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Stolpersteinlegung in Schwerin am 16. Juni (11.06.06)

June 11th, 2006 · Post your comment (22 Comments)

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Stolperstein à la Demnig

Schwerin / Mecklenburg: In den vergangenen Monaten hatten wir gelegentlich darüber berichtet, daß nunmehr auch in Schwerin die Legung sogenannter „Stolpersteine“ gesetzt werden sollen, mit denen man an Juden erinnern will, die während des 2. Weltkrieges aus Schwerin nach Unbekannt verzogen sind. Wie der Evangelische Pressedienst meldet, sollen am 16. Juni in der Landeshauptstadt gleich 14 „Stolpersteine“ à 95 Euro an fünf Stellen der Stadt gesetzt werden.

Dieser Prozedur geht eine offizielle Feierstunde auf dem Schweriner Markt voraus, bei der auch Landesrabbiner William Wolff auftreten wird.

Die Stolpersteine entstammen der Werkstatt des Kölner „Künstlers“ Gunter Demnig. Ein Vertreter der sogenannten modernen Kunst, der nach dem er mit der Moderne keinen Reibach mehr machen konnte, auf die Stolperstein-Idee verfiel und seitdem damit erfolgreich durch die Lande reist. Allerdings gibt es gegenüber seinen Erzeugnissen nicht nur Zustimmung. So weigerte man sich beispielsweise in München, solche Produkte der Gedenkindustrie zuzulassen, da man mit Recht befürchtete, daß diese weniger Gegenstand des Gedenkens sein würden, als vielmehr Anlaß zum Verweilen für Hundebesitzer und Zeitgenossen, die solchen Steinen alles andere als hold gesonnen sind.

So gab es inzwischen in nicht wenigen Städten bereits Gegenaktionen, bei denen die Steine entweder wieder entfernt oder aber in recht grober Weise beschädigt bzw. mit politisch nicht ganz korrekten Farbanstrichen versehen wurden.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden bislang Pasewalk, Garz (Rügen) und Rostock mit „Stolpersteinen“ versehen. Neben Schwerin spielt man auch in Stralsund mit dem Gedanken, sich solche Zwangsbewältigungsdevotionalien zuzulegen.

Siehe auch
Kirche Mecklenburg-Vorpommern 10.06.06

Altermedia 28.04.06

Altermedia 28.03.06

Quelle: Störtebeker-Netz 10.06.06



Tags: Allgemeines

22 responses so far ↓

  • 1 Paul // Jun 11, 2006 at 14:03

    mit denen man an Juden erinnern will, die während des 2. Weltkrieges aus Schwerin nach Unbekannt verzogen sind

    Vielleicht könnte man ja ihre aktuellen Adressen ausfindig machen und die Steine direkt überreichen – damit würden sich die genannten Probleme erübrigen. War da schon jemand in dieser Richtung erfolgreich?

  • 2 Bergfeuer // Jun 11, 2006 at 15:06

    … mit dem Gedanken, sich solche Zwangsbewältigungsdevotionalien zuzulegen.

    Ich vermute, es ist so eine Art Kollektivschuld (klar) und Erpressung im Gange. Wenn der “Künstler” oder die örtliche Interessenlobby an das Bürgermeisteramt herantritt (und sei die Stadt auch noch so pleite) müssen sie das nehmen, weil sonst eine Totschlag und Antisemitismusvorwurfskampagne losgetreten wird. Und welcher Pöstcheninhaber einer Stadt will das? Schließlich will man in bezahlten Amt und Würden bleiben.

  • 3 wartender Krieger // Jun 11, 2006 at 15:47

    Ich hab da jetzt mal ne ganz blöde Idee:

    Die Dinger werden doch ganz bewußt als “Stolpersteine” bezeichnet, also als Hindernisse, welche zu einer Beeinträchtigung der sicheren Fortbewegung per Fuß dienen.

