gerichtet wäre wie du das behauptest, wieso unternimmt dann das System alles um die NPD zu eliminieren oder ihr zumindest das Leben zu erschweren?

    Nein, deine Worte sind aus der Luft gegriffen und lassen unterschwellig vielmehr Bitterkeit zum Ausdruck kommen, welche es dir schwer macht, hinsichtlich der NPD eine objektive Meinung zu fällen.

    Hinzu kommt, dass du eher für negative Kritik als für Aktionismus und Durchaltevermögen bekannt bist: mal bei den REPs, dann parteilos, mal bei der NPD, dann wieder parteilos, usw… Dann verdammst du die NPD, schreibst aber für “Hier & Jetzt” der JN Sachsen (und früher sogar für die Deutsche Stimme), dann kritisierst du das parlamentarische System, schreibst aber für die “Aula”, die durchaus zum parlamentarischen System steht. Und was bitteschön hast du 5 Jahre lang bei den REPs gemacht, die auch damals alles andere vertraten als das, was du für erstrebenswert vorgibst?

    Manches, was du schreibst, erfährt sicher auch meine Zustimmung, aber im Allgemeinen wird man nicht recht schlau dir…

  • 19 Martin // Jul 26, 2007 at 14:05

    @ Eine andere Feldpostnummer

    Beim Lesen deiner Kommentare stelle ich mir die Frage, auf welcher Seite du eigentlich stehst. Mit Besserwisserei deines Stils kommt man jedenfalls nicht weiter. Ob etwas “bürgerlich”, sozialistisch, revolutionär, usw. ist oder nicht, ist völlig zweitrangig. Was zählt ist die Tatsache, dass es richtig und nützlich ist.

    @ Jürgen Schwab

    Deine Aussagen haben nur den Stellenwert einer Hypothese. Woher willst du denn wissen, dass die NPD in einer Regierungsverantwortung die im Programm erwähnten Punkte nicht umzusetzen gedenkt? Aus Erfahrung kannst du da ja nicht sprechen, denn die NPD hatte bisher noch keine Regierungsverantwortung. Und wenn die NPD nicht gegen das System gerichtet wäre wie du das behauptest, wieso unternimmt dann das System alles um die NPD zu eliminieren oder ihr zumindest das Leben zu erschweren?

    Nein, deine Worte sind aus der Luft gegriffen und lassen unterschwellig vielmehr Bitterkeit zum Ausdruck kommen, welche es dir schwer macht, hinsichtlich der NPD eine objektive Meinung zu fällen.

    Hinzu kommt, dass du eher für negative Kritik als für Aktionismus und Durchaltevermögen bekannt bist: mal bei den REPs, dann parteilos, mal bei der NPD, dann wieder parteilos, usw… Dann verdammst du die NPD, schreibst aber für “Hier & Jetzt” der JN Sachsen (und früher sogar für die Deutsche Stimme), dann kritisierst du das parlamentarische System, schreibst aber für die “Aula”, die durchaus zum parlamentarischen System steht. Und was bitteschön hast du 5 Jahre lang bei den REPs gemacht, die auch damals alles andere vertraten als das, was du für erstrebenswert vorgibst?

    Manches, was du schreibst, erfährt sicher auch meine Zustimmung, aber im Allgemeinen wird man nicht recht schlau aus dir…

  • 20 qwertz // Jul 26, 2007 at 14:21

    “…- Es muß im Land Niedersachsen eine Gemeinschaftsanstrengung von Menschen, Wirtschaft und Politik geben, die Wirtschaft wieder zurück in die Regionen zu bringen… Ein Weg zur Wiederbelebung des ländlichen Raumes würde sich zum Beispiel durch eine Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte ergeben… Die NPD schlägt in diesem Zusammenhang die Schaffung eines niedersächsischen landwirtschaftlichen Markenzeichens vor….”

    Wenn es dem Wohl des deutschen Volkes dient, ja. Ansonsten nein.
    Die Landflucht ist ein Symptom von Wachstumszivilisationen. Eine willkürliche Umkehrung dieser natürlichen Erscheinung führt zu volkswirtschaftlicher Ineffizienz, ist also falsch.

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    “…Aus den Dörfern müssen wieder Wohnstätten werden. Das aber führt zur Forderung nach der Verbindung von Leben und Arbeit. Daher fordert die NPD bereits seit Jahrzehnten die Ansiedlung von Gewerbe und Handwerk im ländlichen Raum….”

    Die Wirtschaft geht dahin, wo sie effizient wirtschaften kann. Das ist nicht der ländliche Raum.
    Die Landflucht ist ein Symptom von Wachstumszivilisationen. Eine willkürliche Umkehrung dieser natürlichen Erscheinung führt zu volkswirtschaftlicher Ineffizienz, ist also falsch.

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    “…Auch deshalb ist es wichtig, das Mittel der „Ein-Euro-Jobs“ so weit wie möglich zu drosseln. Die Erfahrungen haben gezeigt, daß derartige „Jobs“ die Situation für die örtlichen Handwerker erschweren. Wo sonst ein ordentlicher Malerbetrieb etwa Klassenräume in Schulen gestrichen hatte, werden jetzt Ein-Euro-Sklaven eingesetzt. Hier kann die Politik auf Landesebene umsteuern….”

    Ein-Euro-Jobs sind als moderne Sklaverei zu verbieten. Es sind Mindestlöhne zu zahlen.

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    “…Die NPD wird sich auch Niedersachsen für das Verbot von gewaltverherrlichenden Spielen einsetzen, die ein Klima der Gewalt und der Verwahrlosung schaffen….”

    Wer hat die bloß mit diesem Blödsinn geimpft?
    “Räuber und Gendarm”- und Indianer-Spielen fördern die Gewalttätigkeit sogar durch aktives Tun. Den Verwahrlosungseffekt erkennt man daran, daß dann nichts anderes gespielt werden kann.
    “Mensch ärgere dich nicht” und Malefiz gehören ebenfalls verboten. Die dort genossene Lust am Rausschmeißen fördert das spätere Mobbing.

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    “…- Die NPD Niedersachsen fordert für die Schulen eine stärkere Schüler-Lehrer-Bindung. Erreicht werden kann sie nur, wenn ein Lehrer über mindestens vier Jahre eine Klasse verantwortlich führt.

