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Tabula rasa in NPD-Landesverband Hamburg? (14.01.07)

January 14th, 2007 · Post your comment (39 Comments)

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An diesem Wochenende fand eine Tagung des NPD-Bundesparteivorstandes statt. Abgesegnet wurde dabei u. a. die Teilnahme an den Landtagswahlen in Bayern, Hessen und Niedersachsen. Von größerem Interesse für die Öffentlichkeit an dieser Sitzung war allerdings weniger die Teilnahme der Partei an bevorstehenden Landtagswahlen, sondern die Klärung der Lage im NPD-Landesverband Hamburg. Hier zeigt sich die Partei offenbar entschlossen, gänzlich reinen Tisch zu machen, indem sie die eine wie die andere Seite gleichermaßen maßregelt.

Zwar fällt in der offiziellen Presseerklärung nicht der Begriff „organisatorischer Notstand“, doch dürfte die Bevollmächtigung von Bundesparteivize Peter Marx für Organisierung von Landesvorstandswahlen letztlich auf dasselbe hinauslaufen. Ursprünglich war der 18. Februar Termin für den Landesparteitag auf dem diese Frage entschieden werden soll. Ob es bei diesem Termin bleibt, ging aus der Presseerklärung der Partei nicht hervor.
Gleichzeitig ist man offenbar entschlossen, sich von der bisherigen Landesvorsitzenden Anja Zysk, wie auch von ihrem Kontrahenten Thorsten de Vries zu trennen. Wirft man Anja Zysk die wiederholte Veröffentlichung vertraulicher Parteivorgänge vor, so führt man gegen de Vries die fortwährende und grobe Störung des Parteifriedens ins Feld.

In diesem Zusammenhang entbehrt es nicht einer gewissen Komik, wenn die NPD in der gleichen Presseerklärung ausgiebig, auf die desolaten Zustände in der CSU Bayern zu sprechen kommt, obwohl gerade die Hamburger Landesvorstands-Affäre deutliche Parallelen zum Umgang zwischen Parteiführung mit dem Parteivolk zwischen beiden Parteien aufweist. Gerade die Hamburger Affäre dürfte einmal mehr deutlich gemacht haben, daß die Unterschiede zwischen NPD und etablierten Kartellparteien in manchen Dingen weit weniger groß sind, als man gemeinhin annimmt. Letztlich geht es doch nur ums Geschäft - hüben wie drüben.

Anhang:
NPD will in den bayerischen Landtag
Maßnahmen zur Situation im LV Hamburg beschlossen

Berlin – Nach Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern peilt die NPD jetzt den Einzug in den bayerischen Landtag an.

Angesichts des desolaten Zustandes der CSU und der Demontage von Edmund Stoiber sieht der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt in Bayern derzeit die größten Chancen bei den bevorstehenden Landtagswahlen im Jahr 2008. Voigt kündigte an, daß sich die Parteien des Deutschland-Paktes in den nächsten Jahren auch im Westen parlamentarisch verankern werden.

„Die CSU befinde sich wohl in der größten Krise ihrer Geschichte. Von der `Stoiber-Dämmerung´ könnte es auch ganz schnell zur `CSU-Dämmerung´ kommen. In das Vakuum wegbrechender nationalkonservativer Wähler könne die NPD hineinstoßen“, so Udo Voigt

Auf der Parteivorstandssitzung am Wochenende in Berlin erhielten die Landesverbände Hessen und Niedersachsen ebenfalls die Zustimmung für die Teilnahme an den Landtagswahlen am 27.01.2008. Bei diesen Wahlen werden die Nationaldemokraten von ihrem Bündnispartner der Deutschen Volksunion (DVU) unterstützt und umgekehrt die DVU bei ihrem Wahlantritt bei den Bremer Bürgerschaftswahlen am 13.05.2007.

Im Hinblick auf die Führungskrise im Hamburger Landesverband wurde dem Generalsekretär Peter Marx Vollmacht erteilt, im Benehmen mit den Hamburger Kreisverbänden, in den nächsten Wochen die Neuwahl des Landesvorstandes zu organisieren.