    Angenommen, ein Fußgänger würde nun wirklich über solch einen “Stein” stolpern oder darauf ausrutschen, dann müsste doch ausreichend Klagegrund gegeben sein auf Schmerzensgeld sowie Entfernung dieser gefährlichen Hindernisse?
    Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß diese Messingklötze bei Nässe oder Frost außerordentlich rutschig sein könnten!

    Immerhin sind diese “Stolpersteine” eine völlig unnötige und sinnlose Modifikation des normalen Straßenbelags und somit ein bewußtes Risiko für die Sicherheit der Fußgänger!

    Vielleicht sollte man wirklich dort mal ansetzen?
    Also Kameraden, fröhliches stolpern!

  • 4 Eichenholz // Jun 11, 2006 at 18:15

    @ Paul

    Im Sinne der Opfer sind solche Steine m.E. nicht, jedenfalls finde ich es pietlos, wenn lauter schmutzige Schuhe auf den Steinen herumtreten (und schlimmeres). Nach meiner Erinnerung haben sich auch jüdische Organisationen dagegen ausgesprochen.

    Hier geht es also wohl eher um eine lukrative Einnahmequelle einerseits und Effekthascherei andererseits.

    Wer wirklich an das Schicksal und Leid von Verfolgten erinnern möchte, kann das am Besten in Verbindung mit Einsatz für eine Welt freier Vater-(oder meintwegen auch Mutter)länder. Außer in Deutschland und wenigen anderen Ländern geht es nämlich Minderheiten überall auf der Welt schlecht bis sehr schlecht, z.B. den Palästinensern in Israel.
    Das ist die Gegenwart !
    Wer kein eigenes Land hat, ist auf Almosen und Duldung angewiesen oder muß sich “integrieren”, d.h. selbst aufgeben.

    Für die Vergangenheit können die heutigen Deutschen mit wenigen Ausnahmen nichts.
    Ein Erinnerungskult, der weniger aufdringlich wäre und dafür weniger einseitig, fände sicher größere Zustimmung, zumal mittlerweile wohl jeder erkennen kann, daß es primär um Geld und politische Gefälligkeit geht.

    10 Stolpersteine und ein U-Boot umsonst?!

    Das hier genau das Gegenteil erreicht wird, nämlich neue Ablehnung kann man doch voraussehen (ohne Glaskugel).

    Wer mit Moral argumentiert und hohe moralische Anforderungen stellt, muß erstmal selbst diesen Anforderungen genügen.

  • 5 Legionär // Jun 11, 2006 at 20:26

    @Eichenholz

    “Für die Vergangenheit können die heutigen Deutschen mit wenigen Ausnahmen nichts”

    Welche meinen Sie denn, die von `33 -`45 ? Ich kann mich nicht entsinnen mich für irgendetwas schämen bzw. mich erinnern zu müssen. Und erklären Sie mir bitte was in dieser Vergangenheit geschah wofür “die heutigen Deutschen mit wenigen Ausnahmen nichts” können !?

    Ich bitte um Antwort !

    MfG,

    Legionär

  • 6 Bergfeuer // Jun 11, 2006 at 22:40

    Es gibt nicht nur Sternstunden einer Nation. Jede Nation hat Höhen und Tiefen – keine Frage. Es wäre ein interessanter Faden das mal zu diskutieren.

  • 7 Eichenholz // Jun 11, 2006 at 22:44

    @ Legionär

    Ich meine tatsächlich die Zeit von 1933 bis 1945.
    Die meisten heutigen Deutschen waren damals noch nicht geboren oder aber Kinder und Jugendliche. Sie können daher weder für positive noch für negative Dinge der damaligen Zeit Verantwortung tragen.
    Auch die meisten Deutschen, die damals lebten hatten keinen Grund sich zu schämen, denn sie haben ihr normales redliches Leben geführt; häufig voller Idealismus und z.T. unter großen Opfern, vorallem während des Krieges.

    Das alles ist mir bewußt, aber ich weiß auch, daß Deutsche nicht per Geburt Heilige oder Engel sind und das auch früher nicht waren.

    Daher sage ich mit großem Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen, daß ich glücklich bin ein Deutscher zu sein, mit Wurzeln in diesem schönen Land und seiner alten, christlichen Tradition. Und dieses Land auch erhalten möchte.