    - Zu einer persönlichen Schule gehört auch die Pflege des vorortnahen Prinzips. Die
    NPD lehnt anonyme Schulkomplexe ab, in denen die Schüler aus weitverzweigten
    Teilen eines Landkreises zusammengeholt werden….”

    Die NPD nimmt ja ihren eigenen nationalen Anspruch nicht ernst. Ein deutscher Schüler muß sich in jeder deutschen Schule zuhause fühlen können. Die Wertschätzung zwischen Lehrern und Schülern muß aus der effektiven Zusammenarbeit stammen, nicht aus Gekuschel.

    ___

    “…- Auch neue Anforderungsprofile hinsichtlich der Unterrichtsqualität gilt es in den kommenden Jahren zu schaffen. Die NPD schlägt deshalb einen Runden Tisch von Elternverbänden, Lehrern, Schulpsychologen und der Wirtschaft vor. Von ihm sollten neue Impulse ausgehen… Statt Ganztagsschulen fordert die NPD in Niedersachsen eine ausreichende und qualifizierte Versorgung für den derzeitigen Unterrichtsbetrieb…..”

    Das Anforderungsprofil der Bildung ergibt sich aus der Umwelt: Wissenschaft, Wirtschaft, Konkurrenz zu anderen Nationen. Das ist keine Angelegenheit von Eltern oder Psychologen. Die sind nur für die Umsetzung dessen verantwortlich, was die Umgebung erzwingt.

    ___

    “…- Damit sich nicht auch in Niedersachsen Zustände wie an der Rütli-Schule entwickeln können, fordert die NPD eine Trennung von ausländischen Kindern und Deutschen. Die Vorteile für beide Seiten liegen auf der Hand – eine gruppenspezifische Förderung… Integration bedeutet nämlich immer die Aufgabe der eigenen Kultur….”

    Ein Widerspruch in sich. Stuß.

    ___

    Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung, denn:

    Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.

  • 21 Ad Absurdum // Jul 26, 2007 at 15:11

    Marlon N-O schrieb:

    Ich wage zu bezweifeln das du für DIE freien Nationalisten sprechen kannst, bzw. sprichst! Wenn dann bist du vielleicht EIN freier Nationalist.
    Ich weiß auch nicht ganz wo DEIN Problem liegt. Die NPD war bemüht sich in NDS aufgrund der Vielzahl von Misständen aus der Vergangenheit mit möglichst vielen freien Kräften an einen Tisch zu setzen. Wenn du eben nicht an diesem Tisch gesessen hast, dann liegt dies auch nicht an der NPD, sondern eben an einer großzahl von freien Kräften aus NDS die DEINE Stimme schlichtweg für “unwichtig” angesehen haben.

    Sag mal, liest eigentlich auch meine Beiträge? Oder möchtest du einfach nur deinen Senf abgeben? Wo Bitte habe ich behauptet für die freien Kräfte sprechen zukönnen? Ich habe meine Meinung kund getan, nicht mehr nicht weniger. Diese resultiert aufgrund der hier regional vorhandenen Erfahrungen die ich in den letzten Monaten sammeln konnte.

    Und ja, auch ich saß an einem Tisch mit NPDlern und habe über die Landtagswahl und im letzten jahr über die Kommunalwahl philosophiert. Ich werde sicherlich nicht weiter ins Detail gehen, das hat hier absolut nichts zusuchen. Und wenn du nun wieder meinst irgend etwas falsches in meinen Aussagen hinein interpretieren zumüssen, lies zuvor nochmal meine vorher getätigten Beiträge und gehe darauf ein!

  • 22 Eddy // Jul 26, 2007 at 15:30

    Toll, zu jedem Thema was durch die Medien geisterte hat die NPD also was zu sagen.

  • 23 Gutmeinender // Jul 26, 2007 at 15:32

    @ Johann Shooter

    volle Zustimmung!

  • 24 Martin // Jul 26, 2007 at 16:25

    @ JBfN-Stralsund

    Um es mit Berthold Brecht zu sagen: “Wer kämpft, kann verlieren; aber wer nicht kämpft, hat schon verloren.”

    Würde jeder so handeln wie du (oder besser gesagt: nicht handeln wie du), dann wäre es um den nationalen Widerstand schlecht bestellt.

  • 25 Eine andere Feldpostnummer // Jul 26, 2007 at 16:53

    @ Martin

    …] Ob etwas “bürgerlich”, sozialistisch, revolutionär, usw. ist oder nicht, ist völlig zweitrangig. Was zählt ist die Tatsache, dass es richtig und nützlich ist.

    Dass ist idealistisches Gewäsch. “Richtig und Nützlich” sind, wenn sie ausschließlich von einem persönlichen Standpunkt oder aber von einer letztlich wiederum persönlich interpretierten numinosen Phrasenorgie wie z.b. “Volksgemeinschaft”, die bei den meisten Nazis wirklich nichts anderes bedeutet als der endgültige geistige Selbstmord hin zu einer appologetischen Hitlerrei, völlig nutzlose Begrifflichkeiten.

    Das Programm ist - wenn du hier auf blanke konkret-taktische Erwägungen hinaus willst - immerhin ein totaler Beleg für die loyale Haltung der NPD zu den derzeitigen bürgerlich-kapitalistischen Zuständen. Lies es dir einfach durch, “die Partei” taucht etwas verbrämt doch wieder ausschließlich als Multiplikator und kanalisierendes Element ihrer Eigenen Basis auf, dass an die BRD Forderungen stellt, die diese dann zu erfüllen hat - EBEN weil die Brd dies bitte für “nützlich und richtig” halte, wieso dem so sein soll erschließt sich aber niemand.

    Entweder es ist unglaublich erlogen oder es ist wahr, dann ist die NPD dem Ende vllt. sogar ein Stück näher gekommen, ein so krasses aktivieren/ansprechen, ausschließlich eines einzigen Parteiteiles, der ultrareaktionären Bürgerplattform, hätte ich persönlich, auch in Westdeutschland, nicht mehr für erwartbar gehalten. Wobei ich da u.U. die Loyalität der revolutionären Parteiteile massiv unterschätzt habe. Wie gesagt, aus der Hitlerrei die bei euch ja nicht historisch wahrgenomen wird noch als Gesamtheit, sondern nur als sakrale Richtschnur, in ihrer konkreten Ausprägung 33-45, kann man wohl manches Konzept einer kindlich-naiven “Treue” entwickeln. Ich denke die sog. Rechtsextreme muss stärker und in weit größeren Teilen, als fast apolitisches aber religiöses Konstrukt gewertet werden.