Der Parteivorstand hat zudem gegen die zurückgetretene Landesvorsitzende Anja Zysk ein ordentliches Ausschlußverfahren nach § 8a der Satzung, u.a. wegen wiederholter Veröffentlichung vertraulicher Parteivorgänge, beschlossen.
Ein weiteres Verfahren wird gegen das ehemalige Landesvorstandsmitglied Thorsten de Vries durchgeführt, der fortwährend und grob den Parteifrieden gestört habe.

Dazu erklärte der Generalsekretär Peter Marx:
„Frau Zysk kann sich - genau wie jedes andere Mitglied auch - beim nächsten Landesparteitag zur Wahl stellen. Es liegt jetzt in der Hand der Delegierten, wie der neue Landesvorstand in Hamburg künftig aufgestellt sein wird.

Klaus Beier
NPD-Bundespressesprecher

Berlin, den 14.01.2007

Quelle: NPD 14.01.07

Siehe auch “Nachrichten um die NPD Hamburg” (Link auf der rechten Seite)

Diskussion im Nationalen Forum Sachsen

NPD-Blog 14.01.07

Tags: Allgemeines

39 responses so far ↓

  • 1 michael // Jan 14, 2007 at 21:12

    Im Vergleich zum Chaos und Saustall in der NPD (nicht nur in HH) ist die Partei der bayerischen Christ-Juden noch ein wohlaufgeräumter und - organisierter Verein.

  • 2 Rudolf // Jan 14, 2007 at 21:12

    Tja, wahrscheinlich noch das Sinnvollste, was die Bundes-NPD machen konnte.

  • 3 Hildebrandt // Jan 14, 2007 at 21:31

    Also geht der Vernichtungskrieg in der Hansestadt weiter. In den Sternen steht, wie er ausgehen wird. Rieger oder Zysk? Weitere Alternativen sind nicht erkennbar. De Vries wird sich sicherlich im weiteren Verlauf der Schlammschlacht nachhaltig und endgültig selbst aus dem Verkehr ziehen. In seinem Alter wird er mit Sicherheit nie mehr aus seiner Haut rausfinden. Bisher ist das der einzige positive Aspekt dieser entsetzlichen Affäre.

  • 4 Ein Bekannter // Jan 14, 2007 at 21:36

    “Letztlich geht es doch nur ums Geschäft - hüben wie drüben.”

    Der war nicht schlecht! Habe jetzt noch Tränen in den Augen.
    Aber wo sehen Sie denn überhaupt einen Unterschied!*

    Es gibt keinen, letztlich kommt alles immer wieder aufs selbe hinaus. Schauen Sie sich die Weltgeschichte an, bundesdeutsche Parteienverhältnisse machen da auch keine Ausnahme. - Schriftleitung Altermedia

  • 5 u.g. // Jan 14, 2007 at 21:50

    Aus meiner bescheidener Sicht nicht zu begreifen!
    Nun kann man sich aber vorstellen, wo die Reise hingeht.

  • 6 Alexander // Jan 14, 2007 at 21:52

    Die Geschwindigkeit, mit der Störti/Altermedia Pressemitteilungen der NPD vorweisen kann, ist wahrlich beeindruckend. Die PM’s sind noch nicht auf der NPD-Seite veröffentlicht, da sind sie schon auf Störti/Altermedia zu lesen. Das nenne ich zeitnahe Berichterstattung. Respekt!

    Gruß

    AvL

    Nö, so fix waren wir auch nicht, stand schon da. Vielleicht aber gehörten wir zu den Ersten, die darauf aufmerksam wurden. - Schriftleitung Altermedia

  • 7 Ferrier // Jan 14, 2007 at 22:23

    Das wäre, würde es so kommen, eine angemessene Reaktion auf den Blödsinn.

  • 8 Modernisierungsverlierer // Jan 14, 2007 at 22:44

    Man kann das mit den Parallelen zur CSU („Komik“, „geht nur ums Geschäft“) auch übertreiben, liebe Schriftleitung. *

    Wie kommst du darauf, daß dies komisch gemeint sein sollte, lieber Modernisierungsverlierer? Wären die Reaktionen der NPD in dieser Angelegenheit angemessen und seriös gewesen, dann hätte es heute diesbezüglich gar keine Pressemeldung gegeben. - Schriftleitung Altermedia

    Die Reaktion der NPD ist angemessen und seriös. Respekt, alles richtig gemacht heute.