    Für meine eigenen Fehler schäme ich mich, über die Fehler der anderen Menschen bin ich traurig oder wütend, egal ob es Deutsche oder andere sind.

    Deshalb haben Verbrechen, die von Deutschen begangen wurden, egal wann auch immer, für mich keine andere Bedeutung als z.B. der Völkermord der Türken an den Armeniern.

    Wenn Sie der Meinung sind, daß Deutsche grundsätzlich nichts falsch machen und insbesondere im 3. Reich alles perfekt war, dann liegen wir hier auseinander.

    Ich befürchte allerdings, daß man mit einer undifferenzierten Sichtweise weder dem 3. Reich gerecht wird, noch die Mehrheit der Deutschen für die Nationale Sache wird begeistern können.

  • 8 Dike // Jun 11, 2006 at 23:02

    @ Eichenholz

    Zunächst: Ich weise jegliche Schuld und/oder Scham über die uns kollektiv angelasteten geschichtlichen Lügengeschichten im jüngsten, noch immer nicht aufgearbeiteten Geschichtskomplex ab. Basta. Immense, nicht wiedergutzumachende Schuld liegt bei denen, die seit nahezu 100 Jahren unser Volk vernichten wollen.

    Dann: Der “Erinnerungskult” hat nicht allein den Zweck des guten Geschäfts, das ist eine willkommene Nebenerscheinung für die Ausquetscher, er hat im Wesentlichen den Zweck der Niedermachung alles Deutschen. Horst Mahler nennt es den “Seelenmord” der Deutschen. Dieser “Erinnerungskult” hat den Zweck der Landübernahme und der Auflösung unseres Volkes. Gegen uns findet seit 60 Jahren eine psychologische Kriegsführung statt, die in der Geschichte einmalig ist.

  • 9 PA // Jun 12, 2006 at 1:56

    Das Hetzblatt Der Spiegel ist wieder einmal mit einem “Artikel” voll gequirlter Kotze im Netz präsent: “DEMONSTRATION GEGEN AHMADINEDSCHAD – “Hitler des 21. Jahrhunderts”", so der Titel des Fabrikats, welches das Ergebnis eines Aufenthaltes im Mastdarm des jüdischen Blutsäufers Scharon zu sein scheint. So ist der in diesem Machwerk ausgebreitet journalistische Dreck nicht nur eine Lobhudelei an devote Mastdarmkriecher wie Günther Beckstein, sondern auch eine Ansammlung solch primitiver Gehässigkeit gegen alles was nicht jüdisches Schuhwerk abzulecken bereit ist, wie sie nur bei Menschen mit einem Intelligenzquotient unter 50 auf Empfänglichkeit stoßen kann. Denn nur Hirntote bemerken nicht den Widerspruch in dieser pro-jüdischen Primitiv-Propaganda: Einerseits wird der Anspruch einer ethischen bzw. demokratischen Gesinnung verkündet, die in Wirklichkeit ob des jüdischen Terrors in aller Welt sich als menschenverachtende Verhöhnung der Völker erweist, und andererseits kann nur mit Mühe die Fratze des Hasses gegen alles Nichtjüdische verborgen werden, die nicht davor zurückscheut, eine sportliche Veranstaltung als Plattform für ihre Terrorpropaganda und neue blutige Kriege im Nahen Osten zu benutzen.

  • 10 Anonymous // Jun 12, 2006 at 8:07

    Also, ich kenne etliche Leute, die sich über die Sache sehr freuen. Für die ist es ein Wohlgefallen, mit Füßen auf solchen Kunstwerken herumzutreten.

  • 11 Legionär // Jun 12, 2006 at 12:11

    @Eichenholz

    Lesen Sie den Kommentar von – Dike – . Besser hätte ich es nicht formulieren können !