    Und was die Seite angeht, ich bin auf der Seite des Beobachter, eine Beschäftigung auch mit Diskussionsprozessen hier ist ebenso nützlich wie z.b. das Studium der Entwicklungen und Auseinandersetzungen der K-Gruppen der 1960er, vllt. ergeben sich Erkenntnisse wie man es besser machen könnte. Außerdem ist der VS als Infoquelle über den Zustand u. die Richtung des NW nur teilweise nützlich, von Parteipublikationen und -Foren nicht zu reden. Da bittet sich der faschistische Pluralismus hier doch an.

  • 26 Schwert // Jul 26, 2007 at 17:17

    @Jürgen Schwab

    Das gehört zur nationalen Rechten, daß einem Begriffe wie “System” völlig fremd sind, man glaubt, es läge nur am bösen Willen der Personen, die jetzt böse Entscheidungen treffen.

    Der Begriff “System” wird wohl kaum jemandem fremd sein. Aber Du hast absolut recht, in der “westlichen Wertegemeinscht” krankt so gut wie alles am “bösen Willen”, sprich am falschen Bewußtsein. Das “System” an sich ist ja durchaus erfolgreich (zumindest erfolgreicher als alle marxistischen Experimente). Nur dieses “System” fährt sich aufgrund eines falschen Bewußtseins selbst an die Wand.

    Es ist immer der tapfere Einzelne, der hier als größter Feldherr aller Zeiten oder Waffen-SS-Offizier heldenhaft vorangeht und durch tapfere Entscheidung das Schicksal der Gemeinschaft wendet … Man ist irgendwie im 19. Jahrhundert, vielleicht 1945 stecken geblieben.

    Genauso sieht eben die Weltgeschichte aus. Da Du Dich aber in dem herrschenden geistigen “System” hast einsperren lassen, kannst Du nicht einmal mehr die Realität der Weltgeschichte beleuchten. Es waren im Grunde immer starke Einzelpersonen, die die Geschicke ganzer Völker und Kulturen gelenkt haben. Es kommt eben immer auf’s Bewußtsein und den Willen dieser Einzelpersonen an. Diese Einzelpersonen schaffen es, mit ihrem Charisma usw, der breiten Masse das eigene Bewußtsein überzustülpen und sie somit zu führen.

    Du bist dagegen im von schlauen Einzelpersonen erdachten modernistischen “System” steckengeblieben. Das ist bei vielen BRD-Intellektuellen festzustellen. Sie denken, sie würden das “System” bekämpfen, dabei haben sie sich einfach nur in dieses “System” geistig einsperren lassen. Und mit den gedanklichen Vorgaben des “Sytems” (Karl Marx usw) wollen sie dieses “System” überwinden.

    Das Volk ist das schon weiter und merkt instinktiv, daß es an den persönlichen Entscheidungsträgern gar nicht liegt, sondern systembedingt ist

    Und warum macht es den Eindruck, als sei es “systembedingt”? Weil heute eben alle “Entscheidungsträger” grundsätzlich dasselbe falsche Bewußtsein aufweisen. Das “System” funktioniert eben nur durch das entsprechende Bewußtsein. Man kann dieses “System” nicht abschalten; man kann nicht einfach einen Betrieb auf 500 Mitarbeiter begrenzen und dann meinen, nun wird alles gut; das “Sytem” ist trotzdem weiterhin in den Köpfen der Menschen, denn das “System” ist nichts weiter als ein Ausdruck des heute herrschenden Bewußtseins.

  • 27 Populist // Jul 26, 2007 at 17:32

    “Die Altweiberangst vor Actionfilmen und “Killerspielen” ist doch wirklich nur noch peinlich. Ob Zinnsoldaten, Räuber und Gendarm, oder Computerspiele - das Durchspielen von Kampf und Auseinandersetzung gehört zur Sozialisation von Jungen, beim Menschen und übrigens auch bei fast allen Tieren. Die Ablehnung desselben geht auf linken Pazifismus zurück, der von der Weltverbrüderung träumt. Übernommen wurde diese Idiotie dann nach dem verlorenen Krieg vom Beschwichtigungs- und Altweiberkonservatismus der “Union”, der das (Un)Heil in spießigen Kaffekränzchen im kleinbürgerlichen Vorgarten sieht, ggf. samt Reihenhäuschen, Gartenzwergen, FairTrade-, EineWelt- und EU-Begeisterung, kastriert-amtskirchlichem Jesuitentum, oder manchmal auch der Mitgliedschaft in der örtlichen Freimaurerloge.

    80-90% aller Jungen und Männer unter 30 haben doch schon Actionspiele am Computer gespielt. Mit so einer links-lila-grün-alternativ-feministisch-pazifistischen Kacke macht sich die NPD sicherlich nicht beliebt.

    Stimmt diesen Blödsinn aus dem NPD-Wahlprogramm habe ich ja eben erst gelesen. Einfach nur peinlich und auch grenzenlos dumm angesichts der Tatsache daß unter 30-jährige Männer die größte potentielle Wählergruppe für die NPD sind.
    Volle Zustimmung zu Deinem Beitrag, “Killerspiele” verbieten wollen vor allem die Herrschaften die die männliche deutsche Jugend zu einem Haufen verweiblichter Schwuchteln erziehen wollen.

  • 28 Jürgen Schwab // Jul 26, 2007 at 17:38

    @ Martin

    “@ Jürgen Schwab
    Deine Aussagen haben nur den Stellenwert einer Hypothese. Woher willst du denn wissen, dass die NPD in einer Regierungsverantwortung die im Programm erwähnten Punkte nicht umzusetzen gedenkt?”

    Da stimme ich mit Dir vollkommen überein, das ist nur eine Annahme, die nicht zutreffen muß. Die NPD könnte einen anderen Weg gehen als FPÖ/BZÖ, Fini in Italien - sofern sie überhaupt nur in Regierungsnähe kommt. Aber man sollte die negative Möglichkeit nicht außer acht lassen, vor allem wenn nach dem Einzug in den sächsischen Landtag von “unserer Demokratie” BRD gesprochen wird.