  • 9 Idealist // Jan 14, 2007 at 22:54

    @ Modernisierungsverlierer:

    Alles richtig gemacht????????? Wenn die NPD-Führung alles richtig gemacht hätte, hätte sie schon vor Wochen eingegriffen und einfach nur REAGIERT. Aber es wurde rein gar nichts getan und geschwiegen, bis die Situation nun dermaßen eskaliert ist. Alles richtig gemacht…? Ein komischer Blickwinkel…

  • 10 Worch // Jan 14, 2007 at 23:02

    @ Hildebrandt:

    Na, da wollen wir doch mal warten, ob Jürgen Rieger überhaupt zur Wahl antritt. Ich bin mir da nicht sicher. Es kann für ihn nämlich nach hinten losgehen. Wenn er gegen Anja Zysk verliert, wäre das wohl peinlich. Aber auch wenn er gewinnt - der Schmutz dieser Affäre würde irgendwo auch an ihm hängen bleiben, weil ihm die Aktivitäten von Thomas Wulff (in erster Linie) und Throsten de Vries (in zweiter Linie) wohl mit “zugerechnet” werden, wie der Jurist es nennt.

    Und das alles für den - sorry an alle Hamburger! - popeligen Landesverband mit weniger als zweihundert Mitgliedern?! - Ich weiß nicht!

    Aber das muß Jürgen Rieger selber wissen. Er ist schließlich erwachsen.

    Grüße
    Christian Worch

  • 11 Modernisierungsverlierer // Jan 14, 2007 at 23:04

    @ Idealist und Schriftleitung: “Heute”, sage ich.

    Heute angemessen, seriös und richtig. Zu “vorher” siehe meine Kommentare unter dem 11.01.

    @Schriftleitung: Das Wort “Komik” stammt von Dir, liebe Schriftleitung. “In diesem Zusammenhang entbehrt es nicht einer gewissen Komik, wenn die NPD…”

  • 12 Albatros // Jan 14, 2007 at 23:19

    “Der Parteivorstand hat zudem gegen die zurückgetretene Landesvorsitzende Anja Zysk ein ordentliches Ausschlußverfahren nach § 8a der Satzung, u.a. wegen wiederholter Veröffentlichung vertraulicher Parteivorgänge, beschlossen.”

    Was für “vertrauliche Parteivorgänge” soll sie denn veröffentlicht haben? Dieser Vorwurf ist ziemlich neu, oder?

  • 13 Worch // Jan 14, 2007 at 23:50

    @ Albatros:

    Die Information, daß der komplette Landesvorstand zurückgetreten ist, wird möglicherweise vom Bundesvorstand als “vertrauliche parteiinterne Information” angesehen. - Dann kann man dem Bundesvorstand allerdings auch nicht mehr helfen.

    Grüße
    Christian Worch

  • 14 Don Faschisto // Jan 14, 2007 at 23:56

    Ich gehe jede Wette ein, das Anja Zysk die bevorstehende Wahl gewinnen wird, wenn sie sich aufstellen läßt.

  • 15 Willi // Jan 14, 2007 at 23:57

    Sie meinen sicher jene, das Zysk im öffentlichen Brief schrieb, dass sie sich mehrfach über de Vries beschwert hat aber da “oben” keiner Regung gezeigt hat. Das ist denen jetzt natürlich Peinlich.

  • 16 Schulle // Jan 15, 2007 at 1:37

    Es wird Zeit,daß in den Landesverbänden aufgeräumt wird,und die Unfähigen Leute ihrer Posten enthoben werden.

  • 17 Herbert // Jan 15, 2007 at 4:48

    Warum wird eigentlich nicht das Schreiben von Lars Niemann veröffentlicht?

    Keine Ahnung, vielleicht weil uns kein solches vorliegt, oder glaubt man, daß wir danach hinterher laufen? Schon bemerkenswert, daß ein gestandener “Internetbeauftragter” einen solchen Text an alle möglichen Wald- und Wiesenseiten schickt, die niemand kennt, die Seiten aber, wo die Diskussion wirklich geführt wird aber vollkommen ignoriert. Ist das eine besondere Taktik?

    Aber wir sind ja Kumpel:

    “Angestachelt vom Beauftragten für den Wiederaufbau der REP in Hamburg, Matthias F., sieht Frau Zysk hinter jeder Ecke mögliche Intriganten, die der unnahbaren Landesvorsitzenden, welche schon keine mehr ist, etwas Schreckliches antun wollen.