  • 12 Eichenholz // Jun 12, 2006 at 20:37

    @ Dike und Legionär

    Ich formuliere einen Satz meines letzten Beitrags noch mal deutlicher: ich schäme mich ausschließlich für Fehler, die ich selbst gemacht habe. Meines Erachtens sind wir hier in der Ablehnung einer Kollektivschuld absolut einer Meinung.

    Ich warne allerdings davor, aus der Volkszugehörigkeit abzuleiten, ob es sich um gute oder schlechte Menschen handelt. Es gibt auch schlechte Deutsche, die z.B. unser Volk verraten und es gibt auch gute Nichtdeutsche , sicher auch Juden, die lediglich ein friedliches und ehrliches Leben führen wollen. Am deutlichsten wird das bei Betrachtung der Kinder.

    Besonders viele negative Eigenschaften finden sich wohl tatsächlich bei Vertretern der Hochfinanz, die sprichwörtlich über Leichen gehen um noch höhere Gewinne zu erzielen.
    Aber hier sind nicht nur Angehörige eines Volkes am Werk, sondern insgesamt eine recht kleine Gruppe, die letztlich an die Macht des Geldes glaubt und sonst an Nichts. Diese Gruppe ist auch keine geschlossene, homogene Gruppe, sondern besteht aus mehreren, unterschiedlich starken Machtzentren, die sich z.T. auch gegenseitig bekämpfen.

    Auch der israelische Siedler, dessen Familie gerade von Granaten zerfetzt wurde, ist nur ein kleines, ausgenutztes Rädchen in diesem zynischen Treiben.

    Der Fehler der Linken ist, daß sie annehmen, eine internationale Solidarität könne diesen Umstand heilen. Diese Gemeinschaft ist viel zu groß, um eine echte Solidarität zu entwickeln. Alleine die Informationsflut ist global nicht mehr zu durchschauen und öffnet der Manipulation Tür und Tor. Die Völker werden nur schwächer und können noch weniger bewirken.

    Der völkische Nationalstaat baut dagegen auf einer natürlichen Solidarität auf (siehe z.B. Deutschland in Kriegs- und Nachkriegstagen: Millionen von Vertriebenen und Ausgebombten wurden mehr oder weniger solidarisch aufgenommen und relativ problemlos integriert. Sie integrierten sich auch selbst, trotz Schmerz um die verlorene Heimat und verlorenes Eigentum. National und sozial gehen Hand in Hand.

    Deshalb sind Nationalstaaten äußerst stabile Einheiten, im Gegensatz zu Vielvölkerstaaten.

    Da die öffentliche Meinung in Nationalstaaten von einem Gerechtigkeitsempfinden geprägt wird, leisten sie gegen reine Profitgier der Hochfinanz am ehesten und nachhaltigsten Widerstand. Reste dieses Volksgemeinschaftsgefühls existieren ja auch bei uns und müssen nur wiederbelebt werden.

    Deshalb auch der psychologische Krieg gegen Deutschland, denn daß unser robustes Volk den Krieg überlebte war damals Vielen nicht recht und auch nicht verständlich.

    Meines Erachtens haben wir keinen grundsätzlichen Dissenz.
    Wenn mir aber jemand vorwirft, daß irgendein Deutscher etwas Schlimmes getan hat (gleichgültig, ob Vergangenheit oder Gegenwart, was auch immer) und ich deshalb keine oder nur eingeschränkte Rechte hätte, dann antworte ich mit gesundem Selbstbewußtsein: “Warum auch nicht, Deutsche sind auch keine Heilige, also wird es auch in unserem Volk immer wieder zu Fehltritten kommen. Wir sind eben nicht besser, aber auch nicht schlechter als Andere. Deshalb wollen wir unsere Angelegenheiten alleine regeln, genau wie andere Völker auch.”

    Ich halte diese Haltung für edel, so wie es sich für einen Deutschen geziemt.

  • 13 wartender Krieger // Jun 12, 2006 at 22:32

    @ meine Vorposter: Sacht mal, habt ihr es immernoch nötig, über solch banale Dinge zu diskutieren wie die deutsche Kriegsschuld oder den unsäglichen Schuldkult dem die Nachkriegsgenerationen unterzogen werden?

    die generelle und ausnahmslose Ablehnung all dessen sollte für jeden auch nur halbwegs des denkens fähigen Deutschen und Nationalen so selbstverständlich sein, daß darüber kein Wort mehr verloren zu werden braucht!

