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Sven Skoda: Spielt nicht mit den Schmuddelkindern, oder alter Wein in neuen Schläuchen (20.08.07)

August 20th, 2007 · Post your comment (44 Comments)

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- Ein Stimmungsbild parteifreier Kräfte aus dem Westen -

[Jaja.. Früher...]

Als Aktivist, der sich schon länger im nationalen Widerstand bewegt, stellt man irgendwann fest, daß sich Abläufe zyklisch zu wiederholen scheinen. Die NPD war Mitte der 90er-Jahre ein trauriger Haufen größtenteils alter Leute. Sie war zu dieser Zeit geprägt von Leuten, die so weit im System angekommen waren, daß von einem systemalternativen Politikansatz überhaupt keine Rede sein konnte.

Kameraden, die auf der Suche nach wirklich systemalternativen Ansätzen waren, hatten kein Interesse an dem Makel von 30 Jahren Erfolglosigkeit und Systemtreue und organisierten sich zu dieser Zeit in kleineren Organisationen, die allesamt noch der Verbotswut irgendwelcher Innenminister zum Opfer fallen sollten.

Die Mitglieder dieser Organisationen, die damals im Gegensatz zur NPD offen auf der Straße auftraten, wurden von der NPD als Feinde angesehen, weil sie offen für ihren Glauben und ihr Weltbild eintraten und damit wohl auch einfach mehr Aufsehen erzeugten. In der Diktion der NPD waren nationale Organisationen abseits der NPD nur verrückte Neonazis, durchsetzt von Provokateuren, Uniformfetischisten und Skinheads und existierten nur, um all die „gute“ Arbeit der NPD stets so stark zu diskreditieren, daß bei der nächsten Wahl der Dammbruch verhindert werden konnte.

Jedes Verbot einer „Feindorganisation“ wurde innerhalb der NPD als Bestätigung dafür gesehen, daß die eigene Organisation der einzigen Heilsbringer für das deutsche Volk sein kann.

Mit der letzten größeren Verbotswelle Mitte der 90er Jahre wurden die „Neonazis, Provokateure, Uniformfetischisten und Skinheads“ ihrer politischen Heimat beraubt. Wir wurden ein weiteres Mal frei von Organisationsstrukturen und entschlossen uns, das dieses Mal auch zu bleiben. Aus der Not entstand eine Tugend…

Was von uns damals eine klare Reaktion auf die Verbotsmechanismen dieses Systems gegen die nationale und sozialistische Opposition war, wurde von der NPD als unorganisiert und damit zum Scheitern verurteilt begriffen. Wie falsch sie damit lag, zeigte sich recht schnell.

Die „Neonazis, Provokateure, Uniformfetischisten und Skinheads“ sorgten in den folgenden Jahren dafür, daß es auch ohne eine Organisation im Hintergrund möglich war, nationale Standpunkte in der Öffentlichkeit deutlich wahrnehmbar zu machen. Diese Entwicklung und das Potential, das aus den öffentlichkeitswirksamen Aktionen dieser unorganisierten Aktivisten, die sich selbst freie Nationalisten nannten, erwuchs, bemerkte auch die NPD in einem lichten Moment: Potential, welches man nur zu gern auch für sich genutzt hätte. In der Logik der Menschen, denen das Parteibuch irgendwann wichtiger geworden zu sein scheint als der Glaube an die Sache, die uns alle antreiben sollte, hatte der freie Aktivist nicht unbedingt den Makel, einer konkurrierenden Organisation anzugehören und konnte damit vereinnahmt werden, um seine Aktivitäten im Kontext der NPD zu entfalten und den Siegeszug der alten Kader endlich voranzutreiben.

Die Überraschung und das Entsetzen waren groß, als sich abzeichnete, daß freie Kräfte aber überhaupt kein Interesse daran zu haben schienen, lediglich den Wasserträger für diese alten Reaktionäre zu spielen. Den Nutzen, den man aus dem Interesse einer Partei schlagen kann, erkannten einige freie Aktivisten aber sehr wohl.

Eine Partei kann im politischen Kampf ein Werkzeug sein. Eine Partei ist wie jedes Werkzeug ein Hilfsmittel. Ein Hilfsmittel, das dazu dienen soll, sein eigentliches Ziel zu erreichen und auch gepflegt werden sollte, solange es nützlich ist. Ein Werkzeug ist aber niemals Selbstzweck. Kein Handwerker wird seinen Hammer nicht einsetzen, weil er Angst hat, daß der Hammer bei der Arbeit zerbrechen könnte. Er wird seine Arbeit vorantreiben wollen, um irgendwann sein Ziel auch zu erreichen, selbst wenn es ihn den Hammer kosten möge.
Dieser Ansatz erscheint Menschen, denen schon einmal ein Werkzeug zerbrochen ist, vielleicht naheliegender, aber er erfordert im Grunde keine besondere Intelligenz, um nachvollzogen werden zu können.

Mit diesem Gedankengang fand man nach einigen Reibereien irgendwann eine Basis für Gespräche über die eine Zusammenarbeit, die zumindest in einigen Regionen zu einigen Themen, möglich wurde. Über diese Zusammenarbeit und den damit einsetzenden Zustrom größtenteils junger, motivierter Menschen setzte auch in Teilen der NPD – ob gewollt oder ungewollt - ein strategischer Wandel ein. Selbst wenig begabten Menschen erschließt sich schnell, daß es demotivierend und verwirrend wirkt, wenn man potentielle Partner während einer Zusammenarbeit beschimpft.

Also wurde die Hetze gegen „Neonazis, Provokateure, Uniformfetischisten und Skinheads“ über die Jahre weniger. Viele Aktivisten fassten nach und nach Vertrauen in den Wandel, der im Grunde als reaktionäre wahrgenommenen NPD und entschlossen sich, auch innerhalb der Partei diesen Wandel voranzutreiben, um aus der Partei ein Werkzeug zu machen, mit dem man wirklich arbeiten kann.

Eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der Partei zu diesem Zeitpunkt entgegenkam -brauchte sie doch fähige Leute, die die eigenen Strukturen auf- und ausbauen konnten. So geschah es, daß im Freudentaumel des ersten sich abzeichnenden Wahlerfolges seit vielen Jahren auch die letzten misstrauischen Kameraden überzeugt werden sollten. Große Worte wurden geschwungen, man wolle nun endlich eine Bewegung werden und gemeinsam an Deutschlands Freiheit arbeiten.

Das höchste Entscheidungsgremium der NPD, das Parteipräsidium, gab eine Erklärung heraus, mit der ein für alle Mal alle Fragen beseitigt werden sollten. Unter der Überschrift „Volksfront statt Gruppenegoismen“ hieß es unter anderem:

„Auch die NPD war von diesem Organisationsdenken der 60er Jahre über mehrere Jahrzehnte geprägt. Doch die NPD-Führung hat die Zeichen der Zeit erkannt. Sie ist gewillt, endgültig den Weg zu einer wirklichen Volksbewegung einzuschlagen, bei der die Organisationsform in der Frage nationaler Fundamentalopposition eine untergeordnete Rolle spielt. Es kommt nicht zuerst darauf an, die Deutschen, die es noch sein wollen, in eine Partei zu integrieren, sondern diese zunächst einmal grundsätzlich für den Kampf um unser Volk zu gewinnen.

Sicher waren führende NPD-Aktivisten in der Vergangenheit nicht immer frei von dem fehlerhaften Denken, daß nur derjenige Aktivist ein wirklicher Nationalist sei, der in den Reihen der NPD kämpft. Umgekehrt sah es nicht anders aus. Diese Denkweise führte zeitweilig zu einem Dominanzringen zwischen NPD und Vertretern der parteiunabhängigen Widerstandes, zu Vorbehalten, die z. T. bis heute fortwirken. Zur Freude unserer Feinde wurde zur eigenen Profilierung nicht das Gemeinsame gesucht, sondern oftmals das Trennende. Dabei wurden Fehler gemacht, die sinnlose Gräben aufrissen. Die NPD ist sich ihrer diesbezüglichen Verantwortung bewußt und gewillt, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen!“

Mit solchen Erklärungen gewann man auch das Vertrauen von manch namhaftem Vertreter der parteifreien nationalen und sozialistischen Kräfte im nationalen Widerstand. Vertreter, die in die NPD einsickerten, um dem Werkzeug mehr Schlagkraft zu verleihen.

[Wo viel Glanz ist, da ist gewöhnlich auch viel Schatten nicht weit.]

Mit einem Wahlsieg im Rücken und einer solchen Erklärung hofften viele ehrliche Aktivsten innerhalb und außerhalb der NPD nur zu gern darauf, daß die alte Weisheit von Licht und Schatten nur dieses eine Mal nicht stimmen möge. Allerdings bestanden auch damals bei aufmerksamen Beobachtern gehörige Zweifel, wie die NPD die proklamierte Fundamentalopposition aufrechterhalten will, wenn sie sich zeitgleich auch an reaktionärbürgerliche Parteien, wie die DVU, anzunähern versucht. Eine Zeit lang gelang es der NPD aber, die Schattenseiten nicht allzu groß erscheinen zu lassen.

Aussagen in einem Fernsehinterview mit denen versucht wurde, die Aufnahme der bekannten nationalen Sozialisten Wulff, Tegetoff und Heise als Resozialisierungsmaßnahme zu verkaufen, wurden als Taktik gedeutet. Ein Strafanzeige wegen Beleidigung, gestellt durch den Vorsitzenden der NPD Fraktion im sächsischen Landtag, Holger Apfel, weil man ihn „Nazi“ nannte, sorgte dann schon für einige Irritation. Wie kann sich ein Funktionär durch die Zuordnung zu einer Weltanschauung, der er nicht mal ansatzweise gerecht wird, beleidigt fühlen, wenn er zeitgleich mit bekennenden nationalen Sozialisten zusammenarbeiten will? Aber auch dieser Ausfall eines Einzelnen wurde nicht als Grund gesehen, die bis dahin in vielen Bundesländern gute Zusammenarbeit auf Spiel zu setzen. Es ist halt ein Lernprozeß, bei dem man auch den weniger Einsichtigen erstmal eine Rüge erteilt und dann schaut, wie sie sich weiter entwickeln. Durch solche Ausfälle wurden allerdings viele Aktivisten aufmerksamer -speziell diejenigen, die sich nicht einfach in die Parteimitgliedschaft gestürzt haben.