    Wie paranoid veranlagt kann ein einzelner Mensch sein? Die Antwort lesen wir mittlerweile im stundentakt auf diversen Schmierseiten von selbsternannten Vertretern der freien Meinung, die bisher eigentlich nur froh sein konnten, daß der ehemalige Landesvorstand sich an die mündliche Richtlinie hielt, Stillschweigen zu bewahren. Auf der ominösen Landesvorstandssitzung hatte Frau Zysk noch nichts gegen diese Richtlinie, um dann aber zwei Tage darauf eine von Hetze und Lüge durchsetzte Botschaft auf der Internet- Seite des Landesverbandes veröffentlichen zu lassen, von eben jenem Herrn F.
    Daß er dies zuerst bestritt, zeigt schon die Verschlagenheit und zeugt vielleicht gar vom Schuldbewusstsein, mir wissentlich zuerst das Veröffentlichen dieser Mitteilung angehängt zu haben. Auch wies ich ihn nachträglich darauf hin, daß niemand mehr berechtigt ist, Artikel zu veröffentlichen. Dies wurde ausführlich auf der Landesvorstandssitzung diskutiert und von allen akzeptiert, mit dem Ergebnis, mich als alleinigen “Beauftragten” einzusetzen, bis zum kommenden Parteitag, um wenigstens E- Briefe zu beantworten und Nachrichten der Bundespartei zu veröffentlichen. Anschließend teilte Herr F. mir erstaunlicherweise mit, daß er natürlich als Internetbeauftragter seinen Pflichten nachkäme und mein Verhalten so ja nicht nachvollziehen könne. Daß er schon gar nicht mehr zu irgendeiner Handlung berechtigt war, hatte Frau Zysk wohl vergessen ihm mitzuteilen und scheinbar dachte sie daran auch nicht, als sie ihm das zu veröffentlichende Schreiben schickte, welches sie als “Landesvorsitzende” verfasste. Heute so, morgen so - Den Schaden trägt die Gesamtpartei.

    Liebe Leser, fragen Sie sich nicht, warum der Landesvorstand zurückgetreten ist, oder warum niemand sich auf die Seite von Frau Zysk stellt? Der Landesvorstand trat übrigens nicht nach Frau Zysk geschlossen zurück, auch wenn sie dies gerne behauptet. Er ist zurückgetreten, um einen sauberen Schlußstrich zu ziehen und einen Neuanfang zu ermöglichen, um wieder effektive Arbeit zu machen. Dies war leider keine Selbstverständlichkeit mehr, im von paranoiden Wahn zerfressenen Vorstand in Form von Frau Zysk. Anfangs weigerte Frau Zysk sich gar, die besagte Sitzung zu eröffnen, wohlwissend, daß sie für die Gesamtpartei, als auch den Landesverband, einfach eine untragbare Zumutung geworden ist.
    Niemand kann behaupten, daß Frau Zysk keine Unterstützung bekommen, man sie gegängelt, oder gar zurechtgewiesen hätte. Wirklich jeder war bemüht, ihre Vorstellungen nach Möglichkeit umzusetzen, der politisch unerfahrenen Frau zur Seite zu stehen und das Bestmögliche für Hamburg zu erbringen. Das letztendliche Problem sind nur ihre unvorhersehbaren Stimmungsschwankungen und Schnapsideen, auf die man sich nicht in aller Eile einstellen kann, wodurch es immer wieder zu äußerst heiklen Situationen kam, die zum Glück meistens mit Mühe und Not doch gut ausgingen.

