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Neue Wache Berlin
zeitgemäß
besinnbildert
Berlin: Zu den Feststellungen, die prominente Juden zu den diesjährigen Kristallnachtgedächnisfeiern gemacht wurden, zieht sich wie ein roter Faden, das Fazit, dass man im Grunde bei den Deutschen nicht sehr viel erreicht hat. Wohl hat man die Politik in der Tasche und das Geld stimmt auch, nur das Volk erweist sich in seinem Großteil nach wie vor als unbelehrbar und reagiert auf alle politisch korrekten Heilslehren lediglich mit erkennbar ablehnender Gleichgültigkeit. Da spenden offiziöse Jubelveranstaltungen in DDR-Manier verständlicherweise nur wenig Trost.
Auch sonst wird der anti-zionistische Widerstand durchaus reger in Deutschland, wie man auch im fernen Israel immer wieder mit Empörung feststellen darf. Zwar gehen die meisten Bekundungen des Unwillens bislang für gewöhnlich nicht über Meinungsdelikte und einzelne Vandalismen hinaus, doch merkt der feinsinnige Beobachter, dass die Stimmung in puncto Juden und Holocau$tvermarktung allmählich die Geduld der Deutschen erschöpft. Unerlaubte Protestaktionen mehren sich.
Waren es in den vergangenen Tagen Aktionen an Synagogen oder Judenfriedhöfen in Sachsen und Thüringen, die für einiges Aufsehen sorgten, so gab es auch in Berlin eine Protestaktion gegen die galoppierende Verjudung des politischen Lebens in Deutschland. So brachten Unbekannte am vergangenen Samstag mit Farbe zwei Davidsterne im Eingangsbereich der Neuen Wache in Berlin an. Ermittelt wird nun „wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung“.
Ein Vorwurf, der unseres Erachtens fast ein bisschen ungerecht ist. Gut, an der Sachbeschädigung beißt die Maus natürlich keinen Faden ab, aber gemeinschädlich? Ist es nicht vielmehr so, dass man mit solcher Symbolik der gegenwärtigen Ausrichtung der Neuen Wache nur den Respekt erweist, der ihr gebührt und ist es nicht so, dass die Bundeswehr inzwischen nach dem Willen des offiziellen Deutschlands als jederzeit einsatzbereite Hiwi-Truppe im Dienste von Erez Israel Gewehr bei Fuß steht? Von diesem Aspekt aus betrachtet, ist die Verzierung der Neuen Wache in Berlin unseres Erachtens eigentlich weniger als „gemeinschädliche Sachbeschädigung“ zu sehen, sondern eher als zeitgemäßer Avantgardismus, der bestimmten Dingen eigentlich nur die längst überfällige Deutung gibt, die sie eigentlich verdienen.
Die Bundesregierung oder der Berliner Oberbürgermeister sollten daher reagieren und die Neue Wache gleich selber mit Davidsternen verzieren, um dilettantische Aktionsmalerei gleich im Vorfeld zu verhindern und der Welt von selber zu zeigen, wessen Geistes Kind sie eigentlich sind.
Siehe auch
IKG News 17.11.08





8 responses so far ↓
1 Eine andere Feldpostnummer // Nov 19, 2008 at 11:19
Aus ein paar Aktiönchen bastelt sich Altermedia gleich ein Volk?*
Da hier über jede Kleinigkeit berichtet wird sobald sie antisemitisch verwertbar ist, scheint es bei einem Schweinekopf und ein paar Schmierereinen geblieben zu sein, wie groß ist das halluzinierte Volk der aktiven Judenhasser da wohl ist…
*Ja sicher doch, die Berichte über die offiziellen Veranstaltungen zum Jahrestag der Reichskristallnacht waren diesbezüglich sehr inspirierend. Was die können, können wir auch.
Die Schriftleitung
2 BdU // Nov 19, 2008 at 13:49
Selbst die DDR hatte noch soviel Stil an der Neuen Wache Soldaten als Ehrenwache zu postieren die in preußischem Stechschritt die Wachablösung exerzierten. Seit das BRD-Regime auch in Ost-Berlin herrscht, schleichen da lediglich 2 Wachsschutzschlmüfe herum. Soldaten? Fehlanzeige, die Kollwitz-Erben, deren aufgeblasene Pieta das ehem. Ehrenmal seitdem verschandelt, verbieten das. Passend zur BRD, unwürdig, stillos, peinlich.
3 wolzow // Nov 19, 2008 at 21:37
@BdU // Nov 19, 2008 at 13:49 :
Die Wachablösung anschauen und ein Besuch am Friedrichdenkmal waren zu DDR- Zeiten Pflicht und privates Anliegen vieler DDR- Insassen.
Die DDR war sicher mehr als nur Mist, aber eins waren alle immer geblieben- Deutsch.
4 griesgram // Nov 19, 2008 at 21:38
Ich dachte immer, die Davidwache wäre in einem anderen Hurenbezirk.
5 deimos // Nov 19, 2008 at 22:22
Nunja.
Keine Angst vorm Davidstern. Der wurde den Juden ja erst in Prag geschenkt.
Trotzdem ist es ein Lacher. Natürlich
Man sollte überall diesen Dreck dransprühen. Oder ist dieses Ding “verfassungsfeindlich”?
Nein.
Schlagt sie mit deren eigenen Mitteln. HKs sind PÖSE, Judensterne erhellen das Hirn…
In diesem Sinne, Azurblau, überall. Dann werden VIELLEICHT einige munter.
Ach, und man sollte Namen darunter sprühen, wie Aaron Lebowitsch alias “Ron Sommer”, das hilft Aktionären bei den nächsten Kaufentscheidungen.
6 BdU // Nov 21, 2008 at 11:52
@wolzow
Zustimmung. In mancher Beziehung, Betonung auf mancher, war die DDR erschreckenderweise wirklich das bessere Deutschland.
7 Lemides // Nov 21, 2008 at 12:06
Also mir ist es eindeutig lieber, die linken Antifa-Kiddies sprühen Hakenkreuze, als überall blaue Sterne in meiner Heimat. Na gut. Der Wille zählt. Nette Aktion. Sollte aber bitte nicht überhand nehmen. Dann doch lieber wieder “Konfetti mit Botschaft” von Gallerien in Warenhäusern, auf U- und S-Bahnhöfen, von Kirchenemporen, in Mensen und Kaufhausgaststätten u.s.w.
macht auch mehr Spaß
8 Lemides // Nov 21, 2008 at 12:12
Übrigens: In vielen Kirchen, vor allem katholischen, liegen oft Gebetsbücher, Infobroschüren, mehrfach gefaltete Bettelbriefaktion u.s.w. haufenweise herum. Ist zwar immer ein wenig aufwendig, aber man kann in Ruhe und völlig ungestört dort arbeiten. Die Schäflein freuen sich dann sehr, wenn sie beim “Grooooßer Gooohooot wir looohoooben Dich” kleine Botschaften mit alternativen Informationen über ihr Glaubensbekenntnis entdecken.
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