    “Aus Erfahrung kannst du da ja nicht sprechen, denn die NPD hatte bisher noch keine Regierungsverantwortung.”

    Sehr richtig, das ist nur eine Denkmöglichkeit, die hoffentlich nicht eintritt.

    “Und wenn die NPD nicht gegen das System gerichtet wäre wie du das behauptest, wieso unternimmt dann das System alles um die NPD zu eliminieren oder ihr zumindest das Leben zu erschweren?”

    Natürlich ist die NPD in ihrer heutigen Verfassung insgesamt eine systemkritische Partei! Es gibt in dieser Partei immer noch ausreichend Kräfte, die Kapitalismus und Parlamentarismus überwinden möchten. Hier gibt es auch nicht “die NPD”.

    “Nein, deine Worte sind aus der Luft gegriffen und lassen unterschwellig vielmehr Bitterkeit zum Ausdruck kommen, welche es dir schwer macht, hinsichtlich der NPD eine objektive Meinung zu fällen.”

    Ich glaube schon, daß ich mich um Objektivität bemühe. Meine Kritik ist auch nicht aus der Luft gegriffen.

    “Hinzu kommt, dass du eher für negative Kritik als für Aktionismus und Durchaltevermögen bekannt bist: mal bei den REPs …”

    Bei den Reps war ich von 1985 bis 1990, also vor rund 20 Jahren! Du hast natürlich recht, hätte ich Stehvermögen, dann wäre ich heute noch bei den Reps und würde gemeinsam mit Dr. Schlierer Ab- und Ausgrenzung betreiben. Das ist doch genau das, was Du von mir forderst. Oder habe ich Dich da faslch verstanden?

    “… dann parteilos, mal bei der NPD, dann wieder parteilos, usw…”

    Das ist in der NPD so üblich, siehe Jürgen Schützinger: lebenslanges Parteiverbot, heute Landesvorsitzender der NPD in BaWü.

    “Dann verdammst du die NPD”

    Wo “verdamme” ich die NPD. Das klingt ja wie Majestätsbeleidigung. Kritik ist bei manchen gleich Hochverrat.

    “, schreibst aber für “Hier & Jetzt” der JN Sachsen (und früher sogar für die Deutsche Stimme) …”

    Die DS ist eher ein strammes Parteiorgan, das Abweichungen nur zu bürgerlichen Leuten wie Beisicht zuläßt (siehe aktuelle Ausgabe), Hier & Jetzt ist da offener.

    ” , dann kritisierst du das parlamentarische System, schreibst aber für die “Aula”, die durchaus zum parlamentarischen System steht.”

    Du wirst staunen, aber ich habe auch schon in der AULA das parlamentarische System kritisiert! U. a. in Nr. 4/1998. In der AULA vertrete ich nicht in jedem Fall die Blattlinie.

    “Und was bitteschön hast du 5 Jahre lang bei den REPs gemacht, die auch damals alles andere vertraten als das, was du für erstrebenswert vorgibst?”

    Hast Du vor 20 Jahren genau die gleichen Erkenntnisse gehabt wie heute? Wahrscheinlich hast Du da in der Sandburg gespielt …

    “Manches, was du schreibst, erfährt sicher auch meine Zustimmung, aber im Allgemeinen wird man nicht recht schlau dir…”

    Die einen entwickeln sich weiter, die anderen nicht.

  • 29 Dagmar // Jul 26, 2007 at 18:58

    @Marlon N-O:

    Was soll denn das bitte sonst sein, wenn kein ICE?
    Gut, vielleicht ist es nur ein IC, aber die werden demnächst alle ersetzt. Also ist es inhaltlich völlig egal.
    http://www.business-wissen.de/de/aktuell/kat1/akt39265.html

    Wenn du dich technisch mit der Bahn auskennst und was zu kritisieren hast, könntest du das dann in Zukunft bitte positiv formulieren, damit wir alle was davon haben?

  • 30 wolzow // Jul 26, 2007 at 19:11

    In einigen Kommentaren werden die “Killerspiele” in der Luft zerissen, in anderen wiederum verteidigt, sehr interessant. Ich habe grundsätzlich was gegen alle PC- Spiele, sie sind wie das Fernsehen mit seinen tausenden Programmen überflüssig. Also machte ich mich los zu einer befreundeten Familie, deren Sohn (13) ständig am PC hockt und diese Spiele spielt und sich anschliessend bis vor dem Schlafen gehen vor die Glotze pflaumt. Test 1, ich werfe dem Buben einen Ball zu, seine Motorik lässt das Fangen des Balles nicht zu, sie ist verkümmert auf ein Minimum, das Tastendrücken. Test 2, ich frage ihn nach aktuellen Tagesthemen aus der nationalen und internationalen Politik, er kann mir nicht mal den Namen unserer kanzlerin nennen, sein Geist ist verkümmert auf ein Minimum, er kann mir aber sagen wie man Terroristen am besten jagd, diese Informationen beschränken sich allerdings nur auf amerikanische Aktionsfilme.
    Ich entschied mich also nun ihn bei einem seiner Spiele zu beobachten. Er bewegte einen Truppführer der amerikanischen Streitkräfte, durch ein Dorf. Der Truppführer hatte neben der Ausrüstung von mindestens 20 kg noch Splitterschutzweste und ein M16 mit 1000 Schuss Munition am Mann, desweiteren 10 Handgranaten, eine Leuchtpistole mit 5 Leuchtkörpern, ein Funkgerät und 2 Panzerminen. Diesen Truppführer bewegte er wie eine Gazelle durch die durchaus gebirgige Landschaft und durch einen Fluss. Er bekämpfte zirka 50 feindliche Soldaten, welche sich gut getarnt im Hinterhalt befanden erfolgreich. Der Truppführer hatte tatsächlich noch genug Luft, seine Männer anzurufen und Befehle zu erteilen. Bei dem Buben machte ich totalen Realitätsverlust aus, er war tatsächlich der Meinung es gäbe solche Soldaten in der richtigen Welt. Jetzt kann sich jeder seine Meinung dazu bilden. Räuber und Gendarm im Wald ist glaube ich näher an der Realität, als diese Spiele am PC.