In den letzten Monaten häufen sich nun die Ausfälle von einigen maßgeblichen NPD Funktionären. Speziell NPD Präsidiumsmitglieder schießen weit über die Grenzen des Erträglichen hinaus. So meldet man sich ohne Not genau wieder in den Angelegenheiten zu Wort, bei denen das harmonische Miteinander - oder wenigstens die friedliche Koexistenz – empfindlich gestört wird. Man richtet sich gegen Kameraden und Kameradengruppen, die man vorher krampfhaft versucht hat, ins Boot zu holen. Wer sich nicht angewidert vom Nationalsozialismus abwendet, es sogar noch wagt, den Nationalsozialismus als etwas Positives zu begreifen, bewegt sich offensichtlich auch heute noch auf sehr dünnem Eis bei einigen hochrangigen Funktionsträgern der NPD. Wittert man gar Kameraden, die es wagen, den deutschen Gruß zu zeigen - und sei es auch noch so fern der Heimat – hört man leise schon wieder die alte Leier von Agenten und Provokateuren. Aus einem Gefühl scheinbarer Stärke entsteht offensichtlich ein ungeheures Selbstbewusstsein… Nicht wahr, Peter Jakob?

War die Maßregelung einzelner Mitglieder, die stets damit begründet wurde, das gute „Werkzeug“ schützen zu müssen, damit es nicht zerbricht/verboten wird, noch die eine Sache, so ist die Ausgrenzung eines ganzen Teils des nationalen Widerstandes, wie mit der Erklärung „Unsere Fahnen sind schwarz - unsere Blöcke nicht!“ geschehen, von einer ganz anderen Qualität.

Auch wenn die Argumentation hinter der man die alten Ausgrenzungsideen versteckt bei vielen Aktivisten einen besseren Nachgeschmack hinterläßt, weil man nicht selbst Teil des Problems ist und man selbst auch nicht viel mit dieser Aktionsform anzufangen weiß, so ist es nichts anderes als ein Rückfall in alte Verhaltensmuster und ein klarer Widerspruch zu der Erklärung aus dem Jahr 2004.

[Worte sind Schall und Rauch?!]

„Zur Freude unserer Feinde wurde zur eigenen Profilierung nicht das Gemeinsame gesucht, sondern oftmals das Trennende. Dabei wurden Fehler gemacht, die sinnlose Gräben aufrissen. Die NPD ist sich ihrer diesbezüglichen Verantwortung bewußt und gewillt, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen!”

Für das NPD Parteipräsidium scheinen die richtigen Schlüsse im Moment zu sein, daß man Aktivisten des nationalen Widerstandes, die sich nicht so einfach auf einen bürgerlichen Kurs bringen lassen werden, ausgrenzt - erstmal nur unter dem Deckmantel, daß man sich gegen eine Aktionsform ausspricht. Der Schritt von der Ausgrenzung von Unterstützern einer Aktionsform zur Ausgrenzung von zu radikalen Standpunkten ist aber nicht weit und im Spiegel der letzten Verfehlungen von einigen hochrangigen NPD Funktionären diesen auch durchaus zuzutrauen.

Nur weil die Argumentation dabei geschickter geworden ist als früher, ist sie deswegen nicht weniger zersetzend und gefährlich. Man verteufelt einen Politikansatz, dessen Ursprung man offensichtlich nicht versteht bzw. nicht verstehen will, weil er möglicherweise Sympathien aus der Mitte der Gesellschaft kosten könnte. Eine armselige Einstellung, wenn man um nicht weniger kämpft als Deutschlands Freiheit. So nützlich ein paar Stimmen aus der bürgerlichen Mitte bei einer Wahl auch sein mögen, so wenig ersetzen sie die Menschen, die an der Basis jeden Tag ihrer Überzeugung folgen und für die ihre Weltanschauung nicht nur ein Lippenbekenntnis ist.

Taktik, Auftreten und konkrete Aktionen des „schwarzen Blocks“ mögen diskussionswürdig sein - die Motivation desselbigen aber zu keiner Zeit. Jeder, der sich einmal die Zeit genommen hat, abseits von Internetforen mit den Kameraden statt nur über sie zu reden, wird anerkennen müssen, daß von dem gern benutzten Bild des Anarchisten nichts übrig bleibt.

Was bleibt sind junge und oft hoch motivierte Kameraden, die es nicht einsehen, auch die andere Wange hinzuhalten, wenn mal wieder auf einer Demonstration das zugesagte Recht gebrochen wird. Die nicht bereit sind einfach aufzugeben, wenn man ihnen ihre Grundrechte nehmen möchte. Und genau da ergibt sich die Überscheidung, genau dort stehe ich mit den Kameraden in einer Reihe, genau dort genießt jeder innerhalb und ausserhalb des „schwarzen Blocks“ meine Solidarität!

Wer wirklich glaubt, daß wir in diesem System irgendetwas geschenkt bekommen werden, weil wir uns stets freundlich und devot gebeugt haben, ist bereits soweit in diesem System angekommen, daß er selbst Teil des Problems geworden ist und braucht sich nicht zu wundern, wenn er zukünftig auch so behandelt wird!

Die NPD sollte, wenn sie entgegen allen Erwartungen doch noch an einer weiteren Zusammenarbeit aller nationaler Kräfte interessiert ist, schleunigst sehen, wie sie diesen Schaden wieder gerade biegen will. Unter den schwarzen Fahnen der Wut und des Hasses auf dieses System, haben sie mit einem auf das bürgerliche Lager ausgerichteten Kurs auf jeden Fall keinen Platz!

- Sven Skoda / Schlageterstadt -

Tags: Allgemeines

44 responses so far ↓

  • 1 NPD Verden // Aug 20, 2007 at 1:43

    Sehr guter Artikel. Können uns diesen Aussagen nur anschließen!

  • 2 Anti-Skoda // Aug 20, 2007 at 6:48

    Wie Menschen sich wandeln können. Skoda richtet seine Fahne nach dem Wind und hat vor einigen Jahren selbst noch gegen Aktivisten gearbeitet die versucht haben einen Block auf Demos zu organisieren.

    Glaubt dem Schwätzer kein Wort. Fragt doch mal bei den Freien/ANs im Ruhrgebiet nach…

  • 3 Dietlas // Aug 20, 2007 at 7:29

    Das ist zu auffällig, innerhalb von einer Minute unter zwei Pseudos, aber einer IP zu schreiben. Beide Beträge gelöscht.
    Blogwart

  • 4 OswaldSpengler // Aug 20, 2007 at 7:50

    Der Kurs auf die bürgerliche Mitte ist vergeblich.Man ist da um Jahre verspätet.Neues bahnt sich seinen Weg.

  • 5 Hasstler // Aug 20, 2007 at 8:01

    @Anti-Skoda

    Selbst wenn es stimmt, geht er wenigstens - im Gegensatz zur NPD-Führung - mit der Zeit!

    Mit dem “Höhepunkt” bei den Sachsenwahlen 2004, scheint es mit der NPD seit dem nur noch Berg ab zu gehen!

  • 6 milchplus // Aug 20, 2007 at 8:57

    Kann Sven Skoda hier nur zustimmen.

    Eine Meinung ist nunmal richtig wenn sie richtig ist, egal wer sie ausgesprochen hat.

    Diese Schanderklärung der NPD kann nur als ein weiterer Schritt zur Verbügerlichung der Partei gesehen werden.

    Heute AN, morgen Skins. Heute noch stolz drauf gewesen im VS-Bericht aufzutauchen, morgen dagegen vor Gericht gehen. Heute noch an die Ausgebeuteten und sozial Schwachen appeliert, morgen an die Unternehmer und Kapitalisten.

    Anscheinend haben einige die Lehren aus der Erfolglosigkeit der Republikaner, DVU und weiteren Populisten nichts gelernt.

    Entweder dies, oder es gibt einfach noch zuviele V-Leute innerhalb der Partei. In dem Fall handelt es sich dann nicht mehr um Dummheit, sondern es ist schlichtweg Absicht.

  • 7 Beowulf // Aug 20, 2007 at 9:12

    Absolut zutreffende Analyse , Respekt !

  • 8 Hans-Robert Klug // Aug 20, 2007 at 9:31

    Lieber Sven ,
    sehr guter Artikel , auch ich sehe die Entwicklung als eine sehr gefährliche und falsche Entwicklung an. Ich bin sicherlich kein Fan vom ” Schwarzen Block ” , aber ich sehe den Geist und den Antrieb derjenigen die dahinter stehen.Die NPD ist wieder auf dem falschen Weg , Ausgrenzung und/oder Abgrenzung nützt nur dem Staat , vielleicht sollte ein Herr Marx erst einmal vor der eigenen Türe sauber machen , bevor er anderen Dreck vorwirft! Ein Schelm wer Böses dabei denkt!!!! ;-) Nicht wahr….

