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Vara / Schweden: Wie das Nordische Hilfswerk mitteilt, verübten schwedische Antifaschisten in der Nacht von Heiligabend auf den 25. Dezember vergangenen Jahres einen Brandanschlag auf die Zentrale der Nationalsozialistischen Front (NSF). Das Feuer brach an zwei Stellen gleichzeitig aus, Anlaß für die Polizei von einem Anschlag auszugehen. Verletzt wurde während des Brandes niemand, allerdings blieben vom Haus nur Trümmer und Asche übrig.
| Brandstätte in Vara am 26. Dezember 2005 |
Wie es seitens des Nordischen Hilfswerkes heißt, war das linksextreme Internetportal Indymedia schon früh in der Nacht über den Brand informiert. Eine Mitteilung die wir allerdings nicht so ohne weiteres bestätigen können, so fanden wir weder auf der deutschen noch auf der schwedischen Indymedia-Seite einen Hinweis auf den Brand in Vara. Denkbar ist allerdings auch, daß man hier unerwünschte Kommentare beizeiten verschwinden ließ, um vom politischen Hintergrund des Anschlags abzulenken.
Doch gehören linke Brandanschläge auf nationale Aktivisten und Organisationen in Schweden durchaus zum politischen Alltag. So wurde die frühere NSF-Zentrale in Örebrö ebenfalls Opfer eines linken Brandanschlags. Auch Gebäude, die sich im Besitze des Hamburger Rechtsanwaltes Jürgen Rieger befinden, gab es in der Vergangenheit ähnliche Anschläge.
| Carl Linusson |
Das abgebrannte Gebäude gehörte dem nationalen Aktivisten Curt Linusson (Legion Wasa und Nordische Reichspartei), der es vor längerer Zeit samt Grundstück von 6000 qm für umgerechnet 16.300 Euro von der Kommune erworben hatte. Schon damals ging der Kauf nicht ohne Komplikationen ab, da die Gemeinde zunächst eine Anstalt für geistig Behinderte auf dem Gelände errichten wollte. Schon damals warnte das Nordische Hilfswerk in einem Bericht:
„…Es bleibt abzuwarten, was die Kommune in der nächsten Zeit unternimmt, und wie sie die ungeliebten neuen Nachbarn wieder loswerden will. Die Antifa wird sich schon die üblichen Gedanken gemacht haben, aber einschüchtern lassen sich die Schweden sicherlich nicht. Doch aufpassen müssen sie mit Sicherheit, wurde ihr letztes Haus schließlich in der Nähe von Örebro von diesen Mordbrennern niedergebrannt.“
Siehe auch
Nordisches Hilfswerk 26.12.05
Quelle: Störtebeker-Netz 06.01.06





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