    Auch kann nicht die Rede davon sein, wir wären überzeugte Islamisten und würden uns gerne selbst einmal eine Moschee in den Garten stellen. Hinter dem Einwand, keine Demonstration gegen den Moscheebau in Bergedorf durchzuführen, stehen weitreichende Überlegungen, die Frau Zysk nicht einmal ansatzweise versuchte zu verstehen, ja nicht einmal eine Diskussion war möglich, wie es in einem Gremium eigentlich üblich sein sollte. Es ging niemals darum, sie in ihrem Bestreben zu behindern, sondern einfach eine für alle Beteiligten gute Möglichkeit zu finden und hier waren sich auch alle einig, bis auf Frau Zysk, die für keine Vorschläge und Einwände ein offenes Ohr hatte. Selbst alle möglichen Gefahren personifizierte sie auf sich, mit dem pathetischen Wortlaut “Dann lasse ich mich eben umbringen”, ohne dabei überhaupt an den Nutzen, oder eben Schaden ihrer Aktion zu denken. Eines muß man ihr lassen und das wird an dieser Aussage deutlich: Sie hat Mut und Engagement. Doch das nützt einfach nichts, wenn die Aktionsform völlig strittig und widersinnig ist und dazu nicht einmal die Kameraden vor Ort gefragt werden, die heute im sauren Regen stehen. Frau Zysk möchte etwas - es geschieht. Wer etwas anderes wollte, und wenn er auch nur Verbesserungsvorschläge einbrachte, war ein Feind der Sache, ihrer Meinung nach, und dem drohte dann schonmal ein “Aschenbecher im Gesicht”.

    Ich mag mich eigentlich gar nicht äußern, denn mir ist schon klar, daß dies nur weitere Provokationen auslösen wird, die Frau Zysk und Herr Worch, mitunter angetrieben von Herrn F., gerne einmal loslassen. Mir ist jedoch nicht klar, welche Einwände Kamerad Worch plötzlich gegen mich hat und das, obwohl er mich nicht mehr zu kennen meint. Ich habe hier noch immer einen seitenlangen Ausdruck eines von ihm verfassten Textes bezüglich des Selbstverständnisses der “Freien Nationalisten”, um den ich ihn einmal persönlich bat, auf dem er sich noch handschriftlich für die schlechte Druckqualität und Verspätung entschuldigt. Auch hätte ich gerne einmal Berichte von ihm auf die Seite des Landesverbandes gestellt. Dies scheiterte leider letztendlich an Frau Zysk.

    Dennoch ist die jetzige Situation unerträglich. Frau Zysk stellt sich mit ihrer Sicht der Dinge (mag man davon halten was man will) in alle Öffentlichkeit, verursacht hierdurch unabsehbaren Schaden und der restliche Teil des Landesvorstandes tut dies eben nicht, um weiteren Schaden abzuwenden, wodurch munter weiter gehetzt wird und der geneigte Leser glaubt vielleicht noch den geistigen Abfall, den er von einer Frau zu lesen bekommt, die nichts mehr zu verlieren hat und dementsprechend auch handelt.

    Mir ist bewusst, daß ein jeder von uns in seiner Funktion sehr wohl in die Öffentlichkeit geraten kann. Das dies aber unsere eigene Landesvorsitzende stellvertretend für die Antifa übernimmt, um Leuten zu Schaden, die nicht bei ihrer Hetznummer mitmachen, steht nur zu bezeichnend für die Lage, in der wir uns befinden. Ihr ist es dabei auch egal, daß sie Interna veröffentlicht, u.a. den Termin für den Landesparteitag und diverse Treffpunkte, weshalb nun schon Gegenaktionen seitens des politischen Gegners in Planung sind. Verhält sich so eine verantwortungsbewußte Person, die mit Weitblick handeln muß?
    Ohne Rücksicht auf jegliche Probleme und Verluste schießt sie um sich, in einer Art und Weise, die einfach nur noch widerlich ist und so nicht den Tatsachen entspricht. Das ist das Schlimme, wenn man Wahrheit und paranoiden Wahn mit seinen Wunschvorstellungen verpackt, so wie es einem passt. Ich bin auch nicht “Parteigänger” von irgendwem, sondern durchaus in der Lage, für mich selbst zu denken und dementsprechend zu handeln, weshalb ich Mitglied der NPD schon seit einer Zeit bin, als es noch keine absehbaren Wahlerfolge und Pöstchen gab. Mir nun zu unterstellen, ich sei die Marionette von wem auch immer und würde lediglich im Auftrag einer Interessengruppe handeln, die nur in der Phantasie von Frau Zysk existiert, ist nicht weniger haarsträubend als die sonstigen geistigen Verfehlungen von Frau Zysk.

    Dem Kameraden Wiechmann möchte ich an dieser Stelle noch folgende Zeilen mitgeben.
    Er schrieb:

    “Vor einer konstruktiven politischen Arbeit, schrecken sie zurück, weil sie auf Grund des fehlenden Intellekt dazu einfach nicht in der Lage sind.”