  • 31 Martin // Jul 26, 2007 at 19:57

    @ Jürgen Schwab

    “Bei den Reps war ich von 1985 bis 1990, also vor rund 20 Jahren! Du hast natürlich recht, hätte ich Stehvermögen, dann wäre ich heute noch bei den Reps und würde gemeinsam mit Dr. Schlierer Ab- und Ausgrenzung betreiben. Das ist doch genau das, was Du von mir forderst. Oder habe ich Dich da faslch verstanden?”

    Meines Wissens war 1990 Schlierer noch nicht Parteivorsitzender (ich habe damals schon nicht mehr in der Sandburg gespielt), sondern immer noch Franz Schönhuber. Diesbezüglich trifft dein Argument also nicht zu.

    “Die DS ist eher ein strammes Parteiorgan, das Abweichungen nur zu bürgerlichen Leuten wie Beisicht zuläßt (siehe aktuelle Ausgabe), Hier & Jetzt ist da offener.”

    Beisicht kam nur im Rahmen eines Interviews zu Wort. Mehr nicht. In diesem Rahmen wurden auch weniger bürgerliche Politiker interviewt: Der französische FN-Vize Gollnisch zum Beispiel, oder Udo Pastörs…

    “Das ist in der NPD so üblich, siehe Jürgen Schützinger: lebenslanges Parteiverbot, heute Landesvorsitzender der NPD in BaWü.”

    Schützinger hat sich zunächst nicht formell einer neuen Partei anschliessen wollen, sondern zum Ziel gehabt, die NPD in die neu gegründete Deutsche Liga zu überführen. Als dies ganzheitlich misslang, hat er die ihm ergebenen NPD-Verbände in “Deutsche Liga” umbenannt. Das ist etwas anderes als ständig einer neuen Partei beizutreten und diese dann nach einiger Zeit wieder zu verlassen. Übrigens hat er zur NPD zurückgefunden, du (noch) nicht.

    “Ich glaube schon, daß ich mich um Objektivität bemühe. Meine Kritik ist auch nicht aus der Luft gegriffen.”

    Das Streben nach Objektivität möchte ich dir nicht absprechen. Doch vieles, was du schreibst ist weder belegt noch dokumentiert, und daher nicht mehr als Meinung und Hypothese.

    “Die einen entwickeln sich weiter, die anderen nicht.”

    Man könnte sich theoretisch auch in die falsche Richtung weiterentwickeln… oder vielleicht mangelndes Stehvermögen als “Entwicklung” bezeichnen…

  • 32 antibla // Jul 26, 2007 at 21:19

    Wen will die NPD mit diesem Programm eigentlich ansprechen?
    Die Radikalen werden sicher nicht angesprochen. Auch der Mittelstand kann mit diesem seichten Blabla nichts anfangen. Intellektuelle können darüber ohnehin nur lachen.
    Dass der kleine Arbeiter oder der Hartz4-Empfänger sich aus diesem Programm etwas verspricht, kann ich auch nicht wirklich glauben.

    Da werden Leute wie Ulfkotze viel eher den Nerv der Leute, quer durch alle Schichten, treffen.
    Egal, was Ulfkotze wirklich will, er wird mit seiner Partei ganz klar Stellung gegen die Islamisierung Deutschlands und Europas beziehen.

    Ich würde ein knallhartes Programm bevorzugen, indem ganz klar, in kurzen, prägnanten Sätzen Dinge wie Heuschrecken, Globalisierung, Ausbeutung, Unterdrückung, der gläserne Bürger, Islamisierung, Volksverdummung, völkerrechtswidrige Kriege, Folter und Bomben für die Demokratie, Zahlungen Deutschlands an die ganze Welt entgegen dem deutschen Interesse usw, angesprochen wird.
    Mann kann Fakten und Zahlen nennen, kann dem ein eigenes Modell gegenüberstellen usw.
    Dieses Programm ist Larifari.
    Da ich von dem bestehenden System nichts halte, somit auch von keiner Partei, die in diesem System aktiv ist, da ich auch nichts vom Parlamentarismus halte, kann mir das eigentlich egal sein.

    Also, weiter so NPD

  • 33 Völkischer Beobachter // Jul 26, 2007 at 21:27

    @ Dagmar:

    Es scheint ein Transrapid zu sein.

  • 34 Marlon N-O // Jul 26, 2007 at 21:30

    @ ad absurdom:

    Zitat: Wenn die NPD meint hier die freien Nationalisten außen vor zulassen, denke ich ist es legitim nachzudenken, ob man nicht eine eigene Partei ins Rennen schicken könnte.
    Zitat Ende:

    Für die noch einmal ganz langsam: die freien Kräfte außen vor zulassen…

    Wenn das Wort “die” nicht als Wort “die” anzusehen ist, als was denn?

  • 35 Marlon N-O // Jul 26, 2007 at 21:53

    @dagmar

    Was soll denn das bitte sonst sein, wenn kein ICE?
    Gut, vielleicht ist es nur ein IC, aber die werden demnächst alle ersetzt. Also ist es inhaltlich völlig egal.

    Weder noch, es ist ein Transrapid!
    Ich habe dir nur mitgeteilt das es sich bei dem Bild eben nicht um einen ICE oder IC handelt. Ich bin davon ausgegangen, dass sowas zumindest schon einmal im Fernsehen, spätestens nach Eschede gesehen worden ist. Entschuldigen sie bitte meine forsche Art.

    Der angegebene Link führt zur Orginalquelle des Bildes oben im Text!

    http://www.shanghai-china.de/shanghai/fotos/shanghai-transrapid-maglev.jpg

  • 36 Johann Shooter // Jul 26, 2007 at 22:01

    @wolzow

    Klingt erfunden oder übertrieben. Wie? Da soll jemand keinen Ball fangen können? Sowas wäre ein akuter Fall für den Physiotherapeuten. Kein Hausarzt würde den Menschen nochmal nach Hause lassen… *lach* Übrigens kann das schon deswegen nicht sein, weil es in Deutschland Schulsport gibt. Und Du willst mir doch nicht erzählen, der angebliche Junge wäre mit 13 nicht mehr schulpflichtig, oder?

