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Teheraner Holocau$t-Konferenz ging gestern zu Ende (13.12.06)

December 13th, 2006 · Post your comment (15 Comments)

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Teheran / Iran: Nachdem auch Irans Staatspräsident Mahmud Ahmadinedjad gestern der Veranstaltung einen Besuch abgestattet hatte, ging gestern abend die Teheraner „Holocau$t“-Konferenz zu Ende. Etwa 150 Wissenschaftler und Revisionisten aus allen Teilen der Welt waren in die iranische Hauptstadt gekommen, um erstmals auf einem weitestgehend unabhängigen Forum und frei von politischem und strafrechtlichem Druck über das Thema „Holocau$t“ zu debattieren. Trotz oder gerade wegen der tendenziösen und verlogenen Berichterstattung der westlichen Nachrichtenagenturen in der Welt sowie der Verurteilungen durch westliche Politiker zeigte sich, wie sehr der Iran mit dieser Konferenz das pseudo-demokratische Grundverständnis dieser Zeitgenossen bis ins Mark erschüttert hat. So ist es zwar möglich, daß man künftig die Strafverfolgung gegen Revisionisten und Anti-Zionisten noch verschärft, doch ist es nicht mehr möglich, eine Entwicklung zu stoppen, die letztlich unausweigerlich dazu führen wird, daß gewisse Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte in nicht allzu ferner Zeit einer neuen Bewertung unterzogen werden, einer Bewertung bei der so mancher Meinungszensor und Dogmatiker unserer Tage vermutlich sehr schlecht abschneiden wird.

Konferenzgebäude

Eröffnet worden war die Konferenz am Montag durch den iranischen Erziehungsminister. Nach verschiedenen Grußadressen folgten dann Reden des Wiener Rabbiners Moyshe A. Friedman, des französischen Professors Robert Faurisson und Arnold Cohens aus Großbritannien. Zum Thema Demographie des „Holocau$tes“ äußerte sich dann der Schwede Jan Bernhoff, dem sich ein Vortrag Frederick Toebens vom Adalaide-Institut aus Australien zum Thema „Der Holocaust: Mordwaffen“ anschloß. Zum Thema Holocaust-Forschung sprach dann David Duke, dem dann ein Referat des syrischen Wissenschaftlers Ghazi Hussein zum Thema zionistische Apartheid folgte. Im weiteren Verlauf des Tages gab es dann noch Vorträge von Wissenschaftern aus Belgien, Dänemark, Malaysia, Japan, Griechenland, Jordanien, Marokko, Mexiko und Kanada sowie selbstredend natürlich auch aus dem Iran.

Blick in den Konferenzsaal

Dabei ging es nicht nur um wissenschaftliche Aspekte, sondern auch um die Anwendung des Holocau$t-Themas als Mittel zur politischen und wirtschaftlichen Erpressung von Nichtjuden.

Ausstellung zum Thema „Holocau$t“ in Teheran

Im gleichen Tenor verlief dann auch der zweite Konferenztag. Der mit einem Vortrag vom Mohammed Edris von der Islamischen Universität Djakarta (Indonesien) begann. Ihm folgten Vorträge von Vertretern des Revisionismus aus Frankreich, Großbritannien, dem Iran, Rußland, Österreich, der Schweiz, Bahrain, Australien, Indien, Jordanien, Portugal, Marokko und Malaysia. Als Vertreter des deutschen Revisionismus sprach Peter Töpfer*, während die Schweiz von Bernhard Schaub** und Osterreich durch Herbert Schaller und Wolfgang Fröhlich vertreten wurde. Wie es scheint, trat Fröhlich dabei selber nicht als Redner in Erscheinung, sondern ließ statt dessen Frederick Toeben für sich sprechen, der das Publikum dabei auf die besondere Rechtslage in Österreich sowie die bisherige Meinungsverfolgung Fröhlichs aufmerksam machte, die es diesem verboten, seine Rede selber zu halten.

