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Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Spät kommt er, aber er kommt - Jürgen Rieger zu seinen Auseinandersetzungen mit Anja Zysk (28.03.07)

9:29 · Post your comment (19 Comments)

Gestern erhielten wir die recht unmutige E-Mail einer Leserin, in der sie uns eine Erklärung des Hamburger NPD-Landesvorsitzenden Jürgen Riegers mitteilte und in deren Einleitung es von Seiten der E-Mail-Autorin hieß:
Dieses Schreiben wurde mir von J.Rieger zur Verfügung gestellt; es ist nur Schade, dass mir in Altermedia nicht gestattet wird zu posten, sonst wußten Eure Leser schon etwas mehr in der Sache um J.Riegers angebliche Tierquälerei.
Bis zur offizillen Stellungnahme durch J.Rieger bitte auch hier weiter lesen: http://forum.thiazi.net/showthread.php?p=789258#post789258

Hierzu möchten wir folgendes bemerken. Wäre besagte Erklärung auf normalem Wege zu uns gelangt, so wäre sie bereits am Tage des eigentlichen Veröffentlichungsdatums, nämlich dem 21. März erschienen und nicht erst gut eine Woche später.

Uns ist nicht ganz klar, nach welchen Kriterien Erklärungen dieser Art innerhalb der NPD oder des NPD-Landesverbandes Hamburg herumgereicht werden, doch erstaunt es uns schon, daß wir die besagte Erklärung bislang weder auf den offiziellen Seiten der NPD-Bundespartei, noch auf denen des NPD-Landesverbandes Hamburg finden konnten. Ehe man uns daher Vorwürfe macht, daß wir diesen oder jenen Zeitgenossen keine Kommentare posten lassen würden, sollte man sich vielleicht einmal über diese nach unserem Dafürhalten etwas seltsame Veröffentlichungspraxis Gedanken machen. Was erwartet man eigentlich von uns, daß wir bei der Freischaltung springen, sobald ein solcher Lex auftaucht, den noch nicht einmal die NPD selber zu veröffentlichen gedenkt? Für was hält man uns? Hat man immer noch nicht bekommen, daß Altermedia keine Sektion der NPD oder irgendwelcher wie auch immer gearteter Widerstände ist?

Ungeachtet dessen dürfte Altermedia / Störtebeker-Netz seit Jahren dennoch gerade dafür bekannt sein, daß es gerade in solchen Fragen keineswegs zimperlich ist und durchaus willens – und meistens auch in der Lage – ist, Pro und Kontra gegenüber zu stellen, vorausgesetzt natürlich man wird der Argumente dieser oder jener Seite habhaft. Das heißt natürlich nicht, daß wir solchen mit aller Macht hinterher laufen und schon gar nicht im Falle einer Partei, die uns gegenüber so generös mit offiziellen Informationsboykotten agiert.

Es hätte daher dem Hamburger NPD-Landesvorsitzenden daher durchaus freigestanden, seine Erklärung direkt an uns zu schicken, wenn er dies nicht getan hat, so ist das seine Sache, ebenso wie es unsere Sache ist von Dingen wie diesen offiziell Kenntnis zu nehmen oder nicht. Dem ungeachtet soll uns niemand nachsagen können, wir würden andere Argumentation nicht gelten lassen, schließlich sind wir ja nicht in der Partei. Aus diesem Grunde sei die besagte Erklärung Riegers vom 21. März, nachdem sie gestern schon in den Kommentaren veröffentlicht wurde, auch ganz offiziell unseren Lesern zur Kenntnis gebracht. Einen Grund unsere bisherigen Ansichten in dieser Angelegenheit zu revidieren, sollte man darauf jedoch besser nicht ableiten, vielmehr demonstriert uns die Veröffentlichungspraxis und die in diesem Zusammenhang an uns vermittelte Kritik einmal mehr, daß wir mit der Art und Weise unserer bisherigen Berichterstattung in dieser Angelegenheit durchaus richtig liegen.