    Wie Du durchscheinen lässt, spielst Du keine Spiele und schaust niemals Filme (wahrscheinlich bist Du einer dieser völkischen Helden, die keinen Fernseher besitzen). Denn wenn es anders wäre, dann wüsstest Du, dass es tausende Filme und tausend Spiele gibt - jeden Monat kommen 20-40 neue dazu, davon 2-5 gute. Es mag ja unrealistische Spiele geben, Actionspiele, Fantasy- und ScienceFiction-Spiele (genauso wie’s solche Bücher gibt), aber es gibt eben auch Simulationen. Die “Terroristen” vom 11. September2001 haben - angeblich - ihre Attentate, neben einem realen Flugseminar, auch durch den Microsoft Flugsimulator trainiert, der die Flugkontrollen und Aerophysik realitätsgetreu simuliert. Natürlich ersetzt kein Computerprogramm die Realität, auch kein Film - auch kein Schulungsfilm -, kein Buch (weder Belletristik noch Sachbuch) ersetzt die Realität, aber in Maßen können diese Dinge nützlich sein, Anregung sein, Inspiration, Motivation (Erziehung zur Bejahung der Wehrhaftigkeit und des politischen Realismus, d.h. der Einsicht dass Krieg manchmal die Fortsetzung der Politik mit anderen Mittel sein kann, oder auch Erziehung GEGEN EineWelts-Gelalle und überzogenen, abstrakt-universalistischen Pazifismus - und dabei erfolgt die “Erziehung” auch noch freiwillig und mit Spaß), Anleitung - oder auch nur entspannende Unterhaltung.

    Der angebliche Junge von dem Du sprichst hat ein Problem mit Maßlosigkeit, nicht mit oder wegen Computerprogrammen “an sich”. Maßlos genommen ist alles giftig: Salz (kann als Überdosis tödlich sein), Wasser (Ertrinken), Essen (Fettleibigkeit), Alkohol (brauch ich nicht erklären, oder?), Sport (Gelenkprobleme, Schulprobleme wegen Vernachlässigung des Lernens), Schlaf (Faulheit, Trägheit), etc. etc. - im Übermaß ist alles Gift!

    Wer was gegen Ballerspiele hat, darf und soll das ruhig sagen. Aber staatliche Verbote und (Um)Erziehungsprogramme, übles mießepretriges Pfaffentum usw. für jedes kleinste Detail im Leben sind was anderes. Darauf kann ich gerne verzichten.

  • 37 Ad Absurdum // Jul 27, 2007 at 0:24

    Marlon N-O schreibt

    Für die noch einmal ganz langsam: die freien Kräfte außen vor zulassen…

    Wenn das Wort “die” nicht als Wort “die” anzusehen ist, als was denn?

    Zitiere Bitte richtig! Ich schrieb:

    Wenn die NPD meint HIER die freien Nationalisten außen vor zulassen, denke ich ist es legitim nachzudenken, ob man nicht eine eigene Partei ins Rennen schicken könnte.

    Und HIER ist das so. Mehr hab ich nicht geschrieben. Man könnte fasst meinen du suchst zwanghaft nach einem Diffamierungsgrund. Manchmal ist es auch ratsam zuerst in der eigenen Schublade zu suchen, bevor man mit dem Finger auf andere zeigt ;-)

  • 38 Marlon N-O // Jul 27, 2007 at 1:21

    Nein ich suche nicht krampfhaft einen Grund dich zu diffamieren wie du es nennst. Jedoch sehe ich das Ganze eben etwas postiver als einige andere.

    Die NPD ist seit langem zum ersten Mal von sich aus auf “die” freien Kräfte zugegangen. Zumindest die Parteispitze hat das Gespräch mit (verzeih mir bitte den Ausdruck) relevanten Gruppenvertretern gesucht. Mag sein, dass der ein oder andere in der Runde gefehlt hat, jedoch hat sich bisher noch keiner beschwert!
    Es gibt nun zumindest eine Basis auf der der Versuch gemacht werden kann auch über den 28.Januar hinaus zusammen zu arbeiten. Das war vor geraumer Zeit eben nicht möglich!

    Und bitte, was ist gegen das Ziel ins Parlament zu ziehen einzuwenden? Eine Partei muss doch beim Wahlantritt eben genau dieses Ziel haben oder etwa nicht? Alles unter 5% wäre eine Niederlage, jedoch selbst wenn sie “nur” 3% erzielen würde eine leicht zu verkraftende Niederlage.

  • 39 Populist // Jul 27, 2007 at 5:51

    @wolzow:
    In der pazifistischen Schwulen-BRD gibt es bereits jetzt weltweit die restriktivsten Gesetze bezgl “Killerspiele” dagegen ist widerwärtigster Porno-Rap von Migranten_Bengeln wie Bushido und co. frei erhältlich (Warum fordert die NPD eigentlich nicht deren Verbot?). Frag Dich mal warum das so ist.
    Das ein Großteil der Spiele Schrott ist will ich gar nicht bezweifeln, es gibt aber auch einige Gute z.B Blitzkrieg ( man kommandiert Wehrmachtseinheiten im 2. Weltkrieg)oder Silent Hunter ( man kommandiert ein deutsches U-Boot) . Mehr Spiele letztgenannter Art könnten das Interesse der Jugend für deutsche Geschichte im positiven Sinn wecken.

  • 40 wolzow // Jul 27, 2007 at 10:37

    @Johann Shooter & Populist: Dieser Junge ist, richtig erkannt, einer Masslosigkeit unterlegen, er ist aber nicht der einzigste. Der Junge lebt in Norwegen und wächst in einer norwegischen Familie auf. Schulsport ist hier freiwillig, Pflicht ist nur eine Art Lebensweiseunterricht und dort wird alles in der Theorie behandelt. Norwegen ist in Deutschland als sehr sportlich bekannt, das ist nur teilweise richtig, der Schein trügt.
    Auch wenn ich gegen jede Art von PC-Spielen bin, so bin ich auch gegen jede Art von staatlicher Bevormundung. Wichtig ist nicht ein Totalverbot, sondern eine ausgewogene Kontrolle der “Volksgesundheit und Volkskultur”. Im III. Reich hat niemand ein Rauchverbot gefordert, vielmehr setzte man auf Volksaufklärung, dass ist nur eines von vielen Beispielen. Das was die NPD fordert, im Bezug auf die PC-Spiele, ist reiner Populismus.
    Populist hat recht mit seinem Vergleich und ich stimme dem voll zu. Ich wollte mit meinem Kommentar provozieren, was mir auch gelungen ist. Entweder gibt es Totalverweigerer oder Totalverteidiger in dieser Sache, etwas zwischendrin gibt es nicht. Ich wollte niemandem zu Nahe treten, allerdings scheint das Thema wichtiger, als der tatsächliche und reale Kampf ums Reich. Ich bin Nationalsozialist, ich habe einen Fernseher (in dem allerdings nur Schrott läuft, ich beschränke mich daher auf Nachrichten/Reportagen und ausgewählte Video/DVD) und meine Frau spielt das ein oder andere PC-Spiel (glaube SIMS heisst das, das halte ich übrigens auch für Blödsinn).
    Eine Kontrolle von Film und PC- Spielen im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung ist für mich in Ordnung, alles andere ist für mich inakzeptabel. PC- Spiele und Simulatoren für den Hausgebrauch sind und bleiben Realitätsfern. Warum wohl sind echte Simulatoren so teuer???