*Siehe auch
Altermedia 11.12.06

** Altermedia 10.12.06

Zwar hinter Gittern, aber dennoch unvergessen – die prominentesten Opfer westlicher Gesinnungsjustiz

Andernorts hingegen herrschte an den beiden Tagen ein Zorn, den man wohl nicht anders als ohnmächtig bezeichnen kannte und der sich während des gestrigen Staatsbesuches des israelischen Premiers Olmert bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in wütenden Forderungen nach verschärften Sanktionen gegen den Iran Luft machte. Olmert geriet dabei in seinem Haß auf den Iran so in Rage, daß er sogar offiziell durchblicken ließ, daß sein Land im Besitz von Atomwaffen sei. Spätere Versuche des israelischen Premiers von seinen unbedachten Äußerungen wieder zurückzurudern, indem er relativierend meinte, daß er eigentlich ja nur davon gesprochen habe, daß sein Land niemals als erstes im Nahen Osten Atomwaffen einführen würde, scheiterten, da inzwischen auf der künftige US-Verteidigungsminister Robert Gates vor dem US-Senat den Atomwaffenbesitz Israels bestätigte.

Eine Enthüllung, die freilich nur das bestätigte, was in der Welt zuvor schon ohnehin bekannt war. Interessant in diesem Zusammenhang ist lediglich, daß Israel bereits seit Jahren Atomwaffen besitzt, während der Iran mit seinem Atomprogramm erst anfängt. Das Bekanntwerden des israelischen Atomwaffenbesitzes dürfte nunmehr nur bestätigen, daß dieses lediglich eine Notwehraktion gegenüber der israelischen Atomwaffenpräsenz ist, was mit Hinblick auf das Schicksal des irakischen Nachbarn mehr als nur verständlich sein dürfte.

Sinnigerweise wollte Bundeskanzlerin Merkel dann, trotz aller sonstigen Liebdienerei bei Sanktionen gegenüber dem Iran, keinerlei Zusagen für eine direkte militärische Unterstützung Israels im Falle eines israelischen Angriffs auf den Iran geben. Nicht daß es ihr dabei an der notwendigen Vasallentreue gefehlt hätte, doch kann sich selbst eine Angela Merkel inzwischen ausrechnen, daß das nunmehr auch offzielle Bekanntwerden von Israels Atomwaffen dessen Sympathie in Deutschland nicht gerade gesteigert hat und daß auch das Thema „Holocau$t“ nicht ausreichend sein wird, um den Deutschen eine anti-iranische Kriegsbegeisterung einzuimpfen.

Interessant dazu auch einige Pressereaktionen. Während man in Vergangenheit nicht müde wurde, die angeblich atomare Bedrohung durch den Iran anzuprangern, verhält man sich dem Bekanntwerden der israelischen Atomwaffenpräsenz mehr als nur zurückhaltend. So heißt es in der WELT diesbezüglich eher bedauernd, denn kritisch:
„…Es mag dem loyalen Scharon-Ziehsohn deshalb wie eine Lebensversicherung erschienen sein, Israel in die Liste der Staaten einzureihen, die im Besitz von Atomwaffen sind. Dabei spielt es fast keine Rolle mehr, ob er dies nun absichtlich oder versehentlich tat. Dass er diesen Tabubruch aber ausgerechnet in Deutschland beging, verleiht dem Atomgeständnis umso mehr Durchschlagskraft.
Olmert hat sich und Israel damit keinen Gefallen getan. Die Abschreckungskraft des jüdischen Staates lag immer auch in der Ungewissheit über seine wirkliche militärische Leistungsfähigkeit. Viele große israelische Regierungschefs und Präsidenten hatten das verstanden und das Geheimnis, das die eigene Stärke umgab, zum Trumpf im politischen Geschäft gemacht.“