Schriftleitung Altermedia

Und nun Jürgen Riegers Erklärung vom 21. März. Wir zitieren wie folgt:

Jürgen Rieger

Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD
Landesvorsitzender Hamburg
Jürgen Rieger
Auguste-Baur-Straße 22

22587 Hamburg

Tel. 863986/Fax. 864607

21.03.07

Liebe Parteifreunde,

wie die meisten von Ihnen sicherlich schon wissen, bin ich von den Delegierten auf dem Landesparteitag vom 25.02.2007 mit großer Mehrheit bei nur drei Gegenstimmen (für Frau Zysk) zum neuen Vorsitzenden der Hamburger NPD gewählt worden. Hierüber habe ich mich sehr gefreut und möchte daher den Delegierten und den Mitgliedern, die mit den Delegierten vorher meine Wahl besprochen hatten, herzlich für ihr Vertrauen danken. Das, was ich mit meiner Kandidatur bezweckt hatte, nämlich eine allseits akzeptierte Führungsspitze und Geschlossenheit in Hamburg wiederzubekommen, wurde mithin erreicht. Mit mir sind viele bewährte und schon länger in der Parteiarbeit stehende Kameraden in den Vorstand gewählt worden, von denen ich hier nur als meinen Stellvertreter Dr. Karl Goebel und die Schatz-meisterin Frau Schwarz nennen möchte. Dies verspricht eine erfolgreiche Arbeit.

Als ich im September letzten Jahres in die NPD eingetreten bin, bin ich der Meinung gewesen, dass Frau Zysk ihre Arbeit gut macht, und als sie gemeinsam mit Thomas Wulff zu mir kam, um sich zu beklagen, dass sie von den alten Vertrauten von Herrn Harder im Landesvorstand behindert würde und keine Unterstützung hätte, habe ich das zunächst geglaubt und ihr meine Unterstützung zugesagt. Ihr weiteres Verhalten hat es mir aber unmöglich gemacht, sie weiter zu unterstützen. Sie wollte eine NPD-Demonstration gegen einen Moscheebau in Bergedorf, und sämtliche Landesvorstandsmitglieder waren der Auffassung, dass dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zweckmäßig sei. Anstatt sich als Demokratin an diese Auffassung zu halten, hat sie erklärt, sie werde erst einmal anmelden, abmelden könne man immer noch, hat dann allerdings nicht unter dem Namen NPD oder selbst angemeldet, sondern über das Mitglied Faust. Die Demonstration wurde in den Medien wegen ihrer Teilnahme als NPD-Demonstration dargestellt, wobei diese Demonstration wegen der geringen Zahl der Teilnehmer keine eindrucksvolle Wil*lensbekundung war. Als Frau Zysk sah, dass sie keinerlei Unterstützung im Landesvorstand mehr hatte, erklärte sie ihrem Stellvertreter, sie werde zurücktreten, wenn der gesamte Landesvorstand zurücktrete. Da dadurch der Weg zur Neuwahl eines Landesvorsitzenden frei wurde, ging der Landesvorstand freudig darauf ein. Der Generalsekretär Marx verpflichtete alle Landesvorstandsmitglieder, auch Frau Zysk, zum Stillschweigen, was sie auch zusagte. Trotzdem wurde der Streit dann von ihr wenige Stunden später schon auf der NPD-Seite im Internet breitgetreten, und als die Internet-Seite daraufhin abgeschaltet wurde, setzte sie ihre Version der Dinge ins Störtebeker-Netz und ließ über das Mitglied Faust eine NPD-Hamburg-Seite einrichten, obwohl sie als zurückgetretene Landesvorsitzende hierzu überhaupt nicht berechtigt war. Abgesehen davon, dass sie viel Internes, Namen und Daten von Mitgliedern, einen Treffpunkt der Antifa bekannt machte usw. und die Medien hämisch über Streit in der NPD und Schwächung berichteten, weswegen der Parteivorstand ein Ausschlussverfahren gegen sie eingeleitet hat, hat sie dann eine neue Verschwörungstheorie aufgebracht, warum nunmehr nicht mehr die Harder-Vertrauten, sondern angeblich ich sie hätte aus dem Vorstand heraus mobben wollen, damit radikale Kräfte in der NPD die Macht übernehmen könnten. Auf meiner Rückreise vom Weihnachts-Schweden-Urlaub hörte ich zufällig im NDR-Info, dass ich als Drahtzieher hinter der Führungskrise der NPD Hamburg stünde, und so berichtete es dann auch die Welt am 09.01.2007. In einem Rundschreiben vom 25.01.2007 an Die Mitglieder des NPD-Landesverbandes Hamburg (das bezeichnenderweise aber nicht an diejenigen ging, die sie als Gegner ansah, beispielsweise mich) behauptet sie sogar darüber hinaus, es sei schon vor einem Jahr ihr Sturz und Ersetzung durch mich geplant worden (da war ich noch gar nicht in der NPD!). Zu diesem Verfolgungswahn ist zu sagen, dass Herr Harder bevor er Frau Zysk als Landesvorsitzende vorgeschlagen hat mich gebeten hatte, Landesvorsitzender zu werden, was ich abgelehnt hatte, da mein Interesse mehr auf Bundespolitik gerichtet war. Frau Zysk ist leider nicht in der Lage, eine andere Meinung in Sachfragen zu akzeptieren, und sieht eine andere Meinung in Sachfragen immer als eine persönliche Mobbing-Kampagne gegen sie, teilweise auch verbunden mit der Behauptung, dass sie als Frau nicht akzeptiert würde, wozu sie dann noch die Falschbehauptung aufstellte, ich hätte gesagt, Frauen hätten in der Politik nichts zu suchen. Wer eine andere Meinung als sie hat, ist ein Spalter und will die Partei zersetzen. Frau Zysk hätte verinnerlichen sollen, dass die NPD eine demokratische Partei ist, und sich auch eine Landesvorsitzende daran zu halten hat, was der Landesvorstand beschließt. Ich jedenfalls werde mich an das halten, was der Landesvorstand mehrheitlich möchte, unabhängig davon, ob meine Meinung vielleicht eine andere ist. Dies entspricht demokratischem Führungsstil.