    Finden Sie persönlich es gut, eine derartige Hetzkampagne zu unterstützen, indem Sie sich auf das fragwürdige Niveau einer Seite begeben, ohne auch nur einmal mit allen Beteiligten geredet zu haben? Die meisten involvierten Personen kennen Sie doch nicht einmal vom Sehen, geschweige denn daß Sie sich eine derartige Meinung jemals hätten bilden können. Als Aktivist, der Sie gerne sein wollen, sollten sie vielleicht eher um eine Schlichtung und Beendung der Zustände bemüht sein und nicht noch Kameraden als dumm und unfähig darstellen. Bei Ihrer Art, Reden zu halten, steht Ihnen das, meiner Meinung nach, jedenfalls nicht zu. Übrigens bringen sie bei Ihrer Schreibweise etwas durcheinander, daß sich Interpunktion nennt. Kleiner Tipp am Rande.”

    Quelle: Nationales Forum Sachsen 15.01.07 4:27
    http://www.nationales-forum.de/bb4/viewtopic.php?t=3669&start=125

    Zufrieden? Bei direktem Dienstweg wäre es längst auf der Hauptseite gewesen. Abgesehen davon bestärkt obiges Schreiben im Grund nur das, was in den vergangenen Tagen auf diesen Seiten über die Zustände in der NPD, respektive des NPD-Landesverbandes Hamburg, geschrieben wurde.

    Schriftleitung Altermedia

  • 18 Populist // Jan 15, 2007 at 8:50

    @Herbert:
    In dem Schreiben steht der Schlüsselsatz:
    ” Hinter dem Einwand, keine Demonstration gegen den Moscheebau in Bergedorf durchzuführen, stehen weitreichende Überlegungen, die Frau Zysk nicht einmal ansatzweise versuchte zu verstehen”

    Mich würde interessieren was für “weitreichende Überlegungen” dahinter stecken können die Verschandelung deutscher Städte mit orientalischen Gebetshäusern hinnehmen zu wollen.
    Für mich kann es in dieser Frage keinen Kompromiß geben. Wer nicht zwischen Innen- und Außenpolitik unterscheiden kann und glaubt man müsse mit orientalischen Kulturinvasoren IM EIGENEN LAND gemeinsame Sache machen um “USrael zu bekämpfen” (eine reichlich internationalistische Einstellung übrigens)ist für mich genauso ein Volksverräter wie sein konservativer Gegenpart der glaubt mit der Unterstützung USraelischer Angriffskriege die Islamisierung Deutschlands aufhalten zu können.

  • 19 Worch // Jan 15, 2007 at 8:57

    Gibt’s jetzt gegen Lars Niemann auch ein Ausschlußverfahren wegen Verrats parteiinterner “Geheimnisse”?

    Grüße
    Christian Worch

  • 20 J.B. // Jan 15, 2007 at 9:54

    Soso, Frau Zysk wird also genauso behandelt wie de Vries. Irgendwie stört das mein Rechtsempfinden und mein bisher wohlwollendes Verhältnis zu dieser Partei bzw. ihrer Führung. Ich sehe es genauso wie Worch: Sollte Rieger gewinnen, wird an ihm die Affäre klebenbleiben.