In der OSTSEE-ZEITUNG, einem früheren SED-Organ, das nach der Wende zu Springer gewechselt ist und nun auf “unabhängig macht, hingegen, will man in den Äußerungen Olmerts immerhin ein „Verplappern“ sehen, bei dem man augenscheinlich jedoch nicht so sehr die israelische Atompräsenz beklagt, sondern eher die Ungeschicklichkeit des israelischen Premiers, diese so öffentlich preisgegeben zu haben: „…Was für ein Fauxpas. Nun suchte der Premier Rückendeckung in Deutschland. Nein, Olmert forderte sie ein. Dabei ging er nicht gerade zimperlich vor. Erst kritisierte er ungewöhnlich scharf den Besuch des deutschen Außenministers in Syrien, anschließend die deutsch-iranischen Handelsbeziehungen.
Israels Ängste vor einer iranischen Atombombe sind verständlich. Dennoch sind Olmerts undiplomatische Töne nicht angebracht. Die Sicherung von Israels Existenzrecht ist ein Grundwert deutscher Politik.“
Der letzte Satz ein Ton, der nicht nur in Deutschland aufhorchen lassen sollte. Bundeskanzlerin Merkel betonte indessen, daß Deutschland es nie akzeptieren werde, wenn der Holocau$t in Frage gestellt werde, aber seit wann ist Angela Merkel Deutschland? Man sollte nicht immer von sich auf andere schließen und schon gar nicht in der großen Politik.

PS: Wie die WELT berichtet, beklagte sich auch der einzige jüdische Abgeordnete Maurice Motamed im iranischen Parlament über die Teheraner Holocau$t-Konferenz. So meinte er: „Das ist eine Beleidigung, nicht nur für die Juden im Iran, sondern auch weltweit. Diese mehrfach historisch bewiesene Tatsache infrage zu stellen hat uns Juden im Iran in der Tat sehr empört.“ Ein anderer iranischer Jude meinte gar, sie als „traurig und unanständig“ bezeichnen zu müssen. Wirklich?

Gemessen an der Art und Weise wie die Judenverfolgung des NS mehr als 60 Jahre lang als Vehikel zur politischen und wirtschaftlichen Erpressung sowie zur politischen Verfolgung benutzt wurde und noch wird, ist es wohl längst überfällig, solch empfindlichen jüdischen Mimosen ins Stammbuch zu schreiben, daß selbst wenn es auf der Konferenz den einen oder anderen unschönen Zungenschlag gegeben haben mag, diese in der Behandlung des Themas immerhin noch weitaus ausgewogener gewesen ist, als alles was bislang zuvor in der Welt zu dieser Thematik abgehandelt wurde. Zudem vergessen beide Juden, ob aus natürlicher Bosheit oder bloßer Unwissenheit sei dahingestellt, daß auf der Konferenz die Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten keineswegs in Frage gestellt oder gar gebilligt wurde, sondern daß es allein darum ging, ihren eigentlichen Umfang festzustellen sowie darauf hinzuweisen, wie sehr sie inzwischen von zionistischer Seite zum reinen Geschäftszweig degradiert wurde, aber um das einzugestehen, sind wohl auch iranische Juden viel zu geschäftstüchtig. Zum Glück für den iranischen Staat sind solche Meinungen im Iran nur unmaßgeblich, denn was aus Staaten wird, die sich willig der zionistischen Oberhoheit unterwerfen kann man ja anhand der Bundesrepublik sehen. Verständlich, daß der Iran alles daran setzt, ein solches Schicksal nicht erleiden zu müssen.

Siehe auch
Programm für den Konferenzverlauf des 11. Dezember

Programm für den Konferenzverlauf des 12. Dezember

Die Welt 13.12.06

Die Welt 13.12.06

dpa 12.12.06 20:38

Ostsee-Zeitung 13.12.06

Ostsee-Zeitung 13.12.06

AUTO: -CHTHON & -NOM
nA-Stromzeitschrift
Nr. 28 - 2, 13. Dez. 2006
Sonderausgabe 2
Holocaust-Konferenz
Teheran 11./12. Dez. 2006

Radio IRIB 13.12.06

Radio IRIB 13.12.06

Quelle: Störtebeker-Netz 13.12.06

Tags: Allgemeines

15 responses so far ↓

  • 1 Zensiert // Dec 13, 2006 at 14:04

    Anmerkung an die Redaktion!