Entsprechend der Parole: Haltet den Dieb hat aber Frau Zysk behauptet, nunmehr hätten radikale Kräfte in der Hamburger NPD die Macht übernommen. Auf ihre abwegige Behauptung einer Islamverherrlichung durch mich will ich nicht näher eingehen, auch nicht darauf, dass ich Arierzucht betriebe. Diese Vorwürfe sind so absurd, dass sie sich selbst widerlegen. Glaubwürdiger erschien den Mitgliedern aber der Satz in ihrem Rundschreiben: Auch die Äußerungen von Herrn Rieger auf dem Bundesparteitag, die NPD müsse sich bemühen, künftig als rechtsextrem wahrgenommen zu werden, wird viele potentielle Wähler und Mitglieder verschrecken. Dieser Satz ist kennzeichnend für die Argumentationsweise von Frau Zysk. Ich habe auf dem Bundesparteitag nicht gesagt, die NPD müsse sich bemühen, künftig als rechtsextrem wahrgenommen zu werden, sondern ich habe erklärt: Selbst wenn wir uns noch so sehr bemühen würden, uns als bundesweite CSU ähnlich wie die Republikaner darzustellen, wird dies nichts daran ändern, dass die Medien uns weiterhin als rechtsradikal bezeichnen werden. Da Frau Zysk beim Bundesparteitag anwesend war, ist dieses Falschzitat für ihre Wahrheitsliebe kennzeichnend. Dadurch hat und wollte sie der NPD schaden, ebenso, wie sie als letzte Amtshandlung noch das Postfach des LV gekündigt hat. Das neue Postfach des LV Hamburg ist: Postfach 71 01 03, 22161 Hamburg.

Dass die Medien schreiben, meine Person stehe für eine Radikalisierung der Hamburger NPD, ist nicht weiter verwunderlich, und Sie wissen genauso gut wie ich, was von solchen Berichten zu halten ist: Tagtäglich werden alle national denkenden Deutschen in den Massenmedien der BRD verzerrt dargestellt und verunglimpft. Das ist so, und wird auch so bleiben, solange in der Bundesrepublik Deutschland kein grundsätzlicher politischer Wandel stattgefunden hat. Das braucht uns auch nicht weiter zu kümmern, solange Verleumdungskampagnen nicht den Schein der Wahrheit bekommen, wie er leider durch die Behauptungen von Frau Zysk gegenüber den Medien erweckt wurde.