  • 9 Timo Pradel // Aug 20, 2007 at 9:47

    Kann es sein, daß hier von manchem die Erklärung des NPD-Präsidiums, sei es bewußt, oder unbewußt, fehlinterprätiert wird? Es geht doch gar nicht um Ausgrenzung oder gar Abgrenzung gegen Teile des NW. Zumindest für NRW kann ich dies sagen, da dort (bisher) weitestgehend eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Partei und freien Kräften praktiziert wurde. Daß dies nicht im Sinne des Systems ist brauche ich nicht weiter auszuführen. Deshalb kann ich nur davor warnen, sich einer weiteren konstruktiven Zusammenarbeit zu verschließen. Aber zum Thema AN und BB gibt es einige Dinge, welche inner- und außerhalb der Partei sachlich diskutiert werden müssen. Als Versammlungsleiter eines öffentlichen Aufzuges ist man verpflichtet, die Vorgaben des Versammlungsgesetzes durchzusetzen. So sehr ich auch die verständliche Wut vieler Kameraden verstehen kann, welche gegen staatliche Schickanen aufbegehren möchten, so sehr habe ich aber auch ein Problem damit, daß einzelner Teilnehmer oder Teilnehmergruppen durch ihr öffentliches Auftreten (Uniformierung, Vermummung, Bewaffnung, etc.) den Repressionsapparat erst die Vorwände dazu liefern, einen Aufzug aufzulösen und damit den NW zu diskreditieren und zu kriminalisieren. Mir geht es bei Aufzügen aber nicht um Konfrontation und / oder Provokation, sondern um Information. Schließlich hat jeder Aufzug eine Botschaft, welche sich in erster Linie an die Bevölkerung und nicht an die Antifa oder die Staatsmacht richten sollte. Und hier kommen wir zum nächten Problem. Wie bitte soll ein bestimmtes Anliegen an die Bevölkerung herangetragen werden, wenn man sich schon rein äußerlich von dieser Bevölkerung abgrenzt? Dies sind zwei wichtige Punkte, die in allen Kreisen des NW sachlich diskutiert werden sollten, statt sich gegenseitig verbal die Fresse einzuschlagen und sich auseinanderdividieren zu lassen!

    Timo Pradel

  • 10 "Schwarzer Block" // Aug 20, 2007 at 10:58

    Stellt euch mal eine NPD Demo mit “schwarzen Block” Leuten vor die mit einer kopierten Antifa Fahne rumlaufen von “Kommunisten smashen” reden und zur Feier des Tages mit irgendeinem Nigger einen kiffen gehen.

    Ich habe das am eigenen Leib erlebt.

    Meiner Meinung nach zerstören diese einfallslosen Kopien die Ideale des Nationalsozialismus.

    Sind wir so schlecht das wir uns kein eigenes Aussehen ausdenken können?

  • 11 Lodin // Aug 20, 2007 at 11:30

    Zunächst muß man Sven in einem Punkt absolut recht geben: Eine Partei ist nur ein Werkzeug. Aber erstens sind Freie Kameradschaften das auch “nur” und zweitens muß auch der zitierte Handwerker darauf achten, daß sein Werkzeug funktionstüchtig bleibt.
    Zum “Schwarzen Block” sei gesagt, daß ich auch zunächstmal den Kameraden guten Willen zugestehe und daß ich durchaus bereit bin, mich mit anderen Formen des Widerstandes der Sache wegen zu verbinden, auch wenn ich deren Vorstellungen nicht in allen Punkten teile.
    Unter “Verbündeten” muß es aber auch erlaubt sein, einander zu kritisieren. Und so wie innerhalb des nationalen Lagers keine Gelegenheit ausgelassen wird, die NPD zu kritisieren, müßen sich auch freie Kräfte diese Kritik gefallen lassen. Und zu kritisieren gibt es an der Bürgerschreckstrategie des “schwarzen Blocks” sicher einiges.

  • 12 Zyniker // Aug 20, 2007 at 12:32

    Genau. Skoda hat recht. Er hat bewiesen, dass er sich mit Politik auskennt. Die NPD soll schwarze Blöcke zulassen. Und rote Fahnen. Dazu noch Che-Transparente und Rasta-Kameraden mit Kifffer-Mützen, die Dschungel-Trommel klopfen.

    Gerade in Rostock sollte die NPD einen riesigen schwarzen Block machen. Am besten sollten sich die Parteifunktionäre wie Pastör´s und Köster auch vermummen. Dann klappt es auch mit der Wiederwahl. Wo wir beim richtigen Wort wären. Die NPD ist ja schliesslich eine WAHLpartei.
    Und bei wem will man da ankommen!? Beim Wähler!
    Und die Wähler in Rostock und MVP finden schwarze Blöcke so unheimlich geil, dass sie alle der NPD ihre Stimmen geben!

    Und so erfüllt die Partei Zweck ihren Wahlpartei: Mit schwarzen Blöcken. Klar, dass diese Reaktionären im NPD-Parteipräsidium das nicht einsehen wollen. Die ham auch kein Bock auf schwarze Kapu´s, geile Buttons und stylische Chucks. Und zudem auch keine Ahnung wie man auf der Strasse rockt und so nen cooles Bild abgibt. Und nen Black-Block rockt ohne Zweifel. Besonders wenn man mal gröhlt und tanzt.

    Deutschland! Es geht aufwärts mit dir! Ganz sicher!

  • 13 Eine andere Feldpostnummer // Aug 20, 2007 at 13:09

    “Sind wir so schlecht das wir uns kein eigenes Aussehen ausdenken können?”

    Naja die NS-Bewegung hat bei allen anderen Parteien/Organisationen zusamengeklaut was damals an Symbolik üblich war.

    Die Skinheadvariante wurde aus England geklaut, etwas in´s absonderliche - nein Skins benutzen eigentlich keinen Nassrasierer und 14-Loch eher Anlasbezogen, falls denkbar - verschoben.

    Der NW-SB ist eine offensichtliche Kopie der Antifa bzw. der Linken.

    Also kurz und gut –> es ist doch offensichtlich?

    Wie solltet ihr auch, eure “kulturelles” Wirken basiert eben auf einem Kanon, den die Szene mehr oder minder wilkürlich definiert, und auf metaphysischer Überhöhung eines kleinen Teiles der Gesamtkultur. Alles Neue steht immer im Bannstrahl der Häresie.

    Deswegen imitiert der Faschist nur und bleibt in der Regel kulturell impotent. Sieht man von Hetzaktionen gegen missliebige Kultur ab. Imitation und Zersetzung - Drei Liter…

  • 14 Albatros // Aug 20, 2007 at 13:45

    Zitat Erklärung des NPD-Präsidiums:

    “Als Unterzeichner dieses Aufrufs sprechen wir uns in aller Deutlichkeit gegen derartige anarchistische Erscheinungsformen aus, da aus diesem Verhalten keine Erneuerung sichtbar ist, sondern nur die Gefahr der Provokation als Selbstzweck im Sinne eines Systems, das ständig danach sucht, nationalen Demonstrationsveranstaltern das Leben schwer zu machen. Nach der Devise »Qualität statt Quantität« stellen wir fest, daß wir – auch auf die Gefahr künftig geringerer Teilnehmerzahlen hin – nicht bereit sind, uns diesem politischen Zeitgeistphänomen anzupassen.”

    Zitat Timo Pradel:

    “Es geht doch gar nicht um Ausgrenzung oder gar Abgrenzung gegen Teile des NW.”

    Wer will hier eigentlich wen verarschen???

  • 15 NPD-Freund // Aug 20, 2007 at 13:49

    Skoda hätte ja mal auf der Frankfurtdemo auf seine Freunde vom Kindertheater “Black Block” einwirken können dann wäre die Sache nicht so hoch gekocht.Das Parteipräsidium hat diese Erklärung erst verfasst nach dem sich schon eine Mehrheit der Freien Kräfte gegen das Kindertheater “Schwarzer Block” positioniert hat. z.B das AB Rhein-Neckar,NASOs Mainz-Bingen und andere

  • 16 NPD-Freund // Aug 20, 2007 at 14:07

    @Zyniker
    Deine Ansicht gefällt mir :-)

  • 17 NPD-Freund // Aug 20, 2007 at 14:24

    Hoppala

    einen Artikel vorher steht noch:

    “Danach folgte der NPD nahe Aktivist Sven Skoda aus NRW ”

    Wie sehr man sich doch täuschen kann!

  • 18 Franz aus Mannheim // Aug 20, 2007 at 14:57

    20.08.2007: Ein Stimmungsbild parteifreier Kräfte aus der Rhein-Neckar Region

    Die Aktivisten der Rhein-Neckar Region stehen kreativen Transparenten und Aktionsformen auf nationalen Demos und Veranstaltungen sehr positiv gegenüber. Wir begrüßen auch eine sinnvolle, zielgerichtete Radikalität in unseren Reihen.

    Das Aktionsbüro Rhein-Neckar versteht sich als Zusammenschluss vieler Freier Nationalisten der Rhein-Neckar Region und bekennen uns klar zum Nationalen Sozialismus mit all seinen Forderungen. Wir arbeiten eng mit der NPD zusammen, solange sie uns in unserer weltanschaulichen Forderung und unserer zielgerichteter Propagandaarbeit nicht beschneidet bzw. eingrenzt. Dies ist bisher nicht der Fall.

    Wir leben in der Rhein-Neckar Region die Volksfront zwischen Freien Kräften, der DVU und der NPD. Sicherlich gibt es Einzelne, die da (noch) nicht mitziehen, aber das ist keine nennenswerte Personenzahl. Wir sind auch ständig bestrebt, alle Kräfte mit einzubinden und deren Interessen zu wahren

    Wir, als Freie Nationalisten, empfinden einen eigenen schwarzen Block mit seiner ganzen Außenwirkung bzw. Ausstrahlung auf den normalen Bürger, wie auch auf Jugendliche und auf die eigenen Aktivisten nicht mit unserer Weltanschauung vereinbar. Ein schwarzer Block wirkt insgesamt unorganisiert, erweckt das Gefühl der Führerlosigkeit und strahl eine hohe Gewaltbereitschaft auf Außenstehende aus. Dies widerspricht der Weltanschauung des Nationalen Sozialismus und kann auch nicht als Mittel zum Zweck abgetan werden.