    “… denn was aus Staaten wird, die sich willig der zionistischen Oberhoheit unterwerfen kann man ja anhand der Bundesrepublik sehen.” Auch wenn das keine Anmerkung von Altermdia ist, solltet ihr solche Sätze vermeiden, oder euch am Anfang vom Text distanzieren, wenn ihr noch weiter machen wollt mit der Platform! Obwohl ich dem Satz natürlich zustimme, aber auch gerade deshalb, sollte man sich davon in unserem System distanzieren.

    Liest du das was du schreibst eigentlich, bevor du es eingibst? Bei solch einem verbalen Eiertanz muß einem ja schwindlig werden.

    Schriftleitung Altermedia

  • 2 zagost // Dec 13, 2006 at 14:40

    Für diesen Fall gibt es hier (http://aktion-vergessen.de/_-1291260374_-1974725234.html) ein Distanzierungsformular! … lieber Bundesbürger.

  • 3 GB // Dec 13, 2006 at 15:21

    Interessant wäre, wenn die Referate gesammelt als Buch in deutscher Sprache erscheinen würden. Natürlich nur in einem Land mit wirklicher Rede- und Wissenschaftsfreiheit - das ist doch offenkundig!

  • 4 sys // Dec 13, 2006 at 16:56

    Letzte Meldung
    http://www.irib.ir/worldservice/germanradio/nachricht.asp?id=9829&day=0

  • 5 PA // Dec 13, 2006 at 17:54

    In Österreich wurde vor kurzem ein großes Projekt der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) in Iran von der zionistischen Mafia gestoppt und der dafür verantwortliche Manager entlassen. Die mediale Propagandabegleitung in diesem Fall sprach von einem Skandal, dass ein österreiches Unternehmen im Iran investiert.
    Dies ist ein weiterer Beweis dafür, wie sehr die zionistische Mafia von der Politik über die Medien bis zur Wirtschaft alle Bereiche des öffentlichen Lebens kontrolliert.

    Ich freue mich schon auf den herannahenden, nicht mehr allzu fernen Tag, an dem die Agenten der zionistischen Mafia (die alle namentlich bekannt sind) der Gerechtigkeit zugeführt werden - das wird ein Freudenfest!

  • 6 Rudolf // Dec 13, 2006 at 18:36

    @zagost:

    Fehlt noch das Formular zur universellen Selbstdistanzierung, z.B. für Nitzsche & Co.

  • 7 Pater Rolf Hermann Lingen // Dec 13, 2006 at 20:57

    “Papst” macht Olmert “ein kleines Gastgeschenk”
    Joseph “Rat” Ratzinger alias Scheinpapst “Benedikt XVI.” hat Olmert heute “zu einer Audienz empfangen”.
    Aus der Meldung von “Radio Vatikan”, 13.12.2006:
    “Bei dem Gespräch ging es unter anderem um den Nahost-Konflikt. 12:30 Uhr: Die Wagenkolonne des Politikers aus Tel Aviv rauscht durch einen Seiteneingang in den Vatikan. Überall Polizei, ein knatternder Hubschrauber in der Luft. Benedikt hat Olmert etwas warten lassen, die Generalaudienz dauerte heute länger als geplant. In einem Raum neben der vatikanischen Audienzhalle treffen sich dann Papst und Premier. Fünfzehn Minuten Gespräch ungefähr, dann unterhält sich Olmert noch mit dem neuen Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone [...] In seiner schwarzen Limousine kommt Ehud Olmert heute auch an vielen römischen Kiosken vorbei. Die Zeitungen dort berichten, dass der Vatikan gestern die Konferenz von Teheran kritisierte, auf der der Holocaust geleugnet wird. Wenn man so will: ein kleines Gastgeschenk des Papstes an seinen Besucher aus Israel.”