    Die “Terroristen” vom 11. September2001 haben - angeblich - ihre Attentate, neben einem realen Flugseminar, auch durch den Microsoft Flugsimulator trainiert, der die Flugkontrollen und Aerophysik realitätsgetreu simuliert- Dann hätten sie es nicht geschafft. Der Flugsimulator von Microsoft ist alles andere als realitätsgetreu, frag mal einen Piloten. Für das Auge mag das vielleicht sogar stimmen, aber der Körper erkennt das nicht.

  • 41 Jürgen Schwab // Jul 27, 2007 at 11:08

    @ Martin

    “Meines Wissens war 1990 Schlierer noch nicht Parteivorsitzender (ich habe damals schon nicht mehr in der Sandburg gespielt), sondern immer noch Franz Schönhuber. Diesbezüglich trifft dein Argument also nicht zu.”

    Daß Schlierer damals kein Parteivorsitzender war, ist richtig, wurde von mir auch nicht behauptet, es war von mir nur so gemeint, wäre ich heute immer noch standfest und bei den Reps Mitglied, dann wäre Schlierer auch mein Parteivorsitzender (heute!).

    “Beisicht kam nur im Rahmen eines Interviews zu Wort. Mehr nicht. In diesem Rahmen wurden auch weniger bürgerliche Politiker interviewt: Der französische FN-Vize Gollnisch zum Beispiel, oder Udo Pastörs…”

    Das ist grundsätzlich richtig, das Interview mit Beisicht fand ich aber trotzdem eine unnötige Demütigung für die DS (hat auch mich geärgert), da sich Beisicht noch in der Öffentlichkeit, als es um die Anti-Moscheebau-Demo ging, von der NPD distanzierte. Natürlich kann man auch mit ihm ein Gespräch führen, es sollte aber wenigstens die Blattlinie deutlich werden, man hatte den Eindruck, Beisicht und die DS vertreten die gleiche Position in der Ausländerpolitik, die NPD buhlt nur darum, bei Beisicht/Pro Köln mitmachen zu können. In diesem Sinne hätte man das Interview kritischer gestalten können. Mal die Frage stellen, warum Pro Köln keine Ausländerrückführung fordert (Angst vor dem VS?) und wo die Kritik am Großkapital bleibt, bezüglich Ausländerbeschäftigung usw. Das war ein Zeichen für eine - in Teilen! bürgerliche Ausrichtung innerhalb von DS/NPD.

    “Schützinger hat sich zunächst nicht formell einer neuen Partei anschliessen wollen, sondern zum Ziel gehabt, die NPD in die neu gegründete Deutsche Liga zu überführen. Als dies ganzheitlich misslang, hat er die ihm ergebenen NPD-Verbände in “Deutsche Liga” umbenannt. Das ist etwas anderes als ständig einer neuen Partei beizutreten und diese dann nach einiger Zeit wieder zu verlassen. Übrigens hat er zur NPD zurückgefunden, du (noch) nicht.”

    Mir geht es nicht darum, hier Schützinger zu kritisieren, sondern das Argument zu beleuchten, früher mal NPD, heute nicht mehr usw.

    “Das Streben nach Objektivität möchte ich dir nicht absprechen. Doch vieles, was du schreibst ist weder belegt noch dokumentiert, und daher nicht mehr als Meinung und Hypothese.”

    Die Spekulation, was wäre wenn die NPD in zehn Jahren in der Regierungs sitzt, ist natürlich Hypothese. Man kann aber viele Dinge heute schon erkennen. Wenn ein NPD-Politiker sagt, das “System” seien nur die “Altparteien”, dann ist für mich klar, daß solche Leute auch im System ankommen würden, wenn man sie ließe. Hier wird nicht erkannt, daß “System” nicht vom Personalaustausch abhängt. Natürlich gibt es auch NPD-Politiker, die mit mir übereinstimmen.
    Im übrigen bekämpfe ich heute, als 40-Jähriger das, was ich als 20-Jähriger selbst vertreten hatte. Ich war am Anfang meiner REP-Zeit national und sozial eingestellt - also wie heute -, war aber in der Illusion gefangen, man könne innerhalb der BRD durch politischen Einsatz die Dinge zum besseren wenden, es hänge nur vom Personalaustausch, von einer neuen Partei ab, die auch die Altparteien verändert usw. Man müsse nur den “rechten Flügel des Bundesadlers” (Schönhuber) stark machen usw. Man hat sich dann auch mit anderen Dingen befaßt, ein erweitertes Bewußtsein gewonnen. Wenn ich mir aber das Programm der NPD in NS durchlese, stelle ich fest, daß es in meiner Altersgruppe gebildete Leute gibt, die immer noch über die “Altparteien” jammern usw., daß die Globalisierung politisch (!) gewollt sei usw. Da hat sich zwischen dem 20. und dem 40. Geburtstag wenig entwickelt …

    “Man könnte sich theoretisch auch in die falsche Richtung weiterentwickeln… oder vielleicht mangelndes Stehvermögen als “Entwicklung” bezeichnen…”

    Stehvermögen sollte sich auf Überzeugungen, die man gewinnt , und nicht auf Organisationen beziehen. Insofern ist es Dir immer noch nicht gelungen, mir mangelndes Stehvermögen nachzuweisen. Meine revolutionär nationalistische Ausrichtung vertrete ich nun seit Anfang der 1990er Jahre. Du solltest auch Personen in verschiedenen Rollen erkennen. Für Voigt, Apfel und Marx wäre es politisch fatal, morgen aus der NPD auszutreten. Ich habe durch meinen Austritt zum Ausdruck gebracht, daß es bei mir auch ohne Partei geht.