    Der kompromisslose Widerstand gegen Willkürmaßnahmen und staatliche Repression ist in unserem 100%igen Sinne. Nur Gewalt der Gewallt willen, lehnen wir entschieden ab! Für so was gibt es andere Schauplätze und Spielwiesen…

    Wir arbeiten gerne mit Aktivisten der Autonomen Nationalisten zusammen. Viele unserer Aktivisten möchten auch anonym bleiben und tragen Mützen und Sonnenbrillen. Wir denken dies reicht aus! Eine komplette Vermummung lehnen wir ab, da diese automatisch mit anarchistischen Gewalttätern in Verbindung gebracht wird und somit uns und unserer Idee nur schadet.

    Wir verfolgten die Diskussion um die Abgrenzungserklärung der NPD bzgl. des schwarzes Blocks der letzten Wochen. Es ist zu erkennen, dass größtenteils gar nicht auf die vorgebrachte Kritik der NPD eingegangen wird. Die Kritik seitens der NPD wurde sicherlich viel zu pauschalisiert geübt und verteufelt alle Autonomen Nationalisten und neuen Aktionsformen. Aber auch in Kreisen der Autonomen Nationalisten schaltet man scheinbar auf stur und schert alle Parteiangehörigen über einen Kamm.

    Einige Aussagen von hohen NPD-Parteifunktionären wie beispielsweise Peter Marx oder Holger Apfel verstehen wir auch nicht und weißen wir entschieden zurück.

    Aber die Kritik der NPD-Führung an schwarzen Blöcken auf nationalen Demonstrationen selbst, wird aufgrund der vorher beschriebenen Punkte vom Aktionsbüro Rhein-Neckar geteilt. Aber es sei noch mal gesagt: Wir arbeiten gerne mit Autonomen Nationalisten zusammen - begrüßen neue kreative Aktionsformen – lehnen aber Vermummung, bewusst gesuchte Gewalt auf nationalen Demonstrationen und eigene schwarze Blöcke ab.

    Wir stehen einer Diskussion von relevanten Vertretern der Autonomen Nationalisten aus dem Südwesten und Vertretern des Aktionsbüro Rhein-Neckar aufgeschlossen gegenüber und würden uns über eine Kontaktaufnahme freuen.

    Kontakt: rfd@gmx.at

    Quelle: Aktionsbüro Rhein-Neckar / http://www.ab-rhein-neckar.de

  • 19 Worch // Aug 20, 2007 at 15:19

    @ NPD-Freund:

    (Zitat Beginn):
    nach dem sich schon eine Mehrheit der Freien Kräfte gegen das Kindertheater “Schwarzer Block” positioniert hat. z.B das AB Rhein-Neckar,NASOs Mainz-Bingen und andere
    (Zitat Ende)

    Ah, du hast eine quantitative Erfassung gemacht? Wer sich alles wie geäußert hat und wer wieviele Leute vertritt? Interessant. Hast du vielleicht gar eine Liste jener nach VS-Angaben angeblich 160 bis 170 sogenannten Kameradschaften, in denen sich unorganisiert die laut VS-Angaben etwa 3.700 radikalen parteifreien Nationalisten (amtlich: “Neonazis”) unorganisiert vernetzt haben? Dann kannst du ja sicherlich auch die Behauptung von “eine Mehrheit” belegen. Oder ist die von dir behauptete Mehrheit genauso ein Wunschdenken wie das “Kindertheater” Polemik ist?

    Naja, und wie leicht man sich irren kann, zeigst du nicht im nächsten Artikel, sondern gleich in deinem eigenen nächsten Beitrag.

    (Zitat Beginn)
    einen Artikel vorher steht noch:
    “Danach folgte der NPD nahe Aktivist Sven Skoda aus NRW ”
    Wie sehr man sich doch täuschen kann!
    (Zitat Ende)

    Da liegen gerade mal 35 Minuten zwischen bis zur Erkenntnis des Irrtums. Zwischen den Altermedia-Beiträgen liegen immerhin mehr als 24 Stunden…

    Grüße
    Christian Worch

  • 20 Timo Pradel // Aug 20, 2007 at 15:22

    @Albatros: Du greifst Dir einen Satz aus meinem Beitrag raus und lästerst ab. Hättest Dir die Mühe machen sollen den ganzen Beitrag zu lesen UND zu verstehen…

    Timo Pradel

  • 21 Marlon N-O // Aug 20, 2007 at 15:33

    @NPD-Freund

    …dem sich schon eine Mehrheit der Freien Kräfte…
    …das AB Rhein-Neckar,NASOs Mainz-Bingen…

    Damit es nicht ganz lächerlich klingt, schreibste dann und andere dazu oder wie? AB Rhein Neckar oder auch NPD Hessen (Wöll) ist das nicht beides das Gleiche?

    Warst du überhaupt in Frankfurt dabei? Ich glaube nicht, denn ohne die leidige Unterredung wegen der Demo nochmals aufkochen zu müssen, aber da ging das Kindertheater sicherlich nicht vom Block aus!

    Ich glaube auch, dass es Sven hier garnicht um den Block als solches geht, sondern ehr um die Tatsache, dass die NPD wieder anfängt Gruppen und Aktionsformen auszugrenzen um beim “Wähler” gut anzukommen… Das ging bereits mehrfach schief und wird auch jetzt wieder schief gehen. Nur irgendwann ist es einmal vorbei mit den Volksfronten von Rechts und der gemeinsamen Basis…

  • 22 AN der ersten Stunde // Aug 20, 2007 at 15:50

    Immer sehr interesant, wenn versucht wird etwas zu verteufeln was manche garnicht verstehen/verstehen wollen. Da ich ein Freund der Menschen bin, versuche ich es kurz zu erklären :

    es gibt keinen “schwarzen Block” diese Bezeichnung kam schon immer von außenstehenden, Autonome Nationalisten haben sich selbst nie so gennant, werden aber immer als solcher bezeichnet.

    NS war schon immer revoluzionär und nicht reaktionär, warum wird das heute so bekämpft ? In einem System das Hand in Hand mit Afa und Co zusammenarbeitet (VS nutzt Daten der Afa hack´s) ist ein kampf “mit offenem Visier” nicht nur aussichtslos sondern schlicht gesagt , dumm !

    Die ersten AN´s hatten einfach “die Nase voll” rumzulaufen wie eine Bowlingkugel (dadurch angreifbar, identifizierbar und sich selbst in´s abseits stellend) die “nase voll” von parolen in Hinterzimmern und Demos zu denen man 4h anreise hatte und dann “1000 böses Neonazis” vor 200 cops und 200 Afa´s “den Schw***” einzogen und abreisten nachdem 5 gegendemonstranten nicht von der Straße geräumt wurden. Die “Nase voll” von einer Szene die sehr viele Leute aufnimmt die schwere Menschliche probleme haben und diese rigoros “bei uns” ausleben wollen. Von “Scheitelnazis” die immer “vom Reich etc” in Hinterzimmern träumten aber NIE rauskamen und offensiv wurden. Die “Nase voll” abends durch die Stadt zu gehen, schon optisch aufzufallen das Polizei, Afa, Migrantengangs etc auf einen aufmerksam wurden und verdroschen etc.

    Nationalist sein aber ohne Verkleidung. Nationalist sein der agiert anstatt zu reagieren
    Nationalist sein jenseits dogmatischer Denkweisen
    Nationalist sein und verstanden haben das individuelle Vielfalt effektiver ist als vorbestimmte starre denkweisen.
    Nationalist sein um z.B. auf demos sich nicht “verarschen” zu lassen von einer handvoll Polizei und Afa´s sondern offensiv für das eintreten was man möchte
    Nationalist sein der respektiert das jeder für sich entscheidet wie weit er gehen möchte.

    Das sind nur einige die fast alle AN´s der ersten Stunde, die ich kenne, dazu gebracht haben sich so positiv zu entwickeln.

    P.S. die “Erklärung” des AB Rhein-Neckar ist , entschuldigung, “fragwürdig” zumal es keine “vermummung” auf demos gibt (ein sonnebrille ist gegen die sonnenblendung und ne kapuze gegen Regen oder Sonnenstich) “Hasskappen” o.ä. sind per se von gesetzeswegen eh verboten. Desweiteren will das AB wohl nicht ganz drauf verzichten auf die leute das ist schizophren.

  • 23 NPD-Freund // Aug 20, 2007 at 19:17

    @Worch :

    Nein ich habe nicht alle gefragt,habe mit ca. 20 Führungskräften der Freien Nationalisten Bundesweit über dieses Thema gesprochen das sind Leute die ich seit ca. 1988 kenne und die haben sich mehrheitlich gegen den Schwarzen Block ausgesprochen.Mit Dir selbst habe ich nicht gesprochen da ich deine Meinung schon von der Frankfurtdemo kannte.Hätt ich tun können denn wir kennen uns.

    @Marlon N-O
    hättest du in der Schule auf gepasst könntest du den Main vom Neckar unterscheiden.Wöll ist Rhein-Main und das andere ist 100km weiter Rhein-Neckar.
    Wöll hatte ich nicht aufgezählt weil er NPD ist,ich könnte noch einige Kameradschaften aufzählen.Aber egal das sollen sie selbst machen oder nicht.

    @AN der ersten Stunde
    Vermummung ist z.B. Mütze,Sonnebrille und Schal über die Nase oder Kapuze mit Schal
    ich denke als AN der ersten Stunde weist du was Vermummung ist

    @Marlon N-O
    Ach ja ich kann zwar Main von Neckar unterscheiden aber hätt ich besser aufgepasst könnt ich fehlerfrei schreiben

  • 24 NPD-Freund // Aug 20, 2007 at 19:26

    @Worch
    Im Irrtum ist der Verfasser des Textes:

    “Danach folgte der NPD nahe Aktivist Sven Skoda aus NRW ”

    wie ich ihn kenne ist er ein reiner Selbstdarsteller aber ich muss sagen ich kenn ihn nicht wirklich gut.