  • 8 screegyx // Dec 13, 2006 at 21:17

    Drohend wächst die Schar der Rächer…
    Na, Linksfaschisten schnell Selbstverbrennen, sonst keine Chance mehr für Profilierung, Hi,Hi…

  • 9 Unahängiger Publizist // Dec 14, 2006 at 0:56

    Soll aus diesem Ereignis (Teheraner Konferenz) das Wunder der legalen Warheitsfindung entstehen?
    Man kann es kaum glauben, mehr hoffen?

    Ein müder Wahrheitskrieger, z.Zt. in “Remission” - Ver=
    zeihung “Resignation”, vielleicht morgen nach gutem, aus=
    reichendem Schlaf, wieder kampfbereit!
    Frei nach v. Stauffenberg: Es lebe das mutige Deutschland!

  • 10 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Dec 14, 2006 at 11:27

    @ Pater Rolf Hermann Lingen:

    Ja, der deutsche Papst ist auch ein Musterbeispiel an umerzogener Angepaßtheit.

    Dazu fand ich folgende passende Kommentare im Hinblick auf den Auftritt des Heiligen Vaters in Auschwitz im Mai diesen Jahres:

    [...] Doch war die gestrige Veranstaltung in Auschwitz-Birkenau wahrlich niederschmetternd genug, da der deutsche Papst, als er die verschiedenen Gedenktafeln in den unterschiedlichen Sprachen durchging (Hebräisch, Polnisch, Russisch, Zigeuner) neben den üblichen Worthülsen zu Juden, Zigeunern und Polen auch noch ausdrücklich der russischen Soldaten gedachte und diesen für ihren Beitrag dankte, den sie zur Befreiung der Welt von den teuflischen Nationalsozialisten gebracht hatten!

    Damals hatte man es vom Vatikan aber anders gehört, als man den Kreuzzug gegen den gottlosen Bolschewismus durchaus wohlwollend betrachtet hatte.

    Daß heute ein deutscher Papst ausdrücklich Stalins Roter Armee dankt (in dessen Reich bekanntlich Kirchen zu Lagerhäusern, Garagen und Viehställen umfunktioniert, bzw. gleich ganz abgerissen wurden) und für die gefallenen deutschen Soldaten kein einziges Wort findet, ist wahrlich enttäuschend und entlarvend genug.

    Doch sieht es in der evangelischen Kirche keinen Deut besser, eher noch trostloser aus, wie Dr. Georg Franz-Willing in seinem Buch Umerziehung. Die Denationalisierung besiegter Völker im 20. Jahrhundert (Nation-Europa-Verlag, Coburg 1991, S. 164/165) schreibt:

    “Die Bekennende Kirche als Minderheit bezog gegen den nationalsozialistischen Staat besonders unter dem Einfluß des Theologen Karl Barth eine grundsätzliche Oppositionshaltung. Die Mehrheit trat mehr oder weniger enthusiastisch für das Dritte Reich ein. Die Katastrophe von 1945 führte zum Stuttgarter Schuldbekenntnis der evangelischen Kirche, in der späteren DDR arbeitete sie mit dem kommunistischen Staat zusammen. Beim Zusammenbruch der kommunistischen Welt um die Jahreswende 1989/90 erschienen nun ebenfalls nicht wenige Pastoren als politische Wendehälse.

    Die Evangelische Kirche ist jedenfalls ein Trümmerhaufen und scheidet für die Zukunft als religiös-geistige Führungsmacht aus. Antinationale Haltung und antinationale Politik gehören zur Lebenspraxis der evangelischen Kirche der Nachkriegszeit.