Natürlich gibt es auch unter Nationaldemokraten immer wieder unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und auch Meinungsverschiedenheiten; das ist in einer Partei, die als einzige die Interessen des gesamten deutschen Volkes vertritt, ganz normal und ist auch gut so. Der eine fühlt sich eher als Nationalist und ihm geht es um außenpolitische Belange; der andere will mehr eine gerechtere soziale Ausrichtung im Inneren, dem dritten geht es vorrangig um die Ehre unseres Volkes und die Wiederherstellung der historischen Wahrheit, dem vierten um Rückführung der Fremden und Verhinderung weiterer Einwanderung. Dies und viele andere Schwerpunkte sind berechtigt, wobei aber jeder sich darüber im klaren sein muss, dass die NPD nur dann zu einer Volkspartei werden kann, wenn nicht nur der eigene Schwerpunkt propagiert wird, sondern auch die anderen Anliegen als bedeutsam in der Öffentlichkeit dargestellt werden. So wie in der Partei die einzelnen Interessen dem Gesamtinteresse untergeordnet werden müssen, sind wir der Auffassung, dass in unserem Volk die einzelnen Interessen dem nationalen Volksinteresse untergeordnet sein müssen. Anders als die Systemparteien sind wir eine Weltanschauungspartei, wobei wir unser Wollen am besten mit dem Begriff Solidarismus beschreiben können. Unser Ziel ist das Wohl des ganzen Volkes und die Solidarität der Volksgemeinschaft!

Da bislang leider nur einige Kreisverbände eine regelmäßige Vortragstätigkeit in ihren Kreisen durchführen, werde ich durchschnittlich vierteljährlich für alle Mitglieder des Landesverbandes Vorträge organisieren. Ferner muss unbedingt unsere Satzung der Satzung der Bundespartei angeglichen werden, und es müssen Unklarheiten und Widersprüche in ihr beseitigt werden. Der Landesvorstand wird eine neue Satzung ausarbeiten, die dann demnächst auf einem Landesparteitag besprochen und beschlossen werden soll. Auf meine Anregung hin hat es zur letzten Wahl auf dem Gänsemarkt eine Kundgebung gegeben; wir werden auch weiterhin Kundgebungen und Demonstrationen durchführen, aber dosiert, da bei zu häufigen Demonstrationen keine große Teilnehmerzahl zu erwarten ist. Die erfolgreiche Arbeit mit den Infoständen wird weitergeführt werden, ebenso die Flugblattverteilungen. Unser Ziel für dieses Jahr: Jedes Mitglied wirbt ein neues! Diejenigen, die bislang schon aktiv waren, möchte ich dazu aufrufen, in ihrer erfolgreichen Arbeit fortzufahren, die anderen, aktiv zu werden und mich in meiner Arbeit zu unterstützen und damit mitzuhelfen, eine nationale und solidarische Politik in Hamburg durchzusetzen. Ich weiß, dass das nicht leicht sein wird; aber wenn wir zusammenhalten, können wir es gemeinsam schaffen!

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Landesvorsitzender

Quelle: Thiazi Forum 24.03.07

Siehe auch
NPD-Hamburg

NPD

Altermedia 27.03.07

Quelle: Störtebeker-Netz 28.03.07

Tags: Allgemeines

19 responses so far ↓

  • 1 Worch // Mar 28, 2007 at 10:14

    @ Schriftleitung:

    In der Tat ist es eines betonenden Hinweises wert, daß das Rundschreiben von Jürgen Rieger an die Parteimitglieder nicht auf der Homepage des Landesverbandes Hamburg öffentlich gemacht worden ist.

    Möglicherweise hat sich da irgend jemand gedacht, daß das ja eine parteiinterne Angelegenheit ist, weil das Schreiben sich eben an die lieben Parteifreunde richtet und nicht an jedermann. Und bezüglich angeblichen oder tatsächlichen “Verrats von Parteiinterna” ist die NPD ja, wie wir aus dem Fall Zysk wissen, ungeheuer sensibel. (Meiner Meinung nach übertrieben sensibel…)

    Lustigerweise kann es aber gut sein, daß hier ein Mißverständnis vorliegt und Jürgen Rieger der Autorin der E-Mail gar nicht das Rundschreiben an die Mitglieder zur Verfügung stellen wollte, um dieses nach der Veröffentlichung im thiazi-Forum auch in Altermedia veröffentlichen zu lassen. Es kann sein, daß die E-Mail-Autorin etwas ganz anderes gemeint hat, was im gleichen Gesprächsfaden zu finden war. Nämlich den Bericht der dortigen Nutzerin Karasig zum Vorwurf angeblicher Tierquälerei. Daher hat die E-Mail-Autorin ja auch geschrieben:

    “Bis zur offiziellen Stellungnahme von J.Rieger bitte hier weiterlesen.”

