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Nationale Kunst

Thierses Staatsräson

December 12th, 2003 · Post your comment (No Comments)

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Wer das Wort „Staatsräson“ verwendet, meint damit die geistigen Grundlagen des Staates, die alle Bürger zu akzeptieren haben, vorausgesetzt, eine breite Mehrheit ist damit einverstanden. Wird gegen die breite Mehrheit der Bürger eine bestimmte geistige Haltung durchgesetzt, dann ist das keine Staatsräson mehr, dann ist das Fremdbestimmung. Das, was als Staatsräson bezeichnet wird, trifft nur für eine kleine Gruppe von Drahtziehern an der Spitze des Staates zu.

In Deutschland spielt sich zur Zeit genau das ab und Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat dies bei der „Antisemitismus“-Debatte im deutschen Bundestag jetzt auch ausgesprochen. Er sei bestürzt darüber, daß 70 Prozent der Deutschen nicht dauernd mit den Verbrechen an Juden konfrontiert werden wollen. Die Behauptung, Deutschland werde wegen des Völkermordes an den Juden weiter ausgenutzt sowie eine bestimmte Art der Kritik an der Politik Israels halte er für gefährlich.

Immerhin gibt der Parlamentspräsident damit zu, daß eine breite Mehrheit der Deutschen der ständigen Kriecherei gegenüber jüdischen Organisationen überdrüssig ist. Das der Holcaust und die nicht endende Vergangenheitsbewältigung nicht unbedingt dem Gedenken an die Opfer als viel mehr politischen und materiellen Interessen gilt, ist fast täglich den Medien zu entnehmen. Und das die gegenwärtige Regierung des Staates Israel eine ständige Bedrohung für seine Nachbarn ist, glauben inzwischen nicht nur Deutsche sondern auch andere Europäer.

Für Wolfgang Thierse ist der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus Kernstück der Staatsräson. Antisemitismus ist für ihn und seinesgleichen aber jede Kritik an Juden und Rassist ist, wer sich der multikulturellen Gesellschaft widersetzt. Eine Staatsräson also, die sich diese feinen Herrschaften selbst zusammengezimmert haben und die nach eigenem Eingeständnis nicht die Mehrheit der Bürger hinter sich hat. Diese Mehrheit sind für den obersten „Voksvertreter“ nur „Bodensatz“ und „bestürzende Abstrusitäten“.

Es wird darauf ankommen, die Regierenden klar zu machen, daß sie mit ihrer Staatsräson allein sind und eine neue her muß, die nicht mit der Überschrift „Schuld“ versehen ist und die beinhaltet, daß gegenüber unserer Vergangenheit und gegenüber allen anderen Völkern, Juden eingeschlossen, normale Verhälnisse herrschen müssen. Die von bestimmten Seiten immer wieder neu inszenierten Verkrampfungen müssen endlich der Vergangenherit angehören. Die Deutschen wollen schon den aufrechten Gang, den Thierse und seine Gesinnungsgenossen gerne verhindern möchten. Eine der „bestürzenden Abstrusitäten“ in Deutschland ist unser gegenwärtiger Bundestagspräsident.

Frank Schwerdt

Quelle: www.NPD.de

Tags: Allgemeines

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