    @Marlon N-O
    Doch ich war in Frankfurt und das Kindertheater ging vom Block aus die Ordner haben nur ihre Aufgabe erledigt.

  • 25 Marlon N-O // Aug 20, 2007 at 21:03

    @ NPD-Freund:

    Stimmt, ich hab in der Schule nicht sonderlich aufgepasst!
    Dennoch kenn ich den Unterschied zwischen Main und Neckar. Ich muss einräumen, dass hier ein Irrtum meinerseits vorliegt! Habe ich wohl im Eifer des Gefechts überlesen.
    Ändert im Grunde nichts am Tenor…2 Gruppen zu benennen und das als Mehrheit abzuklatschen…

    Auch wenn du deine 20 “Führungspersonen” dazu rechnest.
    Wenn die “worsche Rechnung” stimmt, fehlen da noch rund 140 Personen oder? Ist bei dir etwa 1/7 die Mehrheit? Wenns doch immer so einfach wäre.

    Du scheinst auch nicht gant verstanden zu haben, worum es sich bei der Kritik von Sven eigentlich dreht. Es geht noch immer nicht um die Aktionsform der AN`s (zu denen ich übrings nicht gehöre), sondern um eine Aktionsform/Gruppe im allgemeinen!

    Weshalb hat es eine solche Erklärung der Partei nie im Bezug zu den Skinheads gegeben? (Wahrscheinlich weil sich der Herr Pühse dann hätte selbst ausschliessen müssen).

    Zum Thema Frankfurt: Weißt du eigentlich was die Aufgaben eines Ordners sind? Ich glaube nicht…sonst hättest du derartiges nicht geschrieben!

  • 26 NPD-KV UNNA/HAMM // Aug 20, 2007 at 21:04

    Wenn man die Kommentare liest, drängt sich doch immer mehr der Eindruck auf, dass viele sich hier artikulieren, ohne den Beschluss unseres Parteivorstandes überhaupt gelesen haben.

    An sich sollte man - bevor man schimpft und beleidigt - sich zumindest mit der Position anderer beschäftigt haben.
    Immerhin sind wir nicht auf Indymedia; die dies sehr gerne und lautstark praktiziert.

  • 27 Worch // Aug 20, 2007 at 21:12

    @ NPD-Freund:

    Ja, das Alter…. 1988 ist fast zwei Jahrzehnte her. Warum ich darauf hinweise? Ganz einfach. Ich weiß, daß viele nicht mehr völlig taufrische Meinungsführer und Anführer parteifreier Nationalisten das Aufkommen einer “neuen Kraft” skeptisch beurteilen. Die meisten dieser Kameraden haben zwar noch nicht wie ich die olympische Höhe des begonnenen sechsten Lebensjahrzehnts erreicht, aber sooooo viel jünger als ich sind sie nun auch nicht; im Schnitt wohl so rund um vierzig. Und damit in dem Alter, daß sie rein biologisch die Väter vieler sein könnten, die im “Block” mitmarschieren.

    Das Aufkommen einer neuen und vor allem von jüngeren Menschen getragenen Kraft mag manchem bedrohlich für seine eigene Position erscheinen. Das ist ein atavistischer, ein natürlicher Prozeß. Die jungen Wölfe gegen die alten Wölfe. Die aufstrebenden Provinzhäuptlinge gegen die Vertreter bzw. Verfechter einer zentralen Koordination, um nicht gleich von “Führung” zu sprechen.

    Ich will nicht sagen, daß das bei all den 20 Kameraden, mit denen du gesprochen hast, eine Rolle spielt. Oder eine größere Rolle und nicht nur ein Nebenaspekt ist. Aber man sollte diese Dinge auch nicht aus dem Auge lassen. Erörterungen über die Nachwuchsfrage und die zunehmend auseinanderklaffende altersmäßige Schere zwischen uns als Kadern und den neu hinzukommenden Leuten hattenwir auch schon Anfang der 90-er in Hamburg. Und damals war ich persönlich gerade mal mitte dreißig und die meisten anderen zum damaligen Kader gehörenden Kameraden eher knapp unter dreißig als darüber. Trotzdem war es uns damals schon bewußt, sahen wir die damit verbundenen Schwierigkeiten und versuchten, ihnen entgegenzusteuern. Einigen anderen ist es vielleicht nicht mehr bewußt, obwohl sie gleich mir seither anderthalb Jahrzehnte älter geworden sind…

    Und auch dank der mit dem Alter verbundenen Erfahrung setze ich nicht grundsätzlich voraus, daß der Wortführer einer Gruppe wirklich für alle aus seiner Gruppe spricht. Üblicherweise für eine Mehrheit, sonst wäre er ja wohl auch nicht lange der Wortführer; aber es kann mal eine kleinere und mal eine größere Mehrheit sei, und selten eine von 100 Prozent.

    Was nicht sooooo viel anders ist, als du es von der Partei kennst, als deren Freund dich dein Nickname ausweist. Da gibt es nämlich auch viele, für die eine solche Erklärung des Parteipräsidiums gewiß nicht “Gottes Wort” oder zumindest papistisch “ex cathedra” von der Kanzel herunter und mithin unanfechtbar und frei von Irrtum ist.

    Grüße
    Christian Worch

  • 28 AN der ersten Stunde // Aug 20, 2007 at 21:19

    @ NPD - Freund,

    ich weiß was vermummung ist und ich kann nur nochmal betonen das das was du sagst ist die Meinung der Polizei um schikanieren zu können selbst gerichte urteilen fast immer für den angeklagten und sehen eine sonnenbrille als das was es ist , ein schutz für die Augen gegen die sonne und ein basecap als Käppi gegen nen Sonnenstich und modisches “accesoir”. Wenn du die brd-Polizei definition nimmst ist das ehrlich gesagt nicht mein problem.

    @ worch

    ich bin 31 :-( und viele ANßs die ich kenne sind ebenfalls nimmer weit weg von diesem Alter das wir aber nimmer so oft auf demos können liegt zum Teil an familiären dingen da sind freie samstage leider rar aber das heisst nicht das es uns nicht gibt ;-)

  • 29 Worch // Aug 20, 2007 at 21:20

    @ NPD-Freund:

    Kindertheater von wem ausgegangen? - Ich habe in Erinnerung, wie einer der Ordner von der Spitze des Zuges energischen Schrittes in Richtung Block strebte mit einem Satz auf den Lippen wie: “Entweder die tun jetzt, was der X sagt, oder ICH sorge dafür; und dann wird es wirklich schlimm!” Eine solche Geisteshaltung ist für mich auch eine Art von Kindertheater. Das Theater rauflustiger Kinder. Von Kindern, die vielleicht sogar rauflustiger sind als die Jungs vom Block; oder die Glück hatten, die die Jungs vom Block eigenen Leuten gegenüber nicht so rauflustig sind, wie bei verschiedenen Gelegenheiten eigene Ordner den Jungs vom Block gegenüber waren.

    Es ist ohnehin schon interessant, rein von der psychologischen Seite her, wie viele in sei es polemischer, sei es vielleicht sogar persönlich neidische Weise den Leuten vom “Block” vorwerfen, daß sie ein paar Jahre jünger sind als sie… Ein Begriff wie “Kindertheater” fällt für mich in genau diesen Rahmen.

    Grüße
    Christian Worch

  • 30 Dietlas // Aug 20, 2007 at 21:36

    @Worch

    Deine Einschätzungen bzgl. der Motivation altgedienter Führungskader mag garnicht so abwegig sein, doch stehen den AN´s vielerlei politische Argumente entgegen.

    Ich selbst bin NS seit 15 Jahren und bin stets vorne wenn es heißt, zu drücken. Aber nur wenn es sein muss.

    Und wenn Du hier schon teilweise treffliche psychologische Argumente bringst, dann wende die doch bitte auch mal auf Deine Schützlinge an. Ich wette, ein Psychologe (ich halte mich für einen Hobbypsychologen) würde zu demselben Schluss kommen wie ich:

    Die AN´s nutzen ihre angebliche poltische Legitimation lediglich als Vorwand für ihre privaten Interessen und Triebe, die da heißen Gewaltsucht, Provokation, Aufmerksamkeit, Spaß und Anderssein. Dasselbe trifft auf Leute mit langen Haaren und Tättowierungen zu (habe ich nix gegen mit Ausnahmen) die meinen, das zu machen, weil es die Wikinger bzw. Germanen auch hatten.

    Und worin besteht eigentlich deren Basisarbeit? Ich kenne einige dieser Typen und die verstehen Graffitis nach amerikanischem Vorbild, Katz und Mausspiel mit der Antifa und sinnlose Aufkleber klitschen darunter. Keine Basisarbeit, nur wie immer Action, Jagd und Spaß.

    Auch ich sehe wie viele in meinem Bundesland die ANs als eine schädliche Entwicklung und den Versuch einer gefährlichen Liberalisierung unserer Szene an. Weiterhin sehe ich keinerlei politische Notwendigkeit in dem Ganzen.

    Ich stehe hinter der Erklärung der NPD und kann mich angesichts der Erklärung von Skoda nur an den Kopf greifen. Vor 2 Jahren hat er noch ganz ganz anders geredet. Völlig dagegen usw.

    Ich könnte auch rund 10 Kameradschaften beisteuern, die gegen die ANs sind. Rechnen wir also mal runter.

