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| Fliegerhorst in Blüchel |
Hier lagert Deutschland Atombomben!
„Ist es »gesichert«, dass auf dem Fliegerhorst der Bundeswehr in Büchel nach wie vor zwanzig scharfe Atomwaffen lagern? – Ja, davon müssen wir mittlerweile ausgehen: Das Verteidigungsministerium, zumindest der ehemalige Minister Peter Struck hat in mehreren Interviews zugegeben, dass diese Atomwaffen vorhanden sind. Zumal beobachten wir regelmäßig, dass eine US-amerikanische »Squadron« aus Spangdahlem in Büchel stationiert ist, mit der Aufgabe diese Waffen zu warten und zu schützen.“ berichtete über das Mai-Wochenende die Neue Rheinische Zeitung.
Büchel, ein kleiner Ort mit etwa 1.150 Einwohnern hat also nebenan mit dem Fliegerhorst des Jagdbombergeschwaders 33 der Bundeswehr und etwa 2.500 „Beschäftigten“ ein „konkurrenzloses wirtschaftliches Übergewicht“, was bei den Verantwortlichen der Gemeinde offensichtlich sogar noch gut ankommt. Auf ihrer Webseite jedenfalls wird argumentiert, „warum Flugplatz und Kasernen, für die Region unentbehrlich seien: Das Vorhandensein des Fliegerhorsts verhindere die Grundstückspekulation und »Die von der Bundeswehr beanspruchte Fläche wird umweltfreundlichen Intensivnutzung (sic) kommen weder Kunstdünger noch Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Zudem stärken eine Vielzahl von natürlichen und künstlich angelegten Kleinbiotopen auf dem Fliegerhorst das ökologische Gleichgewicht.« Die zwanzig Bücheler Atomraketen, die in keinem Nebensatz erwähnt werden, fügen sich offenbar auch ganz ökologisch in die »kargen Böden« ein.“
Die Atomsprengköpfen, die bis zum Jahre 2005 in Rammstein lagerten, sind mit großem Pomp längst wieder in die USA gebracht worden.. Da die Tornados der BRD-Luftwaffe ohne zwischenzutanken bis maximal nach Polen kommen würden, fragt sich, was Verteidigungsminister Jung mit den in Büchel lagernden Atomwaffen will? Ausschließlich zu strategischen Zwecken, quasi als Verhandlungspfand? Wenn ja, wofür?
Erst 1996 haben einige Aktivisten, darunter Frau Elke Koller, herausgefunden, dass in Büchel noch ca. 20 Atomsprengköpfe lagern. Im Klartext heißt das, weder US-Militär, noch BRD-Regime hielten es für nötig, wenigstens den Bürgermeister über die Lagerung der Atombomben zu informieren. Natürlich gibt es einige wenige Eingeweihte, eine „Sicherungsstaffel” und die Menschen, die vom Fliegerhorst „abhängig“ sind, denen durch auferlegtes Schweigegebot mit der entsprechenden Androhung, den Job sonst zu verlieren. Zumal die Bundeswehr auch noch mit diesen Waffen „üben“ darf, sprich, sie mit den Tornados spazierenfliegen darf. „Aber die Bundeswehr darf ihre Tornados nicht mit scharfen Atomwaffen bestücken…? – Das ist aber so vorgesehen – das nennt sich nukleare Teilhabe…. für das „Anschnallen“ sind durchaus die deutschen Angehörigen des Fliegerhorsts zuständig. Für die Programmierung der Zünder die Amerikaner, und die Deutschen wissen auch nicht, wie sie eingestellt werden. … Es handelt sich um etwa 1,80 Meter lange Raketen, es sind immer vier in einem Trägersystem aufgehängt, das acht Meter tief in der Erde versenkt ist. Das ist seit den 80er Jahren so, vorher hat man die Waffen mehr oder weniger frei in den Hangars gelagert und hat sie von hier nach dorthin transportiert. Ich weiß von Bundeswehrangehörigen, die mal Ende der 60er Jahre „zum Spaß“ solch einen Atomsprengkopf auf einen Laster geladen haben und immerhin damit durchs Haupttor kamen.“ erzählt Frau Dr. Koller
Nun machen einige Bürger von Büchel mobil, da die Lagerung und auch die „Übungsflüge“ nach ihrer Auffassung dem Atomwaffensperrvertrag widerspricht, den Deutschland ja in den 70er Jahren unterzeichnet hat und demzufolge offiziell auch kein „Atomwaffenstaat“ ist, bzw. sein darf.
