![]() |
| Historisches Wappen von Siebenbürgen |
Am 1. Dezember fand in Bukarest (Rumänien) eine Veranstaltung der nationalistischen Organisation Forumul Creştin Noua Dreaptă (Christliches Forum – Neue Rechte) statt, bei der man die rumänische Annektierung Siebenbürgens, die später durch die Friedensverträge von Trianon bestätigt wurde, feierte. Durch die Verträge von Trianon – dem “ungarischen Versailles” verlor Ungarn den größten Teil seines vorherigen Staatsgebietes. Wie es heißt, begann die Veranstaltung im Zentrum der rumänischen Hauptstadt. Später marschierte man zum Hinrichtungsplatz von Corneliu Zelea-Codreanu, dem Begründer der nationalen rumänischen Bewegung Legion Erzengel Michael, aus der später die Eiserne Garde hervorging.
![]() |
| NPD-Teilnehmer bei rumänischer Gedenkveranstaltung zum 90. Jahrestag der rumänischen Annektierung Siebenbürgens |
An der Veranstaltung nahm, neben anderen ausländischen Delegationen aus Bulgarien, der Slowakei und Spanien , auch eine offizielle Delegation der NPD unter Jens Pühse teil, der dabei auch eine Grußbotschaft verlas. Bemerkenswerterweise scheint es über diese Veranstaltung von Seiten der NPD überhaupt keine offizielle Berichterstattung gegeben haben. In jedem Fall zeigt die Teilnahme der NPD an der Veranstaltung in Rumänien nicht unbedingt diplomatisches und taktisches Geschick, es sei denn die geplante Annäherung an das bürgerliche Lager schließt künftig auch ein ehrendes Gedenken an den Versailler Vertrag und seine Nebenverträge mit ein.
Muß man wirklich an jeder Feier teilnehmen, oder sollte man sich die Anlässe solcher Festivitäten nicht vorher etwas näher ansehen?
![]() |
| Jens Pühse auf rumänischer Gedenkveranstaltung zum 90. Jahrestag der rumänischen Annektierung Siebenbürgens |
Bei den ungarischen Nationalisten stieß die Teilnahme der NPD bei der Veranstaltung, die, wie gesagt, immerhin einen Nebenvertrag des Versailler Vertrages feierte, auf Unverständnis und Empörung. Doch offenbar nicht nur dort. So veröffentlichte die nationale ungarische Internetseite Kuruc.info am 23. Dezember 2008 einen Offenen Brief des Berliner NPD-Politikers Eckart Bräuniger, in der dieser dazu wie folgt Stellung bezog:
Liebe ungarische Kameraden!
![]() |
| Eckart Bräuniger |
Mit Erstaunen habe ich die Berichte über eine Kundgebung in Rumänien vernommen, die anlässlich der Einverleibung Siebenbürgens in den rumänischen Staat stattgefunden haben soll.
Wie mir berichtet wurde, war dort auch ein hochrangiger Vertreter meiner Partei anwesend.
Da ich den nun in Ungarn auftretenden Ärger verstehe, möchte ich hierzu kurz Stellung nehmen.
Die NPD unterhält gute Beziehungen zu Nationalisten und nationalistischen Organisationen aus ganz Europa. Hierzu gehören Beziehungen zu Kameraden aus Ungarn ebenso, wie Beziehungen zu Nationalisten aus Rumänien.
Grundsätzlich steht die NPD auf dem Standpunkt, dass wir uns in die gegenwärtigen oder historisch bedingten Probleme, welche andere europäische Nationalisten miteinander haben, nicht einmischen.
In diesem Fall betrachte ich den Sachverhalt jedoch anders.
Wenn wir an die europäische Geschichte zurückblicken, werden wir erkennen, dass viele bestehende Grenzen, ja sogar die Bildung ganzer Staaten auf das Diktat von Versailles zurückzuführen ist, welches zumindest zwei europäischen Völkern grosses Unglück brachte: dem ungarischen Volk und dem deutschen Volk.
Wie Ungarn haben auch wir weite Teile unseres Landes verloren. Wie in den von Ungarn abgetrennten Gebieten die ungarische Bevölkerung wurde auch in unseren vom Reich losgelösten Gebieten die deutsche Bevölkerung unterdruckt. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Grenzbestimmungen von Versailles bestätigt und teilweise noch im negativen Sinne übertroffen.
Wir alle sind Nationalisten. Als solche haben wir immer zuerst die Interessen unserer jeweiligen Vaterländer zu vertreten. Uns eint aber auch der Gedanke an ein neues Europa, an ein besseres Europa, an ein Europa der Vaterländer, für das unsere Vorfahren gekämpft haben und für das diese auch gestorben sind.
Ein solches Europa soll ein gerechtes Europa sein und wer möge jetzt behaupten, das es dann keine Konflikte mehr geben würde? Gerechtigkeit kann in Europa aber nur greifen, wenn bestehendes Unrecht nicht noch zum Nachteil eines anderen Volkes thematisiert wird.
Ich stelle mich in dieser Situation bewusst hinter meine ungarischen Kameraden. Denn wie denkt ihr, würde ich reagieren, wenn beispielsweise polnische Nationalisten die Einverleibung Ost- und Westpreussens oder Schlesiens feiern würden und auf dieser Feier die ungarischen Farben zu sehen wären?
Ich kann Euch versprechen, dass ich dieses Problem im NPD-Parteivorstand ansprechen werde. Ich kann euch nicht versprechen, dass sich dann etwas ändert, weil es in jeder Partei verschiedene Betrachtungsweisen gibt.
Ich kann Euch aber versichern, dass genau wie ich Tausender deutscher Nationalisten in den Reihen der NPD und aus den nicht parteilich organisierten Kameradschaften in dieser Frage fest hinter unseren ungarischen Brüdern stehen.