    Das deutet für mich darauf hin, daß die Absicht war, den Karasig-Bericht aus dem thiazi-Forum in Altermedia öffentlich zu machen und nicht das Mitgliederrundschreiben vom 21.März 2007. Denn das IST ja schon eine offizielle Stellungnahme (oder ein offizielles Mitgliederrundschreiben, wie man es nennen will) von Jürgen Rieger; aber eben in der Sache seiner Wahl zum Landesvorsitzenden und NICHT in der Sache des Vorwurfs angeblicher Tierquälerei.

    Insofern ist schon interessant, wie - wahrscheinlich von Seiten der Schriftleitung ohne böse Absicht - hier zwei verschiedene Themenkomplexe miteinander verbunden werden. Woran in gewissem Sinne das thiazi-Forum nicht völlig unschuldig ist, denn dort erscheinen beide Texte - der Karasig-Bericht ebenso wie das Mitgliederrundschreiben von Jürgen Rieger - im gleichen Gesprächsfaden, der den Titel trägt “Jürgen Rieger: Verurteilt wegen Tierquälerei”.

    Grüße
    Christian Worch

  • 2 Idealist // Mar 28, 2007 at 10:25

    Nur zur Info: Dieses Schreiben von Herrn Rieger ging in den letzten Tagen als Rundbrief per Post an alle Mitglieder der Hamburger NPD.

  • 3 Schörner // Mar 28, 2007 at 10:37

    Da sehen entscheidende Dinge doch gleich ganz anders aus! Schade, daß das erst so spät hier eingestellt wurde, bzw. die Medienarbeit von Hr. Rieger noch verbesserungsfähig ist. Aber sonst typisch Rieger: toll!

  • 4 Paul Schrader // Mar 28, 2007 at 10:42

    Wie immer eine sehr konkrete und professionelle Antwort vom Herrn Rieger.

  • 5 Der Butler // Mar 28, 2007 at 11:18

    “Der Generalsekretär Marx verpflichtete alle Landesvorstandsmitglieder, auch Frau Zysk, zum Stillschweigen, was sie auch zusagte.”

    Der Butler sagt:
    “Wie oft wurde im Kriege Klage darüber geführt, dafür unser Volk so wenig schweigen könne! Wie schwer war es dadurch, selbst wichtige Geheimnisse der Kenntnis der Feinde zu entziehen! Allein man stelle sich doch die Frage: Was hat vor dem Kriege die deutsche Erziehung dafür getan, den einzelnen zur Verschwiegenheit zu bilden? Wurde nicht leider schon in der Schule der kleine Angeber manches Mal seinen verschwiegeneren Mitgefährten gegenüber vorgezogen? Wurde und wird nicht Angeberei als rühmliche “Offenheit” und Verschwiegenheit als schmähliche Verstocktheit angesehen? Hat man sich überhaupt bemüht, Verschwiegenheit als männlich wertvolle Tugend hinzustellen? Nein, denn in den Augen unserer heutigen Schulerziehung sind das Lappalien. Allein diese Lappalien kosten dem Staat ungezählte Millionen Gerichtskosten, denn 90 Prozent aller Beleidigungs- und ähnlichen Prozesse entstanden nur aus Mangel an Verschwiegenheit. Verantwortungslos getane Äußerungen werden ebenso leichtsinnig weitergetratscht,..”

  • 6 Martin // Mar 28, 2007 at 11:39

    Mein Kompliment an Altermedia Deutschland für die vielseitige Berichterstattung, die auch kontroversen Meinungen Rechnung trägt. Siehe die Berichterstattung bezüglich der Affaire Zysk/Rieger in Hamburg. Weiter so…

  • 7 Worch // Mar 28, 2007 at 12:44

    @ Paul Schrader:

    Wieso “Antwort”? Das Mitgliederrundschreiben von Jürgen Rieger ist vom 21. März. Die Austrittserklärung von Anja Zysk ist vom 27. März. Also kann ersteres nicht die Antwort auf letzteres sein.

    Grüße
    Christian Worch

  • 8 Sven Wagner // Mar 28, 2007 at 14:09

    Nun ist die Spalterin Zysk wohl entgültig aufgeflogen ….!

  • 9 Paul Schrader // Mar 28, 2007 at 15:12

    @Worch:
    Klugscheißer….