  • 21 H.G.Wiechmann // Jan 15, 2007 at 10:38

    @ Lars Niemann

    Warum sollte ich ein Gespräch mit den beiden “verfeindeten” Seiten in Hamburg suchen? Die internen Angelegenheiten des LV-Hamburg, sind nicht die meinigen. Außerdem, nur zur Erinnerung, wurden in diversen Schreiben meine körperlichen Defizite “angeprangert”, was nun wirklich nicht von einer guten Kinderstube zeugt. Meine, in dieser Sache völlig unbeteiligten Familienmitglieder, wurden beleidigt und diskriminiert. Ich wurde in Hamburg zur persona non grata erklärt usw. damit wurde doch aufgezeigt, wessen Geistes Kind der Verfasser des genannten Schreibens ist. Es gibt im Umgang miteinander gewisse Regeln, die beachtet werden sollten. Diese Umgangsformen habe ich beanstandet und werde ich auch weiterhin beanstanden. Wer Kameraden verleumdet und Frauen bedroht, der disqualifiziert sich selber und ist nicht berechtigt, Solidarität von anderen Mitgliedern einzufordern. Eine geforderte Solidargemeinschaft muß vorgelebt werden, sonst ist diese dem Bürger nicht vermittelbar. Wenn Moslems in ihren Ländern sich gegen Fremdeinwirkung und Unterdrückung zur Wehr setzen, dann ist das durchaus anerkennenswert, jedoch der Bau ihrer Tempel und die damit verbundene Installation einer Subkultur auf deutschen Boden, ist nicht hinnehmbar, denn jede gebaute Moschee in Deutschland ist ein Brückenkopf des Islam. Nationalisten sollten für den Erhalt ihrer Kultur eintreten und nicht deren Vermischung mit fremdländischen Kulturen befürworten. Ebenfalls würde ich einigen der Moscheenliebhaber empfehlen, sich einmal mit dem Koran zu befassen, vielleicht würde das ja dann eine Meinungsänderung bewirken.

  • 22 J.B. // Jan 15, 2007 at 12:19

    Na das Niemann-Elaborat ist doch schon mal immerhin ein konstruktiver Beitrag der Anti-Zysk-Fraktion. So etwas hätte man schon früher fabrizieren können, anstatt sich durch de Vries völlig unglaubwürdig zu machen.

    “Übrigens bringen sie bei Ihrer Schreibweise etwas durcheinander, daß sich Interpunktion nennt.”

    “das” statt “daß”. Hinweis für Rechtschreibschüler: setze man ein “so” vor “daß”, und das ist stimmig, dann lasse man das ß. Kann man für “das” auch “welches, jenes, dieses” einsetzen, so verwende man es auch.

  • 23 fips // Jan 15, 2007 at 14:39

    Angesichts des desolaten Zustandes der NPD wird diese Partei bei den nächsten Landtagswahlen im Westen wohl kaum in die Gefahr kommen, in irgendwelche Parlamente einzuziehen.

  • 24 Tom // Jan 15, 2007 at 18:17

    naja Christian deine Freunde freuen sich,soll sowas Ziel sein?http://de.indymedia.org/2007/01/166168.shtml

  • 25 Nanga Parbat // Jan 15, 2007 at 18:24

    “Angesichts des desolaten Zustandes der NPD wird diese Partei bei den nächsten Landtagswahlen im Westen wohl kaum in die Gefahr kommen, in irgendwelche Parlamente einzuziehen.”

    Mit Verlaub, aufgrund eines Landesverbandes auf die ganze Partei schließen halte ich für sehr unfair. Die Vorgänge in Hamburg sind sicher abschreckend aber wurden in der Systempresse nur am Rande erwähnt, dürften also den meisten Bürgern gar nicht bekannt sein. Daher glaube ich auch nicht, daß die hamburger Vorgänge zwingend andere Westverbände der NPD in Mitleidenschaft ziehen. Zumal dort positive Entwicklungen nicht zu übersehen sind, nicht nur was die Zahl der Mitglieder angeht sondern auch den Organisationsgrad. Die Führungsschwäche die die NPD leider gezeigt hat ist für mich kein Grund ihr die Stimme zu verwehren, schon alleine wegen des Propagandaeffektes den ein NPD-Wahlsieg hat sollte jeder national denkende Deutsche auch NPD wählen.

  • 26 Max Morlock // Jan 15, 2007 at 18:46

    @ JB das statt daß ? oder das ? Rechtsschreibschüler ? sonst hast Du Internetbulle keine Probleme ? JB , gehe doch einfach eine Runde scheissen und am besten mit einer Bildzeitung ! Du Kaspar !

    Kaspar schreibt man so , aber auch so ,
    Caspar !