Es kann nicht immer eine gesamte Organisation für das Verhalten von Einzelnen verantwortlich gemacht werden, auch wenn diese die Fahne dieser Organisation präsentieren.
Ich bin dankbar für die Möglichkeit, Euch zu diesem Sachverhalt eine andere Meinung aufzeigen zu können.
Ich für meinen Teil stehe bewusst in der Tradition der deutsch-ungarischen Waffenbruderschaft und habe das bei vielen Gelegenheiten bewiesen.
Ich grüsse meine ungarischen Kameraden.
Eckart Bräuniger, Mitglied im Parteivorstand der NPD
Quelle: Kuruc.info 23.12.08
Siehe auch
Kuruc.info 15.12.08
Die ungarische Pax-Hungarica-Bewegung veröffentlichte nunmehr am 9. Januar einen Aufruf, indem sie zu dem Geschehnis in Rumänien Stellung bezog, daß von ihr als „ungarnfeindlich“ und „chauvinistisch“ bezeichnet wird.
Wir zitieren wie folgt:
![]() |
Aufruf bezüglich der neuesten ungarnfeindlichen rumänischen chauvinistischen Provokation in Dezember
Kameraden!
Die rumänische Organisation Forumul Creştin Noua Dreaptă (Christliches Forum – Neue Rechte [ im Weiteren: ND ]), die sich als ideeller Vertreter des vom Kapitän (Căpitanul) Corneliu Zelea Codreanu gegründeten und geführten Legionarismus betrachtet, hat ein wichtiges Datum des nach dem Zusammenbruch des ersten Weltkrieges gegründeten, ethnisch heterogenen Groß-Rumäniens, den 1. Dezember 1918 gefeiert, an welchem Tag der griechisch-katholische Bischof von Szamosújvár, Iuli Hossu das Manifest der im Oktober 1918 willkürlich, nämlich ohne Befugnis der ungarischen und siebenbürgischen Rumänen, gegründeten Organisation, des Nationalrats der Siebenbürgischen und Ungarischen Rumänen im Namen dieser Volksgruppe auflas. Dieses Manifest beginnt mit dem unteren Punkt:
“Vollständige nationale Freiheit für alle zusammenlebenden Völker! Mitglieder aller Nationen haben das Recht, in ihrer Gemeinschaft in ihrer eigenen Sprache zu lernen, ihre Angelegenheiten zu erledigen, die Rechtsprechung in Anspruch zu nehmen und jede Nation ist berechtigt, ihrer Bevölkerungszahl entsprechend verhältnisgleich Abgeordnete zu wählen und an der Regierung des Landes teilzunehmen.”
Bischof Hossu gelang zur Zeit des die Traditionen des liberalen rumänischen Chauvinismus weiterführenden bolschewistischen Chauvinismus ins Gefängnis, weil er die Zusammenschmelzung der Rumänischen Griechisch-Katholischen Kirche mit der Rumänischen Orthodoxen Kirche nicht “freiwillig und singend” unterzeichnen wollte.
Ein Teil der Sachsen schloss sich Anfang 1919 der Union deshalb an, während sich die Ungarn und unter ihnen die Szekler dieser nach der Machtergreifung des Bolschewismus, dessen Führung zu 99% aus Juden bestand, im März 1919 anschlossen, zum Teil auch in der Hoffnung auf eine Bodenverteilung, die man ihnen versprach.
Die Sachsen bekamen ihre alte regionale Autonomie nicht zurück und auch das Szeklerland wurde nicht autonom. Weiterhin wurde im Laufe der “Bodenverteilung”, wobei die jüdischen Beteiligungen unberührt blieben, der größere Teil der ungarischen und deutschen Großgrundbesitze den rumänischen Grundbesitzern bzw. solchen Juden zugespielt, die auch in der Hoffnung darauf den rumänischen Chauvinismus unterstützten. Der kleinere Teil wurde ausschließlich unter den einheimischen und eben angesiedelten Rumänen aufgeteilt.
Das den ersten Weltkrieg abschließende Friedensdiktat bekräftigte diesen Zustand. Dieses Friedensdiktat säte mit seinen ungerechten Anordnungen die Keime eines neuen Brüderkrieges aus, der nur im Interesse der dieses Diktat schaffenden Freimaurer stand. Für diesen Zweck benutzten sie den liberalen Nationalismus, das heißt den Chauvinismus, der dem Konnationalismus, der Entstehung des Europas der Vaterländer mit Ausbildung neuer Konfliktquellen Fesseln anlegt und mit den Formen des die europäischen Völker gegenseitig schwächenden Chauvinismus diejenige Lage vorbereitet, in der auf der Stelle eines starken Europas lediglich eine identitätslose, wurzellose kleine Halbinsel Asiens vegetiert. Der Chauvinismus ist, wie auch der Internationalismus, der Feind des wahren Nationalismus. Deshalb muss jeder nüchterne europäische Nationalist diesen chauvinistischen rumänischen Akt ablehnen, wie auch wir, ungarische Hungaristen jede Äußerung ungarischen Chauvinismus ablehnen, der genauso ungarnfeindlich, wie rumänenfeindlich ist.
Es war betrüblich zu sehen, dass vor der Landkarte, die auch Süd-Dobrudscha (heute ein Teil Bulgariens), die eine gemischte Bevölkerung hat, beinhaltet, auch Mitglieder derjenigen bulgarischen Organisation anwesend waren, die auch an dem von uns organisierten ‘Tag der Ehre’ regelmäßig teilnehmen und an welchem Diejenigen, die die von den chauvinistischen Friedensdiktaten gebildeten Grenzen annehmen, nicht teilnehmen dürfen.