    Wenn man sich mit solchen trivialen Dingen beschäftigt, hindert das einen nur daran, seine Aufmerksamkeit auf wichtigere Dinge wie die Zukunft oder Gegenwärtiges zu richten!

    Also bitte keine ausufernden Diskussionen zu einem Thema, das eigentlich keinerlei ernsthafter Diskussion wert ist!

    Es wurden wirklich genug gute wie schlechte Bücher dazu geschrieben!

  • 14 Kristallnacht // Jun 13, 2006 at 1:01

    “… in der Landeshauptstadt gleich 14 „Stolpersteine“ à 95 Euro an fünf Stellen der Stadt gesetzt werden.”

    14 Stolpersteine ? Na sowas. Diese Zahl ist doch politisch inkorrekt und ist offensichtlicher als die “88″ im WM Planer der NPD. Da muß es wohl auch gleich eine Hausdurchsuchung geben und die 14 Stolpersteine beschlagnahmt werden, schon wäre das Problem gelöst. Bezüglich der 95 und der 5 Stellen werde ich noch auf die Lösung kommen.

    Solange die evangelische Kirche diese Stolpersteine aus eigener Kasse zahlt und nicht der Steuerzahler, wäre es eigentlich egal, außer das die Stolpersteine das Stadtbild verderben. Wer auch immer fleißig Kirchensteuern an die evangelische Kirche zahlt (schützt übrigens ja nicht vor der angedrohten “Höllenstrafe”), die einen Juden als imaginären Herrchen bzw. “Gott”, bezogen auf die verquaste Trinitätslehre, ansehen, ist selbst schuld. Von weitem aus gesehen erinnern diese mich irgendwie an Zahngold. Die mögliche Suggestion von Schuldgefühlen durch diese Stolpersteine ist sicherlich sehr hilfreich für das künftige Shoa Marketing.

  • 15 stoiker // Jun 13, 2006 at 6:02

    Eichenholz

    “..sicher auch Juden, die lediglich ein friedliches und ehrliches Leben führen wollen. ”

    Klar, nur auf wessen Kosten? Auf Wiedergutmachungszahlungen wollen nämlich auch die Friedlichen und Ehrlichen nicht verzichten.

  • 16 Legionär // Jun 13, 2006 at 9:40

    @wartender Krieger

    Abgemacht !!!

    …und nur mal so nebenbei, ein kleines aber dennoch interessantes Filmchen von Venezuelas Präsidenten Hugo Chavez, gerichtet an Präsident Bush :-)

    http://russlandonline.ru/mainmore.php?tpl=Politik&iditem=11851

  • 17 Völkischer Beobachter // Jun 13, 2006 at 11:38

    @ Kristallnacht:

    “14 Stolpersteine ? Na sowas. Diese Zahl ist doch politisch inkorrekt und ist offensichtlicher als die “88″ im WM Planer der NPD.”

    Kann mich in der politischen Zahlenkabbalistik der Bananenrepublik Deutschland noch offenkundig sträflich Ungeübten jemand aufklären, wofür das nun wieder stehen soll?
    Nach den Anleitungen des sächsischen Verfassungsschutz-Chefs wäre dies ja nun ein A und ein D. Außer “anno domini” fällt mir nicht viel dazu ein, aber d a s kann’s ja wohl nicht gewesen sein.

