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	<title>Comments on: Thomas Brehl: Nur ein Weg zum Sieg? (24.04.07)</title>
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	<description>In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)</description>
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		<title>By: Dike</title>
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		<dc:creator>Dike</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 13:20:40 +0000</pubDate>
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		<description>@ dosso

Für Ihre sinnreiche Vorlesung bedanke ich mich und will Ihnen nicht verhehlen, daß sie mich zum Nachdenken anregt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ dosso</p>
<p>Für Ihre sinnreiche Vorlesung bedanke ich mich und will Ihnen nicht verhehlen, daß sie mich zum Nachdenken anregt.</p>
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		<title>By: dosso</title>
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		<dc:creator>dosso</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 11:48:49 +0000</pubDate>
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		<description>@Dike:

&quot;Sie leben noch in der Gespaltenheit Ihrer Herkunft.&quot; 

Ich weiß zwar nicht genau, was gemeint ist (das Elternhaus meiner Großmutter mütterlicherseits stand tief im Neanderthal, das meines Großvaters väterlicherseits in Düsseldorf). Aber &quot;Gespaltenheit&quot; ist Erbe nserer Existenz als Mensch. In jedem von uns wohnt mehr als nur der, der er zu sein glaubt und den unsere Mitmenschen zu kennen meinen. In jedem Augenblick ist sie präsent: wenn wir stets unbewußt Entscheidungen fällen (koche ich mir jetzt ein Ei oder haue ich es in die Pfanne? Sollte ich nicht besser erst einmal joggen und danach frühstücken? U.s.w.). Pflicht und Neigung, Eros und Ratio, Ich und Es und Über-Ich... Bin ich eher ein guter Dichter oder ein guter Maler/Zeichner? Einige Genies wie Wilhelm Busch oder Michelangelo oder Goethe oder Wagner konnten scheinbar Disparates in sich integrieren. Aber wenn man genau hinschaut, wird man auch in ihnen unerledigte Reste von abständig Gegensätzlichem entdecken können, das oft erschrecken läßt: Der feinsinnig-humanistische Denker Goethe, der als weimarischer Minister erbarmiúngslos Todesurteile abzeichnete; Lenin, dem bei Beethovens Appassionata-Sonate die Tränen kamen; Hitler (der abgebrochene Künstler), der auf dem Berghof Mickey-Mouse-Filme lagerte und wohl auch ansah, wie Albert Speer jun. im SPIEGEL einmal mitteilte; Christian Woch, der Freundes- und Feindes-Charakter aus Tarort-Karten ermittelt (&quot;Die Quersumme meines Vornamens ist 15, die meines Mittelnamens ist 13, die meines Nachnamens ist 14, und die Quersumme der Summen aller meiner Namen ist wieder 15...&quot;), verschenkt Baudelaire-Gedichtbände - wer hätte das gedacht?
&quot;Gespaltenheit&quot; kann sich tragisch entwickeln, wenn die Persönlichkeit ihr keine Gestalt, keine Form gibt. Wer gelernt hat, auch disparate Persönlichkeitsanteile in sich zu vereinigen und dialektisch auf höherer Stufe zu einer neuen Einheit zu verschmelzen, kann produktiv mit Widersprüchlichkeiten seines Wesens oder seiner (geistig-ideologischen) Herkunft umgehen. Den in Euren Kreisen sicher gerne zum Mythos hochstilisierten Breker-Helden &quot;aus einem Guß&quot;, den gibt es allenfalls in der Phantasie. Denk an die &quot;Angst des Tormanns beim Elf-Meter&quot; - sie lehrt dich das Mißtrauen gegen alles Pseudo-Heldische, das die Brehls und Reitz&#039; und wie sie alle heißen auf so lächerliche Weise nachinszenieren. 

Man sollte sie alle eine Woche lang einsperren - bei Wasser, Brot und mit einer Ausgabe des &quot;gespaltenen Grüblers&quot; Hamlet. 

dosso</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dike:</p>
<p>&#8220;Sie leben noch in der Gespaltenheit Ihrer Herkunft.&#8221; </p>
<p>Ich weiß zwar nicht genau, was gemeint ist (das Elternhaus meiner Großmutter mütterlicherseits stand tief im Neanderthal, das meines Großvaters väterlicherseits in Düsseldorf). Aber &#8220;Gespaltenheit&#8221; ist Erbe nserer Existenz als Mensch. In jedem von uns wohnt mehr als nur der, der er zu sein glaubt und den unsere Mitmenschen zu kennen meinen. In jedem Augenblick ist sie präsent: wenn wir stets unbewußt Entscheidungen fällen (koche ich mir jetzt ein Ei oder haue ich es in die Pfanne? Sollte ich nicht besser erst einmal joggen und danach frühstücken? U.s.w.). Pflicht und Neigung, Eros und Ratio, Ich und Es und Über-Ich&#8230; Bin ich eher ein guter Dichter oder ein guter Maler/Zeichner? Einige Genies wie Wilhelm Busch oder Michelangelo oder Goethe oder Wagner konnten scheinbar Disparates in sich integrieren. Aber wenn man genau hinschaut, wird man auch in ihnen unerledigte Reste von abständig Gegensätzlichem entdecken können, das oft erschrecken läßt: Der feinsinnig-humanistische Denker Goethe, der als weimarischer Minister erbarmiúngslos Todesurteile abzeichnete; Lenin, dem bei Beethovens Appassionata-Sonate die Tränen kamen; Hitler (der abgebrochene Künstler), der auf dem Berghof Mickey-Mouse-Filme lagerte und wohl auch ansah, wie Albert Speer jun. im SPIEGEL einmal mitteilte; Christian Woch, der Freundes- und Feindes-Charakter aus Tarort-Karten ermittelt (&#8221;Die Quersumme meines Vornamens ist 15, die meines Mittelnamens ist 13, die meines Nachnamens ist 14, und die Quersumme der Summen aller meiner Namen ist wieder 15&#8230;&#8221;), verschenkt Baudelaire-Gedichtbände &#8211; wer hätte das gedacht?<br />
&#8220;Gespaltenheit&#8221; kann sich tragisch entwickeln, wenn die Persönlichkeit ihr keine Gestalt, keine Form gibt. Wer gelernt hat, auch disparate Persönlichkeitsanteile in sich zu vereinigen und dialektisch auf höherer Stufe zu einer neuen Einheit zu verschmelzen, kann produktiv mit Widersprüchlichkeiten seines Wesens oder seiner (geistig-ideologischen) Herkunft umgehen. Den in Euren Kreisen sicher gerne zum Mythos hochstilisierten Breker-Helden &#8220;aus einem Guß&#8221;, den gibt es allenfalls in der Phantasie. Denk an die &#8220;Angst des Tormanns beim Elf-Meter&#8221; &#8211; sie lehrt dich das Mißtrauen gegen alles Pseudo-Heldische, das die Brehls und Reitz&#8217; und wie sie alle heißen auf so lächerliche Weise nachinszenieren. </p>
<p>Man sollte sie alle eine Woche lang einsperren &#8211; bei Wasser, Brot und mit einer Ausgabe des &#8220;gespaltenen Grüblers&#8221; Hamlet. </p>
<p>dosso</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Dike</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/thomas-brehl-nur-ein-weg-zum-sieg-240407_9273.html/comment-page-1#comment-91184</link>
		<dc:creator>Dike</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 23:38:26 +0000</pubDate>
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		<description>@ dosso

Sicherlich,  lieber dosso, können Sie auch klar schreiben, wollten Sie dies, aber Sie mögen ja die kunstvolle Lüge und huldigen dieser, und dabei gleiten Sie ab in den  Morast, aus dem es keine Rettung gibt. 