Einige Mitglieder der deutschen NPD distanzierten sich davon ebenfalls, das begrüßten wir mit Freude. Vor allem im Lichte dessen, dass sich die Sachsen die europäische Stadtbaukunst etablierend während der 700 Jahre der ungarischen Kulturpolitik im Frieden entwickeln konnten, wohingegen die sächsischen Bauernhäuser in den 70 Jahren des Imperiums der rumänischen chauvinistischen Kulturpolitik zu baufälligen Zigeunerkaten wurden.
Wir wundern uns auch über unsere spanischen Kameraden. Das ungarische nationale Bewusstsein verstand unter der ungarischen Nation Jahrhunderte hindurch eine solche Volksgemeinschaft, in der die heimatbildenden und -wurzelnden Völker in organischer Einheit zusammenleben. Ein Beispiel dafür ist der kroatische Miklós Zrínyi, der die gegen die Türken vollbrachte Heldentat seines Urgroßvaters in ungarischer Sprache schrieb und es sein Bruder Peter ins Kroatische übersetzte. Sie waren treu zu ihrem Volkstum und auch zu ihrer Nation. Die spanische Nation besteht ebenfalls aus mehreren Völkern: Kastilianern, Galegonen, Andalusiern, Katalanen, Basken. Auch die spanischen Kameraden lehnen die Teilung der spanischen Nation durch die bolschewistischen und liberalen Chauvinisten, Separatisten ab.
Wir Hungaristen halten das Karpat-Becken, ganz wie das Spanische Königreich für einen einheitlichen geopolitischen Raum. Die im Karpat-Becken lebenden Völker als Kollektiva betrachten wir als Teile der einheitlichen Nation, wir wollen sie nicht madjarisieren, die lebensfähige Einheit im Karpat-Becken wollen wir aber wiederherstellen. Die politische Vertretung der Hungaristischen Bewegung, die Pfeilkreuzler Partei brachte 1940 eine Gesetzesvorlage (die Volksgruppen-Vorlage von Hubay und Vágó) ein, die Ungarn auf regionaler Basis reorganisiert und jeder Volksgruppe Selbstverwaltung garantiert hätte. Ungarn ist Europa im Kleinen: das unter die germanische, lateinische, slawische und byzantinische Großräume eingekeilte Karpat-Becken steht als das Herz Europas da, die europäische Lebens-, Partner- und Schicksalsgemeinschaft verkündend. Die Auflösung davon kann alleine aus europafeindlichem Interesse passieren.
Predigt gerade der Leiter der ND “ungarischen Separatismus”? Ruft der Dieb nach Häscher? Er log, dass das rein ungarische Debrecen eine rumänische Stadt wäre. Dasjenige Debrecen, in dem bis zum 18. Jahrhundert nur Kalvinisten gelebt hatten. Es ist allgemein bekannt, dass in Ungarn die Kalvinisten (abgesehen von schweizerdeutschen Einwanderern verschwindend geringer Anzahl) Ungarn sind. Die Stadt Békéscsaba? Diese Stadt hätte der Betreffende in Wirklichkeit als eine slowakische Stadt bezeichnen können, da nach der Vertreibung der Türken die verwüsteten Gebiete mit slowakischen Bauern vom nördlichen Teil Ungarns, aus Oberungarn (der Begriff “Slowakei” existierte noch nicht) besiedelt wurden. Auch in Szeged bestand die Stadtbevölkerung neben den Ungarn überwiegend aus Deutschen und Serben, der rumänischen Teil der Stadtbevölkerung kam dabei erst danach an die Reihe. Als “rumänische” Stadt hätte der Redner mit starker Übertreibung alleine Gyula ausrufen können, weil ein Drittel der Stadtbevölkerung aus Ungarn, ein Drittel aus Deutschen und ein Drittel aus Rumänen bestand. Der Anteil der Deutschen sank dort nach ihrer Aussiedlung durch die Kommunisten nach 1945 auf die Hälfte. Der überwiegende Teil der ungarischen Griechisch-Katholiken ist tatsächlich nicht ungarischer Herkunft, aber auch nicht rumänischer. Diejenigen, die der rumänische Chauvinismus mit Vorliebe als Rumänen betitelt, sind noch vor Jahrhunderten ohne Gewalt ungarisch gewordene Ruthenen und Serben, die von Bocskai auf ihren Grundbesitzen angesiedelt wurden und die zum ungarischen Vaterland immer treu waren. Unter ihnen sind nicht einmal Spuren vom rumänischen separatistischen Chauvinismus zu finden. Der rumänische Bevölkerungsteil des heutigen Ungarns ist vollständig griechisch-orthodox. Die Entstehung der Grenzen nach dem ersten Weltkrieg wurde viel mehr vom Besitzen der Eisenbahnlinien beeinflusst. Das rein rumänische Dorf Méhkerék blieb zum Beispiel in Ungarn, während das ungarische Nagyszalonta wegen des Besitzens der Arad-Nagyvárad-Szatmárnémeti Eisenbahnlinie Rumänien angeschlossen wurde. Die liberalen Prediger der nationalen Selbstbestimmung zogen auf diese Wiese Grenzen.
Die Führer des nationalsozialistischen Deutschlands und des faschistischen Italiens haben im August 1940 im Rahmen des zweiten Wiener Beschlusses eine ethnisch gerechtere Grenze zwischen Ungarn und Rumänien festgelegt. Eine Raumverteilung kann nach Karl Haushofer auf drei Weisen ausgeführt werden: auf volkstümlicher (ethnischer), historischer und wirtschaftlicher Grundlage. Sehen wir uns diese drei im ungarischen-rumänischen Verhältnis an!