  • 18 Kristallnacht // Jun 13, 2006 at 14:39

    @ Völkischer Beobachter:

    Bei der Anzahl der Stolpersteine hatte ich nur den Hintergedanken, daß diese sich auf die “14 Words = We must secure the existence of our people and a future for white children” beziehen könnten, welche ein amerikanischer Nationalist namens David Lane vor längerer Zeit behauptete. Wenn es also um “Zahlentabus” geht und der Chef des sächsischen Verfassungschutzes die 88 im WM Planer der NPD entdeckte sowie entsprechend interpretierte, dann müsste er logischerweise hinsichtlich seiner übertriebenen politischen Korrektheit gerade auch diese Anzahl der Stolpersteine kritisieren und dagegen vorgehen, sonst widerpricht es ja auch der Neutralität der Staatsorgane, die nebenbei erwähnt zu keiner Zeit richtig neutral waren. Auch sollte bei der evangelischen Kirche eine Hausdurchsuchung angeordnet werden, wie es auch bei der NPD wegen der 88 (nicht mal, 77+11) der Fall war, da es sonst ungerecht wäre, obwohl die 14 doch auch einen sogenannten “versteckten Nazicode” darstellen könnte. Mit einer “politischen Zahlenkabbalistik der BRD” hat es nichts zu tun, denn die 14 wird als Symbol meist international verwendet und ist auch nicht strafbar. Wäre auch rassistisch, wenn es so wäre und schlimm ist es auch nicht, wenn für die weisse Bevölkerung die Zukunft gesichert werden muß, um das Aussterben bzw. Bastardtierung zu verhindern.

  • 19 Eichenholz // Jun 13, 2006 at 22:02

    @ stoiker

    “Klar, nur auf wessen Kosten? Auf Wiedergutmachungszahlungen wollen nämlich auch die Friedlichen und Ehrlichen nicht verzichten.”

    Da hast Du recht!

    Leider sind die Zeiten in denen die Deutschen niemandem zur Last fallen wollten allerdings auch vorbei, es gibt auch deutsche Schmarotzer, die man früher zum Arbeitsdienst geschickt hätte.

  • 20 stoiker // Jun 14, 2006 at 7:54

    Eichenholz
    “Leider sind die Zeiten in denen die Deutschen niemandem zur Last fallen wollten allerdings auch vorbei, es gibt auch deutsche Schmarotzer, die man früher zum Arbeitsdienst geschickt hätte.”

    Aber warum sind die Zeiten denn vorbei?
    Es gab hier mal Vollbeschäftigung, bei der sich die Sozialschmarotzer in der absoluten Menderheit befanden. Daß so viele Deutsche heute am Bettelstab gehen müssen (Tendenz rapide steigend), weil sie definitiv keine Arbeit finden, haben sie doch dem Volk des 13. Stammes zu verdanken, der über EWG, EG, EU deutsche Arbeitsplätze zu Hauf ins Ausland verlegte und uns im Gegenzug millionenfach fremde Arbeitslose auf den Hals schickte. Den Arbeitsdienst nennt man heute Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, würden die wegfallen, könnte die Arbeitslosenstatistik gar nicht mehr veröffentlicht werden.
    Alles nicht neu, muß aber scheinbar immer mal wieder betont werden.
    Merke Eichenholz: Geduldig haben unsere Feinde zwei Weltkriege gebraucht, um die deutsche Eiche zu fällen, jetzt machen sie Kleinholz aus ihr.

  • 21 Mjölnir // Jun 14, 2006 at 23:12

    Und die vom Auswurf Gottes erfundene Zahlenmystik ist ein feiles Werkzeug in der Hand der Volksverhetzer(c), die eines Tages ihren §130 selbst schmecken werden, aber mit Schmackes!

  • 22 Eichenholz // Jun 15, 2006 at 12:46

    @ stoiker

    Schmarotzer sind für mich nicht die Arbeitslosen, die keine Arbeit finden, sondern die, die keine Arbeit finden wollen. Die gibt es leider auch und die bessern ihr alg Schwarzarbeit auf und das reicht ihnen. Manchen schon seit vielen Jahren. Gibt es eher im Westen als im Osten. Viele sind Ausländer, aber auch Deutsche kommen sich offensichtlich nicht mehr schäbig vor.
    Es ist auch nicht richtig die Schuld dafür immer anderen zu geben, es gibt eine Gruppe des Volkes,die den Druck einfach braucht und ansonsten im Schmutz untergeht.

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