Sie lieben Hölderlin und  Nietzsche. Diese aber  lehren die Reinheit und Klarheit. Doch Sie leben  noch in der Gespaltenheit Ihrer Herkunft.

Aber ich sage Ihnen, dosso, ich lese Sie dennoch gerne.  Sie haben was und verschwenden es an Hellhörige und Betäubte gleichermaßen ... ;-)







LOL</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ dosso</p>
<p>Sicherlich,  lieber dosso, können Sie auch klar schreiben, wollten Sie dies, aber Sie mögen ja die kunstvolle Lüge und huldigen dieser, und dabei gleiten Sie ab in den  Morast, aus dem es keine Rettung gibt. </p>
<p>Sie lieben Hölderlin und  Nietzsche. Diese aber  lehren die Reinheit und Klarheit. Doch Sie leben  noch in der Gespaltenheit Ihrer Herkunft.</p>
<p>Aber ich sage Ihnen, dosso, ich lese Sie dennoch gerne.  Sie haben was und verschwenden es an Hellhörige und Betäubte gleichermaßen &#8230; <img src='http://de.altermedia.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>LOL</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Schwert</title>
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		<dc:creator>Schwert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 10:16:16 +0000</pubDate>
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		<description>@der hesse

Deine Ausführungen haben durchaus etwas für sich. Was würdest Du als Alternative vorschlagen, um so viele Mitmenschen wie möglich zu gewinnen? Was meinst Du, wie es hier weitergehen könnte?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@der hesse</p>
<p>Deine Ausführungen haben durchaus etwas für sich. Was würdest Du als Alternative vorschlagen, um so viele Mitmenschen wie möglich zu gewinnen? Was meinst Du, wie es hier weitergehen könnte?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: der hesse</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/thomas-brehl-nur-ein-weg-zum-sieg-240407_9273.html/comment-page-1#comment-90948</link>
		<dc:creator>der hesse</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 07:57:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin der Meinung das weder die nationalen
Parteien noch die sogenannten freien Kräfte
in absehbarer Zeit das Ruder  herumreissen können.
Sehen wir das Ganze mal etwas realisticher.
1. Die Npd u. die anderern rechten Parteien
sind alle bis i d Bundesvorstände mit V-Leuten
durchdetzt wie schon Adolf von thaden 
der vom britischen Geheimdienst geschmiert wurde um eine rechte Partei zu schaffen,
die die Masse der Nationalenn zu binden
sie in überwiegend sinnlose sowie kraftzehrende Wahlkämpfe zu verhedddern.
Daran hat sich bis heute nichts geändert siehe
PETER MARX.Es geht nur noch um Geld und Postenreiterei für die hohen Tiere in der Npd,
Reps u d Dvu.
Und dann dieses achso vielversprechende Bündnis der Nationalen.
Und dann werden gerade von der Systempartei Npd die freuen Kräfte je nach Bedarf ins Boot geholt u in Wahlkämpfen verheizt.Und das sich durch jene Strategie ein Erfolg einstellt wie vor 74 Jahren ist in diesem System u unter den kommenden internationalen Ereignissen irrelevant hoch zehn.

War selber mal in der NPD und kann heute nur sagen es ist als nationaler Sozialist unvereinbar mit dieser der jener sogenannten nationalen Partei zusammenzuarbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin der Meinung das weder die nationalen<br />
Parteien noch die sogenannten freien Kräfte<br />
in absehbarer Zeit das Ruder  herumreissen können.<br />
Sehen wir das Ganze mal etwas realisticher.<br />
1. Die Npd u. die anderern rechten Parteien<br />
sind alle bis i d Bundesvorstände mit V-Leuten<br />
durchdetzt wie schon Adolf von thaden<br />
der vom britischen Geheimdienst geschmiert wurde um eine rechte Partei zu schaffen,<br />
die die Masse der Nationalenn zu binden<br />
sie in überwiegend sinnlose sowie kraftzehrende Wahlkämpfe zu verhedddern.<br />
Daran hat sich bis heute nichts geändert siehe<br />
PETER MARX.Es geht nur noch um Geld und Postenreiterei für die hohen Tiere in der Npd,<br />
Reps u d Dvu.<br />
Und dann dieses achso vielversprechende Bündnis der Nationalen.<br />
Und dann werden gerade von der Systempartei Npd die freuen Kräfte je nach Bedarf ins Boot geholt u in Wahlkämpfen verheizt.Und das sich durch jene Strategie ein Erfolg einstellt wie vor 74 Jahren ist in diesem System u unter den kommenden internationalen Ereignissen irrelevant hoch zehn.</p>
<p>War selber mal in der NPD und kann heute nur sagen es ist als nationaler Sozialist unvereinbar mit dieser der jener sogenannten nationalen Partei zusammenzuarbeiten.</p>
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	<item>
		<title>By: dosso</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/thomas-brehl-nur-ein-weg-zum-sieg-240407_9273.html/comment-page-1#comment-90861</link>
		<dc:creator>dosso</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2007 22:23:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas Brehl : 

&quot;Dein erstaunlich moderater Ton verdient eine Erwiderung...&quot;

Danke! Aber ich beiße nicht in den Teppich, wenn ich einen Nazi vor mir sehe. Ich versuche, zu argumentieren Ist er höflich, bin ich es auch. Akzeptiert er die zivilisatorischen Spielregeln, wie sie hierzulande herrschen, warum ihm das Wort abschneiden (wie viele Linke es am liebsten täten). Aber in Deinem Fall ist es wohl auch Unschlüssigkeit, die mich moderat werden läßt: soll ich dich bedauern? Belächeln? Verachten? Du bist ja nicht unsympatisch, läßt man mal das Röhm-Imitat und all das von Dir weg, was Du selbst wahrscheinlich als das (für Deutschland natürlich) &quot;Bedeutendste&quot; an Deiner Erscheinungsform hältst - die Unbedingtheit Deiner kämpferischen Gesinnung und Deine maßstabsetzende Natur. Wahrscheinlich warst Du schon &quot;Stabschef&quot;, als Du noch in den Windeln lagst und Deine Mutter Dich liebevoll &quot;mein kleiner Scheißer&quot; nannte. 