  • 27 Max Morlock // Jan 15, 2007 at 18:47

    @ JB oder vieleicht doch Kasper oder auch Casper

  • 28 Idealist // Jan 15, 2007 at 19:27

    @ MM: Und wieder einmal ein bzw. zwei Beiträge, die an geistiger Höchstleistung (und Rechtschreibfehlern!) kaum noch zu überbieten sind.
    So sieht also unsere politische Elite aus…

  • 29 +++ // Jan 15, 2007 at 19:29

    @Albatros

    Zitat von Indymedia:

    Dass eine NPD-Landeschefin ein Vorstandsmitglied (Thorsten De Vries) wegen § 86a StGB anzeigt und ihn beschuldigt, SA-Methoden anzuwenden, kommt nicht alle Tage vor. Besonders gefreut haben wir uns auch über die Taktik aus dem Zysk-Lager, haufenweise Partei-Interna über das Internet zu verbreiten: Ein offener Brief an Voigt, die Strafanzeige gegen De Vries, vertrauliche E-Mails von De Vries und gar die komplette Anwesenheitsliste der letzten Vorstandssitzung tauchten in den rechten Foren auf.

    zitatende

  • 30 Hildebrandt // Jan 15, 2007 at 19:47

    Daß der faule Kompromiß des NPD-Bundesvorstandes dahingehend ausgelegt werden muß, daß das Verhalten von Anja Zysk mit dem asozialen Amoklauf von de Vries in einen Topf geworfen wurde, ist schon ungeheuerlich. Unverschämter hätte man gegen eine Landesvorsitzende nicht vorgehen können!

  • 31 Worch // Jan 15, 2007 at 21:28

    @ Tom:

    Du, wenn Du Dir den Artikel auf Indymedia mal durchliest, wirst Du feststellen, daß da mehr über andere als über meine Beteiligung berichtet wird. Ist mir also ziemlich unklar, warum Du mich damit ansprichst.

    Grüße
    Christian Worch

  • 32 Watzmann // Jan 15, 2007 at 22:29

    Die angebliche “Freude” über das “Zysk-Lager” bei Indymedia ist eine Taktik, welche NPD-Mitglieder gegen Anja Zysk aufstacheln soll. Würde sie ausgeschlossen, wäre die Botschaft, daß sich nicht seit längerem in “nationalen Szenekreisen” befindliche oder nicht dort sozialisierte Personen, vor allem weibliche, bei der NPD sich nicht halten könnten. Das würde der NPD schaden und die Indymedia-Macher wohl erst so recht freuen.

  • 33 Tom // Jan 15, 2007 at 22:59

    Wollte nur mal einen Denkanstoss liefern sozusagen wer wie immer bei solchen Sachen der lachende dritte ist.

  • 34 NPD KV UNNA/HAMM // Jan 15, 2007 at 23:55

    Unser Bundesvorstand hätte früher eingreifen sollen. Die jetzige Entscheidung ist in Ordnung und nachvollziehbar. Leider ist sie recht spät gekommen.

  • 35 Worch // Jan 16, 2007 at 8:18

    @ Nanga Parbat:

    Dann lies mal JUNGE WELT und NEUES DEUTSCHLAND von heute. Oder die SÜDDEUTSCHE von letztem Freitag (12. Januar). Von der “TAZ” (auch überregionale Ausgabe) mal ganz zu schweigen. Internet-Ausgabe der “Tagesschau” (ARD) berichtet es als Nebenthema in einem Artikel gleichfalls.

    Grüße
    Christian Worch

  • 36 Max Morlock // Jan 16, 2007 at 8:57

    Frau Zysk ihr Ausschluss dürfte bereits besiegelt sein ! Die Frau ist weg vom Fenster .

  • 37 Watzmann // Jan 16, 2007 at 17:58

    @Max Morlock

    “Frau Zysk ihr Ausschluss dürfte bereits besiegelt sein ! Die Frau ist weg vom Fenster.”

    Wenn der Ausschluß jetzt bereits besiegelt wäre, würde das bedeuten, daß es bei der NPD keine ordentlichen Schiedsgerichtsverfahren gäbe. Wollen Sie das unterstellen? Die NPD wirbt um neue Mitglieder, auch in persönlichen Anschreiben. Welcher vernünftige Mensch sollte dann noch eintreten? Bei dem Verdacht, der Parteivorstand brauche nur Wahl- und Zahlvolk. Ich denke, ein Ausschluß von Frau Zysk ist unwahrscheinlich.

  • 38 Meister Eder // Jan 16, 2007 at 18:58

    Max Morlocks alias Herr de Vries sein Auschluss dürfte erst recht besiegelt sein !

  • 39 Worch // Jan 16, 2007 at 19:38

    Und der Dativ ist dem Genitiv sein Tod….

    Grüße
    Christian Worch

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