Die Bundesrepublik argumentiert nun nach Bekanntwerden des Lagers, dass sie die Atomwaffen lagern müsse, weil sie Teil der NATO sei, und dass im Kriegsfall diese Waffen ja in der Verfügungsgewalt des amerikanischen Präsidenten blieben. Oh, welch eine Sicherheit!
Siehe auch
Neue Rheinische Zeitung 01.05.2008




35 responses so far ↓
1 GermannX // May 5, 2008 at 14:13
Das ist ja mal wieder sowas von eindeutiges BRD-Vassalentum. Wiederlich!
Wenn wir die Teile schon bei uns haben, dann bitte so, dass sie bis in die USA und nach Israel kommen und sie muessen in nationaler Obhut lagern von verantwortungsvollen Beamten geschuetzt.
2 Götz vonBerlichingen // May 5, 2008 at 14:24
Bereits im Juli 2005 Demonstrierten 100 nationale Sozialisten in Trier um auf die Atomwaffen aufmerksam zu machen.Motto der Veranstaltung damals-Atomwaffen verschrotten
3 BdU // May 5, 2008 at 14:24
Was denn nun? Atomraketen bzw. Atomsprengköpfe oder Atombomben? Solche mangelnde Genauigkeit bei der Wortwahl wirkt wenig seriös. Es kann sich eigentlich nur um Bomben handeln (vermutlich B-61, eine thermonukleare Bombe mit variabler Sprengkraft und Standard-H-Bombe der USA), denn mir ist nicht bekannt welche nuklear bestückten Raketen die Tornados noch transportieren sollen.
4 griesgram // May 5, 2008 at 14:44
Bis Polen?
Reicht doch!
Bei dem System handelt es sich um den Marschflugkörper “Taurus”.
Landesverrat?
An der BRD?
Wie soll DAS denn gehen?
5 BdU // May 5, 2008 at 16:02
@griesgram
Taurus ist aber ein rein konventionell bestückter Marschflugkörper, kann nicht einmal zum Nuklearwaffenträger umgebaut werden. Darum kann es hier also nicht gehen.
6 AA Reinfeld // May 5, 2008 at 17:41
Warum werden solche Lager erst jetzt bekannt, obwphl es schon seit endlichen Jahren “google-map” gibt? Der Stürzpunkt und die lustigen weißen Tore sind deutlich zu sehen! Und warum hat nie ein Anwohner etwas über dies Lager erwähnt? Deutschland sollte diese Raketen für sich beanspruchen und mit allen Mitteln verteidigen!
7 Dieter der Kämpfer // May 5, 2008 at 18:12
Ich glaub, das sind die Dinger, die sie uns 1945 abgenommen haben. Die haben wir jetzt wieder zurückbekommen - als Wiedergutmachung.
8 jochen // May 5, 2008 at 19:13
@ griesgram
Aber wirklich bis nach Polen in seinen völkerrechtlichen Grenzen.
9 wolzow // May 5, 2008 at 19:17
Woher kommt diese Angst vor Nuklearwaffen? Das zeug strahlt nicht und so wie oben beschrieben handelt es sich eher um taktische Waffen.
Vorschlag:
Requirieren und dem NW zur weiteren Nutzung übergeben. Deutsche Nuklearstreitkräfte JETZT!- sollte das Motto einer Demo lauten, immerhin haben wir die erste A- Bombe erfunden, gebaut und gezündet, da ist es nur Recht und staatsklug den Deutschen Atomwaffen zu überlassen.
Grrrr, immer diese Nukleargegner: Unser feind und der Weltfeind hat sie, nur wir nicht. Dann dümpeln ein paar von diesen “Abschreckern” bei uns vor der Haustür und schon kommen die Meckerer auf den Plan…. Unglaublich! Nur noch Angsthasen, oder was?
Umstellen das Ding und Herausgabe an die rechtmäßigen Besitzer fordern, statt deren Abzug fordern und diese damit in die Hände des Feindes legen.
10 Schörner // May 5, 2008 at 19:29
Entlarvend finde ich, daß in diesem Scheinstaat die politischen Personen die ihn wollen, gar kein Interesse an diesem Thema haben, ja es sogar wegschieben. Die völlig verinnerlichte Helotennatur sozusagen.