Da ich doch eine kleine Strecke älter bin als Du und erst, wenn überhaupt, in 20-25 Jahren ans Schreiben meiner Autobiographie denke (die Deinige hast Du natürlich schon längst an die Geschichte ausgehändigt; leider kannst Du sie nicht &quot;Mein Kampf&quot; nennen, der Titel wär&#039;s aber gewesen, stimmt&#039;s?), kann ich für mein zu schreibendes Kapitel mit dem Gruselthema &quot;Im Dark-Room  allein mit Nazis&quot; noch etwas herumexperimentieren... Kurz: Ob ich nett zu Dir bin oder nicht ist eine Frage, wie ich jenes Kapitel eines Tages einzufärben gedenke.

Aber nun mal im Ernst. Ich nehme Dein Stichwort &quot;demokratische Politiker&quot; und ihre &quot;Lügen&quot; auf. Daß Politiker manchmal Wahres sagen und manchmal lügen, ist gewiß nix Neues. Das Wetterwendige gehört zum politischen Geschäft wie die Preiserhöhung zur Wirtschaft - auch da weiß ja niemand so richtig, ob sie &quot;wahr&quot; ist oder &quot;falsch&quot;. Dabei sind die Politiker nicht mehr oder weniger zu verachten wie jeder andere von uns auch. Untersuchungen haben ergeben, daß jeder Mensch - meist unbewußt - mehrmals am Tag lügt - lügen zu können ist ein Teil unserer Überlebensstrategie. Gut lügen zu können ist eine Kunst, die ich jedem Kind schon früh beibringen würde. Man muß gutes Lügen vom falschen, nicht zielführenden Lügen unterscheiden. Gutes Lügen - das kennen wir vom Arzt - dient Dir und mir. Falsches, nicht gekonntes, also durchschaubares Lügen blamiert uns beide: Dich, der Du glaubtest, damit durchzukommen, und mich, der ich auf Dich reingefallen bin. So wahr, so banal, so menschlich.