    Der linke Flügel der Evangelischen Kirche Deutschlands, die “Bekennende Kirche”, erbrachte den Beweis ihrer totalen Kapitulation vor dem Ungeist der Sieger mit dem Stuttgarter Schuldbekenntnis vom Oktober 1945. Der Schweizer Theologe Karl Barth machte sich zum Wortführer der Unterwerfung der Evangelischen Kirche unter das Diktat der Sieger. Mit der ‘Ostdenkschrift’ der EKD von 1965 krönte sie ihren Verrat am deutschen Volk, ihre Kapitulation vor dem fanatischen Nationalismus der katholischen Polen.

    Die katholische Kirche ist dem Zeitgeist weit weniger verfallen als die evangelische Kirche. Sie hat, aufgrund ihrer übernationalen Stellung, sich mit Hilfe des Reichskonkordates gegenüber dem nationalsozialistischen Staat erfolgreich behauptet, auch dank der Enzyklika des Papstes Pius XI. aus dem Jahre 1937 “Über die Lage der katholischen Kirche im Deutschen Reich”. Nach 1945 bewahrte sie unter der Leitung von Papst Pius XII. ihre Selbständigkeit gegenüber den Siegermächten. Freilich machte sie dann auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil gefährliche Konzessionen an den linken Zeitgeist, nicht zuletzt unter dem Einfluß des Papstes Johannes XXIII., der das Konzil einberufen hatte. Unter seinen Nachfolgern hat dann Papst Johannes Paul II., der ‘Polenpapst’, das Schifflein Petri auf einen konservativen Kurs festgelegt. Eine sinistere Rolle spielte während und nach dem Krieg der amerikanische Kardinal Spellman als Freund und Berater des Präsidenten Roosevelt. Auf die Rachepolitik der Siegermächte vermochte die katholische Kirche 1945 noch weniger mäßigenden Einfluß auszuüben als 1918. Die Verletzung eines elementaren Menschenrechts, des Heimatrechts, durch die Massenaustreibung der Deutschen aus den Reichsgebieten östlich der Oder-Neiße-Linie und anderen Siedlungsgebieten in Ostmitteleuropa ist von der Kirche praktisch ohne Protest hingenommen, ja sogar gebilligt worden!”

    Die beiden großen christlichen Kirchen haben die Deutschen also in der Stunde der Not und des größten Elends im Stich gelassen und haben Schuldanklagen erhoben, anstatt den geschlagenen Deutschen Trost zu spenden, sowie die brutale und völkerrechtswidrige Vertreibung widerspruchslos hingenommen, bzw. auch noch als gerechte Sühne für begangene Verfehlungen ausdrücklich gebilligt.

    Somit geschieht es ihnen nur recht, wenn immer mehr Menschen diesen Kirchen durch ihren Austritt den Rücken kehren.

    Zu Joseph Kardinal Ratzinger und den beiden großen christlichen Kirchen anschließend ein Zitat aus Franz Schönhubers letztem Buch “Die Volksverdummer. Persönliche Erfahrungen mit deutschen Medienleuten” (Nation-Europa-Verlag, Coburg 2005, S. 52):

    “An der Geschichtsmanipulation haben sich auch weite Kreise der Kirchen beteiligt. Es ist ja kein Zufall, daß von Weizsäcker von 1964 bis 1970 Präsident des deutschen Evangelischen Kirchentages war und bis 1985 Mitglied des EKD-Rates. An dessen Spitze steht heute mit Bischof Wolfgang Huber ein Kirchenmann, der nach Weizsäcker-Manier seinen NS-belasteten Vater Ernst Rudolf Huber zum Schaden eines ganzen Volkes ‘bewältigt’. Dieser Herr Vater hatte es im Dritten Reich immerhin zu einem führenden Verfassungsrechtler gebracht und dabei die ‘Totalität des völkischen Staates’ besungen. Natürlich ist auch im Fall Huber jede Sippenhaftung abzulehnen - wie die so gern postulierte Kollektivhaftung des deutschen Volkes.