11 Runenraunen // May 5, 2008 at 19:58
Wie Scholl-Latour es formulierte: D braucht die Bombe, damit es nicht länger Erpressungen aus dem Südosten ausgesetzt ist. Findet sich denn kein Fliegergeneral mit Ehre im Leib, der die Anlage übernimmt?
12 wolzow // May 5, 2008 at 20:08
@Runenraunen :
Ich bin zwar kein General (noch nicht), aber ich übernehme die Anlage gerne.
13 Amalek Marduk // May 5, 2008 at 21:10
“Das Deutschland Protokoll” schon gelesen ?????????
Im Herbst kommt der zweite Teil hinzu.
Mahlzeit …
14 Populist // May 5, 2008 at 21:39
Linke, pseudonationale Gutmenschenkacke.
Das einzig ärgerliche an Nuklearwaffen auf deutschem Boden ist daß wir nicht die Verfügungsgewalt darüber haben.
15 Kakadu // May 5, 2008 at 21:56
Wo sind die Gerechten?
Warum tanzt Affe nach des Teufels Pfeife weltweit und baut für ihn Atombomben?
Warum stehen die Gerechten nicht auf?
Inquisition bis heute
http://video.google.com/videoplay?docid=-4032076800390535825
16 Moslemhasser // May 5, 2008 at 22:00
Ist doch gut! Wenn wir hier putschen wissen wir gleich wo die nächsten A-Bomben sind, hier in unserem Land. Wir müssen nur irgendwie die Amis die hier stationiert sind durch einen Erstschlag unserer unterwanderten Bundeswehr schachmatt setzen. Dann werden wir am nächsten Tag gleich eine Parade mit Atombomben an der Straße des 17.Juni abhalten und schon werden wir von den Amis in Ruhe gelassen.
Dumm wäre es nur wenn die Amis einen Fernzünder hätten.
17 Atheist // May 5, 2008 at 22:01
Der Feind wird schon wissen warum er die da lagert. Ist praktisch eine gewisse Versicherung für ihn und ein durchaus wirkungsvolles Einschüchterungs- und Repressionsinstrument dem Deutschen Volk gegenüber. Das macht natürlich auch Eindruck auf seine Bonner Büttel, die sich da in Berlin breitmachen und hält diese auf Linie.
18 Kamerad Greiser // May 5, 2008 at 22:42
Viel offensichtlicher kann die Knechtschaft eigentlich nicht aussehen. Atomwaffen in deutschen Landen und Deutsche habe keine Verfügungsgewalt darüber…
Da gab es doch mal diesen Zwischenfall wo ein Langstreckenbomber B-52 mit ner A-Bombe beladen quer durch die USA flog, wäre zu schön gewesen, wenn das Ding abgestürzt wäre mit Explosion und dieses hässliche Land unter einer Wolke verschwunden wäre.
19 stromerhannes // May 5, 2008 at 23:39
Alles nur V.erarschung! Atomwaffen!!!???!!!
Seit mehr als dreissig Jahren lagern bei uns NEUTRONENWAFFEN der amis.
Das sind diejenigen, die alles Leben zerstören, aber die “Sachwerte” unversehrt lassen…
Sicherlich mit nur geringer Reichweite…nur bei uns einsetzbar….?!!!
Als Drohung; als Erpressungsmittel der Besatzer!
st.
20 Reinhard // May 5, 2008 at 23:40
“Bereits im Juli 2005 Demonstrierten 100 nationale Sozialisten in Trier um auf die Atomwaffen aufmerksam zu machen.Motto der Veranstaltung damals-Atomwaffen verschrotten”
Um Europa wehrunfähig zu machen?
Wer solche “Nationalisten” hat braucht keine Feinde mehr.
21 Reinhard // May 5, 2008 at 23:44
“Der Feind wird schon wissen warum er die da lagert. Ist praktisch eine gewisse Versicherung für ihn und ein durchaus wirkungsvolles Einschüchterungs- und Repressionsinstrument dem Deutschen Volk gegenüber.”
Du Dummschwätzer. Die USA können ohne Problem innerhalb von einigen Stunden Deutschland mit Atombomben eindecken. Ob mit Raketen oder per Bomber. Warum sollten sie hier Atombomben lagern um die BRD zu bedrohen?
22 kkkack // May 6, 2008 at 0:50
@AA Reinfeld :
“Warum werden solche Lager erst jetzt bekannt…”
Ist doch schon ewig bekannt - die Linke demonstriert schon viele Jahre dagegen.