  • 31 NPD-Freund // Aug 20, 2007 at 22:28

    @Marlon N-O :
    Nein ich habe nicht alle 140 Gruppen befragt aber ich mach es wie die Meinungsforscher und und hab den representativen Durchschnitt.Ich geb auch noch zu das er nicht ganz repressentativ ist da ich keinen kontakt mit AN habe.
    Fast alle dieser 20 waren meiner Meinung 2 lagen in meiner Richtung und einer hat mir recht gut ins Gewissen geredet das er mich zwar nicht überzeugt hat aber doch mehr Sympatien in mir für die ANs geweckt hat,nicht für den schwarzen Block so doch aber für die ANs.war etwa die jung+alt argumentation von Christian Worch in seiner Antwort oben.
    Denke schon das ich weis was die Aufgaben eines Ordners sind da ich selbst schon Anmelder einiger Demos war und seit Jahren als Ordner eingesetzt werde(NPD+Freie) Auserdem juristisch etwas bewandert bin(nicht so sehr wie Christian aber schon etwas)denk ich das ich das schon weis.

    @Worch
    Auch ich stehe nicht 100% zur Partei und in einem anderen ausgeglichenen Forum(ich weis Altermedia ist kein Forum) hätte ich nie diesen Nick gewählt.
    Aber hier war es nötig das bei vielen ungerechten und unqualifizierten Komentaren jemand “PARTEI” ergreift.
    Ich stehe auch nicht hinter den Äuserungen des PV. Aber was die Jungs vom AB Rhein-Neckar geschrieben haben ist gut.

  • 32 NPD-Freund // Aug 20, 2007 at 22:53

    @AN der ersten Stunde :
    Hast vielleicht falsch gelesen ich hab mit Basecap und sonnenbrille kein problem ich hab mit Palituch kein Problem ich zieh mich zu ner Demo seit Jahren überwiegend schwarz an.
    Aber wenn eine Kappe getragen wird und ne Sonnenbrille UND das Palituch über der Nase ist man vermummt!!!

    @worch
    Ich werfe den Leuten ihr Alter nicht vor die Leute aus meinem KV oder die aus aus dem AB sind auch in diesem Alter.Für mich sieht aber das verstecken hinter den transpis wie Kasperltheater aus.(wo ist der Seppel)und du weist selbst das die Argumentation das man durch dieses vermummen seine Identität schützt,humbug ist.Wenn die Polizei in Ffm gewollt hätte dann hätte sie jeden aus dem Block gezogen und kontrolliert.
    Hat sich nicht gerade Michael kühnen in einer Schrift gegen das vermummen ausgesprochen ich muss mal nachschlagen.
    Ach ja rauflustig bin ich auch das ist für mich kein Markel.

    @Marlon N-O
    Obwohl ich mich früher selbst als Skinhead sah und die Leute mich auch heute noch teilweise so sehen.Hätte ich verstanden wenn sich Partei oder Veranstalter von einem geschlossenen Skinheadblock distanziert hätten.Auch wenn oft die Mehrheit auf Demos Skinheads waren hat man doch selten Skinheaddemos gemacht.Man hat keine Blöcke gebildet und ist selten mit reinen Skinheadtranzpis gelaufen.

  • 33 Worch // Aug 20, 2007 at 23:59

    @ Dietlas:

    Was die “Erfinder” des Blocks betrifft, soweit ich sie kennengelernt habe, sind sie intelligent, haben große politische Verständnisfähigkeit und sind stark motiviert.

    Das “Fußvolk” des Blocks kann ich weniger gut beurteilen, weil ich davon nicht so viele kenne. Du meinst, fünf Merkmale gefunden zu haben: (Zitat Beginn) Gewaltsucht, Provokation, Aufmerksamkeit, Spaß und Anderssein. (Zitat Ende). Und lustigerweise ist das alles nach meinen Beobachtungen sowohl richtig als auch falsch. Fangen wir mal damit an:

    Gewaltsucht wäre eher mit defensiver Gewaltbereitschaft zu übersetzen. Die aber ist zweifellos vorhanden. Was ja auch kein Wunder ist, weil die Jungs im politischen Bereich ständig Gewalt gegen sich und ihre Kameraden erleben. Das kommt von das. Gilt genauso für mich. In der Zeit zwischen meinem 14. und 21. Lebensjahr habe ich mich nicht geprügelt. Und dann wurde ich politisch aktiv und erlebte Gewalt gegen meine Kameraden und mich. Das hat meine Bereitschaft, dem nötigenfalls auch gewaltsam entgegenzutreten, ungeheuer gefördert! Kann ich also alles nachvollziehen.

    Provokation: Nun, für die Gesamtgesellschaft ist jeder von uns eine lebende Provokation, nicht wahr?! - Die Jungs vom Block provozieren bis zu einem gewissen Maße auch zusätzlich noch nach innen, gegenüber tradierten Meinungsführern der eigenen Couleur. Und warum? Einfach, weil sie der Meinung sind, daß diese oftmals nicht entschieden genug sind, daß diese vielleicht schon abgeschlafft sind, daß in ihnen nicht mehr genug jugendliches Feuer brennt. - Auch für diese Art von Provokation habe ich zumindest in Maßen Verständnis.

    Aufmerksamkeit: Aufmerksamkeit für seine Anliegen zu erringen ist ein legitimes, ein notwendiges politisches Ziel. Wenn man damit zugleich Aufmerksamkeit für sich als Person oder für seine Bezugsgruppe erweckt, dann kann es sein, daß es Menschen gibt, für die das im Vordergrund steht. Es kann aber auch sein, daß es ein nun mal notwendiges Abfallprodukt der erforderlichen politischen Aufmerksamkeit ist. Auch das ist nicht verwerflich oder ihnen vorzuhalten, solange man ihnen nicht berechtigt persönliche Motivation (Ausleben eines Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms, also einer mentalen Störung) vorwerfen kann. Ich habe bisher dafür keine Anhaltspunkte bemerkt.

    Spaß: Ja. Eindeutig. Die Jungs sind spaßorientiert und nicht bierernst. - Es mag manchem scheinen, daß das pflichtvergessen ist; denn viele meinen, Pflicht dürfe keinen Spaß machen, sonst wäre es keine Pflicht. Das ist ein sehr preußischer Gedanke. Auf der anderen Seite: Ist es nicht gut, wenn die politische Pflicht zugleich auch Spaß macht? Haben wir es nicht ohnehin schwer genug, unsere Kameradinnen und Kameraden zu motivieren?! Können wir beim Normalbürger überhaupt positiv rüberkommen, wenn wir nur verbissen und verbiestert unsere Pflicht erfüllen und uns selbst bemitleiden, wie schlecht doch die Welt ist, daß sie uns dafür so wenig mag? - Ich denke, ein bißchen Spaß muß auch in der Politik sein. Und ich berufe mich da auf die Edda: “Dem Kühnen glück besser als dem Nicht-Kühnen, seinen Mann zu stehen im Streit; dem Frohen glückt besser als nicht Nicht-Frohen, was immer er nimmt zur Hand.”

    Anderssein: Sind wir doch alle, gesamtgesellschaftlich gesehen, nicht wahr? Und nun wirfst du als Mitglied einer gesamtgesellschaftlich gesehen kleinen Minderheit den Jungs und Mädels vom Block noch vor, daß sie eine Minderheit innerhalb der Minderheit sind? Wie konsequent ist das denn? Wie mehrheits- und integrationsfähig kannst du denn sein, wenn du ihnen das vorwirfst?!

    Basisarbeit:

    Was verstehst du denn unter Basisarbeit? Nenn doch mal ein paar Beispiele.

    Grüße
    Christian Worch

  • 34 Worch // Aug 21, 2007 at 0:02

    @ NPD-Freund:

    Während die Skinhead-Bewegung sich größtenteils entweder als überhaupt nicht politisch definiert hat oder nur als politisches Vorfeld, definieren die Autonomen Nationalisten sich selbst sehr wohl als politisch.

    Von daher ist es logisch, daß es früher keine speziellen Skinhead-Blöcke auf Demos gab. Oder daß geschweige denn Skinheads selbst eine Demo veranstaltet hätten.

    Grüße
    Christian Worch

  • 35 Dietlas // Aug 21, 2007 at 8:09

    @Worch

    Also ich definiere mich auch als gewaltbereit und bin deshalb auch vorbestraft, will also hier nicht den Pazifisten oder Humanisten heraushängen lassen.

    Doch zwischen Gewaltbereitschaft und dem, was “die” machen besteht ein himmelweiter Unterschied. Ich bin zu Gewalt bereit, wenn ich angegriffen werde, sogar wenn meine Ehre erheblich angegriffen wird. “Die” aber suchen krampfhaft nach der Gewalt, suggerieren ihre Bereitschaft hierzu und tun überdies Dinge, die mit meinem NS-Verständnis unvereinbar sind wie Steine werfen usw. Die Suche nach der Gewalt wirst Du wohl kaum abstreiten können. Fast schlimmer wiegt die offene Suggestion von Gewaltbereitschaft, die ich für das schädlichste an dem Ganzen halte. Du kannst mir glauben, dass ich mir manchmal wünschte, von Beruf Scharfrichter zu sein, aber muss ich das dem zu gewinnenden Volk sagen? Muss ich dem leider Gottes liberalisierten und humanisierten Volk das zeigen? Sieh Dir doch das Frankfurtvideo nochmal und nochmal an und frage Dich, welcher umerzogene Bürger sich hierunter wohlfühlen soll, wer hiervon angezogen werden soll außer Leuten, die nicht wegen der pol. Ansichten kommen, sondern dann eher um da mal mitzumischen?

    Stichwort Provokation. Schön, wie Du ablenken kannst, von dem was ich meinte. Natürlich ist jede Aktivität von uns eine Provokation. Provokation ist wichtig um gewünschte Reaktionen zu erzeugen. Aber zwischen Provo und Provo kann es Unterschiede geben. Provokation um das erhitzte Gemüt eines Journalisten willen, der dann schreibt “Nazis am Brandenburger Tor” oder Provokation um des Eindrucks beim Außenstehenden Willen, der dann denkt “Die sind ja krass” oder “Was sind das für Leute”. Verstehst Du, dass ich zwischen Provokation im Sinne unserer Politik und Provokation zur Selbstbefriedigung unterscheide?