Das rumänische Volk erreichte Anfang des 18. Jahrhunderts eine relative Mehrheit in den Rumänien 1918 angeschlossenen Gebieten, die absolute Mehrheit im 19. Jahrhundert. Die Türkenkriege rotteten in erster Reihe die ungarische und deutsche Bevölkerung der Flachland- und Hügelgebiete aus. Die ungarischen Großgrundbesitzer siedelten auf ihren Grundbesitzen rumänische Hirten an, anderswoher konnten sie die Bevölkerung nicht ersetzen. Die Hirtentum betreibenden Rumänen überstanden die Verwüstungen der Türken in den Karpaten besser.
Den dako-rumänischen Mythos lehnen wir ab. Dieser ist dem Holocaust ähnlich, der den Staat Israel untermauert und ein ähnliches Erheben des Anspruchs auf ein geschichtliches Recht mit zweifelhaftem geschichtlichen Inhalt darstellt. Die detailierte Widerlegung davon würde die Rahmen unserer Erklärung überschreiten. Das rumänische Volk bildete sich aus den Nachkommen der vom Balkan her eindringenden trakischen bzw. albanischen Bevölkerung im Mittelalter aus. Eine Kontinuität gibt es nicht, was durch Beispiele glänzend bewiesen werden kann. Die zahlenmäßig weniger Germanen assimilierten sich zum Beispiel an die romanisierte gallische Kultur und so entstand das französische Volk. Die zahlenmäßig weniger Bulgaren gingen in den slawisierten Thrakern, die germanischen Waräger in den östlichen Slawen auf und so entstand das russische Volk und nicht umgekehrt. Wenn die Anzahl der in der zweiten Welle im Karpat-Becken eintreffenden Ungarn Anfang des 10. Jahrhunderts weniger geworden wäre, als die der hier lebenden Slawen und Dakorumänen, wieso lebt dann unsere Sprache immer noch? Es ist klar, dass die als späte Awaren betitelte Bevölkerung, die in ihrer Sprache mit dem ungarischen Volk verwandt war, kontinuierlich hier lebte. Unter der Führung der Hunnen kamen Germanen ins Karpat-Becken, unter den Awaren Slawen. Wenn wir schon dabei sind: warum gibt es kein einziges ostgermanisches (gepidisches, gotisches, usw.) Lehnwort im Rumänischen? Die Gepiden hielten sich in Siebenbürgen länger auf, als die Römer, verließen das Gebiet trotzdem nicht als “Franzosen”. Die Ortsnamen und Flussnamen sind zu 99% slawisch und gerieten durch ungarische und petschenegische Entlehnungen ins Rumänische. Diejenigen Orte, die Ortsnamen dakischer bzw. römischer Herkunft trugen (z.B. Abrudbánya, Abruttium), hatten interessanterweise überwiegend ungarische bzw. deutsche Bevölkerung, bis die ungarische und deutsche Bevölkerung während des von Horea-Cloşca-Crişan geführten siebenbürgischen rumänischen Aufstands im 18. Jahrhundert von den Säuglingen bis zu den Greisen abgeschlachtet wurde. Auch bodenkundliche Untersuchungen belegen die spätere Entstehung rumänischer Niederlassungen. Im Laufe der rumänischen Spracherneuerung im 18.-19. Jahrhundert (um den dako-rumänischen Mythos zu bekräftigen) wurden viele italienische und französische Wörter eingebürgert. Über die Mehrheit der als “dakisch” eingestuften rumänischen Stammwörter “unbekannter Herkunft” stellte sich allerdings heraus, dass sie albanischer Herkunft sind. Im Laufe dieser Spracherneuerung veruchte man die Mehrheit der Wörter slawischen Charakters (unter ihnen auch die Wörter im kirchlichen Gebrauch) zu beseitigen, vom kyrillischen Alphabet ging man auf das lateinische über, zuerst nur in Siebenbürgen. Als Beweise für die “Kontinuität” tauchen zwei geschichtliche Argumente oft auf. Das eine ist, dass sich die rumänischen Fürsten (in der Walachei und Moldawien) in der Renaissance mit Vorliebe als “Römer” nannten, wie sich z.B. die Ungarn als “Pannonier” oder sich die Tschechen als “Böhmer” nannten. In der Renaissance gebrauchten die zeitgenössischen Geschichtsschreiber die römische Bezeichnung ihrer Heimat, sich als Erben der Römer ausrufend. Das andere häufig verwendete Argument ist die Geschichtsschreibung “Gesta Hungarorum” von Anonymus, vom Ende des 17. Jahrhunderts, in der die landnehmenden Ungarn Rumänen treffen. Dies wird von keiner anderen zeitgenössischen byzantinischen oder anderen Quelle bekräftigt. (Lateinsprachige Völker in Südosteuropa werden von Quellen zu der Zeit alleine südlich der Donau registriert.) Laut Anonymus hat László I. (der Heilige) gegen die Kumanen Krieg geführt, wobei damals in Moldawien noch Petschenegen lebten. Somit stehen wir also einem historischen Anachronismus gegenüber, Anonymus projizierte die Verhältnisse seiner Zeit hinaus. Als Abschluss können wir sagen, dass Siebenbürgen Kosovos Schicksal durch die Methoden der Albaner, der Verwandten der Rumänen, erlitt. Dazu trug bei, dass die auch in Nagyszeben anwesende Albina Bank vor dem ersten Weltkrieg in der damals noch dreisprachigen Stadt mit deutscher Mehrheit mit Aufkaufen und der Ansiedlung von Rumänen aus der Walachei die rumänische Mehrheit in Siebenbürgen zu erhöhen versuchte.