Mal die Scheuklappen ablegen!!
23 griesgram // May 6, 2008 at 6:30
@bdu
ist dasDing nicht modular?
24 Frei // May 6, 2008 at 7:22
Die Ami haben mehr als Fernzuender fuer unser Volk daher Befreiung nur durch Ungehorsam! Wenn der Ami Geld mal wieder will wir haben keins etc.!Und so weiter
AMI= Menschenschlaechter
Diese Luegner sind mit Ihrer Judenfuerer die Pest unserer Zeit
25 Angemerkt ! // May 6, 2008 at 8:04
Die brd hat sehr wohl Zugriff auf die in Büchel stationierten Atomwaffen. Das ergibt sich aus den Verträgen um die nukleare Teilhabe von Nato-Pakt-Mitgliedern im Verteidigungsfall.
26 BdU // May 6, 2008 at 9:05
@Kamerad Greiser
Da gab es mehrere Zwischenfälle. Und selbst wenn bei dem schlimmsten die Bomben tatsächlich explodiert wären, wäre es nur zu einer Zerstörung eines begrenzten Gebietes in South Carolina gekommen, nicht der gesamten USA. Die Wirkung von Nuklearwaffen wird maßlos überschätzt.
27 BdU // May 6, 2008 at 11:06
@griesgram
Ja ist er aber was ändert das? Es existiert kein nuklearer Sprengkopf, der in den Taurus eingebaut werden kann. Man kann ja nicht einfach einen Sprengkopf der nicht für ein Trägersystem vorgesehen ist reinpacken nach dem Motto wird schon halten.
28 chrysagon // May 6, 2008 at 11:28
Atomwaffenstandort Büchel
von Otfried Nassauer
Der Bundeswehrfliegerhorst Büchel in der Eifel beheimatet das Jagdbombergeschwader 33 der Bundesluftwaffe. Die beiden fliegenden Staffeln des Geschwaders sind seit den achtziger Jahren mit dem zweisitzigen Jagdbomber Tornado IDS ausgerüstet und werden im Kriegsfall zum Luftangriff eingesetzt. Der besonders für Einsätze im Tiefflug konzipierte Jagdbomber kann eine Vielzahl konventioneller Bomben und Raketen tragen, aber auch amerikanische Atomwaffen vom Typ B-61. Die nukleare Rolle unterscheidet das Geschwader in Büchel heute von den restlichen Tornado-Einheiten der Bundeswehr.
Die Besatzungen werden schon in Friedenszeiten für den Atomwaffeneinsatz ausgebildet. Die Nuklearwaffen werden von den USA bereitgestellt und auf dem Flugplatz gelagert. Sie bleiben stets unter Kontrolle der US-Luftwaffe bis der US-Präsident sie freigegeben hat.
In Büchel können theoretisch bis zu 44 solcher Waffen gelagert werden, 20 sollen sich vorort befinden. Weitere Waffen sind auf der US-AirBase in Ramstein gelagert.
Für die Ausbildung der Techniker und Piloten stehen spezielle Trainingswaffen vom Typ 3A und 3E zur Verfügung. In Büchel soll es noch eine Trainingswaffe vom älteren Typ 3A und 6 Waffen des moderneren, 2001 eingeführten Typs 3E geben.
Die echten Nuklearwaffen werden in geschützten unterirdischen Magazinen, sogenannten Vaults (Grüften – siehe Photo) aufbewahrt, die bis Anfang der 90er Jahre in den Boden von Flugzeugschutzbauten auf ausgewählten Fliegerhorsten eingebaut wurden. Jedes Magazin kann maximal vier Waffen aufnehmen und wird mit spezieller Technik fernüberwacht. Es soll eine besonders sichere Lagerung der Nuklearwaffen gewährleisten und selbst schwerbewaffneten Terroristen den Zugang zu den Bomben für mindestens 30 Minuten verwehren.