  • 10 Artemidor // Mar 28, 2007 at 15:58

    @Worch: Hellseherei? Spionage? Nein, im Ernst. Ich hatte Riegers Schreiben gestern in dem Zysk-Faden hier auf Altermedia gelesen ohne auf das Datum zu achten und war einfach davon ausgegangen, daß es sich um eine Reaktion auf Zysks Brief handle. Daß dies nicht der Fall ist, zeigt, daß Rieger eben wie ein guter Schachspieler die Züge des Gegners vorweggenommen hat (die jedoch ihrerseits nicht sonderlich originell waren). Ich finde, man sollte die NPD Hamburg jetzt einfach mal machen lassen und sehen, was Rieger dort zu bewegen imstande ist. Schwedische und andere Schweinereien nehmen hier auf Altermedia inzwischen wirklich einen zu breiten Raum ein. Eine Berichterstattung über die positiven Pläne und Aktivitäten nicht nur der Hamburger fände ich jedenfalls um einiges spritziger als das endlose Rühren in der Gülle von gestern.

  • 11 Mark Le Jeune // Mar 28, 2007 at 16:18

    Der hervorragende Rundbrief von Herrn Rieger
    zeigt deutliche seine Charakterfestigkeit und Führungsstärke.
    Das hätte man ihm gar nicht zugetraut nach all dem Negativen, was man ihm nicht nur von Seiten der Pressemafia vorgeworfen hatte. So ein Mann kann nach ein paar Jahren glatt Bundesvorsitzender der NPD werden.*

    *Sag das lieber nicht zu laut. Andernfalls wird Rieger im Berliner Hauptquatier nur noch schief angesehen.

    Der Hausmeister

    Wäre aber kein grosses Wunder, denn die jetzigen Hansel dort bringen kaum was. Wollen sich wirtschaftlich durch die Partei gesundstoßen und werfen jeden heraus - auch den bewährten Herrn Deckert -, der ihnen durch Kritik gefährlich wird.

    Weiter so Herr Rieger, aber nicht vergesssen ,
    die Jahresberichte zu verfassen!

  • 12 fips // Mar 28, 2007 at 16:47

    So lange sich die NPD weiter hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt, wird das nichts mit der “Nationalen Revolution”.

  • 13 Schorsch // Mar 28, 2007 at 17:06

    ist doch:
    NPD unter der Nationalflagge
    DVU unter der Bundesflagge
    im Bündnis mit dem Freien Nationalen Widerstand - für Deutschland!

    Zitat: Daniel Eggers (in Gedenken an Daniel Eggers *1975 + 2001) aus seiner Ballade “Deutschland wir lieben Dich”:

    “Reißend ziehen Schmerzensströme
    in diesem Land dahin -
    all das Gute und das Schöne
    verliert langsam an Sinn.

    Deutschland, wir lieben Dich - Deutschland
    Deutschland, retten Dich - Deutschland
    Deutschland -
    und ewig lebe unser Vaterland.”

  • 14 TodosAlemanesUnidos // Mar 28, 2007 at 18:50

    @ Schorsch:

    Daß Sie diese Zeilen zitieren, zeigt beispielhaft, daß KEINER von “Euch” begreift, daß hier kein Barde für das heutige Nationale gesungen hat, sondern seinen Schwanengesang auf die Großeltern. Diese späten Echos bis in die heutige Zeit hinein sind genealogisch bedingt und weisen auf z.T. tragische Schicksale in den betroffenen Familien hin. Es ist Vergangenheitsbewältigung auf tiefste seelische Weise, - SONST ABER NICHTS.

    Und mit dieser Fehldarstellung können heute die sog. “Antifaschisten” ihren politischen Eintopf kochen. Denen wird - sowenig wie “Euch” - klar, daß hier nur eine alte Lebenslogik ausgeklungen ist. Im Sinne einer nationalen Besinnung ist die Vermengung von altem Leid und neuen Aufgaben wie Blei an den Füßen.
    Wenn die RA Stolz sagen kann, was bleibe vom NS ohne den HC (24.3.07, Tagesspiegel Berlin), dann kann man genausogut fragen, was denn vom Nationalen bleibt ohne seine Geschichte ? Fast nichts, - denn nach Vorn ist das “Nationale” ein freier Entwurf. Dieser ist es, der die “5%” Hürde dauerhaft überschreiten wird.