Nun sehen wir uns die Lüge in der Demokratie an, die Staats- und Gesellschaftsform, die ich verteidige, notfalls mit Zähnen und Klauen. Die Demokratie hat ihre Fehler - und nicht selten sind die Politiker dabei die größten Fehler überhaupt. Fehler haben aber auch die Menschen, die Politiker wählen. Manchmal übrigens wählen sie sie gerade auch (nicht nur, natürlich) WEGEN dieser Fehler - erinnere dich an die Wahl Clinton gegen Bob Dole. Dole wurde als der moralisch saubere propagiert, was aber nicht verfing. Die Menschen wollten keinen wertepredigenden Saubermann, sondern eher einen, der wie sie eine gebrochene Biographie hatte (Vater ein Säufer, er selbst ein Womanizer, wie er im Buche steht, ein &quot;Nicht-Inhalierer&quot;, usw.). In Fällen, wo ein Tunichgut ein wirklich absolut unfähiger politischer Taugenichts ist oder wo alles in einem Skandal- und Korruptionssumpf versinkt, da kann auch mal ein Moralheld mit sauberer Weste punkten - Beispiel die letzten indonesischen Präsidentschaftswahlen (Okt. 2004), die Susilo Bambang Yudhoyono an die Macht brachten, den früheren Sicherheitsminister, einen der wenigen Politiker mit einer sauberen Weste.
Man muß schon ein wenig differenzieren, wenn man so leichthin die Demokratie mit der Lüge, dem Schwindel etc. gleichsetzt. Und Differenzieren fällt nicht unbedingt in die Zuständigkeit von Ideologen, zu denen ich Dich zähle. Die repräsentative Demokratie, die vom Wettbewerb der Meinungen und politischen Programme lebt und dafür Parteien zuläßt, braucht natürlich Wahlen, sonst wäre es entweder ein monarchisches oder ein autoritär-diktatorisches Regime. Wer gewählt werden will, muß etwas versprechen, nämlich, &quot;es besser zu machen&quot; als seine Mitbewerber. Eigentlich logisch - da ist ein Politiker nicht anders als jeder Mann, der gegen andere Männer um eine Frau buhlt. Das Problem kommt nach der Wahl, wenn sich der Politiker ansieht, was so in den HAushaltsbüchern des Ladens steht, den er übernommen hat. Und was die Berater - seine Berater natürlich, auf die er jetzt setzt -, ihm über das eine oder andere drängende Problem erzählen, das die Vorgängerregierung nicht gelöst hat. Oft ergibt sich, weil das Herrschaftswissen der Regierung ihm, dem bisher Oppositionellen, natürlich nicht oder nur in Teilen bekannt war, daß sich nun &quot;das ganze Schlamassel offenbart, das wir von denen hinterlassen bekommen haben&quot;. Ergebnis: Der einstige Wahlkämpfer, der meist wirklich guten Glaubens ein Versprechen gemacht hat, stellt jetzt fest: er wird es nicht einhalten können. Z.B. weil die Steuereinnahmen geringer ausfallen oder ein Koalitionspartner nicht mitspielen will, den man - leider, leider - mit ins Regierungsboot nehmen muß, und was der Gründe mehr sind. Wir kennen das ja zur Genüge. Das Geschrei ist dann groß - und Du hast es mit angestimmt: &quot;Lügner! Ihr brecht Wahlkampfversprechen! Wir werden Euch das heimzahlen - bei der nächsten Wahl! Jetzt erst recht - NPXYZ!&quot; 
Ein Teil des politischen Geschäfts ist es, solche Stimmungslagen abzufedern und zu versuchen, jetzt noch zu retten, was zu retten ist. Wenn Die Öffentlichkeit weiter Lärm macht, dann sehen wir die Politiker und die Regierungsbürokratien fieberhaft daran arbeiten, &quot;das Mögliche machbar zu machen&quot;. Hier was wegnehmen, um es dorthin rüberzuschieben. Was natürlich neues Geschrei auslöst: die Gewerkschaften protestieren, der Verband der Haustierzüchter, der linkselbische Straßenbelagherstellerverband und die Vereinigung der katholischen Kinderkrippen. Alle diese tausenden unübersichtlichen Lobbygruppen, deren Pressemitteilungen die Fächer der Poststellen in den Rathäusern und Ministerien, Fernsehanstalten und privaten Mailing-Listen verstopfen. Ein Durcheinander wie auf dem sprichwörtlichen Basar. Und alles, wegen dieser Lügen! Ich würde vieles, was Du &quot;Lüge&quot; bezeichnest, eher &quot;zusammengeschmolzene gute Absichten&quot; nennen. Das ist etwas ganz anderes. Die wirklich bewußt in die Welt gesetzte Lüge, die wird man auch einem Politiker nicht verzeihen. Die Lüge von Saddams Massenvernichtungswaffen hat, als sie offenbar wurde, Bushs Ansehen den Rest gegeben. Würde die Verfassung dem keinen Riegel vorsetzen, bräuchte GW Bush zur nächsten Wahl gar nicht erst anzutreten. Einen so dreisten Lügner will keiner als Präsidenten haben. Ein Politiker, der aus welchen Gründen auch immer gescheitert ist, sollte offen mit den Menschen über die Gründe des Scheiterns reden und ihnen sagen, wie er unter den obwaltenden Bedingungen noch das Beste im Sinne seiner Wahlversprechen herausholen will.
Ich finde jedoch Deine bzw. Eure Sichtweise auf &quot;die&quot; Politiker, die &quot;uns&quot; belügen und betrügen, ohnehin sehr unpolitisch und auch vordemokratisch. In jeder Gesellschaft, und auf allen Ebenen der Gesellschaft - von der Familie bis zur Regierung - gibt es Meinungsunterschiede, Spannungen, Konflikte, ganz einfach deswegen, weil Menschen verschieden sind. Oft ist sogar ein Einzelner heute dieser, morgen jener Meinung; kurz, er &quot;liegt mit sich selbst überkreuz&quot;. Die repäsentative Demokratie ist eine im Kern von den Griechen erfundene geniale Form, mit diesen Spannungen und Konflikten in der Gesellschaft irgendwie so umzugehen, daß sie a) den Menschen nicht zu viele Anstrengungen beim Sich-Kümmern-um&#039;s-Große-Ganze abverlangen, was sie als Einschränkung ihrer Freiheit betrachten würden, b) daß die Opfer oder Reibungsverluste bei Konflikten möglichst gering bleiben und c) eine gewisse Verläßlichkeit, Stabilität und Regelhaftigkeit gewährt wird, was ja auch für die eigene Lebensplanung von Bedeutung ist. In hoch ausdifferenzierten Gesellschaften mit einem fein ineinandergreifenden wirtschaftlichen Räderwerk ist das alles natürlich eine Voraussetzung dafür, daß die Produktions- und Verteilungsprozesse einigerma´ßen ungestört laufen, Gewinne und Einkommen erwirtschaftet werden können etc. Es ist pures Wunschdenken, wenn Ihr von einem Staat träumt, in dem ein Stabschef&quot; oder &quot;Führer&quot; oder ein allmächtiges &quot;ZK&quot; das Sagen hat und alle, alle gehorchen. Das funktioniert eigentlich in der Reinform nur, wenn es einen Krieg zu führen (Nazideutschland) oder die Schlacht gegen elende Lebensverhältnisse zu gewinnen gilt (China, Sowjetunion). Jenseits dessen haben wir es mit den fröhlichen Krächen, Kämpfen und Konflikten zu tun, die zum Leben nun mal dazugehören. Selbst im diktatorischen Iran tragen die verschleierten Frauen kaum sichtbar die Zeichen ihrer Individualität - und bewundern sie die von Dir so verachtete &quot;Ami-Kultur&quot;, sodaß wieder einmal die Religionspolizei zu rigorosem Durchgreifen gezwungen ist (ich bin im Mai in Teheran und werde mir das dort genau ansehen). Also: Selbst ein rigider GOttesstaat wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, wie er Konflikte regelt, die die Regierenden sonst hinwegfegen würden. China hat ein ähnliches Problem, dort wird die Quadratur der Kreises versucht: Kapitalismus pur plus ZK, und daß in wenigen Jahren sich eher das ZK, die Partei und ihr Herrschaftsmodell ändert als sich die Widersprüche im Land wieder in die Flasche stecken ließen, das scheint mir sicher zu sein...
Aber ich bin abgeschweift. Ich komme noch einmal zum ANfang zurück. Du schreibst: &quot;In diesem Zusammenhang nur ein einziger Satz aus der Regierungserklärung von Helmut Kohl aus dem Jahre 1982: “Wir werden die Zahl der Arbeitslosen und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer halbieren!” Klar, so wie er dasteht, kann man ihn - unbedarft, wie man so durch die Welt läuft -, als Ausdruck, ja als &quot;Lüge&quot; schlechthin interpretieren. Ich plädiere hingegen erst einmal dafür, hinzuschauen, in welchem Zusammenhang, unter welchen Bedingungen, mit welcher Intention der Satz gesagt wurde. Ich bin sicher, daß Helmut Kohl schon damals eine Menge Spott, Skepsis und Widerspruch entgegengebracht wurde ob dieser vollmundigen Ankündigung. Auch im Wahlkampf wurde ihm von den gegnerischen Parteien ein solches Vorhaben kaum blanko abgekauft. Nur: Warum haben die Menschen dann Helmut Kohl gewählt? Sie hätten es besser wissen können. 
Wir sollten es uns angewöhnen, wenn wir nicht &quot;belogen&quot; werden wollen (in dem von Dir gemeinten Sinne), daß wir unseren Politikern nicht nur &quot;alle 4 Jahre&quot; die &quot;Rote Karte&quot; zu zeigen. Wir sollten uns als Bürger viel massiver vorort selbst diskursiv, kommunikativ und auch streitend in unsere eigenen Belange einmischen - mit den Politikern, aber auch durchaus, wenn nötig, gegen sie. Der deutsche &quot;Ohne-Michel&quot; sitzt vorm Bildschirm wie in einer Sportarena und läßt die Politiker mal kämpfen; und je nach dem, verteilt er am Schluß der Endrunde seine Noten. Die Politik &quot;hat&quot; dies oder jenes für ihn zu erledigen, &quot;dafür zahlen wir ja die Steuern&quot; - das sit die deutsche Bequemdemokratie. In den USA gibt es einen schönen Spruch, der da lautet: &quot;Wenn die Menschen führen, folgen die Politiker!&quot; Da wartet man nicht darauf, daß Washington dies oder jenes tut (meist tut es nicht das, was es sollte, und wenn, dann auch nur viel zu spät, mit zu wenig Geld, ohne Koordination u. dgl.). Man packt die Dinge selbst an und setzt die Politiker anschließend dann, nach ersten &quot;Schienenverlegungen&quot; vor Ort, auf die Geleise und läßt den Zug dann losdampfen. Ich habe das in dem Land oft genug beobachtet. Die Amis haben ein traditionell gesundes Mißtrauen gegen ihre Politiker - sie trauen ihnen tatsächlich alles zu! Aber daß sie sich deswegen einen &quot;Führer&quot; oder auch nur einen Kampfbund wünschten, der sie in glorreiche Zeiten führte, das nun doch nicht! 
Mich deucht das ein Zeichen von gesundem Pragmatismus und demokratischer Reife zu sein! Dein Mißtrauen gegen die Kohls von heute ist gerechtfertigt - aber meines gegen die &quot;Führers&quot; von morgen, also gegen dich und deine Truppe ist es ebenso. Denn Mißtrauen, Kritik, eigenständiges Denken und ständiges Hinterfragen der fremden UND der EIGENEN Position bewahrt uns vor schlimmeren Katastrophen als jene, die wir ohnehin jeden Tag erleben, wenn wir morgens in den Spiegel sehen.