Für die Wartung und den Zugang zu den Atomwaffen sind an Standorten europäischer Luftwaffen-Streitkräfte jeweils über 100 US-Spezialisten zuständig. Sie tun in speziellen Einheiten Dienst, den Munitions Special Support Squadrons. In Büchel ist dies die 702. MUNSS (bis 2004 hieß sie 852.MUNSS), deren vorgesetzte Dienststelle, die 38.Munitions Maitenance Group, nicht weit entfernt auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem stationiert ist. Die US-Soldaten sind auch dafür zuständig, daß nie ein einzelner Soldat oder gar ein Europäer ohne Begleitung durch einen US-Soldaten Zugang zu einer Atomwaffe bekommt. Fliegerhorste, auf denen Atomwaffen stationiert sind, haben auch eine zusätzliche, größere Wachmannschaft. Bei der Bundeswehr heißt diese Luftwaffensicherungsstaffel “S” - wie Sonderwaffen. Sie gehört zur Fliegerhorstgruppe und nur Büchel hat noch eine solche Staffel. Deswegen ist das Geschwader auch das personalstärkste der Bundeswehr.
Die Atombomben vom Typ B-61 verfügen über moderne Sicherungssysteme und eine variable Sprengkraft. Beim Modell 3 beträgt die maximale Sprengkraft 170 Kilotonnen, beim Modell 4 45 Kilotonnen und beim Modell 10 80 Kilotonnen. Letzteres entspricht mehr als der 5-fachen Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe. Das Modell 10 der B-61 wurde Ende der achtziger Jahre aus den nicht mehr benötigten Sprengköpfen der Mittelstreckenrakete Pershing-II entwickelt, die aufgrund des INF-Vertrages abgezogen werden konnten. Nach dem Umbau kamen die Sprengköpfe nach Europa zurück.
Otfried Nassauer ist freier Journalist und leitet das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit - BITS
29 chrysagon // May 6, 2008 at 11:35
@Atomwaffen
Nach Informationen des Spiegel-Onlines bot
Sarkozy Deutschland Atomwaffen an!
“Der Präsident bot Kanzlerin Angela Merkel und
Außenminister Frank-Walter Steinmeier Gepräche über eine Teilhabe an den französischen Atomwaffen an.”
Selbstverständlich lehnten diese aber einhellig ab!
30 BdU // May 6, 2008 at 14:11
@chrysagon
Dabke für die Information, ich hatte mir schon gedacht, daß es B 61 waren denn die waren schon bei der Entwicklung des Tornado als mögliche nukleare Nutzlast vorgesehen gewesen. Allerdings ist die Sprengkraft für die B-61 zu niedrig angegeben, es gibt die Mod. 7 die bis 340 kT geht.
http://nuclearweaponarchive.org/Usa/Weapons/Allbombs.html
31 realpolitischer Krieger // May 6, 2008 at 14:44
Man sollte sich keinerlei illusionen darüber machen, gegen wen diese Atomwaffen im Zweifelsfalle gerichtet sind - unter anderem gegen das Deutsche Volk!
Wir alle sind seit dem Ende des zweiten Weltkrieges und seit dem kalten Krieg alle Geiseln der Atmommächte, allen vorran der USA und Israels!
Immerhin war Deutschland während des gesamten kalten Krieges als Hauptschlachtfeld für einen eventuellen Nuklearkrieg vorgesehen.
Da hätten im Ernstfall weder Ost noch West einen feuchten Dreck auf das Leben der Deutschen gegeben!
Und sollte es jemals wieder soetwas wie eine ernsthafte Wiedergeburt des Nationalsozialismus in Deutschland geben bzw. eine Machterlangung desselben, es würde wohl sofort eben diese Atombomben auf Deutsche Städte regnen! und Israel würde noch ein Paar seiner eigenen Sprengköpfe dazu geben.
Deshalb kann es eine völkisch-nationale Wiedergeburt solange offiziell nicht geben, solange das USrarelische Imperium noch exisitert und handlungsfähig ist. Solange dieses noch fähig ist, seine Atomwaffen einzusetzen. Solange es noch die Kontrolle über die eigenen Atomwaffen besitzt, besonders hier auf Deutschem Boden.
Denn im Zweifelsfalle würde sich die NATO ganz schnell gegen ein weidererstarktes Deutsches Reich richten, wir sind immernoch Feindstaat ohne Friedensvertrag! Wir haben lediglich Waffenstillstand, was nichts anderes bedeutet als daß die Atomwaffen zur vollständigen Vernichtung Deutschlands permanent auf uns gerichtet bleiben wie ein Damoklesschwert.
Solange wir stillhalten und kooperieren, lässt man uns leben. Weil wir nützlich sind, weil man uns melken kann.
