Helle Aufregung vor allem in der CDU. Ihr Bundestagsabeordneter Martin Hohmann soll nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks die Juden als Tätervolk bezeichnet haben. In einer Rede in Hessen soll er darauf hingewiesen haben, daß vor allem jüdisch-stämmige Bolschewisten für die Verbrechen der kommunistischen Revolution verantwortlichen gewesen sein. Der Sender zitiert den Abgeordneten so: “Mit einer gewissen Berechtigung könnte man im Hinblick auf die Millionen Toten dieser ersten Revolutionsphase nach der Täterschaft der Juden fragen”.
Weiter soll er gesagt haben, Juden seien in großer Anzahl in der Führungsebene als auch bei den Tscheka-Erschießungskommandos aktiv gewesen. Daher könne man Juden mit einiger Berechtigung als Tätervolk bezeichnen. “Es würde der gleichen Logik folgen, mit der man Deutsche als Tätervolk bezeichnet”.
Logisch, daß alle Etablierten in diesem Staat darüber in Empörung ausbrechen. Seine eigene Partei distanzierte sich öffentlich von ihm. Der Antisemitismus in Deutschland sei über die Stammtische hinaus hinweggewandert und im Deutschen Bundestag angekommen, meinte Dieter Graumann von der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
Daß der brave Mann aus Hessen damit seine politische Karriere beendet hat, dürfte so gut wie feststehen. Was allerdings an den von ihm aufgezeigten Fakten nichts ändert. Man nehme sich eine Liste der Bolschweisten-Führung von 1917 und kreuze die Juden darunter an. Nichtjuden sind dort in der hoffnungslosen Minderheit. Nachlesen kann man das Ganze auch bei Alexander Solchenizyn. Merkwürdig ruhig bleibt die politische Klasse jedoch, wenn die Deutschen permanent als Tätervolk gebrandmarkt werden. Oder hat sich die CDU von ihren Mitglied Michael Friedmann deshalb öffentlich distanziert ?
Frank Schwerdt, 01.November 2003
Quelle: http://www.npd.de



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