    Stichwort Aufmerksamkeit: Auch hier versuchst Du wie leider viel zu oft, das Ansinnen von Kritikern pauschal schlecht zu reden. Meinst Du, als poltischer Aktivist, lehne ich Aufmerksamkeit für unsere Sache ab oder wie? Mir ging es rein um die psychologische Schiene von Leuten, denen die Befriedigung eigener Triebe am Wichtigsten ist und sie dabei das Politische außer Acht lassen. Wenn es nach mir geht, sollen 80 Millionen Deutsche bzw. BRD-Bürger zusehen müssen, aber ich demonstriere nicht, damit jeder Außenstehende von mir sagt “Mensch, ist der krass”.

    Stichwort Spaß: Auch hier wieder dasselbe. Auch ich habe Spaß an meiner Arbeit, spaß an Politik >>> also Spaß an meiner Pflicht.
    Durch die ANs, die vielfach reine Demotouristen sind, wird aber der Spaß in den Vordergrund gerückt und bei denen ist Spaß die gegenseitige Provo von Afa und ANs, die Provo der Polizei, das Rufen von übernützlichen und hochpolitischen Parolen wie “9mm Linkes Gezeter” (Was sagst Du eigentlich dazu?) usw.

    Stichwort Anderssein: Auch hier wieder Deine Pauschalisierung und der unterschwellige Vorwurf an mich, ich würde das Anderssein verurteilen. Auch hier sage ich: Wir sind alle anders! Ganz klar! Du verdrehst aber bewusst das, was ich sagen will. Ich meine vom psychologischen Ansatz her gesehen, dass Ausscheren aus Trotz und persönlichen Motiven ohne politische Überlegungen. Anders sein um den Preis des Auffallens, egal ob negativ oder sonstwie.

    Meine Grundaussagen sind (und ich kenne einige ANs persönlich):

    1. Das politische steht bei vielen nicht im Vordergrund.

    2. Bei denen, die sich ernsthaft politisch definieren, herrscht ein Denkfehler vor. Der Denkfehler, mit diesem Auftreten ein Stück weiter zu kommen beim Volk.

    3. Ich brauche keinen Block um revolutionär zu sein und für den Fall das es sein muss (und nur für diesen, sonst nicht >> also wieder ein Kontrast zu den ANs), leiste ich auch im bürgerlichen Gewand erbitterten Widerstand.

    Basisarbeit:

    Kommunalpolitik, eigene lokale Medien, Mitglieder bzw. Mitstreitergewinnung, Aufklärung, lokale Bekanntheit, Flugblattaktionen, Basisgruppenarbeit, Infostände, Saalveranstaltungen, Schulungen, Wortergreifung, Jugendarbeit, Aktivitäten in Vereinen, Bürgerinis usw.

    Das sind denke ich genügend Beispiele. Auf keinen Fall sollte die lokale Arbeit von der Antifa bestimmt werden, sich über ein Katz und Maus Spiel mit Afa und Polente definieren und in gar keinem Fall geht Graffiti als politisiche Agitationsform (auch keine Eddingaktionen).

  • 36 NPD-Freund // Aug 21, 2007 at 9:01

    @Worch
    Doch es gab Skinheaddemos mir ist eine in Saarlautern bekannt.

  • 37 Worch // Aug 21, 2007 at 19:36

    @ Dietlas:

    Ich geh’ mal nicht auf alle Einzelheiten ein; vielleicht kennen wir verschiedene Leute von den “Autonomen Nationalisten”. Darüber will ich mich nicht öffentlich austauschen. Deshalb nur zu den drei grundsätzlichen Punkten:

    1. Bei denen, die ich kenne, steht das Politische eindeutig im Vordergrund; völlig und absolut eindeutig.

    2. Der Denkfehler ist nicht wirklich ein Denkfehler. Es geht ihnen einerseits darum, Hindernissen durch politische Gegner entgegenzutreten. (Übrigens: Auch die SA der NSDAP hatte in der breiten Bevölkerung vor 1933 eher keinen soooo guten Ruf; vor allem bei Bürgern galten sie als “Rabaukentruppe”. Hat nicht viel ausgemacht, nach dem Grundsatz: Wo gehobelt wird, da fallen Späne.) Und es geht ihnen andererseits darum, vor allem jüngeren Menschen eine Perspektive politischen Einsatzes anzubieten, die nicht so konventionell und vielfach farblos-langweilig ist wie die Perspektiven politischen Einsatzes, die manch andere anbieten. (Darunter viele - NICHT alle! - Verbände der NPD.) Zielgruppe ist daher nur ein SEGMENT der Gesamtbevölkerung, nämlich vor allem Jugendliche und junge Erwachsene.

    3. Gemeinsam sind wir unausstehlich, skandierten die Linken früher gern. Natürlich kann auch der Einzelne radikal oder revolutionär handeln. Gemeinsames radikales oder revolutionäres Handeln ist wirkungsvoller. Bisweilen reicht auch schon die erkennbare Bereitschaft, radikal zu handeln, um die tatsächliche Notwendigkeit zu radikalem Handeln überflüssig zu machen. Sehe ich wehrhaft aus, ist die Wahrscheinlichkeit, daß ich angegriffen werde, von Anfang an geringer. Sehe ich nicht wehrhaft aus, muß ich meine tatsächliche Wehrhaftigkeit öfter beweisen…. Mir persönlich ist lieber, ich muß sie nicht beweisen.

    Zur Basisarbeit:

    Die AN’s haben - gemessen an ihrer Zahl - höchst vorzeigbare Medien, wenngleich nicht lokal oder regional (was Druckform oder dergleichen meint, denke ich), sondern virtuell. Stichwort “freier widerstand”. Kann sich zwar mit “Altermedia” als Topquelle wohl nicht messen, dürfte aber deutlich frequentierter sein als die meistenteils etwas hausbacken daherkommenden Seiten der NPD…

    Gewinnung von Mitgliedern bzw. Mitstreitern findet offenbar statt. Seit das Konzept vor dreieinhalb Jahren erstmals vorgestellt worden ist (wenn ich früher von “zweieinhalb Jahren” gesprochen habe, war das ein Irrtum meinerseits), umfassen die AN’s ungefähr ein Viertel der radikalen parteifreien Nationalisten; in absoluten Zahlen knapp an tausend Personen. Halte ich für eine hohe Zuwachsrate, womit die Gewinnung von Mitgliedern bzw. richtiger Mitstreitern offenbar erfolgreich ist.

    Flugblattaktionen finden durch sie statt. Vorzugsweise arbeiten sie dabei mit parteifreiem Fremdmaterial.

    Die nächste Saalveranstaltung autonomer Nationalisten ist kommendes Wochenende.

    Schulungen finden statt. Anders als oftmals bei der NPD oder auch “etablierten” Kameradschaften beschränken diese sich eher nicht darauf, zum tausendsten Mal den Zweiten Weltkrieg zu gewinnen, sondern beziehen sich auf vor allem einsatzbedingte Fragen wie sinnvolles und möglichst rechtssicheres Verhalten bei öffentlichen Auftritten.

    Als Jugendarbeit verstehen sie das, was sie machen, per se….

    Darüber hinaus haben die AN’s im Ruhrgebiet eine eigene “Schulhof-CD” herausgegeben, was insofern beachtlich ist, als sie keine Organisation sind und daher keine Mitgliederbeiträge erheben oder Spenden sammeln können. Ihre Zeitschrift “Grauzone” haben sie allerdings nach wenigen Ausgaben einschlafen lassen, vor allem deshalb, weil diese hauptsächlich aus der Wiedergabe von Inhalten des “freien widerstandes” bestand und das Klientel der AN’s so gut wie ausnahmslos über Netzwerkzugang verfügt, so daß in diesen Kreisen für eine gedruckte Zeitung kein Bedarf bestand.

    Ganz schön langer Katalog, nicht wahr? Und vieles von dem, was sie machen, machen sie kompetenter als Parteiverbände oder “etablierte” Kameradschaften.

    Was die Parolen betrifft:
    “Linkes Gezeter - neun Millimeter” lehne ich ab. Es drückt aus, daß auf Leute, die zetern, mit 9-mm-(Para)-Munition geschossen werden sollte. Ich halte es für unangemessen, auf Leute zu schießen, die einfach nur zetern. Geschossen werden darf nur auf bewaffnete Feinde. Unbewaffneten Feinden ist unterhalb der Schwelle des Schußwaffengebrauchs entgegenzutreten. Gewaltfreien Feinden (Meinungsgegnern) ist gewaltfrei entgegenzutreten. Gewalt gegen Meinungen ist abzulehnen. Hier wird eindeutig über das Ziel hinausgeschossen. Allerdings muß ich dazu sagen, daß ich diesen Sprechchor “Linkes Gezeter - neun Millimeter” durchaus nicht nur vom “Block” gehört habe, sondern auch von vielen anderen Demo-Teilnehmern. Ist also nicht eine spezielle Erfindung des Blocks. Gab es schon vor dem Block. Ebenso wie Sprechgesänge, die offenbar mehr aus der Fußballszene komme. (Beispielsweise dieses halb gesungengene “Antifa - Hurensöhne” oder “Eure Eltern sind Geschwister”.) Hart, aber noch halbwegs im Rahmen finde ich Sprechchöre wie “Ein Hammer - ein Stein - ins Arbeitslager rein!” angesichts ungewaschener, grölender und biersaufender Punks. Mag faschistisch klingen, könnte aber sogar beim Normalbürger mehrheitsfähig sein…

    Grüße
    Christian Worch

  • 38 Worch // Aug 21, 2007 at 19:44

    @ NPD-Freund:

    Sorry, hatte ich nicht gewußt. Danke für die Information. - Ich glaube aber, daß die Autonomen Nationalisten in den letzten zwei, drei Jahren deutlich mehr (eigene, selbst organisierte) Demonstrationen gemacht haben als die Skinhead-Szene in zehn oder mehr Jahren vorher. Also zumindest quantitativ halte ich die AN’s in der Hinsicht für führend.