Rumänien war sowohl im ersten, als auch im zweiten Weltkrieg unser Verbündeter, beide Male (1916, 1944) verriet er uns auf eidbrüchige Weise, fiel uns in den Rücken, im zweiten Weltkrieg obendrein mit dem “Überspringen” zu einem solchen ideelen Bündnis, nämlich zum Bündnis der Liberalen und Bolschewisten, das sich als Endziel die Ausrottung der europäischen Kultur setzte. Dies ist bei den Rumänen sozusagen eine geschichtliche Tradition im Gegensatz zu den “bis zum letzten Tropfen Blut” kämpfenden Dakern. Keinen einzigen bedeutenderen Krieg haben sie auf derselben Seite angefangen und beendet. Auch der rumänische Woiwode Vlad Tepes, bekannter unter dem Namen Vlad Dracul (”Teuflischer Vlad”) stellte sich mal auf die Seite der Christen, mal plünderte er als Mietling der Türken Siebenbürgen.
Frieden kann nur die Frucht der Gerechtigkeit werden. Gerechtigkeit entspringt der Wahrheit, mit Lüge hat sie nichts zu tun. So bitten wir jeden wahren Europäer, individuell und organisatorisch, sich von der chauvinistischen Provokation der ND zu distanzieren!
Nieder mit dem anti-nationalen Chauvinismus, nieder mit dem antinationalen Internationalismus, es lebe das konnationalistische, auf gerechtem Frieden und Zusammenleben basierende Europa!
Pax Hungarica Bewegung
Sollte es dazu auch einen rumänischen Standpunkt geben, sind wir gern bereit, diesen ebenfalls zu veröffentlichen. – Die Schriftleitung









25 responses so far ↓
1 Michael Idir // Jan 12, 2009 at 12:19
Den Ausführungen der Pax Hungarica Bewegung kann wieder um nur chauvinistisch begegnet werden.
Historische Tatsachen sind historische Tatsachen und damit unschlagbare Argumente.
MkG,
Micha.
2 Distickstoffmonoxid // Jan 12, 2009 at 12:58
Eckart Bräunigers Brief ist voll und ganz zuzustimmen. Es ist höchst erfreulich, dass er den Mut gefunden hat, dieses Problem zu klären. Sehr schön finde ich auch, dass die Pax Hungarica Bewegung sich offensichtlich große Mühe gibt, zu allen europäischen Völkern ein gesundes und freundschaftliches Verhältnis zu wahren. Absolut vorbildlich! Die Ungarn scheinen mir in einigen Punkten sowieso etwas weitsichtiger vorzugehen, als die meisten Nationalisten in Deutschland (das gesamteuropäische Engagement der Ungarn ist nicht zu übersehen).
3 Lucifer // Jan 12, 2009 at 13:05
Das kommt davon, wenn man sich in anderer Staaten Angelegenheiten einmischt. Anscheinend gibt es in Deutschland nicht genug zu tun!
4 Prof.Dr.Swastika // Jan 12, 2009 at 13:20
….auch die längste Stellungnahme vermag einen Fehler nicht zu korrigieren….was kümmern uns irgendwelche Nationalisten in Rumänien?!
Die NPD wäre besser beraten,wenn sie im eigenen Land/Laden aufräumt…….
5 wolzow // Jan 12, 2009 at 13:32
“Es war betrüblich zu sehen, dass vor der Landkarte, die auch Süd-Dobrudscha (heute ein Teil Bulgariens), die eine gemischte Bevölkerung hat, beinhaltet, auch Mitglieder derjenigen bulgarischen Organisation anwesend waren, die auch an dem von uns organisierten ‘Tag der Ehre’ regelmäßig teilnehmen und an welchem Diejenigen, die die von den chauvinistischen Friedensdiktaten gebildeten Grenzen annehmen, nicht teilnehmen dürfen.”
Damit dürfte diese bulg. Org. in Bulgarien als Hochverräterorg. in die neuere Geschichte eingehen. Sich auf diese Art und Weise offen zur Siebenbürgenproblematik zu äussern, kommt einem Verrat der Westbulg. Gebiete und Makedoniens gleich.
Diese Veranstaltung ist selbst für die Rumänen eine geopolitische Farce, es wäre der Sache dienlicher für die Rückgabe Moldaviens und der Schlangeninsel die Fahne zu erheben, aber damit haben sich die Rumänen und die Teilnehmer der Veranstaltung im “Judetul Sibiu” disqualifiziert.
Der NPD scheint es anscheinend nur noch um Aufmerksamkeit zu gehen.
6 griesgram // Jan 12, 2009 at 14:06
Es war schon immer ein deutsches Übel, sich zum eigenen Schaden für fremde nationale Belange zu engagieren.
Hat mal sinngemäß so ein Kanzler gesagt.
NEIN, nicht DER…
7 NPD KV UNNA / HAMM // Jan 12, 2009 at 14:09
Wir haben Sorgen.
Allerdings wurden unsere deutschen Siebenbürger Sachsen durch Rumänien zwischen den beiden Weltkriegen erheblich besser behandelt als vor dem 1. Weltkrieg durch Ungarn, dass im Rahmen seiner Madyarisierungspolitik versuchte die Deutschen der ungarischen kuk Reichshälfte zu madyarisieren.
Die Siebenbürger Sachsen haben sich dann auch folgerichtig nach dem 1. Weltkrieg mehrheitlich für den Anschluss an Rumänien ausgesprochen.
Woher nehmen wir ” Binnendeutschen” dann das Recht unsere Landsleute vor Ort eines besseren zu belehren?