  • 15 Schorsch // Mar 28, 2007 at 20:27

    @TodesAlemanesUnidos
    Danke für Ihren Beitrag.
    Aber aus “Dummsdorf” bin ich nicht…
    Nicht jede Gefühlsregung ist gleich ein triefendes Hinterhängen an NS-Kultur, mit der man sich klaro die Türen vor der Nase zuschlägt….
    Und bitte schauen Sie doch mal auf die Eingangszeilen meines Kommentars….Sie sich dann ins Netz verlinken können auf die DVU zum Beispiel (keine Gewalt, kein Ausländerhaß, konsequente politische Arbeit für die Interessen des deutschen Volkes..)
    oder in die Nationalen Foren der NPD. Diese Mühe des Kennenlernens der Arbeit von “Uns” bitte ich Sie zu machen.
    Und die freien Einwürfe, wie hier auf Intermedia zur Nationalen Arbeit in Deutschland für Deutschland dürften auch so manchen Bürger/in interessieren.
    Im Prinzip habe ich jetzt das gleiche geschrieben wie oben, nur es anders formuliert.
    (Schade, daß Sie Daniel Eggers und seine Musik nicht mögen)

  • 16 Schorsch // Mar 28, 2007 at 20:58

    oh.. Fehler.. tschuldigung:
    es muß korrekter Weise heißen:
    “Danke für Ihre Antwort auf meinen Kommentar….” Kann das im Text umgeschrieben werden?? Ohne diesen hier dazuzusetzen??
    Das Wort “Beitrag” steht mir als bloßer Kommentarschreiber nicht zu…

  • 17 Nanga Parbat // Mar 29, 2007 at 12:58

    @Schriftleitung

    Das mit dem “Spät kommt er, aber er kommt” war mal wieder eine dieser kleinen, höchst witzigen und bei mir auch immer wieder Lachanfälle auslösenden, historischen Anspielungen die ich so liebe und die Altermedia auch noch überaus lustig machen.

  • 18 Worch // Mar 29, 2007 at 17:03

    @Artemidor:

    (Zitat Beginn)
    Eine Berichterstattung über die positiven Pläne und Aktivitäten nicht nur der Hamburger fände ich jedenfalls um einiges spritziger als das endlose Rühren in der Gülle von gestern.
    (Zitat Ende)

    Was die Hamburger NPD betrifft oder auch einige Hamburger NPDler, die sich trotz Mitgliedschaft in einer Partei weiterhin als Freie Nationalisten ansehen, möchte ich dir folgende Netzwerkseite empfehlen:
    http://www.sicheres-bergedorf.de/

    Unter diesem Namen scheinen seitens der Hamburger NPD-Mitglieder zur Zeit mehr Aktivitäten zu laufen als unter NPD.

    Über die Aktivitäten der originären Hamburger NPD brauchst du dich allerdings auf der Landesseite der NPD Hamburg
    http://www.npd-hamburg.de/
    weniger unterrichten; die ist seit dem 25. Februar nicht mehr aktualisiert worden. (Außer, daß ein inzwischen verstrichener Demonstrationstermin logischerweise wieder entfernt worden ist, weil es sinnlos ist, auf Demo-Termine hinzuweisen, die in der Vergangenheit liegen…. Was allerdings immerhin beweist, daß der Netzmeister noch Zugang zu der Seite hat.)

    Ergiebiger ist da schon die einzige Seite eines Hamburger Kreisverbandes, nämlich
    http://www.npd-wandsbek.de/

    Die veröffentlichen nicht nur gelegentlich Artikel (der aktuellste vom 24. März, also weniger als eine Woche alt), sondern berichten u.a. über einen am 10. März stattgefundenen NPD-Info-Stand in Hamburg-Wandsbek.

    Grüße
    Christian Worch

  • 19 stromerhannes // Apr 16, 2007 at 0:07

    Mal ganz bescheiden gefragt- ist die Kündigung der Parteimitgliedschaft von Frau Zysk bereits offiziell von dem PV bestätigt worden oder ist noch ein offizielles Parteiausschlussverfahren vakant?

    Bisher ist das, was ich hier lese, lediglich “heisse Luft”.!

    Wer weiss genaues?

    Anja; bitte setzen Sie mich hier über den aktuellen Stand in Kenntnis!

    Natürlich nur, um die Gerüchteküche nicht überkochen zu lassen; auch wegen meiner Terminplanung…

    Notbremse!

    st.

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