Doch sobald wir Deutschen aufmümpfig werden würden, sobald wir unsere echte Souveränität einfordern und erlangen würden und man dem ganzen mit politischen und geheimdienstlichen Mitteln nicht mehr Herr werden könnte, täte es wieder Bomben regnen.
Der einzig wirksame Schutz vor sowas für wirklich souveräne Nationen besteht übrigens in dem Besitz eigener Atomwaffen. denn dann traut sich der USraeli nicht so recht!
32 Chrysagon // May 6, 2008 at 16:22
@BdU
sehr interessant die Seite.
Folgende Seite ist ebenso erwähnenswert:
http://www.globalsecurity.org/wmd/systems/b61.htm
und:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Atomwaffen/50-jahre-brd.html
Thema (oben): Weapons of Mass Destruction (WMD) - B61; denn “The B61-7/11s are slated to be refurbished by fiscal year 2009″ und
“an integral part of our nation’s strategic defense” - also “angesetzt zur Runderneuerung bzw. Instandsetzung und
sie ist ein wesentlicher Bestandteil der US-Verteidigungsstrategie”.
Meine Meinung - Wer den Frieden will, rüste zum Krieg (Vegetius):
Zur Erinnerung: http://www.focus.de/politik/cicero-exklusiv/tid-5412/cicero-exklusiv_aid_51967.html
Peter-Scholl Latour forderte: “Deutschland muss atomar aufrüsten”
“Eine deutsche Außenpolitik, die diesen Namen verdient, gibt es ebenso wenig wie ein deutsches strategisches Konzept…”
Wie auch immer man zu dieser Person steht:
ER HAT RECHT!
Bedauerlich ist nur, dass keine “Rechte Partei/Org.” dieses Thema aufgreift!?
Oder haben wir schon vergessen, dass
“Die aus CDU, CSU und Deutscher Partei gebildete Bundesregierung verabschiedete am 25. März 1958 den Beschluss, die Bundeswehr mit Trägersystemen für Atomwaffen auszurüsten - trotz heftiger Proteste der Oppositionsparteien.”
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1594/atomwaffen_fuer_die_bundeswehr.html
Ich wiederhole mich nur ungern aber:
Nur [die] nationale Verfügbarkeit von Atomwaffen bietet Schutz, so denkt auch Peter-Scholl Latour und dieser Mann dürfte wohl kaum ein militärischer Laie sein!
Diesbezüglich hätte man das Angebot von Sarkozy nicht ablehnen dürfen; denn eine Teilhabe an den französischen Atomwaffen ist mehr als eine “Ehrenbezeichung”.
In diesem Augenblick hätte sich die “deutsch-französische Freundschaft” bezahlt gemacht und die Achse “Paris-Berlin-Moskau”
(bitte jetzt keine Diskussionen über den “Erbfeind” oder die “Kreml Juden” denn die Fronten haben sich verschoben/geändert!)
wäre Wirklichkeit geworden! Aber eine deutsche Außenpolitik, die diesen Namen verdient gibt es nicht!? Daran sollten auch unsere sog. “Rechten Parteien und Organisationen” denken/arbeiten.
MfG
Chrysagon
33 Chrysagon // May 6, 2008 at 16:47
@Linke, pseudonationale Gutmenschenkacke.
Das einzig ärgerliche an Nuklearwaffen auf deutschem Boden ist daß wir nicht die Verfügungsgewalt darüber haben.
Wie bereits bekannt ist: (sein dürfte)
“Die “nukleare Teilhabe” der Nicht-Atomwaffen-Staaten in der NATO schließt auch die Möglichkeit ein, dass die Verfügungsgewalt über Atomwaffen im Kriegsfall auf die Streitkräfte von Nicht-Atomwaffen-Staaten übergeht. Die Lagerung von Atomwaffen auf dem Gebiet eines neuen Mitgliedstaats sowie die Schulung im Umgang mit Atomwaffen in Friedenszeiten sind möglich, und von dieser Möglichkeit wird in Bezug auf die bisherigen Nicht-Atomwaffen-Staaten in der NATO auch bereits Gebrauch gemacht.”
Aus diesem Grund, sollte - wenn man nationale und kerneuropäische Interessen vertritt - die Lagerung von A-Waffen nicht “verteufeln”!
Die BRD sollte die Möglichkeit wahrnehmen an den Schulungen im Umgang mit Atomwaffen usw. teilzunehmen!
Ebenso sollten die “Rechten Parteien/Organisationen” die ABC-Lobby pol. unterstützen.