In diesem Sinne: Es lebe der Zweifel, die Ursubstanz der Demokratie! (Schlag nach bei Sokrates...)

Dein

dosso</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas Brehl : </p>
<p>&#8220;Dein erstaunlich moderater Ton verdient eine Erwiderung&#8230;&#8221;</p>
<p>Danke! Aber ich beiße nicht in den Teppich, wenn ich einen Nazi vor mir sehe. Ich versuche, zu argumentieren Ist er höflich, bin ich es auch. Akzeptiert er die zivilisatorischen Spielregeln, wie sie hierzulande herrschen, warum ihm das Wort abschneiden (wie viele Linke es am liebsten täten). Aber in Deinem Fall ist es wohl auch Unschlüssigkeit, die mich moderat werden läßt: soll ich dich bedauern? Belächeln? Verachten? Du bist ja nicht unsympatisch, läßt man mal das Röhm-Imitat und all das von Dir weg, was Du selbst wahrscheinlich als das (für Deutschland natürlich) &#8220;Bedeutendste&#8221; an Deiner Erscheinungsform hältst &#8211; die Unbedingtheit Deiner kämpferischen Gesinnung und Deine maßstabsetzende Natur. Wahrscheinlich warst Du schon &#8220;Stabschef&#8221;, als Du noch in den Windeln lagst und Deine Mutter Dich liebevoll &#8220;mein kleiner Scheißer&#8221; nannte. </p>
<p>Da ich doch eine kleine Strecke älter bin als Du und erst, wenn überhaupt, in 20-25 Jahren ans Schreiben meiner Autobiographie denke (die Deinige hast Du natürlich schon längst an die Geschichte ausgehändigt; leider kannst Du sie nicht &#8220;Mein Kampf&#8221; nennen, der Titel wär&#8217;s aber gewesen, stimmt&#8217;s?), kann ich für mein zu schreibendes Kapitel mit dem Gruselthema &#8220;Im Dark-Room  allein mit Nazis&#8221; noch etwas herumexperimentieren&#8230; Kurz: Ob ich nett zu Dir bin oder nicht ist eine Frage, wie ich jenes Kapitel eines Tages einzufärben gedenke.</p>
<p>Aber nun mal im Ernst. Ich nehme Dein Stichwort &#8220;demokratische Politiker&#8221; und ihre &#8220;Lügen&#8221; auf. Daß Politiker manchmal Wahres sagen und manchmal lügen, ist gewiß nix Neues. Das Wetterwendige gehört zum politischen Geschäft wie die Preiserhöhung zur Wirtschaft &#8211; auch da weiß ja niemand so richtig, ob sie &#8220;wahr&#8221; ist oder &#8220;falsch&#8221;. Dabei sind die Politiker nicht mehr oder weniger zu verachten wie jeder andere von uns auch. Untersuchungen haben ergeben, daß jeder Mensch &#8211; meist unbewußt &#8211; mehrmals am Tag lügt &#8211; lügen zu können ist ein Teil unserer Überlebensstrategie. Gut lügen zu können ist eine Kunst, die ich jedem Kind schon früh beibringen würde. Man muß gutes Lügen vom falschen, nicht zielführenden Lügen unterscheiden. Gutes Lügen &#8211; das kennen wir vom Arzt &#8211; dient Dir und mir. Falsches, nicht gekonntes, also durchschaubares Lügen blamiert uns beide: Dich, der Du glaubtest, damit durchzukommen, und mich, der ich auf Dich reingefallen bin. So wahr, so banal, so menschlich.</p>
<p>Nun sehen wir uns die Lüge in der Demokratie an, die Staats- und Gesellschaftsform, die ich verteidige, notfalls mit Zähnen und Klauen. Die Demokratie hat ihre Fehler &#8211; und nicht selten sind die Politiker dabei die größten Fehler überhaupt. Fehler haben aber auch die Menschen, die Politiker wählen. Manchmal übrigens wählen sie sie gerade auch (nicht nur, natürlich) WEGEN dieser Fehler &#8211; erinnere dich an die Wahl Clinton gegen Bob Dole. Dole wurde als der moralisch saubere propagiert, was aber nicht verfing. Die Menschen wollten keinen wertepredigenden Saubermann, sondern eher einen, der wie sie eine gebrochene Biographie hatte (Vater ein Säufer, er selbst ein Womanizer, wie er im Buche steht, ein &#8220;Nicht-Inhalierer&#8221;, usw.). In Fällen, wo ein Tunichgut ein wirklich absolut unfähiger politischer Taugenichts ist oder wo alles in einem Skandal- und Korruptionssumpf versinkt, da kann auch mal ein Moralheld mit sauberer Weste punkten &#8211; Beispiel die letzten indonesischen Präsidentschaftswahlen (Okt. 2004), die Susilo Bambang Yudhoyono an die Macht brachten, den früheren Sicherheitsminister, einen der wenigen Politiker mit einer sauberen Weste.<br />
Man muß schon ein wenig differenzieren, wenn man so leichthin die Demokratie mit der Lüge, dem Schwindel etc. gleichsetzt. Und Differenzieren fällt nicht unbedingt in die Zuständigkeit von Ideologen, zu denen ich Dich zähle. Die repräsentative Demokratie, die vom Wettbewerb der Meinungen und politischen Programme lebt und dafür Parteien zuläßt, braucht natürlich Wahlen, sonst wäre es entweder ein monarchisches oder ein autoritär-diktatorisches Regime. Wer gewählt werden will, muß etwas versprechen, nämlich, &#8220;es besser zu machen&#8221; als seine Mitbewerber. Eigentlich logisch &#8211; da ist ein Politiker nicht anders als jeder Mann, der gegen andere Männer um eine Frau buhlt. Das Problem kommt nach der Wahl, wenn sich der Politiker ansieht, was so in den HAushaltsbüchern des Ladens steht, den er übernommen hat. Und was die Berater &#8211; seine Berater natürlich, auf die er jetzt setzt -, ihm über das eine oder andere drängende Problem erzählen, das die Vorgängerregierung nicht gelöst hat. Oft ergibt sich, weil das Herrschaftswissen der Regierung ihm, dem bisher Oppositionellen, natürlich nicht oder nur in Teilen bekannt war, daß sich nun &#8220;das ganze Schlamassel offenbart, das wir von denen hinterlassen bekommen haben&#8221;. Ergebnis: Der einstige Wahlkämpfer, der meist wirklich guten Glaubens ein Versprechen gemacht hat, stellt jetzt fest: er wird es nicht einhalten können. Z.B. weil die Steuereinnahmen geringer ausfallen oder ein Koalitionspartner nicht mitspielen will, den man &#8211; leider, leider &#8211; mit ins Regierungsboot nehmen muß, und was der Gründe mehr sind. Wir kennen das ja zur Genüge. Das Geschrei ist dann groß &#8211; und Du hast es mit angestimmt: &#8220;Lügner! Ihr brecht Wahlkampfversprechen! Wir werden Euch das heimzahlen &#8211; bei der nächsten Wahl! Jetzt erst recht &#8211; NPXYZ!&#8221;<br />
Ein Teil des politischen Geschäfts ist es, solche Stimmungslagen abzufedern und zu versuchen, jetzt noch zu retten, was zu retten ist. Wenn Die Öffentlichkeit weiter Lärm macht, dann sehen wir die Politiker und die Regierungsbürokratien fieberhaft daran arbeiten, &#8220;das Mögliche machbar zu machen&#8221;. Hier was wegnehmen, um es dorthin rüberzuschieben. Was natürlich neues Geschrei auslöst: die Gewerkschaften protestieren, der Verband der Haustierzüchter, der linkselbische Straßenbelagherstellerverband und die Vereinigung der katholischen Kinderkrippen. Alle diese tausenden unübersichtlichen Lobbygruppen, deren Pressemitteilungen die Fächer der Poststellen in den Rathäusern und Ministerien, Fernsehanstalten und privaten Mailing-Listen verstopfen. Ein Durcheinander wie auf dem sprichwörtlichen Basar. Und alles, wegen dieser Lügen! Ich würde vieles, was Du &#8220;Lüge&#8221; bezeichnest, eher &#8220;zusammengeschmolzene gute Absichten&#8221; nennen. Das ist etwas ganz anderes. Die wirklich bewußt in die Welt gesetzte Lüge, die wird man auch einem Politiker nicht verzeihen. Die Lüge von Saddams Massenvernichtungswaffen hat, als sie offenbar wurde, Bushs Ansehen den Rest gegeben. Würde die Verfassung dem keinen Riegel vorsetzen, bräuchte GW Bush zur nächsten Wahl gar nicht erst anzutreten. Einen so dreisten Lügner will keiner als Präsidenten haben. Ein Politiker, der aus welchen Gründen auch immer gescheitert ist, sollte offen mit den Menschen über die Gründe des Scheiterns reden und ihnen sagen, wie er unter den obwaltenden Bedingungen noch das Beste im Sinne seiner Wahlversprechen herausholen will.<br />