Bei allem Verständnis für Ungarn, die osteuropäische Geschichte ist recht verwickelt und kompliziert .
www. npd-unna.de
8 Pullrich Schniedel // Jan 12, 2009 at 14:21
An diesen historischen Schiebereien und Verklärungen zeigt sich, daß der kleinbürgerliche Nationalismus den aktuellen Problemen Europas nicht gewachsen ist. Fehlt bloß noch, daß sich die Siebenbürger Sachsen in den Diskurs einmischen und – von ihren neuen Enklaven in Baden-Württemberg aus – einerseits die brutale Herrschaft der ungarischen Grafen und andererseits die kulturelle Unterdrückung durch die Rumäner bejammern.
Euch geht’s allen noch zu gut!
9 Pullrich Schniedel // Jan 12, 2009 at 14:30
NPD KV UNNA / HAMM // Jan 12, 2009 at 14:09
Landsleute vor Ort
Witzbold! In jedem deutschen Siebenbürger Dorf leben heute im Schnitt 2 steinalte Deutsche, 200 Rumäner und 200 vorwiegend junge Zigeuner. Siebenbürgen ist lediglich von kulturhistorischem Interesse und birgt heute eine anthropologische Vorschau ins Deutschland des 22. Jahrhunderts.
10 profundus // Jan 12, 2009 at 14:49
Ich bin ein ausgewiesener Freund der rumänischen Nationalisten und ein Bewunderer Corneliu Codreanus – ich kann aber den Ärger der ungarischen Kameraden verstehen und begrüße die Erklärung Bräuningers. Hier wird ein ganz grundsätzliches Problem deutlich: Wie gehen wir als Nationalisten und gute Europäer mit der Frage “Annexion und Grenzstreitigkeiten” um? Ich erinnere auch und gerade an das deutsche Südtirol – und doch: es verbindet uns vieles mit den italienischen Kameraden. Sie sind wichtige Freunde und kämpfen den selben europäischen Kampf gegen Überfemdung, Konsumismus und Amerikaniserung. Meine Haltung ist deshalb: Wichtiger als aktuelle Grenzziehungsfragen ist die europäische Perspektive und der gemeinsame übermächtige Feind – an seiner Überwindung muss in allen europäischen Nationen gearbeitet werden – das schließt “schmerzhafte” Zugeständnisse zunächst ein. Oder platt gefragt: Was nutzt uns eine Wiedervereinigung mit der Ostmark und Südtirol (bzw. mit den Ostgebieten), wenn sie nur noch eine vergrößerte amerikanisierte Konsumlandschaft bilden, durch- und überfremdet, dominiert von einer Multi-Kulti-Masse ohne Identität und Kultur? Dann haben wir unser nationales Mütchen gekühlt, Grenzen verschoben, aber den “großen” Kampf für unser Volk verloren. Und damit ALLES. Deshalb: Einigkeit und Hintenanstellen dieser Problemfragen zu Gunsten einer europäischen Perspektive. Mir stehen die Polen näher als Ali und Mumbojambo mit deutschem Pass. Die Lage ist viel zu ernst als uns mit solchen Fragen zu belasten. Verbünden wir uns mit Ungarn UND Rumänien und machen wir obige Grundhaltung immer wieder deutlich.
11 BGNS // Jan 12, 2009 at 15:07
Die Leute von Pax-Hungarica-Bewegung sollen besser recherchieren bevor sie etwas schreiben. In den Ausfuehrungen wurde auch unsere Organisation – Bulgarischer Nationalbund erwaehnt, obwohl dort in Rumaenien wir die einzige waren die sich sofort mit den Aussagen von ND gegen Ungarn ausseinandersetzten. Unser Anfuehrer Bojan Rassate machte den Rumaenern in seinde Rede [sowie im Privatgespraeche] klar, dass wir mit solchen Aussagen nicht einverstanden sind, genau wie mit der Benutzung von einer Karte, wo teile von Bulgarien als rumaenisches Territorium gezeigt wurden.
wolzow, das gilt auch fuer dich. Zuerst besser recherchieren und erst dann ueber Verraeter usw. sprechen bzw. schreiben.
MkG
12 wolzow // Jan 12, 2009 at 16:31
@BGNS // Jan 12, 2009 at 15:07 :
Ospokoi se malko!
Ich habe nicht geschrieben und noch weniger gewusst das es sich um den BGNS handelte der dort anwesend war, dewegen habe ich auch nur Org. geschrieben. Ich wäre schwer erschüttert wenn Ihr vom BGNS nichts dazu gesagt hättet bzw. eine Protestnote eingelegt hättet. Ich dachte zunächst das Ataka (neue Rechte/ EU- Parlament) anwesend war, da sich die Ungarn nicht namentlich zu der bulg. Org. geäussert hatten.
Wenn dem so ist wie Du schreibst, dann dürfte die Sache zwischen Euch und den Ungarn gerichtet sein.
Fakt ist jedoch das sich die Rumänen mit ihrer Aktion weit aus dem Fenster gelehnt haben und auch die geopolitsche Lösung A.Hitlers auf dem Balkan in Frage gestellt haben, das wiederum geht mir gegen den Strich und ich denke das Du meine Worte korrekt verstanden hast.
Wenn Ihr wollt übersetze ich gerne eine Stellungnahme des BGNS zur Sache.
Die Ungarn haben sicher nicht ohne Grund den Namen Eurer Org. nicht genannt, eben weil noch nicht alle Recherchen abgeschlossen waren/ sind, dafür solltet ihr ihnen dankbar sein.
Das die Ungarn sauer sind müsst ihr aber auch verstehen, wenn ihr nicht da gewesen währt währet ihr auch sauer auf die gewesen die dort waren.
Nun wissen ja alle das ihr offen eine Protestnote abgegeben habt und braucht Euch Verrat nicht mehr vorwerfen zu lassen.
Die Protestnote ist diplomatisch übrigens besser und professioneller als ein kurzfristiger Boykott der Veranstaltung- Hut ab!
MkG
13 Sokrates // Jan 12, 2009 at 16:47
Eckard Bräuniger spricht mit Herz und Verstand.