Aufgemerkt: Ich gehe davon aus, dass die ABC-Lobby sich gerne dafür revanchieren würde - in Hinblick auf etwaige Wahlen!
cu,
Chrysagon
34 Unperson // May 6, 2008 at 17:47
“…, was Verteidigungsminister Jung mit den in Büchel lagernden Atomwaffen will?”
Entschuldigt, aber das ist totaler Blödsinn.
Daß der BRD-Wehrkraftzersetzungsminister keine Verfügungsgewalt über solche Waffen besitzt, dürfte Euch doch wohl klar sein.
Die “nukleare Teilhabe” ist ein uralter Hut. In “Kalten Kriegs”-Zeiten lief das selbe Spielchen mit taktischen Atombomben und F-104 - Kampfflugzeugen: Die Amis ham sie “scharf” gemacht, die Luftwaffe setzt sie ein. Und niemand durfte damit hantieren, ohne daß ein GI als “Aufpasser” anwesend war. Die aufmunitionierten Starfighter der Alarmstaffeln standen abflugbereit auf ihren Abstellplätzen; und im “Bedarfsfall” hätten einige Handgriffe unter US-Aufsicht - einschließlich Decodierung der Zünder durch jene - die Waffe einsatzfähig gemacht - und ab dafür!
Das ist uns zum Glück erspart geblieben, v. a. wenn man bedenkt, daß die taktischen Ziele wohl größtenteils auf mitteldeutschem Gebiet gelegen hätten; von dem, was nuklear bestückte Boden-Luft-Raketen (wie NIKE), auf eigenem Boden angerichtet hätten, ganz zu schweigen.
(Rest-)Deutschland war für die Strategen in NATO- und WP- Stäben nichts anderes, als ein potentielles Nuklear-Schlachtfeld. Und Deutsche hätten in BW- und NVA-Diensten quasi ihr eigenes Volk vom Angesicht der Erde getilgt.
Hoppla - wir rotten uns doch in der Tat selbst aus, “bereichern“ uns mit Migratten, wählen unsere eigenen Henker, etc.!
Mit Galgenhumor könnte man sagen: Damals wär` es kurz und schmerzlos abgelaufen.
Traurig, aber wahr!
Trotz allem: Offiziell macht diese Form der taktischen Abschreckung auf hiesigem Boden heute keinen Sinn mehr. Möglicherweise haben die Erfüllungsgehilfen irgendwelche streng vertraulichen Pläne für eine schnelle Verlegung des Geschwaders in “Krisengebiete” in der Hinterhand?!
http://de.wikipedia.org/wiki/Nukleare_Teilhabe
Falls es sich hier um einen Verstoß gegen intern. Verträge handeln sollte, wirft das jedoch die Frage auf, weshalb (Ras-)Putin deswegen noch nicht zu mosern angefangen hat. Immerhin handelt es sich hier um offensive Systeme, im Gegensatz zum vieldiskutierten Raketenabwehrschild.
35 BdU // May 7, 2008 at 13:25
@Chrysagon
Ich halte SEHR viel von Scholl-Latour, er ist die große und praktisch heutzutage einzige Ausnahme im deutschen Journalismus der ansonsten zu einer stinkenden Gosse voll charakterlosem, vaterlandslosen Gesindel verrottet ist wie sie die deutsche Geschichte noch nicht gesehen hat. Das gesamte Pressepack zusammen hat weniger Grips als Scholl-Latour der ja auch in seinen Büchern, die ich verschlungen habe, nicht mit ätzender Kritik an den Systemmedien, der EU und ganz besonders den Vereinten Verbrechern von der UN spart.
Natürlich braucht Deutschland eigene Atomwaffen, würde die Entscheidung für solche fallen, in weniger als 6 Monaten hätten wir moderne thermonukleare Sprengköpfe zur Verfügung, nicht nur primitive Uranbomben. Das gesamte Wissen um die Technik, das gesamte Material ist vorhanden, es muss nur angewendet werden.
Man braucht nicht einmal viele zu bauen. 100-200 Wasserstoffbomben im oberen Kilotonnenbereich sind vollkommen ausreichend als Abschreckung. Nur ein Trägersystem mit interkontinentaler Reichweite, zusätzlich zu Schwerkraftbomben bräuchte man aber ich bin sicher entweder könnte man mit den Russen über Topol M-Lizenzbauten verhandeln oder aber eigene entwickeln.
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