Ich finde jedoch Deine bzw. Eure Sichtweise auf &#8220;die&#8221; Politiker, die &#8220;uns&#8221; belügen und betrügen, ohnehin sehr unpolitisch und auch vordemokratisch. In jeder Gesellschaft, und auf allen Ebenen der Gesellschaft &#8211; von der Familie bis zur Regierung &#8211; gibt es Meinungsunterschiede, Spannungen, Konflikte, ganz einfach deswegen, weil Menschen verschieden sind. Oft ist sogar ein Einzelner heute dieser, morgen jener Meinung; kurz, er &#8220;liegt mit sich selbst überkreuz&#8221;. Die repäsentative Demokratie ist eine im Kern von den Griechen erfundene geniale Form, mit diesen Spannungen und Konflikten in der Gesellschaft irgendwie so umzugehen, daß sie a) den Menschen nicht zu viele Anstrengungen beim Sich-Kümmern-um&#8217;s-Große-Ganze abverlangen, was sie als Einschränkung ihrer Freiheit betrachten würden, b) daß die Opfer oder Reibungsverluste bei Konflikten möglichst gering bleiben und c) eine gewisse Verläßlichkeit, Stabilität und Regelhaftigkeit gewährt wird, was ja auch für die eigene Lebensplanung von Bedeutung ist. In hoch ausdifferenzierten Gesellschaften mit einem fein ineinandergreifenden wirtschaftlichen Räderwerk ist das alles natürlich eine Voraussetzung dafür, daß die Produktions- und Verteilungsprozesse einigerma´ßen ungestört laufen, Gewinne und Einkommen erwirtschaftet werden können etc. Es ist pures Wunschdenken, wenn Ihr von einem Staat träumt, in dem ein Stabschef&#8221; oder &#8220;Führer&#8221; oder ein allmächtiges &#8220;ZK&#8221; das Sagen hat und alle, alle gehorchen. Das funktioniert eigentlich in der Reinform nur, wenn es einen Krieg zu führen (Nazideutschland) oder die Schlacht gegen elende Lebensverhältnisse zu gewinnen gilt (China, Sowjetunion). Jenseits dessen haben wir es mit den fröhlichen Krächen, Kämpfen und Konflikten zu tun, die zum Leben nun mal dazugehören. Selbst im diktatorischen Iran tragen die verschleierten Frauen kaum sichtbar die Zeichen ihrer Individualität &#8211; und bewundern sie die von Dir so verachtete &#8220;Ami-Kultur&#8221;, sodaß wieder einmal die Religionspolizei zu rigorosem Durchgreifen gezwungen ist (ich bin im Mai in Teheran und werde mir das dort genau ansehen). Also: Selbst ein rigider GOttesstaat wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, wie er Konflikte regelt, die die Regierenden sonst hinwegfegen würden. China hat ein ähnliches Problem, dort wird die Quadratur der Kreises versucht: Kapitalismus pur plus ZK, und daß in wenigen Jahren sich eher das ZK, die Partei und ihr Herrschaftsmodell ändert als sich die Widersprüche im Land wieder in die Flasche stecken ließen, das scheint mir sicher zu sein&#8230;<br />
Aber ich bin abgeschweift. Ich komme noch einmal zum ANfang zurück. Du schreibst: &#8220;In diesem Zusammenhang nur ein einziger Satz aus der Regierungserklärung von Helmut Kohl aus dem Jahre 1982: “Wir werden die Zahl der Arbeitslosen und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer halbieren!” Klar, so wie er dasteht, kann man ihn &#8211; unbedarft, wie man so durch die Welt läuft -, als Ausdruck, ja als &#8220;Lüge&#8221; schlechthin interpretieren. Ich plädiere hingegen erst einmal dafür, hinzuschauen, in welchem Zusammenhang, unter welchen Bedingungen, mit welcher Intention der Satz gesagt wurde. Ich bin sicher, daß Helmut Kohl schon damals eine Menge Spott, Skepsis und Widerspruch entgegengebracht wurde ob dieser vollmundigen Ankündigung. Auch im Wahlkampf wurde ihm von den gegnerischen Parteien ein solches Vorhaben kaum blanko abgekauft. Nur: Warum haben die Menschen dann Helmut Kohl gewählt? Sie hätten es besser wissen können.<br />
Wir sollten es uns angewöhnen, wenn wir nicht &#8220;belogen&#8221; werden wollen (in dem von Dir gemeinten Sinne), daß wir unseren Politikern nicht nur &#8220;alle 4 Jahre&#8221; die &#8220;Rote Karte&#8221; zu zeigen. Wir sollten uns als Bürger viel massiver vorort selbst diskursiv, kommunikativ und auch streitend in unsere eigenen Belange einmischen &#8211; mit den Politikern, aber auch durchaus, wenn nötig, gegen sie. Der deutsche &#8220;Ohne-Michel&#8221; sitzt vorm Bildschirm wie in einer Sportarena und läßt die Politiker mal kämpfen; und je nach dem, verteilt er am Schluß der Endrunde seine Noten. Die Politik &#8220;hat&#8221; dies oder jenes für ihn zu erledigen, &#8220;dafür zahlen wir ja die Steuern&#8221; &#8211; das sit die deutsche Bequemdemokratie. In den USA gibt es einen schönen Spruch, der da lautet: &#8220;Wenn die Menschen führen, folgen die Politiker!&#8221; Da wartet man nicht darauf, daß Washington dies oder jenes tut (meist tut es nicht das, was es sollte, und wenn, dann auch nur viel zu spät, mit zu wenig Geld, ohne Koordination u. dgl.). Man packt die Dinge selbst an und setzt die Politiker anschließend dann, nach ersten &#8220;Schienenverlegungen&#8221; vor Ort, auf die Geleise und läßt den Zug dann losdampfen. Ich habe das in dem Land oft genug beobachtet. Die Amis haben ein traditionell gesundes Mißtrauen gegen ihre Politiker &#8211; sie trauen ihnen tatsächlich alles zu! Aber daß sie sich deswegen einen &#8220;Führer&#8221; oder auch nur einen Kampfbund wünschten, der sie in glorreiche Zeiten führte, das nun doch nicht!<br />
Mich deucht das ein Zeichen von gesundem Pragmatismus und demokratischer Reife zu sein! Dein Mißtrauen gegen die Kohls von heute ist gerechtfertigt &#8211; aber meines gegen die &#8220;Führers&#8221; von morgen, also gegen dich und deine Truppe ist es ebenso. Denn Mißtrauen, Kritik, eigenständiges Denken und ständiges Hinterfragen der fremden UND der EIGENEN Position bewahrt uns vor schlimmeren Katastrophen als jene, die wir ohnehin jeden Tag erleben, wenn wir morgens in den Spiegel sehen.</p>
<p>In diesem Sinne: Es lebe der Zweifel, die Ursubstanz der Demokratie! (Schlag nach bei Sokrates&#8230;)</p>
<p>Dein</p>
<p>dosso</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Nordländer</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/thomas-brehl-nur-ein-weg-zum-sieg-240407_9273.html/comment-page-1#comment-90427</link>
		<dc:creator>Nordländer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 17:29:44 +0000</pubDate>
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		<description>“Wir werden die Zahl der Arbeitslosen und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer halbieren!&quot;