Diese Tugenden sind der Parteiführung der NPD leider abhanden gekommen.
Was wollen wir zukünftig mit einem Wattebausch werfenden Molau,? Wir brauchen einen Mann wie Eckard Bräuniger!
Nur dann hat diese Partei noch eine Zukunft.
14 Markus // Jan 12, 2009 at 17:36
Unfassbar das Pühse mit einer Delegation indirekt gegen ehemalige Waffenbrüder zu Felde zieht. Ich habe dafür kein Verstädniss. Man sollte sich im Vorfeld über die Hintergründe einer Demo informieren !
15 BlauGelbNational // Jan 12, 2009 at 17:50
@profundus (10)
Schließe mich den dortigen Ausführungen an.
Ich weiß von dem ungarisch-rumänischen Konflikt nach dem Ende des 1. Weltkriegs sehr beiläufig aus zeit- u. militärgeschichtlichen Büchern, ohne ein Kenner zu sein. Aber das wenige genügt um zu ahnen, daß es sich um ein brisantes Thema handelt, das die Angehörigen beider Völker (Ungarn und Rumänen) sicherlich auch heute noch beschäftigt. Als deutscher Nationalist, der mit anderen Nationalisten in Europa zusammenarbeiten will, muß man doch mehr Vorsicht u. Fingerspitzengefühl zeigen. Was hat sich Herr Pühse bloß dabei gedacht!
16 F.Heusinger // Jan 12, 2009 at 18:05
Welch ein Dolchstoss! Die NPD sollte das N aus ihrem Namen entfernen und durch ein E ersetzen (fuer “Entente” oder fuer unser real existierendes “modern-weltoffenes” Europa). DAS ist die bestuerzenste Nachricht der letzten Monate und wird dieser Partei (deren Name ich nicht mehr kenne!!!) viele Sympathien unter den geschichtsbewussteren Volksgenossen kosten.
17 Günther Altmann // Jan 12, 2009 at 18:32
Sehr gute und richtige Aussage Ecki!!!
Beste Heilsgrüsse aus Deutsch-Österreich!
18 BGNS // Jan 12, 2009 at 19:02
wolzow, dostatuchno spokoen sum
Wir verstehen ganz gut warum die Ungaren sauer sind. Mich wundere etwas ganz anderes. Der Kontakt zwischen NPD und Nationalisten in Ungarn ist nicht seit gestern. So ist es auch zwischen NPD und Nationalisten in Rumaenien. Warum wurde das nicht schon vorher geklaert? Es ist nicht das erste mal, wenn NPD Leute in Rumaenien anwesend sind. Bisher war es aber kein Problem. Zumindest nicht oeffentlich.* Das interessiert mich persoenlich, sonst ist die Beziehung von deutsche und ungarische, wie von deutsche und rumaenische nationale Kraefte, ihre eigene Sache.
*Eben drum, daher ist dies auch bisher niemandem aufgefallen. Das kam erst durch die Veröffentlichung des Briefes von Eckart Bräuniger bei Kuruc.info – und unserer Angewohnheit zuweilen auch auf Seiten zu surfen, deren Sprache wir eigentlich gar nicht verstehen. Ungeachtet dessen wäre es schon interessant, da die Sache nun einmal öffentlich ist, auch den bulgarischen Standpunkt zu erfahren. Sollte von rumänischer Seite gleichfalls jemand mitlesen, würden wir ebenfalls um eine solche bitten. – Die Schriftleitung
Wir ueberlegen noch, ob wir eine offizielle Stellungnahme machen oder nicht. Fuer uns war der Fall schon in Rumaenien erledigt, als wir Stellung bezogen haben gegen das, was dort gesprochen wurde von manchen Leuten. Wir sind im Kontakt mit den rumaenischen Nationalisten schon seit Jahren und wenn wir Problem haben mit etwas, dann sprechen wir mit denen direkt. Wir koennen, aber nicht verantwortlich sein fuer die Beziehung zwischen Ungarn und Rumaenien. Deutsche Nationalisten koennen dafuer auch nicht verantwortlich sein. Jeder, der schon ein bisschen sich mit dem Thema beschaeftigt hat, weisst ganz genau wie kompliziert es ist im Osteuropa mit den Grenzen usw. Es gibt so viele Theorien und so viele Vorstellungen, wie so viele Gruppierungen und Nationen gibt.
Frieden kann nur die Frucht der Gerechtigkeit werden. Gerechtigkeit entspringt der Wahrheit, mit Lüge hat sie nichts zu tun. Das finde ich vollkommen richtig, aber das gilt auch fuer Aussagen, wie: ” Süd-Dobrudscha (heute ein Teil Bulgariens), die eine gemischte Bevölkerung hat”. Das hat nichts mit der Wahrheit zu tun.
MkG
19 Royse W. // Jan 12, 2009 at 19:25
Sowohl Rumänien als auch Ungarn hatten zwei eine großartige nationale Bewegung mit einem großartigen Führer (die Eiserne Garde des Capitane bzw. die Pfeilkreuzler). In beiden Ländern hat sich Deutschland aus pragmatischen Gründen statt mit diesen mit den reaktionären Kräften (Antonescu bzw. Horthy) verbündet, was sich als großer Fehler erweisen sollte; mit diesen konnte man keinen Weltanschauungskrieg gewinnen, der Verrat in der Not war vorprogrammiert. Profundus’ Beitrag ist zuzustimmen, Pühse hat in dieser Hinsicht wenig Fingerspitzengefühl bewiesen, denn in einer Zeit, wo ganz Europa durch Liberalismus, Amerikanismus, Überfremdung etc. bedroht ist, sind solche chauvinistischen Restbestände wenn auch nicht in der Absicht, so doch in der Wirkung antieuropäisch. Zu begrüßen ist die relativ gemäßigte Antwort der ungarischen Kameraden.