  • 42 kommentar_adS // Jul 27, 2007 at 15:42

    Also, wenn das - im wesentlichen - das Wahlprogramm sein soll, dann seh ich schwarz!

    Wo gibt es Zielgruppenspezifische Angebote/Forderungen?
    Wie wärs mal mit einem “Stoppt die Islamisierung D.” oder
    “islamische Haßprediger ausweisen”
    oder
    Stopp der Gentechnik in der Landwirtschaft(!) [aber NICHT in der Medizin! Oder wollt ihr - glaube - Insulin und einige Impfstoffe verbieten?]

    Meine Schätzung für die Landtagswahl: Wenn keine außergewöhnliche Ereignisse eintreten (zB “Terroranschlag in der BRD, offizielle Bakanntgabe, daß in Afganistan mehr als die offiziell angegebenen BW-Soldaten gefallen sind, Wulff rutscht auf einer Bananenschale aus und dabei wird seine kugelsichere Weste sichtbar, …”)

    wahrscheinlich höchstens 2,2 % !!!

    Die ganze soziale Thematik wäre auchg nicht zu verachten (den gehäuteten Kommunisten Wähler abspenstig machen!):

    Außerdem das fordern, was populär ist, was die Leute in NDS mehrheitlich wollen:
    zB
    Stopp der Verschandelung der Landschaft, die Korruption,
    Wahlfäscher einsperren (Haftstrafen für Wahlfälscher), …

  • 43 Antifa Killer // Jul 28, 2007 at 11:48

    Also wenn die NPD weiter auf der Bürgerlichen Schiene fährt dann werde ich mein Stimmzettel Ungültig machen. Immer dieses Rumgeheule, ihr redet und redet und wo ist der Wiederstand, der läuft in Schwarz rum so wie die gute XXxxxxxxxx.

  • 44 Agrarier // Jul 28, 2007 at 18:33

    @Antifa Killer

    Dümmer gehts nimmer.

  • 45 Goy und stolz drauf! // Jul 28, 2007 at 21:01

    “Gewaltverherrlichende Computerspiele”, so, so!

    Da hat die NPD die Blödigkeit der CSU abgekupfert.

    Welcher Schaden geht denn bitteschön davon aus, wenn Computerspiel ab 18 von Erwachsenen gespielt werden?!?

    Sind nicht Film und Fernsehen sehr oft viel brutaler als die “schlimmsten”
    Computerspiele???

    Und ist nicht das wahre Leben am brutalsten?!?

    Spiele wie z.B. “Counter Strike” oder “GTA” mögen ja Geschmackssache sein. Aber wenn z.B. Kinder Filme wie “Saw” sehen, dürfte die realistische filmsche Gewaltdarstellung jawohl schlimmer sein, als die in Computerspielen.

    Und am grausamsten sind die Nachrichten (nicht zuletzt dank USreal!) , will man diese auch verbieten?

    Sehr schade, dass Politik (auch bei der NPD) allzuoft populistische Phrasen drischt, anstatt tatsächliche Probleme: wie Armut und reale (!) Gewaltkriminalität anzugehen.

    Eine Debatte um “Killerspiele” ist doch bloss eine Scheindebatte. Außerdem gibt es gar keine Killerspiele, weil jeder Spielehersteller sicher erklären kann, was für eine phantasievolle Handlung sein Spiel hat, und dass er doch Gewalt generell ablehnt, und dass in seinem Spiel Gewalt kein Selbstzweck ist, sondern dass sie der Spielhandlung untergeordnet ist. Somit gibt es dann ebenso wenig “Killerspiele” wie es “Volksverhetzung” gibt, denn seien wir mal ganz ehrlich, letzteres tut ja auch niemand wirklich! Nicht wahr?

    Fazit: Die NPD beteiligt sich an einer Scheindebatte. Vielleicht werden jetzt alle “Gutmenschen” für das Recht auf “Killerspiele” eintreten, sodass man dann vielleicht eine Sommerloch-Diskussion zu den Akten legen kann, denn echte Probleme hat unser Land ja immernoch zur Genüge!

  • 46 Kriminalkommissar Freise // Jul 30, 2007 at 12:02

    “Ich würde ein knallhartes Programm bevorzugen, indem ganz klar, in kurzen, prägnanten Sätzen Dinge wie Heuschrecken, Globalisierung, Ausbeutung, Unterdrückung, der gläserne Bürger, Islamisierung, Volksverdummung, völkerrechtswidrige Kriege, Folter und Bomben für die Demokratie, Zahlungen Deutschlands an die ganze Welt entgegen dem deutschen Interesse usw, angesprochen wird.”

    Präzise so etwas hat mit wenigen Ausnahmen (z.B. Islamisierung bekämpfen und Ausländerrückführung, Heuschrecken die lokale Immobilien aufkaufen) nichts in einem Wahlprogramm für eine LANDTAGSWAHL verloren. Erfreulicherweise hat die NPD das begriffen, im Gegensatz zu einigen hier. Landesspezifische Themen gehören ins Programm wenn man sich dem Bürger als seriöse und kompetente Partei vorstellen möchte, kein weltpolitisches Blabla, sei es auch noch so richtig!

    Und den Kommentaren gegen die NPD-Ablehnung angeblicher “Killerspiele” (den Begriff hat der Kretin Beckstein erfunden) kann ich mich nur anschließen. Reaktionärer Müll einiger Unbeteiligter, die keine Ahnung haben worüber sie da reden. Ich lasse mir auch von der NPD keine Egoshooter und MMORPGs verbieten.

  • 47 Martin // Aug 1, 2007 at 23:12

    @ Eine andere Feldpostnummer

    Mir scheint bei der Lektüre deines Kommentars, dass der Vorwurf des idealistischen Gewäsches eher auf dich zutrifft. Die von dir gemachten Aussagen sind völlig aus der Luft gegriffen und nicht belegbar. Etwas mehr Realitätssinn wäre für dich durchaus angebracht. Wäre die NPD eine Stütze des Systems wie du es behauptest, dann würde das System die NPD nicht mit allen Mitteln verfolgen, sondern sie unterstützen. Das ist nun einmal eine Tatsache, mag sie dir gefallen oder nicht.

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