Das Halbieren der Arbeitslosen wollte ja auch mal Grinse-Gerd Schröder versuchen.

Und wenn man die&quot;eingebürgerten&quot;Ausländer nimmt,die den deutschen Staatspaß bekommen haben,weiß man evtl. wie der Oggersheimer das vielleicht gemeint hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Wir werden die Zahl der Arbeitslosen und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer halbieren!&#8221;</p>
<p>Das Halbieren der Arbeitslosen wollte ja auch mal Grinse-Gerd Schröder versuchen.</p>
<p>Und wenn man die&#8221;eingebürgerten&#8221;Ausländer nimmt,die den deutschen Staatspaß bekommen haben,weiß man evtl. wie der Oggersheimer das vielleicht gemeint hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Thomas Brehl</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/thomas-brehl-nur-ein-weg-zum-sieg-240407_9273.html/comment-page-1#comment-90405</link>
		<dc:creator>Thomas Brehl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 16:14:35 +0000</pubDate>
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		<description>@ dosso

Dein erstaunlich moderater Ton verdient eine Erwiderung: Also wenn der gesamte Nationale Widerstand zusammenwächst und zu einer gewaltigen revolutionären Strömung wird, dann, ja dann kann tatsächlich die Rettung Deutschlands ins Auge gefasst werden. Und daß das ganze mangels Masse zunächst mal in kleinen Räumen beginnt, liegt in der Natur der Sache.

Ich sehe gerade in dieser Äußerung keinen Widerspruch zu dem was ich sonst sage, den muß man dann schon &quot;mit Gewalt&quot; hineininterpretieren.

Du solltest beginnen demokratische Politiker zu zitieren, da brauchst Du nämlich keine Widersprüche zu konstruieren, da liegen sie so überdeutlich auf der Hand, daß ihre Verursacher sich tagtäglich in Grund und Boden schämen müßten, für das, was sie dem Volk seit Jahren vorgelogen haben.

In diesem Zusammenhang nur ein einziger Satz aus der Regierungserklärung von Helmut Kohl aus dem Jahre 1982: &quot;Wir werden die Zahl der Arbeitslosen und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer halbieren!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ dosso</p>
<p>Dein erstaunlich moderater Ton verdient eine Erwiderung: Also wenn der gesamte Nationale Widerstand zusammenwächst und zu einer gewaltigen revolutionären Strömung wird, dann, ja dann kann tatsächlich die Rettung Deutschlands ins Auge gefasst werden. Und daß das ganze mangels Masse zunächst mal in kleinen Räumen beginnt, liegt in der Natur der Sache.</p>
<p>Ich sehe gerade in dieser Äußerung keinen Widerspruch zu dem was ich sonst sage, den muß man dann schon &#8220;mit Gewalt&#8221; hineininterpretieren.</p>
<p>Du solltest beginnen demokratische Politiker zu zitieren, da brauchst Du nämlich keine Widersprüche zu konstruieren, da liegen sie so überdeutlich auf der Hand, daß ihre Verursacher sich tagtäglich in Grund und Boden schämen müßten, für das, was sie dem Volk seit Jahren vorgelogen haben.</p>
<p>In diesem Zusammenhang nur ein einziger Satz aus der Regierungserklärung von Helmut Kohl aus dem Jahre 1982: &#8220;Wir werden die Zahl der Arbeitslosen und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer halbieren!&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: dosso</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/thomas-brehl-nur-ein-weg-zum-sieg-240407_9273.html/comment-page-1#comment-90345</link>
		<dc:creator>dosso</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 13:24:26 +0000</pubDate>
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		<description>@ Thomas Brehl