Es wäre nett, wenn man sich auf ein Pseudonym einigen könnte, Sh. W..
Die Schriftleitung
20 Sokrates // Jan 12, 2009 at 20:04
Wenn einer die ungarischen Kameraden von unserer Aufrichtigkeit überzeugen kann, dann Eckhard Bräuniger.
Wie kann der debile Parteivorstand der NPD derart undiplomatisch sein. Warum weiss die NPD Basis nichts davon.
Die Aufgabe der Kreisverbände erstreckt sich auf Mitglieder werben, Spenden aquirieren und Abgaben an den Landes- und Bundesverband leisten. Ansonsten machen die Herrschaften was sie wollen. Voigt und seine Mitläufer wissen längst nichts mehr von den Parteisoldaten der NPD.
Die ungarischen Kameraden liegen uns am Herzen. Eine gemeinsame Geschichte verbindet uns. Die deutsch-ungarische Waffenbruderschaft darf nicht durch durch ein paar Parteibonzen, die an ihren Stühlen kleben, in Frage gestellt werden.
Jetzt ist es wirklich Zeit, dass der Saustall NPD ausgemistet wird.
Rieger und Bräuniger sind wohl die letzte Hoffnung!
21 Kunz // Jan 12, 2009 at 20:11
Wo selbstbewusste Nationen aufeinander Treffen gibt es naturgemäß Reibungspunkte.
Folgende Karte von 1880 zeigt deutlich die Bevölkerung Ungarns. Hier ist deutlich zu sehen, dass Süd-Siebenbürgen überwiegend rumänisch und deutsch besiedelt war und Nord-Siebenbürgen überwiegend ungarisch.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/de/Hungary-ethnic_groups.jpg
Das mit dem Deutschen Reich verbündete Ungarn forderte im 2. WK ganz Siebenbürgen zurück:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/63/%C3%96sterreich-Ungarns_Ende.png/800px-%C3%96sterreich-Ungarns_Ende.png
Da Deutschland mit Rumänien und Ungarn verbündet war, einigte man sich im 2. Wiener Schiedspruch auf einen Kompromiss:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ee/Northern_Transylvania_yellow.png
Das “gelbe Gebiet” wurde dabei Ungarn zugeschlagen. 500.000 Ungarn verblieben bei Rumänien, 1.000.000 Rumänen “fielen” an Ungarn.
Da es kaum natürliche Grenzen gibt, werden Grenzziehungen immer für den ein oder anderen ungerecht sein: deshalb sollte man versuchen, die historischen Gegebenheiten beachtend, für alle Beteiligten die beste Lösung zu finden.
Und Heute?
Auf welche Seite sollte man sich schlagen?
Auf die Seite des vernünftigen aufgeklärten Nationalismus. Bei beiden o.g. wird die Wahl schwer…
Da wir historisch aber auch Gebietsverluste hinnehmen mussten, wird die Wahl wohl eher zu Gunsten Ungarns ausfallen…
22 Münchner Beobachter // Jan 12, 2009 at 22:05
Danke Ecki!
Pühse Du haarimplantierter Trottel bleibst einfach nur eine Marionette von Apfel/Marx-Konsorten . . . der regelmäßige Ballermann-Urlaub scheint Dein Oberstübchen ganz schön in Mitleidenschaft gezogen zu haben.
Einen Vodka-Cola bitte
23 wolzow // Jan 13, 2009 at 5:36
@BGNS:
Nun ja, es stimmt das die Süddobrudsha im Vergleich zu anderen Regionen weniger Zigeuner und Türken hat (wo sind die eigentlich, früher gab es da deutlich mehr) und die Bulgaren/Deutsche aus dem bessarabischen Raum werden oft fälschlicherweise als Rumänen bezeichnet (Preselnici) das rührt aus kommunistischen Zeiten her
. Nun wenn man es genau nimmt so müsste der BGNS ein Dorf (Balgarevo/ Nos Kaliakra) unter “ethnischen Schutz” stellen, dort leben die letzten 500 Gagausen Bulgariens.
Spass beiseite, ich denke das wenn die Leute sich etwas mehr mit der Wahrheit auseinandersetzen würden, dann gäbe es auch weniger Probleme untereinander.
Wie steht der BGNS eigentlich zum Thema “deutsche Ostgebiete”?
Pozdrav
MkG
24 Hungarista // Jan 14, 2009 at 9:05
Liebe deutsche Kameraden!
Der Zugang der ungarischen Armee in Transylvania, und die Transylvanian sächsische Bevölkerung.
http://www.youtube.com/watch?v=QIHB8JKeOxo&feature=PlayList&p=1A9449C381CD228F&index=2
http://www.youtube.com/watch?v=RNYtiUrWg1Q&feature=PlayList&p=1A9449C381CD228F&index=3
25 decebal // Mar 8, 2009 at 1:15
eine beleidigung nach der andere an unsere nation und cultur man solte lieber bessere geschischte bücher lesen zb:DAKO-ROMANISCHE KONTINUITÄTSTEORIE wir rumänen waren schon immer in ardeal(transilvania)die ungarn kammen später es ist fakt die kammen aus asien ,ardeal gehört uns rumänen das ist und wird rumänisches land bleiben ,wir kommen auch eigentlich miteinander klar rumänen,ungarn ,deutschen das beweisst das ich etwas deutsch schreiben kann ich habe freunde aus allen genanten volksgrupen und zwar sehr gute freunde aber ,wenn es um mein land geht das ich liebe und stolz bin muss man auch die warheit schreiben,TRAIASCA ROMANIA MARE
Leave a Comment