    Grüße
    Christian Worch

  • 39 Dietlas // Aug 21, 2007 at 20:27

    @Christian

    Dein Denkfehler scheint zu sein, die Deutschen von Heute mit den Deutschen von Damals zu verwechseln. Damals war eine Maulschelle für den frechen Sohn noch angebracht - heute ist es Missbrauch. Damals musste keiner der nießt Entschuldigung sagen, sondern erntete ein Gesundheit. Damals wären sogar öff. Hinrichtungen noch denkbar gewesen, teils sogar gemacht. Heute würde jeder in Ohnmacht fallen oder losheulen. Ich denke, Du weißt was ich meine. Der Vergleich hinkt.

    Also ich war auf vielen Demos, wo ANs da waren. Die wurden eher mehr als weniger angegriffen. Vor denen hatte keiner mehr Schiss als vor den bürglich aussehenden Revolutionären.

    Ach, Du meinst diese angeblichen 1000 ANs sind alles Leute, die vorher schon woanders aktiv waren? Sehe ich ganz anders. Die meisten, die ich kenne, kamen erst dazu und arbeiten wie gesagt keineswegs politisch. Also kein Zugewinn, die kamen nicht wegen Idealen und aus Überzeugung, sondern weil es hier was zum “wamsen” gibt.

    Dein Querverweis auf NPD Verbände mag zutreffen. Keiner sagt, dass die alle top arbeiten.

    Aber an dem Schulungsthema das du nennst, erkennt man deren Prioritäten. Sowas mache ich alle paar Jahre mal und was machen sie sonst? Was tun sie FÜR ihre Stadt? Wo klären sie auf? Die Seiten, die Du meinst, sind lediglich für die Szene. Es bleibt das Fazit: Das Volk und der Eindruck dort ist denen egal. So kommen wir net weiter.

    Gut, vielleicht machen manche Flugiaktionen. Nichts desto trotz bleibt der Hauptvorwurf einer unangebrachten und zur Schau getragenen Militanz, die man eher im Innern tragen sollte und einer offen suggerierten Gewaltbereitschaft und einem Hang zu Action, Spaß und Randalen. Den kannst Du nicht ausräumen.

  • 40 NPD-Freund // Aug 21, 2007 at 20:44

    @Worch
    das will ich ihnen gar nicht absprechen,ich begrüße es sogar wenn die AN eigene Demos machen und vielleicht werde ich diese Demos auch punktuell unterstützen und besuchen.
    Aber die AN sollten auch verstehen das manche…Parteien…Kameradschaften…Einzelpersonen…keinen “Schwarzen Block” auf ihren Demos wollen und falls sie es doch zulassen das sie sich an die Regeln des Veranstalters halten und ihre Anordnungen befolgen.
    Keiner will ernsthaft ne Kleiderordnung oder Mützen und Sonnenbrillen verbieten oder ANs ausschließen aber man sollte sich doch nicht gegenseitig das Leben schwer machen.

  • 41 Worch // Aug 22, 2007 at 0:23

    @ Dietlas:

    Nein, das ist kein Denkfehler von mir.

    Wenn die Leute, die heute zu den AN’s zählen, vorher nicht aktiv waren, ist das ein echter Zugewinn für die Szene insgesamt. Denn dann hätte die Szene insgesamt ohne die AN’s Personal verloren, und die AN’s haben den Verlust aufgefangen. Oder?! Habe ich das jetzt falsch gerechnet? - Wenn ich richtig gerechnet habe, ist es ein Verdienst, oder?!

    Grüße
    Christian Worch

  • 42 Worch // Aug 22, 2007 at 0:27

    @ NPD-Freund:

    noch mal: Wenn die Partei, deren Freund du bist, nur gesagt hätte, wir wollen keine Schwarzen Blöcke auf unseren Demos, wäre alles in Ordnung gewesen. (Ich habe ihnen das dringend geraten, sich darauf zu beschränken. Aber auf mich hat wie üblich mal wieder niemand gehört. - Ja, ich wußte von der Erklärung locker einen Monat, bevor sie veröffentlicht wurde. Die Partei war immerhin intelligent genug, sie Leuten wir meiner Wenigkeit oder dem Aktionsbüro Nord vorher zur Äußerung zuzuleiten. Und ich war es auch, der versucht hat, die Leute von der Partei und Leute von den AN’s vorher an einen Tisch zu kriegen, aber das war eher eine zwecklose Sache….) Aber die Partei mußte unbedingt mal wieder grundsätzliche Dinge erklären; und damit lag sie falsch, das war ein Fehler.

    Grüße
    Christian Worch

  • 43 NPD-Freund // Aug 22, 2007 at 11:43

    @Worch
    Und nochmal von mir ich stehe der Parteierklärung auch kritisch gegenüber,und wie schon vorher gesagt stehe ich nur hinter der Erklärung des AB-Rhein-Neckar zu 100%

    Siehe hier:

    20.08.2007: Ein Stimmungsbild parteifreier Kräfte aus der Rhein-Neckar Region

    Die Aktivisten der Rhein-Neckar Region stehen kreativen Transparenten und Aktionsformen auf nationalen Demos und Veranstaltungen sehr positiv gegenüber. Wir begrüßen auch eine sinnvolle, zielgerichtete Radikalität in unseren Reihen.

    Das Aktionsbüro Rhein-Neckar versteht sich als Zusammenschluss vieler Freier Nationalisten der Rhein-Neckar Region und bekennen uns klar zum Nationalen Sozialismus mit all seinen Forderungen. Wir arbeiten eng mit der NPD zusammen, solange sie uns in unserer weltanschaulichen Forderung und unserer zielgerichteter Propagandaarbeit nicht beschneidet bzw. eingrenzt. Dies ist bisher nicht der Fall.

    Wir leben in der Rhein-Neckar Region die Volksfront zwischen Freien Kräften, der DVU und der NPD. Sicherlich gibt es Einzelne, die da (noch) nicht mitziehen, aber das ist keine nennenswerte Personenzahl. Wir sind auch ständig bestrebt, alle Kräfte mit einzubinden und deren Interessen zu wahren

    Wir, als Freie Nationalisten, empfinden einen eigenen schwarzen Block mit seiner ganzen Außenwirkung bzw. Ausstrahlung auf den normalen Bürger, wie auch auf Jugendliche und auf die eigenen Aktivisten nicht mit unserer Weltanschauung vereinbar. Ein schwarzer Block wirkt insgesamt unorganisiert, erweckt das Gefühl der Führerlosigkeit und strahl eine hohe Gewaltbereitschaft auf Außenstehende aus. Dies widerspricht der Weltanschauung des Nationalen Sozialismus und kann auch nicht als Mittel zum Zweck abgetan werden.

    Der kompromisslose Widerstand gegen Willkürmaßnahmen und staatliche Repression ist in unserem 100%igen Sinne. Nur Gewalt der Gewallt willen, lehnen wir entschieden ab! Für so was gibt es andere Schauplätze und Spielwiesen…

    Wir arbeiten gerne mit Aktivisten der Autonomen Nationalisten zusammen. Viele unserer Aktivisten möchten auch anonym bleiben und tragen Mützen und Sonnenbrillen. Wir denken dies reicht aus! Eine komplette Vermummung lehnen wir ab, da diese automatisch mit anarchistischen Gewalttätern in Verbindung gebracht wird und somit uns und unserer Idee nur schadet.

    Wir verfolgten die Diskussion um die Abgrenzungserklärung der NPD bzgl. des schwarzes Blocks der letzten Wochen. Es ist zu erkennen, dass größtenteils gar nicht auf die vorgebrachte Kritik der NPD eingegangen wird. Die Kritik seitens der NPD wurde sicherlich viel zu pauschalisiert geübt und verteufelt alle Autonomen Nationalisten und neuen Aktionsformen. Aber auch in Kreisen der Autonomen Nationalisten schaltet man scheinbar auf stur und schert alle Parteiangehörigen über einen Kamm.

    Einige Aussagen von hohen NPD-Parteifunktionären wie beispielsweise Peter Marx oder Holger Apfel verstehen wir auch nicht und weißen wir entschieden zurück.

    Aber die Kritik der NPD-Führung an schwarzen Blöcken auf nationalen Demonstrationen selbst, wird aufgrund der vorher beschriebenen Punkte vom Aktionsbüro Rhein-Neckar geteilt. Aber es sei noch mal gesagt: Wir arbeiten gerne mit Autonomen Nationalisten zusammen - begrüßen neue kreative Aktionsformen – lehnen aber Vermummung, bewusst gesuchte Gewalt auf nationalen Demonstrationen und eigene schwarze Blöcke ab.

    Wir stehen einer Diskussion von relevanten Vertretern der Autonomen Nationalisten aus dem Südwesten und Vertretern des Aktionsbüro Rhein-Neckar aufgeschlossen gegenüber und würden uns über eine Kontaktaufnahme freuen.

    Kontakt: rfd@gmx.at

    Quelle: Aktionsbüro Rhein-Neckar / http://www.ab-rhein-neckar.de

    Auch wenn ich NPD-Freund bin und dies eben in dieser Komentarspalte weil die NPD hier so wenig Freunde hat so bin ich noch lange kein sturer Parteisoldat!

  • 44 NPD KV UNNA/HAMM // Aug 22, 2007 at 19:23

    Vom Kommentar des Aktionsbüro Rhein-Neckar können wir einiges lernen. Sehr einverstanden.

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