Betr.: Rettung Deutschlands, die erste

&quot;Erstens werden Sie nirgends lesen, daß ich mir persönlich amaßen würde, Deutschland retten zu wollen, bzw. zu können. Die Rolle des “Retters Deutschlands” überlaß´ ich getrost anderen, ich sehe meine Aufgabe in einem sehr viel bescheideneren Rahmen, nach meinen Straßenkampfjahren jetzt eben mehr auf der publizistischen Ebene.&quot;

OK, &quot;nirgends lesen&quot; kann ich jetzt nicht beurteilen. Aber hören kann man es. Ich darf vielleicht mal mit frdl. Erlaubnis des Dir bekannten KDS-Gautreffen-Redners Brehl wie folgt zitieren:

&quot;Nur wenn der gesamte Nationale Widerstand zusammenwächst und zu einer gewaltigen nationalrevolutionären Strömung wird - und dieser Schulterschluß, der in diesen kleinen Räumlichkeiten beginnt, durchgesetzt wird, dann haben wir eine reale Chance zur Rettung unseres vom Untergang bedrohten Volkes!&quot;

Gut, Du rettest uns nicht unbedingt alleine, als SUPERMAN mußt Du, nehm&#039; ich mal an, noch &#039;n büschen mehr Trimm-Dich betreiben. Aber mit Deinem kameradischen &quot;Wir&quot; sitzt du immerhin, wie Deine Worte zeigen, schon mal in der Rettungsboje Deutschland.

Das war jedenfalls bei Eurem Kostümfest vor 1/2 Jahr noch so ( http://www.kds.freies-netz.net/kds-aktuell/ton_d/gautreffen.mp3-neu.mp3 ).

Jetzt hast Du, Deinen oben angeführten Worten zufolge,  die Heul- und Rettungsboje offenbar schon wieder verlassen - Mann, das ging aber schnell! Mag sein, daß es Dir dort in der Enge zu einsam geworden ist. Als Richtkanonier an der Feder lebt sich&#039;s ja auch leichter. Aber denk auch an Land immer an das Drohwort von Karl Kraus: 

&quot;Mein Herr, wenn Sie nicht schweigen, werde ich Sie zitieren!&quot;

In diesem Sinne weiterhin umtriebige Rettungsfahrten auf nunmehr bescheidenen Pegasussen,

Dein

dosso</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thomas Brehl</p>
<p>Betr.: Rettung Deutschlands, die erste</p>
<p>&#8220;Erstens werden Sie nirgends lesen, daß ich mir persönlich amaßen würde, Deutschland retten zu wollen, bzw. zu können. Die Rolle des “Retters Deutschlands” überlaß´ ich getrost anderen, ich sehe meine Aufgabe in einem sehr viel bescheideneren Rahmen, nach meinen Straßenkampfjahren jetzt eben mehr auf der publizistischen Ebene.&#8221;</p>
<p>OK, &#8220;nirgends lesen&#8221; kann ich jetzt nicht beurteilen. Aber hören kann man es. Ich darf vielleicht mal mit frdl. Erlaubnis des Dir bekannten KDS-Gautreffen-Redners Brehl wie folgt zitieren:</p>
<p>&#8220;Nur wenn der gesamte Nationale Widerstand zusammenwächst und zu einer gewaltigen nationalrevolutionären Strömung wird &#8211; und dieser Schulterschluß, der in diesen kleinen Räumlichkeiten beginnt, durchgesetzt wird, dann haben wir eine reale Chance zur Rettung unseres vom Untergang bedrohten Volkes!&#8221;</p>
<p>Gut, Du rettest uns nicht unbedingt alleine, als SUPERMAN mußt Du, nehm&#8217; ich mal an, noch &#8216;n büschen mehr Trimm-Dich betreiben. Aber mit Deinem kameradischen &#8220;Wir&#8221; sitzt du immerhin, wie Deine Worte zeigen, schon mal in der Rettungsboje Deutschland.</p>
<p>Das war jedenfalls bei Eurem Kostümfest vor 1/2 Jahr noch so ( <a href="http://www.kds.freies-netz.net/kds-aktuell/ton_d/gautreffen.mp3-neu.mp3" rel="nofollow">http://www.kds.freies-netz.net/kds-aktuell/ton_d/gautreffen.mp3-neu.mp3</a> ).</p>
<p>Jetzt hast Du, Deinen oben angeführten Worten zufolge,  die Heul- und Rettungsboje offenbar schon wieder verlassen &#8211; Mann, das ging aber schnell! Mag sein, daß es Dir dort in der Enge zu einsam geworden ist. Als Richtkanonier an der Feder lebt sich&#8217;s ja auch leichter. Aber denk auch an Land immer an das Drohwort von Karl Kraus: </p>
<p>&#8220;Mein Herr, wenn Sie nicht schweigen, werde ich Sie zitieren!&#8221;</p>
<p>In diesem Sinne weiterhin umtriebige Rettungsfahrten auf nunmehr bescheidenen Pegasussen,</p>
<p>Dein</p>
<p>dosso</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: qwertz</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/thomas-brehl-nur-ein-weg-zum-sieg-240407_9273.html/comment-page-1#comment-90300</link>
		<dc:creator>qwertz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 10:34:06 +0000</pubDate>
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		<description>@ThomasBrehl
 Streit in der Sache
 - mit Fakten aus der Sache,
 - mit der Logik der den Sachen zugrundeliegenden Zusammenhänge,
 - mit ausschließlicher Bewertung von richtig oder falsch, aber
   dies immer begründet.
 Keine Bewertung der entgegenstehenden Personen, weder durch
 Aufwertung noch durch Abwertung, also vor allem ohne persönliche
 Angriffe. Auch wenn Einem die Inhalte grenzenlos zuwider sind.
 Das würde Altermedia zu einem Bildungsmedium erster Güte machen
 für Jedermann, nicht nur für das rechte politische Millieu.
 Und das läßt Alles in Bewegung geraten in die richtige Richtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ThomasBrehl<br />
 Streit in der Sache<br />
 &#8211; mit Fakten aus der Sache,<br />
 &#8211; mit der Logik der den Sachen zugrundeliegenden Zusammenhänge,<br />
 &#8211; mit ausschließlicher Bewertung von richtig oder falsch, aber<br />
   dies immer begründet.<br />
 Keine Bewertung der entgegenstehenden Personen, weder durch<br />
 Aufwertung noch durch Abwertung, also vor allem ohne persönliche<br />
 Angriffe. Auch wenn Einem die Inhalte grenzenlos zuwider sind.<br />
 Das würde Altermedia zu einem Bildungsmedium erster Güte machen<br />
 für Jedermann, nicht nur für das rechte politische Millieu.<br />
 Und das läßt Alles in Bewegung geraten in die richtige Richtung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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