    Generell gilt für die Nachkriegszeit: Viele Hirten haben ihre Herden im Stich gelassen. Gehört auch der jetzige deutsche Papst dazu? Auf den polnischen Patrioten Wojtyla folgte der ehemalige Hitlerjunge und Flakhelfer Ratzinger. Heftiges mediales Sperrfeuer schlug ihm vor allem aus England entgegen: Ein ‘Nazipapst’! Wie wird Benedikt XVI. mit dieser Bürde fertig?

    Ich habe die Entwicklung von Joseph Ratzinger interessiert verfolgt - von der gemeinsamen Schülerzeit in Traunstein bis zur Papstkrönung in Rom. Während Johannes Paul II. auch als Papst Pole blieb und sich stets für die Interessen seines Volkes einsetzte, habe ich von seinem Nachfolger noch keine Aussage gehört, die Deutschland zur Entlastung dienen könnte. Ratzinger fiel mir lediglich wegen seiner Nähe zur CSU auf. Aber er ist mir gleichwohl sympathischer als der bereits erwähnte evangelische Bischof Huber, der es glatt fertigbrachte, die Deutschen auch noch für die türkischen Massaker an den Armeniern in Mitschuld zu nehmen. Auschwitz reicht ihm nicht. Luther, dieser deutsche Patriot, der einst mutig sowohl dem Zeitgeist als auch den Mächtigen trotzte, dürfte sich im Grab drehen, wenn er seine heutigen Nachfolger sähe.”

    http://forum.codoh.com/viewtopic.php?t=3370

  • 11 Alexander // Dec 17, 2006 at 7:38

    Nur mal so zur physionomischen Veranschaulichung von systemtreuen Mediendienern: die zwei “Herren” rechts außen in der Sitzreihe vor dem Ayatollah-Bild (von rechts kommend nach links gehend: Bild an der Wand, Kameramann stehend, dann zwei Herren sitzend - als wären sie vor dem Kameramann, dann die Herren 3 und 4 - der bärtige Herr, der angeblich an dritter Stelle sitzt, ist eine Reihe davor - ein Grieche) schreiben für den Stern (die Nummer 3 - mit 5-Tage-Bart und einer Frisur, die schon längere Zeit kein Shampoo gesehen hat) und für das Handelsblatt (die Nummer 4 - mit sicherlich 30 Kilo Übergewicht). Selten so schmierige, widerliche Typen gesehen und gehört wie diese. Immer auf der Suche nach Details und Wortfetzen, um deutsche Teilnehmer reinlegen zu können. Ekelerregend.

    AvL

  • 12 Völkischer Beobachter // Dec 17, 2006 at 12:12

    @ Alexander:

    Mal eine Frage zu David Irving: Weiß man eigentlich, wann denn nun seine Berufungsverhandlung angesetzt ist?
    Es hieß immer “nicht vor November”, doch der ist ja nun auch schon lange um.

    Ich wende mich mit der Frage an Sie, weil Sie ja dankenswerterweise interessante Eindrücke aus Germar Rudolfs Prozeß hier eingestellt haben und vielleicht dort auch Kontakt mit Günter Deckert hatten - Deckert hatte ja mal in einem seiner Prozeßberichte geschrieben, er habe RA Dr. Schaller zum Bahnhof gefahren. Dr. Schaller ist ja nun auch Irvings Anwalt, nachdem der seinen linksliberalen Schickimicki-Anwalt Dr. Kreßbach gefeuert hat.

    Vielen Dank im voraus für die Beantwortung meiner Frage!

    MkG
    V.B.

  • 13 Alexander // Dec 17, 2006 at 19:49

    @ VB:

    Sobald ich mehr weiß, gebe ich Bescheid.

    AvL

  • 14 Alexander // Dec 18, 2006 at 6:41

    @ VB:

    Am Mittwoch, den 20.12.

    siehe auch:
    http://wien.orf.at/stories/158544/

    Gruß AvL

  • 15 Völkischer Beobachter // Dec 18, 2006 at 11:43

    @ Alexander:

    Vielen Dank für die schnelle und gewohnt zuverlässige Information!

    Gruß V.B.

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